Menu Content/Inhalt
Thüringer Handball-Verband
08.01.2009 - 22:42:47 *
Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren.
Haben Sie Ihre Aktivierungs E-Mail übersehen?

Einloggen mit Benutzername, Passwort und Sitzungslänge
News:

Registrieren lohnt sich

Die Vorteile:
- mitmachen
- alle neuen Beiträge auf einen Blick

empfohlener Spielball des THV
 
   Übersicht   Hilfe Suche Einloggen Registrieren  
Seiten: [1]
  Drucken  
Autor Thema: 12. Spieltag  (Gelesen 880 mal)
Marco
Global Moderator
Hero Member
*****
Beiträge: 6.513




Profil anzeigen
« am: 13.01.2008 - 01:39:39 »

12.01.2008  17:30
TSV 1898 Oppurg - TSV Zella-Mehlis
[Sporthalle Im Rosental Pößneck]

12.01.2008  19:30
HSV Apolda 1990 II - SG Arnstadt/Plaue
[Werner Seelenbinder Sporthalle Apolda]

12.01.2008  19:30
HSG Werratal 05 - SV Aufbau Altenburg
[Sporthalle Wernshausen]

12.01.2008  19:30
HV Ilmenau 55 - HSG Suhl
[Ilmsporthalle Ilmenau]

13.01.2008  16:00
Post SV Gera II - SV Fortuna Großschwabhausen
[Sporthalle IGS Birkenstraße Gera-Lusan]

13.01.2008  16:30
ESV Lok Meiningen - WSV 1907 Neuhaus
[Multihalle Meiningen]
Gespeichert
Marco
Global Moderator
Hero Member
*****
Beiträge: 6.513




Profil anzeigen
« Antworten #1 am: 13.01.2008 - 01:43:11 »

HP Ilmenau

Kaum überzeugende Suhler zu stark für den HV!

HV Ilmenau 55 - HSG Suhl  25:30 (16:17)

