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Thüringer Handball-Verband
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Autor Thema: 14. Spieltag  (Gelesen 1108 mal)
Marco
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« am: 20.01.2008 - 00:31:34 »

19.01.2008  15:00
ThSV Eisenach II  -SV Hermsdorf II
[Werner Seelenbinder Sporthalle Eisenach]

19.01.2008  16:30
SV Thuringia Königsee - SG Könitz/Saalfeld
[Sporthalle Am Schiefer Königsee]

19.01.2008  18:30
SV BW 1893 Goldbach/Hochheim - SG Erfurt/Bad Langensalza
[Nessetalhalle Goldbach]

19.012008  19:00
Sonneberger HV - HSV Apolda 1990
[Sporthalle Berufsschulzentrum Sonneberg-Steinbach]

19.01.2008  19:00
HSV Ronneburg - HSV Bad Blankenburg
[Sporthalle Zeitzer Straße Ronneburg]

20.01.2008  16:00
LSV Ziegelheim - Post SV Gera
[Wieratalhalle Ziegelheim]

20.01.2008  16:30
Ernestiner SV Gotha - SV T&C Behringen/Sonneborn
[Sporthalle Ernestinum Gotha]
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« Antworten #1 am: 20.01.2008 - 19:35:45 »

HP Erfurt

Wieder die Schlussphase!

SV BW 1893 Goldbach/Hochheim - SG Erfurt/Bad Langensalza  33:30 (15:18)

Wieder waren es die verflixten letzten 10 Minuten, die den Oberligahandballern von der SG Erfurt / Bad Langensalza zu einem überraschenden Auswärtstriumph fehlten. Der Knackpunkt der Partie lag aber wohl schon in der 42.Minute, als Goldbachs Tihomir Mitrovic wegen einer Knöchelverletzung ca. fünf Minuten auf dem Feld behandelt werden musste. Denn nach dieser Zwangspause fanden sich Ahrens und Co einfach nicht mehr auf dem Feld zurecht und verspielten binnen vier Minuten ihren stark herausgespielten 3-Tore-Vorsprung (21:24, 41.min).
Zuvor war alles bestens gelaufen, die 1. Halbzeit dürfte sogar die stärkste der Saison gewesen sein. Während Steffen Ahrens am Kreis meist mehrere Gegenspieler binden konnte, brillierten sein Bruder André sowie Trommer aus dem Rückraum. Mit ihren überraschenden und variantenreichen Würfen kamen die Goldbacher einfach nicht zurecht und boten derweil selbst im Angriff eine mehr als statische Leistung. Als SG-Keeper Wunderlich dann noch einen Siebenmeter von Stegner parieren konnte, setzten sich die Köthe-Schützlinge Tor um Tor ab. Wie aus einem Guss wurde im Angriff kombiniert und die sich bietenden Möglichkeiten meist konsequent genutzt. Hinter der Deckung hatte Geburtstagskind Philipp Hielscher einen ganz großen Tag erwischt und machte erneut mit sensationellen Paraden auf sich aufmerksam. Zur Halbzeit war so ein 15:18-Vorsprung herausgespielt, den man in der Folge verteidigen und wenn möglich weiter ausbauen wollte. Und zumindest mit der Verteidigung klappte es auch – bis zu jener schicksalhaften 42. Minute.
Ab diesem Zeitpunkt klemmte es mächtig in der Offensive, denn Goldbach stellte seine Deckung auf eine 5:1-Formation um. A. Ahrens und Trommer liefen sich immer häufiger fest und fanden mit ihren Würfen kaum mehr die Lücke. Köthe reagierte und brachte den angeschlagenen Baumgarten sowie Göpfert zur Entlastung, während die beiden zuvor so erfolgreichen Rückraumschützen auf der Bank neue taktische Instruktionen und eine nötige Atempause erhielten. Schneegaß im Goldbacher Tor steigerte sich und leitete so immer wieder Gegenstöße für die Randgothaer ein. Doch die SG konnte weiter auf ihren grandios haltenden Keeper Philipp Hielscher vertrauen. Dennoch war der Vorsprung in der 50. Minute entgültig aufgebraucht und das große Zittern begann. Trommer und Ahrens kamen zurück in die Partie und bildeten zusammen mit Steffen Ahrens die Rückraumachse, während Schalles am Kreis vorbildlich arbeitete. Doch was die Erfurter auch verruchten, Trommer und A. Ahrens fanden nicht mehr in die Partie, warfen immer wieder taktisch unklug und überhastet aufs gegnerische Tor. Die Gastgeber zeigten sich dankbar und drehten das Spiel in der 2. Welle. Dejmek und Taubert sowie der sich steigernde Stegner setzten nun die Akzente, während sich bei den Erfurtern niemand mehr fand, der das Spiel in geordnete Bahnen gelenkt hätte. So musste man sich am Ende verdient mit 30:33 beim Tabellenzweiten geschlagen geben und erneut den vergebenen Möglichkeiten in der Schlussviertelstunde hinterher trauern. Dennoch hat die Mannschaft gezeigt, dass sie auch mit den großen in der Liga mithalten kann und sie hat über 50 Minuten zu einem rassigen und auf höchstem Niveau stehenden Oberligaspiel beigetragen. Schade nur, dass man sich am Ende immer wieder selbst um den Lohn der Arbeit bringt.

SG Erfurt/Bad Langensalza:
Hilescher, Wunderlich - A. Ahrens 9/1, Göpfert, Menge 6/2, Ludwig. St. Ahrens 7, Trommer 6, Baumgarten 1, Schalles 1, Braun, Michalewski

SV Blau Weiß 1893 Goldbach/Hochheim:
Schneegaß, Harseim, Walter - Voigtritter 2, Skowronek 2, Dejmek 7, Juhnke 8/2, Mitrovic 2, Taubert 4, Andreas 2, Stegner 4/2, Moratschke 2

Zeitstrafen:
SG Erfurt/Bad Langensalza   3x2min
SV Goldbach/Hochheim        1x2min

Spielfilm:
1. Halbzeit: 1:0 - 6:6 - 6:9 - 10:15 - 13:15 - 15:18
2. Halbzeit: 16:18 - 18:21 - 21:24 - 25:24 - 29:28 - 33:30
« Letzte Änderung: 21.01.2008 - 00:25:35 von Marco » Gespeichert
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« Antworten #2 am: 21.01.2008 - 00:36:18 »

OTZ Sport  21.01.2008

Übersicht über die Spieler der Ostthüringer Teams

HSV Ronneburg gewinnt das Spitzenspiel
 
31:30-Sieg über Bad Blankenburg

Dritter gegen Erster in der Handball-Oberliga, Ronneburg und Bad Blankenburg erfüllten alle Erwartungen für ein Spitzenspiel. Ronneburg triumphierte 31:30 (18:14) über den bis dato verlustpunktfreien Spitzenreiter. Matthias Zänsler warf das letzte Tor. Kurz vor Schluss parierte Keeper Michel Wolf einen schwierigen Ball der Gäste. Mit dem Schlusspfiff gab es kein Halten. "So eine Stimmung habe ich noch nie in Ronneburg erlebt, sagte Betreuer Wolfgang Klinger. Beim Sieger ragten Torwart Robert Zehmisch und René Bauer heraus.
Ronneburg: Zehmisch, Wolf, D. Koska (3), Heidrich (6), Zänsler (6), Kusch (3), Meyer (2), Bauer (6), Förster (4), Biesel, T. Koska, Nowak (1).

