Menu Content/Inhalt
Thüringer Handball-Verband
21.11.2008 - 19:13:31 *
Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren.
Haben Sie Ihre Aktivierungs E-Mail übersehen?

Einloggen mit Benutzername, Passwort und Sitzungslänge
News:

Registrieren lohnt sich

Die Vorteile:
- mitmachen
- alle neuen Beiträge auf einen Blick

empfohlener Spielball des THV
 
   Übersicht   Hilfe Suche Einloggen Registrieren  
Seiten: [1]
  Drucken  
Autor Thema: 13. Spieltag  (Gelesen 1144 mal)
Marco
Global Moderator
Hero Member
*****
Beiträge: 6.319




Profil anzeigen
« am: 13.01.2008 - 01:35:17 »

12.01.2008  16:30
SV Thuringia Königsee - HSV Apolda 1990
[Sporthalle Am Schiefer Königsee]

12.01.2008  17:00
ThSV Eisenach II - HSV Ronneburg
[Jahnhalle Eisenach]

12.01.2008  17:30
LSV Ziegelheim - SV T&C Behringen/Sonneborn
[Wieratalhalle Ziegelheim]

12.01.2008  18:30
SV BW 1893 Goldbach/Hochheim - Post SV Gera
[Nessetalhalle Goldbach]

13.01.2008  16:00
SV Hermsdorf II  -SG Könitz/Saalfeld
[Werner Seelenbinder Sporthalle Hermsdorf]

13.01.2008  16:00
Sonneberger HV - SG Erfurt /Bad Langensalza
[Sporthalle Berufsschulzentrum Sonneberg-Steinbach]

13.01.2008  16:30
Ernestiner SV Gotha - HSV Bad Blankenburg
[Sporthalle Ernestinum Gotha]
Gespeichert
Marco
Global Moderator
Hero Member
*****
Beiträge: 6.319




Profil anzeigen
« Antworten #1 am: 14.01.2008 - 00:05:47 »

OTZ Sport  14.01.2008

Übersicht über die Spiele der Ostthüringer Teams

Varchmin-Brüder tauschen die Rollen - Trainer spielt beim Sieg gegen Apolda

In der Handball-Oberliga kam Spitzenreiter HSV Bad Blankenburg beim Ernestiner SV Gotha zu einem 29:23 (14:10)-Sieg. Der Tabellenführer leistete sich 40 Fehler im Angriff. Daniel Hellwig und Adrian Wendlandt haben Bad Blankenburg mit unbekanntem Ziel verlassen.
HSV: Jahn, Gohlke, Recknagel, Korbel (4), Sabrsula (3), Wiegand (1), Meilahn (1), Oertel (4), Bergner (5), Hanl (1), Jäschke (6), Ardan (4), Grüner.

SV Hermsdorf II - SG Könitz/Saalfeld 26:19 (13:6)
Der Gastgeber dominierte das Kellerduell vor 150 Zuschauern. Könitz/Saalfeld kam beim 10:14 (35.) bis auf vier Tore heran. Mit dieser Leistung wird die SG die Klasse nicht halten.

SVH II: Passarge, Meißner, Hobritz (7), Werrmann (3), Kühne, M. Varchmin (1), Rust (4), Steinbach, de la Motte (4), Bocek, Parybyk (6), Trautvetter (1).

SG: Lindig, Volkmar, Beyer, Heerwagen, Gittner (4), Arnold (7), Leuthäuser (1), Martin Dietzel (1), Ma. Volkmar, S. Schmidt (1), Markus Hinz (4), Florian Dietzel (1), Stotowski.

ThSV Eisenach II - HSV Ronneburg 24:33 (12:16)
Die Gäste führten ständig, warben mit dem klaren Sieg für das Duell am Sonnabend gegen Spitzenreiter Bad Blankenburg.

Ronneburg: Zehmisch, Wolf, D. Koska (4), Biesel, T. Koska, Zänsler (10), Nowak, Bauer (3), Heidrich (4), Förster (6), Kusch (4), Meyer (2).

LSV Ziegelheim - SV T&C Behringen/Sonneborn 44:23 (19:9)
Souverän erledigte der LSV seine Heimaufgabe gegen den Neuling. Nach 15 Minuten hieß es schon 10:2. Die Ziegelheimer besserten vor 600 Zuschauern mit dem hohen Erfolg ihr Torverhältnis auf.

LSV: Urwank, Hahn, S. Graichen (5), M. Jahn (5), D. Heinig (14), A. Heinig (2), Knöfler (1), Sense, Reusch (3), Godlinski (6), Kühnert, Moritz (8), Wunderlich.

SV Thuringia Königsee - HSV Apolda 23:21 (9:11)
Königsee hat am Sonnabend zwei wichtige Punkte für den Ligaerhalt eingesammelt. Thuringia überraschte vor 200 Zuschauern mit der Aufstellung: Trainer Steffen Varchmin spielte in der Abwehr. Dafür stand Bruder Peter Varchmin als Coach an der Außenlinie.

Königsee: Cadek, Föhr, Friedrich (1), Pojonie, Dademasch (4), Schmeißer (3), Oldenburg (5), Najman (10), St. Varchmin.

SV Blau-Weiß Goldbach/Hochheim - Post SV Gera 32:25 (14:9)
Goldbach gewann verdient, weil die Post ihre Chancen nicht nutzte. Die Blau-Weißen kamen zu Gegenstößen und damit zu einfachen Toren.

Post: Nedwed, Szlapka, Krech (1), Seidemann (3), Botor, Borik, Rosenbaum, Teichmann (1), Remme (2), Mühlberg (3), Grützbach (10), Martin (2), Seime (1).
Gespeichert
Marco
Global Moderator
Hero Member
*****
Beiträge: 6.319




Profil anzeigen
« Antworten #2 am: 14.01.2008 - 00:07:00 »

HP Bad Blankenburg

Klarer Sieg in Gotha – Verlustpunktfreier Tabellenführer nach erster Halbserie

Ernestiner SV Gotha – HSV Bad Blankenburg 23:29 (10:14)   
 
Im letzten Spiel der Hinrunde musste man beim Tabellenzehnten aus Gotha antreten. Die bisherigen Spiele in der Oberliga gegen diesen Gegner wurden allesamt gewonnen. Demzufolge standen die Vorzeichen sehr gut. Jedoch gab es ein schwerwiegendes Problem: Die sportlichen Wege der Kurstädter mit ihren beiden Spielern aus Breitungen, Daniel Hellwig und Adrian Wendlandt, werden zukünftig nicht mehr gemeinsam verlaufen. Der HSV bedauert diesen Schritt und wünscht beiden alles Gute für ihre weitere private und sportliche Zukunft. Vor allem Daniel Hellwig, der zweieinhalb Jahre für Bad Blankenburg spielte, hatte großen Anteil am sportlichen Erfolg der Mannschaft. So musste sich die Mannschaft erst einmal finden und die so genannten Anschlusskader bekamen ihre Chance. Bemerkenswert ist, dass sich alle Spieler in die Torschützenliste eintragen konnten. Dies zeugt von mannschaftlicher Geschlossenheit und Kampfgeist eines jeden Einzelnen.

Gotha als Gastgeber warf gleich in der ersten Minute durch Siebenmeter das erste Tor. Doch dann zeigte der Tabellenführer, wer der Favorit in diesem Spiel ist. In fünf Minuten wurden vier herrliche Tore geworfen und so stand es 1:4. Die wiederum zahlreich mitgereisten Fans hofften nun auf ein gleichgutes Spiel wie in Erfurt letzte Woche. Jedoch fanden die Kurstädter ihren Spielfaden nicht. So konnte Gotha bis auf 4:5 in der zehnten Minute verkürzen. Nun war das Spiel bis zur 22. Minute völlig ausgeglichen. Es dominierten die Abwehrreihen. Vor allem Tobias Jahn im Tor der Gäste zeigte ein um das andere Mal gute Paraden und bewahrte seine Sieben vor einem Rückstand. Die letzten acht Minuten vor der Halbzeit gehörten dann jedoch wieder den Gästen, die nun wieder mehr Druck aufbauten. In der 26. Minute war durch den sicheren Siebenmetertorschützen Andre Jäschke, der damit die Nachfolge von Daniel Hellwig antrat, ein 4-Tore-Vorsprung heraus geworfen worden, Spielstand 7:11. Dieser Vorsprung hatte bis zur Halbzeit Bestand, denn in den letzten vier Minuten warf jede Mannschaft noch drei Tore, die alle Fans für die bis dahin torarme Begegnung versöhnten.

