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Marco
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« am: 20.01.2008 - 00:35:19 » |
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19.01.2008 17:00 WSV 1907 Neuhaus - HSG Werratal 05 [Guts-Muths-Sporthalle Neuhaus/Rwg]
19.01.2008 18:30 SV Fortuna Großschwabhausen - TSV 1898 Oppurg [Josef Baumgartner Sporthalle Großschwabhausen]
19.01.2008 19:30 SG Arnstadt/Plaue - Post SV Gera II [Sporthalle Am Jahnsportpark Arnstadt]
19.01.2008 19:30 HSG Suhl - ESV Lok Meiningen [Sporthalle Wolfsgrube Suhl]
19.01.2008 20:00 SV Aufbau Altenburg - HSV Apolda 1990 II [Sporthalle Goldener Pflug Altenburg]
20.01.2008 16:00 TSV Zella-Mehlis - HV Ilmenau 55 [Sporthalle Schillerschule Zella-Mehlis]
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Marco
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« Antworten #1 am: 21.01.2008 - 00:19:20 » |
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HP Ilmenau
HV erkämpft sich in Zella- Mehlis einen Punkt!
TSV Zella- Mehlis - HV Ilmenau 55 29:29 (16:13)
Der HV Ilmenau hat sich nach einem turbulenten Spiel in Zella-Mehlis einen Punkt erkämpft. Im Spiel zweier gleichwertiger Mannschaften gab es am Ende keinen Gewinner, obwohl die Gastgeber zwischenzeitlich schon wie der sichere Sieger aussahen. Die Ilmenauer traten ohne Beyer und Hörnlein an und begannen diese Begegnung mit der Absicht, in Zella-Mehlis nicht zu verlieren. Lange Zeit in der ersten Hälfte haben sich beide Mannschaften neutralisiert und kein Team konnte einen entscheidenden Vorsprung heraus werfen. Erst kurz vor dem Halbzeitpfiff waren die Gastgeber clever genug, zwei Ilmenauer Unsicherheiten zur 16:13 Führung zu nutzen. Nach der Pause zog bei den Ilmenauern der Schlendrian ein und überwog die Unkonzentriertheit. Die Folge waren Zeitstrafen und eine Erhöhung der Gastgeberführung. Auch 10 Pfostenwürfe und insgesamt 4 vergebene Strafwürfe der Ilmenauer konnten die Führung der Zella-Mehliser nicht verkürzen. Im Gegenteil, beim 26:17 war eigentlich die Messe gelesen. Trainer Bergander stellte in der Not noch einmal alles um, 2x Manndeckung gegen die stärksten Gastgeberspieler und ein schnellerer Abschluß der Angriffe mit einer höheren Effizienz. Ilmenau holte Tor um Tor auf. Beide Torhüter, Güntzel und Hurtig konnten sich enorm steigern und gaben der Mannschaft den notwendigen Rückenhalt. Im Angriff wurde endlich konzentrierter gespielt und die freien Positionen gesucht. Erfreulich dabei auch die Steigerung von S. Brückner und A. Gölitz. Die Gastgeber wurden zusehends nervöser und fanden nicht mehr ins Spiel. Die Aufholjagd der Ilmenauer wurde 10 s vor Abpfiff mit dem 29:29 belohnt und endlich wurde der erste Auswärtspunkt geholt. Am Ende waren die 15 letzten Minuten von der notwendigen mannschaftlichen Geschlossenheit geprägt, die bei einer Dauer über 60 min wohl zu mehr gereicht hätte. Aber eine Selbstbestätigung sollte es auf jeden Fall gewesen sein, kommt doch nächste Woche mit Fortuna Großschwabhausen der überraschende Tabellenzweite. Dort ist dann Stabilität und Kontinuität über 60 min gefragt. Ilmenau spielte mit: Güntzel, Hurtig; Mularczyk (7), St. Dreher (3), Brückner (8), Zillmann (2), Gölitz (5), Kohrt, M. Mularczyk (3), M. Esefeld, T. Esefeld (1). Strafwürfe: Zella-Mehlis: 6/4 Ilmenau: 7/3 Strafzeiten: Zella-Mehlis: 7x 2 min Ilmenau: 7x 2 min
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« Antworten #2 am: 21.01.2008 - 13:06:06 » |
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Infoline Oppurg
