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Thüringer Handball-Verband
09.01.2009 - 14:55:45 *
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Autor Thema: 3. Spieltag  (Gelesen 1526 mal)
Marco
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« am: 30.09.2006 - 00:26:09 »

30.09.2006  16:00
ThSV Eisenach II - SG Erfurt/Bad Langensalza
[Werner Assmann Sporthalle Eisenach]

30.09.2006  19:00
HSV Ronneburg - SV BW 1893 Goldbach/Hochheim
[Sporthalle Zeitzer Straße Ronneburg]

30.09.2006  19:30
HSV Apolda 1990 - HSV Bad Blankenburg
[Werner Seelenbinder Sporthalle Apolda]

01.10.2006  16:00
SV Hermsdorf II - SV Thuringia Königsee
[Werner Seelenbinder Sporthalle Hermsdorf]

01.10.2006  16:00
HV Spielzeugstadt Sonneberg - ESV Lok Meiningen
[Sporthalle Berufsschulzentrum Sonneberg-Steinbach]

01.10.2006  16:30
Ernestiner SV Gotha - LSV Ziegelheim
[Ernestinum-Sporthalle Gotha]
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« Antworten #1 am: 01.10.2006 - 20:20:46 »

HP Ronneburg

HSV Ronneburg - SV BW 1893 Goldbach/Hochheim 28:26  (14:13)
 
Ronneburg gewinnt „Gipfeltreffen“ gegen Goldbach
 
Am Sonnabend hatten Ronneburgs Oberligamänner ein weiteres schweres Spiel zu bestreiten. Mit dem SV B/W Goldbach/Hochheim empfing man jene Mannschaft, welche den Ronneburgern in der letzten Saison alle Punkte abknöpfte. Da beide Teams ihr erstes Saisonspiel in eigener Halle „versiebten“, das Zweite auswärts gewannen und somit Tabellennachbarn waren, sollte das Spiel spannender denn je machen. Spannung, Dramatik und ausgezeichnete Handballkost, die Zuschauer kamen voll auf ihre Kosten. In diesem ausgeglichenen Spiel erwischte der Gast den etwas besseren Start und erzielte das erste Tor zum 0:1. Nach vier Minuten dann erstmals die Ronneburger Führung (2:1), die jedoch nicht lange anhielt, denn nach neun Minuten führte wieder Goldbach mit 3:4. Das Spiel blieb spannend und nach 13 Minuten lagen die Gastgeber wieder mit einem Tor (7:6) vorn. Vier Minuten später dann wieder der Goldbacher Ausgleich zum 8:8. Was schon zu diesem Zeitpunkt auffiel, beide Mannschaften versuchten so wenig wie möglich Fehler zu machen und guten Handball zu spielen. Im Bezug auf die spielerischen Belange konnten die HSV - Männer in den kommenden Minuten etwas zulegen und durch zwei Tore von Ch. Dathe, der an diesem Tag mit sieben Toren erfolgreichster Ronneburger Werfer war, führte man in der 19. Minute mit zwei Toren und wenig später sogar mit drei Toren (11:8). Doch dieser Vorsprung sollte nicht lange halten, denn die Gäste erzielten in der 23. Minute wieder den Anschlusstreffer zum 11:10. Bei diesem Ein Tore Vorsprung sollte es für den Gastgeber bis zur Pause bleiben, den beim Stande von 14:13 konnte der Gästekeeper vier Sekunden vor dem Pausenpfiff noch einen Siebenmeter halten. In der Halbzeitpause war man sich einig, es ist bisher ein tolles Handballspiel von beiden Mannschaften.

Das erste Tor in den zweiten dreißig Minuten erzielten wiederum die Gäste (14:14) und bis zum 19:19 in der 39. Minute stand es fünf Mal Unentschieden. Danach erlebten die Zuschauer eine kleine „Torflaute“ und konnten sich somit etwas erholen. Erst in der 43. Minute das nächste Tor, und das erzielten die Gäste. Goldbach lag also wieder mit einem Tor (19:20) vorn. Es blieb spannend. Zwei Tore am Stück und wieder die HSV - Führung (21:20). Doch die Gäste drehten den Spieß wieder um und führten ihrerseits mit 21:22. Das Spiel war nichts für schwache Nerven. In der 50. Minute der Ausgleich und durch einen Konter wieder die Ronneburger Führung (23:22). Vier Minuten vor Schluss lagen die Gäste wieder vorn (24:25), ehe U. Werler durch einen Heber den Ausgleich zum 25:25 erzielte. Die Halle stand Kopf und keinen hielt es mehr auf den Plätzen. In der 58. Minute gingen die Hausherren wieder in Führung (26:25) und machten eine Minute später durch Siebenmeter das 27:25. Doch Goldbach hielt dagegen und erzielte 40 Sekunden vor dem Abpfiff den Anschlusstreffer zum 27:26. Spannung pur. Dann bekamen die Ronneburger noch einen Siebenmeter zugesprochen. Wer würde werfen, kann man das 28. Tor machen ? Schließlich fasste sich O.Meyer ein Herz und wuchtete den Ball zum 28:26 Siegtreffer ins Netz. Die letzten Spielsekunden konnten am letztlich verdienten Ronneburger Sieg nichts mehr ändern. Der Schlusspfiff ging im Jubel der Mannschaft, wo jeder, egal ob im Tor, in der Deckung oder im Angriff seine Sache gut machte, und der vielen HSV - Fans unter.

Es war ein hochklassiges Oberligapunktspiel beider Mannschaften , das übrigens durch die Schiedsrichter R.Seidler und M.Schiech vom Landesverband Sachsen-Anhalt hervorragend geleitet wurde. Und noch etwas muss man unbedingt erwähnen, trotz aller Brisanz, es ging fair zu auf dem Hallenbelag, aber auch auf den Rängen. Kurz gesagt, es war Handball vom feinsten und es bleibt zu wünschen, dass es ständig so zugehen möge.
 
