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Thüringer Handball-Verband
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Autor Thema: 10. Spieltag  (Gelesen 956 mal)
Marco
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« am: 01.12.2007 - 23:32:58 »

01.12.2007  17:00
SV T&C Behringen/Sonneborn - SV Thuringia Königsee
[Hainichhalle Behringen]

01.12.2007  19:00
HSV Ronneburg - SV BW 1893 Goldbach/Hochheim
[Sporthalle Zeitzer Straße Ronneburg]

01.12.2007  19:00
Post SV Gera - SV Hermsdorf II
[Sporthalle IGS Birkenstraße Gera-Lusan]

01.12.2007  19:30
HSV Apolda 1990 - ThSV Eisenach II
[Werner Seelenbinder Sporthalle Apolda]

02.12.2007  15:00
SG Erfurt/Bad Langensalza - SG Könitz/Saalfeld
[Sporthalle Sportgymnasium Erfurt]

02.12.2007  16:00
HSV Bad Blankenburg - Sonneberger HV
[Guts-Muths-Sporthalle LSS Bad Blankenburg]
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« Antworten #1 am: 02.12.2007 - 23:23:41 »

HP Bad Blankenburg

Umkämpftes Spiel mit glücklichem Ausgang

HSV Bad Blankenburg – Sonneberger HV 33:30 (15:15)   
 
Nach dem Pokalspiel in der Vorwoche gegen Sonneberg musste der HSV nun in der Meisterschaft gegen die Südthüringer antreten. Die Gastgeber dachten, sie können im Schongang gegen den Tabellensechsten der Oberliga gewinnen.
So begannen die Grün-Gelben sehr verhalten und machten sowohl in der Abwehr als auch im Angriff nicht vorstellbare Fehler. Der Mittelblock stand in der Anfangsphase völlig unbefriedigend und der Torhüter wurde allein gelassen. Sonneberg diktierte das Spiel und die Einheimischen standen oft hilflos daneben. So führten die Gäste auch 1:0 und 2:1 nach drei Minuten. In der zehnten Minute stand es 4:4, ehe Daniel Hellwig einen Siebenmeter zum 5:4 verwandelte. Danach wurde das Spiel der Kurstädter kurzzeitig besser, zumal durch die Einwechslung von Sabrsula die Abwehr besser stand. In der 15. Minute erhöhte eben dieser Spieler durch einen Konter auf 8:5. Doch auch das war ein Strohfeuer, denn die Südthüringer kamen wieder auf 8:7 heran. Danach warf der HSV drei Tore in Folge und die zahlreichen Fans schöpften Hoffnung, doch im Anschluss trafen die Gäste dreimal und es stand nach 22 Minuten 11:10. Nun war das Spiel zur Überraschung aller völlig ausgeglichen. Die Grün-Gelben standen erneut ohne Kampfgeist auf dem Spielfeld. Die vielen Auswechslungen von Steffen Schreiber nahmen auch das Tempo aus dem Spiel. So kam es, dass Sonneberg mit 13:14 in Führung ging. Igor Ardan war es vorbehalten, mit der Pausensirene wenigstens noch den 15:15-Ausgleich zu erzielen.
In der zweiten Halbzeit bot sich ein ähnliches Bild. Es standen sich zwei völlig gleichwertige Mannschaften gegenüber. Keiner schenkte dem anderen auch nur einen Zentimeter Raum. Bis zur 55. Minute konnte sich keine Mannschaft mit mehr als einem Tor absetzen. Sonneberg zeigte in der Guths-Muths-Halle ein überragendes Spiel. Vor allem Roman Gurtovoy erzielte herrliche Tore und ließ die sonst so gelobte Abwehr der Kurstädter oft alt aussehen. Er übertrieb jedoch auch manchmal die Härte und machte unnötige versteckte Fouls vor allem gegen Ferenc Bergner. Dies hat so ein großer Sportsmann nicht nötig. Auf Seiten der Gastgeber traf vor allem Karel Sabrsula mit herrlichen Toren aus dem Rückraum für den HSV. Es war für die Zuschauer ein höchst interessantes Spiel auf hohem Niveau. Als in der 57. Minute Daniel Hellwig beim Stand von 30:29 seinen ersten Siebenmeter verwarf, konnte man Schlimmes für die Grün-Gelben ahnen. Angesichts der Fans auf den Rängen kämpften und spielten sie jetzt an der absoluten Höchstgrenze. Andre Jäschke warf das 31:29 in der 58. Minute, jedoch konnte die Gäste erneut zum 31:30 in Unterzahl verkürzen. Zwei Tore durch Hellwig und erneut Jäschke ließen den Sieg zum Schluss höher ausfallen als eigentlich verdient. Das Glück stand dem Tabellenführer beim 33:30-Sieg erneut zur Seite. Nun geht es am nächsten Samstag zum Spitzenspiel Erster gegen Zweiter nach Goldbach.

Für den HSV spielten: Jahn, Recknagel; Ardan (8), Bergner (4), Hellwig (6/3), Jäschke (4), Korbel (1), Oertel (4), Sabrsula (6), Wendlandt, Wiegand
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« Antworten #2 am: 03.12.2007 - 03:18:13 »

HP Eisenach

ThSV II unterliegt nach 7-Tore-Führung in Apolda 27:30 

Nach dem Seitenwechsel gehörig Lehrgeld gezahlt

HSV Apolda 1990 - ThSV Eisenach II  30:27 (9:16)

Die Trauben hängen in Apolda hoch, das wusste der ThSV Eisenach II vor dem Anpfiff. Nach einer glanzvollen ersten Halbzeit führte die junge Garde, geführt von Oldie Kristian Szep-Kis, zur Pause jedoch mit 16:9! Im zweiten Abschnitt wurden die jungen Eisenacher ohne den wegen Knieproblemen ausgeschiedenen Krisztian Szep-Kis von den Apoldaer Oberliga-Haudegen um Rückraum-Recke Viorel Sava (7 Tore) sowie dem treffsicheren Matthias Koch (8) regelrecht überrollt.

