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Thüringer Handball-Verband
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Autor Thema: 4. Spieltag  (Gelesen 1292 mal)
Marco
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« am: 08.10.2006 - 01:04:41 »

07.10.2006  16:30
SV Thuringia Königsee - ThSV Eisenach II
[Sporthalle "Am Schiefer" Königsee]

07.10.2006  17:30
LSV Ziegelheim - HSV Apolda 1990
[Wieratalhalle Ziegelheim]

07.10.2006  18:30
SV BW 1893 Goldbach/Hochheim - Ernestiner SV Gotha
[Nessetalhalle Goldbach]

08.10.2006  16:00
SG Erfurt/Bad Langensalza - HV Spielzeugstadt Sonneberg
[Sporthalle sportgymnasium Erfurt]

08.10.2006  16:30
HSV Bad Blankenburg - Post SV Gera
[Guts-Muths-Sporthalle Landessportschule Bad Blankenburg]

08.10.2006  16:30
ESV Lok Meiningen - HSV Ronneburg
[Multihalle Meiningen]
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« Antworten #1 am: 08.10.2006 - 10:35:40 »

HP Gotha

Teilerfolg beim Nachbarn teuer erkauft

SV BW 1893 Goldbach/Hochheim - Ernestiner SV Gotha 29:29 (12:17)

Beim Orts- und Tabellennachbarn (BW 9., ESV 10.) entführten die Ernestiner erstmals einen Punkt. Nach einem mitreißenden Duell ließ sich wieder trefflich darüber philosophieren, ob es ein gewonnener oder ein verlorener war. Fakt ist: Die Gäste und ihre Fans zeigten nach dem Schlusspfiff eindeutig freudigere Mienen als die Einheimischen.
In Halbzeit eins liegt der ESV von Anbeginn in Führung, beeindruckt mit starker Deckung plus Torwart, wirkt abgeklärt im Angriff. Beim 11:16 hat man gar fünf Treffer zwischen sich und den Gegner gelegt.
Nach dem Wechsel kommt es zunächst noch besser, ein Dreierpack bringt das 12:20 und die Heimfans zum Verstummen. Dann eine folgenreiche Szene: Das 21. auf der Kelle scheitern die Gothaer, Goldbach macht im Gegenzug Nr. 13 und holt von da an mit großartiger Moral Tor um Tor auf. Der ESV-Angriffsmotor stottert zunächst gewaltig und verreckt schließlich: Blau-Weiß marschiert vom 20:24 zum 26:24.
Viele Unterzahlsituationen saugen den Ernestinern die Kräfte aus dem Leib. Auf der Euphoriewelle reitend haben nun die Gastgeber den Sieg gegen sichtlich geschockte Gothsche eigentlich in der Tasche. Doch auch sie zeigen Nerven und müssen nach dem 28:26 wieder den Ausgleich (28:28) hinnehmen. Auch ihre letzte Führung kann Gotha egalisieren, den finalen Angriff jedoch nicht mehr zum Auswärtssieg abschließen. Remis, ein alles in allem gerechtes Endergebnis.
Auf Dauer nicht zu "finanzieren" ist die Art der Punktgewinne des ESV. Nachdem bereits letzte Woche Gewalt jäh aus der noch jungen Saison gerissen wurde, erwischte es mit C. Steinbrecher diesmal eine weitere wichtige Stütze der Mannschaft - ebenfalls an der Schulter.

BW: Walter, Schneegaß - Voigtritter, Skowronek 2, Dejmek 4, Stefan Juhnke 2, Taubert, Andreas 2, M. Stegner 10/2, Glief, Moratschke, Sebastian Juhnke 9/1
ESV: Scheerschmidt, P. Steinbrecher - Wandtke 2, Perner 2, Eisenacher, Schneider 1, C. Steinbrecher 2, Behling 12/4, Irmisch 3, Thieme 3, A. Stegner 4, Hofmann, Adam
Strafwürfe: 5/3:4/4
Zeitstrafen: 2:10
Disqualifikation: Stefan Juhnke/20. (Faustschlag)
Schiris: Hauke/Olbert (Krölpa/Jena)
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« Antworten #2 am: 08.10.2006 - 21:09:27 »

HP Eisenach

Nach dem Seitenwechsel aufgedreht

Achse Schiffner – Weiß nicht zu stoppen

SV Thuringia Königsee - ThSV Eisenach II  31:37 (16:15)

Mit zwei grundverschiedenen Halbzeiten wartete der ThSV Eisenach II zum Punktspiel beim SV Thuringia Königsee auf. „Vor der Halbzeitpause spielten wir ängstlich und ohne Biss vor der Deckung, wie Häschen vor der Schlange. Nach dem Seitenwechsel drehten wir richtig auf, stürzten mit Spielwitz und Torgefahr die Gastgeber von einer Verlegenheit in die andere“, so die Analyse von Frank Ihl, dem Coach des ThSV Eisenach II.
 