Für den HV begann das neue Jahr 2008, wie das alte endete, mit einer vermeidbaren Heimniederlage. Das Spiel gegen den alten Rivalen aus Suhl zeigte den Gastgebern deutlich die Grenzen auf und erzeugte bei den Fans und Zuschauern doch größere Zweifel, wo die notwendigen Punkte noch zu holen sind. Bis auf die letzten 4 Spielminuten blieb diese Begegnung immer spannend, wenn auch die Überzahl der erfolgreichen Aktionen aus Fehlern des Gegners resultierte. Auch diese Begegnung hatte für die Gastgeber eine schlechte Wurfquote, die bei etwa 40 % lag und bei der die einzelnen Ilmenauer, abgesehen von J. Mularczyk, sich noch darunter bewegten. Deutlich sichtbar war der Substanzverlust im Angriff mit dem Ausfall von Klewin. Zu viel Last und Bürde liegt auf J. Mularcyk, der fast als Alleinunterhalter auf 11 Tore kam und 45 min lang nicht in Manndeckung genommen wurde. Erst als die Ilmenauer Mitte der zweiten Halbzeit mit 23:21 in Führung gingen, kam das Zeichen vom Suhler Trainer. Danach brach das Ilmenauer Spiel völlig zusammen und so wurde der Suhler Sieg noch deutlich. Die Gäste haben diese Begegnung völlig verdient gewonnen, stellten sie doch das bessere Team, die bessere Spielanlage und waren den Gastgebern in der Situationserkennung deutlich voraus. Wie im Spiel gegen die Neuhäuser, konnten auch die Suhler das Spiel auf Grund ihrer erfolgreichen Konter gewinnen, die wieder im Verhältnis 2:13 gegen die Ilmenauer sprach. Zu leicht vergebene Chancen eröffneten den Gästen immer wieder diese schnellen Gegenangriffe, die im Ilmenauer Repertoire fast völlig untergehen. Die Gäste waren als Favorit angereist und begannen diese Begegnung auch konzentriert. Sie mussten aber erkennen, dass die Gastgeber nicht völlig willenlos das Spiel abgeben wollten. Beim 4:2 für die Ilmenauer machten die Gäste aber erst einmal ernst und übernahmen dann selbst die Führung. Aus allen Lagen und Positionen konnten sie ihre Treffer erzielen, die Ilmenauer Abwehr und die Torhüter leisteten sich zu viele einfache Fehler. Über 4:6, 7:10 und 8:12 spielten sie ihre Überlegenheit aus und die Ilmenauer konnten lediglich über J. Mularczyk und vereinzelten Aktionen der anderen Spielern gegenhalten. Eine rote Karte für den Suhler Abwehrrecken brachte erst einmal Sand ins Spiel der Gäste, die von nun an ihre Sicherheit verloren und auch immer wieder mit Ballverlusten ihr Spiel selbst stockten. Die Gastgeber nutzten dies bis zum Ausgleich 14:14 und sogar zur eigenen Führung 15:14 und 16:15. Aber wieder vier Fehlversuche sicherten den Gästen die 16:17 Halbzeitführung.
Nach der Pause besorgte Esefeld den 17:17 Ausgleich, um dann mit dem nächsten Fehlversuch die Suhler ins Spiel zu bringen. 4 Tore in Folge und schwache Ilmenauer Angriffsleistungen, führten zur 17:21 Führung der Suhler. Eine Vorentscheidung bahnte sich an, doch die Suhler selbst holten die Gastgeber mit zwei Herausstellungen wieder ins Spiel zurück. Nun folgte die beste Phase der Ilmenauer, als überlegt angegriffen wurde, die Abwehr aggressiver agierte und auch der ein oder andere Ball von der Torhütern gehalten wurde, Plötzlich waren die Ilmenauer dran, glichen aus und gingen selbst in Führung. Beim 23:21 war das Spiel gekippt und nun hatten die Gastgeber die Möglichkeit, den Heimsieg doch noch einzufahren. Die Suhler zeigten auf einmal Schwächen in der Teamarbeit und steigerten sich in zu viele Einzelaktionen. Da hatten die Ilmenauer mit Mularczyk die bessere Alternative, der alle Ilmenauer Führungstreffer erzielte. Aber auch er versagte beim 23:21 und einem eigenen Strafwurf. Statt drei Tore Abstand, verkürzten die Gäste wieder auf ein Tor und glichen beim 24:24 wieder aus. Die Gastgeber hatten nun sichtlich Kräfteprobleme, denn sie konnten die Manndeckung von J. Mularczyk nicht mehr läuferisch ausgleichen. Konzentrationsschwächen verursachten nun 9 Fehlversuche, das Spiel wieder selbst in die Hand zu nehmen. Nur noch ein Treffer von Zillmann, bei 6 Gegentreffern der Suhler, besiegelte die nächste Ilmenauer Heimpleite, gegen nicht durchgängig überzeugende Gäste. Die Leistungsmöglichkeiten der Ilmenauer sind in beiden letzten Heimspielen deutlich geworden. Diese reichen so nicht aus, um sicher im Mittelfeld der Staffel zu bleiben.
 
Ilmenau spielte mit: Güntzel, Hurtig; J. Mularczyk(11), Esefeld(2), Hudak(3), Zillmann(1), Brückner(3), St. Dreher(3), Beyer, Kohrt, M. Mularczyk(2)

Strafwürfe: Ilmenau: 11/8   Suhl: 3/1
Strafzeiten: Ilmenau: 4x 2 min   Suhl: 8x 2 min+ 1x rot
Gespeichert
Marco
Global Moderator
Hero Member
*****
Beiträge: 6.513




Profil anzeigen
« Antworten #2 am: 14.01.2008 - 21:37:45 »

HP Arnstadt

Quittung für verschlafenen Start folgte am Ende prompt !

HSV Apolda 1990 II - SG Arnstadt/Plaue 22:21 (15:5) 