Torschützen für HSV Ronneburg:
Werler (1), Koska (2), Puta (3), Ganzha (5), Meyer (5), Dathe (6), Heidrich (6), 
Siebenmeter: HSV Ronneburg: 5/6, Goldbach Hochheim: 0/1, 
Zeitstrafen: HSV Ronneburg: 4 x 2min, Goldbach Hochheim: 6 x 2min
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« Antworten #2 am: 01.10.2006 - 20:22:30 »

HP Bad Blankenburg

Unnötige Niederlage in Apolda

HSV Apolda 1990 - HSV Bad Blankenburg 35:33 (16:16)

Viel gelobte Abwehr mit Torhütern völlig unbefriedigend

Nachdem viele Spitzenmannschaften bereits Niederlagen in der jungen Saison erlitten haben, hat es in der Glockenstadt nun auch die Bad Blankenburger erwischt. Die Negativserie gegen Apolda nach zwei Niederlagen in der Vorsaison hat angehalten und der Traum von der Tabellenführung ist erstmal passée. Jedoch waren die Kurstädter noch nie so dicht an einem Sieg wie dieses Mal. Dass es nicht gereicht hat, lag zum einen am an diesem Tag überragenden Viorel Sava, der ein sensationelles Spiel für den Gastgeber bestritt und die Gäste fast im Alleingang bezwang. Zum anderen an taktischen Fehlern der Blankenburger, wobei im Abwehrverhalten oft Bruder Leichtsinn mitspielte. Weiterhin leisteten sich die Gäste zu viele technische Fehler und waren an diesem Tag erstaunlicherweise auch auf der Torhüterposition schlechter besetzt. Sowohl Frank Recknagel, der diesmal begann, wie auch Tobias Jahn fanden nie zu ihrem Spiel.
Apolda warf in der 2. Minute die 1:0 Führung und kam die gesamte erste Spielhälfte nicht ins Hintertreffen, jedoch konnten sie sich auch nie mit mehr als 3 Toren absetzen. Zwischenzeitlich erzielte André Jäschke den 1:1 Ausgleich, ehe die Gastgeber bereits in der 3. Minute mit 3:1 in Führung gingen. Die nächsten 6 Minuten waren von dem gleichen Schema geprägt. Blankenburg verkürzte und Apolda traf ebenfalls im Gegenzug. So stand es in der 9. Minute 7:6 für die Gastgeber. Je 3 Tore für die Gäste warfen in der Anfangsphase Jäschke und Sabrsula, welche zu diesem Zeitpunkt die besten Blankenburger waren. Nach der turbulenten Anfangsphase kam jetzt erst einmal eine Torflaute, die geprägt war von vielen Fehlern auf beiden Seiten. Die Gastgeber konnten sich davon nach 4 Minuten als erste befreien und warfen 2 Tore in Folge. Neuer Spielstand nach 15 Minuten 9:6. Nun wurde für Felix Gäbler, der für die Grün/Gelben begann, der leicht verletzte Igor Ardan eingewechselt.
Gäbler machte nach über einem halben Jahr Spielpause durch Auslandsaufenthalt einen recht ordentlichen Eindruck, ist jedoch noch nicht mit einem Ardan zu vergleichen. Nach einer Fahrkarte verkürzte er auch gleich darauf auf 7:9 und die Blankenburger konnten nach 7 Minuten ohne Tor wieder hoffen. Jetzt fielen die Treffer allerdings im Minutentakt. Jedoch hielten die Apoldaer ihren Vorsprung bis zur 22. Minute, Spielstand 14:11.Jetzt ging es wie ein Ruck durch die Mannschaft um Kapitän Ronny Wiegand, der sich selbst kurz vorher in die Torschützenliste eintrug. 2 Tore von Peter Korbel, der allen anderen wieder ein Vorbild an Einsatzbereitschaft und Kampfgeist war, sowie Karel Sabrsula führten zum 14:14 Ausgleich nach 26 Minuten. Bis zum Pausenpfiff war es dann ein ausgeglichenes Spiel, welches das Ergebnis von 16:16 auch ausdrückt.
Die 2. Halbzeit begann wie die erste aufgehört hatte, Apolda ging in Führung und die Blankenburger glichen aus. Spielstand nach 34 Minuten 18:18. Jetzt kam die Zeit, in der die Mannschaft und die wieder zahlreich mitgereisten Fans der Kurstädter jubeln durften. Als urplötzlich durch 2 Tore von Sabrsula die Gäste beim Stand von 20:18 weg waren, dachten nicht wenige, dass das Spiel gedreht ist. Jedoch gab sich der Gastgeber nicht auf und kämpfte mit dem Mut der Verzweifelung. Und siehe da, Apolda glich wieder aus. Bad Blankenburg erspielte in der 43. Minute beim 24:22 letztmalig die zwei Tore Führung. Nun warfen die Glockenstädter 3 Tore in Folge und der Vorsprung war dahin. Es war tragisch mit anzusehen, wie leichtfertig die hart erarbeitete Führung aus der Hand gegeben wurde. Es war wiederum kein Spiel für schwache Nerven auf beiden Seiten. Die Fans standen wie eine Mauer hinter ihren Teams. Der durch Magenprobleme geschwächte Stefan Oertel schaffte nach 48 Minuten erneut den Ausgleich. Das Spiel war völlig offen. Igor Ardan spielte jetzt überragend und kämpfte in den letzten Minuten vorbildlich. Er warf 6 der letzten 10 Tore für die Gäste. Es half jedoch nichts. Die Glockenstädter zogen auf 32:29 Toren nach 54 Minuten davon. Alle dachten, das sei der Sieg, doch jetzt erwachten der Kampfgeist und die Spielfreude der übrigen Blankenburger. War es zu spät? Nein, 3 Tore in Folge durch Oertel brachten erneut den Ausgleich. Drei Minuten verblieben beiden Mannschaften noch, das Spiel für sich zu entscheiden. Dramatik pur! Der ins Tor zurückgekehrte Jahn entschärfte einen gut geworfenen 7m von Sava und trotzdem reichte es nicht. Apolda warf 2 Tore zum 34:32, ehe Ardan 20 Sekunden vor Schluss auf 33:34 verkürzte. Die Kurstädter versuchten alles, gingen zur Manndeckung über, aber die Hausherren erreichten unter dem Jubel ihrer Fans, durch ein Tor 7 Sekunden vor Abpfiff, die endgültige Entscheidung. Endstand 35:33 in einem Handballkrimi, der vom Kampf auf beiden Seiten geprägt war.

