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Thüringer Handball-Verband
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Autor Thema: 1. Runde im THV-Pokal  (Gelesen 3430 mal)
Marco
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« am: 11.07.2006 - 12:52:56 »

09.09.2006  19:30
HSG Suhl - SV Hermsdorf II
[Sporthalle Wolfsgrube Suhl]

16.09.2006  15:00
1. SSV Saalfeld 92 II - SV Aufbau Altenburg
[Dreifelderhalle Saalfeld-Gorndorf]

16.09.2006  15:00
SG Erfurt/Bad Langensalza - SG Schnellmannshausen
[Salza-Halle Bad Langensalza]

16.09.2006  15:30
SV Hermsdorf III - HSV Ronneburg III
[Werner Seelenbinder Sporthalle Hermsdorf]

16.09.2006  16:00
SV Wartburgstadt Eisenach - HV 90 Artern
[Jahnsporthalle Eisenach]

16.09.2006  16:00
SV BW 1893 Goldbach/Hochheim III - VfB TM Mühlhausen 09
[Nessetalhalle Goldbach]

16.09.2006  17:00
HV Ilmenau 55 II - TSV 1898 Oppurg
[Ilmsporthalle Ilmenau]

16.09.2006  17:00
SG Erfurt/Bad Langensalza II - SV BW 1893 Goldbach/Hochheim II
[Salza-Halle Bad Langensalza]

16.09.2006  17:00
SV T&C Behringen/Sonneborn - HSV Sömmerda 05
[Hainichsporthalle Behringen]

16.09.2006  17:00
SV 05 Friedrichroda - FSV Eintracht Eisenach
[Sporthalle "Am Körnberg" Friedrichroda]

16.09.2006  18:00
TSV Plaue - TSV Zella-Mehlis
[Sporthalle Plaue]

16.09.2006  18:15
HBV Jena 90 - TSV 1880 Gera-Zwötzen
[Sportforum Jena]

16.09.2006  18:30
SV Fortuna Großschwabhausen - SG 1862 Könitz
[Sporthalle Großschwabhausen]

16.09.2006  19:30
SG Motor Arnstadt - Post SV Gera II
[Sporthalle "Am Jahnsportpark" Arnstadt]

17.09.2006  14:30
Nordhäuser SV II - SV Petkus Wutha-Farnroda
[Ballspielhalle Nordhausen]

17.09.2006  16:15
Nordhäuser SV - HSG Werratal 05
[Ballspielhalle Nordhausen]

Freilos: WSV 1907 Neuhaus, SV Einheit Sondershausen
« Letzte Änderung: 10.09.2006 - 23:44:04 von Marco » Gespeichert
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« Antworten #1 am: 10.09.2006 - 23:45:00 »

HP Suhl

Spannender Pflichtspielauftakt

HSG Suhl - SV Hermsdorf II  27:29 n.V. (25:25, 13:13)

In seinem ersten Pflichtspiel musste sich die HSG erst nach Verlängerung dem Oberligaaufsteiger aus Hermsdorf mit 27:29 geschlagen geben. Handballerisch blieben freilich einige Wünsche offen. Auch Hermsdorf, sonst für erfrischenden Kombinationshandball bekannt, verzettelte sich wie der Gastgeber zumeist in Einzelaktionen. Einzig dem überragenden Karsten Oswald im Tor haben es die Ostthüringer zu verdanken, dass die Überraschung ausblieb. Oberliganiveau konnte Hermsdorf nicht nachweisen, somit lebte das Spiel von der Spannung bis zum Schlusspfiff. Auch bei uns gibt es bis zum Punktspielauftakt noch einiges zu tun, gegen Spielende ließen doch sichtbar die Kräfte nach. Aktivposten auf Suhler Seite waren Karsten Schott, Mario Krieg sowie Torhüter Steffen Wetzl.
« Letzte Änderung: 18.09.2006 - 19:38:18 von Marco » Gespeichert
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« Antworten #2 am: 12.09.2006 - 10:20:55 »

OTZ Stadtroda  11.09.2006

Oberligist Hermsdorf II schlägt Suhl in der Verlängerung

HSG Suhl - SV Hermsdorf II  27:29 n.V. (25:25, 13:13)

Die Hermsdorfer Reserve hat die erste Pokalhürde erfolgreich genommen. Bei der neu gegründeten HSG Suhl siegten die Holzländer nach Verlängerung mit 29:27.

Das Ergebnis geht in Ordnung, denn vor allem kämpferisch hatten die Hermsdorfer eine sehr gute Partie geboten. Die Suhler, die zu siebzig Prozent mit dem letzten Oberligakader des HC 99 antraten, suchten selbst den Erfolg.

Und so entwickelte sich ein ausgeglichenes und spannendes Spiel. Die Hermsdorfer haben gut begonnen, hatten dann aber einen Bruch im Spiel.

