Menu Content/Inhalt
Thüringer Handball-Verband
02.12.2008 - 15:14:36 *
Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren.
Haben Sie Ihre Aktivierungs E-Mail übersehen?

Einloggen mit Benutzername, Passwort und Sitzungslänge
News:

Registrieren lohnt sich

Die Vorteile:
- mitmachen
- alle neuen Beiträge auf einen Blick

empfohlener Spielball des THV
 
   Übersicht   Hilfe Suche Einloggen Registrieren  
Seiten: [1]
  Drucken  
Autor Thema: 2. Spieltag  (Gelesen 1025 mal)
Marco
Global Moderator
Hero Member
*****
Beiträge: 6.382




Profil anzeigen
« am: 30.09.2007 - 10:34:00 »

29.09.2007  15:00
1. SSV Saalfeld 92 - HBV Jena 90
[Dreifelderhalle Saalfeld-Gorndorf]

29.09.2007  15:30
HSV Apolda 1990 - TSV Motor Gispersleben
[Werner Seelenbinder Sporthalle Apolda]

29.09.2007  16:30
HSG Nordhausen - LSV Ziegelheim
[Ballspielhalle Nordhausen]

29.09.2007  18:00
SV Aufbau Altenburg - TSG Ruhla
[Sporthalle Goldener Pflug Altenburg]

30.09.2007  14:30
HSV Weimar - SV Hermsdorf
[Asbach-Sporthalle Weimar]
Gespeichert
Marco
Global Moderator
Hero Member
*****
Beiträge: 6.382




Profil anzeigen
« Antworten #1 am: 01.10.2007 - 01:24:58 »

TA Apolda  01.10.2007

Noch nicht bei hundert Prozent

HSV Apolda 1990 - TSV Motor Gispersleben  32:23 (15:10)
 
Die Apoldaer Oberliga-Handballerinnen machen genau dort weiter, wo sie in der letzten Saison aufgehört haben. Gegen Motor Gispersleben gab es den zweiten ungefährdeten Sieg im zweiten Saisonspiel.
"Wir sind zwar auf einem guten Weg, so stark wie in der letzten Saison sind wir aber noch lange nicht." HSV-Frauentrainer Steffen Müller war trotz des ungefährdeten 32:23-Heimsieges seiner Mannschaft über Motor Gispersleben noch nicht hundertprozentig zufrieden. Vor allem in der ersten Halbzeit war noch ordentlich Sand im Getriebe. Neben einer Reihe technischer Fehler kam man mit der harten Deckungsarbeit der Gäste nicht zurecht. "Das war schon teilweise an der Grenze der Fairness", ärgerte sich Müller. "Oft nur auf Gesicht und Körper - ohne die Absicht, überhaupt an den Ball zu kommen." Nur wenn die Apoldaerinnen ihr schnelles Kombinationsspiel aufzogen, sahen die Gäste hilflos aus.

Beim 25:13 Mitte der zweiten Hälfte wechselte Steffen Müller zügig durch, was die Gäste zu einer Resultatsverbesserung nutzten, ohne den HSV-Sieg gefährden zu können. Obwohl besonders Manuela Planer-Seifert (8), Corina Lehnhardt (6), Juliane Wenke (6) und Heike Herbert (5) in Torlaune auftrumpften, wertete Steffen Müller das Spiel als geschlossene Mannschaftsleistung. "Die wirklich harten Gegner kommen erst noch", so der Trainer.
Gespeichert
Marco
Global Moderator
Hero Member
*****
Beiträge: 6.382




Profil anzeigen
« Antworten #2 am: 01.10.2007 - 01:27:30 »

TA Eisenach  01.10.2007

TSG Ruhla feiert ihren zweiten Saisonsieg

SV Aufbau Altenburg - TSG Ruhla  24:27 (13:13)
 