Für den HSV spielten: Jahn, Recknagel; Ardan (10/1), Gäbler, Hanl, Hellwig (1/1), Jäschke (5), Korbel (5), Meilahn, Oertel (3), Reichmann, Sabrsula (7), Wiegand (2)
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« Antworten #3 am: 01.10.2006 - 20:25:32 »

HP Eisenach

ThSV Eisenach II mit viel Mühe zum Sieg über die SG Erfurt/Bad Langensalza

Stefan Kneer zitterte mit

ThSV Eisenach II - SG Erfurt/Bad Langensalza  33:32 (16:16)

Die Aufgabe hatte sich die Zweitbundesligareserve einfacher vorgestellt! Der ThSV Eisenach II zitterte sich regelrecht zu einem 33:32 (16:16) Heimerfolg über Aufsteiger SG Erfurt/Bad Langensalza. Auf den Zuschauerbänken zitterte im Kreise seiner ehemaligen Teamkollegen des ThSV-Zweitligateams der zu HBW Balingen/Weilstetten in die 1. Bundesliga gewechselte, mit einem Mittelfußbruch pausierende Stefan Kneer mit. Der Junioren-Europameister musste viele Hände schütteln.

Das es letztendlich so knapp wurde, haben sich die Eisenacher selbst zuzuschreiben. „Im gesamten Spiel haperte es mächtig in puncto Chancenverwertung. Mehrfach hatten wir die Möglichkeit uns abzusetzen. Doch wir nutzten klare Wurfchancen nicht, suchten egoistisch den eigenen Torwurf statt den freien Mitspieler zu bedienen“, fand ThSV-Coach Frank Ihl kritische Worte. Besonders Andre Ludwig verstrickte sich nach dem Seitenwechsel immer wieder in unproduktive Zweikämpfe, zog unvorbereitet das Leder ab. Eisenachs Abwehr bekam vornehmlich in der ersten Halbzeit Erfurts Oldie Andrej Minewski nicht in den Griff. Marcel Liebetrau nahm den 37-jährigen Rückraumspieler im zweiten Abschnitt in „persönliche Obhut“ und den Gästen damit etwas von ihrer Gefährlichkeit. Die Ex-Eisenacher Andre Ahrens, der als Neuzugang vermeldete Bruder Steffen kommt erst im Dezember von Erstbundesligist SG Kronau/Östringen, und Felix Menge zeigten sich an ihrer ehemaligen Wirkungsstätte besonders motiviert und torgefährlich. Die spieltechnischen Vorzüge und ein sich mit zunehmender Spieldauer prächtig steigernder Andreas Nositschka im ThSV-Kasten waren ausschlaggebend für den knappen Erfolg, der in der Schlussphase freilich am berühmten seidenen Fädchen hing. Beim Stand von 33:32 unterlief Alexander Schiffner zunächst ein Stürmerfoul (58.). Andrej Minewski wollte es im Gegenzug für die Gäste selbst richten, zog aus ungünstiger Linksaußenposition das Leder am langen Pfosten des Eisenacher Kastens vorbei (59.). Ballbesitz für den ThSV II. Auszeit durch Coach Frank Ihl 34 Sekunden vor Ultimo. Alexander Schiffner zieht zu früh ab und scheitert 10 Sekunden vor dem Abpfiff. Marcel Liebetrau unterbindet mit letztem, allerdings regelwidrigem Einsatz, den Versuch eines schnellen Angriffs der Gäste. Die rote Karte war die Quittung, doch wichtige Sekunden waren vergangen. Dennoch waren noch drei Sekunden zu absolvieren. Erfurt bringt für seinen Torhüter einen zusätzlichen Feldspieler, steht nun in zweifacher Überzahl auf dem Parkett. Zum gezielten Torwurf reicht es allerdings nicht mehr. „Unterm Strich stehen zwei Pluspunkte gegen eine gut besetzte Erfurter Mannschaft“, konstatierte Frank Ihl. „Jeder hat gesehen, es gibt noch viel zu tun; bei einer am Spieltag aus drei Trainingsgruppen zusammengestellten Mannschaft ist das jedoch schwierig“, fügte der Coach des ThSV Eisenach II an.
Zunächst schien es, die Eisenacher wollten die Gäste überrollen. Mit Alexander Schiffner auf der Regieposition, Marcel Liebetrau am Kreis, Robert Weiß im rechten und Andre Ludwig im linken Rückraum, Torsten Laufer auf Rechts- und Adrian Wöhler auf Linksaußen wurde gegen die etwas „schläfrig“ beginnenden Gäste der Angriffsturbo zum 5:1 (4.) und 8:4 (13.) gezündet. Marcel Liebetrau und Andre Ludwig ließen bereits bis dahin dickste Tormöglichkeiten aus. Eisenachs Abwehr agierte zu passiv. Erfurt erwachte, konterte die Gastgeber durch Sebastian Irovsky zum 8:8 aus (16.). Wurfversuche von Eisenachs Andre Ludwig wurden abgeblockt, die Gäste nutzten die Kontermöglichkeiten durch Dirk Linieng und dem agilen Dominique Schlösser zum 9:11 (21.). Der Spielfaden beim ThSV II war völlig gerissen. Alexander Schiffner vermochte nicht das Spiel zu ordnen. Nach neuerlichem Ballverlust der Eisenacher in 4:6 Unterzahl nutzte Felix Menge die Konterchance eiskalt zum 11:14 (24.). Torsten Laufer und Robert Weiß bliesen zur Aufholjagd. Adrian Wöhler hob unmittelbar vor der Pausensirene das Leder zum 16:16 Ausgleich ins Netz.
Kurz nach Wiederanpfiff setzte Andre Ludwig seinen zweiten Strafwurf am Ziel vorbei. Die Gäste hebelten mit viel Spielwitz (Ahrens, Schlösser) Eisenachs Defensive zum 17:19 (34.) aus. Mit dem Einengen der Kreise von Andrej Mineswki durch Marcel Liebetrau verlor Erfurts Angriffsspiel deutlich an Zuschnitt. Die Waage neigte sich zur ThSV-Seite. Robert Weiß hatte freie Bahn zum 19:19 (36.). Eine präzise Vorlage von Andre Ludwig über das gesamte Parkett verwertete Torsten Laufer zum 22:20 (40.). Doch Marcel Liebetrau scheiterte zweifach kläglich. Adrian Wöhler „erkämpfte“ einen Siebenmeter, den Alexander Schiffner zum 24:21 (45.) verwandelte. Treffer fielen auf beiden Seiten in Sekundenabständen. Nach einem Schiffner-Lapsus traf Felix Menge für die Gäste zum Anschluss (27:26, 48.), verhaspelte sich beim folgenden Tempogegenstoß (49.). Andreas Nositschka hielt sein Team auf Kurs, parierte schwierigste Bälle. Trotz Laufers-Tor zum 30:27 (52.) blieb es spannend. Einzelaktionen statt Spielfluss standen den Eisenachern nicht gut zu Gesicht. Das 30:30 (Ahrens, 55.) war die logische Folge. Die Gäste wollten die unerwartete Chance auf Zählbares in der Wartburgstadt nun resolut beim Schopfe packen. Torsten Laufer brachte per Abstauber seine Farben mit 33:31 nach vorn (57.), doch Dominique Schlösser sorgte im Gegenzug mit seinem Treffer zum 33:32 für zwei spannungsgeladenen Schlussminuten. Erst mit der Sirene hatte das Zittern auf Gastgeberseite und auch bei Stefan Kneer ein Ende.

