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Marco
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« am: 29.09.2007 - 01:29:00 » |
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29.09.2007 16:30 SV Thuringia Königsee - ThSV Eisenach II [Sporthalle Am Schiefer Königsee]
29.09.2007 19:00 Post SV Gera - HSV Ronneburg [Panndorfhalle Gera]
30.09.2007 16:00 SG Könitz/Saalfeld - SV BW 1893 Goldbach/Hochheim [Dreifelderhalle Saalfeld-Gorndorf]
30.09.2007 16:00 SV Hermsdorf II - Sonneberger HV [Werner Seelenbinder Sporthalle Hermsdorf]
30.09.2007 16:00 SG Erfurt/Bad Langensalza - Ernestiner SV Gotha [Sporthalle Sportgymnasium Erfurt]
03.10.2007 16:00 LSV Ziegelheim - HSV Apolda 1990 [Wieratalhalle Ziegelheim]
03.10.2007 16:00 SV T&C Behringen/Sonneborn - HSV Bad Blankenburg [Hainichsporthalle Behringen]
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Marco
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« Antworten #1 am: 01.10.2007 - 00:35:32 » |
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OTZ Sport 01.10.2007
HSV Ronneburg gewinnt das Derby bei Post Gera
Königsee unterliegt Eisenach II
Post SV Gera - HSV Ronneburg 29:31 (15:15) In der Handball-Oberliga unterlag der Post SV Gera dem HSV Ronneburg vor 450 Zuschauern 29:31 (15:15). Die Ronneburger hatten ihr Trauma vom Bad Blankenburg-Spiel endgültig abgeworfen. Beim Sieger trafen beide Außenspieler zusammen neun Mal. Keeper Robert Zehmisch steigerte sich nach der Pause. Gera war in einem fairen und gutklassigen Spiel ein guter Gegner. Post-Coach Steffen Waldenburger machte aber auf jeder Position einige fehlende Prozentpunkte aus. "Ronneburg war zwei Tore besser. Das muss man anerkennen." Ronneburg musste auf Sebastian Klecha verzichten. Dieser brach sich die Hand.
Post: Nedwed, Szlapka, Krech (6), Seidemann, Pfeifer, Botor (1), Werler, Rosenbaum (2), Teichmann (1), Remme (2), Mühlberg (1), Grützbach (8), Martin (7), Seime (1).
HSV: Wolf, Zehmisch, D. Koska (5), Gottschalk (3), T. Koska, Zänsler (6), Dathe, Bauer, Heidrich (7), Vollgold, Förster (4), Kusch (2), Meyer (4).
SV Thuringia Königsee - ThSV Eisenach II 28:33 (15:16) Königsee verlor die Partie zu Beginn der zweiten Halbzeit. Eisenach II legte vor 200 Zuschauern los wie die Feuerwehr, erhöhte nach 38 Minuten auf 23:15. Als Hüttner und Oldenburg nach der dritten Zeitstrafe Rot sahen, standen bei Thuringia fast nur junge Leute auf der Platte. Die machten ihre Sache nicht schlecht. Am letztlich souveränen Sieg für die Gäste gab es nichts zu deuteln.
Königsee: Cadek, Föhr, Götz (4), Göhring (4), Knedlik (1), Förster (1), Friedrich (4), Hüttner (5), Najman (9), Oldenburg.
SG Könitz/Saalfeld - SV BW 1893 Goldbach/Hochheim 26:31 (12:17) Die Goldbacher waren gestern eine Klasse besser. Bei Könitz/Saalfeld stimmte die Moral, selbst nach einem 9-Tore-Rückstand.
Für ein besseres Resultat ließen die SG-Spieler in beiden Halbzeiten einfach zu viele klare Chancen weg.
SG: Lindig, Trinks, Matussek, Arnold (6), Leuthäuser (4), P. Schmidt (3), Schmeißer (1), M. Volkmar (1), Hinz (4), A. Volkmar (1), Gittner (5), S. Schmidt (1), Beyer, M. Dietzel.
SV Hermsdorf II - Sonneberger HV 26:30 (14:15) Mit Sonneberg gewann gestern Nachmittag vor 150 Zuschauern nicht die bessere Mannschaft, sondern die clevere. Der SVH II war kampfstark, gab sich nie auf.
