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Marco
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« am: 09.12.2007 - 00:18:59 » |
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08.12.2007 16:00 ThSV Eisenach II - Ernestiner SV Gotha [Werner Assmann Sporthalle Eisenach]
08.12.2007 16:30 SV Thuringia Königsee - Post SV Gera [Sporthalle Am Schiefer Königsee]
08.12.2007 17:30 LSV Ziegelheim - HSV Ronneburg [Wieratalhalle Ziegelheim]
08.12.2007 18:30 SV BW 1893 Goldbach/Hochheim - HSV Bad Blankenburg [Nessetalhalle Goldbach]
08.12.2007 19:00 Sonneberger HV - SV T&C Behringen/Sonneborn [Sporthalle Berufsschulzentrum Sonneberg-Steinbach]
09.12.2007 16:00 SG Könitz/Saalfeld - HSV Apolda 1990 [Dreifelderhalle Saalfeld-Gorndorf]
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« Antworten #1 am: 09.12.2007 - 23:13:04 » |
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HP Bad Blankenburg
Auswärtssieg im Spitzenspiel
SV BW 1893 Goldbach/Hochheim – HSV Bad Blankenburg 29:30 (13:16) Der HSV Bad Blankenburg gewann beim schärfsten Konkurrenten um die Thüringer Meisterschaft, beim Zweitplatzierten Goldbach, in einem packenden Handballspiel. Dieser Sieg bedeutete mit Gewissheit nicht die Meisterkrone des Freistaates, aber es war ein großer Schritt in die richtige Richtung. Die zahlreichen grün-gelben Fans, die mit ihrer Mannschaft mitgereist waren, sorgten für eine tolle Stimmung auf den Rängen. Minutenlang wurden ihre Helden während und nach dem Spiel gefeiert. Die Atmosphäre in der Nessetalhalle war einem Spitzenspiel absolut würdig. Die Akteure auf dem Spielfeld zeigten einen tollen, von Kampf geprägten Handball. Nachdem Goldbach den Blankenburgern vor einem halben Jahr mit einem Sieg am letzten Spieltag noch die Meisterschaft streitig machte, drehten die Kurstädter nun den Spieß um. Glücklich lag sich die Mannschaft mit Trainer und sportlichem Leiter in den Armen. Das Spiel begann und die Gäste vergaben gleich zwei Chancen von außen. Nach drei Minuten war es den Einheimischen vorbehalten, das erste Tor zu Führung zu werfen. Bis zur neunten Minute war das Spiel absolut ausgeglichen, Spielstand 4:4. Danach jedoch warf Goldbach drei Tore in Folge und der HSV geriet mit 7:4 ins Hintertreffen. Steffen Schreiber reagierte und nahm eine Auszeit. Diese half und nach 15 Minuten war der Ausgleich zum 8:8 wieder hergestellt. Doch schnell konnte sich der Gastgeber wieder auf 10:8 absetzen. Das Spiel verlief hochdramatisch und in der 20. Minute war erneut ein Gleichstand zu verzeichnen, Spielstand 12:12. Doch die letzten zehn Minuten der ersten Halbzeit gehörten dann eindeutig den Gästen. Die Deckung stabilisierte sich, Tobias Jahn im Tor hielt sehr gut und im Angriff traf Ardan dreimal. Die Folge war, dass der HSV in der 29. Minute mit 12:16 führte, die Gastgeber trafen noch zum 13:16-Halbzeitstand. Die zweite Halbzeit begann und die Blankenburger wirkten völlig verschlafen. In nur vier Minuten war der Vorsprung verspielt und Goldbach führte 18:17. Die einheimischen Fans peitschten jetzt mit Hilfe des Hallensprechers ihre Mannschaft nach vorn. Doch selbst in dieser schwierigen Phase behielten die Gäste die Übersicht und ließen den Vorsprung nicht größer werden. Nach 51 Minuten führten die Hausherren mit 25:24, nachdem der sonst glänzend aufgelegte Hellwig einen Siebenmeter verwarf. Das Spiel war an Dramatik nicht zu überbieten. In der 55. Minute stand es 27:27. Dann reagierte erneut Jahn im Tor hervorragend, Daniel Hellwig und Karel Sabrsula warfen zwei herrliche Tore. So stand es nach 57 Minuten 27:29. Den Fans stockte der Atem, als Goldbach durch Siebenmeter erneut verkürzen konnte. Schreiber nahm eine Auszeit. Danach traf Petr Korbel unter dem grenzenlosen Jubel der Fans zum 28:30. Goldbach schaffte noch den Anschluss, der HSV verteidigte in den letzten Sekunden jedoch den Ball und der Schlusspfiff ging unter dem Jubel des Gästeblocks unter. Der HSV Bad Blankenburg hat das bislang Unmögliche erreicht und erstmals bei den Randgothaern gewonnen.
Für den HSV spielten: Jahn, Recknagel; Ardan (8), Bergner (3), Hellwig (6/1), Jäschke (3), Korbel (5), Oertel (2), Sabrsula (3), Wendlandt, Wiegand
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« Antworten #2 am: 09.12.2007 - 23:41:59 » |
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HP Sonneberg
Sonneberger HV – SV T&C Behringen/Sonneborn 37:24 (20:11)
Versöhnlicher Jahresabschluss
Ohne wirklich große Probleme konnten die Spielzeugstädter ihr letztes Heimspiel gegen den Aufsteiger aus Behringen/Sonneborn siegreich gestalten und somit einen versöhnlichen Jahresabschluss feiern. Zumindest was die Erfolge in eigener Halle angehen, wurden die Fans dieses Jahr auch größtenteils befriedigt. Doch bei den Auswärtsspielen lies man ein ums andere mal den nötigen Kampfgeist und unbedingten Siegeswillen vermissen. Beim letzten Punktspiel im Jahre 2007 nächste Woche in Gera will man dies natürlich ändern und das vorletzte Spiel der Vorrunde dieser Oberligasaison erfolgreich beenden.