ThSV Eisenach II: Nositschka, Luckert; Weiß (6), Schiffner (5/2), Liebetrau (4), Wöhler (5), Luther, Helbig, Ludwig (7), Laufer (6)

SG Erfurt/Bad Langensalza: Wunderlich, Hering; Bernt, Liening (3), A. Ahrens (7/1), Menge (9/5), Minewski (1), Tunger (3), Schmidt, Irovsky (2), Schlösser (6), Kley (1)

Zeitstrafen: ThSV II 6 x 2 Min. (Rot gegen Liebetrau nach grober Unsportlichkeit, 60.)
Erfurt/Bad Langensalza 2 x 2 Min.

Siebenmeter: ThSV II 4/2 Erfurt/Bad Langensalza 6/6
Schiedsrichter: Kunze/Vollrath (Nordhausen/Apolda)
Zuschauer: 100
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« Antworten #4 am: 01.10.2006 - 23:48:51 »

TA Apolda  02.10.2006

Goldiger Schlusspunkt

HSV Apolda 1990 - HSV Bad Blankenburg  35:33 (16:16)
 
Zweites Heimspiel, zweiter Sieg - die Apoldaer Oberliga-Handballer begeisterten ihre Fans beim 35:33 gegen Meister-Mitfavorit Bad Blankenburg. Beste Samstagabend-Unterhaltung! "Jetzt wissen wir, dass wir eine gute Rolle in Thüringens höchster Klasse spielen können." Trainer Ralph Börmel war auf die Leistung seiner Oberliga-Männer nach einem Krimi-Sieg gegen Bad Blankenburg völlig zu Recht stolz.
Abtasten? Keine Spur! Beide Mannschaften legten los wie die Teufel. Tempo, Dynamik von der ersten Sekunde an, Tore am Fließband - das war Handballkost vom Feinsten. Obwohl die Keeper auf beiden Seiten nicht etwa schwach wirkten, sahen sie kaum einen Stich. Nach zehn Minuten führte Apolda schon 9:7, und in diesem Mordstempo ging es bis zur Pause weiter (16:16). Bad Blankenburg hatte die etwas besseren Individualisten, Apolda kämpfte großartig.

"Dass einfach nur eine gute Leistung nicht reichen würde gegen diese Mannschaft, die sich auf etlichen Positionen verstärkt hat, war uns schon vorher klar", so Börmel. Seine Truppe verdaute selbst einen 22:24-Rückstand, kam zurück und ging ihrerseits wieder in Führung. Beim 32:29 (55.) schien der Sieg schon greifbar nahe, aber binnen zwei Minuten glichen die Gäste aus.

Es folgte der große Showdown: Apolda legt ein Tor vor, die Gäste vergeben ihren Angriff. Foul am Kreis, Strafwurf für den HSV: 34:32. Eine halbe Minute noch, Bad Blankenburg verkürzt, spielt in Überzahl. Auszeit Apolda. "Jetzt cool bleiben, das Ding über die Zeit bringen, sich gegenseitig helfen", schärft Börmel den Spielern ein. 14 Sekunden bis zum Erfolg - und sie machen keinen Fehler mehr. Statt dessen wuchtet Volker Goldmann fast mit dem Schlusspfiff die Kugel zum entscheidenden 35:33 in die Maschen, und der folgende Siegesjubel lässt beinahe die Decke der Werner-Seelenbinder-Halle abheben.
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« Antworten #5 am: 02.10.2006 - 00:22:29 »

HP Apolda

HSV Apolda 1990 - HSV Bad Blankenburg 35:33 (16:16)