SVH II: Passarge, Meißner, Hobritz (1), Werrmann (1), Taubert, Varchmin (2), Rust (5), Opel (6), Bocek (1), Parybyk (1), Trautvetter (9), C. Remme.
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« Letzte Änderung: 03.10.2007 - 20:04:32 von Marco »
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Marco
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« Antworten #2 am: 01.10.2007 - 00:41:17 » |
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HP Eisenach
Alexander Schiffner erneut mit 15 Torerfolgen - Erst ein rüdes Foul stoppt die Trefferausbeute
SV Thuringia Königsee - ThSV Eisenach II 28:33 (15:16)
Vom Trip nach Königsee kehrte das Juniorteam des ThSV Eisenach II mit einem 33:28 (16:15)-Erfolg zurück. Lars Lumpe und Alexander Schiffner traten die Fahrt krankheitsbedingt geschwächt an, sodass sich Trainer Frank Ihl für den Notfall schon mal auf das Spielformular eintrug. Zu einem Einsatz kam es allerdings nicht, auch wenn Lars Lumpe nach einem Schlag auf seine ohnehin lädierte Nase bereits nach 3 Minuten passen musste.
Der ThSV Eisenach spielte dann mit Alexander Schiffner auf Links- und Felix Abad auf Rechtsaußen, Nils Weidner übernahm zunächst die Lumpe-Rolle auf der Regieposition, Paul Lipsky agierte im linken und Johannes Drieß im rechten Rückraum sowie Philipp Emmelmann am Kreis. Mit hohem Tempo versuchten die Eisenacher die Hausherren unter Druck zu setzen. Über weite Strecken der ersten Halbzeit fehlte jedoch die Präzision. „Uns unterliefen zu viele Fehler. Das müssen wir unbedingt abstellen“, notierte sich Frank Ihl. Mit ihrem Goalgetter Radek Najman (9 Tore) lag Thuringia Königsee bis zum 13:11 (23.) knapp vorn. Den jungen Eisenachern fehlte in der Abwehr der längere Atem. „Beharrlichkeit muss da noch erlernt werden“, hatte Frank Ihl ausgemacht. Nach Ballgewinnen in der Abwehr wurde sofort der Tempogegenstoß-Turbo gezündet. Leichtfüßig und pfeilschnell entwischte Alexander Schiffner immer wieder. Beim Stand von 15:14 (26.) griff Frank Ihl in die Taktikkiste. Alexander Schiffner und Johannes Drieß sorgten fortan als Staubsauger vor der eigenen Abwehr für Verwirrung in den Reihen der Hausherren. In den Minuten vor und nach der Pause entschieden die Eisenacher die Partie. Der zweitligaerfahrene Philipp Emmelmann rückte auf die Regieposition. Daniel Wernicke übernahm die Aufgaben am Kreis. Die junge ThSV-Crew konterte Thuringia Königsee vom 15:14 (26.) zum 15:23 (40.) mit neun Treffern in Folge eiskalt aus. Schwer verdauliche Kost für die Hausherren, die sich zu zwei völlig unnötigen Aktionen gegen Alexander Schiffner und Paul Lipsky hinreißen ließen. Die sicher amtierenden Unparteiischen Hauke/Olbert schickten die Sünder vorzeitig vom Parkett. Alexander Schiffner war vom Foulspiel jedoch so stark gekennzeichnet, dass er nach 47 Minuten und 15 eigenen Torerfolgen die Partie benden mußte. Lars Lumpe biss auf die Zähne, kam nochmals ins Spiel zurück. Oldie Andreas Rabe löste den guten Sven Luckert im Tor ab und auch Florian Schulze bekam noch eine Einsatzchance am Kreis. Die Eisenacher verwalteten den Sieg, ließen nichts mehr anbrennen.
ThSV Eisenach: Luckert, Rabe; Schiffner (15/5), Emmelmann (3), Weidner (1), Drieß (3), Wernicke (1), Schulze, Lumpe (2/1), Abad (6/1), Lipsky (2), Ihl (n.e.)