10 schwache Minuten kosten möglichen Punktgewinn Fortuna Großschwabhausen – TSV 1898 Oppurg 29:24 (12:12) Am Samstagabend fuhren die Oppurger Landesligahandballer mit gemischten Gefühlen zum Tabellenzweiten nach Großschwabhausen. Zum einen musste man mit Besetzungsproblemen kämpfen (5 Ausfälle), die erst nach dem Freitagstraining durch Spieler der 2. Mannschaft und der A-Jugend etwas kompensiert werden konnten, so dass man wenigstens mit 10 Feldspielern die Reise zum starken Aufsteiger antreten konnte. Zum anderen wurden bereits 2 Pflichtspiele in der laufenden Saison gegen die Einheimischen verloren. Mit Anpfiff der Partie in der gut besuchten Sporthalle waren diese vermeintlichen Probleme aber vergessen und die Gäste konnten die guten Leistungen der letzten Spiele mitnehmen und eine gute 1. HZ mit viel Kampf und Leidenschaft spielen. Die Vorgaben des Trainers, den Gegner zu Fernwürfen zu zwingen in dem man im Abwehr - Mittelblock kompakt steht und das Durchspielen auf den bulligen Kreisspieler der Einheimischen verhindert, wurden von den Abwehrchefs J. May und F. Pechtl sehr gut organisiert. Doch schon im Angriffsspiel mussten Abstriche am eigenen Vorhaben gemacht werden weil überwunden geglaubte Fehler aus der 1. Saisonhälfte wieder auftraten und so ging es leistungsgerecht mit einem Unentschieden (12:12) in die Kabinen. Nach Wiederanpfiff legten die Gastgeber gleich mit 3 Toren in Folge zum 15:12 vor. Die nun notwendige Verfolgungsjagd mit der obligatorischen Tempoverschärfung auf beiden Seiten, brachte zwar den Anschlusstreffer zum 16:17 für die Gäste, kostete aber dem kleinen Oppurger Kader zu viel Kraft. Es folgten ab der 40. Minute die o.g. 10 schwachen Minuten, die das Spiel letztendlich entscheiden sollten. Die lange Zeit sehr gut stehende Abwehr offenbarte nun doch Lücken, durch die der Gegner zu leichten Toren kam und im eigenen Angriffsspiel häufte sich die Fehlerquote durch unnötiges Spiel Eins gegen Eins, zu frühe Torwürfe und nicht mehr stattfindender Kombinationshandball mit welchem ein besser postierter Mitspieler einen Erfolg versprechenderen Abschluss hätte finden können. Mit dem Spielstand von 24:18 für Großschwabhausen um die 50. Minute besannen sich die Gäste nochmals auf ihre kämpferischen Tugenden, ohne da vorher enttäuscht zu haben, konnten noch mal eine Schippe drauflegen und das Tief überwinden. Da aber der Gastgeber nicht bereit war, Geschenke in Form einer eigenen Schwächephase zu verteilen, konnten die letzten 10 Minuten nicht viel mehr als ausgeglichen zum 29:24-Endstand für den derzeitigen Tabellenzweiten gestaltet werden. Fazit aus Oppurger Sicht: Es war mehr drin! Aufgrund des Kaders eine ordentliche Leistung, die aber Ende April nach dem letzten Spieltag keinen mehr interessiert; mit voller Kapelle und ohne Schwächephase punktet man auch gegen in der Tabelle oben stehende Teams. Dieses sollte in die entscheidende Saisonphase mitgenommen werden und die steigende Formkurve durch diese Niederlage nur kurz unterbrochen werden. Für Oppurg spielten: M. Schulz, A. Pätor und S. Schrödel im Tor; Wunderlich (1), Herzog (6), Pechtl (1), Knaf (3), May (1), Escher (8), Luthardt (2), Hellrung (1), Bergner (1), Könitzer. 7m: Heim 1/1 ; Gast 6/3 2 min: Heim 4 ; Gast 6 + 1 x Rot Schiedsrichter: Etzold/Hujer
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Marco
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« Antworten #3 am: 22.01.2008 - 00:41:30 » |
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HP Großschwabhausen
Arbeitssieg teuer bezahlt !!