Die zweite Halbzeit begann und die Gäste erhöhten durch ein Kontertor von Martin Hanl auf 11:15. Als Stefan Meilahn ebenfalls per Konter in der 36. Minute erstmals einen 6-Tore-Vorsprung beim Stand von 12:18 heraus warf, war bereits eine gewisse Vorentscheidung gefallen. Bis zur 47. Minute wurde dieser Vorsprung gehalten, denn selbst mit nur vier Mann auf dem Spielfeld machte Stefan Oertel ein sehenswertes Tor von rechts außen. Jedoch hatte man jetzt den Eindruck, dass die Gäste nur noch das Nötigste machten, so dass die Gastgeber in der 51. Minute auf 20:24 verkürzten. Die nächsten Minuten verliefen aber wieder ausgeglichen, so dass es in der 57. Minute 23:27 stand. Zwei Tore durch die sonst eher unauffällig spielenden Halben Ardan und Sabrsula in den letzten Minuten stellten den 6-Tore-Vorsprung wieder her und unter dem Jubel der Fans wurde der 13. Sieg im 13. Spiel gefeiert.

Für den HSV spielten: Gohlke, Jahn, Recknagel; Ardan (4), Bergner (5), Hanl (1), Jäschke (6/3), Korbel (4), Meilahn (1), Oertel (4), Sabrsula (3), Wiegand (1)
Gespeichert
Marco
Global Moderator
Hero Member
*****
Beiträge: 6.319




Profil anzeigen
« Antworten #3 am: 14.01.2008 - 00:10:34 »

HP Eisenach

ThSV Eisenach II mit Heimdesaster gegen den HSV Ronneburg 
   
ThSV Eisenach II - HSV Ronneburg  24:33 (12:16)

Peinlicher Auftritt der Zweitligareserve

Ein völlig missratener Jahreseinstieg! Mit fünf Bundesligaanschlusskadern und Routinier Krisztian Szep-Kis im Aufgebot kassierte der ThSV Eisenach II eine deftige 24:33 (12:16)-Heimpleite gegen den HSV Ronneburg. „Alles eine Frage der Einstellung“, betonte Coach Frank Ihl im Vorfeld. Hatte er da bereits eine Vorahnung? Der HSV Ronneburg präsentierte sich als mit Engagement und Einsatzbereitschaft in Abwehr und Angriff gemeinsam fightende Mannschaft, ihre arteigenen handballerischen Mittel effektiv einsetzend.

Ausgelassen tanzten die Gäste nach dem Abpfiff der sicher amtierenden Unparteiischen Kolb/Raßbach (Goldlauter/Breitungen) auf dem Parkett der Jahnsporthalle. Die Zweitligareserve indes präsentierte sich über weite Strecken als Anhäufung von Individualisten, in deren Reihen kaum miteinander kommuniziert wurde. „Eine riesige Enttäuschung“, gestand Saskia Marx, die den mit dem Traditionsteam in Österreich weilenden Frank Ihl auf der Trainerbank vertrat. Kopfschütteln nicht nur bei ihr über die hohe Zahl an technischen Fehlern. „Wir vermochten in keinster Weise die Trainingsleistungen der Woche abzurufen“, verstand Saskia Marx die Handballwelt nicht mehr. So wird es auch Frank Ihl im österreichischen Bregenz beim Erreichen der Nachricht aus Eisenach gegangen sein. Betreuer Peter Weiß und andere sprachen von einer peinlichen Vorstellung. Anspruch und Wirklichkeit klafften da bei den ThSV-Jungstars wieder einmal weit auseinander.
In der Abwehr kamen die Eisenacher zumeist einen Schritt zu spät, fanden kein probates Mittel gegen die vielfach flach über den Boden gezogenen Schlagwürfe von Ronneburgs Linkshänder Matthias Zängler. Bei dessen 10 (!!) Treffern sahen auch beide ThSV-Schlußleute, Andreas Nositschka und Sven Luckert, nicht gut aus. Im jungen Robert Zehmisch hatten die Gäste ein Plus auf der Torhüterposition. Der HSV Ronneburg feierte vom 1:5-Auftakt (5.Min.) einen Start-Ziel-Sieg, führte die Eisenacher in der Schlussphase regelrecht vor. Allein die Treffer von Oldie Krisztian Szep-Kis bewahrten den ThSV II vor einem Desaster!
Die großgewachsene Ronneburger Abwehr blockte von Beginn die Fernwürfe der Eisenacher ab. Daniel Luther und Robert Weiß mussten zudem aus ungünstigen Positionen abziehen. Daniel Wernicke am Kreis vermochte kaum Lücken zu schaffen. Dem jungen Lars Lumpe gelang es nicht, die Spielfäden an sich zu reißen, scheiterte zudem mit einem Siebenmeter (10.). Die Gäste nutzten ihre Torchancen gegen eine indisponierte Abwehr konsequent, trafen zum 2:7 (11.). Besserung im ThSV-Angriffsspiel, nach dem Krisztian Szep-Kis von der Rechtsaußenposition auf seine Stammposition im rechten Rückraum wechselte, Johannes Drieß auf Linksaußen kam, Adrian Wöhler auf Rechtsaußen rückte. Kurzzeitig ging auch ein Ruck durch die ThSV-Defensive, die Biss zeigte. Daniel Luther, Robert Weiß und Adrian Wöhler verkürzten auf 5:7 (15.). Doch dann zog wieder Lethargie ein. Mit schnörkellosen Angriffshandlungen trafen die Ronneburger zum 7:13 (21.). Eine Umstellung im Deckungsverband, Daniel Wernicke auf vorgezogener Position, brachte Ballgewinne und beim 11:13 (26.) Hoffnung auf die Wende. Nur ein kurzes Strohfeuer! Die Gäste nutzten Schaltpausen der Eisenacher zu Treffern über den Kreis zum 12:16 Pausenstand.
Nach dem Seitenwechsel ließen die Ronneburger gegen die harmlosen Eisenacher Einzelspieler nichts mehr anbrennen. Die Gäste hielten die Gastgeber stets auf Distanz. In der Abwehr einander helfend, im Angriff die eigenen Stärken zur Geltung bringend, der HSV Ronneburg war Chef auf dem Parkett. Beim Stand von 16:21 (41.) humpelte Krisztian Szep-Kis vom Parkett. Wenig später parierte Sven Luckert beim Stand von 18:22 einen Siebenmeter. Ein Weckruf zur rechten Zeit? Mitnichten! Adrian Wöhler startete zu einem Solo mit schnodrigem, ja überheblichem Abschluss. HSV-Keeper Robert Zehmisch hatte aufgepasst, blieb Sieger (46.). Die Eisenacher wurden nun regelrecht vorgeführt. Ballverluste und Missverständnisse zuhauf, die Ronneburger „dankten“ für die Präsente zum 18:26 (50.). Beim Stand von 20:27 (52.) kam Oldie Krisztian Szep-Kis zurück, markierte die letzten vier ThSV-Treffer selbst. Seine jungen Nebenleute hatte lange „Land unter“ gemeldet, servierten den Ronneburgern regelrecht das Leder zum 24:33 Endstand. Einfach nur peinlich! Eigentlich wollte der ThSV Eisenach II eine Serie von vier Siegen starten…

Statistik

ThSV Eisenach II: Nositschka, Luckert (ab 16.); A. Wöhler (3), Weiß (5), Luther (4/1), Lumpe, Schulze, Drieß (2), Wernicke (2), Szep-Kis (8/1)

HSV Ronneburg: Zehmisch, Wolf; D. Koska (4), Bieser, T. Koska, Zängler (10), Novak, Bauer (3), Heidrich (4), Förster (6/3), Kusch (4/1), Meyer (2)

Zeitstrafen: ThSV II: 1 x 2 Min. – Ronneburg 4 x 2 Min.
Siebenmeter: ThSV II 5/2 – Ronneburg 5/4

Schiedsrichter: Kolb/Raßbach (Goldlauter/Breitungen)
Zuschauer: 70 in der Jahnsporthalle
Gespeichert
Marco
Global Moderator
Hero Member
*****
Beiträge: 6.319




Profil anzeigen
« Antworten #4 am: 14.01.2008 - 11:01:23 »

HP Sonneberg

Sonneberger HV – SG Erfurt/Bad Langensalza 39:37 (20:16)

60 Minuten, 76 Tore

Und ganz viel Stimmung. So lässt sich die Partie zwischen Sonneberg und der Spielgemeinschaft aus Erfurt und Bad Langensalza vom Sonntag am besten beschreiben. Den knapp 300 Zuschauern wurde erneut viel Spannung und Dramatik geboten und diesmal passte auch das Endergebnis.