Seine Schützlinge kehrten aufgrund einer starken zweiten Halbzeit mit einem 37:31 (15:16) Erfolg vom gefürchteten Parkett in Königsee zurück. Die Achse Alexander Schiffner – Robert Weiß sprühte vor Tatendrang, hatte mit zusammen 22 Treffern ihren Torhunger gestillt. Robert Weiß gefiel zudem mit seiner Abwehrstärke.
Die Eisenacher kamen zunächst nicht auf Betriebstemperatur. Im Angriff fehlten die zündenden Ideen und das erforderliche Durchsetzungsvermögen. Daniel Luther und dem dann eingewechselten Johannes Drieß unterliefen mehrere Schnitzer. Torsten Laufer konnte aus günstigsten Positionen das Leder nicht im Kasten unterbringen. Ballverluste luden die Hausherren zu Tempogegenstößen ein. Königsee, mit drei Niederlagen in die Saison gestartet, wollte gegen die junge Zweitbundesligareserve unbedingt punkten, nutzte Schwächen in Eisenachs Deckung zum 4:2 (9.) und 13:11 (22.). Enteilen ließen die Eisenacher die Gastgeber aber nicht (9:9, 17.). Andreas Nositschka bügelte manchen Fehler seiner
   
aus. Alexander Schiffner brachte seine Schnelligkeit und Fintenreichtum in der Offensive zum Tragen. Robert Weiß überzeugte mit Torjägerqualitäten aus dem Rückraum, durfte sich dann auch einer „liebevollen Sonderbewachung“ erfreuen. Der richtige Spielfluss fehlte aber noch. Mit Beginn der zweiten 30 Minuten, nach klaren Worten in der Kabine, drehte der ThSV Eisenach II richtig auf. Der Ball wurde zum schnellsten Mitspieler, viel Bewegung mit und ohne Ball, Königsee wurde regelrecht schwindlig gespielt. Einen 18:20 Rückstand (36.) verwandelten die Eisenacher durch 8 Treffer in Folge zur 26:21 Führung (46.). Mit einer offensiven Abwehr gegen Königsees torgefährlichste Spieler wurde den Hausherren der Wind aus den Segeln genommen. „Meine Jungs überzeugten mit durchdachten Aktionen, hatten nun sichtlich Freude am gemeinsamen Handball, der im Ergebnis seinen Ausdruck fand“, zollte Frank Ihl seinem Team Lob. Beim 30:22 (51.) waren die Weichen gestellt, sah sich die Eisenacher auf dem Weg zum ungefährdeten Erfolg.
Der ThSV Eisenach II kann mit 6:2 Punkten, im Gegensatz zum verkorksten Saisonstart des Vorjahres, beruhigt in die Zukunft schauen. Am kommenden Wochenende sind die Ihl-Schützlinge durch das finanzielle Aus des HC Suhl spielfrei. Eine Woche später (21./22.10.06) gastiert der ThSV Eisenach II im Thüringer Vereinspokal beim SV Einheit Sondershausen. Im Anschluss warten um Oberligapunkte mit Bad Blankenburg, Ziegelheim und Goldbach dicke Brocken. „Das werden Wochen der Wahrheit für meine Jugendbrigade“, blickt Frank Ihl schon einmal voraus.

ThSV Eisenach II: Nositschka, Luckert (bei drei Siebenmetern); Luther (3), Schiffner (12/3), Gherhard, Drieß, Abad (4/1), Lumpe, Laufer (5), Helbig, Wöhler (3), Weiß (10)
Zeitstrafen: Königsee 8 x 2 – Eisenach 6 x 2 Min. (Rot gegen Schiffner 56. n. 3. ZS)
Siebenmeter: Königsee 7/6 – Eisenach 5/4
Schiedsrichter: Lugauer/Schuster (Erfurt)
Zuschauer: 200
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« Antworten #3 am: 08.10.2006 - 23:03:10 »

HP Ziegelheim

LSV Ziegelheim - HSV Apolda 1990 37:31 (19:15)   

Die Ziegelheimer haben Wiedergutmachung für die empfindliche Heimniederlage gegen den HSV Ronneburg geleistet. Den Befürchtungen, die Wieratalhalle könnte eventuell ihren Festungscharakter einbüßen, traten sie mit einer Galavorstellung gegen den HSV Apolda entgegen. Stehende Ovationen der gut 500 Besucher begleiteten die LSV-Truppe in den Schlussminuten eines wahren Handballfestes. Und das, obwohl mit Andre Heinig und Christian Godlinski zwei Leistungsträger fehlten. Die bisher verlustpunktfreien Gäste konnten erneut den Bock nicht umstoßen und bleiben seit Jahren in Ziegelheim sieglos.

Nach gerade einmal 45 Sekunden hatten die Hausherren ihre überraschten Gäste mit zwei blitzschnellen Konterattacken zum 2:0 überrollt. Ein Start ganz nach dem Geschmack der Fans, die in der Lautstärke gleich auf Betriebstemperatur kamen. Denn es ging genauso erst mal weiter. Ziegelheim, in der Abwehr mitdenkend und engagiert, erhöhte auf 5:1 (6.). Nachdem die Gäste den ersten Schock verdaut hatten, nutzten sie die manchmal zu offensiv agierende LSV-Abwehr für Anspiele an den Kreis und fanden damit zunächst das passende Mittel, ihren Gegner von der Euphoriewelle herunter zu holen und nach einer Viertelstunde selber in Front zu gehen (9:8). Doch die Ziegelheimer fanden sich wieder. Torsten Urwank lieferte im Kasten erneut eine Meisterleistung ab, parierte zahlreiche Geschosse von Torjäger Sava und Co. Sylvio Graichen, sonst eher für seine Kontertore bekannt, leistete ein starkes Pensum in der Deckung, was eigentlich nicht unbedingt sein Lieblingsgebiet ist. Und vorn traf wieder mal Steffen Moritz nach Belieben. Er konnte in Hälfte eins schalten und walten wie er wollte, traf in den ersten 30 Minuten schon ganze zwölfmal. Die Pausenführung hoch verdient für die Ziegelheimer.