Totale Offensive

Im zweiten Punktspiel der Saison gab das Team des HSV Bad Blankenburg seine Visitenkarte in Apolda ab. Die Kurstädter, vor der Saison auf etlichen Positionen verstärkt, belegen bei allen Aufzählungen auf die Titelanwartschaft der Thüringer Oberliga völlig zu Recht vordere Plätze. Für unsere Jungs würde eine gute Leistung nicht reichen, wollten wir als Sieger den Platz verlassen. Doch was die Fans beider Mannschaften mit dem Anpfiff zu sehen bekamen, war fast schon sensationell. Tempo, Dynamik, Tore am Fließband ließen die Handballherzen in dieser absolut fairen Partie höher schlagen.
Abtasten? - Fehlanzeige!
Beide Teams legten wie die Teufel los und die guten Torleute auf beiden Seiten sahen kaum einen Stich. So stand es bereits nach zehn Minuten 9:7 für den HSV aus der Glockenstadt. In diesem Mordstempo sollte es fast die komplette erste Spielhälfte weiter gehen. Dabei lagen unsere Apoldaer rechnerisch bis zur 24. Minute immer leicht vorn (13:10). Doch waren die Kurstädter nach kurzen Konzentrationsschwächen unseres Teams sofort wieder im Rennen. Die Chronisten verzeichneten zum Pausentee einen ausgeglichenen Spielstand. Es war zu diesem Zeitpunkt nicht abzusehen, wer am Ende die Nase vorn haben würde. Waren es die einen Tick besseren Individualisten des Gästeteams oder doch die großartig kämpfenden Gastgeber?
Im zweiten Spielabschnitt sollte die Spannung noch eine Zuspitzung erfahren. Jetzt wechselten die Führungen, konnten die Gäste zwischenzeitlich auf zwei Tore Differenz enteilen (22:24). Aber der Siegeswille unserer Männer war so stark, dass wir selbst diese kritische Phase überstanden und unsererseits in Front gingen. Beim 32:29 in der 55. Minute für den HSV Apolda sahen unsere Jungs schon einmal kurz den Siegerkranz. Doch jetzt legten die Gäste noch einmal nach und binnen zwei Minuten schmolz der Vorsprung wie Schnee in der Sonne. Bis zu diesem Zeitpunkt schon kein Ding für schwache Nerven gab es nun den großen Showdown. Unsere Jungs legten ein Tor vor und die Gäste vergaben den folgenden Angriff. Foul am Kreis und Strafwurf für unser Team – Tor (34:32). Eine halbe Minute noch und Igor Ardan gelingt mit seinem zehnten Treffer der Anschluss für die Gäste in jetzt doppelter Überzahl. Kurz nach dem eigenen Anpfiff Auszeit für die Gastgeber. Jetzt cool bleiben, versuchen, das Ding über die Zeit zu bringen, sich gegenseitig helfen, ist die Devise. Vierzehn Sekunden sind es noch bis zum Erfolg und diesmal machen unsere Jungs keine Fehler mehr. Goldi macht seinem Namen alle Ehre und locht kurz vor dem Schlusspfiff noch ein letztes Mal für den HSV Apolda ein.
Spiel vorbei, unbeschreiblicher Jubel der Apoldaer Fans und tiefe Genugtuung der Verantwortlichen. Jetzt wissen wir, dass wir eine gute Rolle in Thüringens höchster Spielklasse spielen können.

Unsere Mannschaft:
Markus Helm, Nils Hübscher (Tor);
Torsten Dippmann (7), Hans Raddatz, Matthias Koch, Volker Goldmann (3), Viorel Sava (12), Mark Rath (7), Alexander Berceanu (2), Steffen Müller (4), Marco Utschig, Ronny Hellerle

Strafwürfe: HSV 5/4 Bad Blankenburg  2/2   
Zeitstrafen: HSV 8 + 1 RK  Bad Blankenburg 5   
Schiedsrichter: Störr / Hennig (HSG Neudorf-Döbeln)
Spielfilm: 1:0, 4:2, 6:4, 10:7, 13:10, 14:14, 16:16 (Hz.)
  18:18, 18:20, 22:24, 25:24, 29:27, 32:29, 32:32, 34:32, 35:33
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« Antworten #6 am: 02.10.2006 - 12:43:37 »

HP Königsee

SV Hermsdorf II - SV Thuringia Königsee 21:17 (10:10)

Königseer Sieben verfehlt ersten Punkt knapp

Begegnung bei der Regionalligareserve in Schlussphase verloren

Die Königseer, welche mit einem Fehlstart in diese Saison gestartet sind, wollten den Bock unbedingt beim Aufsteiger umstoßen. Doch das sollte für die Thuringia in Hermsdorf äußerst schwer werden. Den Rinnestädtern klebte das Pech in der Anfangsphase an den Händen, als zwei Angriffe am Torgebälk landeten. Najman machte das dann besser und brachte seine Farben in Führung. Die Freude währte allerdings nicht lange, da die Gastgeber das Blatt schnell wenden konnten und in Front blieben (3:2, 5.). Thuringia spielte gefällig mit, vergab aber viele Angriffsversuche, so dass der SV Hermsdorf II seinen Vorsprung leicht ausbauen konnte (5:3, 10.). Trotz ihrer Führung rissen auch die Gastgeber noch keine Bäume aus, was den Rinnestädtern zugute kam (4:5,13.). Als Königsees Angriffsmisere nicht abreisen wollte, nutzte das Hermsdorf und setzte sich weiter ab (8:4, 18.). In diesen Minuten häufte sich die Fehlerquote weiter für die sich die Gastgeber bedankten (10:4, 20.). Die Gäste suchten weiter ihr Spiel, was sie langsam fanden und verkürzten (8:10, 24.). Thuringia schien sich in diesen Minuten zu festigen und gestaltete das Spiel kurz vor der Pause ausgeglichener. Königsee versuchte mit Beginn des zweiten Durchgangs an die Vorpausenleistung anzuknüpfen, was bei Fehlversuchen und einem vergebenen Siebenmeter nicht gelang, so dass die Gastgeber wieder in Front ziehen konnten (11:10, 35.). Die Königseer rackerten, leisteten sich aber weiterhin Fehlabspiele. Sie blieben allerdings im Rennen (12:12, 38.), da Zadek mehrfach glänzte, und vorn war es nun Najman, der die Rinnestädter in Führung warf (13:12, 41.). Thuringia kämpfte nun mit Bravour und hätte sich ein Torpolster schaffen können, was nicht so richtig gelang (15:13, 46.), da die Fehlerquote weiter hoch blieb. Hermsdorf schaffte so wieder den Ausgleich und war drauf und dran das Blatt wieder zu wenden, was ihnen auch gelang (16:15, 50.). Zehn Minuten vor dem Ende war noch alles möglich für die Hohmann-Schützlinge, die allerdings wieder einen Zwei-Tore-Rückstand hinterherlaufen mussten (15:17, 56.), den Najman verkürzen konnte (16:17, 57.). Als die Gäste versuchten mit der Brechstange zum Torerfolg zu kommen und sich Zeitstrafen einhandelten setzte sich die Hermsdorfer Regionalligareserve in der Schlussphase wieder ab und sicherte sich den Doppelpunktgewinn.

