|
Marco
|
 |
« am: 15.12.2007 - 23:25:42 » |
|
15.12.2007 17:00 SV T&C Behringen/Sonneborn - SV BW 1893 Goldbach/Hochheim [Hainichsporthalle Behringen]
15.12.2007 19:00 HSV Ronneburg - Ernestiner SV Gotha [Sporthalle Zeitzer Straße Ronneburg]
15.12.2007 19:00 Post SV Gera - Sonneberger HV [Sporthalle IGS Birkenstraße Gera-Lusan]
15.12.2007 19:30 HSV Apolda 1990 - SV Hermsdorf II [Werner Seelenbinder Sporthalle Apolda]
15.12.2007 20:00 HSV Bad Blankenburg - LSV Ziegelheim [Guts-Muths-Sporthalle LSS Bad Blankenburg]
16.12.2007 16:00 SG Könitz/Saalfeld - ThSV Eisenach II [Dreifelderhalle Saalfeld-Gorndorf]
16.12.2007 16:00 SG Erfurt/Bad Langensalza - SV Thuringia Königsee [Sporthalle Sportgymnasium Erfurt]
|
|
|
|
|
Gespeichert
|
|
|
|
|
Marco
|
 |
« Antworten #1 am: 17.12.2007 - 10:56:45 » |
|
HP Ziegelheim
HSV Bad Blankenburg - LSV Ziegelheim 27:25 (12:11)
Die Blankenburger können jetzt wohl endgültig den Meistersekt kalt stellen. Nach einem wiederum äußerst packenden und mit harten Bandagen geführten Spiel zwischen aktuellem und wahrscheinlich zukünftigem Titelträger hatten die Hausherren am Ende knapp die Nase vorn. „Ich denke, mit dem Auftreten können wir dennoch zufrieden sein“, fasste Mannschaftsleiter Andreas Dennstedt zusammen. Ziegelheim zeigte eine starke und taktisch disziplinierte Abwehrleistung vor einem teilweise hervorragend haltenden Torsten Urwank. Allerdings lagen die Probleme einmal mehr in dieser Spielzeit im Angriff. „Gerade in Überzahlsituationen sahen wir gegen die offensive Abwehr der Blankenburger nicht gut aus“, sagte Harald Moritz, Sport-Chef des LSV und meinte eine Reihe Passfehler und unvorbereiteter Abschlüsse. Hinzu kam noch die mangelhafte Chancenverwertung, die in Phasen besonders weh tat, als die Ziegelheimer die Gelegenheit hatten, auf drei Tore davon zu ziehen. So blieb die Partie bis vier Minuten vor Ende eng (24:24), ehe sich Blankenburg absetzte.
Von Beginn an zeigten die Ziegelheimer eine vorbildliche Abwehrleistung gegen die auf allen Positionen bestens bestückten Hausherren. Die ausgegebene Taktik wurde beinahe komplett umgesetzt. Darauf aufbauend gelang es den Gästen stets mit brandgefährlichen blitzschnellen Tempogegenstößen deren Zwei-Tore-Führungen (5:3, 13.; 5:5, 15.) zu egalisieren. Beispielhaft dafür die Phase zwischen 19. und 23. Minute, als die Gäste sich mit Konterhandball zum 9:7 in Front warfen. Allerdings verfielen sie dann wieder in statischere Spielweise mit einer Reihe vergebener Hundertprozentiger, aus der die Blankenburger Kapital schlugen und mit vier schnellen Treffern in Folge aus dem 8:10 die 12:10-Führung zurückeroberten.
Nach dem Seitenwechsel wogte die Partie weiter hin und her (12:13, 32.; 15:14, 36.). Schließlich die stärkste Phase des LSV hervorgehend aus einer 3-6-Unterzahl. Der LSV behielt kühlen Kopf und meisterte die aussichtslose Situation mit einem Treffer über Ralf Reusch. Die Blankenburger gingen schließlich noch einmal mit 18:16 in Front (43.). Dann spielte eine Zeit lang nur noch Ziegelheim. Die Gastgeber brachten die Bälle nicht in den Kasten, weil LSV-Block und Keeper Urwank perfekt standen. Und wieder marschierten die Ziegelheimer pfeilschnell nach vorn und machten in nur drei Minuten vier Tore zur eigenen 20:18-Führung (47.). Die bislang so souveränen Gastgeber mit ihren drei Bundesliga-Akteuren zeigten erstmals Nerven. Ardan warf überhastet am fast leeren Tor einem Meter vorbei. Hellwig frei auf Außen verlor den Ball aus der Hand. Auszeit Blankenburg.
Und die zeigte Wirkung. Der bislang als Spielgestalter agierende Bergner sorgte nun für Probleme in der LSV-Deckung als Kreisläufer (21:20, 50.). Aber die Ziegelheimer blieben am Drücker, hatten ausreichend Chancen, eine Entscheidung herbeizuführen. Aber selbst aus aussichtsreichen Situationen brachten sie den Ball zu selten bis ins Tor. Sie schafften zwar stets den Ausgleich, mehr jedoch nicht (24:24, 56.). Blankenburg aber machte die so genannten „Big Points“ und zog schließlich auf 27:24 kurz vor Ende davon und gewann letztendlich mit viel Dusel diese Partie. Die Ziegelheimer wird die Leistung in Bad Blankenburg ganz sicher weiter aufbauen. Sie haben bewiesen, dass sie, wenn sie verletzungsfrei bleiben, an das Vorjahr anknüpfen können und sicherlich noch ein paar Plätze in der Tabelle nach oben steigen werden. LSV: Urwank, Hahn; Godlinski (1), D. Heinig (8/1), S. Graichen (1), A. Heinig (1), Moritz (7/1), Reusch (4), Knöfler, Wunderlich (1), P. Jahn, Kühnert (1), M. Jahn, Sense (1) Strafminuten: HSV 10; LSV 10 7m: HSV 6/6; LSV 3/2 Schiedsrichter: Luther/Jäger (SV Wartburgstadt Eisenach)
|
|
|
|
|
Gespeichert
|
|
|
|
|
Marco
|
 |
« Antworten #2 am: 17.12.2007 - 10:58:45 » |
|
HP Bad Blankenburg
Unglaublich aber wahr – HSV geht verlustpunktfrei in die Weihnachtspause
HSV Bad Blankenburg – LSV Ziegelheim 27:25 (12:11) Am letzten Spieltag im Jahr 2007 war der amtierende Landesmeister LSV Ziegelheim in der Kurstadt zu Gast. Die Gäste, in dieser Saison von vielen Verletzungen gebeutelt, konnten in Bad Blankenburg auf ihre gesamte Stammformation zurückgreifen. Dadurch entwickelte sich ein an Dramatik kaum zu überbietender Handballkrimi zweier gleichwertiger Mannschaften. Die Cleverness und Gelassenheit des HSV gab aber letztendlich den Ausschlag dafür, dass der Tabellenführer das Parkett erneut als Sieger verlassen konnte. Dadurch wurde der Sechs-Punkte-Vorsprung gegen die Verfolger aus Goldbach und Apolda verteidigt. Dieser Sieg war ein weiterer Meilenstein zum erklärten HSV-Saisonziel Aufstieg in die Regionalliga. Jedoch folgt noch eine sehr schwere Rückrunde mit Auswärtsspielen in Ronneburg, Apolda und Ziegelheim, in denen jeder Sieg neu erkämpft werden muss. Zum jetzigen Zeitpunkt hätten es jedoch die Kurstädter verdient, die Krone des Freistaates aufgesetzt zu bekommen. Die mannschaftliche Geschlossenheit, ihre Ausgeglichenheit und ihr Kampfgeist lassen wöchentlich das Handballherz ihrer Fans höher schlagen.