Bad Blankenburg: Jahn, Recknagel, Gohlke, Sabrsula (8), Korbel (7), Bergner (3), Oertel (2), Jäschke (4), Hanl, Meilahn, Wiegand, Ardan (6).

SV Thuringia Königsee - SG Könitz/Saalfeld 25:21 (12:12)
Königsee sammelt Punkte gegen den Abstieg. Die Gäste hielten vor 200 Zuschauern lange mit. Mit der Manndeckung gegen Arnold in der zweiten Halbzeit war ihr Spielfluss dahin.
Königsee: Cadek, Föhr, Göhring (2), Knedlik, Friedrich (3), Dademasch (4), Pojonie, Hüttner (4), Schmeißer (2), Oldenburg (4), Najman (6).

Könitz/Saalfeld: Lindig, Slotowski, F. Dietzel (4), Leuthäuser (4), Arnold (4), P. Schmidt (2), S. Schmidt (1), Gittner (2), A. Volkmar (2), Markus Hinz (2), Heerwagen, M. Volkmar.

ThSV Eisenach II - SV Hermsdorf II 30:24 (14:12)
Hermsdorf II spielte lange gut mit. Der Kader (Werrmann, Rust fehlten) war zu klein für eine Überraschung.

SVH II: Meißner, Passarge, Hobritz (1), M. Varchmin (7), Steinbach (4), de la Motte (4), Bocek (1), Trautvetter, Parybyk (7), Escher.

LSV Ziegelheim - Post SV Gera 28:19 (16:11)
Verdienter Sieg für den Ex-Meister. Gera fand vor 550 Zuschauern nie zum Spiel. Zwischen 31. und 50. Minute gelangen Post nur zwei Tore. Die Hausherren zogen bis auf 25:13 weg. "Mit dieser Quote kann man in Ziegelheim nichts holen", sagte Post-Trainer Steffen Waldenburger. Ziegelheim hätte bei besserer Chancenverwertung noch höher gewinnen können.

LSV: Hahn, Urwank, A. Heinig, D. Heinig (8), Reusch (2), Godlinski (2), Moritz (10), Knöfler (2), Kühnert (1), S. Graichen (2), M. Jahn, Sense (1), P. Jahn, C. Graichen.

Post: Nedwed, Szlapka, Krech (5), Seidemann (1), Botor, Werler (2), Borik, Teichmann, Remme (3), Mühlberg (2), Grützbach (4), Martin (2), Seime.
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« Antworten #3 am: 21.01.2008 - 13:03:12 »

HP Bad Blankenburg

Toll gekämpft und trotzdem verloren

HSV Ronneburg – HSV Bad Blankenburg 31:30 (18:14)    
 
Irgendwann musste der Tag kommen, an dem der verlustpunktfreie Spitzenreiter ein Spiel verliert. Der hochmotivierte Tabellendritte aus Ostthüringen hat alles gegeben, um die Blankenburger zu besiegen. Dies ist ihm in einem tollen Handballspiel an diesem Tag gelungen und der Tabellenführer musste mit zwei Minuspunkten die Heimreise antreten. Die trotz Karneval zahlreich mitgereisten Fans erlebten jedoch ein emotionsgeladenes Spiel, in dem eine Punkteteilung gerecht gewesen wäre, jedoch stand den Gästen das Glück an diesem Abend nicht zur Seite.
Ronneburg begann sehr konzentriert und erzielte die ersten zwei Tore. Es dauerte drei Minuten, ehe für die Grün-Gelben Karel Sabrsula das erste Mal traf. Diesem Rückstand lief der HSV lange 44 Minuten hinterher, ehe erstmals wieder der Ausgleich erzielt wurde. Als Andre Jäschke in der 4. Minute einen Siebenmeter verwarf, bauten die Gastgeber ihren Vorsprung nach sieben Minuten auf 5:1 aus. Danach hielt Tobias Jahn in großem Stil einen Ball der Ronneburger, jedoch war er sonst seinem Gegenüber Zehmisch nicht gleichwertig. Dieser entschärfte reihenweise klarste Chancen der Kurstädter. Dem in den Anfangsminuten eingefangenen Vier-Tore-Rückstand rannten die Gäste lange hinterher. Obwohl zwischenzeitlich aufgeholt wurde, spielten die Gastgeber immer wieder ihre ganze Routine aus und ließen die Blankenburger nicht näher kommen. So kam es, dass beim Spielstand von 18:14 für Ronneburg die Seiten gewechselt wurden.
Bad Blankenburg kam mit einem unbändigen Kampfgeist, das Spiel noch zu drehen, aus der Kabine, dennoch warf Ronneburg das erste Tor zum 19:14. Die Gastgeber dominierten die ersten Minuten und führten nach 35 Minuten mit 22:16. Zu diesem Zeitpunkt gab niemand in der Halle den Gästen eine Siegchance. Doch in dieser aussichtslosen Situation sah man, wie die Mannschaft gefestigt ist und sie ins Spiel zurückkam. Sie warf nun ihr großes spielerisches Können in die Waagschale und drehte in nur neun Minuten das Spiel. Die Abwehr stabilisierte sich und der ins Tor gekommene Frank Recknagel erzielte auf seiner Position nun auch Gleichwertigkeit mit Ronneburg. So war es dem sensationell spielende Petr Korbel vorbehalten, in der bereits erwähnten 44. Minute den Ausgleich zu erzielen. Jedoch kostete diese Aufholjagd auch immens Kraft und Ronneburg konnte kontern. Sie erzielten zwei Tore in Folge und führten so zwei Minuten später wieder, Spielstand 26:24. Steffen Schreiber nahm eine Auszeit und ermahnte die Spieler, ihr Spiel dem Gegner aufzuzwingen und keine hektischen Abschlüsse zu machen. Das Spiel war nun absolut ausgeglichen und auf hohem Niveau. Die Kurstädter verkürzten, jedoch hielten die Hausherren dagegen und erzielten ihre Tore. Als Petr Korbel einen Siebenmeter verwarf, schien Ronneburg auf der Siegerstraße, doch auch Recknagel hielt einen Strafwurf und Korbel traf im Gegenzug. Spielstand in der 57. Minute war 30:29 für die Gastgeber. Karel Sabrsula wuchtete in der 58. Minute den Ball zum Ausgleich ins Tor. Recknagel hielt einen Ball und die Gäste waren in Ballbesitz. Dem des Zählen mächtigen Sabrsula wurden am Mittelkreis Schritte gepfiffen. Wegen Meckerns erhält er dann noch eine Zeitstrafe. Ronneburg bekommt den Ball und Zänsler verwandelt mit einem Gewaltwurf. Die Gastgeber führen und Blankenburg hat noch 25 Sekunden, um den Ausgleich zu erzielen. Dramatik pur, jedoch jedoch wagt der das ganze Spiel über enttäuschende Ardan einen Wurf, der vom Schlussmann Ronneburgs gehalten wird. Die Halle scheint unter dem Jubel der Gastgeber zu beben und Bad Blankenburg muss seine erste Niederlage in dieser Saison einstecken.