SV Fortuna Großschwabhausen – TSV 1898 Oppurg 29:24 (12:12)
Die Ausgangsposition vor dem Spiel war alles andere als verheißungsvoll: Mit Regisseur Martin Ehm, Mark Wichmann und Christian Wessely musste man von vornherein auf drei ganz wichtige Spieler verzichten. Zu allem Überdruss verletzte sich Mitte der 1. Halbzeit auch noch Patrick Engemann nach einem unglücklichen Zusammenstoß schwer am Knie und musste sofort in Krankenhaus. Das Spiel gestaltete sich vor 220 Zuschauern bis dahin sehr ausgeglichen. Einer verdiente sich von vornherein ein riesiges Lob: Marcel Hänsgen spielte grippegeschwächt eine ganz starke Partie. Erst kurz vor Anpfiff entschied das Herz und nicht der Verstand für den Einsatz. Er setzte damit ein deutliches Zeichen für seine Mitspieler, die dann genauso engagiert zu Werke gingen und kämpften wie Er !!
Den Fortunen fehlten anfangs die zündenden Ideen, um das robuste Oppurger Abwehrbollwerk zu knacken. So war das Unentschieden zur Halbzeit mehr als gerecht.
Über dem Kampf wollte man dieses Spiel unbedingt gewinnen und so kam eine hochmotivierte Fortuna aus der Kabine. Der Vorsprung wurde schnell auf 3 Tore zum 15:12 in der 35. Minute ausgebaut. Speziell Robert Neumann war nun nicht mehr zu stoppen und machte sein torloses Spiel in Gera vergessen. Aber auch die „Neuen“ wussten zu überzeugen.
Englandrückkehrer Christian Schmidt war der gewohnt sichere Halt in der Abwehr und krönte seine gute Leistung mit einem schönen Kontertor.
Und auch der vom HBV Jena nach Großschwabhausen gewechselte Nicky Resimius, der in den letzten Trainingswochen einen hervorragenden und engagierten Eindruck hinterließ, wirbelte in seinem allerersten Spiel für die Fortuna nach verständlicher anfänglicher Nervosität die Oppurger Abwehr gehörig durcheinander und versenkte vier Bälle im Gästegehäuse. Wie schon so oft hatten die Fortunen bis zur 50. Minute die Basis des Erfolges geleistet und den Vorsprung auf sechs Tore zum 24:18 ausgebaut. Im Tor zeigte Roy Krumbholz wieder eine exzellente Leistung und brachte die Oppurger Angreifer ein ums andere mal schier zur Verzweiflung. Routiniert brachte man in der verbleibenden Zeit diesen Sieg nach Hause. Auch Dank an Maik Wichmann, der extra zum Spiel die insgesamt 600 km von Wiesbaden in Kauf nahm. Wie wichtig er ist, hat man heute wieder ganz deutlich gesehen, machte er doch auch auf der eigentlich für ihn ungewohnten Regieposition ein gutes Spiel und brachte in den entscheidenden Situationen die nötige Ruhe ins Spiel.
Fortuna spielte mit: Jens Schröder und Roy Krumbholz im Tor, Robert Neumann 8, Marcel Hänsgen 5, Nicky Resimius 4, Jörg Heinemann 3 (2), Maik Wichmann 3, Patrick Engemann 2, Sascha Heinemann 2, Steve Sachse 1, Christian Schmidt 1.
7m: Fortuna 2/2 Oppurg 3/6 Zeitstrafen: Fortuna 4x2 Min. 6x2 1xDisqu.
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Marco
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« Antworten #4 am: 22.01.2008 - 00:45:16 » |
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HP Arnstadt
Trotz Schwächephase clever geblieben!
