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Thüringer Handball-Verband
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Autor Thema: 2. Runde  (Gelesen 1937 mal)
Marco
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« am: 17.09.2007 - 21:14:25 »

19.10.2007  20:00 Uhr
HSV Ronneburg - HSV Apolda 1990
[Sporthalle Zeitzer Straße Ronneburg]

20.10.2007  15:00 Uhr
SV BW 1893 Goldbach/Hochheim II - HSV Apolda 1990 II
[Nessetalhalle Goldbach]

20.10.2007  16:30 Uhr
SG Könitz/Saalfeld - LSV Ziegelheim
[Dreifelderhalle Saalfeld-Gorndorf]

20.10.2007  16:30 Uhr
SG Arnstadt/Plaue - SV Hermsdorf II
[Sporthalle Am Jahnsportpark Arnstadt]

20.10.2007  16:30 Uhr
SG Erfurt/Bad Langensalza II - ESV Lok Meiningen
[Salza-Halle Bad Langensalza]

20.10.2007  17:00 Uhr
SV Aufbau Altenburg II - Nordhäuser SV
[Südost-Sporthalle Altenburg]

20.10.2007  17:30 Uhr
SV BW 1893 Goldbach/Hochheim III - Ernestiner SV Gotha
[Nessetalhalle Goldbach]

20.10.2007  18:00 Uhr
VfB TM Mühlhausen 09 - SV BW 1893 Goldbach/Hochheim
[Sporthalle Damaschkestraße Mühlhausen]

20.10.2007  18:30 Uhr
SV Fortuna Großschwabhausen - Sonneberger HV
[Josef Baumgartner Sporthalle Großschwabhausen]

20.10.2007  19:00 Uhr
SV Aufbau Altenburg - SV T&C Behringen/Sonneborn
[Südost-Sporthalle Altenburg]

20.10.2007  19:30 Uhr
HSG Werratal 05 - TSV Zella-Mehlis
[Sportzentrum Breitungen]

20.10.2007  19:30 Uhr
HSG Suhl - SG Erfurt/Bad Langensalza
[Sporthalle Wolfsgrube Suhl]

21.10.2007  15:00 Uhr
SV Wartburgstadt Eisenach - SG Schnellmannshausen
[Jahnhalle Eisenach]

21.10.2007  16:00 Uhr
HSV Bad Blankenburg - ThSV Eisenach II
[Guts-Muths-Sporthalle LSS Bad Blankenburg]

21.10.2007  16:00 Uhr
Post SV Gera - SV Thuringia Königsee
[Sporthalle IGS Birkenstraße Gera-Lusan]
« Letzte Änderung: 31.10.2007 - 01:04:14 von Marco » Gespeichert
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« Antworten #1 am: 22.10.2007 - 16:59:54 »

Infoline Könitz

Unerwartet deutlicher Einzug in dritte Pokalrunde

SG Könitz/Saalfeld – LSV Ziegelheim 34:20 (22:8)

Mit dem LSV Ziegelheim war der amtierende Landesmeister zum Pokalspiel zu Gast in Saalfeld. Allerdings konnten die Gäste aufgrund von Verletzungssorgen nicht auf den vollen Kader zurückgreifen und waren auch ohne ihre sonst recht zahlreichen Anhänger angereist.
Vor zwei Wochen standen sich beide Teams bereits im Punktsspielbetrieb gegenüber, wo es eine deutliche Niederlage für die SG in Ziegelheim zu verdauen galt. Vor eigenem Publikum wollten sich die Hausherren diese Blöße nicht noch einmal geben und so versuchen, sich zu revanchieren. Nach kurzer Zeit brachte Matthias Hinz die SG in Front, doch der LSV glich im Gegenzug aus. Nach dem 2:2 hatte sich die Deckung der Gastgeber dann besser auf die gegnerischen Angriffe eingestellt und es konnten Ballgewinne verbucht werden, die im Angriff in Tore umgewandelt wurden. Durch vier Treffer in Folge baute die SG die Führung auf 6:2 aus, bevor Ziegelheim sein drittes Tor erzielte. Philipp Schmidt stellte daraufhin mit seinem Tor zum 7:3 den alten Abstand wieder her. Doch die Antwort der Gäste folgte im Gegenzug. Die SG ließ sich davon nicht beeindrucken und spielte weiter schnell nach vorn. Martin Arnold und zweimal Hinz erhöhten den Abstand auf 10:4. Durch eine engagierte Abwehrarbeit um Mario Beyer und Stefan Schmidt im Mittelblock, konnten Angriffe der Gäste schnell entschärft werden und so immer wieder Schnellangriffe gespielt werden. Christian Lindig im Könitz/Saalfelder Tor fand mit seinen präzisen langen Pässen stets zuverlässige Adressaten, die ihre Würfe alle verwandelten. Dabei konnte sich besonders der flinke Hinz und Szene setzen, der bereist im ersten Durchgang zehn Würfe im Tor unterbrachte. Michael Heerwagen brachte die SG mit seinem Treffer zum 18:8 erstmals mit zehn Zählern in Führung. In dieser Phase wurden die Gäste mehr oder weniger überrannt und bei der SG landete fast jeder Wurf im Ziegelheimer Tor. So gehörten auch die letzten Tore der ersten Hälfte den Gastgebern, die Sekunden vor der Pause auf 22:8 erhöhten.
Der zweite Durchgang begann dann mit einem Ballverlust der Hausherren und dem neunten LSV-Tor. Tim Gittner legte daraufhin für die Gastgeber zum 23:9 nach. Das Spiel war längst entschieden und das merkte man den Spielern der SG teilweise auch an. So ging es jetzt etwas nachlässiger zu Werke und die Gäste kamen öfter zu Treffern. Demzufolge gab es dann auch weniger Kontermöglichkeiten für die Gastgeber. Dem LSV gelang es aber nicht den Rückstand entscheidend zu verringern und die SG in Gefahr zu bringen. Mit seinem Treffer zum 29:14 erhöhte Rico Leuthäuser den Abstand weiter und beim 32:16 durch Martin Arnold waren es sogar sechzehn Tore für die Hausherren. Insgesamt wurden in der zweiten Halbzeit aber auf Seiten der SG zu viele Chancen vergeben, ansonsten wäre wohl ein noch deutlicheres Ergebnis möglich gewesen. So kamen die Gäste noch einmal auf und konnten in den letzten Minuten die Akzente setzen.
Insgesamt war es aber für die SG eine willkommene Möglichkeit um Selbstvertrauen für die nächsten Punktspiele zu sammeln. Den da warten keine geringeren als der HSV Ronneburg und der Tabellenführer aus Bad Blankenburg.