Zeitstrafen: Königsee 6 x 2 Min. (Disqualifikation Hüttner, 45. nach grobem Foulspiel an Lipsky; Disqualifikation Oldenburg , 47. nach grobem Foul an Schiffner) ThSV II 6 x 2 Min. Siebenmeter: Königsee 3/2 ThSV II 7/6 Schiedsrichter: Hauke/Olbert
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« Antworten #3 am: 01.10.2007 - 00:43:24 » |
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HP Gotha
Vorne zu wenig, hinten auch
SG Erfurt/Bad Langensalza - Ernestiner SV Gotha 30:21 (15:11)
Nach zwei Auftaktsiegen sollte es eine Standortbestimmung werden, das Spiel bei der Spielgemeinschaft. Jetzt steht der ESV nicht ganz oben, sondern in Tabellenmitte. Das scheint auch eher die Region zu sein, in die sich die Gothaer orientieren sollten, wenn sie weiterhin solche Auftritte, wie den in der Landeshauptstadt, abliefern. Verheißungsvoll verlief die Anfangsphase. Bis zum 5:6 legten stets die Gäste vor. Allerdings versäumten sie, die Unsicherheiten der Erfurter, die immer ausgleichen konnten, konsequent zu bestrafen. Zwei Lapsusse im Gegenstoß verhinderten einen möglichen Drei-Tore-Vorsprung. Stattdessen nahm die SG, bestärkt durch die Glanztaten ihres Torhüters Hering, das Heft in die Hand und holte sich mit dem 7:6 die erste Führung. Unverständlicherweise verabschiedeten sich die ESV-Angreifer von ihrer Zielstrebigkeit. Waren sie zunächst noch torbringend in die Lücken gestoßen, verlegte man sich mehr und mehr aufs uneffektive Querpassspiel, um dann aus ungünstigen Positionen den - zumeist erfolglosen - Abschluss zu erzwingen. Gewalts Rückraumtreffer? Diesmal Fehlanzeige. Jichas Kreistore? Keine. Schon nach 22 Minuten war für den Tschechen Sense. Ein Foul ahndeten die Schiedsrichter mit einer Zeitstrafe, nach den vier(!) Minuten wegen Meckerns (13.) bereits seine dritte. In Ermangelung adäquaten Ersatzes musste der krankgemeldete Irmisch nun doch das Trikot überstreifen. Aus der "Kalten" scheiterte auch er zweimal völlig frei an Hering. Keine Frage: Dass es zur Pause nicht mindestens remis stand, hatten sich die Gäste selbst zuzuschreiben. Dadurch in Zugzwang geraten, stellten sie fortan die Deckung auf 2:4-System um, in dem Ansinnen, Erfurts gefährliche Rückraumachse S. Ahrens/Baumgarten zu beeinträchtigen. Dies gelang aber nur unzureichend. Den entstandenen Freiraum nutzten die Gastgeber zum direkten Durchstoß oder sie gingen auf Siebenmeter. So traten die Gothaer auf der Stelle. Sie vermochten den Gegner nicht in Bedrängnis zu bringen, liefen immer drei, vier Toren hinterher. Eine Vorentscheidung fiel schließlich, als Erfurt von 20:17 auf 23:17 davonzog. Was den Gästen blieb, war Harakiri in Reinform. Mit schnellen Würfen sollten Tore her. Nur wollten die nicht fallen - dafür auf der Gegenseite in zuverlässiger Folge. Von 25:19 schraubten die Sieger das Ergebnis bis zum 30:20 in die Höhe. Als die Spannung längst raus war, taten Stegner und Trommer noch was "für die Zuschauer": Ihr "packendes" Duell endete für beide rötlich (56.). ESV: Scheerschmidt, Steinbrecher - Gewalt, Jicha, Wandtke 3, Perner 1, Hofmann 1, Meß, Trott, Behling 10/5, Irmisch 1, Thieme 4, Stegner 1, Schneider Strafwürfe: 6/5 (SG 7/7) Zeitstrafen: 8 (3) Rote Karten: 2 - jeweils 3. ZS (1 - Revanchefoul) Schiris: Hauke/Olbert (Pößneck/Jena) Zuschauer: 150
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Marco
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« Antworten #4 am: 04.10.2007 - 01:14:15 » |
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HP Bad Blankenburg
Tabellenführung souverän verteidigt
SV Town&Country Behringen/Sonneborn – HSV Bad Blankenburg 25:35 (14:16) Es war schon ein merkwürdiges Spiel – Erster gegen Letzter nach zwei Spieltagen. In der Halle von Behringen war absolutes Wachsverbot und es wurde mit einem Ball gespielt, der für die Gäste erst einmal sehr gewöhnungsbedürftig war. Weiterhin wurde eine äußerst harte Gangart vom Gegner angeschlagen, so dass eigentlich schon in den ersten Minuten zwei rote Karten durch die Unparteiischen hätten gezückt werden müssen. Dies geschah jedoch nicht und die Gesundheit der Blankenburger Spiel stand bis zum Schluss in höchster Gefahr. In diesem Spiel musste man dankbar, dass es mit Karel Sabrsula nur einen HSV-Akteur erwischt hat und er am kommenden Sonntag wohl nicht gegen Gera auflaufen kann. Umso mehr war es erstaunlich, dass der HSV eine für diese Umstände gute Leistung – vor allem in der zweiten Halbzeit – bot.