"Da war es gut, dass Karsten Oswald ins Tor wechselte, er hat uns gerettet", blickte Co-Trainer Christian Escher auf den ersten Kulminationspunkt. Mit 13:13 wechselten beide Teams die Seiten. Doch wie schon zu Beginn auch hier hatte es vor allem der Angriff schwer, sich gegen die kompakten Suhler durchzusetzen. "Es gab noch zu viele Abspielfehler, und wir haben uns sehr schwer getan", vergleicht Christian Escher die Angriffsleistungen mit Abwehr und Mittelfeld, wo es sehr gut klappte.

"Sicher müssen wir eben dort noch im Training ansetzen, aber man hat gemerkt, dass Rust, Remme und Dudzinski diesmal gefehlt haben."

Dagegen glänzte André Wermann: Gerade aus dem Urlaub zurückgekehrt, stärkte er nach 20 Minuten das Spiel und war maßgeblich in der Verlängerung mit seinen Treffern am Sieg beteiligt.

Neben Wermann durfte auch Tino Hobritz lachen. Er hielt die Hermsdorfer überhaupt im Rennen, denn kurz vor Ende der regulären Spielzeit stand es 23:25. Zwei Treffer von ihm brachten die Verlängerung.

Suhl war bis dato über die Abspielstation am Kreis gefährlich geblieben. Es war die einzige Schwachstelle der Hermsdorfer Hintermannschaft, dass sie den Kreisspieler nie richtig in den Griff bekam. "Dafür hatte Karsten Oswald genügend Rückhalt geboten".

Pech hatte dagegen Daniel Franke. Der Hermsdorfer bekam nach 15 Minuten einen Ellenbogen ins Gesicht und musste verletzt draußen bleiben. Die Tätlichkeit wurde nicht geahndet - einzige unschöne Szene im Spiel.

Das Weiterkommen wird daher auch ihn freuen. "Es haben alle 120 Prozent Leistung gegeben. Für uns war das Spiel auch ein Test auf die Meisterschaft und wir haben noch einiges ausprobiert", blickt Christian Escher schon auf den Sonntag beim Spiel gegen Sonneberg.

"Bis dahin müssen wir aber noch unser Angriffsverhalten ändern und die Fehlerquote abbauen. Die war diesmal höher als gegen Glauchau." Noch hat das Trainergespann Friedrich/Escher einige Tage Zeit dafür.

SVH II: Meissner, Oswald, Varchmin, Wermann, Opel, Stark, de la Motte, Trautvetter, Franke, Hobritz, Machts
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« Antworten #3 am: 18.09.2006 - 09:27:02 »

HP Großschwabhausen

Landesligist Könitz aus Pokal geworfen

SV Fortuna Großschwabhausen - SG 1862 Könitz 25:22 (10:13)
 
Im 4. Vergleich gelang nun endlich der 1. Sieg gegen einen sehr unbequem spielenden Gegner, der sich seit Jahren als feste Größe in der Landesliga etabliert hat. Nach einem Erfolg sah es aber bis zur Halbzeit wahrlich nicht aus. Die Abwehrstarken und sehr robusten Gäste gingen schnell in Führung. Die Fortunen fabrizierten ein wahres Fehlwurffeuerwerk. 12 Fehlwürfe, je 1 verworfener Siebenmeter und Konter in den ersten 30 Minuten sprechen Bände!!!! Erst in der 10. Minute konnte man den 2. Treffer !! zum 2:5 registrieren. Die Gästeabwehr schien schier unüberwindlich, die der Fortunen lud zu manchen Spaziergang durch die eigenen Reihen ein !
In der Halbzeit fielen deutliche Worte und mit Wiederanpfiff waren die Fortunen nicht wiederzuerkennen. Aggressive Deckungsarbeit beeindruckte die Gäste zusehends. Innerhalb von 2 Minuten ging man zwischen der 37. und 39. Minute von einen 12:13 Rückstand durch 4 Treffer in folge mit 15:13 erstmals in Führung, wobei Marin Ehm mit „seinen“ unverwechselbaren Kontertoren bei den Gästen einen bestimmt unvergessenen Eindruck hinterließ.
Der Vorsprung wurde kontinuierlich sogar bis zur 55. Minute auf 6 Tore (24:18) ausgebaut. Das Spiel war dato schon längst entschieden.
Bei der vor Spielbeginn stattgefundenen Pokalauslosung zog man mit Oberligist SG Erfurt/Bad Langensalza ein wahres Traumlos.

Diese Ansetzung findet am 21/22. Oktober statt.