Das Spiel an sich gestaltete sich nur in den Anfangsminuten ausgeglichen, denn bis zum 5:5 konnten die Gäste mithalten und auch schöne Tore erzielen, doch dann zogen die Sonneberger das Tempo an und zeigten, wer der Herr im Hause sein wollte. Beim 11:5 konnte man sich schon entscheidend absetzen, wobei vor allem das Konterspiel über Kroll und die Blechschmidt-Brüder hervorragend ausgeführt wurde. Im Prinzip jedem Fehler des Aufsteigers folgte ein Tor durch den gastgebenden SHV. Bis zur Halbzeit (20:11) konnte man den Vorsprung noch ausbauen und damit eine Vorentscheidung herbeiführen.
Im Gegensatz zum Heimspiel gegen den zweiten Aufsteiger aus Könitz/Saalfeld dominierten die Spielzeugstädter diesmal das Geschehen und ließen auch in Halbzeit zwei nichts anbrennen. Die Gäste konnten zwar das ein oder andere Tor erzielen, wobei vor allem Christopher Kohls (11 Tore) auf sich aufmerksam machte, doch entscheidend verkürzen konnten sie nicht. Als der Gast aus Behringen und Sonneborn in der 50. Spielminute auf sechs Tore heran kam (27:21), nahm Trainer Uwe Blechschmidt seine Auszeit und diese zeigte auch die entsprechende Wirkung. „Vor allem für unsere Fans wollten wir noch einmal was bieten und im letzten Heimspiel gute Handballkost abliefern. Das machte ich in meiner Auszeit noch einmal deutlich“, kommentierte der Coach nach Spielende sein Handeln. Seine Worte fanden auch Gehör bei der gesamten Mannschaft, denn das Tempo wurde noch einmal angezogen und so konnte man weitere schöne Tore erzielen.
Alles in allem wieder eine geschlossene Mannschaftsleistung, wobei Kienel und Poser nur sehr sporadisch eingesetzt werden konnten, da beide die Woche über krankheitsbedingt nicht trainieren konnten. Doch auch auf die anderen Spieler war wieder einmal Verlass und einem sehenswerten Heimsieg stand nichts im Wege.
Mit 12:10 Punkten belegen die Spielzeugstädter derzeit den siebten Rang der Oberligatabelle, doch mit einem Sieg nächste Woche beim punktgleichen Post SV Gera wäre zumindest ein Platztausch möglich. Es bleibt also nur zu hoffen, dass es am kommenden Samstag um 19 Uhr gelingt, die IGS-Halle in Gera-Lusan als Sieger zu verlassen. Presse SHV
Sonneberg: de Rooij, Ebert; Müller (1), R. Blechschmidt (5), M. Blechschmidt (11/2), Poser, Kienel, Kroll (6), Gurtwowoi (8), Sydorchuk (6)
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« Antworten #3 am: 10.12.2007 - 00:04:45 » |
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HP Eisenach
Rote Karte als Weckruf
ThSV Eisenach II - Ernestiner SV Gotha 36:32 (20:19)
Durch ein Wellental ging der ThSV Eisenach II im Punktspiel gegen den Ernestiner SV Gotha. Nach 23 Minuten führte die Zweitligareserve 17:12, sah sich neun Minuten später beim 20:21 (32.) in Rückstand und beim 27:30 (49.) hatten die Gäste um die Ex-Eisenacher Oliver Behling (9 Tore), Andre Stegner (6/1) und Torhüter Frank Anschütz gar die besseren Karten.
Eine krasse Fehlentscheidung gegen den ThSV Eisenach II war die Initialzündung zur Wende. Beim Stand von 32:31 steuerte Andre Stegner, verfolgt von Eisenachs Krisztian Szep-Kis, das von Sven Luckert gehütete ThSV-Gehäuse an und markierte den 32:32-Ausgleichstreffer (58.). Zur Verwunderung aller zückte Schiedsrichter Lutz Pfefferkorn aus Altenburg gegen Eisenachs Routinier die rote Karte. Da nutzte es nichts, dass selbst Andre Stegner beteuerte, von Krisztian Szep-Kis nicht regelwidrig behindert worden zu sein. Die Proteste der Eisenacher halfen nicht. So richtig Wut und Frust im Bauch, trumpfte der ThSV Eisenach II plötzlich wie entfesselt auf. „Bis zur roten Karte standen wir gar nicht richtig auf dem Parkett“, monierte ThSV-Coach Frank Ihl. Eine Fehlentscheidung gegen den ThSV Eisenach II war der Weckruf, gab den entscheidenden Impuls. Die Gäste aus Gotha wurden in den Schlussminuten regelrecht überrollt, waren stehend k.o. Mit der Maßnahme, Oliver Behling und Andre Stegner durch Philipp Emmelmann und Lars Lumpe an die kurze Leine zu nehmen, hatte Frank Ihl den Gästen nach dem 27:30 schon gehörig Wind aus den Segeln genommen. Dem bis dahin wenig gelingenden Philipp Emmelmann startete zu einem beeindruckenden Solo zum 33:32 durch. Der Ex-Suhler Lars Thieme im Trikot von Ernestiner Gotha marschierte zu plump in Richtung ThSV-Gehäuse. Stürmerfoul. Der pfeilschnelle Felix Abad startete zum 34:32 durch (59.). Dem bis dahin guten Danilo Perner unterlief ein Ballverlust. Philipp Emmelmann „dankte“ mit dem Treffer zum 35:32 und zeichnete sich gegen die völlig konsternierten Gäste auch für den 36:32 Endstand verantwortlich. „Ohne die rote Karte hätten wir wahrscheinlich verloren“, zeigte Frank Ihl Sarkasmus. Die Gäste aus dem Nachbarkreis bauten von Beginn auf die Sprungkraft und Treffsicherheit des im linken Rückraum aufgebotenen Oliver Behling. Die ersten sieben Gäste-Treffer teilten sich mit Oliver Behling und Andre Stegner zwei ehemals sogar das