SG Arnstadt/Plaue - Post SV Gera II 33:27 (17:8)
Die Gäste aus Gera kamen überaus motiviert nach Arnstadt und hatten sich für dieses Spiel einiges vorgenommen. Arnstadt hingegen musste zunächst erst einmal zwei Ausfälle hinnehmen, Björn Schorr hatte sich im Spiel gegen Apolda einen Trümmerbruch des Mittelhandknochens der linken Hand zugezogen und Linkshänder Thomas Merten musste sich berufsbedingt für diese Partie abmelden. Die Begegnung begann sehr zerfahren und nervös. Vor allem die Hausherren hatten mit leichten Anlaufschwierigkeiten zu kämpfen die sich in einigen Fehlwürfen bemerkbar machten und zunächst erst einmal die Gäste besser ins Spiel kommen ließen. Ab der 9. Minute kamen die Gastgeber nun immer besser in Schwung und übernahmen die Regie in dieser Partie. Dank eines Überragenden Ronny Geyersbach im Tor der SG kamen die Gäste bis zu diesem Zeitpunkt nur auf ein Tor während die Hausherren sich nun bereits auf 5:1 (11. Min.) abgesetzt hatten. Besonders die Abwehr der SG präsentierte sich jetzt besonders stark und zeigte den Gästen ihre Grenzen auf, man agierte sehr konzentriert und aggressiv. Zudem machte ein offensives Stellungsspiel frühzeitig die Chancen der Gäste zunichte und eröffnete den Gastgebern einige Möglichkeiten zum Kontern, was sich nach 19. Minuten in einer klaren 10:3 Führung niederschlug. In dieser Phase der Partie standen nun auch die ersten Auswechselungen auf Seiten der SG ins Haus was jedoch dem Spielfluss keinen Abbruch tat und die Einwechslung von Nicky Sarnow auf die Aufbauposition sorgte für frischen Wind im Angriff der Hausherren die nun eine der besten Phasen der Partie hatten. Drei Kontertore in Folge zum 16:7 (28.Min.) bestätigten das Eindrucksvoll. Die Verbleibenden zwei Minuten bis zur Halbzeitpause konnten jeweils beide Mannschaften nochmals zu einem Tor nutzen bevor es beim Stand von 17:8 in die Kabinen ging. Die Halbzeitansprache der SG konnte sich in Grenzen halten da bis auf kleinere Fehler das Spiel der SG recht gut lief . Die einzigen mahnenden Worte galten der Konzentration ,die man keinesfalls Verlieren durfte da die Gäste sicherlich mit einer Offensive in die zweite Hälfte starten würden.
Zunächst jedoch konnten sich die Hausherren nach dem Anpfiff auf zehn Tore (18:8) absetzen und diese Führung bis zur 35. Minute behaupten. Nun schwand bei den Hausherren etwas die Konzentration was sich vor allem im Abwehrverhalten niederschlug. Es wurden einige der sogenannten „leichten Tore“ der Gäste zugelassen was bei diesen sofort wieder für Aufwind sorgte. Die Geraer forcierten nun wieder ihre Angriffsbemühungen und setzten die SG unter Druck. In der 42.Minute war die Führung der Hausherren auf sechs Tore (21:15) zusammengeschmolzen was die Gäste noch zusätzlich motivierte. Auch im Angriff der Hausherren lief in dieser Spielphase nicht alles Rund, angriffe wurden zu früh abgeschlossen und führten zu Ballverlusten. Auch erhöhte sich die Anzahl der Fehlwürfe wieder was die selben Auswirkungen auf den Spielverlauf hatte. Die Gäste präsentierten sich in dieser Phase der Partie äußerst Kampfstark und bissen stück um stück von ihrem Rückstand ab. In der 47. Minute war die Führung der Hausherren schließlich auf 23:20 zusammengeschmolzen was Grund genug für eine Auszeit war in welcher noch einmal zum Endspurt aufgerufen und an deren Kampfgeist appelliert wurde. Die SG erhöhte nun sofort wieder das Tempo und zog mit drei Toren in Folge auf 26:20 davon was wieder für mehr Ruhe im Spiel sorgte. Nachdem Keeper R. Geyersbach hart am Kopf getroffen wurde kam nun Andreas Stützer zum Zuge und erfüllte seine Aufgabe ebenfalls überzeugend, leider ereilte auch ihn das gleiche Schicksal. Beim Stand von 29:23 nahmen nun schließlich auch die Gäste ihre Auszeit, die SG ließ sich davon jedoch nicht beeindrucken und Spielte clever weiter. Eine halbe Minute vor dem Ende trafen die Hausherren zum 33:26 ermöglichten den Gästen allerdings noch den Treffer zum 33:27 Endstand. Alles in allem war es zumindest phasenweise eine souverän geführte Partie der SG die noch etwas an ihren Unkonzentriertheiten arbeiten und an Stabilität gewinnen muss. Die Mannschaft stellte Phasenweise ihr eigentliches Potential unter Beweis worauf sich auf jeden Fall weiter Aufbauen lässt.