So spielten die Fortunen: Roy Krumbholz, Thomas Dittrich, Robert Neumann 5, Martin Ehm 5, Jörg Heinemann 4, Maik Wichmann 3, Sascha Heinemann 3, Steffen Knittel 2, Marcel Hänsgen 2, Patrick Engemann 1, Michael Zufelde, Steve Sachse 1, Jens Winter
« Letzte Änderung: 18.09.2006 - 19:39:16 von Marco » Gespeichert
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« Antworten #4 am: 18.09.2006 - 19:38:01 »

TA Ilmenau 18.09.2006

So sieht ein Neuanfang nicht aus

HV Ilmenau 55 II - TSV 1898 Oppurg 30:36 (12:14)

Der HV lief mit drei Spielern der ehemaligen ersten, zwei der zweiten, drei der dritten Mannschaft, zwei Jugendlichen und zwei Neuzugängen auf. Die Gäste, ein Urgestein der zweithöchsten Thüringer Spielklasse und dort immer im Spitzenfeld, konnte dagegen auf Homogenität und eine eingespielte Besetzung bauen. Dies gab den Ausschlag für deren deutlichen Sieg. Lange waren die Gastgeber gleichwertig und bestimmten das Spiel. Mularczyk, Klewin und Neuzugang Gutt setzten Akzente und hielten Ilmenau vorn (10:6/20.). Die Gäste staunten nicht schlecht, und versuchten mit der Brechstange den Rückstand aufzuholen. Das ging anfangs schief und die Gäste wechselten die Taktik. Jetzt warteten sie auf Ilmenauer Fehler, die bis dahin schon reichlich zu sehen waren und schafften so fast im Schongang den Ausgleich. Bei Ilmenau fehlten Abwehrstabilität, sicheres Passspiel und Treffsicherheit. Dazu wurde man nach vielen Fehlern von den Gästen ausgekontert, die bis zur Pause in Führung gingen. Besonders gravierend war die Schwäche der Ilmenauer Abwehr, die ihrem Namen nach der Pause nicht mehr gerecht wurde. Unverständlich blieb, dass sich keiner fand, um die Mannschaft von der Bank aus zu betreuen. So kann ein Neuanfang nicht aussehen. Es bleiben aber noch nur sieben Tage, um den Start in die neue Saison in die richtige Bahn zu bringen.
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« Antworten #5 am: 18.09.2006 - 19:58:52 »

HP Saalfeld

1. SSV Saalfeld 92 II – SV Aufbau Altenburg 29:34 (17:19)

Nach der erfolgreichen Qualifikation zur Teilnahme am Thüringer Landespokal standen die Männer der zweiten Mannschaft des 1. SSV Saalfeld am vergangenem Samstag vor ansprechender Kulisse in der Gorndorfer Dreifelderhalle im Blickpunkt. Gegen den SV Aufbau Altenburg, einem Vertreter aus der Landesliga, stand ein schwerer Brocken auf dem Saalfelder Parkett.
Den hoch favorisierten Altenburgern gelang es nicht, das Spiel entscheidend an sich zu reißen. Die SSV - Akteure standen sicher in der Abwehr und es wurden gekonnte Kombinationen erfolgreich abgeschlossen.

Bis zur 20. Spielminute gestalteten die Gastgeber das Spiel sehr offen, blieben immer wieder am Gegner und erzielten mit dem 10:9 und 11:10 verdiente Führungen. Danach konnten die Altenburger ihr Können besser in Szene setzen und warfen vier Tore in Folge zum 11:14.

Mit Kampfeswillen und Moral hielten die SSV-Spieler immer wieder den Anschluss und mit nur einem Zwei - Tore - Rückstand (17:19) ging es in die Kabinen.

Nach dem Seitenwechsel bot sich den Fans das gleiche Bild. Der 1. SSV kämpfte, spielte gut und erzielte auch sehenswerte Treffer. Aber die kompakte, sichere Abwehr und das energische Deckungsverhalten des Landesligisten blockte ein ums andere Mal die Angriffe der SSV-Männer ab, und somit gelang es den Altenburgern, die Saalfelder immer auf Distanz zu halten. Den zwei bis drei Tore Vorsprung ließen sich die Altenburger nicht mehr streitig machen.

Moral, Charakter, Kampf und Einsatz waren die Attribute, die die Männer des 1. SSV II in dieser Partie wieder auszeichneten und einen Zweiklassenunterschied nicht zum tragen kommen ließen.

Beim Stand von 29:34 ertönte die Schlusssirene und der abenteuerliche Ausflug in den Thüringer Landespokal war für die Zweite des 1. SSV Geschichte.

Die Männer des 1. SSV II zeigten eine gute Spielleistung, die auf eine erfolgreiche Saison 2006/2007 hoffen lässt. Dazu von den Fans alles Gute.