Die Sport- und Kongresshalle "Zum goldenen Pflug" in Altenburg ist für die Frauen der TSG Ruhla stets ein gutes Pflaster. In einer spannenden und emotionsgeladenen Begegnung gewannen die Koburger-Schützlinge sicher mit 27:24. Erneut hatte aber die TSG nur ein schmales Aufgebot zur Verfügung. Sabrina Lochner, Romy Göpfert und Torhüterin Martina Zdeb fehlten verletzt bzw. wegen Krankheit. Eine weitere Hiobsbotschaft für Trainer Reiner Koburger: die 22-jährige Tanja Reckenbeil verletzte sich erneut im Training am Meniskus und muss nach sechs erfolgreichen Jahren bei der TSG Ruhla ihre sportliche Laufbahn beenden.Schon nach acht Spielminuten musste der Trainer seine Mannschaft in einer Auszeit die Leviten lesen. Aufbau Altenburg führte zu diesem Zeitpunkt durch die Fernwerferinnen Teichert und Voigt mit 3:0. Die Ruhlaerinnen schienen dagegen noch in der Kabine zu sein. Doch Nadine Arndt und Carolyn Mischke brachten anschließend durch jeweils zwei Treffer die Bergstädterinnen auf 4:4 (11.) heran. Danach wechselte die Führung ständig, keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen. Ruhla engte aber die Kreise der Altenburger Rückraumwerferinnen erfolgreich ein. Trotzdem führte Aufbau kurz vor der Pause mit 13:11. Steffi Breitbarth und Christin Erbe glichen für Ruhla zum 13:13-Pausenstand aus. Ein Spiegelbild der ersten Halbzeit waren die folgenden 30 Minuten beide Mannschaften schenkten sich in der spannenden Partie nichts. Der souverän allein leitende Schiedsrichter Gunnar Beyer (Werratal Breitungen) verteilte reichlich Zeitstrafen auf beiden Seiten. Ruhlas Carolyn Mischke und Christin Erbe hatten nach Doppelstrafen schon zweimal zuschauen müssen. Die Gastgeberinnen führten elf Minuten vor Ultimo letztmalig mit 21:20. Ruhla leitete durch drei herrliche Kontertreffer von Madleine Schmidt und Antje Gebhardts erfolgreichem Schlagwurf die Vorentscheidung ein (22:24/54.). Auch die Rote Karte für Mischke (53.) steckten die Gäst unbeeindruckt weg. Die TSG-Spielerinnen, mit der klug Regie führenden Susanne Möller und der routiniert haltenden Torhüterin Ramona Karn, ließen sich nicht schocken. Sie erhöhten durch Tore der sich immer besser ins TSG-Spiel findenden Steffi Breitbarth und Mannschaftsführerin Antje Gebhardt auf 27:24. Am Ende feierten die mitgereisten Ruhlaer Fans ihre Mannschaft mit einer Laola-Welle.
Gespeichert
Marco
Global Moderator
Hero Member
*****
Beiträge: 6.382




Profil anzeigen
« Antworten #3 am: 01.10.2007 - 01:32:38 »

HP Ziegelheim

HSG Nordhausen - LSV Ziegelheim 28:18 (16:11)

Mit einem achtbaren Resultat haben sich die ersatzgeschwächten LSV-Frauen beim Tabellenführer aus der Affäre gezogen. Mit Grit Geilen, Christina Harles, Cindy Werrmann und Torhüterin Tina Grünler konnten gleich vier Spielerinnen die Reise aus Verletzungs- und beruflichen Gründen nicht mit antreten. In Befürchtung einer haushohen Niederlage gingen die LSV-Mädels dann allerdings sehr konzentriert an ihre Aufgabe. Zwar blieben die Nordhäuserinnen ihn ihrem Konterspiel gewohnt brandgefährlich, hatten aber ihre Probleme im normalen Positionsangriff, wo die Gäste ihnen das Leben recht schwer machten.