Daniel Hellwig war es vorbehalten, das erste Tor des Spiels zu erzielen, bevor Sonneborn mit 1:2 in Führung ging. Jedoch konterten die Grün-Gelben durch Ardan, Hellwig und Oertel zur 5:3-Führung nach sieben Minuten. Als Hellwig aber seinen zweiten Siebenmeter in der achten Minute verwarf, witterten die Gastgeber Morgenluft und konnten nach 17 Minuten erstmals wieder ausgleichen. Nach 19 Minuten gingen sie in Führung. Nach 21 Minuten stand es dann 11:10 für die Einheimischen. Bemerkenswert zu dieser Zeit war es, dass die Kurstädter auf dem Spielfeld so ruhig blieben und alle Schiedsrichterentscheidungen akzeptierten. Es ging ein erneuter Ruck durch die Mannschaft und nachdem der nun am Siebenmeterpunkt angetretene Stefan Oertel seinen zweiten Strafwurf verwandelte, gingen die Kurstädter mit 11:14 in Führung. Igor Ardan erzielte das 11:15, ehe in Unterzahl kläglich gespielt wurde und die Gastgeber drei Tore in Folge warfen. Igor Ardan war es vorbehalten, die 14:16-Halbzeitführung zu erzielen.
Die zweite Halbzeit begann und Sonneborn erzielte das erste Tor. Doch danach spielte nur noch der Tabellenführer. Nach 34 Minuten setzte man sich auf 15:21 ab und gab diesen Vorsprung nicht mehr aus der Hand. So sehr sich die Gastgeber auch bemühten, sie mussten die spielerische Überlegenheit der Grün-Gelben anerkennen. Bis zum 20:27 in der Mitte der zweiten Halbzeit war alles noch verhältnismäßig ausgeglichen, ehe in der 56. Minute wiederrum durch Ardan erstmals ein 10-Tore-Vorsprung heraus geworfen wurde. Dieser wurde auch bis zum Schlusspfiff gehalten, der unter dem Jubel der HSV-Trommler und zahlreichetr mitgereister Fans unterging. Die grüngelben Fahnen wurden geschwenkt.