Zweitligatrikot beim ThSV Eisenach überstreifende Aktive. Andre Stegner kurbelte in der zentralen Aufbauposition das Spiel der Gäste an. Der Ausgleichstreffer von Jiri Jicha zum 8:8 (14.) löste erstmals die Behling/Stegner-Treffer ab. Beide Abwehrreihen wirkten ausgesprochen löchrig, gestatteten viele Räume. Die Eisenacher setzten auf Tempo und Ballstafetten zu Linksaußen Johannes Dieß. Der Youngster lochte immer wieder kaltschnäuzig ein. Krisztian Szep-Kis sprühte vor Tatendrang aus dem rechten Rückraum. Die Ihl-Crew übernahm das Zepter. Krisztian Szep-Kis wuchtete zum 14:11 ein (19.). Johannes Drieß erhöhte auf 16:12 (21.). Ein „blindes Zuspiel“ von Lars Lumpe verwertete Felix Abad zum 17:12 (23.). Doch damit endete Eisenachs Herrlichkeit, zog Schlendrian in der Abwehr ein. Andre Stegner war bei einem Luckert-Abpraller zur Stelle (18:16, 27.), sorgte vom Punkt für den Anschlusstreffer der Gäste (20:19, 30.). Die Eisenacher verharrten aus der Kabine kommend im Dämmerzustand. Um der Abwehr mehr Biss zu verleihen, wechselte Frank Ihl die Youngster Florian Reichelt und Philipp Lindner ein. Doch zu viele Aussetzer ermutigten Gotha regelrecht. Oliver Behling und Andre Stegner genossen Freiheiten wie wohl selten. Ihr Ex-Verein breitete regelrecht einen Teppich aus. Als Philipp Emmelmann das Leder nicht unter Kontrolle brachte, versenkte Lars Thieme zum 24:26 (43.), ließ Jiri Jicha gar das 24:27 folgen (45.). „Ihr steht in der Abwehr wie Fahnenstangen“, konnte Frank Ihl während einer Auszeit nicht mehr an sich halten. Verstanden hatten es seine Schützlinge jedoch nicht. Oliver Behling spazierte gleich im Doppelpack zum 27:30 (49.) durch. Doch es gab ja noch den Wecker in Form von Schiedsrichter Lutz Pfefferkorn…..!
ThSV Eisenach II; Luckert; Emmelmann (8), Abad (7/3), Lumpe (4/1), Weidner, Szep-Kis (8), Drieß (9), Schulze (n.e.), Lindner, Keller (n.e.), Hartfiel (n.e.), Reichelt
Ernestiner SV Gotha: Steinbrecher, Anschütz (20-.30.); Jicha (4), Wandtke, Perner (6), Hofmann (3), Trott, Schneider (2), Behling (9), Thieme (2), A. Stegner (6/1), Scheerschmidt
Zeitstrafen: ThSV II 4 x 2 Min./ Rot gegen Szep-Kis, 58. otha 3 x 2 Min.
Siebenmeter: ThSV II 5/4 Gotha 1/1 Schiedsrichter: Klich/Pfefferkorn (Eisenberg/Altenburg)
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Marco
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« Antworten #4 am: 10.12.2007 - 00:27:50 » |
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HP Goldbach
Zu viele Chancen ausgelassen
SV BW 1893 Goldbach/Hochheim - HSV Bad Blankenburg 29:30 (13:16)
Denkbar knapp, mit 29:30 Toren, hat Goldbach/Hochheim das Spitzenspiel der Handball-Oberliga gegen HSV Bad Blankenburg verloren. Das Prestigeduell war wie erwartet spannend, hochklassig und durch den Siegeswillen beider Kontrahenten geprägt.
In der Anfangsphase der Partie überzeugten die Nessetaler durch kluges Kombinationsspiel im Angriff. Im Gehäuse zeichnete sich Florian Schneegaß mehrfach durch tolle Paraden und Reflexe aus. Die Goldbacher Abwehr stand gut, mit einem 6:0-Verband eher defensiv. Dirk Andreas warf in der 12. Minute das 7:4. Die Blankenburger nahmen daraufhin eine Auszeit und stellten einiges um; dies zeigte Wirkung. Schnell hatten die Grün-Gelben durch Oertel den 8:8-Ausgleich hergestellt. Als Einläufer, nach klugem Zuspiel von Michael Stegner, verwandelte Thomas Skowronek zum 12:12-Ausgleich (21.). Die Blankenburger zogen nun mit vier Treffern davon. Hektisch agierten die Blau-Weißen in dieser Phase, schlossen zu früh ab und fingen sich Zeitstrafen ein. Halbzeitstand: 13:16.
Florian Dejmek verkürzte nach Wiederanpfiff auf 14:16. In der Abwehr agierte Sven Rothhämel nun als vorgezogene Spitze und provozierte damit Ballverluste beim Gegner. Schneegaß hielt einen Wurf von Ardan, leitete postwendend den Konter ein und Oliver Taubert schloss zur 18:17-Führung ab (35.). Stefan Juhnke rackerte hinten und vorn, wurde oft hart attackiert. Seine “zweite Welle” brachte die 23:22-Führung ein. Bis zur 54. Minute wogte das Spiel hin und her. Kein Team konnte sich mehr als einen Treffer vom Kontrahenten absetzen. Stephan Harseim parierte in dieser Phase einen Siebenmeter von Hellwig grandios. Vorn vergaben die Blau-Weißen jedoch zu viele Chancen. Ungenaue Würfe ließen den Blankenburger Torwart gut aussehen. Mit etwas Glück schaukelten die Blankenburger das Ding nach Hause. Die Blau-Weißen konnten kurz vor Spielende nur noch zum 29:30-Endstand verkürzen. Rothhämels Fazit: “Aufgrund unserer kämpferischen Leistung hätten wir auch den Sieg verdient gehabt. Durch die schlechte Angriffsleistung in der zweiten Halbzeit haben wir den jedoch verspielt.”
Goldbach: Schneegaß, Harseim, Walter - Voigtritter, Skowronek 4, Rothhämel, Mitrovic 10/3, Dejmek 3, St. Juhnke 2, Taubert 3, Andreas 3, Stegner 3, Moratschke 1; Strafwürfe: 4/3 (Bad Blankenburg: 2/1); Zeitstrafen: jeweils 5×2 min.