Auf Sonneberger Seite hatte Trainer Uwe Blechschmidt am vergangenen Sonntag auch einen Luxus, den er wahrscheinlich schon gar nicht mehr kannte. Sein kompletter Kader stand zur Verfügung. Doch schwenkte man den Blick zur Gästebank musste man schon etwas neidisch werden, denn von den 15 Spielern musste sogar einer neben der Bank Platz nehmen, weil auf dem Spielprotokoll kein Platz mehr für ihn war. Doch es zeigte sich wieder einmal, dass nicht nur die Masse, sondern auch die Klasse entscheidend sind. Bei den Spielzeugstädtern war es diesmal egal, wer auf die Platte kam, alle wussten um was es geht und jeder kämpfte für den andern.

Das Spiel begann relativ ausgeglichen und bis zum 6:6 konnte sich kein Team absetzen, doch hier wurde den Zuschauern schon bewusst, dass es ein sehr torreiches Spiel werden würde. In der zehnten Minute konnten sich die Gastgeber erstmals mit zwei Toren absetzen (8:6) und schafften es in der Folge diese Führung zu behaupten und noch auszubauen. (12:9, 14:12, 17:13) In dieser Phase verpassten es die Sonneberger die Unkonzentriertheiten der Gäste noch besser auszunutzen. Doch bis zur Pause konnte man den Vier-Tore-Vorsprung halten. (20:16)

Nach dem Pausentee kam nicht wie zu oft in letzter Zeit der Einbruch und man konnte beim 24:20 erneut eine vier Tore Differenz erzielen. Im Anschluss hatte man zwar den in der ersten Halbzeit groß aufspielenden Steffen Ahrens besser im Griff, doch vor allem Ex-Bundesligaspieler (ThSV Eisenach) Daniel Baumgarten konnte die Sonneberger Abwehr nie wirklich ausschalten (13 Tore). So kämpften sich die Gäste peu a peu zurück ins Spiel und ihnen gelang beim 25:24 erst der Anschluss, dann beim 27:27 der Ausgleich und beim 28:29 gar die zweite Führung nach dem 1:0. Ab der 45. Minute wogte das Spielgeschehen nun hin und her. Beide Mannschaften schenkten sich nichts und erzielten Tor um Tor. Es war egal welche Mannschaft mit einem Tor in Führung ging, die andere konnte sofort wieder ausgleichen.

Vor allem in dieser Phase zeigte der Sonneberger Kreisläufer Roman Gurtowoi (9Tore), dass er zu den besten seines Fachs in der Oberliga Thüringen gehört. Ein ums andere mal verwandelte er nach guten Anspielen souverän. Und so schafften es die Spielzeugstädter in den letzten fünf Minuten den Gästen aus Erfurt den entscheidenden Zahn zu ziehen. Beim 36:34 konnte man sich erstmals wieder mit zwei Toren absetzen und legte nach dem Anschlusstreffer der Gäste durch eine Energieleistung ein Drei-Tore-Polster zwischen sich und das Team aus der Landeshauptstadt. (38:35)

Die letzte Minute dieses hektischen Spiels, welches zweifelsohne im Angriff entschieden wurde, war dann glücklicherweise nur noch Formsache. Überglücklich lagen sich die Spieler nach dem Schlusspfiff in den Armen, hatte man doch gegen den direkten Tabellennachbarn gewonnen. Am kommenden Samstag beginnt für die Spielzeugstädter dann die Rückrunde dieser Oberligasaison und was der Sieg gegen Erfurt/Bad Langensalza wert ist, wird man im Spiel gegen Apolda sehen. Doch mit dieser Unterstützung von den Rängen und dem gleichen Einsatz auf dem Parkett sollte auch da ein Sieg möglich sein.

Sonneberg: Werner, de Rooij; Schmidt, Müller (1), R. Blechschmidt (3), M. Blechschmidt (6), Poser (3), Gurtowoi (9), Kroll (1), Kienel (1), Weiß (7), Sydorchuk (8)
Gespeichert
Marco
Global Moderator
Hero Member
*****
Beiträge: 6.319




Profil anzeigen
« Antworten #5 am: 14.01.2008 - 11:05:26 »

HP Goldbach

TLZ

Schneegaß pariert in großer Manier

SV BW 1893 Goldbach/Hochheim - Post SV Gera  32:25 (14:9)

Gegen Post Gera setzte sich Goldbach/Hochheim recht deutlich mit 32:25 (14:9) durch. Florian Schneegaß kaufte den Geraern gleich die ersten vier Angriffe ab, hielt anschließend einen platziert geworfenen Siebenmeter von Torjäger Grützbach.

Vorn brachten in dieser Phase Skowronek, Dejmek und Stegner jeweils zweimal den Ball nicht im Gehäuse unter; Voigtritter sorgte mit zwei platzierten Würfen für die 2:0-Führung der Blau-Weißen (5.).

Eine Situation “Mann gegen Mann” nutzte Stegner, um die Nessetaler wieder in Führung zu bringen (3:2, 10.). Der konsequente 6:0-Abwehrriegel machte es den Gästen schwer, selten konnten sie ungehindert ihre Angriffsbemühungen abschließen. Aufgefallen: Andreas, Stegner und Juhnke waren am Sechser aufmerksam und reaktionsschnell, nahmen den Geraern mehrmals das Leder ab und leiteten postwendend Konterläufe ein.

Der Vorsprung wurde ausgebaut, Andreas, der Mitrovic im rechten Rückraum ordentlich vertrat, netzte zum 12:6 (20.) ein. Schneegaß vernagelte weiterhin seinen Kasten, blieb in Hälfte eins bei den Duellen mit den Geraer Werfern insgesamt zwanzigmal der Sieger.

Stegner und Juhnke verstanden sich wieder einmal “blind”. Ein Rückhandanspiel von “Stege” nahm Juhnke auf und netzte zum 16:11 (34.) ein. In Unterzahl legte Dejmek zum 18:12 (37.) nach. Einen der zahlreichen Konter schloss Taubert mit einem Heber zum 23:17 (47.) ab. Skowronek”s Dreher bescherte den Blau-Weißen einen 10-Tore-Vorsprung 31:21, (57.). Er steuerte vier Treffer zum Erfolg bei, fabrizierte aber auch einige Fehlwürfe und technische Fehler. Danach gingen die Nessetaler insgeheim wohl schon in die Kabine, denn Gera konnte fast ungehindert noch viermal nachlegen.

Rothhämel war nach dem Spiel besonders von Schneegaß seiner Leistung angetan: “Florian hat wieder einmal überragend gehalten”. Der Trainer weiter: “Auch Stefan Juhnke hat mir erneut sehr gut gefallen, macht sein Ding zur Zeit sehr souverän.” Rothhämel abschließend: “Dies war sicher nicht unser bestes Spiel, der Gegner machte es uns jedoch leicht und hat uns gestattet den Sieg heraus zu spielen.”

Goldbach: Schneegaß, Walter, Harseim; Voigtritter 4, Skowronek 4, Dejmek 8, St. Juhnke 6, Taubert 2, Andreas 2, Stegner 5, Moratschke 1;
Strafwürfe: 1/2 - Gera: 2/4;
Zeitstrafen: 7 (Gera: 2)

TA

Bonus “Floh”

SV BW 1893 Goldbach/Hochheim - Post SV Gera  32:25 (14:9)

Mit keiner überragenden Leistung, dennoch mit starker Abwehr und kämpferischen Aktionen schlugen die Blau-Weißen den Tabellensechsten Gera, der lediglich durch Grützbach und Remme Akzente setzte.