Für den HSV spielten: Jahn, Recknagel; Ardan (5), Bergner (3), Hanl, Jäschke (3), Korbel (7/1), Meilahn, Oertel (3); Sabrsula (9), Wiegand
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« Antworten #4 am: 21.01.2008 - 13:11:38 »

HP Eisenach

Johannes Drieß und Lars Lumpe mit je 8 Treffern beim 30:24-Sieg 

Entscheidung nach dem Seitenwechsel

ThSV Eisenach II - SV Hermsdorf II 30:24 (14:12)

In einem von beiden Seiten technisch gepflegtem Oberligaspiel setzte sich der ThSV Eisenach II mit 30:24 (14:12) über den SV Hermsdorf II hinweg. Die Unparteiischen Kolb/Raßbach (Goldlauter/Breitungen) hatten leichtes Amtieren, verhängten lediglich zwei Zeitstrafen. „Wir waren über die gesamten 60 Minuten mit viel Engagement bei der Sache.

Trotz unserer gemischten Mannschaft zeigten wir viele gute Spielzüge, von Philipp Emmelmann auf der Regieposition ausgelöst. Unsere Abwehr stand kompakt, unterband mit sauberen Aktionen, wir kassierten keine Zeitstrafe, die Angriffshandlungen der Gäste. Im Tor wusste der junge Julian Krüger zu gefallen. Johannes Drieß überzeugte mit platzierten Würfen aus dem Rückraum.“ Frank Ihl zog eine überwiegend positive Bilanz, brauchte selbst nicht einzugreifen, konzentrierte sich ausschließlich auf seine Trainerrolle. „Wir werden diesen Erfolg über den Tabellen-Vorletzten freilich nicht überbewerten. In punkto Effektivität waren Reserven nicht zu übersehen“, fügte der Coach des ThSV Eisenach II an. Von der Mannschaft, die sich in der Vorwoche beim 24:33-Heimdesaster gegen Ronneburg so heftig blamierte, waren nur Johannes Drieß und Lars Lumpe dabei. Der dieses Mal im linken Rückraum aufgebotene Youngster gehörte an diesem Tag nicht nur wegen seiner acht Tore zu den Leistungsträgern. Die linke Angriffsseite mit Johannes Drieß und dem auf Linksaußen agierenden Lars Lumpe (ebenso 8 Treffer) machte gehörig Dampf.
Die Zweitliga-Anschlußkader weilten mit dem Kader der ersten Mannschaft im Trainingslager in Bad Blankenburg. Routinier Kristian Szep-Kis verfolgte wegen Knieproblemen die Partie nur als Zuschauer. Der an einem Wadenbein-Anbruch laborierende Alexander Schiffner unterzieht sich in dieser Woche auch noch einer Operation an der Leiste. Ohne Operation wird voraussichtlich der am Kreuzband verletzte junge Rechtsaußen Felix Abad auskommen. So führte Kapitän Daniel Wernicke eine „gemischte“ Mannschaft, vom 17-jährigen Philipp Lindner bis zum 40-jährigen Ersatzkeeper Andreas Rabe auf das Parkett.
Beide Reserveteams zeigten den nur wenigen Zuschauern ein flottes Handballspiel. Kess und unbekümmert, ohne jeglichen Druck, spielten die Gäste vom Autobahnkreuz zunächst auf. Die Eisenacher brauchten in ungewohnter Formation Zeit der Findung. Mit einem Doppelschlag besorgte Philipp Emmelmann beim 9:7 (17.) die erstmalige 2-Tore-Führung für die Gastgeber. Philipp Lindner setzte sich immer wieder am Kreis erfolgreich in Szene. Die Regionalligareserve um die 7-fachen Torschützen Michael Varchmin und Marcus Parybyk kam beim 10:10 (21.) letztmalig zum Ausgleich. Beim ThSV II löste Daniel Wernicke den glücklosen Eric Fischer auf Rechtsaußen ab. Nach Regelwidrigkeit am Bundeswehrangestellten Daniel Wernicke verwandelte Lars Lumpe den fälligen Strafwurf zum 13:11 (27.).
Nach Wiederanpfiff erhöhten die Zweitligareserve die Schlagzahl. Viel Bewegung mit und ohne Ball stellte die Gäste vor erhebliche Probleme. Die Eisenacher Abwehr stoppte im Zusammenwirken mit dem bestens aufgelegten gerade 17 Jahre jung gewordenen Julian Krüger im Tor die Angriffszüge der Hersmsdorfer erfolgreich. Eine Steilvorlage von Julian Krüger versenkte Nils Weidner zum 17:14 (37.). Johannes Drieß zirkelte das Leder zum 21:14 (43.) ins Netz. Die Partie war entschieden. Mit zwei Kreisspielern, Florian Schulze und Philipp Lindner, sorgten die Eisenacher für viel Verwirrung bei den Gästen. Lars Lumpe traf zum 24:18 (50.). Florian Schulze erhöhte vom Punkt zum 28:21 (57.). Florian Reichelt stibitzte das Leder und vollendete zum 29:22 (58.).
„Die heute an den Tag gelegte Einstellung erwarte ich auch in den nächsten Wochen, egal in welcher personellen Zusammensetzung“, unterstrich Frank Ihl.

Spielplanänderung

Die für den 27.01.08 vorgesehene nächste Oberligapartie des ThSV Eisenach II beim HSV Bad Blankenburg wurde auf den 10.02.08 verlegt. Am vorgesehenen Termin wird die Heimspielstätte des Tabellenführers von Bogenschützen genutzt. Somit muss der ThSV Eisenach II erst am 03.02.08 zum Heimspiel gegen Thuringia Königsee wieder ran.