Das Spiel begann äußerst verhalten. Es dauerte zwei Minuten, ehe Daniel Hellwig per Siebenmeter das 1:0 für die Gastgeber erzielte. Danach traf Stefan Oertel zum 2:1, verwarf jedoch im Laufe der ersten 20 Minuten vier klare Chancen. Er erwischte sowohl im Angriff als auch in der Abwehr eine rabenschwarze erste Halbzeit. Nach 23 Minuten wurde er auch nach der zweiten Zeitstrafe aus dem Spiel genommen. Jedoch führte der Gastgeber trotz allem nach 12 Minuten 5:3. Doch jetzt dauerte es lange fünf Minuten, ehe die Grün-Gelben ihr nächstes Tor warfen. Dadurch konnte der LSV zum 5:5 ausgleichen. Das Spiel hatte in dieser Phase zwei gleichwertige Mannschaften, die sich nichts schenkten. In der 19. Minute stand es in der torarmen Partie 7:7. Doch jetzt drehten die Ostthüringer auf und konnten nach 23 Minuten mit 8:10 in Führung gehen. Steffen Schreiber nahm eine Auszeit. Diese half, um die Mannschaft wieder auf ihre eigenen Stärken zu besinnen, denn jetzt erzielten die Hausherren vier Tore in Folge. Spielstand 12:10. Ziegelheim verkürzte noch zum 12:11-Halbzeitstand.
Die zweite Halbzeit begann und die Gäste kamen voll motiviert aus der Kabine. In kürzester Zeit warfen sie zwei Tore, welche die Führung unter dem Jubel ihrer mitgereisten Fans bedeutete. Glücklicherweise fing sich jetzt der Gastgeber und nach 33 Minuten lag er durch Tore von Ardan und Bergner wieder in Führung. Ziegelheim warf den Ausgleich und Hellwig per Siebenmeter erneut die Führung. Völlig unnötige Meckereien der Gäste gegen die Schiedsrichter führten dazu, dass Ziegelheim nur noch mit drei Spielern auf dem Parkett stand. Doch selbst zu dritt gegen eine in dieser Phase überforderte HSV-Deckung warfen die Ostthüringer den Ausgleich. Dieser Schreck ging wie ein Ruck durch den HSV, der jetzt wieder besser wurde und nach 42 Minuten das 18:16 erzielte. Nun musste Karel Sabrsula durch ein Allerweltsfoul vom Platz. Dies nutzte der LSV Ziegelheim rigoros und warf vier Tore in Folge. Beide Fanblocks peitschten ihre Mannschaften nach vorn. Dies nahmen vor allem die Kurstädter an, die jetzt drei Tore in Folge warfen und somit die Führung erzielten. Nun kam auch Stefan Oertel aufs Parkett zurück, der nun nicht wieder zu erkennen war und noch zwei wichtige Tore warf. Die vollbesetzte Halle schien unter dem Jubel der Fans in Wanken zu gelangen. Ziegelheim glich in der 50. Minute erneut aus, Spielstand 21:21. Bis zum 24:24 blieb es auch so. Doch jetzt besannen sich die Grün-Gelben und konnten sich in der 56. Minute erstmals wieder mit zwei Toren absetzen. Der HSV wirkte jetzt sehr souverän und spielte seine Stärken aus. Als Daniel Hellwig per Siebenmeter zum 27:24 traf, war das Spiel entschieden. Die Freude der Hausherren ging ins Grenzenlose. Selbst Tobias Jahn verließ unter dem Jubel in den letzten Sekunden seinen Kasten, wodurch die Ziegelheimer per Fernwurf noch auf 27:25 verkürzen konnten, was der allgemeinen Freude des HSV jedoch keinen Abbruch tat.
Für den HSV spielten: Jahn, Recknagel; Ardan (4), Bergner (3), Hanl, Hellwig (9/6), Jäschke (1), Korbel (3), Oertel (3), Sabrsula (3), Wendlandt (1), Wiegand
Für den LSV spielten: Urwank, Hahn; Godlinski (1), D. Heinig (8/1), S. Graichen (1), A. Heinig (1), Moritz (7/1), Reusch (4), Knöfler, Wunderlich (1), P. Jahn, Kühnert (1), M. Jahn, Sense (1)
Strafminuten: HSV 10; LSV 10 Siebenmeter: HSV 6/6; LSV 3/2 Schiedsrichter: Luther/Jäger (SV Wartburgstadt Eisenach)
|
|
|
|
|
Gespeichert
|
|
|
|
|
Marco
|
 |
« Antworten #3 am: 17.12.2007 - 11:01:34 » |
|
HP Sonneberg
Erste Halbserie wie verhext
Post SV Gera – Sonneberger HV 31:30 (14:14)
Sonnebergs Handballer kehrten in der vergangenen Samstagnacht vom Auswärtsspiel aus Gera zurück und mussten erneut eine schmerzliche Ein-Tore-Niederlage verkraften. Auch diesmal war natürlich ein Sieg drin gewesen, doch zumindest ein Remis hätten sie sich verdient gehabt.
Das Spiel begann relativ ausgeglichen, wobei vorerst die Spielzeugstädter das Tempo diktierten und bis zum 4:6 mit zwei Toren führten. Danach fanden auch die Gastgeber ins Spiel und konnten den Ausgleich erzielten. Das Spiel wogte nun hin und her, wobei es erneut die Sonneberger waren, die sich zehn Minuten vor Schluss leicht absetzen konnten. Doch nach einer Auszeit durch Geras Trainer verlief das Spiel wieder ausgeglichen und beim Pausenpfiff stand ein gerechtes Unentschieden auf der Anzeigetafel. (14:14)
Nach dem Wechsel ein ähnliches Bild in der mit 60 Zuschauern sehr schwach besetzten IGS-Halle in Gera. Dann waren es erneut die Spielzeugstädter die das Tempo noch einmal anzogen. Beim 21:18 hatte man erstmals drei Tore Vorsprung, doch anstatt an dieser Stelle schon den berühmten Sack zu zumachen, leistete man sich dumme Fehler. Im Angriff zu unkonzentriert und die Deckung zu löchrig und schon kam der gastgebende Post SV Gera zurück ins Spiel. Vor allem mit einem überragenden Maik Grützbach (15 Tore!) schafften sie es sogar die Partie zu kippen. Bei acht Geraer Treffern gelang den Sonnebergern nur einer und der Gastgeber war mit 26:22 davon gezogen. Doch wer nun glaubte, das Spiel sei entschieden, musste sich anschließend die Augen reiben. Es dauerte zwar eine Zeit, doch die Spielzeugstädter besannen sich ihrer Stärken und wollten auch den mitgereisten Fans zum Jahresabschluss ein kämpferisches Spiel bieten. Durch eine aggressivere Abwehr, einen sich steigernden de Rooij im Tor und wieder mehr Wurfglück kam man zurück ins Spiel. Erst schnupperte man beim 28:26 und später beim 30:29 wieder Morgenluft. Doch wie so oft wollte der Ausgleich nicht gelingen.