Der HSV Apolda, mit dem im Vorjahr noch für den ThSV-Nachwuchs das Trikot tragenden Sebastian Triller (6 Treffer!), steigerte sich in einen regelrechten Rausch, wurde von den über 250 Zuschauern für einen 30:27 (9:16) Erfolg mit Beifall regelrecht überschüttet. „Die Enttäuschung nach dem Abpfiff war natürlich riesengroß“, gestand ThSV-Coach Frank Ihl. Die junge Truppe hat in den ersten 35 Minuten jedoch selbst gesehen, was möglich ist. Die Jungen haben aber auch gesehen, woran noch gearbeitet werden muss. „Für sie spricht die Jugend. Die Jugend darf Fehler machen, muss aber auch aus diesen lernen. Wichtig für das Juniorteam ist die Entwicklung der einzelnen Spieler, das Heranführen an höhere Aufgaben. Diesen Weg werden wir konsequent fortsetzen“, so Frank Ihl.
„Vielleicht die beste erste Halbzeit, seitdem ich für das Oberligateam Männer verantwortlich bin“, schwärmte Frank Ihl von den ersten 30 Minuten. Engagement in der Abwehr, schnelles Umschalten von Abwehr auf Angriff, präzise Tempogegenstöße, beharrliche Kombinationen im Positionsspiel zeichneten den ThSV Eisenach II der ersten Halbzeit aus. Die Gastgeber waren völlig überrascht, was seinen Ausdruck im 2:10 (16.) fand. Die 250-Kehlen-Kulisse war mäuschenstill. Torgefahr von nahezu allen Positionen kennzeichnete das ThSV-Spiel. Felix Abad war Rechtsaußen kaum zu stellen. Kapitän Daniel Wernicke schloss vom Kreis erfolgreich ab. Krisztian Szep-Kis war der Ruhepool. „Handball vom Feinsten“, unterstrich Frank Ihl den Vorpausenauftritt. „Einziges Manko, wir hätten eigentlich noch klarer führen müssen“, fügte der Coach des ThSV II an.
Das erwartete Aufbäumen der Apoldaer, die sich so von dem „jungen Gemüse“ aus Eisenach nicht so vorführen lassen wollten, setzte in der zweiten Halbzeit ein. In der HSV-Kabine werden deutliche Worte gefallen sein. Die Gastgeber wucherten nun mit dem Pfund ihrer körperlichen Robustheit, beeindruckten damit auch Szep-Kis-Ersatz, Youngster Bert Hartfiel. Ins ThSV-Getriebe kam mehr und mehr Sand, hingegen der HSV-Motor nun das richtige Öl bekam. Eisenachs Abwehr vermochte die Angriffswucht nicht mehr zu stoppen. Auch der in der ersten Halbzeit überzeugende Keeper Sven Luckert bekam das Leder nur noch hinter der Linie zu fassen. Apolda verkürzte vom 11:17 über 14:17 auf 18:19. Apoldas Abwehr kaufte den Eisenachern den Schneid ab. Der 17-jährige Philipp Lindner bekam die rauhe Oberligaluft bei seinem ersten Einsatz im Männerbereich zu spüren. Die Eisenacher haderten mehrfach mit den Unparteiischen Jakob/Kuss. Der HSV Apolda trumpfte wie entfesselt auf, drehte vom 20:22 zum 25:22 das Spiel vollends. Die Eisenacher schafften beim 27:26 (55.) zwar nochmals den Anschluss, die Butter vom Brot ließen sich die Apoldaer jedoch nicht mehr nehmen. Der HSV Apolda liegt auf Tabellenplatz 4 nur noch zwei Zähler hinter dem Tabellen-Zweiten SV Blau-Weiß GoldbachHochheim, dem mit einem 32:31 Sieg beim HSV Ronneburg ein Überraschungs-Coup gelang. Der ThSV II verbleibt auf Rang 5.

ThSV Eisenach II: Luckert, Rabe; Abad (9/3), Lumpe (3/1), Weidner (1), Wernicke (5), Szep-Kis (2), Drieß (4), Keller, Schulze, Hartfiel (1), Reichelt (1), Lindner (1)

Zeitstrafen: Apolda 3 x 2 Min. – ThSV II 6 x 2 Min.
Siebenmeter: Apolda 4/3 – ThSV II 5/4
Schiedsrichter: Jakob/Kuss (Vieselbach/Erfurt)
Zuschauer: 250
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« Antworten #3 am: 03.12.2007 - 03:21:44 »

HP Goldbach (TLZ - TA-Copy)

Spitzenspiel auf hohem Niveau

HSV Ronneburg - SV BW 1893 Goldbach/Hochheim  31:32 (15:14)

Mit einem famosen Endspurt gelang den Oberligisten des SV Blau-Weiß Goldbach/Hochheim ein 32:31-Auswärtssieg (15:14) beim Tabellennachbarn HSV Ronneburg. Das Spitzenspiel, Tabellenzweiter gegen Dritter, hielt, was es versprach.

Die erste Halbzeit verlief ausgeglichen, kein Team konnte sich mehr als zwei Treffer vom Gegner absetzen. Die Nessetaler begannen mit einer 5:1-Deckung, hatten dabei aber mit den Ronneburger “Halben” Probleme. Heidrich und Zänsler fanden immer wieder eine Lücke im Abwehrverband, warfen konsequent in die unteren Ecken des Goldbacher Gehäuses. Jedoch durchschauten Schneegaß und Harseim dieses Spiel, glänzten immer wieder mit reaktionsschnellen Paraden.

Die erste Führung für die Blau-Weißen (3:4), erzielte Stegner nach einem Konter. Zuvor hatte schon Voigtritter, durch zwei sehenswerte Treffer von Rechtsaußen, auf sich aufmerksam gemacht. Beim 8:10 ging Dejmek konsequent in die Tiefe, wie es der Trainer immer wieder von ihm einfordert. Ronneburg glich zum 10:10 aus. Rothhämel reagierte, stellte auf 4:2-Deckungssystem um. Voigtritter und Skowronek kümmerten sich nun um die wurfgewaltigen “Halben”. Dies zeigte Wirkung, Ronneburg kam nun seltener zu einfachen Toren. Im Angriff wurde immer wieder Stefan Juhnke gesucht und gefunden, so auch beim 11:11-Ausgleichstreffer. Er wurde von seinen Nebenleuten gekonnt frei gespielt und zeichnete sich insgesamt fünfmal als Torschütze aus.