„Wer zu spät kommt den Bestraft das Leben“. Unter diesem Motto könnte das Spiel der SG beim Vorletzten der Landesligatabelle, dem HSV Apolda II stehen. Auch wenn die Spieler eine sehr lange Pause (trifft für alle zu) zu überbrücken hatten. Eines steht auf jeden Fall fest, diese Niederlage muss Vernünftig ausgewertet und aufgearbeitet werden um am Ende die richtigen Schlüsse ziehen zu können und um im nächsten Spiel besser Vorbereitet zu sein. Hinzu kam noch eine Erkältung an welcher Rückraumspieler und Leistungsträger F. Hoppe noch zu Laborieren hatte und dadurch Konditionell geschwächt war. Die Partie begann mit der ersten und einzigen Führung für die SG nach einem schönen Konter von S. Heinzmann zum 0:1(1 min.). Was danach jedoch folgte bleibt wohl für die meisten Unerklärlich. Es lief einfach nichts mehr zusammen und die Mannschaft agierte ohne jegliches Selbstbewusstsein. Fehlabspiele führten zu Ballverlusten und Gegentoren was die Unsicherheiten auf Seiten der SG nur noch mehr erhöhte. Die Gastgeber nutzten alle sich ihnen bietenden Chancen und setzten sich Tor um Tor ab (5:2,10.Min.). Auch eine Auszeit vermochte nicht die Entscheidenten Veränderungen in den Köpfen der Spieler herbeizuführen. Zu allem Unglück verletzte sich A. Zintl bei einer Angriffsaktion so sehr das er lange Zeit behandelt werden musste und erst in der zweiten Hälfte wieder zur Verfügung stand was die Unsicherheiten bei der SG noch mehr Verstärkte. Die Mannschaft traute sich nun kaum noch etwas und zu den bereits vorhandenen Problemen gesellten sich überflüssigerweise noch technische Fehler was sich in einer klaren Führung (11:3, 21.Min.) der Hausherren manifestierte. Zu allem Übel verletzte sich nun auch noch B. Schorr, der allerdings für den Rest der Begegnung ausfiel. Die Gastgeber arbeiteten nun weiter am Ausbau ihrer Führung und die SG war nicht in der Lage dagegen zu halten. Bis zur Halbzeitpause waren die Glockenstädter schließlich bis auf zehn Tore (15:5) enteilt was eine klare ansage für die zweite Hälfte war. Doch auch nach dem Anpfiff zum zweiten Durchgang lief es noch nicht so Optimal für die SG die sich nach 34. Minuten mit elf Toren (17:6) im hintertreffen sah. Nun ging allerdings ein spürbarer Ruck durch die Mannschaft und der Kampfgeist gewann Oberwasser im Spiel der SG. Die Truppe präsentierte sich nun von einer ganz anderen Seite und setzte alles daran dieses Spiel vielleicht noch zu Drehen. Man Agierte vor allem im Abwehrbereich viel Aggressiver und machte den Apoldaern das Leben Zusehens schwerer. Auch im Angriff drehte die Spielgemeinschaft immer mehr auf und ließ ihr eigentliches Potential aufblitzen was durch die guten Leistungen der beiden Keeper R. Geyersbach und A. Stützer unterstützt wurde. Vor allem der Rückraum der SG mit F. Hoppe, A. Zintl und N. Geyersbach setzte sich immer besser in Szene wobei die gesamte Mannschaft sich nun viel homogener zeigte und alle ihren Teil zur Aufholjagd beitrugen. In der 45. Minute hatte man den Rückstand schon auf sieben Tore (20:13) reduziert, sieben Minuten später (52.) waren es gar nur noch vier Tore (20:16) die aufzuholen waren was die Spieler der SG zusätzlich motivierte. Die Hausherren hingegen wurden immer Nervöser und machten Fehler welche die Spielgemeinschaft zu Kontern einlud. Die 54. Spielminute wurde schließlich zum Knackpunkt in der Aufholjagd der SG nachdem die Mannschaft innerhalb von 10 Sekunden auf drei Feldspieler durch Zeitstrafen reduziert wurde. Die Gastgeber erkannten sofort die Gunst der Stunde und setzten sich wieder auf sechs Tore (22:16) ab. Dieses Unterzahlspiel stellte sich als das „Zünglein an der Waage“ heraus und machte es der SG unmöglich diese Partie noch zu Drehen. Man hätte sich etwas mehr Fingerspitzengefühl bei den Entscheidungen der Referees in dieser Phase des Spiels gewünscht dies allerdings ist ein Umstand mit dem man Leben muss und die Spieler der SG steckten dennoch nicht auf sondern kämpften tapfer weiter und schafften es wieder sich heranzukämpfen. Nach dem Tor zum 22:21 beendete schließlich der Abpfiff die aufopferungsvolle Aufholjagd der SG und es war allen klar, wenn man die erste Halbzeit nicht so „Verschlafen“ hätte währe in dieser Partie einiges mehr drin gewesen.