Thuringia Königsee: Höhne, Cadek, Pojonie (1), Najman (5), Friedrich, Dademasch (3), Oldenburg (5), Göring (3), Götz, Lächa.
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« Antworten #7 am: 02.10.2006 - 12:54:02 »

HP Gotha

Mit Glück einen Punkt erkämpft

Ernestiner SV Gotha - LSV Ziegelheim  29:29 (13:15)

Es sollte der erste Saisonsieg der Ernestiner werden. Doch der Goldbach-Bezwinger ließ sich auch in Gotha nicht bezwingen. Unterm Strich stand die Punkteteilung, die bei 58:50 gespielten Minuten eigentlich nicht mehr absehbar war.
Da nämlich führen die Ostthüringer - so wie sie es fast die komplette zweite Halbzeit getan haben - mit zwei Toren Vorsprung. Der erhobene Schiedsrichterarm nötigt Ziegelheims Trainer jedoch zur Auszeit. Nach Wiederanpfiff vertrauen die Gäste erneut auf ihren achtfachen Torschützen Heinig. Zum ersten Mal gelingt der ESV-Abwehr ein Block gegen den starken Halblinken und mit dem Konter ist der Anschluss hergestellt (Behling).
Noch eine Minute, der LSV hat den Sieg in der Hand. Dann aber, 17 Sekunden vor Schluss, geben sie den Gothaern die letzte Chance, einen Angriff zu starten. Und irgendwie fuchtelt Hofmann die Wachserbse zum Ausgleich ins Netz. Jubel - und dann beinahe Herzstillstand: Der letzte Gästewurf landet am Pfosten!
Ein gewonnener Punkt also, mehr war beim besten Willen nicht drin. Diesen kann man den Gothaern keinesfalls absprechen, doch bei all ihrem Kampf und Einsatz schafften sie es nicht, Ziegelheim unter den notwendigen Druck zu setzen. Gleich die ersten, schön herausgespielten Gelegenheiten wurden vergeigt und somit die Führung den Gästen überlassen. Das ständige Hinterherlaufen kostete Kraft und Selbstvertrauen, sodass eigene Führungen (3:2, 7:5, 12:11) nicht von Dauer waren.
Zu all den Fehlern im Vorwärtsgang gesellten sich Abwehrschwächen, die weniger Moritz (10/4 Tore) selbst als vielmehr seine Mitspieler gnadenlos ausnutzten. Den direkten Halbzeit-Freiwurf knallte der Meisterschütze schließlich selbst in den Winkel (13:15). Bezeichnend auch der erste Nachpausenangriff der Gastgeber: Ein Abspiel endete kurz hinter der Mittellinie im Seitenaus. Erst drei Tore in Folge zum 18:18 ließen auf eine Wende zum Besseren hoffen.
Doch weit gefehlt, Ziegelheim lockte mit langsamem Spielaufbau die Gothaer Abwehr, um dann im richtigen Moment zuzustechen. Die Stachel besaßen lähmende Wirkung. Beim 23:23 war der Gleichstand zwar endlich erreicht, die nächsten drei Buden machte jedoch der LSV.
Unter Zugzwang gelang den Ernestinern kein geordneter Spielaufbau, die Außen waren abgemeldet, Risikopässe zum Kreis erreichten nicht ihr Ziel. Hofmann operierte mit zuviel Streuung, einzig Thieme stieß energisch in die Lücken. Gewalt war nach guten Ansätzen bereits in der ersten Halbzeit nach einem Zusammenprall verletzt ausgeschieden und musste wenige Minuten nach dem Seitenwechsel endgültig die Segel streichen. Schade.
Fazit: Mit einer solchen Vorstellung wird am Samstag in der Nessetalhalle weder ein Punkt noch ein Blumentopf zu gewinnen sein.
ESV: Scheerschmidt, P. Steinbrecher - Gewalt 5, Wandtke, Perner, Eisenacher, Schneider, C. Steinbrecher 2, Behling 6/3, Irmisch, Thieme 7, A. Stegner 3, Hofmann 5
Strafwürfe: 4/3 (LSV 6/4)
Zeitstrafen: 7 (6)
Schiris: Bätz/Langbein (Arnstadt/Bad Blankenburg)
Zuschauer: 250

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« Antworten #8 am: 02.10.2006 - 14:49:11 »

HP Sonneberg

HV Spielzeugstadt Sonneberg – ESV Lok Meiningen 35:13 (18:4)

Grandioser Sieg – Meiningen deklassiert

Die Sonneberger Handballer gewannen am vergangenen Sonntag gegen den ESV Lok Meiningen deutlich mit 35:13 und der Sieg war selbst in dieser Höhe noch gerechtfertigt.