Sekunden nach Wiederanpfiff stellte Mitrovic den 15:15-Ausgleich her. Rothhämel begann auf der Mitte, Andreas auf Linksaußen. Einmal mehr setzte Skowronek zu einem seiner gefürchteten Schlagwürfe an und verwandelte zum 18:18. In Hälfte zwei bereitete der wieselflinke Gottschalk den Goldbachern Kopfzerbrechen. So traf der Mittelmann der Ronneburger zum 19:18 und zum 21:19 (42.). Per Schlagwurf erzielte Voigtritter den Anschlusstreffer zum 23:22. Durch eine Goldbacher Zeitstrafe und Ballverluste sowie Fehlabspiele der Gäste begünstigt, zogen die Ronneburger auf 27:23 (48.) davon. Die Blau-Weißen kämpften, gaben keinen Ball verloren. Moratschke erzielte nach schönem Zuspiel von Stegner, den Ausgleich (29:29, 55.). Mit aller Wucht beförderte Rothhämel in der letzten Spielminute den Ball zum 31:32-Endstand in die Maschen. Mit der letzten Aktion sicherte Schneegaß den Sieg als er eine Wurf von Förster parierte.

Trainer Rothhämel geriet nach dem Spiel fast ins Schwärmen: “Toll, trotz eines Vier-Tore-Rückstandes hat sich keiner aufgegeben. Lobenswert die Einstellung der ganzen Mannschaft.”

Goldbach: Schneegaß, Harseim - Voigtritter 6, Skowronek 1, Rothhämel 1, Mitrovic 7/1, Dejmek 2, St. Juhnke 5, Taubert, Andreas, Stegner 9/3, Moratschke 1;
Strafwürfe: 5/4 (Ronneburg: 2/1);
Zeitstrafen: 4×2 min, Juhnke nach 3×2 Rot (47.) (Ronneburg: 7×2 min, Kusch nach 3×2 Rot- 51min.)

Unentschieden wäre nur fast fair

In einem wahren Spitzenspiel der Handball-Oberliga gewannen die Goldbacher bei Konkurrent Ronneburg mit einem winzigen Vorsprung von nur einem Tor ihr Auswärtsspiel.

Dabei hatte der Gastgeber 12 Minuten vor Ultimo noch mit vier Toren geführt. Der Gastgeber führte nur kurz, dann glichen Stefan Juhnke (1:1) und der erneut stark spielende Fabian Voigtritter - vor den Augen seines mitgereisten Opas Karl Heinze - zum 2:2 aus. Die von den Goldbachern fabrizierte 5:1-Deckung funktionierte anfangs gar nicht. Immer wieder fanden Thomas Heidrich und Linkshänder Matthias Zänsler auf den halben Positionen eine Lücke und trafen mit platzierten Schüssen durch die Beine von Torhüter Florian Schneegaß. Den Gästen gelang eine zwischenzeitliche Führung (3:5), dann stellten sie auf die kräfteraubende, aber effektivere 4:2-Deckungsvariante um. Der eingewechselte Stephan Harseim zeigte auf der Torhüterposition alte Stärke und hielt die Blau-Weißen mit mehreren Paraden im Spiel. Mit einem tiefen Ball setzte sich Florian Dejmek auf Linksaußen zum 8:10 durch. Zänsler holte in der knappen Partie zweier gleichstarker Mannschaften die Führung zurück (12:11), dann wechselte sich der Goldbacher Trainer Sven Rothhämel zur Entlastung seiner Spieler selbst ein. Allerdings schoss er etwas überhastet auf das Tor und Heidrich markierte die 15:14-Pausenführung für die Gastgeber.

Die zweite Halbzeit begann mit dem Ausgleichstreffer von Tihomir Mitrovic, dann holte Michael Stegner per Siebenmeterwurf die erneute Gästeführung. Immer wieder glänzte Torhüter Harseim mit gehaltenen Bällen. Per Schlagwurf traf Thomas Skowronek zum 18:18, dann schwenkte das Spiel um. Die Gastgeber traten selbstbewusster auf, ein Ballverlust von dem vorwiegend in der Abwehr agierenden Dirk Andreas führte nach einem HSV-Konter zum 27:23 (48.). Zehn Minuten vor Spielende kam erneut Rothhämel ins Spiel. Mitrovic und Voigtritter nutzten eine kurze Überzahlsituation zum 28:26, dann erhöhte Stegner und gab anschließend ein gute Vorgabe für Moratschke, der aus spitzem Winkel zum 29:29-Gleichstand traf. Das Spiel blieb bis zur Schlussminute offen, da traf Rothhämel nach guter Einzelleistung und Vorlage von Stegner zum 31:32-Endstand. Zwar waren die Ronneburger in den letzten Sekunden in Ballbesitz und ihr Rechtsaußen kam auch frei zum Wurf, doch Torhüter Florian Schneegaß wehrte souverän ab.

“Ein Unentschieden wäre fast fair gewesen”, strahlte Spielertrainer Rothhämel nach der Partie. “Mich hat heute überzeugt, wie die Mannschaft vier Tore Rückstand aufholte. Das war ein echtes Spitzenspiel. Der Zusammenhalt im Team ist auch viel besser, als noch im letzten Jahr. Jetzt freuen wir uns auf Blankenburg.”