Arnstadt mit: A. Stützer und R. Geyersbach im Tor, T. Merten, S. Schüler, T. Werner(1), S. Heinzmann(2), B. Schorr(1), F. Hoppe(5), A. Zintl(5), B. Bielstein, D. Sommer-Schmidt(1), T. Frieß(1), N. Geyersbach(5), P. Hoppe
Gespeichert
Marco
Global Moderator
Hero Member
*****
Beiträge: 6.513




Profil anzeigen
« Antworten #3 am: 14.01.2008 - 21:41:09 »

Infoline Oppurg

Gelungener Jahresauftakt für Oppurgs Handballer – Sieg im ersten Spiel des Jahres gegen die Gäste aus Zella-Mehlis
 
TSV 1898 Oppurg - TSV Zella-Mehlis  34:24 (16:14)

Das erste Heimspiel des neuen Kalenderjahres bescherte den Oppurger Landesliga-Handballern die Gäste aus Zella-Mehlis. Die Begegnung zur ungewohnten späteren Nachmittagsstunde in der Sporthalle "Im Rosental" in Pößneck bedeutete das Aufeinandertreffen zweier Tabellennachbarn. Die Vorzeichen für das Spiel standen trotz einiger kleiner Sorgenfalten auf Trainer Kriesches Stirn dennoch recht gut, war doch davon auszugehen, dass sein Team den Aufwärtstrend der letzten Spiele fortsetzen und sich auch für die unglückliche Hinspiel-Niederlage revanchieren wollte.
Schon die ersten Aktionen verwandelten die seichten Fältchen in ein paar Grübchen, denn Oppurg startete forsch und erfolgsversprechend gegen die Gäste aus dem Thüringer Wald und ging in der Abwehr wie im Angriff konzentriert zu Werke. Nachdem auch die Gäste ihre individuelle Klasse zeigen konnten und die erste Führung der Gastgeber ausglichen, zog Oppurg nochmals das Tempo an und kam mit schnellen, direkten Passspiel zu Möglichkeiten. Basierend auf einer guten und sicheren, weil eng stehenden, Abwehr und eines sicheren Rückhalts in Person von André Prätor im Oppurger Kasten gelang ein erstes deutlicheres Absetzen bis zum 8:4. Doch nun schien plötzlich die Luft raus. Hier war wieder die unverhoffte Unsicherheit im eigenen Spiel, die mehrere überhastete Abschlüsse aus ungünstigen Positionen bescherte. Unerklärlicherweise stockte das eigene bis dahin lockere Offensivspiel. Mehrere Unsicherheiten in Form von Abspiel- und Fangfehlern spielten den Gästen nun in die Karten und brachte sogar Minuten vor der Pause noch den 14:14-Ausgleich. Gerade weil auch in der Abwehr unverständlicherweise wieder die Zügel etwas lockerer gelassen wurden, verspielte sich Oppurg die eigentlich mehr als verdiente deutlichere Führung. Doch setzten Escher und Kempe nochmals zum Spurt vor dem Pausentee an und sicherten zumindest einen 2-Tore-Vorsprung mit dem 16:14 zur Halbzeit.
Nun befürchtete man als Freund und Kenner der Oppurger Landesligisten zu Recht wieder eine zu lange Verschnaufpause, aber das Gegenteil war der Fall. Ähnlich konzentriert wie in den ersten Minuten der Partie und mit dem nötigen Engagement ging Oppurg auf die Platte und zog Zella-Mehlis schon hier den Zahn. Die Gäste wollten, aber konnten den nun in der Defensive wieder sicherer stehenden Oppurgern an diesem Tag nicht mehr entgegnen. Zudem brachten sie sich mehrmals unnötig in Unterzahl. Doch auch Oppurg musste nochmals in Unterzahl agieren, als um die 45. Minute herum gleich zwei Oppurger Spielern eine zusätzliche Pause auf der Bank gegönnt wurde. Doch wie auch schon zuvor wusste man einige Schwächen durch mannschaftliche Geschlossenheit zu kompensieren und kam auch hier zu Treffern. Auch Patrick Herzog glänzte diesmal nicht nur durch seine Tore, sondern stellte wie Thomas Bergner vor ihm den gewaltigen Rückraumspieler der Gäste rechtzeitig und lahmte damit das gegnerische Aufbauspiel. Oppurg gelang mehrfach der Ballgewinn und konnte nun über das in Halbzeit Eins schon vermisste Konterspiel einfache Treffer bis zur zwischenzeitlichen 27:20-Führung markieren. Nicht nur bei diesem spielentscheidenden Zwischenspurt machte auch der reaktivierte Routinier Dirk Nater auf sich aufmerksam und versenkte konsequent. So waren es an diesem frühen Samstagabend einmal nicht mehr hektische letzte Minuten für die Oppurger, die über einen sicherlich nicht mit der besten Leistung aufwartenden Gegner mit 34:24 triumphierten und damit den ersten Sieg und zwei ganz wichtige Punkte im neuen Jahr sammeln konnten.
 