ThSV Eisenach II: Krüger, Rabe (n.e.); Fischer, Lindner (5), Reichelt (2), Ihl (n.e.), Wernicke, Drieß (8), Weidner (1), Schulze (2/1), Lumpe (8/3), Emmelmann (4)

SV Hermsdorf II: Meißner, Passarge; Hobritz (1), Varchmin (7), Steinbach (4), de la Motte (4), Trautvetter, Bocek (1), Parybyk (7), Escher

Zeitstrafen: ThSV II 0 – SV Hermsdorf II 2 x 2 Min.
Siebenmeter: ThSV II 4/4 – SV Hermsdorf II 0
Schiedsrichter: Kolb/Raßbach (Goldlauter/Breitungen)
Zuschauer: 70
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« Antworten #5 am: 21.01.2008 - 13:15:31 »

HP Gotha

Durst blieb auf der Strecke

Ernestiner SV Gotha - SV T&C Behringen/Sonneborn  36:24 (17:9)

Tolle Derbystimmung, tolles Ergebnis. Für die Gastgeber. Nach fünf Niederlagen feierte Gotha endlich wieder einen Sieg.
Nur in den Anfangsminuten herrschte ausgeglichenes Abtasten (2:2), dann drehte der ESV allmählich auf. Aus 6:4 wurde 10:4, wobei Tor Nummer acht ein bemerkenswerter dreifacher Abwehrblock vorausging. Eine echte Vorentscheidung fiel vor der Pause, als von 13:9 auf 17:9 erhöht wurde. Beim 24:12 stand erstmals das Dutzend zwischen beiden Mannschaften.
Die Gäste lebten in der zweiten Spielhälfte von den Rückraumtreffern ihres Neuzugangs Kulhavy und den Siebenmeterkünsten Stehmanns. Für die Hausherren punkteten Stegner, Behling und Thieme. Meß, auf Linksaußen erstmals mit einem längeren Einsatz betraut, glänzte mit fünf eiskalten Toren. Jicha scheiterte leider bei allen Versuchen, auch ein "Pass" von Steinbrecher blieb für ihn unerreichbar - der schlug präzise im Dreiangel ein.
Ebenfalls keine Chance hatte der Durst der ESV-Aktiven. In der "dritten Halbzeit" wurde auf Utz und Sieg angestoßen.
ESV: Steinbrecher 1, Anschütz - Jicha, Wandtke, Werner 5, Meß 5, Irmisch, Behling 9/4, Thieme 4, Stegner 9, Schneider, Trott 1/1, Hofmann 2
T&C: Münch, Busch - Blaß 2, Schenk 1, Kohls 3, Ernst 1, Ehrhardt, Hellmund, Stehmann 9/5, Albrecht 1, Neumann 1, Marx, Kulhavy 6
Strafwürfe: 5/5 (T&C 5/5)
Zeitstrafen: 6 (8)
Schiris: Heinzmann/Merten (Ilmenau)
Zuschauer: 250
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« Antworten #6 am: 21.01.2008 - 13:17:07 »

HP Königsee

Königseer Arbeitssieg

SV Thuringia Königsee - SG Könitz/Saalfeld 25:21 (12:12)

Neuling wehrt sich im Derby lange, steht aber wieder mit leeren Händen da
 
Gegen den bis dato sieglosen Aufsteiger war die Zielstellung der Thuringia-Akteure klar. Mit einem weiteren Doppelpunktgewinn wollte man sich vom Tabellenende weiter absetzen. Doch trotz der Favoritenrolle mussten die Gastgeber vorsichtig sein vor dem nichts zu verlierenden Oberliga-Neuling, welcher schon genügend Lehrgeld im Verlauf der Saison zahlte.
Die Varchmin-Schützlinge begannen couragiert, setzten die SG-Mannen unter Druck und schufen sich schnell einen Zwei-Tore-Vorsprung, der in diesen Anfangsminuten schon ausbaufähiger war (3:1, 6.). So blieben die Gäste dran. Als mehrere Anläufe der Königseer nichts brachten, schlugen die Kreisstädter zu und markierten erstmals den Gleichstand (4:4, 10.). Da auch bei der SG nicht alles nach Wunsch im Vorwärtsgang lief, kamen die Rinnestädter erneut in Vorderhand (6:4, 13.), wobei allerdings ein Überzahlspiel nicht den gewünschten Erfolg brachte. In den folgenden Minuten dieses ersten Spielabschnitts taten sich beide Vertretungen mit ihrer Chancenverwertung weiter schwer. Jedoch erreichten die Könitz/Saalfelder ein weiteres Mal den Ausgleich (7:7, 17.), bei dem es in den weiteren Minuten blieb (9:9, 22.). Thuringia leistete sich in dieser Spielphase weitere grobe Schnitzer in Abwehr und Angriff, welche das Tabellenschlusslicht auf einen Führungswechsel hoffen ließ, der mehrfach in der Luft lag und beim 11:10 (27.) passierte. Die Mannen vom Schiefer wirkten kurz vor der Pause nervös, gerieten mit zwei Treffern ins Hintertreffen (10:12), die Göring sowie Oldenburg noch egalisieren konnten.
Mit diesem ausgeglichenem Spielstand und den auf beiden Seiten gezeigten Leistungen war nun noch alles möglich, zumal der eine weiter unbelastet aufspielen konnte und der andere zum Sieg verurteilt war. Königsee tat sich mit dieser Konstellation weiter etwas schwer, konnte sich allerdings wieder leicht absetzen (15:13, 34.). Die Gastgeber mühten sich, hatten die klareren Möglichkeiten in der Hand, die jedoch nicht viel Zählbares auf die Habenseite brachten. Da auch den Gästen in dieser Phase so gut wie nichts gelang kamen die Rinnestädter erstmals zu einem Drei-Tore-Vorsprung, der allerdings auch nicht für die nötige Ruhe und Selbstsicherheit sorgte (18:15, 41.). In diesen Minuten war es Thuringia-Keeper Cadek, der seine Mannen in der Vorderhand hielt. Die Kreisstädter versteckten sich auch weiterhin nicht, mussten jedoch taktischen Geplänkel Tribut zollen, so dass sich die Königseer nun weiter absetzten und so langsam auf die Siegerstraße kamen (20:16, 46.). Dreizehn Minuten vor dem Ende hatte Thuringia seinen Kontrahenten besser im Griff, schaltete Spielmacher Arnold aus und traf im Vorwärtsgang (23:17, 50.). Von da an schienen die Varchmin-Schützlinge dem Kreisvertreter den Zahn gezogen zu haben, der nun knapp vor dem Zehn-Tore-Rückstand war (17:25, 54.) und nur noch auf Schadensbegrenzung aus war, was gelang (20:25, 58.). In den letzten Minuten machten es die Königseer noch einmal spannend, zumal man mit Freund Schlendrian im Bund war. Am Sieg war jedoch nichts mehr zu ändern, der streckenweise ein hartes Stück Arbeit war, bis man so richtig in die Erfolgsspur kam.