Dann wieder Dramatik pur und leider wieder kein Happy End, wie schon öfters im Laufe dieser Saison. Gera erzielte die 31:29 Führung und sah sich eine Minute vor dem Ende auf der Siegerstraße, doch durch ein Tor von Martin Blechschmidt zum 31:30 war man noch einmal im Spiel. Es waren noch dreißig Sekunden zu spielen. Gera im Ballbesitz und Sonneberg mit einer offenen Deckung. Der Abschluss der Geraer kam zehn Sekunden vor dem Schlusspfiff, verfehlte allerdings das Tor. Sonneberg im Angriff, doch durch gezielte, clevere Fouls der Gastgeber kam man nicht mehr zum entscheidenden Torwurf, um vielleicht doch noch den Ausgleich zu erzielen. Am Ende wieder einmal ein spannendes Spiel, in dem die Sonneberger Kampfgeist und mannschaftliche Geschlossenheit bewiesen, aber es dennoch nicht reichte einen Punkt beim direkten Tabellennachbarn mitzunehmen.
Die Spielzeugstädter überwintern nun auf dem siebten Tabellenrang und haben mit 12:12 Zählern ein ausgeglichenes Punkteverhältnis, doch hat man den Blick nach oben noch nicht verloren. Eines darf man allerdings auch nicht vergessen: Das Mittelfeld der diesjährigen Oberligatabelle ist sehr eng gestaffelt und es kann sehr schnell gehen und man findet sich im unteren Tabellendrittel wieder. Doch soweit will man im Moment noch nicht denken und die Weihnachtsfeier am kommenden Freitag genießen und auf ein durchaus erfolgreiches Jahr anstoßen. Denn wenn um 19 Uhr in der Stadiongaststätte der Vorsitzende Stefan Schneider die Veranstaltung eröffnet, sei doch an Erfolge des Jahres 2007 erinnert. Und mit dem Gewinn des Thüringer Vereinspokal hat man sich doch auch ein Denkmal geschaffen, denn dieser Titel wanderte zum allerersten Mal in die Spielzeugstadt. Presse SHV
Sonneberg: de Rooij; Müller (1), R. Blechschmidt (3), M. Blechschmidt (10), Poser, Gurtowoi (2), Kroll (5/3), Kienel (3), Sydorchuk (6)
|
|
|
|
|
Gespeichert
|
|
|
|
|
Marco
|
 |
« Antworten #4 am: 17.12.2007 - 11:03:53 » |
|
HP Gotha
Untergang zu zehnt
HSV Ronneburg - Ernestiner SV Gotha 31:19 (15:11)
Was vorne fehlt ist hinten nicht da. Mit dieser alten Heimwerkerweisheit lässt sich der Auftritt der Ernestiner wohl trefflich beschreiben. Schlaffe 19 Tore geworfen, 12 mehr kassiert - in Ronneburg gab es eine tüchtige Naht. Die schön herausgespielte 1:0-Führung besorgte der eingelaufene Wandtke vom Kreis. Dem auf dieser Position aufgebotenen Jicha glückte nur ein einziger Treffer, die Gastgeber-Deckung legte diese Torquelle ebenso still wie die beiden Flügel. Der letztens noch so erfolgreiche Perner kam überhaupt nicht zum Zug, von der anderen Seite wurde auch nur zweimal eingenetzt (Wandtke, Meß). Ganz anders der HSV, der den Löwenanteil seiner Angriffe von außen abschloss. Gewissermaßen dazu gezwungen - die Gothaer praktizierten ein 4:2-Deckungssystem -, nutzten die schnittigen Linienflitzer die Schwächen des jeweiligen Gegenübers gnadenlos aus. Grundverkehrt war die taktische Marschroute der Gäste eigentlich nicht. Ronneburg konnte keine Spielzüge fahren und wurde zum kräftezehrenden Aktionshandball genötigt. Kleinkriegen ließen sich die Einheimischen dadurch keineswegs. Zänsler zerrte an den Ketten, tankte sich gegen Behling zu sieben Treffern durch, Meyer (7/2) wühlte wie gewohnt in der Spitze. In der ersten Halbzeit blieben die Ernestiner einigermaßen im Geschäft. Zwischen einem und fünf Toren pendelte der Vorsprung der Hausherren. Das Problem: Immer, wenn die Gäste ran waren (7:6, 11:9), sündigten sie im Angriff gleich mehrfach, tappten in die Konterfalle. In Form von Fehlpässen sowie Torwürfen, die ihre Bezeichnung nicht wert waren, wurden den Ronneburgern die vorweihnachtlichen Präsente dargereicht. Als Wurzel allen Übels ist erneut der mangelhafte Angriffsdruck zu nennen, ohne den sich der ESV immer wieder ins Zeitspiel verrannte. Mit Querpassstafetten in gebührendem Abstand zur Abwehrreihe lassen sich nunmal keine Lücken reißen. Nachdem die Gothaer den Start in die zweite Hälfte verschlafen hatten (18:12), hielten sie den Rückstand wenigstens in diesem Rahmen (22:15, 24:18). Dass jedoch das 26:19 neun Minuten vor Ende bereits den letzten ESV-Treffer bedeutete, war eine üble Posse. Sich so aufzugeben, hat dem Anstand, einem besseren Gegner zu unterliegen, rein gar nichts gemein. ESV: Steinbrecher - Jicha 3/2, Wandtke 2, Perner, Meß 1, Irmisch, Behling 4, Thieme 1, Stegner 5, Hofmann 3 Strafwürfe: 2/2 (HSV 5/5) Zeitstrafen: 8 (8) Rote Karten: 1 (2) / alle nach 3 x 2 min Schiris: Hauke/Olbert (Pößneck/Jena)
|
|
|
|
|
Gespeichert
|
|
|
|
|
Marco
|
 |
« Antworten #5 am: 17.12.2007 - 11:05:36 » |
|
HP Ronneburg
Nur 19 Gegentore in 60 Minuten
Ronneburg deklassiert Gotha – Chancen auf Rang zwei weiter intakt
HSV Ronneburg – Ernestiner SV Gotha 31:19 (15:11)
Die Ronneburger Handballer haben gestern erwatungsgemäß das Team aus Gotha in eigener Halle mit 31:19 deklassiert. Dass es in der ersten Halbzeit noch nicht so rund lief, war für HSV-Coach Stefan Koska kein Beinbruch. „Die Gothaer haben sehr offensiv gedeckt. Haben immer zwei Spieler von uns press gedeckt. Da brauchten wir schon einige Anlaufzeit.“
Vor allem Matthias Zänsler und Sven Gottschalk bekamen das zu spüren. Im zweiten Durchgang mussten die Gäste, die wieder mit dem Ex-Eisenacher Oliver Behling spielten, ihrer Spielweise Tribut zollen. „Das war nur eine Frage der Zeit, wann sie kräftemäßig einbrechen“, sagte Koska.
Als sich die Ronneburger erstmals mit sechs, sieben Toren absetzen konnten, war die Partie praktisch gelaufen. Ein Extra-Lob verdiente sich diesmal die gesamte Abwehr, inklusive der beiden Torhüter. „19 Gegentore in 60 Minuten, das ist schon ein sehr guter Wert. Da kann man nicht meckern“, sagte der HSV-Coach. Personell gab es bei den Hausherren einige Fragezeichen. Thomas Heidrich konnte gar nicht spielen. Er lag mit einem grippalen Infekt daheim im Bett. Zänsler, ebenfalls geschwächt, wurde nur im Angriff eingesetzt. Carsten Kusch hatte es auch erwischt. Dafür bekamen Chris Dathe in der Deckung und Koska-Junior, der erst 17 Jahre alte Torsten Koska, im Angriff längere Einsatzzeiten.