Arnstadt mit: R. Geyersbach und A. Stützer im Tor, S.Schüler, T. Werner(2), S. Heinzmann(3), F. Hoppe(6), A. Zintl(7), N. Sarnow(3), B. Bielstein(1), D. Sommer-Schmidt, T. Frieß(2), N. Geyersbach(7), P. Hoppe(2)
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Marco
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« Antworten #5 am: 22.01.2008 - 00:55:13 » |
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HP Altenburg
Vierten Tabellenrang bestätigt !
SV Aufbau Altenburg – HSV Apolda 1990 II 27:24 (17:11)
Die Aufbau Männer haben im Schongang und ohne spielerisch überzeugen zu können den Tabellenvorletzten aus Apolda mit 27:24 besiegen können.
Nach der Gästeführung von 0:1 bestimmte übernahm das Aufbau Team ab der zweiten Spielminute die Führung in die eigenen Hände und sollte diese auch bis zum Schlusspfiff des Leipziger Schierigespannes nicht mehr abgeben. Was dazwischen lag sollte nicht unbedingt das zahlreich erschienene Publikum zu Beifallsstürmen animieren. Denn zunächst spielten die Gäste bis Mitte der ersten Halbzeit recht passabel mit und konnten bis zum 7:7 immer wieder den Ausgleichstreffer nachlegen. Dann die beste Phase im Spiel der Hausherren, die auf Bärbig, Gottwald und Beyer verzichten mussten, als endlich flüssig und geradlinig gespielt wurde und vor allem die schnellen Außen Harzendorf und Melzer sich immer wieder geschickt in Szene zusetzen vermochten. Binnen 10 Minuten schaubte der Tabellenvierte so mit 8 Toren am Stück den Spielstand auf 15:7 hoch, was die Gäste zunächst richtig schockte. Bis zur Pause verwaltete das Doering-Team dann dieses Ergebnis, das eigentlich bereits das Spiel entschieden hatte.
Die zweiten 30 Spielminuten dann wahrlich nichts für Handballästheten, auch wenn unmittelbar nach der Pause noch mal kurz Jan Melzer und Jan Wagenbreth ihr Können aufblitzen ließen und ihr Team in die 23:13 Spielentscheidung schossen. Wer nun geglaubt hatte für den Rest der Spielzeit noch einen berauschenden Handballabend gegen ein zu diesen Zeitpunkt völlig überfordertes Gästeteam zu erleben wurde doch herb enttäuscht. Ohne Biss und Leidenschaft sehnten beide Teams nun offensichtlich das Ende herbei, wobei das Aufbau Team nun gar noch mit besten Torchancen sündigte und den Apoldaern dadurch noch eine deutliche Resultatsverbesserung gestattete. Am Ende ging der Sieg völlig in Ordnung, nur ein bisschen mehr Unterhaltung unmittelbar nach den spannenden Frauen–Derby hätte man sich schon wünschen können.
Aufbau mit: Schatz, Kyber, Dietze, Moosdorf(1), Harzendorf(7), Pohle(1), Wagenbreth(5), Melzer(8), Heilmann, Schörnig(3), Stark.