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Marco
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« Antworten #5 am: 10.12.2007 - 02:11:15 » |
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OTZ Sport 10.12.2007
Übersicht über die Spiele der Ostthüringer Teams
Historischer Sieg des HSV Bad Blankenburg
Ziegelheim schlägt Ronneburg
Der HSV Bad Blankenburg bleibt das Maß der Dinge in der Handball-Oberliga. Auch Goldbach konnte den Siegeszug nicht stoppen. Der HSV gewann 30:29. Zurück in der Erfolgsspur ist Landesmeister Ziegelheim. Mit den Heinig-Brüdern gelang ein 32:31 gegen Ronneburg.
SV BW 1893 Goldbach/Hochheim - HSV Bad Blankenburg 29:30 (13:16) Tabellenführer HSV Bad Blankenburg feierte beim Zweiten Goldbach seinen elften Saisonsieg im elften Pflichtspiel. Der Sieg hatte für Trainer Steffen Schreiber historischen Wert. "Ich habe noch nie in Goldbach gewonnen, weder als Spieler noch als Trainer."
HSV: Jahn, Recknagel, Ardan (8), Bergner (3), Hellwig (6), Jäschke (3), Korbel (5), Oertel (2), Sabrsula (3), Wendlandt, Wigand.
LSV Ziegelheim - HSV Ronneburg 32:31 (16:15) Der Meister kann wieder auf seinen Parade-Rückraum zurückgreifen, und das Team gewinnt. David Heinig (12) und Steffen Moritz (8) hatten großen Anteil am Sieg. André Heinig - noch mit Trainingsrückstand - wurde nur in der Abwehr eingesetzt. Gegen Ronneburg gab es mit 700 Zuschauern eine Saison-Rekordkulisse. Mathias Zänsler (HSV) hatte den letzten Wurf im Spiel, der Ball blieb in der LSV-Mauer hängen.
LSV: Urank, Hahn, Godlinski (2), D. Heinig (12), S. Graichen (3), C. Graichen, A. Heinig, Moritz (8), Reusch (1), Knöfler (1), P. Jahn, Kühnert (4), M. Jahn, Sense (1). HSV: Zehmisch, Wolf, D. Koska (2), Gottschalk (2), T. Koska, Zänsler (5), Nowak, Dathe, Bauer, Heidrich (5), Vollgold, Förster (6), Kusch (3), Meyer (8).
SV Thuringia Königsee - Post SV Gera 28:33 (13:18) Königsee war dicht dran, schaffte nach 22:25-Rückstand die 27:26-Führung (50.). Doch die Gäste kämpften sich zurück. Der Thuringia-Sieben, mit dem neuen Trainer Steffen Varchmin, fehlte in der Schlussphase die Kraft.
Königsee: Cadek, Föhr, Dademasch (6), Pojonie (1), Hüttner (7), Schmeißer (3), Najman (3), Oldenburg (7), Friedrich (1), Knedlik.
Gera: Nedwed, Szlapka, Krech (3), Seidemann (1), Pfeifer (2), Botor (4), Werler (8), Teichmann (4), Remme (1), Grützbach (9).
SG Könitz/Saalfeld - HSV Apolda 1990 30:35 (15:18) Könitz bleibt zwar Letzter, verlor gegen das erfahrene Team aus Apolda, zeigte aber eine Steigerung. Beim 13:11 verspielte Könitz leichtfertig eine Überzahl-Situation, statt dem möglichen 14:11 hieß es wenig später 13:13. SG: Lindig, Matussek, M. Dietzel (4), Arnold (6), Heerwagen (3), Mat. Hinz (9), Marc. Hinz (1), S. Schmidt (1), Volkmar (4), F. Dietzel (2), Beyer.
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« Antworten #6 am: 10.12.2007 - 13:47:51 » |
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Infoline Könitz
SG Könitz/Saalfeld - HSV Apolda 1990 30:35 (15:18)
Steigerung erkennbar
Ohne lange Eingewöhnungsphase begannen beide Mannschaften das Spiel und Martin Arnold brachte die SG bereits nach einer knappen Minute in Führung. Doch der Ausgleich kam postwendend. Bis zum 4:4 nach sieben Spielminuten legten die Gastgeber jeweils ein Tor vor und Apolda glich aus. Beim 4:5 ging dann jedoch der Gast erstmals in Führung und behauptete diese bis zum 9:11. Doch die SG, die im Vergleich zu den letzten Spielen kaum wieder zu erkennen war, blieb weiter dran und erreichte durch Tore von Matthias Volkmar und Martin Arnold das 11:11 und konnte durch Matthias Hinz und Michael Heerwagen sogar mit 13:11 in Front gehen und hatte jetzt in Überzahl sogar die Möglichkeit die Führung weiter auszubauen. Doch dabei stellte man sich äußerst ungeschickt an, so kamen die Gäste in Ballbesitz und konnten in Unterzahl zum 13:13 ausgleichen sowie beim 13:14 selbst die Führung übernehmen. Nach einer Auszeit der Könitz/Saalfelder Bank erzielte Stefan Schmidt das 14:14. Doch der Riss im Spiel der Hausherren war jetzt deutlich zu erkennen. Die Gäste legten etwas zu und erzielten, unterstützt durch Fehler im Aufbau der SG, vier Treffer in Folge zum 14:18. Kurz vor der Pause konnte Matthias Hinz per Strafwurf zum Pausenstand verkürzen. Für die zweite Hälfte hatte sich die SG so einiges vorgenommen, merkte man doch, dass bei den favorisierten Gästen heute nicht alles rund lief und eine mögliche Überraschung noch nicht außer Reichweite war. Jedoch ging dies erstmal nach hinten los und die Gäste erhöhten durch zwei schnelle Tore auf 15:20, bevor Martin Dietzel den 16. Treffer der Gastgeber erzielen konnte. Bis zum 20:24 blieb der Abstand bestehen, wobei Apolda jeweils einen Treffer vorlegte und die SG nachzog. Michael Heerwagen verkürzte daraufhin auf 21:24 und nach einem Ballgewinn keimte noch einmal Hoffnung, doch der daraus folgende Gegenstoß wurde vollkommen frei vorm gegnerischen Tor vergeben. Im Gegenzug bestraften die Gäste dies sofort zum 21:25. Die SG machte im Folgenden sowie im gesamten Spielverlauf zu viele unnötige Fehler, die dem HSV erlaubten einfache Tore zu werfen und sich beim 22:28 erstmals mit sechs Toren abzusetzen. Die Könitz/Saalfelder versuchten aber weiter dran zu bleiben und verkürzten auf 25:29. Apolda ließ jedoch keine Zweifel über den Sieger aufkommen und legte zwei Treffer nach. Es schien als wenn die Gäste zum Teil nur das Nötigste taten um ihrer Favoritenrolle gerecht zu werden und den Vorsprung nicht aus der Hand zu geben. Den 26. Treffer der Gastgeber erzielte dann Markus Hinz bevor sein Bruder Matthias mit einem Doppelpack zum 28:32 verkürzte. In den letzten Minuten beschränkten sich die Gäste dann auf das Wesentliche um das Anrennen der SG zu unterbinden und konnten einen recht deutlichen Sieg mit auf den Heimweg nehmen. Auch wenn die SG am Ende wieder mit leeren Händen dasteht, konnte sie doch zeigen, dass sie bis zum Schluss kämpfen kann und sogar teilweise auch Handball gespielt wird.