Die Damen der HSG zeigten den Ziegelheimerinnen zunächst eine echte Kostprobe ihrer Konterstärke. Nach ungenauen Abschlüssen oder technischen Fehlern landeten unglaublich zielgenaue lange Pässe bei den abgelaufenen Nordhäuserinnen, die dann eiskalt die Bälle im LSV-Kasten versenkten (4:1, 5.). Das waren exakt die Situationen, die am Ende eigentlich den Unterschied ausmachten. Die Gäste konnten dabei noch einige Gegenstöße durch ordentliches Rückzugsverhalten verhindern und kamen in Hälfte eins durch die einzige verbliebene Fernschützin Isabel Tausch immer wieder auf Tuchfühlung (4:4, 7:9). Bis zur Pause allerdings wollten die Ziegelheimerinnen dann wahrscheinlich zuviel auf einmal. Überhastet abgeschlossene Angriffe luden die HSG-Frauen zum Kontern ein und sorgten für einen entsprechenden Pausen-Rückstand. Der hielt sich aber durchaus in einem vernünftigen Rahmen. Nach der Pause ließen die Gäste nicht abreißen, zwangen ihren Gegner in den Positionsangriff, in dem diese sich nach wie vor schwer taten. Eine starke Phase von Susann Weidauer auf Linksaußen und gelungenes Zusammenspiel von Caroline Dittrich und Isabel Tausch auf der Mitte brachten die Ziegelheimnerinnen gar auf 16:20 heran. Doch wie so oft verfielen sie schließlich wieder in einfachste technische Fehler, die umgehend bestraft wurden. Zudem sündigten sie jetzt zu häufig freistehend an der Nordhäuser Torfrau. Ganze vier verworfene Siebenmeter taten ihr übriges, dass die HSG-Damen wieder in sicheres Fahrwasser gelangten und den Vorsprung kurz vor Ende noch ausbauen konnten.
 
LSV: Welker; Schmelzer (2), I. Tausch (8/2), Herziger, Petzold, Federau (1), Weidauer (3), Dittrich (3), Wagner (1)
 
Strafwürfe: HSG 4/3, LSV 6/2   
Strafminuten: HSG 6, LSV keine
Schiedsrichter: Heinzmann/Merten (HV Ilmenau 55)
Gespeichert
Marco
Global Moderator
Hero Member
*****
Beiträge: 6.382




Profil anzeigen
« Antworten #4 am: 01.10.2007 - 01:36:04 »

TLZ Weimar  01.10.2007

Die Fehlerquote war zu hoch

HSV Weimar - SV Hermsdorf  18:21 (7:13)

Es läuft nicht rund bei den Oberliga-Damen des HSV Weimar. Die Vorjahreszweiten verloren auch das zweite Spiel der Saison, unterlag in der gut gefüllte Asbachhalle dem SV Hermsdorf mit 18:21.
Schon der Start ging sprichwörtlich in die Hose, 0:4 lagen die Gastgeberinnen hinten, bevor nach fünfeinhalb Minuten der erste Treffer gelang. Der HSV machte vorn zu wenig Druck und konnte den Ball einfach nicht im Tor unterbringen. 4:9 stand es nach 17 Minuten, zur Halbzeit lagen die Weimarerinnen mit 7:13 hinten.

Nach dem Seitenwechsel präsentierten sich die Schützlinge von Trainer Sebastian Batke dann besser, standen hinten dichter und konnten sich ein ums andere Mal auf die starke Antje Ritz im Tor verlassen. Herankommen konnten die Weimarerinnen aber nicht, in der Vorwärtsbewegung leisteten sich die Damen immer wieder haarsträubende Fehler, meist in Form von schwachen Pässen.

Doch auch die Gäste spielten keinen Weltklassehandball und die HSV-Frauen kämpften. Zehn Minuten vor Schluss lag beim 16:17 der Ausgleich in der Luft, doch die Batke-Crew kriegte das Runde nicht ins Eckige. Denn wieder flogen die Zuspiele zum Gegner und wieder wollte der Ball einfach nicht ins Hermsdorfer Tor. Der HSV vergab seine Chance, schon beim 16:19 fünf Minuten vor Schluss war alles klar.

"Wir hätten den Ausgleich machen müssen, dann wäre der Sieg sicher drin gewesen", erklärte ein sichtlich bedienter Sebastian Batke nach dem Spiel. Vor allem mit der Fehlerquote seiner Spielerinnen haderte der Coach: "Völlig ohne Zwang haben wir die Bälle weggeworfen, die Trefferquote war schwach."