Thuringia: Cadek, Föhr - Göring (2), Knedlik, Friedrich (3), Dademasch (4), Pojonie, Hüttner (4), Schmeißer (2), Oldenburg (4), Najman (6)

Könitz/Saalfeld: Lindig, Szotowski - A. Volkmar (2), Schmidt (3), Heerwagen, Gittner (2), Arnold (4), Leuthäußer (4), M. Volkmar, Hinz (2), Dietzel (4)
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« Antworten #7 am: 21.01.2008 - 13:21:22 »

HP Goldbach

TLZ

Nach Verletzungspech erst Adrenalin im Blut

SV BW 1893 Goldbach/Hochheim - SG Erfurt/Bad Langensalza  33:30 (15:18)

Eine starke Schlussoffensive bescherte Goldbach/Hochheim noch einen 33:30 (15:18) Sieg gegen die SG Erfurt/Bad Langensalza. Die Blau-Weißen gingen zwar durch Dejmek mit 1:0 in Führung, gaben diese anschließend aber bis zur 49. Spielminute an die Erfurter ab.

Es war wie im Hinspiel, die Abwehr der Nessetaler tat sich gegen die Erfurter Rückraumrecken schwer. Diese nutzten ihre Freiräume und zogen bis auf 10:15 (25.) davon. Juhnke stellte mit einem verwandelten Strafwurf den 15:18 Halbzeitstand her.

Nach der Pause nahm das Goldbacher Spiel Fahrt auf, jedoch waren technische Fehler und Fehlwürfe weiterhin unübersehbar. Taubert netzte von Rechtsaußen, nach schönem Anspiel von Mitrovic zum 17:20 (37.) ein. Mitrovic knickte kurze Zeit später (43.), bei einem Zweikampf, unglücklich mit dem linken Fuß um und musste mit einer Sprunggelenksverletzung ausscheiden.

Jetzt erschienen die Blau-Weißen wie wachgerüttelt. Auch auf den Rängen wurde Stimmung gemacht. Stegner verkürzt nach einem Zuspiel von Andreas zum 21:23 (46.). Durch einen Hüftwurf stellte Dejmek den umjubelten Anschlusstreffer her (23:24, 49.). Taubert passte am eigenen Neuner auf, fing einen Querpass der Gäste ab und schaffte nach Doppelpassspiel mit Andreas den ersehnten Ausgleich (24:24, 49.). Die Halle tobte, nachdem Skowronek einen Abwurf noch vor Gästetorwart Hielscher erreichte und den Ball lässig zur Goldbacher Führung (25:24, 49.) in die Maschen trudeln ließ.

Eine Doppelparade von Schneegaß, der wirkungsvolle Mittelblock gegen Ahrens, ein “Hammer” von Andreas an die Lattenunterkante zum 29:27 (55.), sowie der gehaltene Strafwurf durch “Flo”, waren wichtige Stationen auf dem Weg zum Heimsieg. Taubert fügte durch einen sehenswerten Heber (33:29, 59.), nach Zuspiel von Stegner, ein Sahnehäubchen hinzu.

Goldbach: Schneegaß, Walter, Harseim; Voigtritter 2, Skowronek 2, Dejmek 7, St. Juhnke 8, Mitrovic 2, Taubert 4, Andreas 2, Stegner 4, Moratschke 2;
Strafwürfe: 4/5 (Erfurt: 3/5);
Zeitstrafen: 1 (Erfurt: 3)


TA

Ganz schwere Geburt

SV BW 1893 Goldbach/Hochheim - SG Erfurt/Bad Langensalza  33:30 (15:18)

Erst die letzte Viertelstunde brachte die Wende in einem vom favorisierten Goldbach schwach geführten Spiel gegen den Tabellenneunten. GOLDBACH. Das Goldbacher Team Timeout in der 10. Spielminute nach ausgeglichenem Beginn (6:7) schien für ein Vorankommen nicht gefruchtet zu haben. Im Gegenteil, es ging weiter bergab.


Die Blau-Weißen wurden zunehmend nervöser, patzten in der Verteidigung, die vorgelagerte 4-2 Variante funktionierte nicht, man packte nicht kräftig genug zu. Die SG um ihre beiden Ahrens-Brüder fand immer wieder Lücken oder hämmerte aus dem Rückraum die Tore rein. Dabei schien auch Schneegaß nicht den besten Tag erwischt zu haben, seine Vertretung im Anschluss (17.) Harseim aber auch nicht, der bei zwei Treffern keine gute Figur machte. So kam, was kommen musste, Erfurt zog mit 7:9, 8:11, 10:15 davon.

Dabei war auch Tihomir Mitrovic, von dem man nach seinem Heimaturlaub wieder gewohnte Sicherheit erwartet hatte, eher unauffällig, wenn ihm auch Trainingsstunden fehlten. Er scheiterte mehrfach am gut aufgelegten Torwart Hielscher. Auch Stegner blieb mehrfach in der gut gebauten Erfurter Mauer hängen, nur ihren Kreisläufer hatte Goldbach gut im Griff. Lichtblick im blauweißem Team waren im Teil eins nur Voigtritter mit zwei Kontern und Juhnke, der sich in der Mitte mehrfach durchsetzte. Florian Dejmek wurde nach einigen Fehlwürfen dann auch langsam warm und sorgte kurz vor der Pause mit dafür, den Abstand auf zwei Tore zu verkürzen (14:16). Juhnkes Siebenmeter brachte den 15:18-Pausenstand, bevor Stegner vom Punkt an Wunderlich gescheitert war. Das Spiel schien auch gleich nach der Pause lediglich dahinzuplätschern. Ungewohnt ruhig war die Halle. Vier Minuten brauchten die Gastgeber für den ersten Treffer durch “Tiho” zum 16:18.

Die Erfurter hielten zunächst den Vorsprung. Bis zum 19:22, als sich “Tiho” im Zweikampf am Sprunggelenk des linken Fußes verletzte und auf die Bank musste. Goldbach schien plötzlich wach gerüttelt. Dirk Andreas sprang für ihn in die Presche (20:22 / 44.). Dejmek verkürzte mit einem sehenswerten Hüftwurf, bis dann Taubert endlich der Ausgleich gelang (24:24 / 49). Dann ging es Schlag auf Schlag. Schneegaß hielt und schickte Skowronek mit langem Ball zum 25:24. Die Goldbacher Nummer eins im Kasten zeichnete sich mit mehreren Paraden aus und ließ den Anfang vergessen machen. So folgte nach einer Doppelparade Stegners 27:25.