Lindig(TW), Matussek(TW), Mat. Hinz 10, Arnold 6, M.Volkmar 4, Heerwagen 3, M.Dietzel 3, F.Dietzel 2, S.Schmidt 1, Mar. Hinz 1, Beyer
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« Antworten #7 am: 10.12.2007 - 22:19:51 » |
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HP Ziegelheim
LSV Ziegelheim - HSV Ronneburg 32:31 (16:15) Prickelnde Spannung und höchste Dramatik vor einer begeisterten Kulisse von knapp 650 Zuschauern prägten das vierte Ostthüringen-Derby des Jahres 2007. Ganze 26 Mal leuchtete ein Unentschieden an der Anzeigetafel. Am Ende jubelten nach sehenswerten und fairen 60 Minuten auch zum vierten Mal die Ziegelheimer und bereiteten ihren Fans ein vorzeitiges Weihnachtsgeschenk. Ausschlaggebend dafür war sicherlich auch das Comeback der beiden Heinig-Brüder nach über zweimonatiger Verletzungspause. Andre Heinig wirkte hoch motiviert und wurde mit einer starken Leistung zum beinahe unüberwindbaren Hindernis mit zahlreichen Blocks in der Abwehr. Sein Bruder David machte eigentlich genau da weiter, wo er im Oktober aufgehört hatte. Zwölf Mal haute er den Ronneburger Torleuten das runde Leder um die Ohren. Von Eingewöhnungsproblemen bei beiden keine Spur.
Im ersten Durchgang taten sich die Ziegelheimer zunächst etwas schwer gegen die kompakte Ronneburger Deckung. Am meisten Gefahr strahlten sie durch ihre schnellen Gegenstöße aus, mit denen sie so manch knappen Rückstand über Sylvio Graichen oder Robert Kühnert drehten (5:6, 11.; 7:6, 13.). Gerade die zuletzt gescholtenen Außen machten ihre Sache ordentlich. Robert Kühnert mit der ohnehin schwierigen Mission als Rechtshänder auf Rechtsaußen brachte es auf vier Treffer bei vier Versuchen. Die Gäste aber hielten dagegen, präsentierten sich mannschaftlich wesentlich geschlossener als noch zu Zeiten eines Martin Puta und sorgten per schneller Mitte und Gegenstößen für stetigen Druck auf das Ziegelheimer Tor. Die LSV-Truppe bekam auch den variantenreichen Ronneburger Positionsangriff nicht gänzlich in den Griff. Tore fielen von überall. Die Ziegelheimer konzentrierten sich oft zu sehr auf die Kanoniere Zänsler und Heidrich, die dann Kreisläufer Meyer oder Förster auf Außen bedienten (9:10, 17.). Mit der Hereinnahme von David Heinig im Angriff gelangen vorn endlich auch auf Ziegelheimer Seite einfache Treffer, mit denen die Hausherren sich auf zwei Tore absetzen konnten (14:12, 23.). Mit dem Pausenpfiff holten die Gäste jedoch noch einen Strafwurf heraus. Die dicke Chance zum Ausgleich vereitelte Torsten Urwank im LSV-Kasten.