Sehr erfreulich aus Ronneburger Sicht war das Comeback von Veit Nowak. Der 27-Jährige hat seinen mehrfachen Nasenbeinbruch aus dem Heimspiel gegen Behringen Ende September vollständig auskuriert. „Er kann für uns in der Rückrunde noch zu einem ganz wichtigen Mann werden, weil er sehr flexibel ist. Ich kann ihn auf fast jeder Position bringen“, sagte Koska-Senior.
Mit sieben Minuspunkten überwintert der HSV auf Rang vier in der Oberliga. Der Abstand zum Liga-Primus Bad Blankenburg ist enorm. Dagegen ist im Kampf um Platz zwei alles möglich. Ronneburg ist nur ein Punkt getrennt von Goldbach/Hochheim und Apolda. „Wir müssen noch nach Goldbach, und Apolda kommt zu uns. Wir haben also alle Optionen, den Vizemeistertitel aus dem Vorjahr zu wiederholen.“
Der Abend klang bei den HSV-Handballern mit einer Weihnachtsfeier aus. Heute Vormittag machte die komplette Mannschaft einen Abstecher auf den Weihnachtsmarkt nach Jena. „Solche Maßnahmen sind sehr wichtig. Sie bringen das Team noch enger zusammen.“ Linksaußen Daniel Koska stand dabei im Mittelpunkt. Er wurde 21 Jahre alt.
HSV: Zehmisch, Wolf, D. Koska (1), Gottschalk, T. Koska, Zänsler (7), Nowak (1), Dathe, Bauer (2), Vollgold (2), Förster (7), Kusch (4), Meyer (7)
|
|
|
|
|
Gespeichert
|
|
|
|
|
Marco
|
 |
« Antworten #6 am: 17.12.2007 - 11:11:53 » |
|
HP Goldbach
(TLZ) Zehn Tore besser als der Aufsteiger
SV T&C Behringen/Sonneborn - SV BW 1893 Goldbach/Hochheim 25:35 (12:18)
Ein Derby ist meist spannend und emotionsgeladen. Dass es auch anders geht, erlebten Handball-Fans am Samstag in der Behringer Sporthalle. Dort unterlag Oberliga-Aufsteiger Behringen/Sonneborn dem SV BW Goldbach/Hochheim mit 25:35 (12:18) Toren.
Die Ausgangssituation für Sonneborn war ungünstig. Nicht nur, dass Albrecht und Steffen Erhardt arbeitsbedingt kaum trainieren konnten, kamen mit Voss (Muskelfaserriss) und Brachmann (Innenbandanriss) noch zwei Verletzte hinzu. Die Goldbacher dagegen hatten alle Mann an Bord und konnten befreit aufspielen; sie wurden am Ende ihrer Favoritenrolle im vollen Umfang gerecht.
Bis zum 5:5 gestaltete sich die Partie offen. In dieser Phase setzte Kohls erfolgreich seine Konterläufe an und Marx brachte sich effektiv als Kreisläufer ein. Aus dem Rückraum heraus entwickelte “T&C” jedoch wenig Gefahr, nur Blaß sorgte für den nötigen Druck. Die Goldbacher waren in der Anfangsphase diszipliniert und auf Sicherheit bedacht, gestalteten den Spielaufbau langsamer als gewohnt. Nach gut 10 Minuten hatten sie sich aber an das Fehlen von Klebemitteln gewöhnt, Fangfehler lagen im Rahmen des üblichen. Von da an übernahmen die Blau-Weißen das Zepter auf dem Feld, brachten die Gastgeber erstmals mit drei Toren ins Hintertreffen (5:8/12.9). Vanek reagierte, setzte nun Neumann für Steffen Erhardt im linken Rückraum ein. Der Ex-Goldbacher wuchtete einen verdeckten Schlagwurf zum 8:10 18. ins Tor. Goldbachs Juhnke stellte, fast mit der Pausensirene, den 12:18 Halbzeitstand her.
Blaß erweist dem SV einen Bärendienst
Nach dem Wechsel zeigten sich die Gastgeber energischer. Sie brachten sich mit vier Treffern innerhalb von zwei Minuten auf 17:19 heran, jedoch erwies Blaß seiner Mannschaft einen Bärendienst, indem er sich wegen Meckerns die dritte Zeitstrafe einhandelte Rot, (38.). Nun zogen die Blau-Weißen ihrerseits das Tempo an.
Dem 18:23 durch Andreas folgte kurze Zeit später das 19:29 (49.) durch Mitrovic, der beim 29. Treffer einen langen indirekten Abwurf von Schneegaß aufnahm und eiskalt verwandelte. Mitrovic erwies sich mit 13 Toren einmal mehr als Meister seines Faches. Hinten galt lange seine besondere Aufmerksamkeit Christopher Kohls. Der Routinier unterbrach effektiv den Offensivdrang des Torschützenkönigs, war außerdem sechsmal vom Siebenmeterpunkt erfolgreich. Ein Pfund, mit dem die Goldbacher auch in Behringen wuchern konnten: viele tolle Paraden der Torhüter Schneegaß und Harseim. Schneegaß raubte den Siebenmeter-Schützen den Nerv, und Harseim hielt einige verdeckte Würfe.
In den letzten zehn Minuten plätscherte die Partie dahin und auf den Rängen kam keine rechte Derbystimmung mehr auf. Die Blau-Weißen hatten ihr Ziel erreicht, können auf Tabellenplatz zwei überwintern. Die Sonneborner brauchen diese Pause, um die Verletzungen der Stammspieler auszukurieren.
Sonneborn: Münch, Busch - St. Ehrhardt, Blaß, Schenk, Kohls 11/1, Sv. Ehrhardt, Werner 1, Hellmund, Stehmann 3/2, Albrecht 2, Neumann 4, Marx 4; Goldbach: Schneegaß, Harseim, Walter - Voigtritter, Skowronek 4, Mitrovic 13/6, Dejmek 3, St. Juhnke 5, Taubert 2, Andreas 4, Stegner 4, Moratschke; Strafwürfe: 4/10 Goldbach: 6/7; Zeitstrafen: 7×2 min, inkl. RK gegen Blaß/38. 8×2 min, inkl. RK Voigtritter/54.
(TA) Unerwartet gemächlich
Im Nachbarschaftsderby spielten die Blau-Weißen ihre Routine runter, Aufsteiger Sonneborn versuchte mitzuhalten, war aber personell geschwächt mit seinem Latain am Ende. Das Derby brachte wie erwartet ein volles Haus, aber nicht die kämpferische Auseinandersetzung, wie auch Sebastian Juhnke auf den Rängen beobachten konnte: “Ich dachte nicht, dass das heute so deutlich wird, was unsere Mannschaft angeht, war sie sehr diszipliniert und kam auch mit dem ungewohnten Ball erstaunlich gut zurecht”. Juhnke hat seine OP gut überstanden, wartet auf den Reha-Termin, möchte aber nichts voreilig riskieren und erst zur neuen Saison wieder voll einsteigen.