Plötzlich herrschte auch in der Nessetalhalle die gewohnte Stimmung. Die Blau-Weißen standen besser in der Abwehr, so im Mittelblock, was Ahrens nun älter aussehen ließ. Sehenswert der Knaller an die Lattenunterkante von Andreas aus zehn Metern (29:27 / 55.). Ein langer Ball an Moratschke am Kreis brachte das 32:28 (58.), bevor Stegner Taubert bediente, der von Rechtsaußen seinen Heber unter dem Jubel der Halle zum 33:29 versenkte. Steffen Ahrens, dem am Ende die Puste ausging, sorgte aber noch für den 30. Treffer.

Goldbach/Hochheim: Schneegaß, Walter, Harseim, Voigtritter 2, Skowronek 2, Dejmek 7, St. Juhnke 8/2; Mitrovic 2, Taubert 4, Andreas 2, Stegner 4/2, Moratschke 2;
Strafwürfe: 4/5 (3/5);
Zeitstrafen: 1 (3)
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« Antworten #8 am: 22.01.2008 - 00:32:17 »

HP Ziegelheim

LSV Ziegelheim - Post SV Gera  28:19 (16:11)
 
Eindrucksvoller hätte die Revanche für die empfindliche Hinspielniederlage in Gera kaum sein können. War die Abwehr da noch völlig konfus und von der Rolle, agierte sie diesmal hoch konzentriert mit taktischer Disziplin. Bekamen beide Keeper im September annähernd keinen Ball zu fassen, brachten sie nun Geras Schützen zur Verzweiflung. Torsten Urwank vernagelte seinen Kasten bis zur Unkenntlichkeit, Tobias Hahn kam bei drei Siebenmetern und fischte zwei davon weg. Gipfel der Überlegenheit der Ziegelheimer Hintermannschaft die Viertelstunde nach der Pause: Gera schaffte in dieser Zeit nur einen Treffer. Rekordverdächtig!

Kurios in jedem Falle schon mal der Auftakt der Partie. Anpfiff der Schiris, während sich Geras Schlussmann allerdings noch an der Wechselbank befand. Karsten Knöfler schaltete sofort und erzielte mit seinem Wurf von der Mittellinie in den leeren Geraer Kasten nach zwei Sekunden das wahrscheinlich schnellste Tor der Oberliga-Geschichte. Die Postler zunächst unbeeindruckt gingen ihrerseits in Front mit 2:1. Dann aber rührten die Ziegelheimer gewaltig Beton an. Gera lief sich fest, nahm sich unvorbereitete Würfe, die am Tor vorbei strichen oder bei Torsten Urwank landeten. Da die Gastgeber aber auch einige Probleme mit der Chancenverwertung hatten (in Hälfte eins gingen gleich drei Strafwürfe in die Binsen), führten sie nach einer Viertelstunde lediglich mit 6:3. Zum Ende der ersten Hälfte kam das Gegenstoß-Spiel des LSV besser auf Touren. Der Vorsprung wuchs auf fünf Treffer.

Nach dem Seitenwechsel verkürzten die Gäste mit dem 12:16. Dann allerdings verstummte der Torjubel der Geraer für eine geschlagene Viertelstunde. Ziegelheim begeisterte die Zuschauer mit einer perfekten Abwehrarbeit. Und dahinter parierte Urwank einen Ball nach dem anderen. Zudem meisterten sie auch zahlreiche Unterzahlsituationen bravourös. Da konnten sich die Ziegelheimer einige Angriffsschnitzer leisten. Nur schleppend erhöhten sie auf 21:12 (45.), wobei jetzt auch Geras eingewechselter Keeper Christian Szlapka mehrfach dicke LSV-Chancen wegnahm. Mit einem erneuten Dreipack zum 26:15 war das Spiel aber endgültig in Sack und Tüten. Problemlos und dennoch engagiert in der Deckung verwalteten die Gastgeber den klaren Vorsprung zur Freude der 500 Zuschauer bis zum Abpfiff.

LSV: Urwank, Hahn; Godlinski (2), D. Heinig (8), S. Graichen (2), Ch. Graichen, A. Heinig, Moritz (10/3), Reusch (2), Knöfler (2), P. Jahn, Kühnert (1), M. Jahn, Sense (1/1)
Strafminuten: LSV 16; Post 6     
7m: LSV 8/4; Post 7/4
Schiedsrichter: Niedtner/Valley (SV Petkus Wutha-Farnroda)
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« Antworten #9 am: 22.01.2008 - 00:36:14 »

HP Apolda

Sonneberger HV - HSV Apolda  1990  31:30 (16:17)

Steigerung reichte nicht zum Sieg in Sonneberg

Mit hängenden Köpfen standen unsere Jungs nach dem Abpfiff auf der Platte. Das HSV-Team, welches bis zum Schlusspfiff kämpfte, musste in dieser dramatischen Begegnung den Sonnebergern den Vortritt lassen. Wieder mit leeren Händen nach Hause fahren und dies trotz deutlicher Leistungssteigerung gegenüber der Vorwoche. Das war bitter.
Dabei starteten unsere Jungs furios.
Deutlich war dem HSV der Willen anzumerken, die Niederlage der Vorwoche vergessen zu machen. Engagiert begannen die Männer vor dem diesmal saustarken Lars Möbus. Sonneberg schien unsicher, brauchte ein wenig Zeit, sich zu fangen, die 5:1- Führung des HSV wieder auszugleichen.
Doch leider spielten wir den Gastgebern zu oft in die Karten, war das Knirschen im Angriffsspiel unserer Mannschaft unübersehbar. Viele gute Torgelegenheiten konnten wir nicht nutzen. Zu viele technische Fehler musste Apoldas Coach Ralph Börmel registrieren: „Da kannst Du aus der Haut fahren. Hinten erkämpfen wir die Bälle fast schon heroisch. Nur, um sie so schnell wie möglich wieder wegzuwerfen.“ Auch vom starken Auftritt Torsten Dippmanns, an diesem Tag bester Apoldaer, ließen sich seine Mitspieler zu selten inspirieren. So vorbildlich der Spielführer auch voran ging. Sein Team konnte die Nachwirkungen der Vorwoche nur teilweise abschütteln, stand sich manchmal selbst im Weg.
„Leider nutzen wir die guten Phasen, die wir durchaus haben, momentan zu selten zum Aufbau des Selbstvertrauens. Wenn wir das schaffen, stellt sich der Erfolg wieder ein.“, gibt sich der Trainer trotzdem verhalten optimistisch.
Für die Zuschauer war es kein Spiel für schwache Nerven. Vor allem im zweiten Spielabschnitt legten unsere Männer immer wieder vor, kämpften, konnten aber den Sack nicht zubinden. Auch als wir zwischen der 48. und 52. Minute doppelt in Unterzahl auf der Platte standen, fighteten unsere Jungs, jedoch ohne Fortune. Sonneberg zog wieder gleich, konnte erstmals in der zweiten Hälfte in Führung gehen (26:25). Die letzten Spielminuten dann Dramatik pur. Bis zur Schlussminute glichen wir die Führung der Gastgeber postwendend aus, erkämpften uns ein ums andere Mal den Ball. Doch der, vielleicht entscheidende, Führungstreffer für unser Team sollte nicht mehr fallen. Das Glück war an diesem Tag nicht auf unserer Seite.