Erfreulich war hingegen, dass viele der jungen Spielerinnen vor allem in der Abwehr einen guten Job machten. Nun muss noch der Angriff ins Rollen kommen.
Gespeichert
Marco
Global Moderator
Hero Member
*****
Beiträge: 6.382




Profil anzeigen
« Antworten #5 am: 01.10.2007 - 01:39:34 »

HP Altenburg

Unnötige Niederlage gegen Ruhla

SV Aufbau Altenburg - TSG Ruhla  24:27 (13:13)

Die Altenburgerinnen hatten schon in der letzten Woche die Möglichkeit, ihr erstes Spiel zu gewinnen. Leider verlor man in Jena mit nur einem Treffer. Im ersten Heimspiel gegen Ruhla sollte der Knoten nun platzen. Im letzten Jahr gab es aber gegen Ruhla eine deftige 11:20 Heimschlappe. Dies sollte nicht wieder vorkommen. Von Beginn an spielten die Altenburgerinnen konzentriert auf und führten verdient mit 3:1 bevor die Gäste so richtig munter waren. Dieses Spiel wurde nur von Gunnar Beyer aus Bad Blankenburg geleitet, da es dem Handballverband nicht möglich war, für ein Oberligaspiel ein kompletes Gespann anzusetzen. Er machte seine Sache gut aber konnte nicht alle Aktionen im Spiel korrekt ahnden. Die Altenburgerinnen mühten sich im Spiel zu bleiben. Es war aber wieder einmal nur Claudia Voigt und Iris Teichert, die ihre Mannschaft so richtig in Schwung brachten. Vor allem die Anspiele von Iris Teichert sorgten in der Ruhlaer Abwehr für Unruhe. Nach einem schönen Pass auf Kreisläuferin Kerstin Böhme konnte sie zu ihrem einzigen Treffer in diesem Spiel kommen. Der Spielstand war in dieser Phase immer knapp. Der Grund dafür war aber auch die schlechte Chancenverwertung und vor allem die ungestüme Art und Weise einiger Spielerinnen. Schon nach 20 Minuten musste sich Yvonne Dietrich, die in diesem Spiel überhaupt nicht zu ihrer Form fand, mit der roten Karte für ein unnötiges Foul verabschieden. Doch auch das war noch nicht der Knackpunkt im Spiel. Immer wieder konnten die Altenburgerinnen in Führung gehen und mussten aber auch immer den Ausgleich hinnehmen. Kurz nach der Hinausstellung von Yvonne Dietrich, die allerdings wegen dreimal zwei Minuten das Spielfeld verlassen musste, wurde Claudia Voigt im Konter unfair zur Strecke gebracht. Hier fehlte der zweite Schiedsrichter um dieses Foul, welches klar auf den Körper der Spielerin ging, situationsgerecht zu bestrafen. Zur Halbzeit stand es dann 13:13. Beide Mannschaften konnten aber mit diesem Zwischenstand nicht so richtig zufrieden sein. So hieß es neues Spiel neues Glück.

Allerdings hatten jetzt die Gäste die etwas besseren Karten. Vor allem war es die Unentschlossenheit der Altenburger Angreifer. Schon in Halbzeit eins hätte vor allem Iris Teichert mehrmals die Chance zum Wurf gehabt, versuchte dann aber meist vergebens ihre Mitspieler einzusetzen. Auch im Konterverhalten machten die Ruhlaerinnen jetzt ihre Vorteile klar. Dazu kam die in dieser Phase unglücklich wirkende Altenburger Torfrau. Dann kam der Knackpunkt im Spiel. Zwei Zeitstrafen für die Altenburgerinnen und die Gäste konnte sich etwas Luft verschaffen. Vom 21:21 gingen sie zum 24:21 davon. Ein Zwischenstand der auf die Altenburger sehr schmerzhaft wirkte. Bei Claudia Voigt war die Luft raus und der Rest der Mannschaft hatte in dieser Phase keine Ideen, das Spiel zu drehen. Jetzt drehte aber Gina Wodrich im Altenburger Kasten auf und versuchte durch einen gehaltenen Strafwurf und weitere gute Aktionen ihrem Team den nötigen Schwung zu geben. Es war drei Minuten vor Schluss und eine Rückstand von zwei Toren. Das ist in Handball immer noch auszugleichen. Wenn, ja wenn da nicht Diskussionen mit dem Schiedsrichter wären und der zu Recht eine Zeitstrafe verhängt. Nicole Rexin dezimierte so ihre Mannschaft drei Minuten vor Schluss und nahm ihrem Team die letzte Chance das Spiel nochmals zu drehen. Verloren aber wurde das Spiel in der zweiten Halbzeit und durch eine Mannschaft, die sich zu sehr auf ihre Leistungsträger verlassen hat. Die Ruhlaerinnen fuhren zwar mit einem blauen Auge nach Hause, konnten sich aber auch über die zwei Punkte freuen. Den Altenburgerinnen bleibt jetzt nur zu wünschen, dass sie sich in den nächsten Spielen festigen und endlich die ersten Punkte holen.