Goldbach: Schneegaß/Harseim - Voigtritter (6), Skowronek (1), Rothhämel (1), Dejmek (2), St. Juhnke (5), Mitrovic (7/1), M. Stegner (9/3), Moratschke (1), Andreas, Taubert
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« Antworten #4 am: 03.12.2007 - 14:13:36 »

HP Erfurt

Ungefährdet – auch dank schwachem Gegner

SG Erfurt/Bad Langensalza – SG Könitz/Saalfeld 35:20 (19:10)

Bei ihrem 35:20-Erfolg über Aufsteiger und Tabellenschlusslicht SG Könitz/Saalfeld hatten die Erfurter am Sonntag wie erwartet keinerlei Probleme. Der Gegner präsentierte sich in keiner Weise oberligatauglich und enttäuschte auf ganzer Linie.
Der Gastgeber erwischte einen guten Start. Vorne trafen Ahrens, Baumgarten und Menge fast nach Belieben, hinten vernagelte Philipp Hielscher seinen Kasten gegen die Geschosse der langen Rückraumspieler der Gäste und ließ bis zur 15. Minute ganze zwei Gegentreffer zu. Danach musste er allerdings seinen Platz mit Verdacht auf Muskelfaserriss in der Wade räumen und Dirk Wunderlich brauchte ein wenig Eingewöhnungszeit, eher auch er in der 2. Halbzeit zu einem sicheren Rückhalt seiner Mannschaft wurde. Das Bild des Spiels änderte sich allerdings über die gesamten 60 Minuten kaum. Die Südthüringer suchten ihr Heil in unvorbereiteten Fernwürfen und weiteren Einzelaktionen von den Außenpositionen, Kombinationen waren nicht zu erkennen. Derart ausrechenbar verhinderte immer häufiger der Block, oft aber auch der Pfosten die Glücksmomente der Gäste. Die Erfurter stießen hingegen kaum auf Gegenwehr, wenn man sich - freilich immer noch mit deutlich „angezogener Handbremse“ - nach vorn bewegte. Der wegen der Verletzung von André Ahrens aus der Zweiten „ausgeliehene“ Marcus Tunger organisierte das Angriffsspiel, in dem natürlich nicht alles rund lief und in dem sich gerade Baumgarten und Trommer doch einige ungerechtfertigte und daher auch erfolglose Fernwürfe nahmen. Dennoch, sobald man im 1:1 arbeitete und den freien Nebenmann bediente, ergaben sich bislang ungekannte Räume zwischen den baumlangen Kerls der Könitzer Abwehr. Auch das Zusammenspiel mit dem Kreis erwies sich als weiter verbessert, Ratz und Ahrens konnten hier zumeist nur auf Kosten eines Siebenmeters gestoppt werden. So rann die Spielzeit in einem wenig hochklassigen, sondern vielmehr langweiligen Oberligaspiel dahin, in dem die Gäste nicht mehr konnten und die Einheimischen nicht mehr taten als notwendig war.
Die seltenen „Höhepunkte“ der Partie kamen da schon eher von den Rängen des Sportgymnasiums, wo sich die „Fans“ der Gäste als noch weniger oberligatauglich erwiesen als ihre Mannschaft. Mit wüsten Beschimpfungen gegen die Erfurter Spieler, noch mehr allerdings gegen die souverän leitenden Schiedsrichter Kunze/Lang stellten sie sich ein Armutszeugnis der besonderen Güte aus.
Am Sonntag, dem 16.12.07 kommt es gegen den SV Thuringia Königsee wieder zu gewohnter Anwurfzeit um 16.00 Uhr zum letzten Heimspiel des Jahres 2007. Ein Sieg ist Pflicht gegen das in der Tabelle alles andere als gut platzierte Liga-Urgestein, will man sich im gesicherten Mittelfeld der Liga etablieren und für die Rückrunde den Blick nach weiter oben offen halten.

SG Erfurt/Bad Langensalza:
P. Hielscher, D. Wunderlich – F. Menge 11, J. Ludwig 2, M. Tunger 3, St. Ahrens 4, J. Trommer 6, Chr. Ratz 1, D. Baumgarten 8, R. Braun, M. Schalles
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« Antworten #5 am: 03.12.2007 - 15:09:19 »

Infoline Könitz

SG Erfurt/Bad Langensalza - SG Könitz/Saalfeld 35:20 (19:10)

Deutliche Niederlage in Erfurt

Unverständlich nervös begann die SG Könitz/Saalfeld ihr Gastspiel in der Landeshauptstadt. Einfache Fehler in Angriff und Abwehr erlaubten den Gastgebern schnell mit 4:0 in Front zu gehen, bevor Philipp Schmidt den ersten Treffer der Gäste setzen konnte. Doch auch dies brachte nicht die nötige Sicherheit ins Spiel der Könitz/Saalfelder und beim Stand von 6:1 nach knapp neun Minuten war eine frühzeitige Auszeit notwendig. Diese zeigte jedoch nur kurz Wirkung als Philipp Schmidt und Matthias Hinz auf 6:3 verkürzten. Zu teilweise groben Schnitzern in der Deckungsarbeit kam jetzt auch noch Pech im Abschluss dazu. Während bei Erfurt/Bad Langensalza nahezu jeder Wurf im Kasten der Gäste landete, fanden Angriffsbemühungen der SG Könitz/Saalfeld zu häufig an Torpfosten oder Torlatte ein ergebnisloses Ende. So setzten sich die Hausherren weiter auf 10:3 ab, ehe Martin Dietzel den vierten Gästetreffer erzielen konnte. Die Hausherren legten weiter nach und beim 15:5 war das Spiel längst entschieden. Die sonst recht sichere Abwehr der Gäste hatte dabei besonders mit den starken Erfurt/Bad Langensalzaer Rückraumwerfern ihre Probleme. Die hatten sich offensichtlich eingeworfen und trafen nahezu aus allen Lagen. Mit einem deutlichen Rückstand ging es beim 19:10 in die Kabine.
Die zweite Hälfte brachten keine neuen Erkenntnisse, auch wenn die Gästedeckung jetzt einige Ballgewinne verzeichnen konnte, gelang es nicht daraus Kapital zu schlagen. Zu unpräzise und harmlos kamen die Bälle auf das Tor des Gegners. So konnte sich entweder der Keeper der Hausherren auszeichnen oder die Würfe landeten am Aluminium bzw. verfehlten das Gehäuse gänzlich. Die Gastgeber setzten ihre teilweise körperliche Überlegenheit und Erfahrung gekonnt ein und hatten so recht leichtes Spiel mit den Gästen. So gab es am Ende eine deutliche, vielleicht etwas zu hohe Niederlage auf Seiten des Oberliganeulings zu verdauen.   