Die beiden Garaer Toremacher blieben aber zunächst in der gut funktionierenden Abwehr stecken, bevor es Voigtritter zum ersten und zweiten Konterlauf 2:0 brachte (4.). Leider konnte Stegner hier nicht gleichziehen, versiebte zweimal in Folge.
Dafür fiel erneut Schneegaß positiv auf, auch Grützbach scheiterte per Strafwurf an ihm. Als Oli Taubert per Rolle rückwärts das 4:2 markierte, war das der Start für einen Vorsprung, den Dejmek mit seinem fünften Treffer auf 11:5 ausbaute. Die Blau-Weißen nahmen die Geraer Angriffe weg, ihren Kreisläufer Seime stellten sie kalt. Schneegaß stoppte in der 20. Minute einen Angriff, indem er aus dem Tor herauslief und den Ball ins Spiel zurückgab. Dirk Andreas nutzte das zum 12:6. Dann parierte er zweimal ganz stark. “Überragend heute seine Leistung”, lobte auch Coach Sven Rothhämel den Einsatz seines Torwarts. 20 Paraden als Bonus gaben der Mannschaft Sicherheit, Sie konnte freier aufspielen.

Dejmek legte in der 28. Minute gekonnt auf Stefan Juhnke ab, Goldbachs Kreisstratege versenkte das Leder sicher zum 14:8. Nicht alles klappte in dieser ersten Hälfte, so hatte auch Linksaußen Skowronek zweimal das Nachsehen. Seime stellte dann den 14:9-Halbzeitstand her.

Goldbachs Schneegaß versuchte auch nach der Pause mit langen Bällen, seine Vorderleute Konter bringend zu bedienen, meist der wieselflinke Voigtritter, der sich hier auszeichnete (17:11; 18:14). Knapp wurde es in der 38. Minute, als Stege einen Siebenmeter vergab und die Geraer Seidemann, Grützbach und Martin erfolgreich vollendeten (18:15). Taubert und Skowronek versuchten sich mit Hebern. Dem 21. Treffer von Juhnke, ging dabei ein Foul an “Skowro” voraus. Die Goldbacher wurden leichtsinniger, so knallte ein Aufsetzer von Andreas vor dem Balken in die Höhe. Aber auch gute Kombinationen gab es, so zwischen Skowronek und Moratschke, Juhnke und Andreas. Stegner zeichnete sich als Konterakteur aus. Grützbach knallte einen Siebenmeter an den Balken, nach Foul von Taubert (28:19 / 53.). Zeitstrafen gegen Taubert und Skowronek ließen Goldbachs Mannschaft auf vier Mann schrumpfen, was aber bedeutungslos war. Moratschke gelang das 29:20 55., nachdem Skowronek an Nedved gescheitert war. Stephan Harseim bekam ab der 51. Minute eine kurze Einsatzzeit.

Nachdem Juhnke vom Kreis getroffen (30:21) und Skowronek per Heber nach langem Ball abgeschlossen hatte, schien für Goldbach das Spiel beendet zu sein. In den letzten vier Minuten war nur noch Gera um ihren Rückraumschützen Grützbach am Drücker 31:25. Stefan Juhnke rettete dann die Ehre und krönte mit dem 32:25 seine starke Leistung. “Es war nicht das beste Spiel, was wir ablieferten, aber der Gegner hat uns erlaubt, den Sieg herauszuspielen”, urteilte Trainer Sven Rothhämel.

Goldbach/Hochheim: Schneegaß, Walter, Harseim, Voigtritter 4, Skowronek 4, Dejmek 8, St. Juhnke 6, Taubert 2, Andreas 2, Stegner 5, Moratschke 1
Strafwürfe: 1/2 2/4;
Zeitstrafen: 7 2
Gespeichert
Marco
Global Moderator
Hero Member
*****
Beiträge: 6.319




Profil anzeigen
« Antworten #6 am: 14.01.2008 - 21:44:12 »

HP Erfurt

Den Kopf und mögliche Punkte verloren

Sonneberger HV - SG Erfurt/Bad Langensalza  39:37 (20:16)

Ein richtungweisendes Spiel sollte es werden und nach der Partie steht nun zu befürchten, dass sich die Erfurter Handballer endgültig im grauen Mittelfeld festgespielt haben. In einem spannenden und für die Zuschauer äußerst attraktiven Spiel unterlagen die Männer der SG Erfurt / Bad Langensalza am Sonntagnachmittag dem Tabellennachbarn aus Sonneberg. Die 39:37-Niederlage kam jedoch nicht unglücklich zu Stande, vielmehr kritisierten die Trainer die unzähligen individuellen Aussetzer ihrer Akteure während der gesamten 60 Minuten.
Von Beginn an entwickelte sich ein offener Schlagabtausch in der Spielzeugstadt, wobei auf Seiten der Gastgeber vor allem der junge Sydorchuk sowie Oldie Gurtowoj die Akzente setzten. Für die SG trafen zunächst Steffen Ahrens sowie Daniel Baumgarten fast nach Belieben, ehe sich beide Abwehrreihen so langsam fanden (9:8; 13.min). Die Erfurter konnten leider kein Kapital daraus schlagen, denn nun wurden offensiv reihenweise Bälle verloren. Vor allem das Zusammenspiel mit dem Kreis (Michalewski) erwies sich als wenig abgestimmt. Sonneberg verlegte sich folglich aufs Kontern und hatte mit Christopher Weiß einen wahren Experten in seinen Reihen. Die SG kämpfte zurück, André Ahrens und Johannes Trommer brachten mit ihren Toren etwas Entlastung in den ansonsten zu ausrechenbaren Angriff. Ratz und später Schalles verstärkten die Abwehr, aber immer wieder waren es individuelle Patzer und schlechte Absprachen im Innenblock, die Gurtowoj am Kreis und im Rückraum zu einfachen Toren kommen ließen. So zogen die Gastgeber nun kontinuierlich davon und hatten zur Halbzeit einen 20:16-Zwischenstand erreicht.
Mit dem festen Ziel, sich nun in der Abwehrarbeit aggressiver und besser abgestimmt zu präsentieren, kamen die Schützlinge von Trainer A. Köthe aufs Parkett zurück und erwischten auch den deutlich besseren Start. Hielscher war für Hering gekommen und verhalf seinem Team mit tollen Paraden in der 40. Minute zum 26:26-Ausgleich. Das Spiel wogte nun hin und her, doch so ganz konnte sich die Erfurter Defensive leider nie stabilisieren. Die Sonneberger Blechschmidt-Brüder drehten nun auf und von der Rechtsaußenposition traf Weiß weiterhin sicher. Die SG hielt mit Rückraumkrachern von Daniel Baumgarten dagegen und Göpfert zeigte technische Finesse im Abschluss. So durfte man beim 34:34 (55.min) durchaus hoffen, mit zumindest einem Punkt die weite Heimreise anzutreten, doch ausgerechnet in dieser brenzligen Situation brannten einigen Akteuren offensichtlich die Sicherungen durch. Trommer und A. Ahrens suchten ihr Heil in unplatzierten und unvorbereiteten Würfen aus dem Rückraum, anstatt ihre völlig frei stehenden Außen zu bedienen. Baumgarten und Ahrens fanden nicht die richtigen Mittel, um das Abwehrzentrum zu sichern. Der Gastgeber bekam so die letzte Luft und Blechschmidt sowie Sydorchuk besiegelten mit viel Mut und körperlichem Einsatz die Erfurter Niederlage.
Der Trainer resümierte denn auch einigermaßen enttäuscht: „Wir haben einfach in den letzten fünf Minuten den Kopf verloren. So etwas sollte erfahrenen Oberligaspielern so nicht passieren. Außerdem haben wir in der Abwehr nie zur richtigen Einstellung gefunden und viel zu viele geistige Aussetzer gehabt. Hier war heute wesentlich mehr drin.“