In der ersten Hälfte sahen die etwa 300 Zuschauer kein überragendes Spiel. Höhepunkte waren zwei gehaltene Siebenmeter von Schneegaß, Mitrovic auffällig gemeinsam mit Stefan Juhnke, der diesmal ungewohnt ruhig seine Kreisläuferaufgabe erfüllte und sich mit Tiho in schönen Spielkombinationen auszeichnete. Unauffällig dagegen Stegner, der erst nach der Pause in Erscheinung trat. Auf Gastgeberseite war Neumann auf der Halben kein voller Ersatz für den verletzten Brachmann, auch der verletzte Voß wurde vermisst. Kohls, der einige seiner berühmten Konter lief, wurde später in Schutzhaft genommen, sodass auch dieser Trumpf verblasste. Den Sonnebornern merkte man die ungewohnte Zusammensetzung an, besonders im Aufbau wirkten sie unsicher, machten Fehler. Goldbach hielt mit vorgezogener 4-2 Verteidigung dagegen und fuhr bis zur Pause einen 6-Tore-Vorsprung heraus.
Durch die konsequente Führung des Schiri-Paars hatten sich auf beiden Seiten Zeitstrafen angesammelt, sodass damit zu rechnen war, dass sich die Teams personell frühzeitig minimieren würden. Der erste war Thomas Blaß (37.), der übrigens auch verletzt schon in das Spiel gegangen war. Voigtritter folgte auf Goldbacher Seite mit 3 x 2 Minuten (53.).
Die Gastgeber zeigten nach der Pause ihre beste Phase. Kohls hatte sie mit einem Konter eingeleitet, nach Bedienung von Münch, der einen Angriff parierte. Neumann erhöhte auf 15:19, Tiho versiebte einen Siebenmeter, das nutzte Albrecht zweimal auf 17:19, nachdem Moratschke und Juhnke nicht rechtzeitig zugegriffen hatten (36.). Doch zu schwach war der Angriff, um den Ausgleich zu erreichen. Auf der Gegenseite beendete Stegner die torlose Zeit der Goldbacher, Neumann vergab dazu einen Siebenmeter, sodass Mitrovic auf 17:22 erhöhen konnte. Schwächen in der Treffsicherheit, auch von der Linie, machten es den Gästen einfacher, weiter zu erhöhen, so scheiterten Stehmann, Kohls und Neumann. Als Dejmek, der diesmal etwas weniger zu sehen war, zum 18:26 (45.) traf, schien die Vorentscheidung da. Wieder Abspielfehler der Sonneborner ließen die Gäste auf 19:29 davonziehen, Kohls und Werner betrieben noch ein bisschen Kosmetik, Marx dagegen vergab seine Konterchance, die ihm Neumann bescherte. Auf Goldbacher Seite ließ Skowronek es noch zweimal klingeln, Kohls zog zweimal mit. Dann schienen beide Seiten bereits mit dem Stand sich einverstanden zu erklären. Das Spiel tröpfelte dahin, auf den Rängen blieb es auch verhältnismäßig ruhig.
Insgesamt kein Kampfderby, was viele Zuschauer sich auch gewünscht hatten.
Behringen/Sonneborn: Münch, Busch, St. Ehrhardt, Blaß, Schenk, Kohls 11/1; Sv. Ehrhardt, Werner 1, Hellmundt, Stehmann 3/2, K. Albrecht 2, Neumann 4, Marx 4 Goldbach/Hochheim: Schneegaß, Harseim, Walter, Voigtritter, Skowronek 4, Dejmek 3, St. Juhnke 5, Mitrovic 13/6, Taubert 2, D. Andreas 4, Stegner 4, Moratschke Strafwürfe: 4/10 (G/H: 6/7) Zeitstrafen: 7 (3×2 Blaß); 8 (3×2 Voigtritter)
|
|
|
|
|
Gespeichert
|
|
|
|
|
Marco
|
 |
« Antworten #7 am: 17.12.2007 - 21:49:06 » |
|
HP HSC Erfurt
Erneut leichtes Spiel
SG Erfurt/Bad Langensalza – SV Thuringia Königsee 30:16 (13:5)
Erfurt. Solche Gegner hätten sich die Erfurter wohl eher zum Saisonauftakt gewünscht. Wie schon zuletzt gegen die SG Könitz/Saalfeld stellte sich auch an diesem Wochenende mit dem SV Thuringia Königsee ein ganz schwaches Team in der Halle des Pierre-de-Coubertin-Gymnasiums vor. Doch leider blieb der heimischen SG zu Beginn der Spielrunde gegen vier der Ligafavoriten keine Zeit zur Selbstfindung und so geriet das Team um Trainer Andreas Köthe in eine kleine Sinnkrise. Zum Jahresabschluss findet man sich daher nun mit 11:11 Punkten trotz spürbaren Aufwärtstrends lediglich auf einem gemessen an den Ansprüchen nicht befriedigenden 8. Tabellenrang wieder. Gegen das Liga-Urgestein aus Königsee war die Heimmannschaft allerdings gewarnt, schließlich hatte der Gegner u.a. den Tabellenzweiten aus Goldbach niedergerungen. Vielleicht auch darum entwickelte sich von Beginn an eine sehr einseitiges Spiel zugunsten der Hausherren. Ulf Hering zeigte sich im Kasten hervorragend auf die Würfe der Südthüringer eingestellt, lediglich Dademasch machte bezeichnenderweise von der Außenposition Tore für die Gäste. Der hochgelobte und routinierte Rückraum hingegen vermochte den Erfurter Innenblock in keiner Phase zu beeindrucken. Spielmacher Najman wirkte lustlos und Hüttner sowie Oldenburg übertrafen sich in Fehlversuchen. Hinzu kam eine exzellente Blockarbeit, allein Steffen Ahrens hielt seine Hände achtmal schützend vor seinen Torwart. So standen nach 30 Minuten lediglich fünf Gegentore zu Buche, die eigene Angriffsleistung hingegen war noch nicht am oberen Limit angekommen. Und so nahm man sich vor, genau das zu ändern, ohne dabei in der Defensive nachzulassen. Letzteres gelang nicht ganz, Hüttner und Oldenburg fanden nun hin und wieder eine Lücke im Erfurter Innenblock. Offensiv investierte die SG nun aber etwas mehr Kräfte und kam zu einfachen Toren aus allen Lagen. Das fachkundige Publikum fragte sich wohl des Öfteren erschreckt, was bloß aus dem einstigen „Oberligaschreck“ Königsee geworden ist. Ohne echte Gegenwehr ließen die dem Spielgeschehen ihren Lauf und die Erfurter gewannen locker und leicht mit 30:16. Auf derlei Weihnachtsgeschenke kann sich die SG aber im neuen Jahr nicht verlassen. Denn dann reist man mit den dann hoffentlich wieder genesenen André Ahrens, Marc Schalles und René Schröpfer zu den heimstarken Sonnebergern. Zuvor steht aber am Samstag, dem 5.1.2008 um 20.00 Uhr in der alten Blechbüchse (SH Mittelhäuser Straße) das Pokalspiel gegen den Klassenprimus HSV Bad Blankenburg auf dem Plan. Beide Teams werden diese Partie nutzen, um nach der Spiel- und Trainingspause wieder genügend Fahrt für die Liga aufzunehmen.