Nach dem Seitenwechsel kam die erwartete Umstellung bei Apolda. Sie nahmen Moritz in Sonderbewachung. Doch die LSV-Männer hatten ja noch ein 13 Jahre jüngeres Pendant namens David Heinig als Ass im Ärmel. Und nach einer zehnminütigen Eingewöhnungsphase machte er im Zusammenspiel mit Karsten Knöfler da weiter wo Steffen Moritz aufgehört hatte (28:23, 45.). Auch eine doppelte Manndeckung, nun gegen Heinig und Moritz, brachte nichts ein. Die Hausherren hatten genügend Alternativen, ob Ralf Reusch in bekannter Manier von Kreismitte oder Sylvio Graichen auf Außen. Es lief wie am Schnürchen und sah bereits zehn Minuten vor Ende (32:26) nicht danach aus, als sollte Apolda noch mal eine Chance erhalten, der Partie eine Wendung zu geben. Kompromisslos zogen die Ziegelheimer bis zum Schluss durch und ließen sich dann für ein tolles Handballspiel zu Recht gehörig feiern.
 
LSV: Urwank, Hahn; D. Heinig (5), S. Graichen (5), Ch. Graichen, Moritz (17/6), Reusch (4), Knöfler (3), R. Kühnert (1), Sense (1), A. Zielke, Etzold (1)
Strafminuten: LSV 12; HSV 16 incl. 1 RK (3x2')     
7m: LSV 8/6; HSV 3/3
Schiedsrichter: Lothspeich / Schröter (Jena)
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« Antworten #4 am: 09.10.2006 - 11:08:25 »

HP Sonneberg

Auswärtssieg und Platz 1

SG Erfurt/Bad Langensalza - HV Spielzeugstadt Sonneberg  26:28 (11:16)

Sonnebergs erste Handballmännermannschaft gewann am Wochenende in Erfurt und konnte sich erstmals auf den ersten Platz der Tabelle spielen.
Doch der dritte Sieg in Folge zeigte auch deutlich eine große Schwäche der Spielzeugstädter auf. Ähnlich wie gegen Eisenach konnten die Männer um Kapitän Manuel Müller den Sack nicht zu machen, obwohl man schon mit 7 Toren in Führung lag. Zwar wurde am Ende mit Glück und der richtigen Portion Cleverness das Spiel gewonnen, doch muss es eigentlich gar nicht mehr spannend werden.

Sonneberg begann druckvoll und konnte dann nach dem 4:4 Ausgleich erstmals in Führung gehen. Bis zur Halbzeit konnten sich die Schützlinge von Uwe Blechschmidt und Michael Mäder mit 16:11 absetzen. "Erfreulich hierbei war, dass kurz vor der Pause das umgesetzt wurde, was wir uns gewünscht haben, kein Gegentor und ein weiteres Tor von uns!", meinte Co-Trainer Michael Mäder im Anschluss an das Spiel.
Nach dem Wechsel konnten die Sonneberger ihren Vorsprung sogar noch erhöhen, bis auf 20:13 wahr man gar enteilt.
Doch dann, unerklärlicher Weise kam ein Bruch ins Sonneberger Spiel. Der blasse Martin Blechschmidt nahm nach seiner zweiten Zeitstrafe erstmal auf der Bank Platz, doch auch mit Müller, R. Blechschmidt und Schmidt im Rückraum konnte man sich nicht mehr entscheidend durchsetzen.
Erfurt konnte Tor um Tor aufholen. Beim 20:22 für Sonneberg nahmen diese eine Auszeit. Das Trainergspann wollte sein Team nochmal neu justieren und auf dem Weg der Siegerstraße halten. Es schien auch zu gelingen, doch es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Glücklicherweise konnte Erfurt nie den Ausgleich herstellen. Dies verdankt die Mannschaft aus der Spielzeugstadt ihrem ganz groß aufspielenden Torhüter Thomas Werner. Er parierte einen Strafwurf des Gastgebers und zwei Konter. Als in der 57. Minute M. Blechschmidt mit seiner dritten Zeitstrafe die rote Karte sah, wurde es nochmals eng. Die Hauptstädter konnten wieder auf 26:27 verkürzen. Danach Dramatik pur.
Sonneberg verliert den Ball im Angriff, Erfurt läuft einen Konter, doch wiederum hält den Thomas Werner den Ball. Nun sind noch 20 Sekunden zu spielen, doch dies lassen sich die Sonneberger dann auch nicht mehr nehmen. Der Angriff wird ruhig ausgespielt und 5 Sekunden vor Schluss kann Kapitän Manuel Müller, nach seiner Handverletzung erstmals wieder im Einsatz, den 28:26 Siegtreffer erzielen.
Dann ertönt die Schlusssirene und alle Gästespieler und Fans müssen erst einmal durchschnaufen, doch dann liegen sie sich in den Armen. Und nach diesem Sieg und gleichzeitiger Niederlage einiger Ligakonkurrenten konnte man die Tabellenspitze erobern.