Lindig(TW), Matussek(TW); Hinz 14, Heerwagen 5, Arnold 4, P.Schmidt 4, Gittner 3, M.Dietzel 2, Leuthäuser 2, Beyer, S.Schmidt
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« Antworten #2 am: 22.10.2007 - 23:17:56 »

OTZ Gera  23.10.2007

Post-Handballer in Torlaune - Verdient in nächste THV-Pokalrunde gezogen

Post SV Gera - SV Thuringia Königsee 44:26 (19:14)

Am Sonntag empfingen die Post-Handballer die Oberligamannschaft aus Königsee zum Pokalfight.
Königsee, gut in die Saison gestartet und in der Tabelle vor den Gastgebern platziert, hatte erst letzte Woche Meisterschaftsfavorit Goldbach klar besiegt. Die Gastgeber ihrerseits wollten den positiven Trend des Sonnebornspiels aufnehmen und weiter ausbauen. Die erste Halbzeit war ein Spiegelbild der ersten Halbzeit gegen Sonneborn vor einer Woche. Gera begann stark in Angriff und Abwehr, und bevor die Gäste wach waren, stand es 3:0. In der Folgezeit fanden dann die Gäste besser ins Spiel und konnten bis zum 6:4 nach 10 Spielminuten auf Tuchfühlung bleiben. Dann der erste Zwischenspurt der Hausherren und insbesondere gegen die Würfe von Maik Grützbach fanden die Gäste kein Gegenmittel.

Nach 15 Minuten stand es 11:4 für Gera. In der zweiten Hälfte der ersten Halbzeit dann ein ausgeglichenes Spiel. Königsee lebte von der Wurfkraft ihrer Aufbaureihe mit Michael Hüttner und Ralf Oldenburg und der Gastgeber von schnellen Toren aus der ersten und zweiten Welle. Radek Najman für die Gäste war es dann, der mit einem Trickwurf vom 7-m-Punkt den Halbzeitstand von 19:14 herstellte.

Die Halbzeitansprache war klar und deutlich: so weiter und nicht in die Abwehrschwächen des Sonnebornspiels verfallen. Dies setzte die Mannschaft auch sofort um, man stand weiter sicher in der Abwehr und machte im Aufbau wenig Fehler. Nach zehn Minuten war dann beim Spielstand von 25:19 der letzte Widerstand der Gäste gebrochen. Die Spieler aus Königsee ergaben sich jetzt ihrem Schicksal und der Gastgeber nahm es dankend an. Neun Tore in Folge beim Gastgeber, kein Gegentor und es stand 34:19.

Doch die Geraer hatten an diesem Tag kein Erbarmen mit den Gästen. Die Abwehr mit einem starken Mittelblock von Karsten Krech und Michael Remme erkämpften sich immer wieder die Bälle und im Gegenstoß wurde sicher abgeschlossen. Alle eingesetzten Spieler konnten sich in die Torschützenliste eintragen.

Am Ende gewann Gera mit 44:26 und zog verdient in die nächste Runde des THV-Pokal.

Gera: P. Nedved, Ch. Szlapka --- K. Krech (8), H. Seidemann (2), E. Pfeifer, D. Botor (6), P. Borik (2), S. Teichmann (7), M. Remme (4), J. Mühlberg (1), M. Grützbach (8) und M. Seime (6).
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« Antworten #3 am: 22.10.2007 - 23:19:25 »

OTZ Gera  23.10.2007

Eine Runde weiter mit souveränem Auftritt

Ronneburger beherrschen Ex-Meister

HSV Ronneburg - HSV Apolda 1990  29:24 (15:8)

Wenn man für den Begriff "souveräner Sieg ein Beispiel sucht, kann man getrost den 29:24-Sieg der Ronneburger Handballer vorigen Freitag im Landespokal gegen den Liga-Kontrahenten aus Apolda nehmen.

Von der ersten Sekunde an dominierte der Gastgeber. "Ich hatte heute Abend nie das Gefühl, dass wir das Spiel nicht gewinnen", sagte Ronneburgs Ersatztrainer Frank Jander nach dem Abpfiff. Jander half aus für den auf Mallorca-Urlaub befindlichen Cheftrainer Stefan Koska.

Zwischenzeitlich sah es nach einer Demontage des Landesmeisters des Jahres 2005 aus. Die Ronneburger führten über die Stationen 6:3 und 8:4 plötzlich sage und schreibe 13:4. Das brachte nicht nur in dieser Phase der ersten Halbzeit den Gäste-Trainer Ralph Börmel mächtig auf die Palme.

Entsprechend laut ging es zu in der Apoldaer Umkleidekabine. "Der muss so laut gebrüllt haben, dass es halb Ronneburg gehört hat , sagte Ronneburgs Betreuer Wolfgang Klinger. Und die Apoldaer hatten im ersten Durchgang noch Glück, dass die Ronneburger sechs, sieben Mal das Aluminium trafen. Statt dem 15:8 hätte es auch locker 20:8 heißen können.

Mit Wiederbeginn sahen die knapp 150 Zuschauer eine völlig umgewandelte Mannschaft aus Apolda. Zu einer Wende im Spiel reichte das Aufbäumen nicht. Die Ronneburger Handballer waren an diesem Abend einfach die besser besetzte Mannschaft. Jander wechselte komplett durch. Für den torgefährlichen Fernwerfer Thomas "Heidi Heidrich war zur Pause Schluss. "Er hatte gesundheitliche Probleme. Es ging ihm nicht gut. Deshalb haben wir ihn in der zweiten Halbzeit nicht mehr gebracht", sagte Jander. Rechtsaußen Florian Förster, der in der Woche davor im Punktspiel noch fehlte, brachte es wie Kreisläufer Oliver Meyer auf sechs Tore. Nur der bullige Abwehr-Stratege Rene Bauer trug sich beim HSV Ronneburg nicht in die Torschützenliste ein.

"Ein Heimspiel wäre schön , sagte Jander mit Blick auf die dritte Hauptrunde. Die wird am 24. November gespielt. Im Gegensatz zu anderen Oberliga-Vereinen, die den Pokal zur Nebensache machen, wollen die Ronneburger in dieser Saison so weit wie möglich kommen. "Der Pokal ist eine gute Abwechslung zum Liga-Alltag. Wir nehmen den Wettbewerb sehr ernst", sagte Ronneburgs Vereins-Vize Bernhard Jander.