Für den 1. SSV Saalfeld II spielten:

Thomas Bittner (TW), Benjamin Möbius (TW), Frank Allgeier (3 Tore), Martin Geske (1), Leander Richter (4), Matthias Hinz (8), Oliver Zahn (9), Christoph Zapf (4), Andreas Seifert, Jens Prochocki
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« Antworten #6 am: 21.09.2006 - 12:51:44 »

TA Arnstadt  20.09.2006

Licht und Schatten wechselten

SG Motor Arnstadt - Post SV Gera II 31:27 (14:16)

Nachdem es im Verein und rund um die erste Mannschaft der SG Motor Arnstadt einige Veränderungen gegeben hat, ging es im ersten Pflichtspiel der Saison für die Motor-Handballer um das Weiterkommen im Landespokal. Dazu empfing man mit SV Post Gera II einen Gegner, gegen den man auch in den Punktspielen der Landesliga antreten muss. So war dieses Spiel eine Standortbestimmung für Arnstadts Handballer. Beide Teams begannen sehr nervös und das erste Tor fiel erst nach fünf Minuten. Bei den Hausherren wechselten Licht und Schatten ständig ab. Wenn man Ball und Gegner laufen ließ, konnte man sich gute Wurfmöglichkeiten erspielen. Leider konnten einige Chancen nicht genutzt werden, so dass die Gäste ständig dran blieben. Nach dem 13:12 konnte Gera erstmals selbst in Front ziehen und mit 14:16 ging es in die Halbzeitpause. In der Halbzeit wurde nochmals auf die eigenen Stärken verwiesen, um die unnötige Nervosität und Hektik aus dem Spiel zu bekommen. Arnstadt war sich bewusst, dass nur eine deutliche Leistungssteigerung den Erfolg ermöglichen konnte.
So begann Motor den zweiten Spielabschnitt hochkonzentriert, konnte schnell ausgleichen und mit dem 20:19 gelang die Führung. Diese gab man dann auch nicht mehr ab, obwohl die kampfstarken Gäste immer im Spiel blieben und Motor erneut einige Schwächephasen zeigte und taktisch unklug agierte. Doch zehn Minuten vor dem Spielende konnten die Arnstädter von 25:24 auf 29:24 davon ziehen und drei Minuten vor Schluss war das Spiel entschieden. Mit dem 31:27-Endergebnis konnte Motor ein äußerst durchwachsenes Spiel gewinnen. Dies war der deutlichen Leistungssteigerung der gesamten Mannschaft in der zweiten Halbzeit zu verdanken. Es gilt aber einiges zu verbessern, um im ersten Saisonspiel am Sam., 23.9., 19.30 Uhr, gegen Oberligaabsteiger Ilmenau bestehen zu können.
 
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« Antworten #7 am: 21.09.2006 - 12:53:34 »

TA Nordhausen  20.09.2006

Abwechslungsreich und schnell

Nordhäuser SV - HSG Werratal 05 29:32 (16:16)

Bei den Handballern ist der Pokalwettbewerb nicht sehr beliebt. Vor dem Saisonstart müssen die Teams aus dem vollen Trainingsprogramm die Spiele bestreiten. So sollte es für die Nordhäuser eine Generalprobe werden. Nach dem Umbruch und Einbau neuer Spieler konnte man gespannt sein, welches Leistungsvermögen das Team besitzt. Mit der SG Werratal kam zudem ein potenzieller Landesliga-Titelanwärter in die Ballspielhalle.

Der NSV konnte bis auf Torjäger Stefan Fuhrmann die beste Formation aufbieten. Neuzugang Jindrich Kulhavy hatte einen Todesfall in der Familie zu beklagen und musste das Training abbrechen. Obwohl vom Spiel freigestellt, traf Kulhavy am Sonntag wieder rechtzeitig bei der Mannschaft ein.

Die Begegnung begann ohne große taktische Zwänge. Dadurch entwickelte sich ein temporeicher Pokalkrimi. Die Gastgeber versuchten, mit einer offensiven Deckungsvariante das schnelle Angriffsspiel der Gäste zu unterbinden. Das war stellenweise eine Einladung für die Werrataler. In dieser Phase merkte man dem NSV den Umbau deutlich an. Abstimmungsprobleme in Angriff und Abwehr nutzten die Gäste aus und gingen mit 4:1 in Führung. Erst danach stabilisierte sich das NSV-Spiel, und nun waren beide Mannschaften gleichwertig. Dennoch dauerte es bis zur 15. Minute, ehe die Platzherren durch einen Strafwurf von Tino Beßin für den verdienten Ausgleich sorgten. Der offene Schlagabtausch ging weiter. Der NSV kam immer besser ins Spiel. In der Abwehr stand man nun kompakt und zwang Werratal immer wieder zu Fehlern. Durch einen Schlagwurf von Christian Flötling erzielten die Nordhäuser die erstmalige Führung (11:10). Die Gäste markierten postwendend den Ausgleich und zogen mit dem 12:11 in Front. Nach dem 15:15 durch Michael Spieß konnte die SG 30 Sekunden vor der Halbzeit wiederum in Führung gehen. Der NSV kämpfte und erzielte durch den stark aufspielenden André Elster den 16:16-Halbzeitstand.