Lindig(TW), Matussek(TW); Arnold 4, Hinz 4, M. Dietzel 3, Volkmar 3, P.Schmidt 3, S.Schmidt 1, Leuthäußer 1, Gittner 1, F.Dietzel, Beyer
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« Antworten #6 am: 03.12.2007 - 15:50:43 »

HP Sonneberg

HSV Bad Blankenburg – Sonneberger HV 33:30 (15:15)

Tabellenführer schrammt am ersten Punktverlust vorbei

Doch auch die Sonneberger konnten am Ende nicht verhindern, dass der verlustpunktfreie Tabellenführer aus Bad Blankenburg wieder einmal beide Punkte behalten durfte. Schuld waren laut Sonneberg wiederum die beiden Unparteiischen, was sogar durch Blankenburger Spieler und Offizielle bestätigt wurde, aber was nützt dies. Sonneberg hatte am Ende null und Bad Blankenburg zwei Punkte.

Das Spiel begann relativ ausgeglichen, wobei sich die Gastgeber beim 8:5 erstmals mit drei Toren absetzen konnten. Doch nicht wie beim Pokalspiel vor Wochenfrist steckten die Spielzeugstädter frühzeitig auf, sondern kämpften und bissen sich ins Spiel. Zwar gelang den Blankenburgern gar ein vier Tore Vorsprung (11:7), doch nach dem neuerlichen Anschlusstreffer konnte man wieder ein kleines Feuer entfachen und kämpfte sich so peu a peu zurück und schaffte in der 27. Spielminute sogar den Ausgleich. (13:13) Die letzten Minuten vor dem Pausenpfiff waren dann wieder ausgeglichen, wobei den Blankenburgern erst mit dem Pausenpfiff der erneute Gleichstand zum 15:15 gelang.

Nach dem Wechsel entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, in der es wirklich keiner Mannschaft gelang, mit mehr als einem Tor in Führung zu gehen. Entweder die Sonneberger erzielten die Führung und die Gastgeber aus der Kurstadt glichen aus, oder eben umgekehrt. An Dramatik war das Spiel schon Mitte der zweiten Hälfte nicht zu überbieten. Auf Sonneberger Seite machte sich dennoch das Fehlen aus privaten Gründen von Christopher Weiß und nur ein sporadisches Einsetzen von Martin Blechschmidt und Pit Poser bemerkbar. Beide waren arg gebeutelt durch einen Magen-Darm-Infekt. Umso stärker das Auftreten der gesamten Spielzeugstädter Mannschaft, in der diesmal wieder der eine für den anderen kämpfte. Aus diesem starken Team muss man allerdings Roman Gurtowoi heraus heben, da er an frühere Zeiten erinnerte und durch viele schöne Tore seine Farben immer wieder im Spiel hielt.

Die letzten fünf Minuten waren dann nichts mehr für schwache Nerven. Den Sonnebergern wollte es nicht gelingen, einen möglichen Zwei-Tore-Vorsprung zu erzielen und so kam es wie es kommen musste, die letzten zwei Minuten wurden durch die sogenannten Unparteiischen entschieden. Durch zwei krasse Fehlentscheidungen gerieten die Sonneberger auf die Verliererstraße und standen am Ende wieder einmal mit leeren Händen da. Doch was nützt es, wenn der Blankenburger Manager und sogar der Schiedsrichterbeobachter Gunnar Beyer (Mitglied HSV Bad Blankenburg) mit dem Schlusspfiff zustimmten, dass diesmal wieder nicht das Sportliche den Ausschlag für das Ergebnis gab, wenn die Spielzeugstädter am Ende wieder ohne Punkt da standen. Der wohl entscheidende Pfiff diesmal, war ein Foul an Robert Blechschmidt. Normalerweise Strafwurf und Zeitstrafe, entschieden sich Leihos/Sondermann gegen den kleinsten Sonneberger und gaben ein Offensivfoul.

Auch wenn die Sonneberger am Ende wieder ohne Punktgewinn nach Hause fuhren, kann man ihnen eine starke Leistung bescheinigen. Und keiner kann sagen, wie die Gastgeber reagiert hätten, wenn den Spielzeugstädter kurz vor Schluss ein zwei Tore Vorsprung gelungen wäre.
Presse SHV
Sonneberg: de Rooij, Ebert; Müller (3/1), Schmidt (1), R. Blechschmidt (6), M. Blechschmidt (3/2), Poser, Gurtowoi (8), Kroll (1), Kienel (1), Sydorchuk (7)
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« Antworten #7 am: 03.12.2007 - 16:02:14 »

HP Apolda

Fasching kurz vor Weihnachten oder die zwei Gesichter des HSV Apolda

HSV Apolda 1990 - ThSV Eisenach II 30:27 (9:16)