Ronneburg: Zehmisch, Wolf, D. Koska (2), Gottschalk (3), Zänsler (2), Dathe (4), Bauer, Heidrich (1), Vollgold (3), Förster (6), Kusch (2), Meyer (6).
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« Antworten #4 am: 22.10.2007 - 23:23:17 »

OTZ Stadtroda  23.10.2007

Potenzen freisetzen für die Liga

SG Arnstadt/Plaue - SV Hermsdorf II  23:25 (11:10)
 
Hermsdorf II überspringt Pokalhürde Arnstadt - Bestnoten für Bocek und Steinbach

Es war zwar nur ein 25:23-Sieg gegen eine unterklassige Spielgemeinschaft, doch Hermsdorfs Co-Trainer Christian Escher nahm viel Positives aus dem Sieg im Landespokal aus Arnstadt mit.
"In der Liga hatten wir noch kein Erfolgserlebnis. Vielleicht kann dieser Sieg die Prozente freisetzen, dass es am Wochenende in Gotha mit dem ersten Punkt klappt", sagte Escher. Der 27-Jährige vertrat den beruflich verhinderten Trainer Jens Friedrich. Die stark verjüngte Hermsdorfer Mannschaft (es fehlten Matthias Passarge, André Werrmann, Manuel Rust, Marcus Parybyk, Michael Varchmin, Enrico Trautvetter, Carsten Machts) machte von Anfang an klar, dass sie als Sieger vom Parkett gehen wollte. "Das hat mir schon imponiert, wie sich die Jungs reingekniet haben."

Dass es spielerisch nicht sonderlich gut lief und auch der eine oder anderer Fehler passierte, konnte man nach den fünf Niederlagen in der Oberliga irgendwo verzeihen.

Escher blieb bei gerade mal sieben Feldspielern wenig Freiraum für Experimente. Einer nutzte seine Chance sehr gut: Andreas Bocek. Der wurde schon auf Linksaußen und auf Rechtsaußen eingesetzt. In Arnstadt durfte er 60 Minuten lang im Angriff auf der Spielmacher-Position ran - mit Erfolg. Mit einem guten Auge und seiner guten Technik brachte er nicht nur seine Neben- und Vorderleute in aussichtsreiche Wurfpositionen, sondern er kam selbst zu sieben Torerfolgen.

"Ganz klar, der Andy hat ein richtig gutes Spiel gemacht", sagte Escher. Ein anderer SVH-Spieler taut immer mehr auf: Sebastian Steinbach. Der Hüne am Kreis, der sehr gut seinen Körper einsetzt, kam auf sechs Tore. Escher: "Diese zwei Spieler möchte ich unbedingt noch herausheben aus der Mannschaft."

Arnstadt/Plaue verstecke sich nicht, kam Anfang der zweiten Halbzeit auf, schaffte mehrfach den Ausgleich. Dann setzten sich die Gäste über die Stationen 16:13, 18:15 und 20:17 leicht ab. Der knappe Vorsprung reichte bis zum Schluss.

"Das Ergebnis spiegelt den Spielverlauf nicht richtig wider. Wir hatten bestimmt noch 15 freie Bälle, davon waren allein zehn Hundertprozentige."

SVH II: Meißner, Hentschel, Hobritz (4), C. Remme (2), Rose (2), Jakob (2), Taubert (2), Steinbach (6), Bocek (7).
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« Antworten #5 am: 22.10.2007 - 23:24:46 »

HP Ziegelheim

SG Könitz/Saalfeld - LSV Ziegelheim  34:20 (22:8)   
 
Erwartungsgemäß sind die Ziegelheimer am Wochenende im THV-Pokal ausgeschieden. Zwar sollten die Ambitionen eines Thüringer Landesmeisters im Aufeinandertreffen gegen einen Aufsteiger andere sein (immerhin wurde der gleiche Gegner vor zwei Wochen noch deutlich in die Schranken gewiesen), doch die fast schon beängstigende Verletztenmisere im LSV-Team lässt zur Zeit kaum größere Sprünge zu. So liegt mit den Heinig-Brüdern (Mittelhand- und Mittelfußbruch), Steffen Moritz (Außenbandriss im Sprunggelenk) und Karsten Knöfler (Schulterprobleme) nahezu der komplette Meister-Rückraum flach. Einige weitere Leistungsträger fehlten berufsbedingt und aus privaten Gründen. „Etwas mehr Gegenwehr vor allem in der ersten Hälfte hätte ich mir schon gewünscht“, bekannte Mannschaftsleiter Andreas Dennstedt dennoch nach der Partie, „aber Könitz war einfach motivierter und besser, hat unsere Fehler im Angriff konsequent bestraft.“ Lediglich die ersten acht Minuten konnten die Gäste halbwegs offen halten, ehe die Hausherren mit Tempohandball davonzogen. Während Ziegelheim in der zweiten Viertelstunde nur zwei Treffer markierte, versenkten die Könitzer gleich elf Bälle im LSV-Kasten und zogen von 11:6 (14.) zum 22:8-Halbzeitstand davon. Nach dem Seitenwechsel klappte zumindest nicht mehr alles bei den Gastgebern. Im Gefühl des sicheren Sieges ließen sie etwas die Zügel schleifen und damit Gleichwertigkeit im Resultat zu.
 
LSV: Hahn; Godlinski (2), Ch. Graichen (3), Bartlick (2), Kühnert, Sense, M. Jahn (2), P. Jahn (7/1), Wunderlich (2/2), Börngen (2) 
Strafminuten: SG 10; LSV 8         
7m: SG 2/1; LSV 5/3 
Schiedsrichter: Pioro/Wilck (TuS Zimmersrode/HSV Sömmerda 05) 
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« Antworten #6 am: 22.10.2007 - 23:30:08 »

HP Goldbach

Abgeklärt im Schlussspurt

VfB TM Mühlhausen 09 - SV BW 1893 Goldbach/Hochheim  28:33 (19:17)

Zu den Mannschaften, die eine Runde im Vereinspokal weiter gekommen sind, gehört Oberligist Goldbach/Hochheim. Die Blau-Weißen mussten beim Landesligisten allerdings streckenweise darum bangen.

Nach ausgeglichenem Beginn gewann Skowronek eine 1-1-Situation zur 6:4-Führung (9.). Taubert konterte im Lauf und bediente Mitrovic, der zum 11:8 traf (17.). Taubert kümmerte sich dann mehr um Hartmann, der als bester Mühlhäuser aus dem Rückraum die Gastgeber nach vorn gebracht hatte. Harseim, der bisher im Tor war, wurde kurzzeitig durch Walter ausgewechselt. Dagegen brachte Rothhämel seinen zweiten Torwart Schneegaß als Feldspieler, der besonders als vorgezogener Abwehrstratege mehrere Bälle abfangen konnte. Kurz vor der Pause schien das Spiel zu kippen. Eingeleitet von Skowronek, der einen Dreher vorbeisetzte und damit dem VfB einen Konter “schenkte” (28.).