Nach dem Seitenwechsel kam die stärkste Phase der Platzherren. Bis auf 19:17 enteilten sie der SG. Das temporeiche Spiel zeigte jedoch Spuren auf beiden Seiten. Folgen waren ungenaue Abspiele und Abwehrfehler. Nach dem 19:19-Ausgleich zog der NSV bis zum 23:20 wieder mit drei Treffern in Front. Danach war Schluss mit lustig. Als dann der bis dahin gut haltende Sören Alert keinen Ball mehr zu fassen bekam, zog Werratal auf 28:24 davon. Zwar kämpfte sich der NSV immer wieder heran, aber der Ex-Bundesligist ließ nichts mehr anbrennen. Das Ergebnis war für die Zuschauer in der für diese Jahreszeit ungewöhnlich gut gefüllten Ballspielhalle zweitrangig. Sie sahen ein abwechslungsreiches Spiel von zwei Mannschaften, die man in der Meisterschaft ganz oben erwarten darf. Am Ende siegte die SG Werratal mit 32:29 verdient. Trotz der Niederlage enttäuschte der NSV nicht.

NSV: Alert, Scholz - Spieß (1 Tor), Gehr (4), Flötling (1) Eichentopf, Elster (4), Kühne (1), Kreutz (4), Beßin (6), Bialkowski (1), Stritzel (1), Kulhavy (6).
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« Antworten #8 am: 21.09.2006 - 12:58:05 »

TA Eisenach  20.09.2006

Abwehr und Torhüter gaben Sicherheit

SV 05 Friedrichroda - FSV Eintracht Eisenach  17:22 (10:9)

Überraschend konnten sich die Handballer von Eintracht Eisenach in der ersten Runde des Thüringer Vereinspokals beim Landesligaaufsteiger SV 05 Friedrichroda mit 22:17 (9:10) durchsetzen. Eintracht musste kurzfristig auf Rene Matzke (verletzt), Thomas Schlagenhoff (Urlaub) sowie den langzeitverletzten Sebastian Frenzel verzichten. Die Gastgeber gingen standesgemäß 1:0 und 2:1 in Führung ohne aber in der Folge zu überzeugen. Durch ein clever aufgezogenes Angriffsspiel konnte Eintracht ausgleichen und in der Folge leicht absetzen (2:5; 3:6; 4:7). In diesem Spielabschnitt überzeugte erstmals die Abwehrarbeit und Kallensee, der sein Debüt als Torhüter gab, konnte nachweisen, dass er auch auf ungewohnter Position stabile Leistungen bringen kann. Abschlusssicher zeigten sich Steven Pickardt und Patrick Kowalske. Ab der 20. Minute ein Bruch im Eisenacher Spiel und Friedrichroda konnte zur Pause in Führung gehen. Die zweite Halbzeit wurde erneut konzentriert begonnen, Abwehr und Torhüter gaben Sicherheit und auch im Angriff wurde die Wurfeffektivität jetzt besser. Dies sorgte für eine 6- Tore-Führung von 17:11 bis zum 20:14. Durch eine kleine Schwächephase konnte der SV05 nochmals auf 4 Tore verkürzen. Mehr ließ Eintracht nicht mehr zu, da zum Schluss auch die Strafwürfe verwandelt wurden. Erwähnenswert der erfolgreiche Einstand des erst 17-jährigen Marc-Philipp Tube, der sich nahtlos ins Eintracht-Team einfügte und mit drei Toren und gelungenen Aktionen sein beim ThSV erlerntes Geschick und Können nachwies.
Eintracht: Janicke, Frank, Kallensee; Hanf (1), Tube (3), Loske (5), Loske, Rahe, Pickardt (4), Kowalske (9).
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« Antworten #9 am: 21.09.2006 - 12:59:20 »

TA Eisenach  20.09.2006

Pflichtaufgabe wurde erfüllt

SV T&C Behringen/Sonneborn - HSV Sömmerda 05  39:18 (19:10)
 