Für den HSV spielten: Jahn, Recknagel; Ardan (8), Bergner (6/1), Hellwig (6/2), Jäschke (3), Korbel, Oertel (7/3), Sabrsula (4), Wendlandt, Wiegand (1)
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« Antworten #5 am: 04.10.2007 - 01:17:01 » |
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HP Erfurt
2 Punkte zum Durchatmen
SG Erfurt/Bad Langensalza - Ernestiner SV Gotha 30:21 (15:11)
Erfurt Im dritten Anlauf hat es für die Oberliga-Handballer der SG Erfurt/Bad Langensalza endlich mit einem Sieg geklappt. Nach zwei nicht so überzeugenden Vorstellungen sollten diese beiden Punkte gegen die zuvor ungeschlagenen Gothaer nun die nötige Luft zum Durchatmen geben. Und dass dieser Erfolg mit 30:21 sehr deutlich ausfiel, kann der zuvor leicht angeschlagenen Psyche im Team nur Auftrieb geben für die anstehenden Kracher in Ronneburg und gegen Bad Blankenburg. Beide Mannschaften begannen vor einer etwas enttäuschenden Kulisse von ca. 150 Zuschauern ohne großes Abtasten die Partie. Perner und Behling (Gotha) sowie St. Ahrens und Menge (Erfurt) eröffneten den Torreigen, welcher bis zum 6:6 (13.min) zunächst sehr ausgeglichen verlief. Dann zogen die Gastgeber erstmals richtig an und konnten sich gestützt auf einige gute Paraden ihres Kapitäns Ulf Hering bis zum 10:7 absetzen. Während Gotha vor allem mit Gewaltwürfen arbeitete, setzte man bei der SG auf schnelles Kombinationsspiel und feine Einzelaktionen aus der vollen Bewegung (Baumgarten, Ahrens-Brüder). Die Gäste versuchten, das schnelle Spiel der Erfurter durch eine Manndeckung gegen den frisch gebackenen Papa Steffen Ahrens zu unterbinden, was jedoch vor allem dem 1:1-starken Daniel Baumgarten zu weiteren Möglichkeiten verhalf. So setzte sich das Heimteam bis auf 15:10 ab und hatte sogar noch die Chance kurz vor dem Pausenpfiff zu erhöhen. Doch ein Fangfehler bedeutete den Gegenkonter der Ernestiner durch Behling zum 15:11-Halbzeitstand. Gotha versuchte nun, das Ruder vor allem in der Defensive herum zu reißen und stellte auf eine Manndeckung für Ahrens und Baumgarten um. Die SG reagierte prompt und brachte mit Trommer einen weiteren Rückraumspieler in die Partie. Im Spiel 4 gegen 4 wirbelte man nun die überforderte Gästedeckung durcheinander, kam so zu vielen Siebenmetern, welche Oldie Jens Ludwig allesamt sicher verwandeln konnte. Überhaupt war es das Spiel des Linkshänders, der mit 10 Treffern zum besten Torschützen avancierte. Zudem wurde erstmals in dieser Saison das Spiel über die Rechtsaußenposition etwas belebt, was die Arbeit für die Gothaer Deckungsreihe sichtlich erschwerte. Auch Trommer fand sich sofort bestens auf dem Feld zurecht und markierte vier wichtige Tore, bevor er sich nach einem Disput mit André Stegner zusammen mit dem Ex-Erfurter leider vorzeitig aus dem Spiel verabschiedete. Gotha fand offensiv keine Mittel gegen die starke Erfurter Abwehr, so dass sich der Gastgeber vom 20:17 (42.min) bis zum 26:20 (55.min) entscheidend absetzen konnten. Ein Sonderlob gebührt in diesem Zusammenhang auch Christian Ratz, der dem gefährlichsten Gothaer Schützen Lars Gewalt mit seiner offensiven Deckung keinen einzigen Treffer gestattete. Gotha steckte nun auf, ließ noch ein paar Verzweiflungswürfe über Freund und Feind hinweg los, was die SG zum weiteren Ausbau der Führung bis zum Endstand von 30:21 nutzte.
SG Erfurt/Bad Langensalza: Hering, Wunderlich - A. Ahrens 2, Göpfert 1, Menge 3, Ludwig 10/7, St. Ahrens 5, Ratz, Trommer 4, Baumgarten 4, Schlösser 1, Michalewski, Braun
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Marco
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« Antworten #6 am: 05.10.2007 - 00:59:29 » |
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TA Gotha 04.10.2007
Packender Feiertagsnachmittag
SV T&C Behringen/Sonneborn - HSV Bad Blankenburg 25:35 (14:16) Ausgerechnet am Nationalfeiertag mussten die Goldbacher Handballer ihre Oberligaführung wieder abgeben. Dabei sahen sie nur zu, wie Nachbar Behringen/Sonneborn in einem packenden Spiel dem neuen Krösus HSV Bad Blankenburg zu Hause unterlag. Die Hainich-Sporthalle in Behringen war zum dritten Oberliga-Heimspieltag des SV Behringen/Sonneborn proppenvoll. Unter den deutlich über 300 Zuschauern waren die zahlreichen Fans des HSV Bad Blankenburg nicht zu übersehen und zu überhören. Auch viele Spieler aus Goldbach, vom Ernestiner SV und vom ThSV Eisenach nutzten den Feiertag zu einer Stippvisite beim Klassengegner Behringen/Sonneborn. Es war gut, dass die Schiedsrichter Wolfram Lugauer und Steffen Schuster das Tornetz der Blankenburger vor dem Anpfiff noch einmal flicken ließen, denn es hatte in den nächsten 60 Minuten doch mehr auszuhalten, als vielleicht mancher erwartet hatte.