Nach der Pause (19:17) gelang es den Landesligisten, sogar ihre Führung auszubauen (20:17). Nachdem Skowronek wieder verkürzt hatte, gefiel auch Stefan Juhnke als Kreisspieler zum 20:19. Doch noch stand das Spiel auf der Kippe, denn der Mühlhäuser Rechtsaußen erhöhte auf 25:22. Die Blau-Weißen verballerten eine Chance nach der anderen. Auch Skowronek traf in dieser Situation nicht (46.), die Reaktion seinerseits brachte ihm nach einem Foul Rot. Trainer Rothhämel musste neu ordnen, schickte Tiho auf die Mitte, Moratschke rückte auf Außen. Schneegaß bekam im Tor seine Tageschance, die er mit zwei glänzenden Paraden meisterte - und dem Spiel quasi die Wende brachte. Während Taubert bei einem Konter gefoult wurde, gelang es ihm den Ball noch abzugeben an Voigtritter, der endlich den Ausgleich schaffte (25:25) und damit die Hoffnung, doch noch die nächste Runde zu erreichen. Leider verletzte sich dann Mitrovic bei einem Zweikampf fünf Minuten vor Ultimo am rechten Daumen. Hoffentlich nichts schlimmeres, denn es wäre fatal, noch einen Ausfall könnte die Mannschaft nur ganz schwer verkraften. Dass Tiho dann zum 25:27 traf, spricht dafür.

Die Mühlhäuser glichen zwar dreieinhalb Minuten vor Schluss noch einmal aus (28:28), doch das sollte ihr letztes Tor gewesen sein.

Denn der Oberligist nutzte im Anschluss seine Routine und Abgeklärtheit, den Pokalfight noch für sich zu entscheiden. Zunächst per Seitschlagwurf von Mitrovic (28:29), danach mit viel Kraft Micha Stegner zum 28:30. Mitrovic und Taubert konterten anschließend zum 28:32 - in der Abwehr brachte in dieser Phase Goldbach/Hochheim alles auf und ließ kein Tor mehr zu.

Ein Schachzug in der letzten Minute führte zum 33. Treffer. Oli Taubert und Stefan Juhnke boten sich als Kreisläufer an, Voigtritter nutzte den freigewordenen Platz von Außen und lochte erfolgreich ein.

Goldbach/Hochheim: Walter, Schneegaß, Harseim, Voigtritter 3, Skowronek 4, St. Juhnke 6, Mitrovic 10, Taubert 4, Stegner 4, Moratschke 2,
Strafwürfe: 5/5 (G/H 1/1);
Zeitstrafen: 3 (4) Rot: Skowronek (46.); Hartmann (60.)
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« Antworten #7 am: 22.10.2007 - 23:31:48 »

HP Arnstadt

Überraschung im Pokal blieb aus!

SG Arnstadt/Plaue - SV Hermsdorf II 23:25 (11:10)

Nachdem das Team der SG Arnstadt/Plaue in der Vorwoche beim überraschend stark aufspielenden TSV 1898 Oppurg zu Gast war und nach einem 60. Minuten dauernden Wechselbad am Ende ein für beide Mannschaften gerechtes 35:35 Remis stand ging es für die SG nun im Thüringer Vereinspokal weiter. Wie bereits gegen Oppurg (A. Stützer, R. Geyersbach und B. Bielstein fehlten) musste Trainer Jürgen Frieß auch diesmal wieder auf wichtige Akteure (A. Zintl, T. Werner) verzichten. Trotz allem wollte man gegen das Oberligateam vom SV Hermsdorf eine gute Figur machen was den Hausherren nach leichten Anfangsschwierigkeiten auch gelang. In der 11. Minute lag die SG nach einigen tollen Torwartparaden von Ronny Geyersbach und fünf Toren in Folge schließlich mit 5:2 vorn. Eigentlich der richtige Zeitpunkt um ruhe ins eigene Spiel zu bringen und den Vorsprung weiter auszubauen doch leider agierte man vor allem im Angriff sehr hektisch und nervös außerdem suchte man zu oft den voreiligen Abschluss was in der Folge für sieben Torlose Minuten auf Seiten der SG Arnstadt/Plaue sorgte.

Die Gäste aus Hermsdorf dagegen fanden nach einer Auszeit besser ins Spiel und nutzten die Schwächephase der Gastgeber aus um in der 18. Minute mit 5:6 in Führung zu gehen. Vier Minuten später gelang es der SG schließlich sich wieder etwas (9:7) abzusetzen, doch so recht hielt die Sicherheit noch keinen Einzug ins Spiel der SG was sich immer wieder bemerkbar machte und für Fehler sorgte. Zum Schrecken aller verletzte sich Nico Geyersbach in der 28. Minute bei einer Angriffsaktion am rechten Fuß und musste daher für längere Zeit behandelt werden. Trotz aller Ungereimtheiten im Spiel der Gastgeber gelang es den Frieß-Schützlingen mit einer 11:10 Führung in die Halbzeitpause zu gehen.

Nach dem Anpfiff zur zweiten Hälfte gelang den Gästen sofort der Ausgleich was allerdings bis zum 13:13 keine weiteren Auswirkungen hatte. In der 33. Minute ereilte die Gastgeber jedoch eine zweimal zwei Minuten Strafe. Diese Überzahl nutzten die Gäste aus Hermsdorf sofort clever aus und es gelang ihnen sich auf drei Tore zum 13:16 abzusetzen was sich im weiteren Verlauf des Spiels als „kleine“ Vorentscheidung heraus stellen sollte. Vor allem Fehlabspiele machten in dieser Phase der Partie der SG das Leben schwer und auf jedes Tor was die Hausherren warfen antworteten die Gäste aus Hermsdorf mit einem Gegentor was die Aufholjagd der Frieß-Schützlinge nicht gerade einfacher machte. Dennoch versuchten die Mannen um Kapitän Dirk Sommer-Schmidt mit viel Kampfgeist den Rückstand noch aufzuholen doch leider gesellte sich zu den bisherigen Umständen noch Glücklosigkeit im Abschluss dazu.

In der 53. Minute gelang es den Hausherren zumindest sich bis auf ein Tor (21:22) heranzuarbeiten und nach einem Ballverlust der Gäste hatte man sogar die Möglichkeit zum Ausgleich was jedoch nicht gelang. Im Gegenzug konnten sie Gäste wieder auf zwei Tore enteilen. Diese Konstellation setzte sich in den restlichen fünf Spielminuten der Partie bis zum Abpfiff fort was den Gästen nach diesem 23:25 Sieg schließlich das weiterkommen im Pokal sicherte.

Die Frieß-Schützlinge sollten nun auf keinen Fall die Köpfe hängen lassen sondern müssen sich nun auf die nächsten ausstehenden Punktspielaufgaben konzentrieren, denn diese werden keinesfalls leichter werden da mit dem WSV 1907 Neuhaus ein schwerer Brocken am nächsten Spieltag in die Jahn Sporthalle kommt.