Wieder mal ein Spiel das nichts für schwache Nerven war. Vielleicht sollte man 1 bis 2 Sani - wagen bei Heimspielen unserer Männer vor die Türen der altehrwürdigen WSS stellen. Denn was unsere Jungs am Samstagabend wieder an Facettenreichtum zu bieten hatten war sein Eintrittsgeld erst gar nicht und später das doppelte wert und für manche am Rande des Infarkts.
Was hatten wir uns nicht alles vorgenommen. Wir wollten unseren Gästen aus der Wartburgstart um Leitwolf Szep-Kis und Trainer Frank Ihl einen couragierten Kampf bieten.
Geboten haben unsere Jungs dann auch einiges nur leider in die falsche Richtung. So fast alles was man falsch machen kann warfen wir in die Waagschale. Im Angriff kein Tempo und Einzelaktionen, in der Abwehr ohne Kampf und Biss und löchrig wie ein Edamer Käse.
So luden wir die ThSV - Youngster immer wieder zum Tore werfen ein , welche diese Geschenke auch dankend annahmen. Nach gut einer Viertelstunde musste es unseren Fans Angst und bange geworden sein. 2 :10 für Eisenach. Wenigstens konnten wir die Torausbeute noch etwas verbessern, die Abwehr war weiterhin ein Hühnerhaufen. Mit 7 Toren Rückstand ging es in die Kabinen zur Predigt. Trainer Börmel schien die richtigen Worte gefunden zu haben und hatte anscheinend auch nicht mit Weihwasser auf die Köpfe unserer begossenen Spielerköpfe gespart. Während draussen über die Höhe der Niederlage spekuliert wurde,
rüstete man in der Kabine zur Aufholjagd. Die Weicheikluft wurde abgelegt und die Gladiatorenrüstung angelegt. Mit dem Mut des Löwen, drehen was zu drehen ist , denn schlechter konnte es nicht mehr werden.
Gesagt getan. Mit Herz, Leidenschaft und Kampf stellten wie die Spieler des ThSV vor Probleme, in der Abwehr wurde jetzt gekämpft, Bälle erobert und schnelle Gegenstöße ins Eisenacher Herz gefahren. Bis zur 38 Minute hatte sich unsere Jungs auf 16:18 herangekämpft. Jetzt standen auch die Fans wieder als 8 Mann hinter uns. Nach 50 Minuten war es Matthias Koch vorbehalten die erste Führung für unsere Mannschaft zu erzielen 23:22.
Eisenachs Spielern fiel nicht mehr viel ein, zu konsterniert wirkten sie ob des vergebenen Vorsprungs. Unsere Jungs endlich als Team kauften dem Gegner den Schneid ab.
Mit zwei blitzsauberen Toren unseres Linksfechters Sebastian zum 29:26 war die Partie gelaufen, der Kampf gewonnen. Und wiedereinmal hatte die ehrwürdige Seelenbinder Arena
ein großes Match gesehen mit dem besseren, wenn auch glücklichen Ende für uns.

HSV: Möbus, Salitzki im Tor; Dippmann 5, Koch 8, Rath, Bomba, Goldmann 3, Gierschick, Sava 7, Driller 6, Utschig, Berceanu, Stanek 1
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« Antworten #8 am: 04.12.2007 - 13:37:31 »

TA Eisenach  04.12.2007

Zittersieg mit vielen Fehlern

SV T&C Behringen/Sonneborn - SV Thuringia Königsee  23:21 (10:11)
 
Am fünften Heimspieltag kam der SV Behringen/Sonneborn zu seinem dritten Sieg. Dabei wurde der Tabellennachbar SV Thuringia Königsee mit 23:21 (10:11) bezwungen.

Beide Teams zeigten durchweg eine schwache Leistung, doch für die Gastgeber zählten am Ende nur die Punkte, die sie ein weiteres Stück vom Tabellenende abrücken ließen. Das Spiel stand unter dem Aspekt, dass beide Mannschaften den Sieg brauchten, um etwas Distanz zu den beiden Abstiegsplätzen zu erarbeiten. Durch den Heimsieg konnten die Sonneborner im Punktekonto mit Königsee gleichziehen. Personell hatte der Gastgeber zwar alles an Deck, aber durch berufliche Gründe konnten im Wochenverlauf nicht alle Akteure am Trainingsbetrieb teilnehmen. Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase und dem Spielstand von 3:3 wurden gleich zwei Strafwürfe ausgelassen. Die Gäste nutzten dies, um mit 3:5 in Führung zu gehen. Durch zwei weitere ausgelassene Siebenmeter war der 7:9-Rückstand nicht abzuwenden. Mit den Einzelaktionen von Tino Ernst und Mario Stehmann kam der Gastgeber zum 9:9-Ausgleich. Zur Pause führten aber die Gäste erneut. Bis dahin hatten beide Teams mit zahlreichen Fehlern und einer schwachen Wurfausbeute die Zuschauer unterhalten. Daran sollte sich auch im zweiten Durchgang nicht viel ändern. Doch mit einer guten kämpferischen Einstellung kamen die Vanek-Schützlinge aus der Kabine und konnten zum 14:14 egalisieren. Einen erneuten Rückstand steckten die Gastgeber weg. Keeper Andreas Münch hielt mit guten Reflexen sein Team im Spiel und Mirko Brachmann traf zum 18:16. Nun wurden die Attacken der Königseer resoluter und wurden mit Zeitstrafen geahndet. Diese Überzahlspiele nutzten die Gastgeber, um die Führung auf 22:18 auszubauen. Die Gäste steckten nicht auf, konnten aber die Niederlage nicht abwenden.
Sonneborn: Münch, Busch; Albrecht (2), St. Ehrhardt (1), Blaß (1), Brachmann (3), Kohls (10), Ernst (2), Voß (1), Hellmund und Stehmann (3/1).
Siebenmeter: Sonneborn 7/1, Königsee 4/4.
Strafminuten: Sonneborn 8, Königsee 12.
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« Antworten #9 am: 04.12.2007 - 13:52:59 »

HP Königsee

SV T&C Behringen/Sonneborn - SV Thuringia Königsee 23:21 (10:11)