Für den TSV Oppurg spielten:
A. Prätor und M. Schulz (im Tor), P. Escher (6 Tore), J. May (1), P. Herzog (12/6), C. Wunderlich (1), F. Pechtl (2), J. Greiling (2), N. Gutsche, T. Bergner (2), R. Luthardt (3), D. Nater (3), S. Kempe (1), P. Hellrung.
Gespeichert
Marco
Global Moderator
Hero Member
*****
Beiträge: 6.513




Profil anzeigen
« Antworten #4 am: 15.01.2008 - 11:07:27 »

HP Meiningen

Geglückter Start in die Rückrunde

ESV Lok Meiningen - WSV 1907 Neuhaus  27:21 (13:10)

Mit einer großartigen kämpferischen Leistung startete die weiter verjüngte Lok-Mannschaft in die Rückrunde und das Neue Jahr. Die Entscheidung, dass einige Junioren nur noch in der Männermannschaft spielen, hat sich somit schon positiv ausgewirkt. Allerdings wollte das Trainerteam Schulz/Demange/Th.Roßt noch nicht auf den Routinier F.Baumann verzichten, der als Führungsspieler für die jungen Wilden und Bindeglied zwischen Trainer und Mannschaft vorläufig noch unbedingt gebraucht wird und der hauptsächlich die Abwehr organisierte. Diese kompakte und aggressive Abwehr war dann auch der Grundstein für den Sieg. Der gute Beobachter konnte schon vor dem Spiel an der Körpersprache der Spieler einiges ablesen. Die Lok-Spieler waren bis in die Haarspitzen konzentriert und motiviert, die Gäste nahmen es eher locker. Leider musste Lok auf Jan Schulz verzichten (Grippe), der sich zuletzt als Kreisspieler etabliert hat. Für ihn boten die Trainer N.Volkmar auf (O.Henkler dienstl.verhindert), der zunächst einige Probleme mit dem Ball hatte, in der 2.HZ aber mehrfach gut freigespielt wurde und in der kritischen Phase zwei wichtige Treffer erzielte. Dass es ein gnadenloses Kampfspiel werden würde, war allen Beteiligten im ESV-Lager bewusst. Auch die Schieris hatten dies vorausgesehen und begannen bereits in der 2.Minute mit der Verteilung von Zeitstrafen. Weiter brachten sie viel Farbe ins Spiel und damit lagen sie richtig, wie man am „Härtegrad“ im Spielverlauf erkennen konnte. In der 1.HZ gab es bereits 3 rote Karten, 2x NH – 1x MGN. Diese Linie zogen sie konsequent und neutral bis zum Ende durch, was auch in Ordnung war. Nach der Anfangsnervosität und einem Lattentreffer von Pfeiffer eröffnete M.Baumann in der 3.Minute den Torreigen. Der beste Torschütze der Gäste, M.Zitzmann (8 Treff.) erzielte den einzigsten Ausgleich zum 1:1 (4.). Bis zum Ende gab Lok die Führung nicht mehr ab, obwohl es einige kritische Phasen gab. Andererseits konnte Pfeiffer in der 18.Minute in doppelter Unterzahl, nachdem es ein Familientreffen der „Baumänner“ auf der Strafbank gab, zum 8:4 erhöhen. Die Lok-Torhüter Menschner und H.Volkmar trugen auch besonders in starken Phasen der Gäste mit ihren Paraden zum Erfolg bei. Ganz wichtig für die Psyche seiner Vorderleute war der von H.Volkmar gehaltene 7-m in der 23.Minute, nachdem Pfeiffer den roten Karton für ein Foul gesehen hatte. In der 8.Minute gab es eine Schrecksekunde für Lok, als Chr.Ludwig verletzungsbedingt vom Parkett musste. Er konnte später weiterspielen und war der erfolgreichste Schütze mit 7/2 Treffern. In der Halbzeitpause hatte Trainer Grünewald (NH) seine Jungs noch einmal motiviert. Die Gäste legten gleich ein Höllentempo vor und konnten mit 2 Treffern in Folge durch Zitzmann auf 13:10 verkürzen. Dann kamen aber die zwei wichtigen Treffer von N.Volkmar und 1x Chr.Ludwig und der Abstand vergrößerte sich wieder (16:10/36.). Die Gäste gaben nicht auf. So kamen sie mit einem Zwischenspurt (51.) noch einmal auf 21:19 heran. Jetzt zeigten die jungen Lok-Spieler, dass sie auch in solchen kritischen Situationen schon gut zurechtkommen. Kirchner, Klimpke, Fiebiger und St.Roßt ließen nichts mehr anbrennen und tankten sich durch die WSV-Abwehr. Die Gäste kassierten in dieser Phase noch einmal 3 rote Karten (2x gr.Foul und 1x 3.Zeitstr.). Ein toller Erfolg, den das Lok-Team von Beginn an wollte und das hat es gezeigt und umgesetzt.