Die Gäste - seit Jahren scharf auf einen Aufstieg - legten forsch 0:1 vor, aber Sandro Werner glich im Nachwurf wieder aus. Als Torwart Andreas Münch direkt darauf einen Siebenmeter von Daniel Hellwig parierte, spätestens da wussten die einheimischen Fans, dass ihre Mannschaft heute Großes vollbringen kann. Die Favoriten konnten sich nicht eindeutig absetzen, die Gastgeber - mit einem guten Keeper im Hinterhalt - blieben auf Tuchfühlung. Besondere Verdienste erwarb sich dabei Christopher Kohls. Mit insgesamt elf Treffern wurde der 23-Jährige erfolgreichster Torschütze des Spieles. Immer wieder traf er nach Konterläufen in die geflickten Maschen der Gäste. Nach 18 Minuten bejubelte die Halle den Ausgleich (8:8) - es war wieder ein erfolgreiche Kohls-Konter. Thomas Blaß schaffte anschließend sogar die 10:9-Führung.
Die Nerven lagen bei den Kontrahenten blank - jedes Spielergebnis war plötzlich möglich. Zweikämpfe endeten mitunter in Nicklichkeiten, wurden aber von den aufmerksamen Schiris konsequent bestraft. Durch Zeitstrafen und einem Siebenmeter der Gäste gehandicapt, lag Behringen so schnell mit 11:15 zurück (25.). Die Aufholjagd übernahm Christopher Kohls ganz alleine. Beim Stand von 14:16 wurden die Seiten getauscht.
Nach der Pause zeigten die Blankenburger die bessere Konzeption - der kleine Vorsprung wurde zu einem soliden 15:21 ausgebaut. Eine kurze 6:4-Überzahlsituation konnten die Hausherren überhaupt nicht nutzen - blieben aber im Spiel. Besonders auf der Rechtsaußenposition war der Gastgeber ziemlich erfolglos, so sehr sich auch Sandro Werner (3 Tore) mühte. Die letzten 15 Minuten wurden auf der Seite der Behringer ziemlich torlose Minuten. Trainer Zdenek Vanek - er coachte seine Mannschaft im Spielerdress und stand anscheinend kurz vor der Selbsteinwechslung - probierte verschiedene Positionswechsel, aber alles ohne Erfolg. Ein Wechselfehler des Zeitnehmers (56. Minute) dezimierte die Gastgeber beim Stand von 24:35 nochmals, aber Blankenburg traf in den verbleibenden Minuten eh nur noch einmal. Mit seinem zweiten Treffer zum 25:35 beendete Karsten Albrecht die sehr spannende Partie.
Während sich die einheimischen Fans zügig von den Sitzbänken zur Biertheke bewegten und dort das Spiel zu Ende diskutierten, skandierten die grün-gelben HSV-Fans noch lange Spitzenreiter-Gesänge.
"Die erste Halbzeit haben wir toll gespielt, dann aber nachgelassen. Viele Spieler aus Bad Blankenburg verfügen allerdings auch über einschlägige Oberligaerfahrung", resümierte der erfolgreiche Christopher Kohls nach dem Abpfiff. Kein Grund zu feiern heute? "Doch - es ist doch Feiertag."