"Trotz des Sieges und der Tabellenführung ist es ärgerlich und unverständlich, warum wir es immer so spannend machen müssen. Eigentlich ist alles klar, wenn du mit 7 Toren führst, doch wir geraten in Hektik und machen den Gegner unnötig stark. Zum Glück hatten wir heute die nötige Cleverness, um das Spiel doch noch nach Hause zu schaukeln!" (Michael Mäder)

Sonneberg: Werner, N. Weiß, Funkstein; Schmidt (4/1), Müller (1), R. Blechschmidt (1), M. Blechschmidt (4/2), Gurtovoi (8), Kroll (1), Kienel, Chr. Weiß (7), Grieseler, Poser (2)

7 Meter: Sonneberg: 3/5 Erfurt: 2/6
gelbe Karten: Sonneberg: 3 Erfurt:3
Zeitstrafen: Sonneberg: 4 Erfurt: 2
eine Disqualifikation für Sonneberg: 3x 2min (57.Min)
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« Antworten #5 am: 09.10.2006 - 11:14:20 »

TA Apolda 09.10.2006

LSV Ziegelheim - HSV Apolda 1990  37:31 (19:15)

Der erste Rückschlag ist da: 31:37 (15:19) verloren die Apoldaer Oberliga-Handballer in Ziegelheim. Die Frauen lieferten derweil ihr bestes Spiel seit langem. Beim Zuschauerkrösus der Männer-Oberliga, dem LSV Ziegelheim, blieb den Handballern des HSV Apolda ein Erfolg verwehrt. Sie unterlagen jedoch nicht, weil die Gastgeber so stark waren. Sondern es schien ein interner Wettbewerb entbrannt: Wer begeht die meisten Fehler? Leichte, gut herausgespielte Tore wechselten sich ab mit katastrophalen Abwehrschnitzern und schwachen Angriffsaktionen. Ein Mal ging der HSV sogar in Führung (9:8), vergab aber schnell wieder diese Chance, Ziegelheim etwas unter Druck zu setzen. Da auch die Hintermannschaft inklusive Torhüter diesmal den eigenen Ansprüchen nicht genügte, kamen die Ostthüringer zu einem verdienten 37:31.
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« Antworten #6 am: 09.10.2006 - 11:31:20 »

OTZ Sport  09.10.2006

Torflut in Bad Blankenburg gegen den Post SV Gera
 
Viele Tore auch in Ziegelheim und Königsee

LSV Ziegelheim - HSV Apolda 1990 37:31 (19:15)

Verdienter Sieg für Ziegelheim. Der LSV startete gut, führte in der zweiten Halbzeit durchgängig mit drei, vier Toren. 500 Zuschauer sahen eine gutklassige Oberliga-Partie. Beim Gastgeber glänzten die Angriffsreihen. Moritz warf 17 Tore. Für Apolda war es im ersten Auswärtsspiel die erste Saisonniederlage.
SV Thuringia Königsee - ThSV Eisenach II 31:37 (16:15)
Bis zur 42. Minute sah es nach einem knappen Ausgang aus, dann kamen die Gäste zu fünf Toren in Folge und zur 26:21-Führung (47.). Eisenach II baute den Vorsprung auf zehn Tore aus. Najman (10) und Dademasch (9) waren Königsees beste Torwerfer.

ESV Lok Meiningen - HSV Ronneburg 26:28 (12:16)
Mit einer schwachen Leistung zwei Punkte geholt, mehr gab es zum Auftritt der Ronneburger in Meiningen nicht zu vermelden. Puta warf acht Ronneburger Tore.

HSV Bad Blankenburg - Post SV Gera 37:34 (19:20)
Ein glücklicher Sieg für den HSV, der in der Schlussphase auf die besser besetzte Auswechselbank zurückgreifen konnte. Drei Viertel der Spielzeit lag Gera vorn. Beste Torwerfer waren Ardan (11), Hellwig (10/HSV) sowie Grützbach (13) und Martin (10/Post).
 
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« Antworten #7 am: 09.10.2006 - 22:35:35 »

HP Ronneburg

HSV - Sieg ohne Glanz

Mit schwacher Leistung zwei Punkte in Meiningen geholt

ESV Lokomotive Meiningen - HSV Ronneburg 26:28 (12:16)

Nach den guten letzten beiden Spielen mussten die Ronneburger am Sonntag zum Tabellen- letzten Meiningen reisen. Von der Papierform eigendlich eine klare Angelegenheit zu Gunsten des HSV. Doch man weiß auch, gegen die sogenannten „leichten“ Gegner tut man sich oftmals schwer. Und genau dies sollte in der Multihalle Meiningen eintreffen, zumal man “Bruder Leichtsinn“ leider wieder mit im Gepäck hatte.