SG Erfurt/Bad Langensalza: Hering, Wunderlich, Hielscher – Göpfert 1, Menge 6, Ludwig 3, Trommer 4, Ratz, Baumgarten 7, St. Ahrens 7, Braun 1, Minevski 1
|
|
|
|
|
Gespeichert
|
|
|
|
|
Marco
|
 |
« Antworten #8 am: 17.12.2007 - 21:58:15 » |
|
HP Apolda
HSV Apolda 1990 - SV Hermsdorf II 32:26 (14:14)
Platz drei zum Weihnachtsfest
Mit dem Erfolg über die Reserve des SV Hermsdorf sicherte sich unser Team die gute Laune über die Feiertage. Kein Wunder, denn auf Platz drei liegend, punktgleich mit Goldbach lässt sichŽs gut feiern. Nur die wenigsten Kenner der Oberliga erwarteten unser Team in dieser Tabellenregion. Umso schöner für die Fans des HSV. Doch spielerisch läuft längst nicht alles so, wie es sich Team, Trainer und auch die Fans des HSV erhoffen. Denn auch gegen die Hermsdorfer taten wir uns schwer, benötigten wir viel Zeit und Einsatz, den Sieg einzufahren. Die Gründe? Erstens präsentierten sich die Gäste so gar nicht, wie ein Abstiegskandidat, zeigten individuelle Klasse. Zweitens spielte in erster Linie unsere Abwehr über weite Strecken zu sorglos und drittens lief unser Angriffsspiel bei weitem nicht nach unseren Vorstellungen. Viel Krampf, zu wenig Bewegung und vor allem in der ersten Hälfte, eine Menge überhasteter, unplatzierter Torwürfe prägte unser Angriffsspiel. Das sah nicht so gut aus. Dennoch setzte sich Hermsdorf nicht ab, genügte stets ein kurzes Anrucken, um den HSV-Express in den Gleisen zu halten. Spätestens mit Wiederanpfiff wollten wir die Gäste in die Schranken weisen, zeigen, wer Herr im Hause ist. Doch viel änderte sich nicht. Es bedurfte erst der Steigerung von Lars Möbus im Kasten und der Manndeckung für die Hauptangreifer der Holzländer, um Sand ins Hermsdorfer Getriebe zu schütten. Jetzt konnten wir uns langsam etwas absetzen, ohne jedoch dabei zu überzeugen. Aber was sollŽs? Den Gästen fehlten jetzt die Mittel, uns nochmals ernsthaft in Gefahr zu bringen und wir spielten das Spiel erfolgreich zu Ende. Schön war es nicht unbedingt, aber für gute Stimmung ausreichend. Gute Stimmung in der altehrwürdigen Werner-Seelenbinder-Sporthalle und gewiss auch bei der Jahresabschlussfeier am kommenden Samstag. Nächstes Jahr können wir uns hoffentlich noch steigern.
Unsere Mannschaft: Lars Möbus, Patrick Salitzki (Tor)
Strafwürfe: HSV: 6/4 Hermsdorf: 4/1 Zeitstrafen: HSV: 5x2min Hermsdorf: 10x2min Schiedsrichter: Leinhos/Sondermann
Spielfilm: 2:0, 4:4, 6:8, 10:10, 14:14 (Hz.) 15:17, 17:17, 19:19, 22:19, 24:20, 27:22, 29:26, 32:26
|
|
|
|
|
Gespeichert
|
|
|
|
|
Marco
|
 |
« Antworten #9 am: 17.12.2007 - 22:11:56 » |
|
OTZ Saalfeld 17.12.2007
Neuling mit Albtraum
SG Könitz/Saalfeld ohne reelle Siegchance gegen ThSV II
SG Könitz/Saalfeld - ThSV Eisenach II 23:34 (9:19)
Die gestrige Niederlage der SG Könitz/Saalfeld hat einen Namen: Alexander Schiffner. Der Eisenacher entwickelte sich in der Partie zum Albtraum für den Neuling. Er warf statistisch gesehen jedes zweite Tor der Zweitbundesliga-Reserve, versenkte davon allein alle zehn gegen die SG verhängten Siebenmeter. "Die Gäste waren auf allen Positionen besser besetzt", schätzt nach der Partie Übungsleiter Christian Wagner ein, der die Niederlage nicht nur an den Leistungen von Schiffner festmachen will.
Der Gastgeber hielt nur in den ersten zehn Minuten mit. Da gelang ihm mehrfach die Führung. Doch als man dann zwei Zeitstrafen hinnehmen musste, nutzte Eisenach die Chancen eiskalt und zog auf 6:11 davon. "In dieser Phase des Spieles zogen sie das Tempo an", stellt Wagner fest, der mit ansehen muss, wie bis zur Halbzeitpause besagter Alexander Schiffner die Gastgeber fast allein besiegte: Während er elf Mal in den ersten dreißig Minuten traf, konnte Könitz/Saalfeld nur neun Mal jubeln.
Auch in der zweiten Hälfte änderte sich wenig an dieser Szenerie: Die Eisenacher, im Gefühl des sicheren Vorsprungs, ließen es ruhiger angehen und verwalteten den Zehn-Tore-Vorsprung. Schon zu diesem Zeitpunkt zweifelte keiner mehr am Erfolg der Gäste, die damit ihrer Favoritenrolle gerecht wurden.
Aufregend wurde es nur noch in den letzten fünf Minuten. Zum einen verletzte sich Schiffner schwer und musste mit Verdacht auf Wadenbeinbruch ins Krankenhaus (55.). Und zum anderen beendeten SG-Akteur Michael Heerwagen (56.) sowie Nils Weidner (ThSV; 57.) nach der jeweils dritten Zwei-Minuten-Strafe das Spiel vorzeitig.
Über die Feiertage will der Oberliga-Neuling nun die beiden (eingeplanten) Pleiten gegen die favorisierten Teams von Apolda und Eisenach aus den Köpfen bekommen und sich auf die beiden wohl vorentscheidenden Abstiegsspiele bei Hermsdorf II und Königsee im Januar vorbereiten. Gut möglich, dass der Trainer deshalb auch am ersten Weihnachtsfeiertag zum Training bittet.
SG: Lindig, Matussek - Heerwagen (4), Arnold (4), M. Dietzel (1), Volkmar (5), S. Schmidt (1), Marc. Hinz (2), F. Dietzel (2), Steyer (2), Zahn (2).
|
|
|
|
|
Gespeichert
|
|
|
|
|
Marco
|
 |
« Antworten #10 am: 17.12.2007 - 22:15:53 » |
|
OTZ Gera 17.12.2007
Grützbach trifft aus allen Lagen
Gegen Sonneberg mit Rumpfmannschaft vierten Sieg in Folge erkämpft
Post SV Gera - Sonneberger HV 31:30 (14:14)
"Ich brauche jetzt erst einmal vier Wochen Handballpause. Ich bin leer , kommentierte ein erschöpfter, aber zufriedener Post-Trainer Steffen Waldenburger nach dem schwer erkämpften 31:30-Erfolg über Sonneberg.
Nach dem vierten Sieg in Folge "befinden wir uns wieder im Plan , fügte der Coach hinzu, der am Samstag auf eine ganze Reihe von Spielern hatte verzichten müssen. Der zuletzt so starke Udo Werler war in der Woche an einem Schleimbeutel im Knie operiert wurden. Die Tschechen Rosenbaum und Borik (Handbruch) standen verletzungsbedingt nicht zur Verfügung. Pfeifer fehlte wegen Urlaubs. So standen den Post-Verantwortlichen gerade noch neun Spieler zur Verfügung, von denen mit Nedved, Grützbach und Teichmann auch noch drei angeschlagen waren.