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Marco
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« Antworten #7 am: 07.10.2007 - 23:13:45 » |
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HP Apolda
Premiere in Ostthüringen
LSV Ziegelheim - HSV Apolda 1990 27:29 (16:11)
Schade für alle Fans des HSV Apolda, welche die Reise in den Ostthüringer Zipfel nicht unternahmen! Denn ihnen blieb es verwehrt, Augenzeugen des ersten Apoldaer Sieges beim LSV Ziegelheim zu werden. Seit dem Aufstieg der Ziegelheimer 2001 gelang unseren Oberligamännern noch nie ein voller Erfolg in der schmucken Wieratalhalle. Fast immer große Spiele, doch stets behielten die Gastgeber die Punkte. Doch an diesem, historischen 3. Oktober, sollten wir den Bock endlich umstoßen, das Trauma besiegen. Dabei schienen unsere Jungs die richtigen Lehren aus der Niederlage in Goldbach gezogen zu haben. Denn klar war, dass nur Abwehrbeton nicht reichen würde. Vor allem ins Offensivspiel musste wieder Leben einziehen. Wir wollten entschieden torgefährlicher agieren, über den Kampf zum Erfolg kommen und dies von Beginn an. Mit dem Anpfiff der Unparteischen begann dann aber eine Achterbahnfahrt der Gefühle, die es in sich hatte. Zuerst dominierten unsere HSV-Männer. In den Anfangsminuten gelang es uns, fast jeden Fehler des Vorjahresmeisters zum eigenen Torerfolg zu nutzen. Schnelles Umkehrspiel, Bewegung in Angriff und Abwehr, diese Trümpfe stachen. Bis das Moritzteam ins Spiel kam, lagen wir mit 8:4 in Front. Doch die Gastgeber bewiesen nun, dass sie nicht zufällig aktueller Landesmeister sind. Angefeuert von annähernd fünfhundert Zuschauern rappelten sich die Osterländer und drückten dem Spiel immer mehr ihren Stempel auf. Die HSV-Fans erlebten bis zum Pausentee eine wahre Leidenszeit, denn uns gelang in dieser Phase fast gar nichts. Schlimmer noch! Wir verfielen in alte Fehler, spielten nicht mehr, drohten als Team auseinander zu fallen. In fast zwanzig Minuten gelangen uns lediglich drei Treffer. Der Halbzeitpfiff schien wie eine Erlösung. Doch im zweiten Spielabschnitt sah es aus, als wären unsere Männer runderneuert worden. Jetzt sahen die Zuschauer eine HSV-Mannschaft, die bisher selten so in der Fremde aufgetreten ist. Marko Stanek und Martin Bomba ließen den Ziegelheimer Angreifern kaum mehr Luft, bauten ein wahres Bollwerk auf und auch Torhüter Lars Möbus steigerte sich. Im Vorwärtsgang ging endlich Torgefahr von allen Positionen aus, liefen vor allem Kapitän Torsten Dippmann und Matthias Koch zu guter Form auf. Ziegelheim gelang in der 42. Minute (!) der erste Treffer nach der Pause. Zu diesem Zeitpunkt hatte der HSV bereits die Führung wieder übernommen (16:18). Stark vor allem, dass wir diesmal nicht locker ließen. Der Siegeswillen unserer Mannschaft war riesengroß. Auch die Ziegelheimer Fans konnten uns mit ihren Anfeuerungsrufen nicht mehr von der Siegerstrasse abbringen. Dramatik kam dennoch wieder auf, als die Ostthüringer in den Schlussminuten und in Überzahl zur offenen Manndeckung übergingen. Unser Torepolster begann zu schrumpfen, doch da jubelten die HSV-Fans schon „Auswärtssieg, Auswärtssieg…“. Diese Fans durften wir nicht enttäuschen und mit viel Geschick brachten wir den Vorsprung über die Zeit. Unbeschreiblicher Jubel der Apoldaer nach dem Abpfiff. Die Gewissheit, auch im fernen Ziegelheim erfolgreich zu sein, sollte bei unseren Jungs für einen großen Schluck aus der Flasche des Selbstvertrauens gesorgt haben. Das wird auch nötig sein, denn bereits am Sonntag wartet im Gothaer Ernestinum der nächste schwere Gegner.
Unsere Mannschaft: Lars Möbus, Patrick Salitzki (Tor) Torsten Dippmann (7), Matthias Koch (8), Volker Goldmann (1), Viorel Sava (10), Mark Rath, Alexander Berceanu, Steffen Müller (2), Marco Utschig, Martin Bomba (1), Marco Stanek, Arsim Zogaj, Strafwürfe: Ziegelheim: 4/2 Apolda: 1/0 Zeitstrafen: Ziegelheim: 3x2min+1RK Apolda: 7x2min+2RK Schiedsrichter: Niedtner/Valley Spielfilm: 1:0, 2:4, 4:8, 8:8, 12:10, 16:11 (Hz.) 16:16, 16:18, 18:20, 20:24, 22:27, 27:29
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