Meiningen legte schnell vor und führte mit 3:1 und erst nach zehn Minuten konnten die Ronneburger den 4:4 Ausgleich erzielen. Danach konnte man sich zwei Tore (6:8) und wenig später drei Tore (8:11) absetzen. Mehr ließen die Hausherren nicht zu, in dem sie sich immer wieder herankämpften. Nach dem 12:14 dann noch zwei Tore für die Gäste und es ging mit 12:16 in die Pause. Da die Ronneburger in dieser ersten Halbzeit die meisten Treffer zwischen der 20. und 30. Minute erzielten, muss man anmerken, dass Spiel wurde anfänglich etwas auf die leichte Schulter genommen.

Den besseren Start in die zweiten dreißig Minuten erwischte das HSV – Team. Zwei Tore und es stand 12:18 für Ronneburg. Doch irgendwie kam immer wieder Sand ins Getriebe und die Fehler häuften sich. Meiningen dagegen konnte immer wieder verkürzen (14:18, 16:20), wobei man sich einig war, so wie sich der HSV präsentiert, ist das Spiel noch lange nicht gelaufen. Dies sollte sich nach dem 20:26 bestätigen. Statt den Sack entgültig zuzumachen brachte man durch eigene Fehler den Gastgeber wieder ins Spiel. In den kommenden Minuten klappte bei Ronneburg kaum etwas und Meiningen erzielte fünf Tore in Folge zum Anschlusstreffer (25:26). Bange Frage beim treuen HSV – Anhang, ist man im Begriff das Spiel noch zu vergeigen bzw. kippt es noch zu Gunsten des Tabellenletzten ? Nur gut, dass man in den letzten Minuten noch zweimal den Ball im gegnerischen Tor 25:28 unterbringen konnte und den Meiningern bloß noch Zeit für einen Treffer blieb.

Mit dem Schlusspfiff hieß es 26:28 für den HSV Ronneburg, der sich an diesem Tag jedoch keinesfalls mit Ruhm bekleckerte. Fazit . Von der HSV - Mann-schaft war man enttäuscht, doch was letztlich zählt sind zwei Punkte im Meisterschaftsgeschehen. Allerdings wird man sich im nächsten Spiel in Gotha enorm steigern müssen.

Ronneburg spielte mit: H.Seidemann, R.Zehmisch, D.Koska (3), S.Gottschalk (2), S.Ganzha (2), Ch.Dathe (3), R.Bauer (3), Th.Heidrich (1), L.Vollgold (2), O.Meyer, M.Puta (8), F.Förster (4)
 
Siebenmeter: ESV Lokomotive Meiningen: 5/4, HSV Ronneburg: 1/1,
Zeitstrafen: ESV Lokomotive Meiningen: 5 x 2min + 2x Rot, HSV Ronneburg: 3 x 2min,
« Letzte Änderung: 10.10.2006 - 19:32:56 von Marco » Gespeichert
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« Antworten #8 am: 09.10.2006 - 22:38:44 »

HP Königsee

SV Thuringia Königsee - ThSV Eisenach II 31:37 (16:15)

Königsee kassiert vierte Niederlage

Thuringia-Sieben bleibt im Oberhaus weiter ohne Punktgewinn

Nach ihren drei Auftaktniederlagen wollten die Königseer nun in ihrem zweiten Heimspiel des noch jungen Spieljahres 2006/2007 die ersten Punkte auf die Habenseite bringen. Doch es war vom Anpfiff weg Vorsicht geboten gegen die junge quirlige Zweit-Bundesliga-Reserve aus Eisenach, welche diesen Traum nach den 60 Spielminuten zerstörte. Königsee begann zwar zielstrebig, ließ sein Vorhaben erkennen, doch die Wartburgstädter hielten in dieser Auftaktphase mit und glichen jeweils die Führung der Rinnestädter aus (2:2, 6.). Mit der Zeit kamen die Hohmann-Schützlinge besser zum Zuge und hatten die Möglichkeit sich ein Polster zu verschaffen, was Dademasch nicht gelang (4:2, 8.). Auf der Gegenseite nutzte der ThSV II diese Situationen zum Ausgleich bzw. zum Führungswechsel (6:5, 13.). Auch in den weiteren Minuten blieb Thuringia in der Verfolgerrolle, da im Vorwärtsgang zu viele Möglichkeiten ungenutzt blieben (7:8, 17.). Als sich die Wartburgstädter dem anschlossen schlugen die Mannen vom Schiefer zu und wendeten das Blatt (11:9, 21.). Doch die Freude währte erneut nicht lange (11:11, 23.). Allerdings brachten zwei erfolgreiche Gegenzüge den erneuten Zwei-Tore-Vorsprung (13:11, 24.). Mehr ließen die Eisenacher jedoch nicht zu, welche fast postwendend immer wieder ausglichen und erneut in Vorderhand kamen (14:13, 27.). In den letzten Minuten des ersten Durchgangs wurde die Partie zum offenen Schlagabtausch, die wieder Königsee knapp vorn sah. Mit 16:15 ging es in die Pause. Abwechslungsreich ging es auch mit Beginn des zweiten Spielabschnittes weiter, wo die Thuringia-Sieben sich wieder eine Zwei-Tore-Differenz schuf (18:16, 33.). Just in diesen Minuten wurde das Spiel hektischer und Najman bzw. Oldenburg in persönlichen Gewahrsam genommen, was den Gästen zu Gute kam (20:20, 39.). Bei den Gastgebern häufte sich nun die Fehlerquote, was die Eisenacher nutzten wieder die Führung zu übernehmen und diese nun ausbauten (23:21, 43.). Für die Königseer begann nun die entscheidende Spielphase, um sich wieder ins Gespräch zu bringen, was ihnen nicht gelang (21:25, 45.). Die Wartburgstädter wurden in diesen Minuten der Begegnung immer selbstbewusster und steuerten auf die Zehn-Tore-Differenzmarke zu (30:22, 50.). Mit diesem Spielstand war auch der nächste Traum der Gastgeber vom ersten Punkt geplatzt, da man sieben Minuten vor dem Ende nur noch zur Schadensbegrenzung verurteilt war (26:33). Und das sah in dieser Schlussphase nicht schlecht aus (30:35, 57.). Doch kurz vor der Schlusssirene waren längst die Würfel gegen Thuringia gefallen.