Statistik: Menschner, H.Volkmar, Fiebiger 3, F.Baumann , Ludwig 7/2, M.Baumann 5, Brachmann, Pfeiffer 4/3 St.Roßt 2/1 , N.Volkmar 2, Klimpke 3/1 , Kirchner 1, Schmidt,

7m: ESV 8/5 WSV 6/2
2Min: ESV 7 + r.K (23. gr.F.) WSV 8 + 4x r.K.für gr.F. + 1x r.K. für 3x2 Min

Schieri: Kampf/Kallenbach Völkershausen/Barchfeld
Zuschauer: 120
Gespeichert
Marco
Global Moderator
Hero Member
*****
Beiträge: 6.513




Profil anzeigen
« Antworten #5 am: 15.01.2008 - 11:43:18 »

TLZ Weimar  14.01.2008

Den Sack einfach nicht zugeschnürt

Post SV Gera II - SV Fortuna Großschwabhausen  24:27
 
Sonntag, der Dreizehnte, brachte der Fortuna Glück: Mit einem 27:24-Sieg beim Post SV Gera II konnte Großschwabhausen erfolgreich in die Rückrunde starten und den Vorsprung auf den Tabellenvierten Altenburg auf acht Punkte ausbauen. In die altehrwürdige Sporthalle in Gera-Lusan waren diesmal sogar 52 Großschwabhäuser Fans und Zuschauer mitgereist, um ihre Mannschaft zu unterstützen.
Die Hausherren machten ihrem Namen alle Ehre und ließen gleich zu Beginn mächtig die Post abgehen. Deutlich merkte man ihnen den Wunsch an, in der eigenen Halle für eine Sensation zu sorgen. Doch die Fortunen gingen mit 1:0 in Führung und sollten diese bis zum Schluss auch nicht mehr abgeben. Doch die Gäste vergaben bis zur Halbzeit viele 100-prozentige und brachten obendrein auch noch drei Strafwürfe nicht im gegnerischen Tor unter, so dass sich der Vorsprung mit vier Toren leider in Grenzen hielt. Nach Wiederanpfiff konnten die Fortunen aufgrund der spielerischen Vorteile konsequent den Vorsprung auszubauen. Hier ist Patrick Engemann großes Lob zu zollen, der neben seiner Torgefährlichkeit auch den Blick für den Nebenmann demonstrierte. Speziell Steve Sache konnte davon profitieren, der seine tadellose Leistung mit drei Treffern krönte. Doch auch diesmal machten die Fortunen den Sack nicht zu: In Überzahl kassierte man noch zwei Tore in Folge und wurde nervös. Zum Glück war man bereits auf ein 26:19 enteilt, denn Gera sollte noch fünfmal in Folge treffen.