In der ersten Runde des THV-Pokals bot Behringen/Sonneborn eine gute Leistung und besiegte das Team des HSV Sömmerda deutlich mit 38:19 und zog somit in die zweite Pokalrunde ein. Die Gastgeber konnten zwar nicht mit den kompletten Aufgebot antreten, denn mit Sven Ehrhardt, Tino Ernst und Mario Schmidt fehlten beruflich bedingt drei Feldspieler. In Behringen konnte der HSV Sömmerda nur in der Anfangsphase (3:4 /8.) Gegenwehr leisten. Danach hatte Spielmacher und Abwehrorganisator Karsten Albrecht mit seinen Nebenleuten die gegnerischen Angriffsspieler voll unter Kontrolle. Da auch das eigene Angriffsspiel gut lief wurde der Vorsprung über 8:3 auf 14:8 (23.) ausgebaut. Zur Halbzeit (19:10) war eine Vorentscheidung gefallen. Auch die zweite Halbzeit wurde von den Gastgebern konzentriert gespielt und der Vorsprung auf 29:15 ausgebaut. Die Gastgeber blieben bis zum Schlusspfiff in guter Spiellaune und sie kamen dadurch zum, deutlichen, 38:19 Pokalerfolg. Dazu der T&C-Coach Hilmar Albrecht: "Ich bin mit dem Einstand meiner Mannschaft in das neue Spieljahr zufrieden. Alle Mannschaftsteile haben ihre Aufgaben erfüllt. Auch das Zusammenspiel zwischen den Torleuten und der Abwehr stimmte. Im Angriffsspiel wurden die Chancen konzentriert genutzt. Wenn wir die Punktspiele mit dem gleichen Niveau bestreiten, wäre ich zufrieden."
Behringen: Münch, Herrmann; Albrecht (1), St. Ehrhardt (8), Blaß (1), Schenk (1), Stehmann (6/6), Brachmann (4), Kohls (7), Werner (6) und Voß (4).
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« Antworten #10 am: 21.09.2006 - 13:00:47 »

TA Eisenach  20.09.2006

Partie erfolgreich gedreht

SV Wartburgstadt Eisenach - HV 90 Artern  23:21 (8:12)
 
In der ersten Runde des Thüringer Vereinspokals der Männer besiegte der SV Wartburgstadt Eisenach den Ligakonkurrenten HV 90 Artern mit 23:21 (8:12) Toren und zog damit in die zweite THV-Pokalrunde ein. Die Gäste kamen mit einer verjüngter Mannschaft in die Eisenacher Jahnhalle und bestimmten lange Zeit das Geschehen auf dem Parkett. Beim 15:8 (35.) schien der Sieg der Gäste bereits sicher. Die Wartburgstädter gaben sich aber nicht auf und boten eine kämpferisch starke Leistung und zeigten auch in einigen Phasen ihr spielerisches Leistungsvermögen. Die Gäste legten eine 3:0-Führung vor. Doch die Gastgeber fanden jetzt ins Spiel und dabei egalisierten Kuchinke, Fabian, Fischer und Cech zum 4:4 (12.). Die erste SVW-Führung besorgte Fabian zum 6:5 und auch beim 7:6 (24.) versenkte er das Leder. Da der SVW in der Folge einige Chancen ausließ, gingen die Gäste aus Artern bis zur Pause mit 12:8 in Führung. Nach den Seitenwechsel hatte Artern weiter die Nase vorn und führte bereits mit 15:8 (35.). Nun bliesen die Hausherren zur Aufholjagd und da nun auch Reukauf und Wagner trafen, kamen die Gastgeber auf 16:17 (45.) heran. Eisenach hatte nun Oberwasser, kämpfte weiter und kam zum 20:20 (54.) Ausgleich. Aus dem erneuten 20:21 Rückstand erzielte Fabian mit drei Toren in Folge die 23:21-Führung für sein Team. Dazwischen hatte Keeper Schlenz mit zwei weiteren Glanzparaden den Vorsprung für den SVW festgehalten. Die Gäste gaben sich zwar nicht auf, konnten aber nichts Zählbares mehr einbringen. Der SVW hatte mit einer starken Leistung den Sieg in dieser umkämpften Pokalpartie noch aus dem Feuer gerissen.Dazu SVW-Coach Roland Frank: "Es war besonders in der Schlussphase des Spieles, eine gute Leistung der Mannschaft und deshalb ist der Sieg auch verdient. Ich bin eigentlich mit dem Saisoneinstand, zufrieden."
Der SVW spielte mit Schlenz; Wagner (2/1), Fabian (11/1), Fischer(1/1), Reukauf (2), Kuchinke (1), Cech (5), Krömer (1), Lindner und Melzer.Siebenmeter: Eisenach 5/3, Artern 1/1, Strafminuten: Eisenach 12, Artern 8
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« Antworten #11 am: 21.09.2006 - 13:03:40 »

TA Gotha  21.09.2006

Typischer Fehlstart

SV 05 Friedrichroda - FSV Eintracht Eisenach  17:22 (10:9)
 
Die erste Bewährungsprobe der neuen Saison ist den Handball-Männern des SV 05 Friedrichroda deutlich misslungen. In einem hektischen Pokalspiel kassierten sie eine 17:22 Niederlage gegen den Landesligaabsteiger FSV Eintracht Eisenach.
Die Friedrichrodaer verschliefen den Beginn gehörig und so gelang es der Eintracht sich abzusetzen (2:4, 4:7). Viel zu langsam wurde in der Hintermannschaft mitgerutscht.