Die Theaterstädter waren völlig harmlos und überfordert, was der Halbzeitstand von 18:4(!!!) verdeutlicht. Einzig und allein Matthias Krüger konnte sich ab und zu in Szene setzen (7 Tore).

Die Spielzeugstädter legten los wie die Feuerwehr. Nach dem 2:1 Anschlusstreffer der Gäste setzen sie sich bis auf 8:1 ab. Beim Stande von 12:2 nahmen die Meininger ihre erste Auszeit, was jedoch nicht viel am Spiel änderte. Doch dann nach 20 Minuten Spielzeit nahm das Trainergespann Uwe Blechschmidt und Michael Mäder auch eine Auszeit. Ihr Team spielte schon etwas zu lasch, doch nach kurzer Zeit fingen sie sich wieder und konnten bis zur Pause eine 18:4 Führung verbuchen.

Nach dem Wechsel begannen die Sonneberger unverändert und bis zum 23:5 blieb es auch dabei. Danach wechselten die Spielzeugstädter kräftig durch. Im Tor durfte sich Nico Weiß Sicherheit holen. Auf den Außenpositionen konnten neben Ronny Kienel, auch Rolf Grieseler und Steve Kroll, noch leicht angeschlagen, ihr Glück versuchen. Bis auf Rolf Grieseler, zweimal Pech im Abschluss, konnten sich auch alle Spieler in die Torschützenliste eintragen.
Im Tor wurde anschließend noch einmal gewechselt und mit Frank Funkstein kam ein weiteres Sonneberger Eigengewächs und auch er machte seine Sache, gegen die schwachen Gäste, sehr gut.

Im Verlauf der zweiten Halbzeit konnten die Meininger dann bedingt durch die vorgenommenen Wechsel und die ein oder andere Unachtsamkeit der Sonneberger ein paar Tore mehr erzielen. Doch beim Stande von 28:8 war erstmals die 20-Tore-Differenz erreicht. Und dies wollten sich die Spielzeugstädter auch nicht mehr nehmen lassen und gewannen das Spiel locker mit 35:13.

„Natürlich freut mich dieser hohe Sieg, doch dürfen wir das auch nicht überbewerten, denn Meiningen war heut kein wirklicher Gegner für uns. Nächste Woche in Erfurt müssen wir wieder bei null beginnen und zeigen, das wir auch auswärts bestehen können“, meinte Trainer Uwe Blechschmidt am Sonntag nach dem Spiel.

Sonneberg: Werner, N. Weiß, Funkstein; Schmidt (1), Müller, M. Blechschmidt (9/1), R. Blechschmidt (6), Poser (7/3), Gurtovoi (3), Kroll (1), Kienel (2), Chr. Weiß (6/1), Grieseler

7-Meter: Sonneberg: 5/8 Meiningen: 2/3
gelbe Karten: Sonneberg: 3 Meiningen: 3
2-min-Strafen: Sonneberg 2 Meiningen: 4
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« Antworten #9 am: 02.10.2006 - 22:54:08 »

TA Gotha  03.10.2006

Unentschieden-Spiel verloren

HSV Ronneburg - SV BW 1893 Goldbach/Hochheim  28:26 (14:13)
 
"Das war ein Spitzenspiel beider Mannschaften und eigentlich ein typisches Unentschieden-Spiel", sagte Goldbachs Co-Trainer Heiko Erdmann nach dem Ausflug nach Ostthüringen. Nur die Ronneburger begnügten sich nicht mit einer Punkteteilung, sondern gewannen mit glücklicher Wurfhand in den letzten Minuten das Spiel für sich mit 28:26 (14:13).
Die Goldbacher mussten auf Tihomir Mitrovic verzichten, er pausierte mit einer schmerzhaften Muskelzerrung im Bein. Nachdem der Spielstand immer wieder wechselte und beide Teams mal in Führung sah, bekamen die Gäste auch Ronneburgs starken Mann Martin Puta unter Kontrolle. Sven Rothhämels Sieben begann mit einer 6:0-Deckungsvariante und stellte vor allem in der zweiten Halbzeit erfolgreich auf 5:1 um. Ronneburgs Coach wechselte den nun erfolglosen Puta gegen Chris Dathe aus (7 Tore).

Goldbach gab nicht auf und besonders Michael Stegner ragte in Halbzeit zwei aus der geschlossenen Mannschaftsleistung heraus. Kurz vor Ultimo waren dann die Blau-Weißen beim Stand von 24:25 in Führung. Doch sie verstanden ihre Chance nicht zu nutzen, dazu gesellten sich einige Fehlwürfe. Ronneburg reagierte abgebrüht und gewann nicht unverdient.

"Jetzt konzentrieren wir uns auf das Derby mit Gotha am kommenden Wochenende - das wird ganz heiß", prophezeite Heiko Erdmann.
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« Antworten #10 am: 03.10.2006 - 12:33:59 »

HP Meiningen

HV Spielzeugstadt Sonneberg - ESV Lok Meiningen 35:13 (18:4)