SG Arnstadt/Plaue mit: R. Geyersbach und A. Stützer im Tor, T. Merten (5), S. Heinzmann (1), F. Hoppe (5), N. Sarnow (1), B. Bielstein, D. Sommer-Schmidt (5), T. Frieß (1), N. Geyersbach (5), P. Hoppe, S. Schüler
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« Antworten #8 am: 22.10.2007 - 23:35:59 »

HP Bad Blankenburg

Pokalschreck Eisenach nach schwachem Spiel besiegt/ Bergner und Jahn beste Spieler des HSV

HSV Bad Blankenburg – ThSV Eisenach II 33:30 (20:16)   
 
Der HSV begann sehr zurückhaltend und die jungen Wilden aus der Wartburgstadt hatten das Spiel in den ersten Minuten fest im Griff. Die Grün-Gelben wirkten wie gelähmt ohne ihren Trainer Steffen Schreiber, der diese Partie leider nicht begleiten konnte. So führten die Gäste bereits nach zwei Minuten 0:3. Nach fünf Minuten hatte sich am Spiel der Kurstädter nichts geändert und die Eisenacher behaupteten ihren Vorsprung beim 1:4. Es dauerte sieben Minuten, ehe die Gastgeber ansatzweise zu ihrem Spiel fanden. Andre Jäschke verkürzte durch zwei Konter auf 4:5. Doch dies war nur ein Strohfeuer, denn Eisenach diktierte weiter das Spiel. Nach 14 Minuten führten sie 7:10 und der HSV vergab reihenweise Großchancen. Nun nahm Fred Berlit eine Auszeit und fand zusammen mit Co-Trainer Michael Grüner die richtigen Worte. Die Abwehr wurde aggressiver und im Angriff hatten die Einheimischen jetzt das nötige Selbstvertrauen. Oertel und Hellwig trafen je zweimal und endlich war in der 17. Minute die Führung erreicht, Spielstand 11:10 für die Gastgeber. Eisenach konnte noch zweimal ausgleichen, ehe der HSV davon zog. Nach 23 Minuten stand es 15:12 und die Seiten wurden beim Spielstand von 20:16 gewechselt. Dem besten Spieler des HSV, Ferenc Bergner, war es vorbehalten, das letzte Tor in der ersten Halbzeit zu erzielen.

Aus der Kabine kamen die Gastgeber voller Selbstvertrauen und erzielten durch Oertel sofort das 21:16. Bis zur 35. Minute war das Spiel dann ausgeglichen. Auf beiden Seiten wurden sowohl klarste Chancen vergeben als auch herrliche Tore erzielt, Spielstand 24:21 für die Kurstädter. Als Tobias Jahn einen Siebenmeter von dem überragenden Alexander Schiffner auf Eisenacher Seite parierte, begann die starke Phase der Grün-Gelben. Jetzt wurde herrlich kombiniert und es entwickelte sich für zehn Minuten ein herrliches Handballspiel. Bad Blankenburg traf siebenmal, Eisenach einmal. Das Spiel war nach 47 Minuten entschieden. Als Andre Jäschke zum 31:22 traf, bebte die Halle. Im Gefühl des sicheren Sieges zog jetzt ein gewaltiger Schlendrian ins Spiel der Gastgeber ein. In den letzten 13 Minuten wurden nur noch drei Tore von den Kurstädtern geworfen und dies entspricht nicht den derzeitigen Anforderungen an die Mannschaft. Eisenach konnte nach guter kämpferischer Leistung acht Tore erzielen und so das Ergebnis korrigieren. Endstand des Spiels ist 33:30 für die Gastgeber, die sich trotz der schwachen letzten Minuten von ihren zahlreichen Fans feiern ließen.

Für den HSV spielten: Jahn; Ardan (1), Bergner (6), Hanl, Hellwig (12/4), Jäschke (6), Korbel (3), Oertel (5), Sabrsula, Wiegand
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« Antworten #9 am: 22.10.2007 - 23:37:33 »

HP Apolda

HSV Ronneburg- HSV Apolda 1990  29:24 (15:8)

Pokalniederlage in Ronneburg

Auch die zweite Begegnung gegen den HSV Ronneburg ging zu Ungunsten des HSV Apolda aus. Mit der 24:29 Niederlage war zugleich das Aus im Thüringer Pokalwettbewerb besiegelt. Die Apoldaer, ersatzgeschwächt gestartet, vermochten es nur ganz selten, ihre Leistungsfähigkeit zu demonstrieren, die Gastgeber in Verlegenheit zu bringen. Zu viele Fehler während des gesamten Spielverlaufes verhinderten ein besseres Ergebnis. Dabei startete der HSV nicht schlecht. Mit schnellen Kontern und gelungenen Spielzügen tauchten die Apoldaer immer wieder frei vor dem Ronneburger Keeper auf. Doch die Wurfleistungen unserer Angreifer waren nahezu unterirdisch. Beim Stand von 3:3 ließen unsere Männer mehrere so genannte „hundertprozentige“ Einwurfgelegenheiten aus. Stattdessen nutzten die Ostthüringer ihre Chancen und erzielten vor allem über ihren Kreisläufer einfache Tore. Annähernd eine Viertelstunde lang erzielte unser Team keinen Treffer und lag folgerichtig bereits nach 22 Minuten beim 13:4 fast aussichtslos im Rückstand. Bis zum Pausentee gestalteten wir wenigstens das Ergebnis etwas freundlicher (15:8).
Im zweiten Spielabschnitt war vor allem Resultatskosmetik angesagt. Außerdem wollten sich die Männer vor Torhüter Lars Möbus beweisen, dass sie das Handballspiel nicht verlernt haben und auch kämpfen können. Beide Vorhaben gelangen und beim 17:13 witterten die mitgereisten Apoldaer Fans sogar etwas Morgenluft. Doch die guten Momente, welche bei den Glockenstädtern jetzt öfter zu sehen waren, wurden immer wieder durch technische Fehler oder Unzulänglichkeiten beim Torwurf unterbrochen. So kostete es die Gastgeber keine großen Mühen, den HSV Apolda auf Distanz zu halten und in die nächste Pokalrunde einzuziehen. Zu allem Überfluss verletzten sich Viorel Sava und Steffen Müller auch noch. Während „Mischus“ Einsatz am kommenden Wochenende beim Ligakrösus Bad Blankenburg fraglich ist, wird Steffen Müller nach einer Muskelverletzung definitiv ausfallen.