Aufbau spielte mit: G. Wodrich, Y. Dietrich, K. Böhme 1 Tor, C. Arnold 2, N. Rexin, R. Diener, I. Teichert 10, C. Voigt 10, J. Kirmse, C. Parnitzke, J. Künzel
Gespeichert
Marco
Global Moderator
Hero Member
*****
Beiträge: 6.382




Profil anzeigen
« Antworten #6 am: 02.10.2007 - 12:02:54 »

TA Nordhausen  02.10.2007

Reinhardt als Siebenmetertöter

HSG Nordhausen - LSV Ziegelheim 28:18 (16:11)

Die Oberliga-Frauen der HSG Nordhausen haben ihre am ersten Spieltag errungene Tabellenführung verteidigt. Im ersten Heimspiel der neuen Saison gewannen sie gegen LSV Ziegelheim deutlich mit 28:18 Toren. Trotz des klaren Sieges bekamen die Zuschauer aber kein sehr gutes Spiel zu sehen. Im Wollen, die gute Auswärtsleistung von Gispersleben zu bestätigen und den eigenen Fans ein Handballfest zu bieten, wirkte die HSG nervös, fand die gesamten 60 Minuten über in Abwehr wie Angriff kaum zu mannschaftlicher Bindung. Nur hin und wieder blitzte das wahre Können auf, forderten gute Spielzüge den Beifall heraus. Zu oft aber wurden die Bemühungen durch Fehler unterbrochen, blieb vieles Stückwerk. Dass es dennoch kaum einmal Zweifel am sicheren Sieg gab, lag an den sehr biederen Gästen. Kaum noch etwas erinnerte an die sehr starke Ziegelheimer Mannschaft von vor zwei Jahren. Lediglich die Torhüterin wurde den Oberliga-Ansprüchen gerecht. Das musste vor allem Steffi Weber leidvoll erfahren. Nach ihren beiden ersten Treffern hatte sich die Gäste-Torfrau auf Webers Würfe bestens eingestellt und kaufte ihr einen Ball nach dem anderen ab.

Doch zum Spielverlauf: Steffi Weber staubte mit der ersten Nordhäuser Aktion zum 1:0 ab. Danach beiderseits nervöses Spiel mit Ballverlusten. Auch als Nordhausen auf 4:1 davonzog, kam keine Sicherheit ins HSG-Spiel. Ziegelheim gelang sogar der Ausgleich zum 4:4. Die HSG tat sich weiter sehr schwer, geriet zwar nie in Rückstand, konnte sich aber auch lange nicht richtig absetzen, weil man immer wieder gute Chancen vergab. Einzig Angelina Kwella zeigte sich in der ersten Halbzeit gut aufgelegt, traf siebenmal. So ging es schließlich doch noch mit einem guten Polster von 16:11 in den zweiten Spielabschnitt.

Der wurde leider nicht besser. Nordhausen spielte weiter zu verkrampft, und die Gäste waren zu schwach, um das ausnutzen zu können. Stimmung kam aber dann doch noch auf. Beim dritten Siebenmeter für Ziegelheim kam Nicole Reinhardt für die bis dahin gut haltende Nancy Brodhuhn ins Tor. Und sie parierte den Wurf. In kurzer Folge danach noch drei weitere Strafwürfe für die Gäste, die allesamt wieder eine Beute der nach langer Verletzungspause wieder in Schuss gekommenen HSG-Torfrau wurden. Nach diesem Höhepunkt dauerte es allerdings wieder eine ganze Weile, ehe auch ihre Vorderleute noch einmal einige Glanzlichter setzten. In den letzten zehn Minuten der Partie endlich noch einmal schöne Spielzüge und sichere Würfe zum deutlichen Endergebnis.