Thuringia: Höhne, Cadek - Anders (4), Pojonie, Friedrich (3), Dademasch (9), Göring, Oldenburg (5), Najman (10), Götz, Lächa.
Schiedsrichter: Lugauer/Schuster (Erfurt).
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« Antworten #9 am: 09.10.2006 - 22:40:21 »

HP Bad Blankenburg

Über den Kampf zum Sieg

HSV Bad Blankenburg-Post Gera 37:34 (19:20)

Igor Ardan bester Spieler und Torschütze des HSV

Die Mannschaft der Kurstädter macht es ihren zahlreichen Fans nicht einfach, denn die bisherigen Spiele der noch jungen Saison waren nichts für schwache Nerven. Trotz allem war es an diesem Sonntagnachmittag ein verdienter Sieg gegen die bisher unbesiegten Ostthüringer, die auch in diesem Spiel ihre neu gewonnene Spielstärke eindrucksvoll unter Beweis stellten. Das in den letzten Spielen aufgetretene Problem der Abwehrschwäche der Blankenburger war in diesem Spiel wiederum deutlich zu sehen. Die Torleute wurden oft sträflich von ihren Vorderleuten in Stich gelassen, konnten jedoch ihrerseits 45 Minuten nicht überzeugen. Zum Glück platzte dann bei Tobias Jahn der Knoten, der mit einigen gehaltenen Bällen Anteil hatte, dass letztendlich die Hausherren den Siegeskranz ihrem Trainer als Geburtstagsgeschenk überreichen durften.

Das Spiel begann und die Hausherren, unterstützt von ihren wiederum zahlreich erschienenen Fans, warfen durch Felix Gäbler nach wenigen Sekunden das 1:0. Jedoch zeigte Post Gera sofort aus welchen Holz sie geschnitzt sind und erzielten postwendend nach 2 Minuten die 2:1 Führung Diesem Rückstand rannten die Kurstädter durch katastrophales Abwehrverhalten die gesamte erste Halbzeit hinterher. Im Angriff lief es beim HSV. Bereits nach 10 Minuten hatten sie durch jeweils 3 Tore von Hellwig und Gäbler ihren Fans schon beste Handballkost serviert. Jedoch erzielten die Gäste ihrerseits bereits 8 Tore und die Blankenburger waren in die Verfolgerrolle gedrängt. Es half nichts, dass vor allem Daniel Hellwig den Angriffsmotor des HSV immer wieder auf Höchstleistung brachte, im Abwehrverhalten lief es einfach nicht rund. Hier hat Trainer Steffen Schreiber in den nächsten Wochen noch viel Arbeit. Man muss jedoch auch bemerken, dass die Gäste aus Gera einen sehr eindrucksvollen Powerhandball in dieser Phase ablieferten. Nach 16 Minuten führten die Gäste bereits mit 3 Toren. Spielstand 11:8.Danach nahm der HSV eine Auszeit und siehe da, das Spiel verbesserte sich. Beim 12:12 nach 19 Minuten war alles wieder offen. Da nun die Ostthüringer wieder einfache Tore erzielten, war der HSV weiterhin in der Verfolgerrolle. Noch in der 20 Minute traf Gera 2x und führte wieder 14:12. Die nächsten 10 Minuten traf man auf beiden Seiten wechselweise wie am Fliesband zum Halbzeitstand von 20:19 für die Gäste. Auf HSV Seite traf in dieser Phase vor allem Igor Ardan, der im gesamten Spiel eine bemerkenswerte fast hundert- prozentige Quote hatte.