"Ich hatte meine Bedenken, dass wir nach 40 Minuten einbrechen. Aber zu diesem Zeitpunkt haben wir die Partie für uns entschieden. Das heute war ein Sieg der Moral, den wir die letzten 30 Sekunden clever über die Zeit gebracht haben.
Grützbach ragte mit seinen 15 Toren natürlich noch heraus. Torwart Nedved hat die wichtigen Bälle pariert. Mit dem Erfolg haben wir uns einen der Konkurrenten um Platz fünf erst einmal vom Leib gehalten, zumal dann im Januar zwei schwere Auswärtsspiel in Goldbach und Ziegelheim folgen , erzählte Trainer Waldenburger.
Zwar führte Post vor 70 Zuschauern in Lusan mit 2:1 (4.). Aber die hektische Anfangsphase gehörte den Spielzeugstädtern. Den Geraer unterliefen einige technische Fehler, die Torwart Nedved mit gehaltenenen freien Bällen kaschierte. So lag man mit 2:4 (10.) im Hintertreffen.
Vorn wollte der rechte Druck nicht aufkommen. Aber auf Remmes Spielmacher-Qualitäten und Grützbachs unbändiges Durchsetzungsvermögen war Verlass. Ihm gelangen allein in der ersten Halbzeit neun Treffer. Die 8:6-Führung (19.) gaben die Geraer aber wieder aus der Hand. Beim 14:14 wurden die Seiten gewechselt.
Nach Wiederbeginn schien der Gastgeber Probleme zu bekommen. Gerade der Ex-Ronneburger D. Sidortshuk traf für Sonneberg mehrfach ins Schwarze. So geriet die Waldenburger-Sieben beim 18:21 (41.) in Bedrängis, rappelte sich aber sofort wieder auf. Ein Tor-Dreier von Grützbach und ein Treffer des nach dem Wechsel auf der ungewohnten Linksaußen-Position aufdrehenden Botor machten aus dem Drei-Tore-Rückstand binnen drei Minuten eine 22:21-Führung (44.).
Mit vier Treffern in Folge zog Post nach dem folgenden Ausgleich gar auf 26:22 (51.) davon. Durch war man damit noch nicht, auch weil Sonneberg in der Schlussphase Kanonier Grützbach in Manndeckung nahm.
Beim 30:29 (58.) war der Gast wieder dran. Remmes 31:29 war Gold wert, wenngleich man am Ende doch noch zittern musste. Aber clever brachten die Geraer den 31:30-Vorsprung trotz Sonneberger Ballbesitzes über die Zeit und lagen sich nach dem Abpfiff überglücklich in den Armen.
Post SV Gera: Nedved - Krech, Seidemann (2), Botor (6), Teichmann (4), Remme (3), Grützbach (15/3), Seime (1).
Siebenmeter: Gera 3/3, Sonneberg 4/3. Zeitstrafen: Gera 10 (+ Disqualifikation Teichmann 60.), Sonneberg 8
|
|
|
|
|
Gespeichert
|
|
|
|
|
Marco
|
 |
« Antworten #11 am: 18.12.2007 - 11:18:48 » |
|
HP Königsee
SG Erfurt/Bad Langensalza - SV Thuringia Königsee 30:16 (13:5)
Thuringia nur Spielball - Magere Trefferausbeute bei Königseer Fehlwurf-Festival
Zu jedem Auswärtsspiel nehmen sich die Königseer viel vor, um nicht zum Spielball zu werden. Sie bereiten sich entsprechend vor und setzen sich Maßstäbe, doch am Ende bleiben die Ernüchterung und Hoffnung, dass auch das Schlussduo zu nichts Zählbaren kommt. So geschehen auch beim letzten Auftritt in diesem Jahr, welcher allerdings noch nicht das Hinrundenende war. Die Thuringia-Sieben spielte sich am unbeliebten Sonntagnachmittag erneut in ein Festival von Fehlern, welches schon frühzeitig aufzeigte, wohin der Weg geht. Ein besseres Abschneiden konnte auf Grund der hohen Fehlwurfquote von Dademasch, Hüttner, Najman und Oldenburg abgehakt werden. Dazu gesellte sich das entsprechende Abwehrverhalten, was alles in allem auch Coach Steffen Varchmin des öfteren in Rage brachte. Beide Teams begannen zunächst verhalten und geizten mit dem ersten Treffer, den die Gastgeber nach drei Minuten erzielten. Die Rinnestädter warteten dagegen bis zur fünften Spielminute, wo man verkürzte (1:2). Von da an ging dann allerdings die Post ab bei der Spielgemeinschaft, welche sich auf 6:1 (9.) absetzen konnte. Thuringia blieb auch weiterhin unter den Erwartungen seiner zahlreich mitgereisten Fans, welche aus dem Kopfschütteln nicht herauskamen und bis zur Pausensirene ganze fünf Tore zu sehen bekamen, was bis dato noch nicht zu registrieren war. Erfurt/Bad Langensalza nahm dieses Angebot an, schien aber die Gäste noch zu schonen (13:5, 30.). Mit wechselnden Torerfolgen wurde in den zweiten Durchgang gestartet (15:7, 33.). Als die Rinnestädter wieder in ihr Fahrwasser kamen und zu patzen begannen, erreichten die Gastgeber die Zehn-Tore-Differenz (17:7, 35.), welche noch ausgebaut wurde (19:7, 37.). Umstellungen und taktische Maßnahmen griffen nur kurzzeitig, um das Resultat freundlicher zu gestalten (9:20, 40.). Königsee konnte sich drehen und wenden, es kam keine Besserung in Sicht, so dass es weiter bei einem schwachen Auftritt blieb (11:27, 50.). Im Gefühl des sicheren Sieges ließen die Hausherren die Zügel in der Schlussphase schleifen. Thuringia kam nun etwas besser zum Zuge und traf noch einige Male.
Thuringia: Cadek, Föhr, Knedlik, Dademasch (5), Friedrich, Hüttner (3), Pojonie (1), Najman (1), Oldenburg (5), Schmeißer (1)
|
|
|
|
|
Gespeichert
|
|
|
|
|
Marco
|
 |
« Antworten #12 am: 18.12.2007 - 11:20:52 » |
|
OTZ Stadtroda 18.12.2007
Taktik geht fast auf
HSV Apolda 1990 - SV Hermsdorf II 32:26 (14:14) SV Hermsdorf II verliert 26:32 in Apolda - Carsten Machts schaltet Viorel Sava aus
Die Apoldaer Handballer staunten nicht schlecht, als Carsten Machts von Anpfiff weg den gefährlichen HSV-Rückraumwerfer Viorel Sava in Manndeckung nahmen. "Wir mussten was probieren, schließlich ist Apolda bekannt für seinen starken Rückraum. Da haben wir uns für diese Marschroute entschieden", sagte SVH-Trainer Christian Escher.
Der tiefe Griff in die Trickkiste wäre fast aufgegangen. Sava kam nur zu vier Feldtoren, drei davon warf er im zweiten Durchgang, als die Hermsdorfer durch einige zweifelhafte Herrunterstellungen dezimiert waren. Machts ließ Sava fast das ganze Spiel kaum Platz zum Atmen. Mit 14:14 ging es in die Kabine. Es roch nach einer mittelgroßen Sensation. Der Vorletzte Hermsdorf II hatte die Mannschaft der Stunde, den Tabellendritten HSV Apolda, 30 Minuten lang mächtig geärgert.