Unsere Mannschaft: Lars Möbus (Tor)
Kristjan Schmitt, Roger Gierschick, Torsten Dippmann (7), Matthias Koch (7), Viorel Sava (2), Alexander Berceanu (2), Steffen Müller (4), Marco Utschig, Martin Bomba (2)

Strafwürfe: Ronneburg: 7/5 Apolda: 4/2
Zeitstrafen: Ronneburg: 4x2min Apolda: 4x2min
Schiedsrichter: Luther/Jäger (Meiningen)

Spielfilm: 1:0, 3:3, 6:3, 8:4, 13:4, 15:8 (Hz.)
17:13, 20:13, 21:16, 23:17, 26:20, 28:22, 29:2
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« Antworten #10 am: 22.10.2007 - 23:39:12 »

HP Eisenach

Oberligakrösus HSV Bad Blankenburg mit erwartetem Sieg über den THSV 
 
Freundschaftlicher Pokalvergleich

HSV Bad Blankenburg - ThSV Eisenach II  33:30 (20:16)

Erwartungsgemäß bezwang Oberligakrösus HSV Bad Blankenburg in der 2. Runde des Thüringer Vereinspokals der Männer das junge Team des ThSV Eisenach II, zog mit einem 33:30 (20:16) in die nächste Runde ein. In einer ausgesprochen fairen Partie, keine Spur von einem hitzigen Pokalfight, hatten die Unparteiischen Klich/Pfefferkorn leichtes Amtieren. Zwei Linksaußen, Daniel Hellwig vom HSV Bad Blankenburg und Alexander Schiffner vom ThSV Eisenach II, drückten mit 12 bzw. 13 Treffern der Begegnung ihren Tor-Stempel auf.

„Wir sind weiter im Lostopf. Das Ziel haben wir erreicht. Nach der klaren Führung leisteten wir uns zu viele Disziplinlosigkeiten, sodass ich nicht wie erhofft, unsere Reservisten auf das Parkett schicken konnte“, bilanzierte Fred Berlit, der sportliche Leiter der Gastgeber, der den im Urlaub befindlichen Trainer Steffen Schreiber vertrat. „Sinn und Zweck erfüllt“, zeigte sich auch Frank Ihl, der Coach des ThSV Eisenach II, mit dem Ausgang nicht unzufrieden. Mit seinem kleinen Kader (zwei Torhüter und sieben Feldspieler) nutzte er diese Pokalbegegnung wie angekündigt, um unter Wettkampfbedingungen zu testen, speziell verschiedene Abwehrvarianten.
Mit Alexander Schiffner auf Links- und Florian Schulze auf Rechtsaußen (Felix Abad reiste aus verkehrstechnischen Problemen nicht an), Johannes Drieß im linken und Nils Weidner im rechten Rückraum, Lars Lumpe in der Regierolle, Kapitän Daniel Wernicke am Kreis und Sven Luckert im Tor überraschten das Eisenacher Juniorteam zunächst den sportlichen Kontrahenten und die über 300 Zuschauer in der J.C.F.-Gutsmuths-Halle der Landesportschule Bad Blankenburg. Respektlos, ja kess, heizten die jungen Eisenacher den zweitligaerfahrenen Hausherren ein. Schnelle Ballstafetten zu Linksaußen Alexander Schiffner und Daniel Wernicke am Kreis hebelten die Abwehr der Hausherren zum 2:5 (7.) aus. Der an einer Schulterverletzung laborierende Paul Lipsky löste Johannes Drieß für Abwehraufgaben ab. Eine technische Delikatesse, der millimetergenaue Pass von Torhüter Sven Luckert über das gesamte Parkett zu Alexander Schiffner, der das Leder unter Kontrolle brachte und zum 4:7 versenkte (10.). Blitzschnell schalteten die Eisenacher von Abwehr auf Angriff um, bedienten den pfeilschnellen Alexander Schiffner, der zum 7:10 traf (15.). Anlass für „Ersatztrainer“ Fred Berlit mit einer grünen Karte sein Team aufzurütteln. Der HSV Bad Blankenburg stand fortan in der Abwehr kompakter. Die Eisenacher brachten das Leder nicht mehr unter (Lumpe, Wernicke, Schiffner). HSV-Rechtsaußen Stefan Oertel markierte den 10:10 Ausgleich (17.). Die Eisenacher testeten in dieser Phase zunächst eine 4:2 Deckung, mit Alexander Schiffner und Lars Lumpe vorgezogen, kurz vor der Pause sogar eine offene Manndeckung. Die starken Individualisten, voran Ference Bergner, nutzten dies, um erfolgreich in Richtung Luckert-Kasten zu marschieren (16:14, 26., 20:16, 30.). Eisenachs Angriffsspiel war zudem zu linkslastig.
Zu einer defensiven Abwehrvariante zurückgekehrt, öffneten die Eisenacher dem heißen Titelanwärter in Thüringens höchster Spielklasse nach Wiederanpfiff zunächst nicht mehr so leicht die Tür zum Torerfolg. In der Offensive zog nun auch Nils Weidner das Leder in Richtung Bad Blankenburger Kasten ab (24:21, 36.). Ausgebufft nutzten die Hausherren jeden Ballverlust der Eisenacher, um über ihren Linksaußen Daniel Hellwig den Tempogegenstoß-Turbo zu zünden. Ference Bergner setzte all seine Routine ein, glänzte mit Übersicht und Instinkt für den eigenen Torwurf (28:22, 45.). Mit verwirrenden Ballstafetten zu Rechtsaußen Andre Jäschke hebelten die Hausherren die Abwehr der Eisenacher zum 31:22 (48.) aus. Zwölf Minuten vor dem Abpfiff schien der Ligakrösus jedoch seinen Handball-Arbeitstag zu beenden. Anders jedoch die jungen Dachse des ThSV Eisenach, die den Haudegen auf der Gegenseite das Leben noch richtig schwer machten, leichtfüßig durch die nun behäbige Abwehr spazierten, Treffer um Treffer aufholten. Symptomatisch: Bad Blankenburgs Daniel Hellwig jagte gegen den eingewechselten Andreas Rabe das Leder vom Punkt am Tor vorbei (52.). Johannes Drieß schmetterte zum 28. ThSV-Treffer ein. Vier Minuten vor dem Abpfiff führte der Favorit noch 33:28. Der Versuch von Fred Berlit, sein Team aus der Schläfrigkeit nochmals zu erwecken, schlug fehl. Nils Weidner nach einem Tempogegenstoß und Alexander Schiffner mit Heber von Linksaußen verkürzten auf 33:30. Glück für die Hausherren, dass Johannes Drieß ein Schrittfehler unterlief, Daniel Wernicke bei einem Tempogegenstoß das Leder fallen ließ ……

HSV Bad Blankenburg: Jahn, Gohlke; Korbel (3), Wiegand, Sabrsula, Oertel (5), Bergner (6), Hanl, Jäschke (6), Ardan (1), Hellwig (12/3)

ThSV Eisenach II: Luckert, Rabe; Schiffner (13/3), Wernicke (5), Weidner (4), drieß (4), Lumpe (2), Lipsky, Schulze (2)

Zeitstrafen: Bad Blankenburg 4 x 2 Min. – ThSV II 2 Min.
Siebenmeter: Bad Blankenburg 5/3 – ThSV II 4/3
Schiedsrichter: Klich/Pfefferkorn (Eisenberg/Altenburg)
Zuschauer: 300
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« Antworten #11 am: 22.10.2007 - 23:42:19 »

TA Eisenach  23.10.2007

Führung wechselte mehrfach

SV Wartburgstadt Eisenach - SG Schnellmannshausen 26:24 (11:13)
 
Im Thüringer Vereinspokal der Männer sicherte sich der SVW Eisenach durch einen 26:24 (11:13)-Erfolg über die SG Schnellmannshausen den Einzug in die nächste Runde.