Nordhausen: Brodhuhn, Reinhardt - Grob, Mohrig (6 Tore), Weinrich (1), Böttcher (1), Weber (6), Kohl (4), Langhorst, Kwella (10), Makarinus.
Gespeichert
Marco
Global Moderator
Hero Member
*****
Beiträge: 6.382




Profil anzeigen
« Antworten #7 am: 02.10.2007 - 12:17:32 »

OTZ Jena  02.10.2007

Licht und Schatten beim Handball

1. SSV Saalfeld 92 - HBV Jena 90  25:24 (11:12)
 
In Saalfeld und Hermsdorf gab es diesmal knappe 25:24-Sieger

Mit drei Mannschaften war der Jenaer Handballverein 90 am Wochenende an Punktspielen beteiligt. Zwei Begegnungen endeten dabei kurioserweise 25:24 mit einem Unterschied: Während die in der Landesklasse spielenden 1. Männer einen solch knappen Erfolg beim SV Hermsdorf III feierten, stolperten die 1. Frauen in ihrer Oberliga mit 24:25 Toren beim 1. SSV 92 Saalfeld einmal mehr.
Bleiben wir gleich beim Oberligavergleich: Die HBV-Handballerinnen hatten eine ganz schwache Startphase in Saalfeld, lagen dort bald 1:5 zurück. Doch man kämpfte sich heran und führte zur Pause knapp 12:11. Auch im weiteren Verlauf gab es nochmals eine Jenaer 20:18-Führung. Doch insgesamt rächte sich die schlechte Chancenverwertung beim HBV Jena 90 - ua. wurden zwei Siebenmeter verworfen - so dass Saalfeld am Ende glücklicher Sieger war. Herausragend als Torschützinnen bei Jena Claudia Sprengler (9) und Cornelia Dressler (7). Weiter spielten Claudia Gresch (2), Stefanie Klaus (2), Frances Petrow (1), Anja Bülow (1), Melanie Fiedler (1), Claudia Schmidt, Katja Fritzsche, Birgit Kraban, Anne Ludwig und Torhüterin Jeanette Weigelt.
Gespeichert
Marco
Global Moderator
Hero Member
*****
Beiträge: 6.382




Profil anzeigen
« Antworten #8 am: 02.10.2007 - 12:20:36 »

OTZ Saalfeld  02.10.2007

Saisonstart des 1. SSV Saalfeld zufriedenstellend

Nach Niederlage zum Auftakt in Ziegelheim gelingt gegen den HBV Jena zu Hause der erste Erfolg

1. SSV Saalfeld 92 - HBV Jena 90 25:24 (11:12)

Das erste Heimspiel brachte auch gleich den ersten Saisonsieg. Die durch zwei Verletzungen weiter dezimierten SSV-Damen legten aber mit dem 4:0 nach sieben Minuten einen Traumstart hin. Jena fand dann ins Spiel und konnte bis zur 16. Minute mit dem 6:5 den Anschluss herstellen. Zwei Tore in Folge brachten wieder einen SSV-Vorsprung. Aber Fehler im Spielaufbau bestrafte dann Jena mit leichten Kontertoren, sodass die SSV-Damen nach 27 Spielminuten erstmals den Ausgleich hinnehmen mussten. In den Schlusssekunden konnte Jena dann erstmals mit dem 11:12 zur Halbzeit in Führung gehen.

Nach der Pause hatte der 1. SSV erneut den besseren Start und konnte mit 15:13 nach 35 Minuten wieder in Führung gehen. Bis zum 18:15 wurde der Vorsprung verteidigt. Dann lief nichts mehr. Der Gast erzielte fünf Tore in Folge und so sahen sich die SSV-Damen nach 45 Minuten mit 18:20 im Rückstand. Bis zur 55. Minute blieb der Rückstand mit dem 20:22 konstant, aber in der Schlussphase konnten die Gastgeber zulegen und das mit Spannung pur: drei Tore fielen in Folge und nach 57 Minuten führte man wieder 23:22. Nach dem Ausgleich gelang wieder die 24:23-Führung.

Als noch eine halbe Minute zu spielen war, konnte Jena per Strafwurf ausgleichen. Nach einem schnellen Mitte-Angriff konnte dann mit Julia Fröhlich die treffsicherste SSV-Spielerin den viel umjubelten Siegtreffer erzielen. Aus einer geschlossenen Mannschaftsleistung ragte Torfrau Carolin Gentzsch heraus. Mit 2:2-Punkten legten die SSV-Damen einen zufriedenstellenden Saisonauftakt hin.