Unsere Mannschaft:
Lars Möbus, Nils Hübscher (Tor); Kristjan Schmitt (1), Roger Gierschick, Torsten Dippmann (11), Arsim Zagaj, Matthias Koch (4), Sebastian Triller (3), Volker Goldmann (2), Viorel Sava (4), Alexander Berceanu (2), Marco Utschig, Martin Bomba (3)

Strafwürfe: Sonneberg: 6/4 HSV: 2/2
Zeitstrafen: Sonneberg: 6x2min HSV: 10x2min

Schiedsrichter: Jakob/Kuss (SV B/W Goldbach/Hochheim)

Spielfilm: 0:1, 1:5, 6:6, 9:7, 10:10, 14:16, 16:17 (Hz.)
16:19, 19:19, 21:23, 23:25, 26:25, 29:29, 30:29, 31:29, 31:30
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« Antworten #10 am: 22.01.2008 - 00:39:16 »

HP Holzlandpower

Mini-Besetzung verliert - Zum Schluss fehlt Holzländern die Kraft

ThSV Eisenach II - SV Hermsdorf II  30:24 (14:12)

Sie haben alles versucht, haben in der ersten Halbzeit richtig gut mitgehalten.
Am Ende gab es den erwarteten Sieg für die Zweitbundesliga-Reserve aus Eisenach. 30:24 gewannen die Wartburgstädter. Sie rehabilitierten sich für die Klatsche in der Vorwoche gegen Bad Blankenburg. Die Hermsdorfer, die mit einem Mini-Kader gen Westen des Freistaates fuhren, haben nicht enttäuscht.

"Der Gegner hatte alles dabei, was personell möglich war. Von da her bin ich zufrieden mit unserem Abschneiden, sagte SVH-Coach Christian Escher. Der musste sich auf Grund der dünnen Spielerdecke selbst bereithalten und stand als Aktiver auf dem Spielprotokoll.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit setzte sich der Gastgeber nach und nach bis auf 21:14 ab. Das war schon mehr als eine Vorentscheidung.

"Wir konnten uns dann noch mal rankämpfen. Das kostete aber sehr viel Kraft, die hinten heraus fehlte , sagte Escher über die Phase der Partie, als seine Jungs erst auf 20:25 und auf 21:26 verkürzen konnten.

Manuel Rust, der am Abend zum Kader der ersten Mannschaft gehörte, fehlte berufsbedingt. Auch André Werrmann stand nicht zur Verfügung. Marcus Parybyk verletzte sich in der Partie an der Schulter. Kreisläufer Sebastian Steinbach schleppte sich über die 60 Minuten, obwohl er die ganze Woche erkältet war.

"Der Sieg war verdient. Es hat am Ende für uns nicht gereicht, gegen einen solchen Gegner zu punkten. Da muss man noch mehr Akzente setzen. Das war heute leider nicht drin. Wir haben uns trotzdem ganz gut verkauft. Man kann der Truppe keinen Vorwurf machen , sagte Escher. Mit vier Zählern bleibt der SVH II Vorletzter und damit zweiter Absteiger in die Landesliga neben Könitz/Saalfeld.
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« Antworten #11 am: 22.01.2008 - 01:11:23 »

TA Eisenach  22.01.2008

Kulhary als Rückraumverstärkung
 
Ernestiner SV Gotha - SV T&C Behringen/Sonneborn  36:24 (17:9)

Ausgelassene Derbystimmung herrschte nur auf Gothaer Seite, denn nach fünf Niederlagen gab es wieder einen Erfolg zu verbuchen. Der SV Behringen/Sonneborn hat seit geraumer Zeit ein Problem mit der Trainingsbeteiligung. Durch berufliche Belastung ist es mehreren Akteuren nicht möglich, mit der Mannschaft zu trainieren. Dazu fehlten weiterhin die Verletzten Brachmann, Voß und Werner. So war es nicht verwunderlich, dass der Gast in der Gothaer Ernestinerhalle nur bis zum 4:3 (8.) den Anschluss wahren konnten. Dann drehten die Gastgeber auf, enteilten vom 6:4 zum 10:4. Dabei überzeugten die Ernestiner durchaus auch spielerisch, erbeuteten sich beispielsweise mit einem dreifachen Abwehrblock den Ball zum achten Tor. Bis zur Pause war bereits eine Vorentscheidung gefallen, die Ernestiner erhöhten eiskalt vom 13:9 zum 17:9.Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Fehlerquote bei den Gästen hoch. Das Vanek-Team, ohne den verletzten Cheftrainer, testete seinen Neuzugang. Der Tscheche Jindrich Kulhary, einst beim Nordhäuser SV aktiv und in Bad Blankenburg schon getestet, soll zukünftig für mehr Gefahr aus dem Rückraum sorgen und setzte diese Vorgabe auch leidlich um. Außer einige Siebenmetertore von Stehmann, boten die Gäste nicht viel. Bei den Gothaern funktionierte dagegen die Achse der Ex-Eisenacher Behling - Stegner. "Es fehlte am Abstimmungsverhalten unserer Spieler, ein Fazit des Trainingsdefizites", so Co-Trainer Hilmar Albrecht.

Behringen/Sonneborn: Münch/Busch - Albrecht (1), St. Ehrhardt, Blaß (2), Schenk (1), Kohls (3), Güth, Ernst (1), S. Ehrhardt, Neumann (1), Kulhavy (6), Stehmann (9/5), Marx.
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« Antworten #12 am: 24.01.2008 - 10:10:55 »

HP Gera

Auswärts nicht neues

LSV Ziegelheim - Post SV Gera 28:19 (16:11)