SG Erfurt/Bad Langensalza:
U. Hering, P. Hielscher – C. Machts 2, A. Ahrens 4, C. Göpfert 2, F. Menge 4/2, J. Ludwig, S. Ahrens 7, J. Trommer 2, C. Ratz, D. Baumgarten 13, M. Schalles 3, T. Michalewski
Gespeichert
Marco
Global Moderator
Hero Member
*****
Beiträge: 6.319




Profil anzeigen
« Antworten #7 am: 14.01.2008 - 21:49:09 »

HP Gotha

Unter Wert verkauft

Ernestiner SV Gotha - HSV Bad Blankenburg  23:29 (10:14)

Erwartungsgemäß konnte der Ernestiner SV den Durchmarsch des HSV Bad Blankenburg nicht unterbrechen. Unterm Strich steht zwar eine deutliche Heimniederlage, diese fiel jedoch um ein paar Törchen zu hoch aus.
Keine Frage, der wie gewohnt mit musikalischer Fanunterstützung angereiste, aber überraschend ohne Torgarant Hellwig angetretene Ligakrösus hatte die bessere Spielanlage. Mit gruppentaktischen Maßnahmen, die ihre Abschlüsse von den Kreispositionen fanden, wurde die Gastgeberdeckung durcheinandergewirbelt. Zweite Welle hieß ein weiteres Erfolgsrezept. Durch geschickte Raumauf- und Ballverteilung konnte so mancher Sekundärkonter verwertet werden. Darin war man den Ernestinern voraus.
Denen boten sich mindestens genauso viele Möglichkeiten des einfachen Tores, doch offenbarten sie gerade hier die spielentscheidenden Defizite. Pässe zur falschen Zeit zum falschen Mann, halbherzige Würfe aus Nahdistanz - da fehlten meist "Auge" und Cleverness.
Auf diese Weise wurde bei Zwischenständen von 5:6 und 7:8 das Tor zum Ausgleich verschenkt und im jeweiligen Gegenzug eins gefressen. Obwohl Stegner und Thieme ihre Vollstreckerqualitäten nicht anbringen konnten, ergaben sich auch aus dem Rückraum gute Gelegenheiten zur Resultatsverbesserung. Die sich mühenden Behling und Hofmann schroteten jedoch mit zu viel Streuung.
Ärgerlich, denn der HSV präsentierte sich wahrlich nicht als Übermannschaft; die Vier-Tore-Differenz zur Pause hätten nicht sein müssen!
Dass der ESV mithalten kann, zeigte er in der zweiten Halbzeit. Bis zur 58. Minute blieb der Rückstand derselbe. Die Gäste zehrten quasi durchgehend von ihrem guten Start (1:4) und gerieten somit nie ernsthaft unter Druck. Durch ihre stetige, zeitweilig sechs Tore (13:19, 15:21, 18:24) betragende Führung blieb die große Spannung auf der Strecke.
Gotha spielte engagiert, kämpfte um ein anständiges Ergebnis. Mehr als ein solches verhinderten die nach gut abgewehrten Bällen immer wieder zutage tretenden Abschlussschwächen bei Konterläufen.
Damit hat der ESV 9:15 Punkte (das Spiel gegen Ziegelheim steht noch aus) und empfängt als Tabellenzehnter nächsten Sonntag den SV T&C Behringen/Sonneborn (6:20/12.) zum Rückrundenstart.
ESV: Steinbrecher, Scheerschmidt - Jicha 5, Wandtke 2, Perner 4, Meß, Irmisch, Behling 7/3, Thieme 1, Stegner 1, Schneider 1, Trott, Hofmann 2
Strafwürfe: 3/3 (HSV 3/3)
Zeitstrafen: 3 (6)
Schiris: Leinhos/Sondermann (Erfurt/Bad Langensalza)
Zuschauer: 150
Gespeichert
Marco
Global Moderator
Hero Member
*****
Beiträge: 6.319




Profil anzeigen
« Antworten #8 am: 14.01.2008 - 21:50:59 »

HP Gera

So wie immer- Post gibt Punkte in Goldbach ab

SV BW 1893 Goldbach/Hochheim - Post SV Gera 32:25 (14:9)

Am Ende des Punktspielausfluges der Posthandballer nach Goldbach war es wie so oft in den letzten Jahren- die Gäste „übergaben“ beide Punkte den Hausherrn.
Eigentlich reiste man optimistisch ins Gothaer Land, hatte man doch im Verlauf der Saison Selbstbewusstsein getankt und auch auswärts meist überzeugt. Doch es scheint die „Luft“ in der Region zu sein, denn schon das Auswärtsspiel gegen den Ortsnachbarn Gotha war ein ganz schwaches von der Post. Goldbach, derzeit unmittelbarer Verfolger des Tabellenführers, wollte seinerseits mit einem Sieg die Hinrunde abschließen. Die Gäste ohne Ihren Routinier Udo Werler und Enrico Pfeifer (beide verletzt) konnten seit langem wieder auf Stefan Martin zurückgreifen. Wie man in Goldbach gewinnen kann, war vor dem Spiel theoretisch klar – doch leider konnten die Geraer dies nie praktisch umsetzen. Schon mit Beginn des Spiels wurde das Problem der Gäste an diesem Tag deutlich-das Angriffsspiel und die Chancenverwertung. um die starke 6:0 Deckung der Gäste in Verlegenheit zu bringen, muss man druckvoll und mit hohem läuferischem Einsatz auf allen Positionen agieren. Dies gelang kaum und die wenigen Wurfversuche fanden meist bei dem starken Goldbacher Torhüter ihr Ende. Einzig Holger Seidemann traf in der Anfangsphase und ein guter Petr Nedved hielt die Postler in den ersten Minuten bis zum 4:3 für Goldbach im Spiel. Im ersten Überzahlspiel der Gäste markierte Goldbach zwei Tore und traf erstmals den Siegesnerv der Postler empfindlich. Ganz im Gegenteil, Goldbach in Überzahl enteilte erstmals auf 6 Tore zum 12:6. Das war die erste Vorentscheidung und mit 14:9 ging es dann in die Kabine.

Mit der Hoffnung, dass man nicht zwei „rabenschwarze“ Halbzeiten haben kann, ging es zurück aufs Parkett. Das Spiel der Gäste wurde auch etwas besser, aber immer noch zu wenig, um Goldbach in Verlegenheit zu bringen. Jeden Fehler oder Fehlwurf der Männer aus Gera führte zum meist erfolgreichen Gegenstoß der Gastgeber. Ein sich in dieser Phase steigernder Maik Grützbach führte sein Team zwar bis auf 15:18 heran, doch auch Goldbach hatte Ihren Maik und der heißt Florian Dejmek. Wenn nichts mehr ging im Angriff traf auch er ! Die Gäste kämpften, doch spielerisch lief im Angriff wenig zusammen und die Chancenverwertung blieb weiter unter Durchschnitt. Zum allem Unvermögen kam dann auch noch Pech dazu, denn jeder geblockte oder erkämpfte Ball in der Abwehr fand immer einen Goldbacher der sich stets mit einem Tor dafür bedankte. So stand es 6 Minuten vor dem Ende 31:21 für Goldbach und man musste um die Gäste fürchten, hatte man doch in den letzten Jahren in dieser Phase das Handballspielen oft eingestellt und hohe Niederlagen bezogen. Doch nicht dieses Jahr- die Männer um Stefan Martin kämpften und trafen 4-mal in Folge zum 31:25. Mit der Schlusssirene traf dann Stefan Juhnke zum 32:25 Endstand.

Die Geraer können es auswärts weitaus besser…die nächste Möglichkeit es zu beweisen, Sonntag 16 Uhr in Ziegelheim.