Die 2.Halbzeit begann wie die Erste. Die Gastgeber erzielten durch Ardan sofort ein Tor zum 20:20. Die Gäste konterten wie gewohnt und brachten ihrerseits ihre Farben klar in Front. Nach 40 Minuten stand es 27:24 für die Geraer. Viele Fans des HSV ahnten schlimmes und Trainer Steffen Schreiber nahm eine Auszeit. Und wieder die Parallele zur 1.Halbzeit. Die Mannschaft ging wie umgewandelt in das Spiel. Nachdem nun jede Seite ein Tor zum 25:28 Zwischenstand warf, begannen die entscheidenden Minuten für die jetzt auch konditionell überlegenen Kurstädter. Ardan warf den Anschluss zum 26:28 und obwohl danach Peter Korbel 2 Minuten erhielt kämpfte man in der Abwehr aufopferungsvoll. Die Gastgeber ließen 8 lange Minuten kein Tor zu. Hier zeigte auch Tobias Jahn seine wahre Klasse der einige hundertprozentige Bälle entschärfte. Der Angriff der Blankenburger zog weiter seine Kreise und warf vor allem durch den überragenden Ardan seine Tore. Nach 50 Minuten war das Spiel gedreht, denn man führte nun 31:28. Bis zur 56 Minute baute man diesen Vorsprung vor allem durch den nun zu seinem Spiel findenden Stefan Oertel weiter aus. Er traf dreimal hintereinander zum Spielentscheidenden Zwischenstand von 36:31 für den HSV. Das Spiel war gewonnen, da nur noch 4 Minuten zu spielen waren. Leider blieb es den jetzt eingewechselten Stefan Meilahn verwehrt, bei drei so genannten Hundertprozentigen sich in die Torschützenliste einzutragen. Ardan schaffte dies mit seinem letzten Tor und traf zum 37:34 Endstand.

Für den HSV spielten: Jahn, Recknagel; Ardan (12/1), Gäbler (3), Hanl, Hellwig (10/2), Jäschke (1), Korbel (2), Meilahn, Oertel (5), Reichmann (1), Sabrsula (2), Wiegand (1)
« Letzte Änderung: 10.10.2006 - 19:14:37 von Marco » Gespeichert
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« Antworten #10 am: 09.10.2006 - 22:43:48 »

HP Gera

Starkes Auswärtsspiel der POST-Handballer bleibt ohne Happyend

HSV Bad Blankenburg - Post SV Gera 37:34 (19:20)

Am Sonntag reisten die Postmänner zur Auswärtspartie nach Bad Blankenburg. Noch bevor das Spiel begann, verteilten die Männer um Mannschaftskapitän Stefan Martin erste Geschenke --- und zwar dem Trainer der Gastgeber Steffen Schreiber, welcher an diesem Tag Geburtstag hatte.
Doch schon kurz nach Anpfiff war es mit den Geschenken vorbei. Die Gäste benötigten wenig Anlaufzeit um auf Hochtouren zu drehen. Nach der Führung der Gastgeber zum 1:0, sollte das bis kurz vor Ende der ersten Halbzeit die letzte Führung gewesen sein. Im Angriff der Gäste lief alles wie gewünscht, ständiger Tempowechsel und immer wieder gut durchdachte Spielzüge wurden von den Angreifern erfolgreich abgeschlossen. Die Geraer bestimmten eindeutig das Spielgeschehen. Schon nach 11 Minuten die erste Auszeit der Gastgeber, nachdem die Post auf 7:10 enteilt war. Nach der Auszeit brachte der Trainer der Gastgeber auch Ihren Neuzugang Igor Ardan ins Spiel, der bis dahin auf der Bank Platz genommen hatte. Er setzte auch sofort die nötigen Impulse im Angriff und brachte den Gastgeber wieder auf 12:12 heran. Doch, das mit der Auszeit, klappte auch auf Geraer Seite - Neujustierung und die Postsieben bestimmte das Spiel wieder. Mehrfach gingen die Gäste mit zwei Toren in Führung, versäumten es jedoch in dieser starken Phase den Vorsprung auszubauen. Zu viele Würfe aus dem Rückraum der Gastgeber fanden auch ihr Ziel im Geraer Kasten. Halbzeitstand 19:20 für die Geraer !
Der Start in die zweite Halbzeit war eine Kopie aus Durchgang eins. Das erste Tor erzielte Bad Blankenburg zum Ausgleich und danach zogen die Postspieler wieder ihr erfolgreiches Spiel auf. Insbesondere Maik Grützbach und Stefan Martin fanden immer wieder die Lücke in der gegnerischen Abwehr. Dann der Knackpunkt im Spiel- erstmals nach 44 Minuten - Überzahlspiel für die Post und die Möglichkeit den Vorsprung auszubauen, doch das Gegenteil passiert - Bad Blankenburg verkürzt. Das war das zweite Geschenk der Männer um Trainer Steffen Waldenburger an diesem Tag und der Gastgeber nahm es dankend an. Die Halle erwachte in Bad Blankenburg und den Gästen schwanden ab Mitte der zweiten Halbzeit die Kräfte und auch das Glück des Tüchtigen war Ihnen an diesem Tag nicht hold. Mehrfach krachte der Ball in der Schlussphase noch an den Pfosten der Gastgeber. Der Gastgeber sah seine Chance und nutze sie. Insbesondere die rechte Angriffsseite der Blankenburger mit Ardan und Oertel konnte wiederholt erfolgreich abschließen. Am Ende feierten die Zuschauer einen 37:34 Sieg ihrer Jungen.
Nicht desto trotz konnten die Postler an die starken Auswärtsspiele der letzten Saison anknüpfen. Weiter so, die Richtung stimmt !