Zum ersten Spiel der Rückrunde reisten die Post-Oberliga-Handballer in die Wieratalhalle nach Ziegelheim. Das es ein schweres Spiel werden würde war allen klar, hatte man doch den amtierenden Meister im Hinspiel mit einem hohen Sieg "gedemütigt". Ziegelheim wieder in Bestbesetzung hatte schon in den letzten Wochen angedeutet, dass mit den Stammkräften auch der Erfolg zurückkehrte. Auch in Gera wird die Verletztenliste kleiner, einzig Enrico Pfeifer ist noch verletzt.
Das Spiel begann und schon mit dem Anwurf der Gastgeber deutete sich an- es ist nicht der Tag der Geraer. Denn dieser Anwurf wurde direkt ins Geraer Tor befördert, da sich zu diesem Zeitpunkt Torhüter P. Nedved nicht im Tor befand, sondern an der Ersatzbank. Die Männer in Schwarz entschieden auf Tor und Gera lag mit 1:0 zurück-gespielt gerade 2 Sekunden. Trotz dieses kleinen Schocks hielt Gera in den Anfangsminuten gut mit. Man führte auch mit 2:1 -und die Deckung war hellwach gegen Moritz und Co. Bis zum Spielstand von 6:5 für Ziegelheim war es ein ausgeglichenes Spiel. Doch auch in dieser Phase trat das " Goldbach-Problem" wieder ein -die Chancenverwertung. Als dann Gera drei Angriffe in Folge versiebte, war der Gastgeber erstmals mit 4 Toren weg. Dieser Phase reichte den Gastgebern - der Vorsprung wurde gehalten und mit einem 7m zum Halbzeitpfiff auf 5 Tore ausgebaut zum 16:11.

In der Halbzeitpause war man sich bei den Gästen einig, was zu tun ist, um zurück ins Spiel zu finden. Gera traf auch sofort zum 16:12. Doch dann war es vorbei mit den guten Vorsätzen. Ab der 32. Minute ging bei den Gästen gar nichts mehr. Klare Chancen wurden vergeben, die Abwehr stand von Minute zu Minute schlechter und Ziegelheim nutzte dies eiskalt. 5 einfache Tore in Folge und es stand Mitte der zweiten Halbzeit 21:12 für den Gastgeber. Das Spiel war entschieden. Ziegelheim lies es nun etwas "entspannter" angehen. Bei Gera rückte C. Szlapka für den sichtlich entnervten P. Nedved ins Posttor. Das sollte dann auch der einzige Lichtblick für die Gäste an diesem Tag werden, denn Christian fand sofort ins Spiel und kaufte den Hausherrn einige 100 % ab. Er war auch der Garant dafür, dass es beim 9 Tore Abstand am Ende blieb. Ziegelheim siegt hoch verdient mit 28:19.

Für Gera gilt es die beiden Auswärtsspiele schnell aus den Köpfen zu bekommen, und am Wochenende im Heimspiel gegen Gotha den Schalter umzulegen.

Der Post SV Gera spielte mit:  P. Nedved, Ch. Szlapka --- K. Krech (5/4 Tore), H. Seidemann (1), D. Botor, U. Werler (2), P. Borik, S. Teichmann, M. Remme (3), J. Mühlberg (2), M. Grützbach (4), St. Martin (2) und M. Seime. 
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« Antworten #13 am: 24.01.2008 - 10:12:09 »

HP Ronneburg

Ronneburg stürzt Tabellenführer - 31:30-Sieg gegen Bad Blankenburg - HSV bleibt auf Medaillenkurs

HSV Ronneburg - Bad Blankenburg 31:30 (18:14)

"Ich habe den Ball sehr spät gesehen, konnte ihn aber zur Seite weg boxen. Dann habe ich den Ball nur noch ins Seitenhaus verlängert. Dann war Schluss, und Michael Wolf, Torhüter des HSV Ronneburg, sah sich heranstürmenden Mitspielern gegenüber. Die Handballer aus Ronneburg hatten gerade dem Tabellenführer aus Bad Blankenburg mit dem 31:30 die erste Saisonniederlage beigefügt. "Es war einfach nur genial, was nach dem Abpfiff los war , sagte Wolf über die Szenen nach der Schlusssirene.

Die meisten der 500 Zuschauer in der Sporthalle jubelten. Sie hatten ein packendes, ein spannendes Spiel gesehen. Mit der ersten Pleite für den Liga-Primus wird der Rest der Liga aufatmen. Der Spitzenreiter ist doch nicht unbesiegbar. Ronneburgs Trainer Stefan Koska musste auch um Fassung ringen. "Es war ein Herzschlagfinale!

Die Kritiker waren längst verstimmt. Musste man vor 14 Tagen nach dem müden Pokalsieg gegen Werratal um die Ronneburger bangen, legten sie zwei tolle Partien hin. Erst der überzeugende Sieg in Eisenach und nun - das Meisterstück - der Sieg gegen die Nummer eins. Gäste-Präsident Georg Jahn ahnte schon Ende der ersten Halbzeit, dass es kein Spaziergang wird. Er kauerte auf seiner Bank. Er musste mit ansehen, wie die Ronneburger beim 12:7 (17.) und später beim 13:8 (20.) bis auf fünf Tore weg zogen. Einziges Manko war das Überzahlspiel nach der doppelten Zeitstrafe für den tschechischen Gastspieler Petr Korbel. Vier Minuten hatte Ronneburg einen Spieler mehr auf dem Parkett. Im Ergebnis schlug sich dieser Vorteil nicht nieder. Im Gegenteil. Ronneburg gewann diese Phase 2:1.

Die zweite Halbzeit war nichts für schwache Nerven. Bad Blankenburg wurde stärker, kam auf. Die Dramatik wuchs, je näher sich das Spiel der 60. Minute näherte. Kurz vor Schluss fühlten sich die Bad Blankenburger vom Schiri-Duo aus Sachsen benachteiligt. Sie sahen ein Stürmerfoul. Ronneburg kam in Ballbesitz. Matthias Zänsler wuchtete die Kugel zum 31:30 ins Tor. Die Gäste kamen noch mal in Ballbesitz, doch der Wurf von Igor Ardan wurde eine Beute von Keeper Wolf. Der Rest ist bekannt.

Bad Blankenburgs Trainer Steffen Schreiber haderte mit den Spielleitern: "Wenn Ronneburg erst nach 52 Minuten die erste Zeitstrafe bekommt, kann ich nur mit dem Kopf schütteln. Wie die Ferenc Bergner bearbeitet haben, hätten sie schon viel früher Zeitstrafen verteilen müssen. Schreiber schimpfte auch über Zänsler. "Der hat nach dem Pfiff immer den Ball weg gerollt. Das sind doch zwei Minuten, oder? Ronneburgs Trainer Koska genoss nur den Jubel. "Wir bleiben mit dem Sieg auf Medaillenkurs. Am Wochenende geht es zum Neuling Behrringen/Sonneborn. Parallel muss Goldbach nach Apolda. "Vielleicht können wir nach dem nächsten Wochenende wieder jubeln - über Tabellenplatz zwei.

HSV: Zehmisch, Wolf, D. Koska (3), Heidrich (6), Zänsler (6), Kusch (3), Meyer (2), Bauer (6), Förster (4), Biesel, T. Koska, Nowak (1).
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