Der Post SV Gera spielte mit:  P. Nedved, Ch. Szlapka, K. Krech (1 Tor), H. Seidemann (3), D. Botor (2), P. Borik , K. Rosenbaum, S. Teichmann (1), M. Remme (2), B. Mühlberg (3), M. Grützbach (10/2), St. Martin (2) und M. Seime (1). 
Gespeichert
Marco
Global Moderator
Hero Member
*****
Beiträge: 6.319




Profil anzeigen
« Antworten #9 am: 14.01.2008 - 22:01:57 »

HP Ziegelheim

LSV Ziegelheim - SV Town & Country Behringen/Sonneborn 44:23 (19:9)
 
Zum Beginn des neuen Jahres und zum gleichzeitig letzten Spiel der Hinrunde (das fehlende Spiel gegen Gotha findet erst im April statt) gastierte der ehrgeizige Aufsteiger aus Behringen / Sonneborn in der Ziegelheimer Wieratalhalle. Zum Leidwesen der Männer aus dem Westthüringischen konnten die Hausherren erstmals in dieser Saison auf die nahezu komplette und vollständig gesunde Stammformation zurückgreifen. Und so brannten die Ziegelheimer 60 Minuten lang ein Tempo-Feuerwerk ab, das mit Standing Ovations von den knapp 600 Zuschauern honoriert wurde.

Die LSV-Truppe begann hoch konzentriert, zeigte von Anfang an keine Schwächen und erstickte jegliche Annäherungsversuche der jederzeit fairen Gäste im Keim (10:2, 15.). Ziegelheim profitierte von der disziplinierten Abwehr und dem souveränen Keeper Torsten Urwank. Sofort schalteten sie dann auf Gegenstoß und schraubten das Resultat in angemessene Höhen. Es gab somit genügend Gelegenheit zu zahlreichen Wechselmanövern. Die blieben ohne negative Folgen. Das Linksaußen-Duo Marcel Jahn und Sylvio Graichen teilte sich mit je fünf Treffern die Torausbeute auf der zuletzt nicht immer überzeugenden Seite und dürfte damit ausreichend Selbstvertrauen für die kommenden Spiele getankt haben. Goalgetter David Heinig spielte nur 40 Minuten, traf aber trotzdem 15 Mal. Kreisläufer Christian Godlinski brachte den Ball auch unter widrigsten Bedingungen noch in den Kasten. Zu Ende der ersten Hälfte und zu Beginn der zweiten fehlte in der Hintermannschaft dann doch ein bisschen die nötige Konzentration, was den Gästen Resultatskosmetik erlaubte (29:19, 44.). In der Schlussviertelstunde ging dann aber noch mal zum Entzücken der Fans so richtig die Post ab. Ziegelheim wie aus einem Guss legte einen 14:3-Schlussspurt hin. Krönung des Ganzen der Kempa-Trick von Nick Sense auf den in der vierten Etage einschwebenden David Heinig, welcher pünktlich mit dem Abpfiff die Kugel im Kasten versenkte.
 
LSV: Urwank, Hahn; Godlinski (5), D. Heinig (15/2), S. Graichen (5), A. Heinig (2), Moritz (8/2), Reusch (3), Knöfler (1), Wunderlich, Kühnert, M. Jahn (5), Sense
Strafminuten: LSV 6; SV T&C 12     
7m: LSV 6/4; SV T&C 5/5
Schiedsrichter: Jung / Jung (Sonneberger HV)
Gespeichert
Marco
Global Moderator
Hero Member
*****
Beiträge: 6.319




Profil anzeigen
« Antworten #10 am: 14.01.2008 - 22:36:22 »

TLZ Gotha  14.01.2008

Blamable Niederlage auswärts eingefahren

LSV Ziegelheim - SV T&C Behringen/Sonneborn  44:23 (19:9)
 
Handball-Oberligist SV Town & Country Behringen/Sonneborn musste sich am vergangenen Samstag auswärts der stark aufspielenden Ziegelheimer-Mannschaft kampflos ergeben. Trainer Zdeno Vanek erlebte am Spielfeldrand sah das Debakel bereits vor dem Seitenwechsel aufkommen. Zwar ist eine Niederlage gegen Ziegelheim keine Schande, doch die Höhe von 44:23 ist dagegen mehr als blamabel.
Die Ziegelheimer hatten einen guten Start und gingen schnell mit 6:0 in Führung. Bevor die T&C-Spieler ins Spiel kamen, zog der Gastgeber bereits mit 13:4 davon. Wie groß der Klassenunterschied zwischen beiden Mannschaften ist, spiegelte sich eindeutig in der Pause bei einem Stand von 19:9 wider. Grund der schwachen Leistung des T&C war vermutlich auch die derzeitigen personellen Probleme unter der der Oberligist zu leiden hatte. Denn neben Mirko Brachmann fehlten auch Florian Voß, Tino Ernst und Sandro Werner.

Nach dem Seitenwechsel spielten die Ziegelheimer wie im Rausch. Behringens Abwehr funktionierte überhaupt nicht mehr. Viele Spieler des Oberliganeulings resignierten förmlich. Nur Christopher Kohls und Forian Schenk sorgten vor dem Tor der Gastgeber für Gefahr.

Behringen/Sonneborn: Münch, Busch, Albrecht (1), St. Ehrhardt (2), Blaß (2), Schenk (3), Güth, Kohls (5), Hellmund(1), Stehmann (6/6), Neumann (1), S. Ehrhardt, Marx (2);
Siebenmeter: Ziegelheim 5/4, T&C 7/6;
Zeitstrafen: Ziegelheim 6 min, T&C 12 min.

TLZ Eisenach  14.01.2008

Harmlos, wehrlos, chancenlos

LSV Ziegelheim - SV T&C Behringen/Sonneborn  44:23 (19:9)
 
Das Geld für die Auswärtsfahrten kann sich Oberligist Handball Town & Country Behringen/Sonneborn künftig eigentlich sparen. In fremder Halle war der Neuling am Samstag einmal mehr ein gern gesehener Gast, der sich beim LSV Ziegelheim fast wehrlos seinem Schicksal ergab und mit dem 23:44 (9:19) ein Debakel erlebte. Co-Trainer Hilmar Albrecht war dementsprechend auch tags danach noch angefressen: "Eine Niederlage beim LSV Ziegelheim ist keine Schande, aber in dieser Höhe ist es schon eine Blamage".
Die personellen Probleme beim SV Town & Country waren für das letzte Spiel in der Hinrunde eigentlich nur darauf ausgerichtet, beim Tabellensiebten ein achtbares Resultat zu erzielen. Die Ausfälle von Mirko Brachmann, Florian Voß, Tino Ernst und Sandro Werner hatten das Team stark geschwächt.

Der Auftritt bewegte sich anschließend zwischen harmlos am Anfang und wehrlos am Ende. Die Gastgeber hatten einen sehr guten Start und hatten mit dem 6:0-Vorsprung den Behringern schnell den Zahn gezogen. Es dauerte, ehe der Gast seine Ladehemmung ablegte, derweil wuchs der Ziegelheimer Vorsprung bis auf 13:4 in der 21 Minute auf neun Tore an. Der Gastgeber blieb seiner Linie treu, spielte sehr konzentriert und schnell. Der Klassenunterschied spiegelte sich zur Pause im 19:9 wider. Nach dem Seitenwechsel blieben die Behringer mit den 19:29 (45.)-Rückstand noch in der Vorgabe einer Zehntoreniederlage. In den letzten 15 Minuten spielte sich Ziegelheim jedoch noch in einen Rausch. Der Rückraum mit David Heinig und Steffen Moritz traf nun wie im Training. Allerdings machte es Behringens Abwehr den Gastebern auch leicht. Einige Akteure beim Oberliganeuling resignierten und nur Christopher Kohls und Forian Schenk sorgten noch sporadisch für Torgefahr. Als die Schlusssirene beim Stand von 44:23 ertönte, war dies für Behringen/Sonneborn eine Erlösung.

Unter der Woche wird Trainer Zdeno Vanek mit sicherheit Tacheless reden, damit es kommenden Sonntag kein erneutes Desaster gibt. Dann ist Behringen/Sonneborn gegen den Ernestiner SV Gotha nämlich erneut auswärts gefordert.

SV T.&C Behringen/Sonneborn: Münch, Busch; Albrecht (1), St. Ehrhardt (2), Blaß (2), Schenk (3), Güth, Kohls (5), Hellmund(1), Stehmann (6/6), Neumann(1), Sv. Ehrhardt und Marx(2).

