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Marco
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« Antworten #1 am: 03.03.2008 - 18:49:33 » |
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HP Thüringer HC
Problemlos ins Finale
TSG Ruhla - Thüringer HC II 21:33 (10:17)
Das Duell bei Oberligist TSG Ruhla gewannen die Mädels vom THC 20 Stunden nach dem Regionalliga-Spiel in Zweibrücken ungefährdet mit 33:21 (17:10). Damit kommt es im Finale am 25. Mai um 14 Uhr in Bad Blankenburg zum Spiel gegen den Thüringenmeister und verlustpunktfreien Tabellenführer HSV Apolda 1990.
Nachdem der THC sein wichtiges Punktspiel im Saarland mit 30:28 gewinnen konnte, wollte man sich bei Ex-Meister TSG Ruhla keine Blösse geben und zum fünften Mal in Folge ins Finale einziehen. Bedenklich erschienen jedoch die Einstellungen einiger Spielerinnen schon beim Warmmachen. Wurde der Gegner auf die leichte Schulter genommen?
Ruhla begann mit sehr viel Respekt und Ehrfurcht, so dass der THC schnell 3:0 führte. Vor allem aus dem Rückraum konnten die Gastgeberinnen keine Akzente setzen. In der engen Halle in Ruhla war ein breites Spiel nicht möglich. Die gefährlichste Waffe der TSG, das Konterspiel, wurde vom THC nicht zugelassen. So wuchs die Führung kontinuierlich auf 4:14. Bis dahin kam nur Carolyn Mischke für Ruhla von Rechtsaußen zu Treffern.
Danach begann aber die fehlende Einstellung beim Regionalligisten deutlich zu werden. Keine der eingesetzten Perspektivspielerinnen beim THC bot sich für die Bundesliga-Mannschaft an. Es wurde mehr lamentiert und reklamiert als Handball gespielt. Ruhla kam auf 9:15 ran und schöpfte Hoffnung. Zur Pause beim 10:17 war der Vorsprung des THC noch komfortabel.
Nach dem Wechsel zeigten die Einheimischen Biss und verkürzten auf 13:17. Da wurde es auch in der Halle etwas lauter. Die Routine von Beatrix Mosert brachte aber die Mannschaft wieder ins Spiel. Dem Tempo-Spiel und den Pässen der Ex-Bundesliga-Spielerin war die Ruhlaer Abwehr nicht gewachsen. Nadja Bolze am Kreis konnte gar nicht anders als die Bälle zu verwerten. Ruhla kämpfte zwar, aber es fehlten einfach die Mittel. Die Außen Nadine Arndt, Carolyn Mischke und Sabrina Lochner waren bei ihren Versuchen fast immer erfolgreich, wurden aber zu wenig ins Spiel gebracht. Romy Göpfert am Kreis fand gar nicht ins Spiel. Beim THC tat man nur noch so viel wie nötig um den Erfolg heimzuschaukeln. Da machte sich dann verständlicherweise das Doppelwochenende bemerkbar.
Es zeigte sich jedoch deutlich, welche große Lücke zwischen einem Oberliga-Spitzenteam und einem Regionalligisten besteht. Der Sieg für den THC am Ende ist hochverdient, aber die Mädels aus Ruhla haben sich unter Wert verkauft.
Jetzt wartet im Finale der HSV Apolda. Auch in diesem Spiel ist der THC klarer Favorit und will den vierten Pokalsieg in Folge feiern.
TSG Ruhla: Sabrina Wirrwich, Ramona Karn, Martina Zdeb; Susanne Möller (2), Carolyn Mischke (5/1), Antje Gebhardt (1), Christin Erbe (3), Romy Göpfert, Nadine Arndt (4), Sabrina Lochner (4), Steffi Breitbarth (2/2), Madeleine Schmidt.
Thüringer HC II: Ann-Christin Ponick; Nadja Bolze (11/1), Beatrix Mosert (2), Franziska Fuhrmann (1/1), Kristin Ackermann (1), Annett Echtermeyer (4), Katharina Loest (7/2), Anna Eber (6), Sarah Merfert.
Strafminuten: 4 - 4. Siebenmeter: 4/3 - 5/4. Schiedsrichter: Christian Luther/Heiko Jäger (SV Wartburgstadt Eisenach). Zuschauer: 90.
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