Beide Teams konnten nicht in Bestbesetzung antreten. Die Gäste mit einer dünnen Personaldecke, verzichteten auf den Einsatz ihres Rückraumspielers Mirko Albrecht. Peter Krause: "Mirko hat zwar seinen Gipsverband ab und wird uns im nächsten Punktspiel wieder zur Verfügung stehen, diesmal wollen wir ihn noch schonen." Beim SVW musste der auf seinen ersten Punktspieleinsatz wartende Mark-Philipp Tube ebenso noch zusehen, ist aber am kommenden Samstag spielberechtigt. In der Jahnhalle sahen die Zuschauer in der ersten Halbzeit eine abwechslungsreiche Partie. Die Eisenacher hatten den besseren Start und lagen von Anpfiff an immer vorne (5:3). Doch im beiderseitigen Unterzahlspiel glichen die Schnellmannshäuser zum 5:5 aus. Bereits hier hatten die Schiris alle Hände voll zu tun, ließen aber auch in der weiteren Folge manche Attacke ungestraft durchgehen. Die erste Gästeführung gab es beim 7:6. Mit ihren beiden Keepern Mario Schmidt und Reiko Cott im Rücken wurden die Gäste spielbestimmend und konnten dabei auch mit einer 13:11-Führung in die Pause gehen. Nach dem Seitenwechsel ging das brisante Derby weiter. Die SG führte mit 14:12. Zahlreiche Zeitstrafen auf beiden Seiten sorgten nun für viel Platz auf dem Parkett. Die Führung wechselt erst zum SVW, dann wieder zur SGS. David Jauernik kassiert die dritte Zeitstrafe und kann vorzeitig zum duschen gehen. In dieser Phase kippen die Eisenacher das Spiel. Carsten Cech, Kai Schmidt und Kai Fabian bringen das Team mit 19:16 in Front. Sebastian Ley besorgt den Anschluss zum 17:19, aber Cech zweimal in guter Position und mit guten Anspielen besorgt mit dem 21:17 (48.) die Vorentscheidung. Mit einen guten Abwehrverband, einschließlich des Keepers Maik Fehr lassen die Eisenacher nichts mehr anbrennen und kamen zum viel umjubelten 26:24-Erfolg. Ein zufriedener SVW-Coach Bernd Fichtner verlässt mit seinem Team das Parkett. Die SG Schnellmannshausen ist gedanklich bereits beim nächsten wichtigen Punktspiel in Gotha gegen die Zweite der Ernestiner.

SVW: Fehr; Fabian (5/3), Günther (3), Wagner (4/1), Marcus Schneider (1), Kuchinke, Felsberg (1), Schmidt (1), Cech (7), Oelschläger, Wüst, Melzer (1), Wolf (2) und Martin Schneider(1).

SGS: Schmidt, Cott; J. Müller (1), Ley (5), Jauernik, Zellmann (7/2), M. Müller (3), Montag, Koch (3), Dietzel (1) und O. Schmidt.

Siebenmeter: SVW 5/4, SGS 3/2,
Strafminuten: SVW 18, SGS 14.
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« Antworten #12 am: 22.10.2007 - 23:46:04 »

TA Eisenach  23.10.2007

Ersatzgeschwächt gut mitgehalten

SV Aufbau Altenburg - SV T&C Behringen/Sonneborn  27:25 (13:11)
 
In der zweiten Runde des Thüringer Vereinspokal unterlag der SV Behringen/Sonneborn in Altenburg mit 25:27 (11:13) Toren.
Die Gäste mussten zwar aus unterschiedlichen Gründen auf die Stammspieler Münch, Busch, Albrecht, Blaß, Kohls, Voß und Stehmann verzichten, steckte aber diese Ausfälle relativ gut weg. In der ersten Halbzeit lagen die Gastgeber immer knapp vorne. Florian Schenk auf der Rückraummitteposition löste seine Augaben recht gut und dadurch blieb das Gästeteam immer auf Tuchfühlung. Nach dem Zweitorehalbzeitrückstand kamen die Sonneborner neu motiviert aus der Kabine, drehten das Ergebnis und kamen zum 14:14-Ausgleich (35.) . Beim nächsten Altenburger Angriff sahen die Unparteiischen ein Foul von Mirko Brachmann, der dafür Rot sah. Damit war ein wichtiger Aktiver aus dem Sonneborner Spiel genommen. Er hatte bis dahin mit seinen drei Treffern wichtige Anteile am Spiel seiner Mannschaft gehabt. Die Altenburger kamen in der Folge auf 20:16 weg. Sonneborn steckte aber nicht auf und konnte auf 21:23 (51.) verkürzen. Diese Zweitoredifferenz retteten dann aber die Ostthüringer über die Zeit und kamen zum 27:25-Erfolg. Zum Spiel Hilmar Albrecht: "Die Mannschaft fühlt sich bei dieser Niederlage etwas verschaukelt, denn es gab schon eine Reihe merkwürdiger Schiedsrichterentscheidungen. Die Mannschaft hat gekämpft, aber für unseren jungen Akteure war es nicht gerade aufbauend. Wir müssen das Spiel schnell abhaken, denn am Samstag wartet wieder der Punktspielalltag."

Sonneborn: Faupel, Herrmann; St. Ehrhardt (3), Schenk (7/2), Brachmann (3), Werner (1), Ernst (1), Voß (3), Marx (5), Güth (1), Hellmund (1).
Siebenmeter: Altenburg 7/5, Sonneborn 2/2,
Strafminuten: Altenburg 2, Sonneborn 10.
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« Antworten #13 am: 23.10.2007 - 00:04:49 »

HP Thüringer HC

Zu Hause wieder mit 40 Buden

SG Erfurt/Bad Langensalza II - ESV Lok Meiningen 40:29 (20:13)

Die SG Erfurt/Bad Langensalza II steht in der 3. Runde des Thüringer Vereinspokals. Gegen den ESV Lok Meiningen gab es einen 40:29 (20:13)-Erfolg.
 