Das Angriffsspiel der Eisenacher bekamen die Gastgeber nach 15 Minuten aber zunehmend in den Griff. Endlich spielten sie den Ball schneller von Station zu Station.

So kämpfte sich die Heimmannschaft heran und ging bis zum Pausenpfiff sogar mit 10:9 in Front.

Die Anfangsminuten der zweiten Halbzeit glichen fast einer Kopie der ersten. Die schlecht herausgespielten Angriffe der Friedrichrodaer münzten die Eisenacher durch ihre zweite Welle in einen 7-Tore Vorsprung (12:19) um. Lediglich durch individuelle Aktionen kamen die Friedrichrodaer zu Torchancen, die aber durch eine miserable Chancenauswertung kaum Wert hatten.

Nach einer zweifelhaften dritten Zeitstrafe gegen Markus Weber, musste dieser das Parkett räumen. Das schwächte die ohnehin schon personell geschwächte Mannschaft zusätzlich.

Da die Oberligaspieler der A-Jugend zeitgleich ein Auswärtsspiel in Arnstadt hatten, konnten sie ihre Männer nicht verstärken. Nichtsdestotrotz zeigten die 05er sieben Minuten vor Abpfiff noch einmal ihren Willen und verkürzten auf 16:20. Das sollte allerdings zu spät sein und die Eisenacher gewannen schlussendlich mit 17:22. Sieben Treffer in Halbzeit zwei waren einfach zu wenig.

Samstag ab 17 Uhr steht nun das erste Punktspiel gegen den SV Town & Country Behringen/Sonneborn in der Körnberghalle auf dem Programm. Gegen den Tabellenfünften der letzten Landesliga-Saison werden es die Friedrichrodaer allerdings schwer haben.

Friedrichroda: S. Führ, G. Schwabe, D. Haserodt (1), A. Kühr (2), N. Kühr (1), M. Weber (3), S. Voigt (2), D. Jungklaus (3), T. Escher (1), J. Nejkov (4).
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« Antworten #12 am: 21.09.2006 - 13:05:18 »

TA Gotha  21.09.2006

Erste Hürde übersprungen

SV T&C Behringen/Sonneborn - HSV Sömmerda 05  38:19 (19:10)
 
Der SV Town & Country übersprang die erste Hürde im Vereinspokal souverän. Gegen Sömmerda gab es in der heimischen Hainichhalle ein 38:19 (19:10).
Die Sonneborner überstanden als einzige Mannschaft aus dem Kreis die erste Pokalrunde, Goldbach/Hochheim II musste sich knapp den Erfurtern mit 26:28 geschlagen geben. Und die dritte Goldbacher Mannschaft als Oldies (Altersdurchschnitt 40) boten zwar Landesligist Mühlhausen kräftig Paroli, am Ende reichte es auch dort nicht (21:27). Leider verletzte sich Torhüter Hans-Jörg Heckroth.

Town & Country legte durch eine gut funktionierende Abwehrarbeit, in der die Spieler konzentriert und aufmerksam agierten, den Grundstein für den Sieg gegen Sömmerda. Karsten Albrecht führte und dirigierte die Mannschaft.

Wenn auch der Gästetorwart zunächst seinen Kasten verrammelte, drei Würfe nacheinander erfolgreich abzuwehren verstand, gelang den Einheimischen im Anschluss, ihren Vorsprung kontinuierlich auszubauen. Die Gastgeber trafen aus allen Positionen und sahen bereits nach einer halben Stunde wie die klaren Sieger aus. In der 15. Spielminute stand es 9:3, zehn Minuten später 15:8 und mit 19:10 gingen beide Mannschaften in die Pause.

Die Sömmerdaer schwächten sich selbst, als der wurfgewaltige Gensel, der bis zur 28. Spielminute sieben Tore unterbringen konnte, den frei stehenden Florian Schenk grob foulte und dafür berechtigt die rote Karte sah.

Auch in der zweiten Halbzeit ließen die Sonneborner nichts anbrennen und spielten konzentriert bis zur letzten Minute. Die Gäste rannten sich immer wieder in der Abwehr fest. Was durchkam, hielten Andreas Münch und Alexander Herrmann fest. Die Torhüter schickten Christopher Kohls und Steffen Ehrhardt schnell nach vorn, die so manchen Konterlauf erfolgreich abschließen konnten. Ehrhardt war mit neun Treffern erfolgreichster Werfer, gefolgt von Kohls, der sieben Mal traf.