Der Post SV Gera spielte mit:  P. Nedved, L. Möbus, Ch. Szlapka, K. Krech (5 Tore), M. Grützbach (13), S. Teichmann, St. Martin (10), D. Botor (1), K. Rosenbaum (3), E. Pfeifer (2) und J. Mühlberg.
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« Antworten #11 am: 10.10.2006 - 19:37:00 »

HP Meiningen

ESV Lok Meiningen - HSV Ronneburg 26:28 (12:16)
 
Es sah schon besser aus, als in Sonneberg. Das trifft auf jeden Fall auf das Ergebnis zu. Damit hatten wohl am wenigsten die Gäste aus Ostthüringen gerechnet, dass ihnen vom Tabellenletzten das Leben so schwer gemacht worden ist. Trainer Dieter Schulz hat in den vergangenen Trainingseinheiten immer wieder Fehleranalyse betrieben und kontinuierlich an der Reduzierung der Fehlerquote  gearbeitet. Dass diese Quote nach wie vor hoch ist, davon hat sich in diesem Spiel jeder überzeugen können. Da gibt es noch viel zu tun für Trainer und Spieler. Man konnte als Zuschauer aber auch erkennen, dass die Spielweise und das Zusammenspiel verbessert ist. In den ersten 13 Minuten hielt Lok mit den favorisierten Ronneburgern mit und gestaltete das Ergebnis relativ ausgeglichen. Bernd Rosemeier schaffte in Minute 13 den Anschlusstreffer zum 7:8. Dann trat der erste Holperer ein, als Mathias Krüger seine erste Zeitstrafe erhielt. Damit nicht einverstanden, bekam er gleich noch die 2.Strafe dazu und für den weiteren Protest dagegen, noch einmal 2 Minuten und folgend  die rote Karte. Somit war er raus aus dem Match. Die Überzahl nutzten die Gäste, um auf 10:7 davon zuziehen. Diesmal ließ sich Lok aber nicht abschütteln und verkürzte wieder. Man sah an der Körpersprache der Lokspieler, dass sie sich diesmal nicht von solchen Sachen beeindrucken lassen wollten. Mit einer tollen kämpferischen Einstellung versuchten die Einheimischen immer wieder, den Vorsprung der Gäste zu reduzieren. Im Umkehrschluss konnten die Gäste eben immer wieder von den bereits angesprochenen Fehlern der Lok-Spieler profitieren. So schaffte Michael Leipold  zischen der 20. und 28. Minute vier Treffer in Folge. Dazwischen gab es aber immer wieder Tore für den HSV (28./12:14). Dann musste der Gastgeber den nächsten herben Verlust hinnehmen. Thomas Hildebrandt sah den roten Karton für ein Foul an einem werfenden Ronneburger Spieler, dass wohl als Notbremse von den Schieris geahndet wurde. In der letzten halben Minute der 1.Halbzeit trafen in Überzahl die Gäste zum Halbzeitstand von 16:12. Trainer Schulz reagierte und beorderte in Halbzeit zwei Holger Volkmar in den Kasten, während Mike Pfeiffer als Feldspieler agierte. Da nun zwei  Rückraumschützen zuschauen mussten, bot sich dem wiedergenesenen Christian Toennies die große Chance, sein Können zu beweisen. Er wurde mehrfach per angesagtem Spielzug in gute Wurfposition gebracht und konnte drei Würfe im Tor unterbringen. Auch Matthias Baumann und Mike Pfeiffer fielen mehrfach durch guten Einsatz auf. Die Mannschaft gab nie auf und kämpfte bis zur letzten Sekunde um ein  gutes Ergebnis. Es wäre sogar noch eine Überraschung möglich gewesen, als Lok von der 56. bis zur 58. Minute von 21:26 auf 25:26 herankam. Ronneburg legte aber noch einmal ein paar Körner drauf und vergrößerte den Vorsprung wieder auf  3 Tore (25:28/60.) bevor M.Leipold mit dem 26. Treffer für Lok den Schlusspunkt setzte. Mit dieser kämpferischen Leistung haben die Lokspieler viele Zuschauer überzeugt, dass man das nächste Heimspiel unbedingt wieder besuchen sollte. Es muss aber jedem auch unbedingt klar sein, dass diese Leistung ein erster Schritt in die richtige Richtung war und dass noch einige Spiele und noch viel mehr Trainingsfleiß nötig sind, um wirklich an alte Zeiten anzuknüpfen.   

Statistik: Holger Volkmar (Tor) Mike Pfeiffer (1.HZ im Tor; 2.HZ Feldspieler) (5/2), Matthias Baumann (2), Michael Leipold (6/1), Mathias Krüger (1), Olaf Henkler, Normen Volkmar (1), Georg Brachmann, Marcel Struck, Thomas Hildebrandt (3), Bernd Rosemeier, Christian Toennies (3)

7m: ESV 5/4 HSV 1/1
2Min: ESV 5 + 2xr.K. HSV 3
Schieri:  Dähne/Jakob (Bad Klosterlausnitz/Vieselbach)         
Zuschauer: 150
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