Für den Eisenbahn-Sportverein aus Meiningen war in der 2. Pokalrunde schon zeitig der Zug abgefahren. Man merkte den Gästen an, dass der Umbruch, in dem sich die Mannschaft nach dem Abstieg aus der Oberliga befindet, noch nicht abgeschlossen ist. Anders dagegen die Hausherren. Im vierten Pflichtspiel auf eigenem Parkett erzielte die SG wieder mindestens 40 Tore und scheint diese Marke zur Maxime zu machen.

Die erste Viertelstunde war Gala-Handball, mit dem die Akteure die gut einhundert Zuschauer begeisterten. Nach Belieben kam die SG mit ihrer Schnelligkeit und ihrem Spielwitz von fast allen Positionen aus zu Torerfolgen. Die Meininger staunten recht ungläubig und flüchteten sich bereits nach fünf Minuten in eine Auszeit (5:1). Aber auch in der Folge stand die 6:0-Abwehr der SG sicher. Einzig der“ Rückraumschütze vom Dienst“ in Reihen der Gäste Christian Ludwig konnte mit drei sehenswerten Sprungwürfen aus der Distanz Block und Torhüter überraschen. Beim vierten Versuch stand der Block endlich richtig und Sebastian Irovsky schloss den folgenden Konter zum 9:4 (10.) ab.

Auch in Unterzahl harmonierte die SG hervorragend. Die Ballgewinne in der Abwehr münzten Marcus Tunger und der sehr gut aufgelegte Markus Hoyer konsequent in Tore um (13:6/15.). Die Gäste steckten zwar nie auf, und obwohl die SG einen Gang zurücknahm, konnten sie den Abstand bis zur Pause nicht verkürzen.

Im zweiten Abschnitt ein bekanntes Bild: Die SG tat sich schwer ins Spiel zu kommen und für Meiningen trifft Christian Ludwig immer wieder aus dem Rückraum. Beim 25:20 (40.) schöpften die Gäste noch einmal Hoffnung. Diese machte aber Andreas Heyl, er hatte den ebenfalls guten Thomas Freytag im Tor abgelöst, schnell wieder zunichte. Zwei Großtaten und Konter von Marcus Tunger und Markus Hoyer stellten den alten Abstand wieder her (27:20/43.). Die Hausherren hielten jetzt das Tempo hoch und bauten ihren Vorsprung zur Vorentscheidung auf zehn Tore aus (32:22/50.).

Das wieder die“40“ stand, dafür sorgte neben Philipp Kley (4 Tore in der Schlussphase) der als Spielmacher überzeugende Marcus Tunger mit dem letzten Tor für seine Farben. Klammert man einmal die zehn Minuten nach der Halbzeitpause aus, so scheint die SG gut gerüstet für das Gipfeltreffen am kommenden Samstag im Derby beim TM Mühlhausen 09.

SG Erfurt/Bad Langensalza II: Andreas Heyl, Thomas Freytag; Dominik Demuth (2), Philipp Kley (8), Andrej Minevski (1), Marcus Tunger (6), Christian Schmidt (7), Markus Hoyer (8), Sebastian Irovsky (4), Dominique Schlösser (3), Chris Hobert, Tobias Mock, Johannes Moritz (1).

Schiedsrichter: Andreas Heinzmann/Joachim Merten (HV Ilmenau 55)
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« Antworten #14 am: 23.10.2007 - 00:38:04 »

HP Altenburg

Aufbau Männer nach Sieg gegen Oberligisten im Pokal-Achtelfinale
 
SV Aufbau Altenburg  - SV T&C Behringen/Sonneborn  27:25 (13:11)

Der Thüringenpokal, von einigen Vereinen als unsäglicher und ungeliebter Kropf, von anderen als Zubrot zum manchmal doch öden Staffelalltag behandelt, hat seine eigenen Gesetze. Davon konnte sich auch der Anhang des SV Aufbau am Samstagabend in der Süd-Ost Halle beim Spiel ihrer Männermannschaft gegen den Oberligaaufsteiger aus Westthüringen überzeugen. Zwar war der nicht unbedingt mit seinen stärksten Aufgebot in der Skatstadt angereist, aber dennoch Oberligist bleibt Oberligist. Und der legte auch dementsprechend furios los und auch gleich mal eine eigene standesgemäße 6:2 Führung vor.

Aber nach einer Auszeit und entsprechender Ansprache durch Trainer Doering fing sich das Aufbau Team und erzwang  nach der Anfangsviertelstunde spielerische Gleichwertigkeit.

Beim 9:9 war man dann erstmals ran und schließlich gelang es gar noch kurz vor der Pause erstmals die eigenen Führung zu erzielen, nachdem vor allem die Abwehr der Hausherren, inklusive eines gut parrierenden Norman Schatz, mittlerweile gute Arbeit geleistet hatte.

Darauf sollten die Altenburger auch in den zweiten 30 Minuten bauen können, wo Trainer Doering einige Spielvarianten ausprobierte und sich erneut vor allem die jungen Spieler im Aufbau Team zu empfehlen wussten. Schön anzusehen beispielsweise die Auftritte der jungen Härtel und Harzendorf, die ihre Grundschnelligkeit geschickt einbrachten und mit ihren schönen Tore dazu beitrugen, dass die Einheimischen auch in der zweiten Halbzeit weiter tonangebend agierten. Die entscheidende Szene dann nach 10 Minuten im zweiten Durchgang, als die Gäste ihren bis dahin besten Fernwerfer nach einer unglücklichen Aktion durch eine rote Karte verloren und damit so extrem geschwächt wurden, das sie nun den Angriffsduck des Aufbau Teams nicht mehr standhalten konnten. Dem gelang jetzt nämlich so ziemlich alles und vor allem über eine stark vorgetragene zweite Welle auch der wohl Spiel entscheidende 21:16 Vorsprung. Da viel dann auch nicht mehr ins Gewicht das nun wieder wie in der Vorwoche einige Großchancen ungenutzt blieben, clever genug schaffte man schließlich bis zum Schlusspfiff zumindest eine Zwei-Tore Führung zu behaupten und damit in das Pokal Achtelfinale einzuziehen. Dort wird sicherlich erneut ein Oberligist auf das Aufbau Team warten (Auslosung ist am 22.10.) und ein Lob den Altenburgern, die den Pokalwettbewerb als sportliche Bereicherung einbringen und damit ihren Anhang sportliche Unterhaltung gegen höherklassige Teams bieten.       

Aufbau mit:Schatz, Kyber, Beyer(3), Bärbig, Dietze, Moosdorf(2), Stark(1), Gottwald(1), Harzendorf(4), Pohle(2), Wagenbreth(3), Härtel(4), Heilmann(1), Schörnig(6).
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