HSV Apolda 1990 II - SG Arnstadt/Plaue  22:21 (15:5)

Der Apoldaer HSV-Reserve gelang ein 22:21-Sieg über die SG Arnstadt/Plaue. Bis zur Halbzeit hatte der HSV furios auf ein 15:5 vorgelegt. Danach bröckelte der Vorsprung zusehends und in der Schlussphase begann nochmal das Zittern. Am Ende erlöste der Pfiff die Apoldaer.
Gespeichert
Schwede
Newbie
*
Beiträge: 48



Profil anzeigen
« Antworten #6 am: 16.01.2008 - 08:29:01 »

HP Großschwabhausen

Post SV Gera II – SV Fortuna Großschwabhausen  24:27 (9:13)
 
Der 13. brachte selbstverständlich der Fortuna Glück und man konnte erfolgreich in die  Rückrunde starten und den Vorsprung auf den Tabellenvierten (Altenburg) auf acht Punkte ausbauen !!!!!!. In die alterwürdige Sporthalle in Gera-Lusan waren diesmal sogar 52 Großschwabhäuser Fans und Zuschauer mitgereist und unterstützten wieder einmal ihre Mannschaft phantastisch.
Die Hausherren machten ihren Namen alle Ehre und legten wie die Post los.
Man merkte ihnen deutlich an, hier in eigener Halle für eine kleine Sensation sorgen zu wollen. Doch die Fortunen gingen 1:0 in Führung und sollten diese auch nicht mehr abgeben. Vor allem Patrick Engemann war von den Postlern anfangs kaum regelgerecht zu stoppen und wirbelte die Abwehr der Hausherren gehörig durcheinander.
Leider vergaben die Fortunen bis zur Halbzeit viele 100%-ige und brachten obendrein auch noch zwei Strafwürfe nicht im gegnerischen Tor unter, so dass sich der Vorsprung von vier Toren leider in Grenzen hielt.
Nach Wiederanpfiff konnte man dann aufgrund der spielerischen Vorteile konsequent den Vorsprung ausbauen. Auch hier zollt Patrick Engemann ein großes Lob, zeigte er neben seiner Torgefährlichkeit auch ein Auge für den Nebenmann. Speziell Steve Sachse konnte davon profitieren, der seine tadellose Leistung mit 3 Treffern krönte. Aber die Fortunen machten wieder einmal den Sack nicht zu. In Überzahlt kassierte man zwei Tore in Folge und machte sich dadurch selbst nervös. Zum Glück war man schon auf 26:19 enteilt, denn dann warfen die Gerarer gleich 5 mal hintereinander ins Fortunentor und kamen nochmals gefährlich nahe ran.
Aber es reichte und ein verdienter Auswärtssieg war der Lohn.
Auch wenn man spielerisch noch zulegen muss und vor allem auch kann, war die kämpferische Einstellung aller Beteiligten lobenwert. Nicht zu vergessen, dass mit Torwart Roy Krumbholz sowie Mark Wichmann und Christian Wessely drei wichtige Spieler fehlten !

Fortuna spielte mit: Sascha Heinemann 5, Martin Ehm 4, Jörg Heinemann 4 (1),
Marcel Hänsgen 3, Maik Wichmann 3, Patrick Engemann 3, Steve Sachse 3, Jens Winter 2 (2), Robert Neumann , Stephan Große
Strafminuten: Fortuna 5 x 2 Min       Gera 6 x 2 Min, 1 x Disqu.
7m:   Fortuna 5/3   Gera 1/1
« Letzte Änderung: 16.01.2008 - 16:18:38 von Marco » Gespeichert
Seiten: [1]
  Drucken  
 
Gehe zu:  

Powered by MySQL Powered by PHP Powered by SMF 1.1.4 | SMF © 2006, Simple Machines LLC
Joomla Bridge by JoomlaHacks.com
Prüfe XHTML 1.0 Prüfe CSS
designed by www.madeyourweb.com