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Marco
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« Antworten #6 am: 30.01.2008 - 14:56:13 » |
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HP Meiningen
HSG Suhl - ESV Lok Meiningen 31:20 (15:11) Die Chancen, in der Suhler Wolfgrube einen Erfolg zu landen, waren für Lok mehr als gering. Das bestätigte auch das Ergebnis am Ende der Begegnung. Den ersten Akzent setzte Lok-Torhüter R.Menschner, als er in der 2.Minute den ersten 7m von M.Gerstenberg entschärfte. Gleich danach eröffnete Chr.Ludwig mit dem 0:1 den Tore Reigen. Die zwei besten Torschützen der HSG, M.Krieg (6/2( und M.Gerstenberg (11), brachten Suhl in Führung (2:1/6.). Ludwig konnte noch einmal ausgleichen, dann waren die Gastgeber am Zug und gaben die Führung nicht mehr ab. Die junge Lok-Mannschaft hatte beim vergangenen Heimsieg gegen Neuhaus (27:21) viel Selbstvertrauen getankt und hielt in der 1.Halbzeit die Partie bis zur 23. Minute (12:10) offen, nachdem das Trainergespann D.Schulz/H.Demange in der Auszeit in der 21. Minute ihren Spielern noch einmal taktische Anweisungen gegeben hatten. Danach nutzten die Gerstenbergbrüder ungenaue Abspiele im Lok-Angriff zu 3 Kontertoren, bevor J.Klimpke mit der Sirene den 15:11-Halbzeit erzielte. Bis dahin waren das Trainergespann und auch die Spieler mit der Leistung zufrieden. Man hat mitgehalten und den Favoriten nicht davon ziehen lassen. Vielleicht wäre ein noch besseres Ergebnis möglich gewesen, wenn Menschner im Lok-Tor an einige Würfe der Suhler mehr drangekommen wäre. In der zweiten Halbzeit versuchten es die Trainer mit dem Torhüterwechsel, was sich dann auch auszahlte. H.Volkmar entschärfte zunächst mit tollen Paraden einige gute Möglichkeiten der Gastgeber, u.a. auch einen 7m. Die Lok-Jungs versuchten da weiter zumachen, wo man vor der Pause aufgehört hatte. Ludwig verletzte sich aber bei seinem Treffer zum 12:15 (31.) am Knie so, dass er für den Rest des Spieles ausfiel. Er war zuvor schon mehrfach sehr rustikal im Sprung von der HSG-Abwehr gestoppt worden. Seine Würfe aus der zweiten Reihe fehlten in der Folge natürlich. Gegen die kompakt stehende Suhler Abwehr wurde es immer schwerer, vor allem für die Kreisspieler N.Volkmar, J.Kirchner und J.Schulz Lücken zu finden. Auch die beiden Linkshänder M.Baumann und St.Roßt waren bei ihren Gegenspielern in „festen Händen“. M.Pfeiffer ließ mit seiner Schlitzohrigkeit in manchen Situationen die Abwehr der Gastgeber alt aussehen und erzielte insgesamt 10/5 Treffer. Mit zunehmender Spieldauer schlichen sich Unkonzentriertheiten bei den jungen Lok-Spielern ein. Die Abspielfehler nutzte vor allem M.Gerstenberg zu mehreren Kontertoren. So wuchs die Differenz ständig und war am Ende, auch in dieser Höhe für die Gastgeber verdient. Die guten und unauffällig agierenden Schieris hatten wesentlichen Anteil an einer insgesamt fairen Begegnung.
Fazit des Trainers D.Schulz.: Mit der Leistung in der 1. HZ können wir zufrieden sein, insgesamt gesehen nicht.
Statistik: Menschner, H.Volkmar, Fiebiger, J.Schulz, M.Baumann 3, Klimpke 1, Kirchner 1, St.Roßt 1, Pfeiffer 10/5, Ludwig 3, N.Volkmar1, Schmidt, Brachmann
7m: HSG 3/1 ESV 5/5 2Min: HSG 4 ESV
Schieri: Bätz/Langbein (Stützerbach/Saalfeld) Zuschauer: 105
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