Die Ergebnisse der ersten Spiele trugen nicht besonders zur Steigerung des Selbstvertrauens für die Spieler der Meininger Oberligamannschaft bei. Das zeigte sich auch wieder in Sonneberg. Die nach wie vor hohe Anzahl an einfachen Fehlern bei der Ballannahme und beim Abspiel war nicht nur auf die schlechte Griffigkeit des Balles zurückzuführen, denn die Gastgeber hatten damit kaum Probleme. Das Nervenkostüm bei einigen Spielern ist noch sehr dünn, was sich dann eben in der Fehlerquote und daraus folgend im Resultat niederschlägt. Letzteres führte natürlich zu Unstimmigkeiten untereinander und kritischen Phasen im Mannschaftsgefüge, eigentlich ganz normale Reaktionen. Der HV Sonneberg hat diese Phase der Selbstfindung, in die der ESV gerade erst eingetreten ist, so ziemlich hinter sich. Von Spielerabgängen durch finanzielle Zwänge gebeutelt, besann man sich in der Spielzeugstadt auf seine eigene Nachwuchsarbeit und die daraus hervorgehenden einheimischen Spieler. Und wie das funktionieren kann, zeigte die Mannschaft im Pflichtspiel gegen den ESV Lok. Geführt von den Söhnen des Trainers Uwe Blechschmidt, Martin und Robert, und weiteren aus dem eigenen Nachwuchs hervorgegangenen Spielern, ist die Mannschaft auf dem besten Weg, an alte Leistungsstärke anzuknüpfen. Das war für alle Meininger Beteiligten wohl die wichtigste Erkenntnis, die man aus Sonneberg mitnahm. Dass ein Punktgewinn eine wirkliche Sensation gewesen wäre, wusste der ESV nach den 60 Spielminuten ganz sicher. Zusätzlich geschwächt durch den Ausfall von Thomas Hildebrandt (Familienfeier), war der ESV nur selten in der Lage, dem Gegner die Stirn zu bieten. Der Anfang allen Übels war immer wieder die inkonsequente Deckungsarbeit. Der angreifende Spieler wurde kaum aggressiv attackiert und konnte so die sich ihm bietenden Lücken nutzen. Das taten die HV-Spieler immer wieder. Umgekehrt sah das ganz anders aus. Die Sonneberger Abwehr trat sofort an den Ballführenden heran und stoppte den Spielfluss schon im Ansatz. So kamen die Lokspieler kaum zu echten Torchancen. Auch Michael Leipold am Kreis wurde sehr gut abgeschirmt. Einzig Mathias Krüger konnte die guten Sonneberger Torhüter mehrfach überwinden. Gute Ansätze sah man bei Christian Ludwig, der immer wieder versuchte, die Abwehr zu überspringen. Man merkte ihm aber auch an, dass er am Samstagabend bereits einen kräfteraubenden Einsatz in der A-Jugend gegen Goldbach hinter sich hatte.

Fazit des Trainers: Das Ergebnis ist natürlich nicht förderlich für das Selbstvertrauen. Wir können auch nicht zufrieden sein mit den vielen Fehlern im technischen Bereich und die Deckungsarbeit muss verbessert werden. Als ersten Lichtblick sehe ich den Trend, dass die Mannschaft in den letzten 10 Minuten noch einmal geackert und nicht die Flinte ins Korn geworfen hat. Wir werden es schaffen, dazu ist Geduld gefragt.

Statistik: Mike Pfeiffer und Holger Volkmar (Tor), Michael Leipold (3), Mathias Krüger (7/2), Olaf Henkler, Andreas Bauer, Normen Volkmar (1), Christian Ludwig (1), Georg Brachmann (1), Björn Voigt (3), Marcel Struck, Jörg Kellner (1),

HV:     7m:   8/5   2Min:   2                 
ESV:  7m :  3/2     2Min: 4                                     
Schieri: Jung/Jung    Gera                     
Zuschauer :     250

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« Antworten #11 am: 03.10.2006 - 23:56:07 »

TA Erfurt  04.10.2006

Turbulentes Finish

ThSV Eisenach II - SG Erfurt/Bad Langensalza  33:32 (16:16)
 
Nur knapp verpasste Neuling SG Erfurt/Bad Langensalza die Überraschung. Der 33:32-Sieg (16:16) der Bundesliga-Reserve des ThSV Eisenach hing am seidenen Faden. Noch in den finalen 30 Sekunden hatte die SG bei zweifachem Ballbesitz die Remischance.

Dennoch ist dem Team ein intakter Charakter zu bescheinigen. Schließlich verkraftete man nicht nur die verletzungsbedingten Ausfälle (Menge, Kley, Irovsky), die jeweils durch hyperaktiven Einsatz der Einheimischen zu Stande kamen, die Männer um die Trainer Minevski und Irovsky ließen sich auch nach den schnellen Rückständen zu Beginn beider Halbzeiten nicht aus dem Konzept bringen und glichen immer wieder aus. Zunächst hielt Schlösser seine Männer im Spiel. Drei Treffer markierte er am Kreis selbst, drei Mal holte er Siebenmeter heraus, die Menge eiskalt verwandelte. Bis zur 24. Minute hatten die Gäste dank fünfer Tore aus dem rechten Rückraum vom geradezu explodierenden Schmidt gar einen 14:12-Vorsprung herausgeworfen. Ausgerechnet er verletzte sich nach einem robusten gegnerischen Einsatz so schwer am Knie, dass er nicht mehr weiter spielen konnte. Bis zur Pause war beim 16:16 noch alles offen. Auch in die zweite Halbzeit starteten die Eisenacher vehement und zogen erneut auf drei Tore davon (20:17, 37.). Die Moral der Gäste aber war weiter intakt. sie fighteten sich zurück bis zum 32:33. Dann aber jene 30 Sekunden bis zum Schlusssignal, in denen es noch einmal so richtig turbulent zuging und noch alles möglich war. Aber selbst ein doppelter Ballbesitz nach jeweils tollen Paraden von SG-Keeper Hering und einer Roten Karte für den Eisenacher Liebetrau nach Foul an eben dem Torhüter brachte keinen zählbaren Erfolg mehr. Die Enttäuschung der Gäste war riesengroß, aber auch die Gewissheit, wieder einen Schritt nach vorn gemacht zu haben. "Nur eine Frage der Zeit, wann wir als Sieger vom Parkett gehen", ist sich der diesmalige Spieler-Trainer Minevski sicher.

SG Erfurt/Bad Langensalza: Hering, Wunderlich; Bernt, Liening 2, Ahrens 5/1, Menge 10/5, Minevski 1, Tunger 1, Schmidt 5, Irovsky 2, Schlösser 5, Kley 1.
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