Nach dem Seitenwechsel drückte wieder Ronneburg auf die Tube. Die LSV-Abwehr wirkte nach einigen Umstellungen etwas indisponiert (16:18, 34.), jedoch ließen die Ziegelheimer nicht abreißen (20:20, 41.). Nach Manndeckung gegen Steffen Moritz legte David Heinig jegliche Zurückhaltung ab, feuerte einen Kracher nach dem anderen in den Winkel des Ronneburger Kastens und hielt in dieser Phase, in der spielerisch gar nichts lief, den LSV im Geschäft (28:28, 53.). Je näher die letzten Minuten rückten, umso besser funktionierte der LSV-Deckungsriegel. Zweimal wechselte dann noch einmal die Führung, ehe Karsten Knöfler 90 Sekunden vor Schluss das 32:31 für den LSV erzielte. Dramatisch dann die torlose Endphase: Ronneburg vergibt, im Gegenzug hat Steffen Moritz die dicke Chance zur Vorentscheidung. Er setzt den Ball aber neben das Tor. 50 Sekunden bleiben Ronneburg zum Ausgleich. Die Ziegelheimer kämpfen verbissen. Keinen Zuschauer hält es mehr auf den Sitzen. Selbst nach einer Auszeit fällt den Gästen nicht mehr fiel ein. Sie kommen einfach nicht zum Torwurf. Die Zeit verrinnt. Ein letzter direkter Freiwurf von Zänsler landet im Block. Dann steht die Wieratalhalle Kopf und feiert nach einem echten Herzschlagfinale. LSV: Urwank, Hahn; Godlinski (2), D. Heinig (12/3), S. Graichen (3), C. Graichen, A. Heinig, Moritz (8/4), Reusch (1), Knöfler (1), P. Jahn, Kühnert (4), M. Jahn, Sense (1) Strafminuten: LSV 8, HSV 8 7m: LSV 8/7; HSV 4/3 Schiedsrichter: Berndorf / Voss ( TuS Leipzig-Mockau)
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« Antworten #8 am: 10.12.2007 - 22:48:57 » |
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HP Gotha
Eingeholt und überholt - daumendicke Überraschung blieb aus
ThSV Eisenach II - Ernestiner SV 36:32 (20:19)
Tief betrübt schlichen die Ernestiner nach dem Schlusspfiff vom Parkett der Werner-Aßmann-Halle. In den letzten 160 Sekunden hatten sie den möglichen (Doppel-)Punktgewinn gegen nur fünf Eisenacher Feldspieler gründlich vermasselt. Was war passiert? Im Alleingang hatte Stegner den 32:32-Ausgleich ersprintet, soll dabei jedoch von Szep Kis regelwidrig bedrängt worden sein. Die ausgesprochene Zeitstrafe missbilligte der damit Belegte so heftig, dass der Schiedsrichter nochmal zwei Minuten draufpackte. Ohne ihr Haupt und in Unterzahl mussten es die Hausherren also zu Ende bringen. Scheinbar hielt der ESV nun alle Trümpfe in der Hand - Pech nur, dass Eisenach erstmal angriff und die erneute Führung erzielte. Zwar blieb noch genügend Zeit, das Blatt zu wenden, doch schossen die plötzlich nervösen Gothaer nun die Böcke, welche sie 58 Minuten lang durch besonnenen Spielaufbau meistens verfehlt hatten: Ball vertendelt, Fehlwurf, Stürmerfoul. Dreimal vorne gepfuscht, dreimal hinten Mann gegen Mann ausgetanzt; das Endergebnis Spiegelbild verkorkster zweieinhalb Minuten. Am Anfang war das Wort: "Keine Hatz, nicht ins offene Konter-Messer rennen!", so die einvernehmlich unterstützte Maxime des Übungsleiters. Darin sahen die Ernestiner ihre Außenseiter-Chance. Immerhin mussten sie auf die Stammkräfte Scheerschmidt (Daumen lädiert) und Gewalt (Daumen kaputt, Saison beendet) verzichten, Perner (Daumen dick) und Thieme (Rotz) liefen angeschlagen herum. Mit Irmisch und Meß fehlten zudem weitere Reserven. Taten folgten. Und zu aller Überraschung ging die Rechnung auf. Deckungsprobleme, die speziell gegen Szep Kis (8) auf Halbrechts und Linksaußen Drieß (9) zutage traten, konnten im Angriff kompensiert werden. Stegner dirigierte und vollendete, Perner versenkte hundert Prozent. Ebenso Behling, der aus der zweiten Reihe traf wie nie zuvor. Schade bloß, dass die Entlastung von der Halbrechten (Thieme, Hofmann) dürftig ausfiel und Jicha bei besten Gelegenheiten an Luckert scheiterte. Vor der Pause hatte Eisenach den Gästen die Verfolgerrolle aufgedrückt. Diese füllten die Ernestiner erfolgreich aus. Ausreißversuchen der Gastgeber (2:0, 8:6, 14:11, sogar 17:12) konnten sie stets Einhalt gebieten. Nach dem Seitenwechsel kehrte sich das um. Der ESV entkam (20:21, 24:27, 27:30, 29:31), wurde aber immer wieder eingeholt - und zum bitteren Ende noch überholt. ESV: Steinbrecher, Anschütz - Jicha 4, Wandtke, Perner 6, Trott, Behling 9, Thieme 2, Stegner 7/1, Schneider 2, Hofmann 2 Strafwürfe: 1/1 (ThSV 5/4) Zeitstrafen: 4 (5) Schiris: Klich/Pfefferkorn (Eisenberg) Zuschauer: 50
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Marco
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« Antworten #9 am: 10.12.2007 - 22:59:08 » |
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HP Königsee
SV Thuringia Königsee - Post SV Gera 28:33 (13:18)
Brechstange in der Schlussphase war Gift
Königseer lassen Kampfgeist erkennen - Post Gera cleverer Voller Erwartungen waren viele Zuschauer gekommen, um eine Trendwende des Thuringia-Spiels mit dem neuen Coach Steffen Varchmin mitzuerleben. Doch dieser hatte bereits im Vorfeld gewarnt, nicht gleich Wunderdinge zu erwarten. Unterschätzt wollte allerdings die Geraer Post-Sieben nicht werden, gegen die sich die Königseer bis dato immer schwer taten. Das musste man erneut erkennen, obwohl man in der Schlussphase ein besseres Ende verschenkte. Post hatte zunächst die bessere Treffsicherheit, welche sie knapp vorn sah (3:1, 4.) Die Gastgeber spielten zwar mit, ließen jedoch die nötige Durchschlagskraft vermissen. Thuringia konnte sich besser einstellen und drehte den Spieß (5:4, 7.). Post blieb dran und glich wieder aus (7:7, 10.). Seit langem deutete sich im Königseer Spiel wieder Niveau an, was von den Fans auf der Tribüne honoriert wurde (9:7, 14.). Die Freude währte nicht lange, da Gera erneut zum Ausgleich kam (9:9, 17.) und das Blatt wenden konnten (11:10, 18.). Als den Königseern weitere Schnitzer unterliefen, setzten sich die Gäste ab (13:10, 21.). Es sah nicht gut aus um die Rinnestädter, die nun nicht mehr trafen und es hinten an der Zuordnung vermissen ließen (11:16, 25.) Thuringia konnte sich drehen und wenden, der Abstand verringert sich nicht mehr (13:18, 30.). Diesen Rückstand abzubauen bedurfte es nun eines Kraftaktes. Doch Deckungslücken und ausgelassene Möglichkeiten bestrafte die Post-Sieben auf der Stelle (20:14, 36.). Die Königseer rackerten, knieten sich regelrecht in die Partie, doch der Rückstand schmolz kaum zusammen (17:21, 39.). Lichtblicke brachten taktische Umstellungen, Königsees junger Keeper Föhr und im Vorwärtsgang Schmeißer (19:21, 41.), welche die Halle zum Beben brachten. Nun war der Ausgleich wieder greifbar nah, doch Post behielt klaren Kopf (23:20, 44.). Die Königseer kämpften mit aller Leidenschaft und warfen alles in die Waagschale (24:26, 48.). Zehn Minuten vor dem Ende schlugen die Wogen hoch, als Hüttner ausglich und Oldenburg die Führung markierte (27:26, 51.). Nun waren die Nerven gefragt, die Gera angriffsmäßig hatte und sich erneut in Front warf (29:27, 55.). Die Rinnestädter fighteten, setzten die Brechstange ein, welche zum absoluten Gift wurde. Gera nutzte nun schnelle Gegenzüge und schuf klare Fronten (31:28, 58.). Königsee sollte nach dieser schmerzlichen Niederlage den Kopf nicht in den Sand stecken.