Katastrophale Angriffsleistung der Thuringia

Nächste Pleite für die Königseer - Unbeherrschtheiten zum Schluss
 
Vier Spiele wollte Thuringia-Coach Thomas Hohmann nach der Niederlage im Kreisderby in Bad Blankenburg gewinnen und dazu sollte auch die Partie beim Neuling in der Hainich-Sporthalle gehören. Doch dieses Unternehmen schlug fehl. Zum einen trug dazu die hohe Fehlwurfquote der Führungsspieler Ralf Oldenburg, Michael Hüttner sowie René Dademasch bei und zum anderen die Unbeherrschtheiten von Dademasch sowie Lothar Günther als Sekretär im Kampfgericht gegen das Schiedsrichterduo, welcher "Rot" sah bzw. ausgetauscht werden musste. Das hatte zur Folge, dass die Rinnestädter die letzten zehn Spielminuten in Unterzahl agieren mussten. Die einzigen Lichtblicke auf Königseer Seite waren Radek Najman mit zwölf Treffern und Keeper Jan Cadek, der 20 Hundertprozentige sowie sechs Siebenmeter entschärfte. Dabei sah es zunächst nicht schlecht aus für die Gäste, die jeweils vorlegten und beim 2:3 (7.) erstmals in Rückstand gerieten. Das steckten die Thuringia-Akteure noch locker weg, drehten den Spieß in eine Zwei-Tor-Führung um (5:3, 15.). Da in diesen und folgenden Minuten auch die Gastgeber toremäßig dank Thuringia-Keeper Cadek nicht so richtig zum Zug kamen pegelte sich die Partie auf eine Zwei-Tore-Differenz zu Gunsten der Gäste ein (9:7, 18.). Eng wurde es wieder nach 20 Spielminuten, als der Gastgeber zum 9:9 ausglich. Doch die Königseer bekamen das Heft wieder in die Hand, setzten sich erneut ab (11:9, 28.), mussten mit der Pausensirene den Anschlusstreffer noch in Kauf nehmen. Ausgeglichen ging es mit Beginn des zweiten Durchgangs weiter. Behringen/Sonneborn glich nun die jeweilige Ein-Tore-Führung der Königseer aus, welchen es nur noch einmal gelang sich ein wenig Luft zu verschaffen (14:12, 33.). Die Gastgeber witterten nun Morgenluft, zumal einige Schiedsrichterentscheidungen zu ihren Gunsten liefen. Die 42. Spielminute sah jetzt die Gäste zum letzten Mal in Führung (16:15). Der Oberliga-Neuling erzielte wieder den Ausgleich, wendete in diesen Minuten das Blatt (17:16, 43.) und setzte sich jetzt leicht ab (18:16, 45.). Thuringia warf alles in die Waagschale, wollte den Ausgleich erzwingen, was nicht gelang (17:20, 52.). Nun folgten die erwähnten endgültigen Knackpunktminuten die Behringen/Sonneborn nutzte (22:18, 57.). Die Ostthüringer versuchten sich in dieser Schlussphase noch einmal aufzubäumen, was jedoch nur noch zur Ergebniskosmetik reichte. Mit dieser Niederlage hält die Talfahrt der Rinnestädter in der Oberliga weiter an.

Thuringia: Cadek, Föhr - Götz (1), Göring, Knedlik, Förster, Schmeißer, Friedrich (1), Dademasch (2), Hüttner (1), Pojonie, Oldenburg (4), Najman (12).
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« Antworten #10 am: 04.12.2007 - 13:57:02 »

OTZ Gera 04.12.2007

Erneuter Post-Pflichtsieg
 
Geras Rechtsaußen Udo Werler mit maximaler Torwurfeffektivität
 
Post SV Gera - SV Hermsdorf II 33:23 (18:10)

Mit dem erwartet deutlichen 33:23-Heimerfolg über den Tabellenvorletzten Hermsdorf II hat der Post SV Gera nicht nur sein Punktekonto erstmals seit dem zweiten Spieltag wieder ausgeglichen, sondern ist auch auf den sechsten Tabellenplatz vorgestoßen.

"Das war ein Pflichtsieg wie in Saalfeld. Heute haben wir aber besser gespielt. Wir waren in der Abwehr sehr konzentriert. Angesichts der schnellen klaren Führung konnten ich allen Spielern längere Einsatzzeiten gewähren. Trotz der Wechsel gab es keinen großen Abbruch. An den zehn Toren Vorsprung änderte sich nichts , zog Post-Trainer Steffen Waldenburger ein positives Fazit.

Zwar erzielte Hermsdorf das erste Tor, doch sollte dies die einzige Führung der Holzländer im gesamten Spiel bleiben. Nach nervösem Beginn mit vielen Fehlabspielen in der dunklen Lusaner Halle, in die nur 50 Zuschauer fanden, rappelte sich der Gastgeber schnell auf.

Während die Abwehr stand, war man immer wieder auf Schnellangriffe aus. Durch fünf Geraer Tore in Folge durch Maik Grützbach (2), Michael Remme (2) und Udo Werler war die Begegnung beim Stand von 6:1 nach neun Minuten quasi schon frühzeitig vorentschieden.

Die personell zuletzt arg gebeutelten Hermsdorfer mussten sogar auf den Ronneburger Ex-Trainer Viktor Sidortshuk zurückgreifen, der auch einen Treffer beisteuerte. Beim 10:3 war Post erstmals auf sieben Tore enteilt.

Beim 14:9 hatte der Gast insbesondere durch die Tore von de la Motte nochmals verkürzt. Aber gerade Maik Grützbach und Udo Werler, der den noch verletzten Kapitän Stefan Martin auf der rechten Seite vorzüglich vertrat, ließen die Geraer immer wieder davonziehen. Udo Werler brachte es so auf eine maximalen Torwurfeffektivität. Aus fünf Versuchen machte er fünf Tore, holte zudem drei Siebenmeter heraus und bediente zwei Mal Kreisläufer Michael Seime. Beim Stand von 18:10 wurde schließlich die Seiten gewechselt.

Trotz Hermsdorfer Manndeckung zu Beginn gegen Michael Remme änderte sich am Torabstand kaum etwas. Die Holzländer warteten mit vielen überhasteten, unmotivierten Würfen auf, mit den Post-Torwart Nedved nicht zu bezwingen war.

Nach einer Dreiviertelstunde war der Geraer Vorsprung beim 27:15 bis auf zwölf Treffer angewachsen. Zu diesem Zeitpunkt stand den Gastgeber Michael Remme schon nicht mehr zur Verfügung, der mit einem ausgekugelten Finger verletzt ausgeschieden war. Post wechselte durch. Teilweise stand nur noch Maik Grützbach aus der Start-Sieben auf dem Parkett. Etwas Sand kam ins Getriebe. Hermsdorf schaffte es, nochmals auf 28:20 (51.) zu verkürzen. Aber die Geraer fingen sich wieder. Nach vielen glücklosen Abschlüssen setzte Petr Borik in der letzten Minute den 33:23-Schlusspunkt.