Ziegelheim: Urwank, Hahn; Godlinski (5), D. Heinig (15/2), S. Graichen (5), A. Heinig (2), Moritz (8/2), Reusch (3), Knöfler (1), Wunderlich, Kühnert, M. Jahn (5), Sense Siebenmeter: LSV 5/4 - SV T. & C. 7/6, Zeitstrafen: LSV 6 min, SV T.&C. 12 min.
« Letzte Änderung: 14.01.2008 - 22:38:21 von Marco » Gespeichert
Marco
Global Moderator
Hero Member
*****
Beiträge: 6.319




Profil anzeigen
« Antworten #11 am: 14.01.2008 - 22:52:46 »

HP Königsee

SV Thuringia Königsee - HSV Apolda 1990  23:21 (9:11)

Tollhausstimmung am Schiefer

Königseer bezwingen mit großem Kampfgeist den Tabellendritten
 
Mit einer Überraschung startete Thuringia in die letzte Hinrundenbegegnung Zwölfter gegen Dritter, und mit einer solchen endete diese auch. Zum einen lief Coach Steffen Varchmin selbst mit auf, Bruder Peter gab die Orientierungen von der Bank, und am Schluss feierte Königsee. In einem beherzten und mit enormem Kampfgeist geprägten Spiel, das an glanzvolle Zeiten erinnerte, blieben die ersten Punkte in der "Wieder-Varchmin-Ära" bei den Rinnestädtern.
Apolda war auf Grund des Tabellenstandes der klare Favorit, doch die Gastgeber boten Paroli und ließen den krassen Tabellenunterschied nicht erkennen. In der Anfangsphase zeigten beide Vertretungen Respekt, so dass kaum Treffer zu registrieren waren. Dem HSV war es vorbehalten, den Torreigen zu eröffnen, dem sich die Hausherren anschlossen. In der Folge ließen die Einheimischen einige Sturmläufe ungenutzt, was die Apoldaer zu nutzen wussten (1:3, 6.). Thuringia blieb dran, verkürzte und kam zum Einstand (3:3, 9.). In der Folgezeit schlichen sich erneut Ungenauigkeiten in das Spiel der Königseer ein, doch diese kämpften und hatten es in der Hand, das Blatt zu wenden, was aber zunächst misslang (5:5, 16.). Die Apoldaer zeigten sich überrascht von der aggressiven Deckungsarbeit der Varchmin-Schützlinge, was auch sie zu wenig Zählbarem brachte. Sie blieben allerdings dank einer Siebenmeterserie vorn (7:5, 19.). Die Mannen vom Schiefer standen dem Tabellendritten spielerisch in nichts nach, doch der hatte bei so manchen Entscheidungen einen Bonus bei den Unparteiischen. Thuringia kämpfte unbeeindruckt weiter, was den erneuten Ausgleich brachte (8:8, 25.). Die Königseer legten einen großen Kraftaufwand in ihr Spiel, doch das Manko hieß Treffsicherheit, so dass die Varchmin, Najman, Oldenburg & Co. bis zur Pausensirene wieder in Rückstand gerieten. Bei der Zwei-Tore-Differenz war jedoch noch nichts verloren, und man spürte die Handschrift von Neu-Coach Steffen Varchmin. Doch die Gastgeber mussten in den folgenden Minuten vorsichtig sein, denn es bestand die Gefahr, einen Drei-Tore-Rückstand in Kauf zu nehmen, was auch passierte (9:12, 31.). Thuringia leistete sich Konzentrationsschwächen, traf fünf Minuten lang nicht, bis Oldenburg und Najman verkürzten (11:12, 35.). Die Partie wurde zum Geschmack der Fans, die gnadenlos die Thuringia-Mannen nach vorn peitschten, die weiter zur Aufholjagd gezwungen waren (14:15, 41.). In dieser Situation erwies sich die Einwechslung des jungen Föhr in den Kasten als Glücksgriff. Er wurde ein starker Rückhalt und bewerkstelligte die erste Führung durch Najman (17:16, 44.). Von nun an herrschte Tollhausstimmung am Schiefer, zudem konnten sich die Hausherren weiter absetzen (18:16, 47.). Und als nun bei den Gästen die Nerven zu flattern begannen, schlugen sie noch einmal zu (19:16, 51.). Doch die Apoldaer gaben sich noch längst nicht geschlagen, kämpften sich heran (18:19, 52.) und markierten den Ausgleich (19:19, 55.). Die Königseer patzten, fingen sich aber und legten wieder zwei Tore vor (21:19, 57.). In diesen Schlussminuten erfreuten sich Oldenburg und Najman eines persönlichen Schattens, was die Gastgeber allerdings nicht aus dem Gleichgewicht brachte. Sie hatten den Doppelpunktgewinn in greifbarer Nähe, den Oldenburg vom Siebenmeterpunkt unter Dach und Fach brachte.

Königsee: Cadek, Föhr, Göring, Knedlik, Förster, Friedrich (1), Pojonie, Dademasch (4), Schmeißer (3), Oldenburg (5), Najman (10), Varchmin
Gespeichert
Marco
Global Moderator
Hero Member
*****
Beiträge: 6.319




Profil anzeigen
« Antworten #12 am: 15.01.2008 - 11:29:26 »

OTZ Stadtroda  15.01.2008

Chancen gewahrt

Hermsdorf II kommt problemlos zum 26:19 gegen Schlusslicht Könitz/Saalfeld

SV Hermsdorf II  -SG Könitz/Saalfeld  26:19 (13:6)

Die Hermsdorfer Handball-Reserve wahrt ihre Chancen auf den Klassenerhalt. Am Sonntag gelang gegen das Schlusslicht aus Könitz/Saalfeld ein ungefährdeter 26:19 (13:6)-Sieg.
"Der Druck war relativ hoch, weil wir gewinnen mussten", sagte SVH-Trainer Christian Escher nach der Partie. Wie seine Jungs vor allem im ersten Abschnitt damit umgingen, das beeindruckte schon. Nach 18 Minuten erhöhte Linksaußen Michael Varchmin auf 11:3. Die acht Tore konnten zwar nicht bis zum Pausenpfiff verwaltet werden: das 13:6 war dennoch ein beruhigendes Polster.

Die ersten zehn Minuten gehörten jedoch dem 17-jährigen Saalfelder Markus Hinz. Der Linkshänder warf vier Tore in Folge. SVH-Manager Ralf Johnke schaute genau hin. Vor einigen Wochen waren die Hermsdorfer an einer Verpflichtung des Rückraum-Talentes interessiert. Er soll sich aber für seinen alten Verein entschieden haben.

Am Erfolg der Hermsdorfer konnte dieser Auftritt nichts ändern. Tony Hobritz traf, wie er wollte, entweder im Gegenstoß oder vom Siebenmeterpunkt. Eine Klasse-Partie zeigte Marcus Parybyk. In der Halbzeitpause holte er sich von seinem Ex-Trainer Jens Friedrich noch den einen oder anderen Tipp ab.

Stark, wie Parybyk seine Defizite in der Körpergröße mit Schnelligkeit und Dynamik immer wieder wettmachte. Und dann war da noch der bullige Manuel Rust am Kreis. Mit einer stoischen Ruhe schaute er sich das Zusammenspiel seiner Jungs an, ließ sich auch nicht von den Remplern und versteckten Fouls der Könitzer Abwehr aus der Ruhe bringen.

Als das Zuspiel an den Kreis kam, war es schon zu spät für die SG-Abwehr. Rust drehte sich, guckte sich den Torwart aus und vollendete. Mit der Auszeit der Hermsdorfer beim Stand von 24:16 (54.) waren die nächsten Punkte im Abstiegskampf eingefahren. "Die Hermsdorfer haben absolut verdient gewonnen", sagte SG-Trainer Christian Wagner. Er sah von seinen Jungs im ersten Durchgang Fehler über Fehler. "Vielleicht haben wir uns alle zu viel erwartet für diese Spiel?"

Die zweite Halbzeit bezeichnete er als ausgeglichen. Beim 13:18 schöpfte er noch mal Hoffnung. "Da haben wir im Konter den Ball an der Mittellinie verloren. Im Gegenzug fiel das 13:19", sagte Wagner.