Es spielten: Gentzsch (TW), Geske (TW), Fröhlich (9), Post (5), Pleyer (4/2), Kurzhauer (3), Miemel (2), Grosse (1), Pfeffer (1), Bogdan, Pino.
Gespeichert
Marco
Global Moderator
Hero Member
*****
Beiträge: 6.382




Profil anzeigen
« Antworten #9 am: 03.10.2007 - 01:26:31 »

OTZ Stadtroda  02.10.2007

Auswärtssieg steht fast auf der Kippe

Hermsdorf gewinnt 21:18 in Weimar - Torfrau Sarah Bernutat pariert 15 Bälle

HSV Weimar - SV Hermsdorf 18:21 (7:13)

Hermsdorfs Frauentrainer Frank Olbrich (48) war gestern Nachmittag in der neuen Asbach-Halle in Weimar bei seinem Job auf der Bank wahrlich nicht zu beneiden.
Da hatten seine Spielerinnen eine super erste Halbzeit hingelegt, führten souverän mit 13:7 beim Meister des Jahres 2005, und dann kam nach der Pause der große, völlig unerklärbare Einbruch...

Zehn Minuten vor Schluss schafften die Frauen des HSV Weimar mit dem Tor zum 16:17 sogar den Anschluss.

"Ich weiß auch nicht, woran es gelegen hat. Waren wir vielleicht schon zu sicher? Haben sich deshalb diese Fehler eingeschlichen?"

Der erfahrene Mädchen- und Frauentrainer Olbrich wird die nächsten Trainingseinheiten in dieser Woche nutzen, um die Gründe für diese schwache Phase nach der Pause herauszufinden. "Dass darf uns gegen einen anderen Gegner nicht wieder passieren."

In der Schlussphase strafften sich die Hermsdorferinnen - zum Glück - wieder und kamen zu einem verdienten 21:18-Sieg.

Denn: 40 Minuten war der Neuling aus Ostthüringen in Weimar die bessere Mannschaft. In den restlichen 20 Minuten fehlte es offenbar an der nötigen Konzentration.

Nach der Niederlage zum Auftakt gegen den Meister HSV Apolda haben die Frauen aus Hermsdorf nach zwei Spieltagen mit 2:2-Zählern ein ausgeglichenes Punktverhältnis.

Eine richtig gute Partie lieferte diesmal die 21 Jahre alte Torhüterin Sarah Bernutat. Laut Olbrich parierte die junge Frau im gesamten Spiel 15 Bälle, darunter waren auch einige freie Würfe.

"Wir haben zum Glück drei gute Torfrauen, die sich prima ergänzen. Heute hat Sarah sehr gut gehalten. Sie hatte großen Anteil am Auswärtssieg", sagte der Coach.

Die Spielerin selbst wollte oder durfte sich gestern Abend nicht zum ersten Sieg öffentlich äußern. "Fragen Sie bitte den Trainer! Wenn der das Okay gibt, dann werde ich dazu gern was sagen", meinte sie am Telefon.

Vom sportlichen Aspekt stand die Partie auf einem technisch anspruchsvollem Niveau.

Und irgendwie musste es Frank Olbrich schon geahnt haben, dass das Spiel in Weimar nicht ganz normal läuft. Mit einer Hermsdorfer Nachwuchsmannschaft spielte er vor einigen Jahren in der Sporthalle Falkenburg gegen Vimaria Weimar. Auch damals schrumpfte im Rückspiel um die Landesmeisterschaft fast noch der komplette Vorsprung...

SVH: Pfüller, Bernutat, Mehlhose, Gareis (5), Zosel, Kastner (1), M. Olbrich (6), N. Olbrich, Taubert, Sy. Weyda, Hellmann (5), Löffler, Su. Weyda (4).
Gespeichert
Seiten: [1]
  Drucken  
 
Gehe zu:  

Powered by MySQL Powered by PHP Powered by SMF 1.1.4 | SMF © 2006, Simple Machines LLC
Joomla Bridge by JoomlaHacks.com
Prüfe XHTML 1.0 Prüfe CSS
designed by www.madeyourweb.com