Post SV Gera: Nedved, Szlapka - Krech (4), Seidemann (1), Pfeifer (4/3), Botor, Werler (5), Borik (1), Teichmann (1), Remme (5), Mühlberg (2), Grützbach (8/4), Seime (2).
Siebenmeter: Gera 9/7, Hermsdorf II 5/4.
Zeitstrafen: Gera 4, Hermsdorf II 5.
« Letzte Änderung: 04.12.2007 - 22:04:37 von Marco » Gespeichert
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« Antworten #11 am: 04.12.2007 - 13:59:00 »

HP Ronneburg

Tolles Spiel mit glücklichem Sieger
 
Erste Heimniederlage für Ronneburg - Entscheidung in den letzten Minuten
 
HSV Ronneburg - SV 1893 BW Goldbach/Hochheim 31:32 (15:14)

Die Handballer aus Ronneburg haben am Sonnabend ihre erste Heimniederlage der Saison kassiert. Im Spitzenspiel gegen Goldbach/Hochheim verlor der HSV am Ende sehr unglücklich 31:32. Statt Platz zwei zu sichern und mit drei Punkten Vorsprung auf den Dritten aus dem Spiel zu gehen, fiel Ronneburg selbst auf Rang drei zurück. Der Rückstand zum Tabellenführer aus Bad Blankenburg beträgt mittlerweile fünf Zähler.


Es war ein hochklassiges, spannendes, fast schon dramatisches Spiel, das die über 300 Zuschauer am Sonnabend zu sehen bekamen. Eigentlich hatten die 60 Minuten keinen Sieger verdient. Doch die Ronneburger verloren in den letzten zehn Minuten etwas ihre Linie. Im Angriffspiel fehlte das Gegenstück zum überragenden Mathias Zänsler. Der traf elf Mal, war selbst in Manndeckung kaum zu stoppen. "Schade, ich hätte mir auf halblinks einen ähnlich starken Mann gewünscht , sagte HSV-Trainer Stefan Koska. Thomas Heidrich spielte gut, aber längst nicht so präsent wie "Matze Zänsler.

Goldbach, spielerisch noch ein Tick besser als der Gastgeber, zeigte sich pünktlich eine Woche vorm Liga-Kracher gegen Bad Blankenburg top-fit. "Mir haben die Goldbacher mächtig imponiert , sagte Bad Blankenburgs Trainer Steffen Schreiber, der sich das Spiel live anschaute.

Acht Sekunden vor Schluss setzte Ronneburgs Flügelflitzer Florian Förster zum Wurf an, doch der Goldbacher Keeper parierte den Ball und verhinderte den Ausgleich. Damit war der 32:31-Sieg für die Gäste unter Dach und Fach.

Zwölf Minuten zuvor sprach alles für Ronneburg und nichts mehr für Goldbach. Der HSV führte schon mit 27:23. "Knackpunkt war die Rote Karte gegen Carsten Kusch , sagte Koska-Senior. Es war nicht die einzige Situation, die den Sportsmann an der Außenlinie in Rage brachte. "Ich sage selten was gegen die Schiris, was die beiden aber abgeliefert haben, war einfach unter der Gürtellinie.

Koska suchte am Sonntag das Gespräch mit den verantwortlichen Schiedsrichterlehrwart Gunnar Beyer. "Die beiden Mannschaften haben heute sehr viel für den Handball-Sport geworben. Leider haben die Schiris keinen Beitrag dafür geleistet , drückte sich Koska sehr diplomatisch aus.

HSV: Zehmisch, Wolf, D. Koska (4), Gottschalk (4), T. Koska, Zänsler (11), Dathe, Bauer, Heidrich (6), Vollgold, Förster (3), Kusch, Meyer (3).
« Letzte Änderung: 04.12.2007 - 22:05:00 von Marco » Gespeichert
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« Antworten #12 am: 04.12.2007 - 14:17:03 »

OTZ Stadtroda  04.12.2007

Fast körperlos gespielt

Hermsdorf II verliert 23:33 in Gera - Überwinterung auf Abstiegsplatz

Post SV Gera - SV Hermsdorf II  33:23 (18:10)

Man kann bei Post Gera verlieren, aber das "Wie ist entscheidend. Das gefiel dem Hermsdorfer Trainer Jens Friedrich ganz und gar nicht.
"Wir haben körperlos gespielt. Im zweiten Durchgang habe ich jedes Aufbäumen von den Jungs vermisst. Die haben sich nicht gegen die Niederlage gewehrt. Das macht mich schon etwas nachdenklich. Am Ende gewann Gera deutlich mit 33:23.

Am fehlenden Spielerpersonal kann es diesmal nicht gelegen haben. Die Hermsdorfer waren im Vergleich zu den Vorwochen deutlich besser aufgestellt.

Sicher fehlen zum Vorjahreskader mit René Opel (verletzt) und Michael Remme (jetzt in Gera) zwei absolute Leistungsträger, dennoch hätte sich Friedrich am Sonnabend schon ein deutlich knapperes Ergebnis versprochen. Daraus wurde nichts. Da der Neuling aus Behringen/Sonneborn parallel gegen Königsee zum dritten Mal in dieser Saison gewann, werden die Hermsdorfer auf einem Abstiegsrang in der Oberliga überwintern. Daran ändert auch das Ergebnis im letzten Pflichtspiel gegen den HSV Apolda nichts.

Frühzeitig waren die Fronten im kleinen Derby geklärt. Gera, mit einem starken 6:0-Abwehrriegel, legte mit dem 7:1 einen Traumstart hin. Von diesem Rückstand erholte sich der Gast nicht mehr. Nur einmal, Anfang der zweiten Halbzeit, kam Hermsdorf noch mal kurzzeitig bis auf sieben Tore heran. Gefährlich wurde es für die Hausherren nicht.

Friedrich, bekannt für seine klaren Worte in der Auswertung, war mächtig bedient. "Nicht einer meiner Spieler hat heute Normalform erreicht.

Mit Blick auf die Rückrunde wird er seine Spieler in den nächsten Tagen schon mal persönlich fragen, wie jeder einzelne über die momentane Situation denkt, was jeder bisher geleistet hat für den Verein und für die Mannschaft und wie es weitergehen soll.

SVH II: Meißner, Passarge, Machts (3), Hobritz (2), Werrmann (2), M. Varchmin (4), Rust, V. Sidortschuk (1), Steinbach (3), Parybyk (2), Escher, de la Motte (6), Bocek (2).
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