Doch es sollte am Ende reichen für den Favoriten. "Wir haben uns nach der Pause schon benachteiligt gefühlt von den Schiedsrichtern. Spielentscheidend war´s sicher nicht. Aber man regt sich halt mächtig darüber auf."
Escher, eigentlich ein ruhiger Zeitgenosse und kein Zampano auf der Auswechselbank, war so in Rage, dass er von den Schiris mit einer Zeitstrafe belegt wurde. Da waren 48 Minuten rum.
"Du zitterst draußen mit und hoffst auf ein gutes Resultat, und dann kriegst du solche Zeitstrafen. Die Apoldaer durften sich fast alles erlauben, die haben uns teilweise verpügelt."
Bis fünf Minuten vor Schluss konnten die wacker kämpfenden Hermsdorfer den drei Tore Abstand (26:29) halten - und noch von mehr träumen, als nur von einem guten Ergebnis.
Doch dann setzte sich die Cleverness und Routine der Apoldaer durch. Die Gäste trafen das Tor nicht mehr. Apolda erhöhte bis zum 32:26-Endstand. "Vielleicht fehlte uns am Ende schon etwas die Kraft. Wir hatten ja nur einen Wechselspieler." Nimmt man noch die drei verworfenen Siebenmeter, wird das Ergebnis deutlich knapper.
"Wir haben uns gut präsentiert", sagte Escher. Das letzte Spiel des Jahres der Hermsdorfer Mannschaft hat Mut gemacht für die Keller-Partie am 12. Januar gegen den Tabellenletzten, gegen die SG Könitz/Saalfeld. "Da ist ein Sieg Pflicht."
SVH II: Meißner, Passarge, Hobritz (1), Parybyk (7), Werrmann (7), Rust (1), Steinbach (2), H. Rudolph, de la Motte (3), Machts (5).
|
|
|
|
|
Gespeichert
|
|
|
|
|
Marco
|
 |
« Antworten #13 am: 18.12.2007 - 11:24:03 » |
|
HP Eisenach
Schock nach dem 17. Schiffner-Treffer SG Könitz/Saalfeld - ThSV Eisenach II 23.34 (9:19) Obwohl sie das Punktspiel bei der SG Könitz/Saalfeld souverän mit 34:23 (19:9) gewonnen hatten, die Spieler des ThSV Eisenach II verließen in gedrückter Stimmung die Dreifelderhalle in Saalfeld. Die Gala ihres Mitspielers Alexander Schiffner fand nämlich in der 55. Minute ein jähes Ende. Der auf Linksaußen und im linken Rückraum einen Tag nach seinem 20. Geburtstag wirbelnde Blondschopf hatte mit seinem 17. Treffer das 19:31 markiert. Die jungen Dachse des ThSV Eisenach II eroberten erneut das Leder, Alexander Schiffner wollte den Turbo zum Tempogegenstoß zünden. Beim Versucht zu starten, wurde er von seinem Gegenspieler am linken Fußgelenk erwischt, ging zu Boden und krümmte sich vor Schmerzen an der Seitenlinie. Nach einer minutenlangen Unterbrechung war den Eisenachern nicht mehr der Sinn nach Handballspielen. Der herbeigerufene Notarzt diagnostizierte zunächst einen Wadenbeinbruch. Blankes Entsetzen im ThSV-Lager, tiefe Niedergeschlagenheit beim Abtransport im Gesicht von Alexander Schiffner. Später und am Montagvormittag folgte dann leichte Entwarnung: schwere Prellung und Anbruch des Wadenbeines. Zwei Wochen völlige Ruhe sind angesagt. Eine Rückkehr auf das Handballparkett wird vor Ende Februar nächsten Jahres wohl kaum möglich sein.
Aufgrund seiner Trainingsleistungen begann Florian Schulze am Kreis, nahm der junge Bert Hartfiel die rechte Rückraumposition und Routinier Krisztian Szep-Kis zunächst auf der Bank Platz. Den Eisenachern fehlte beim Tabellen-Schlußlicht zunächst die Ernsthaftigkeit (5:5, 8. Min.).Gegen die pfeilschnellen Aktionen vom im linken Rückraum aufgebotenen Alexander Schiffner standen die Gastgeber jedoch von Beginn auf verlorenem Posten. Ihre athletischen Vorzüge nutzend, eroberten die Eisenacher serienweise das Leder, begünstigt durch technische Unfertigkeiten der Hausherren. In der Abwehr offenbarten die Eisenacher zunächst erhebliche Schwächen, doch Keeper Sven Luckert lief zu großer Form auf, bügelte manchen Patzer seiner Vorderleute aus, zog den Gastgebern regelrecht den Nerv. Gegen die technisch feine Klinge des Eisenacher Juniorteams stand die SG Könitz/Saalfeld auf verlorenem Posten. Vielfach vermochten sie nur regelwidrig den Angriffswirbel der Gäste zu stoppen. Alexander Schiffner verwandelte alle zehn Strafwürfe sicher. Von Linksaußen traf er zum 6:11 (20.). Eine Steilvorlage von Sven Luckert verwertete der eingewechselte 17-jährige Philipp Lindner zum 7:12 (21.). ThSV-Coach Frank Ihl stellte seine Abwehr auf eine defensive Variante um und lag damit richtig. Die relativ kleinen Rückraumspieler der Gastgeber fanden keine Schlupfwinkel mehr. Blitzschnell schalteten die Eisenacher von Abwehr auf Angriff um. Adrian Wöhler, Felix Abad und Alexander Schiffner ließen ihre Gegenspieler regelrecht stehen, versenkten zum 9:19 Halbzeitstand. „Auch nach Wiederanpfiff gestalteten wir die Partie souverän. Leider bedienten sich die Gastgeber vieler unnötiger Fouls“, bilanzierte Frank Ihl. Der eingewechselte Krisztian Szep-Kis sorgte im rechten Rückraum für neuen Schwung. Alexander Schiffner tänzelte die Abwehr zum 11:21 (35.) aus, traf mit seinem 15. Treffer nach 39 Minuten vom Punkt zum 11:25. Johannes Drieß kam im linken Rückraum, Alexander Schiffner rückte auf die Linksaußenposition und ließ es etwas ruhiger angehen. Nachdem Krisztian Szep-Kis zwei Bälle selbst ersenkt hatte, schickte er per Steilvorlage Johannes Drieß auf die Reise, der zum 15:29 (47.) traf. Mit ihren bescheidenen spielerischen Mitteln vermochte der Tabellenletzte den Eisenachern in keinster Weise Paroli zu bieten.
ThSV Eisenach II: Luckert; Schulze (2), Emmelmann (1), A. Wöhler (3), Schiffner (17/10), Drieß (1), Hartfiel (2), Wernicke, Weidner (1), Szep-Kis (2), Lindner (2), Abad (3)
Siebenmeter: Könitz 3/3 – ThSV II 10/10 Zeitstrafen: Könitz 9 x 2 Min., Rot gegen Heerwagen nach 3. ZS, 56. Eisenach 5 x 2 Min., Rot gegen Weidner nach 3. ZS, 57. Schiedsrichter: Heinzmann/Merten(Ilmenau/Langewiesen)
|
|
|
|
|
Gespeichert
|
|
|
|
|