Die Sonneborner sind damit gut gerüstet für das erste Punktspiel, das sie am Samstag nach Friedrichroda zum Wiederaufsteiger führt.

T&C Behringen/Sonneborn: Münch, Herrmann, St. Ehrhardt 9; Blaß 1, Schenk 1, M. Brachmann 4, Kohls 7, Voß 4, Werner 5, Ma. Stehmann 6, K. Albrecht 1;
Strafwürfe: 6/5 (Sömmerda 3/1);
Zeitstrafen: 3 (5), 1 x Rot (Diszipl.)
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« Antworten #13 am: 21.09.2006 - 13:12:36 »

OTZ Saalfeld  20.09.2006

Könitzer Pokalaus in Großschwabhausen

Zur Halbzeit geführt

SV Fortuna Großschwabhausen - SG 1862 Könitz 25:22 (8:11)

In der ersten Runde im Thüringer Handball Pokal musste die SG Könitz beim Landesklassisten aus Großschwabhausen antreten.
Auch wenn die Mannschaft diesem Spiel nur Testspielcharakter zusprach, wollte man trotzdem die nächste Runde erreichen. Die Gäste begannen konzentriert und gingen nach einem Ballverlust in Führung. Aus einer sicheren Abwehr heraus, konnte diese dann auf 4:1 ausgebaut werden. Allerdings zeigte sich da bereits das Könitzer Manko an diesem Tage, die Verwertung sicherer Chancen. Dies verhinderte auch, dass man sich weiter absetzen konnte. Doch auch die Gastgeber gingen in der ersten Hälfte recht großzügig mit ihren Einwurfmöglichkeiten um und so pegelte sich bis zur Pause ein Abstand von drei Toren ein.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit erzielte Könitz erneut den ersten Treffer und ging mit 12:8 in Führung. Großschwabhausen stellte daraufhin seine Deckung um und dieses offensive System lag den Gästen gar nicht. Binnen weniger Minuten holten die Hausherren Tor um Tor auf und gingen selbst mit 14:13 in Front. Nachdem Könitz noch einmal ausgleichen konnte, zogen die Gastgeber auf 18:14 davon. In dieser Phase wollte den Gästen nichts gelingen. Viele Abspiele landeten direkt in den Armen des Gegners und die eigenen Möglichkeiten wurden kläglich vergeben.

Jedoch fingen sich die Könitzer daraufhin wieder etwas und schafften es noch einmal auf 18:19 zu verkürzen. Im weiteren Spielverlauf schwächten sich die Gäste durch mehrere Zeitstrafen selbst und Großschwabhausen nutzte die zahlenmäßige Überlegenheit, teilweise standen nur drei Feldspieler aus Könitz auf dem Parkett, und erzielten sechs Tore infolge zum Stand von 24:18, was vier Minuten vor dem Ende die Endscheidung war.

Trinks (TW), Lindig (TW,; M. Dietzel 7, Heerwagen 5, Wagner 4, F. Dietzel 3, Leuthäuser 2, Starke 1, Beyer, Gittner, Kloß, Korkowsky.
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« Antworten #14 am: 21.09.2006 - 13:21:56 »

HP Schnellmannshausen

Wie erwartet ausgeschieden

SG Erfurt/Bad Langensalza - SG Schnellmannshausen  34:25 (18:14)

Gegen den neu formierten, aber längst nicht in Top-Besetzung angetretenen Oberligisten SC Erfurt/Bad Langensalza schied die SG Schnellmannshausen im Handball-Landespokal wie erwartet aus. Bei den Gastgebern läuft der Motor längst noch nicht so, wie es sich die Mannschaft vorstellt.

Schnellmannshausen - mit deutlichem Trainingsrückstand - zogen sich so beim 34:25 (18:14) trotz Mini-Besetzung achtbar aus der Affäre. Zu den verletzungsbedingt fehlenden Dominik Wehner und Jan Müller kamen noch Sebastian Ley und Michel Müller hinzu. Die acht Feldspieler schlugen sich in der ersten Halbzeit sehr gut und konnten den Rückstand in Grenzen halten.

Im zweiten Abschnitt sah man auf beiden Seiten viel Leerlauf. Bei besserer Torchancen-Verwertung hätte das Ergebnis weit freundlicher aussehen können. Das befürchtete Debakel wurde auf alle Fälle vermieden, obwohl gegen Ende des Spiels Konditionsprobleme nicht zu übersehen waren.

Aus der aufopferungsvoll kämpfenden Mannschaft ragte Mirko Albrecht mit seinen 13 Treffern besonders heraus.
SG Schnellmannshausen: Schmidt, Krause; Wiesemann (1), Arendt (1), Montag (2), D. Jauernik (2), Albrecht (13/1), Koch (5), E. Becker, Zellmann (1)
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