Der sieht nur noch wenige Chancen für den Verbleib in der Oberliga. "Man muss ehrlich mit sich sein. Die Bedingungen bei uns reichen nicht aus mit zweimal Training. Im Haupttraining am Freitag kommen gerade 80 Prozent der Mannschaft, am Dienstag sind es 40."

SVH II: Meißner, Passarge, Hobritz (7), Werrmann (3), Kühne, M. Varchmin (1), Rust (4), Steinbach, de la Motte (4), Bocek, Parybyk (6), E. Trautvetter (1).
Gespeichert
Marco
Global Moderator
Hero Member
*****
Beiträge: 6.319




Profil anzeigen
« Antworten #13 am: 15.01.2008 - 11:31:35 »

OTZ Gera  15.01.2008

Ronneburg triumphiert nach bestem Saisonspiel - Auswärtssieg bei Eisenach II

ThSV Eisenach II - HSV Ronneburg 24:33 (12:16)

Sie sind ohne große Erwartungen nach Eisenach gereist, am Ende konnten sie jubeln. Die Handballer aus Ronneburg lieferten am späten Sonnabend Nachmittag ihre bisher beste Saisonpartie ab. Nach 60 Minuten sprang ein hoch verdienter und in dieser Deutlichkeit sicherlich kaum erwarteter 33:24-Erfolg heraus.

"Wir hatten keinen Ausfall in der Mannschaft. Jeder hat seine Leistung gebracht", sagte HSV-Trainer Stefan Koska nach dem Schlusspfiff. Die Eisenacher "Bubis" hatten alle Mann an Bord, die auch zum Anschlusskader des Zweitbundesligisten gehören. "Um so höher ist unser Sieg einzuordnen", sagte HSV-Vizepräsident Bernhard Jander.

Der Gastgeber mühte sich, wollte mit Umstellungen das Angriffsspiel der Gäste unterbinden. Erst versuchten sie es mit einem 6:0-Block - vergebens. Matthias Zänsler und Thomas Heidrich konnten im Vorwärtsgang nur selten gestellt werden. Dann wollte der ThSV den überragenden Matthias Zänsler offensiv bespielen - mit wenig Erfolg. Selbst ein 4:2-System mit Pressdeckung gegen Zänsler und Heidrich half nicht.

Die Ronneburger ließen sich an diesem Tag von nichts aufhalten. Daniel Koska, Carsten Kusch und Florian Förster nutzten ihre Freiheiten und individuellen Stärken im 1:1-Verhalten.

Bereits die ersten zehn Minuten verbreiteten viel Freude. Der HSV führte 6:2, nach 20 Minuten warten es beim 12:7 sogar fünf Tore Unterschied. Nur das Schlussdrittel im ersten Durchgang konnten die Eisenacher mit 5:4 knapp für sich entscheiden.

Bernhard Jander machte noch einen Pluspunkt aus. Das war die Torhüterposition. "Da waren wir einfach stärker besetzt."

Nur einmal schien der Auswärtssieg in Gefahr. Ronneburg spielte in Unterzahl, der Gegner konnte bis auf zwei Tore verkürzen. Für eine Wende reichte dieser Zwischenspurt aber nicht. Im Gegenteil. Den Ronneburgern gelang in der Schlussphase wieder alles. Nach den Siegen in Apolda und Sonneberg gelang am Sonnabend der dritte wichtige Auswärtstriumph auf dem Weg zur Medaille.

Für den Ronneburger Trainer war der Sieg besonders wichtig. "Natürlich haben die Niederlagen gegen Goldbach und Ziegelheim weh getan. Die Mannschaft hat heute die Antwort gegeben." Das Top-Duell gegen Bad Blankenburg kann kommen. Koska: "Die Chancen stehen fünfzig zu fünfzig. Es wäre riesig, wenn wir die erste Mannschaft wären, die dem Tabellenführer einen oder sogar zwei Punkte abnehmen könnten."

HSV: Zehmisch, Wolf, D. Koska (4), Biesel, T. Koska, Zänsler (10), Nowak, Bauer (3), Heidrich (4), Förster (6), Kusch (4), Meyer (2)
Gespeichert
Marco
Global Moderator
Hero Member
*****
Beiträge: 6.319




Profil anzeigen
« Antworten #14 am: 15.01.2008 - 20:11:34 »

Infoline Könitz

SG festigt Tabellenplatz - Schwacher Auftritt in Hermsdorf

SV Hermsdorf II - SG Könitz/Saalfeld  26:19 (13:6)

Am letzten Spieltag der Hinrunde musste der Tabellenletzte aus Könitz/Saalfeld beim Vorletzten in Hermsdorf antreten. Mit Hoffnung auf einen eventuellen ersten Saisonsieg in einem vermeintlich engen Spiel reiste die SG-Sieben am Sonntag ins Holzland.
Das Spiel begann mit einem schnellen Hermsdorfer Treffer, bevor Martin Arnold den ersten Gästetreffer verbuchen konnte. Doch die Gastgeber legten weiter vor und konnten ihrerseits auf 4:1 erhöhen. Die Gäste hatten sichtlich Schwierigkeiten mit der offensiven Deckung der agilen Hermsdorfer und taten sich schwer Druck auf das gegnerische Tor zu bringen. Stefan Schmidt konnte sich jedoch am Kreis durchsetzen und das 4:2 erzielen. Bis zum 5:3 war das Spiel noch recht offen, wobei die Hausherren ganz klar von den zahlreichen Fehlern der Gäste profitieren konnten. Diese führten auch dazu, dass Hermsdorf mit sechs Toren in Folge auf 11:3 erhöhen konnte. Die SG fand über mehr als zehn Minuten keinen Weg den Ball im Hermsdorfer Kasten unterzubringen und es schien als wenn der vierte SG-Treffer in der ersten Hälfte nicht mehr fallen sollte. Doch Florian Dietzel und Tim Gittner verkürzten daraufhin auf 11:5. Beim Stand von 13:6 nach einem weiteren Treffer von Martin Arnold ging es in der torarmen Partie in die Kabinen. Das Manko der ersten Hälfte war ganz klar nicht die Deckung der Gäste. Ohne Bewegung und zu harmlos wurden die Angriffe vorgetragen.
Doch trotz des deutlichen Rückstandes hatte man sich für die zweiten 30 Minuten viel vorgenommen. Dies schien auch zunächst zu funktionieren und nach drei Toren von Markus Hinz war der Rückstand beim 13:9 wieder etwas geschmolzen. Hermsdorf legte nach, bevor Rico Leuthäußer zum 14:10 verwandelte. Die nächsten beiden Angriffe der Hausherren fing die SG erneut ab, vermochte es jedoch nicht daraus Kapital zu schlagen, sondern lud Hermsdorf durch unkonzentrierte Abschlüsse zum kontern ein. Diese bedankten sich mit zwei Treffern zum 16:10. Als beim 18:13 und Hermsdorf in Ballbesitz ein weiterer Ballgewinn gelang, keimte noch einmal Hoffnung. Doch bereits an der Mittellinie landete der Ball wieder in den Händen der Gastgeber, welche zum 19:13 verwandelten. Hermsdorf spielte weiter clever und zwang die Gäste zu unnötigen Fehlern, welche gnadenlos bestraft wurden. So erhöhten die Hausherren auf 21:14 und später 24:15, wodurch das Spiel auch längst entschieden war. Tim Gittner und Martin Arnold konnten bis zum Ende noch leicht verkürzen. Entsprechend enttäuscht von ihrer eigenen Leistung verließen die Spieler der SG das Parkett, hatte man sich doch ganz klar mehr erhofft.

Lindig(TW), Szotowski (TW), Arnold 7, Gittner 4, Hinz 4, S.Schmidt 1, F. Dietzel 1, M. Dietzel 1, Leuthäußer 1, M. Volkmar, A. Volkmar, Beyer, Heerwagen
Gespeichert
Seiten: [1]
  Drucken  
 
Gehe zu:  

Powered by MySQL Powered by PHP Powered by SMF 1.1.4 | SMF © 2006, Simple Machines LLC
Joomla Bridge by JoomlaHacks.com
Prüfe XHTML 1.0 Prüfe CSS
designed by www.madeyourweb.com