Thuringia: Cadek, Föhr, Götz, Göring, Knedlik, Förster, Dademasch (6), Pojonie (1), Hüttner (8), Schmeißer (3), Najman (3), Oldenburg (7), Friedrich
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Marco
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« Antworten #10 am: 10.12.2007 - 23:02:19 » |
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HP Gera
Wichtiger Auswärtssieg in Königsee für Posthandballer
SV Thuringia Königsee - Post SV Gera 28:33 (13:18)
Mit dem festen Ziel zwei Punkte aus Königsee mitzubringen reisten die Postler am Sonnabend in die „Festung“ am Schiefer. Den Männern um Routinier Udo Werler war klar, dass man nur hochkonzentriert und motiviert in Königsee was mitnehmen kann, zumal unter der Woche Steffen Varchmin die Verantwortung auf der Trainerbank der Gastgeber übernommen hatte. Also wehte ein frischer Wind von der Bank und man wollte mit einem Sieg gegen die Post eine Wende schaffen. Dazu kam noch, dass die Gäste in Minimalbesetzung antreten mussten- 4 Spieler krank oder verletzt und Michael Seime musste berufsbedingt passen. Das Spiel begann und Gera fand schwer in Spiel. Zwar führte man in der Anfangsphase bis zum 3:4 ständig, doch der Postmotor lief holprig. Fehler in der Vorwärtsbewegung und die Abstimmung in der Abwehr fehlte noch. Insbesondere Michael Hüttner war es, der immer wieder einfache Tore aus dem Rückraum erzielte. So ging der Gastgeber auch verdient mit 6:5 erstmals in Führung und behielt diese bis zum 10:9. Logische Folge Auszeit auf der Bank der Gäste. Umstellung in der Abwehr und „Wachrütteln“ der Mannschaft. Wenn es immer so einfach wäre, denn in der Folgezeit der ersten Halbzeit fand die Post zum erfolgreichen Spiel zurück. Aggressive Abwehrarbeit, ein sich mit der Abwehr steigernder Petr Nedved im Tor und überlegtes, fehlerfreies Angriffsspiel…Gera setzte sich Tor für Tor ab. Insbesondere Udo Werler stellte von Rechtsaußen den Torhüter vor unlösbare Aufgaben und traf wie er wollte. Halbzeitstand 13:18 für die Gäste und völlig verdient. Die zweite Halbzeit begann und Königsee ging auf eine 4:2 Abwehr über und nahm die Rückraumwerfer der Gäste in Sonderbewachung. Bis zum Spielstand von 16:21 für Gera zeigte diese Maßnahme wenig Wirkung, zumal in dieser Phase Daniel Botor aus dem Rückraum schöne und wichtige Tore erzielte. Dann jedoch mit etwas nachlassenden Kräften und fehlenden Alternativen schlichen sich immer mehr Fehler im Angriff und der Abwehr der Gäste ein. Der Gastgeber gab nie auf und verkürzte auf 20:21. Insbesondere Rene Dademasch auf Seiten der Gastgeber nutzte jeden Meter Platz zum erfolgreichen Abschluss. Zwangsläufig - Auszeit beim Gast zum Kräftesammeln und neue Anweisungen für das Spiel. Es klappte wieder- die Postler agierten selbstbewusst und bauten den Vorsprung bis zum 22:26 auf vier Tore aus. Jetzt war es Geburtstagskind Maik Grützbach, der an den Ketten zerrte, sich ein ums andere Mal von seinem „Bewacher“ befreite und zum Torerfolg kam. Dann die 47. Spielminute – die guten Schiedsrichter (Fladerer/ Möller) schickten Maik für 4 Minuten ( 2+2 ) zum „Ausruhen“ auf die Bank. Eine kritische Phase im Spiel begann. Der Gastgeber kämpfte sich Tor für Tor heran, die Halle erwachte und die Gastgeber bekamen die zweite Luft. Als Königsee mit 27:26 wieder in Führung ging, stand das Spiel auf der Kippe. Jetzt war Teamgeist gefragt. In den letzten Minuten war es dann die Abwehr, die insbesondere im Mittelblock mit Michi Remme und Karsten Krech nichts mehr zuließen .Mit einer starken Freiwurfvariante, abgeschlossen von Karsten wurde dann der letzte Widerstand des Gastgebers gebrochen. Die letzten Tore erzielten dann Sebastian und Udo und die Gäste gewinnen verdient mit 28:33.
Der Post SV Gera spielte mit: P. Nedved, Ch. Szlapka --- K. Krech (3 Tore), H. Seidemann (1), E. Pfeifer (2/1), D. Botor (5/1), U. Werler (8), S. Teichmann (4), M. Remme (1) und M. Grützbach (9).
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Marco
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« Antworten #11 am: 10.12.2007 - 23:09:28 » |
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HP Ronneburg
Wieder verloren mit einem Tor
Ronneburg rutscht auf Platz vier ab
LSV Ziegelheim – HSV Ronneburg 32:31 (16:15)
Die Ronneburger Handballer haben innerhalb von einer Woche zum zweiten Mal mit einem Tor Differenz verloren. Am Sonnabend unterlagen sie vor der Rekordkulisse von 700 Zuschauern in Ziegelheim dem gastgebenden LSV mit 31:32.
„Na klar sind alle etwas ratlos. Wir haben gekämpft und es hat trotzdem nicht gereicht“, sagte HSV-Trainer Stefan Koska gestern. Schon am Sonntag, also einen Tag nach dem Spiel, klingelt bei ihm unentwegt das Handy. An der anderen Leitung waren die Spieler. Sie suchten zum einen Trost, zum anderen versprühten sie eine gewisse Aufbruchstimmung, „wieder aus dem kleinen Loch herauszukommen.“
Das Duell Ziegelheim gegen Ronneburg hielt alles, was es vorher auch nur annähernd versprach. Bis in die Schlussphase hinein war es ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Nach zehn Minuten stand es 5:5, nach 25 Minuten 14:14, nach 40 Minuten 19:19 und nach 50 Minuten 26:26. Eigentlich hätte dieses Spiel keinen Sieger und keinen Verlierer verdient.
Doch der LSV hatte einen bärenstarken David Heinig in seinen Reihen. Der warf allein 12 Tore. Wenn man bei einem solch knappen Spiel nach einem Unterschied sucht, ist es wohl dieser Spieler gewesen. Sein Bruder Andre Heinig kam nur in der Deckung zum Einsatz. Mit der Achse David Heinig - Andre Heinig – Steffen Moritz dürfte der LSV in der Rückrunde an die Ergebnisse des Vorjahres anknüpfen. Ronneburg hatte das Pech, dass einer der beiden torgefährlichen Heinigs ausgerechnet gegen den HSV wieder rechtzeitig fit wurde.
Die Ronneburger stehen nach dem elften Spieltag nur noch auf Rang vier in der Tabelle der Handball-Oberliga. Vorn steht fast uneinholbar der HSV Bad Blankenburg mit 22:0-Punkten. Dahinter kommen Goldbach und Apolda mit jeweils sechs Minuszählern. „Wir wollen schon um Platz zwei mitspielen. Dass wir’s können, haben wir mit den Siegen in Sonneberg, Apolda und Gera gezeigt. Was richtig schmerzt, sind die Punktverluste daheim“, sagte Koska nach der dritten Saisonpleite und den Minuszählern sechs und sieben.
Nächsten Sonnabend kommt Gotha. Da geht es für die HSV-Jungs um Rehabilitation. Im Pokal vor drei Wochen beherrschten die Ronneburger das Ernestiner-Team fast nach Belieben. Die treue Fangemeinde in und um Ronneburg erwarten nach den zwei Niederlagen gegen Goldbach und Ziegelheim ein Zeichen der Mannschaft.
HSV: Zehmisch, Wolf, D. Koska (2), Gottschalk (2), T. Koska, Zänsler (5), Nowak, Dathe, Bauer, Heidrich (5), Vollgold, Förster (6), Kusch (3), Meyer (8).
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Marco
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« Antworten #12 am: 10.12.2007 - 23:22:57 » |
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TLZ Eisenach 11.12.2007
Für den Neuling nichts zu holen
Sonneberger HV - SV T&C Behringen/Sonneborn 37:24 (20:11) Handball-Oberligist T&C Behringen/Sonneborn hatte in Sonneberg wie erwartet nichts auszurichten. Dass die Niederlage mit 24:37 allerdings überaus deutlich ausfiel, grämte die Gäste aber schon. Brachmann, Ernst und Marx wurden in ihren Reihen am Samstag schmerzlich vermisst. Das Spiel gestaltete sich nur in den Anfangsminuten ausgeglichen, denn bis zum 5:5 (10.) konnte Town & Country mithalten und erzielte auch schöne Tore. Doch dann zogen die Sonneberger das Tempo an. Beim 11:5 setzte man sich schon entscheidend ab, wobei vor allem das Konterspiel über Kroll und die Blechschmidt-Brüder hervorragend lief.
Der Einsatz von Florian Schenk und Karsten Albrecht auf den T & C-Rückraumpositionen brachte nicht die erhoffte Wirkung. Gegen die 5:1-Deckung der Sonneberger fand der Aufsteiger zu selten ein Rezept. Im Prinzip jedem Fehler folgte ein Tor durch den gastgebenden SHV. Bis zur Halbzeit (20:11) bauten die Gastgeber den Vorsprung noch aus und führten somit die Vorentscheidung herbei.
In Halbzeit zwei ließen die Spielzeugstädter zwei nichts anbrennen. Die Gäste konnten zwar das ein oder andere Tor erzielen, wobei vor allem Christopher Kohls (11 Tore) auf sich aufmerksam machte, doch entscheidend verkürzen konnte der Neuling nicht. Als der Gast auf sechs Tore heran kam (27:21/50.), nahm Trainer Uwe Blechschmidt seine Auszeit und diese zeigte Wirkung. Drei Kontertreffer in Folge brachten das 30:21.
Das Behringer Trainergespann Vanek/Albrecht monierte am Ende vor allem die schwache Chancenverwertung.
Behringen/Sonneborn: Münch, Busch; Albrecht, Ehrhardt (1), Blaß (4), Schenk, Kohls (11/1), Voß (1), Werner (1), Stehmann (1/1) und Neumann (5), Sonneberg: de Rooij, Ebert; Müller (1), R. Blechschmidt (5), M. Blechschmidt (11/2), Poser, Kienel, Kroll (6), Gurtwowoi (8), Sydorchuk (6), Siebenmeter: Sonneberg 3/2, T&C 6/2, Zeitstrafen: Sonneberg 4 Min.; T &C 6 Min.
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