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Thüringer Handball-Verband
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Autor Thema: 9. Spieltag  (Gelesen 671 mal)
Marco
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« am: 21.01.2008 - 12:39:06 »

19.01.2008  15:00
1. SSV Saalfeld 92 - TSV Motor Gispersleben
[Dreifelderhalle Saalfeld-Gorndorf]

19.01.2008  16:00
HSG Nordhausen - HSV Apolda 1990
[Ballspielhalle Nordhausen]

19.01.2008  17:00
TSG Ruhla - SV Hermsdorf
[Sporthalle Im Bermbachtal Ruhla]

19.01.2008  18:00
SV Aufbau Altenburg - LSV Ziegelheim
[Sporthalle Goldender Pflug Altenburg]

20.01.2008  14:30
HSV Weimar - HBV Jena 90
[Sporthalle Falkenburg Weimar]
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Marco
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« Antworten #1 am: 21.01.2008 - 23:44:25 »

TLZ Weimar  21.01.2008

Bislang ungeahnte Leistungen

HSV Weimar - HBV Jena 90  27:17 (16:10)
 
Am Ende gewann in der Falkenburg gestern Nachmittag das Publikum: Angespornt durch das beständige Anfeuern vom Spielfeldrand wuchsen die Oberliga-Damen des HSV Weimar zu bislang ungekannter Form auf und schlugen den direkten Tabellennachbarn HBV Jena mit 27:17.
"Das war bisher die stärkste Mannschaftsleistung in dieser Saison", freute sich auch HSV-Trainer Sebastian Batke nach Spielende. Nach der Ziegelheim-Pleite habe sich die Mannschaft darauf besonnen, dass weniger individuelle Stärke denn Mannschaftsgeist zu solchen Siegen führe. Eine Super-Leistung, auf der die Weimarer Damen aufbauen können.

HSG Nordhausen - HSV Apolda 1990  19:25 (8:11)

Bislang unaufhaltbar stürmen sie zum Titel: Mit einem 25:19 (11:8) bei der HSG Nordhausen haben Apoldas Handballdamen nun sechs Punkte Vorsprung vor Verfolger Hermsdorf, der am kommenden Samstag in der Seelenbinder-Halle zu Gast ist.

Die HSV-Damen verdanken diesen wichtigen Auswärtssieg einer starken kämpferischen Leistung mit einer besonders beeindruckenden Abwehrarbeit. So gelang es, die schnellen Konter der Nordhäuser Damen fast immer zu unterbinden, weshalb selbst ihre Spielmacherin die HSV-Deckung nur zu einem Feldtor überwinden konnte. Erneut konnten die Glockenstädterinnen beweisen, dass ein Spiel auch aus der Deckung heraus gewonnen wird.

Aber auch die Angriffe der Truppe von Coach Müller sehen lassen. Nur zu Spielbeginn hatte man Anpassungsprobleme und die Hausherrinnen führten nach zehn Minuten mit 4:1. Dann kam aber der HSV immer besser in Schwung und über die 9:5-Führung/23.) wurden mit 11:8 die Seiten gewechselt. Nach Wiederbeginn hatte Nordhausen keine Chance mehr: Mitte der 2. Halbzeit führte man mit 21:13 und die Entscheidung war gefallen. Der HSV ließ es nun ruhiger angehen, mehr als Ergebniskosmetik für die HSG ließ man aber nicht mehr zu.
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« Antworten #2 am: 22.01.2008 - 00:17:09 »

OTZ Stadtroda  22.01.2008

Risiko nicht belohnt - Zweite Niederlage der SVH-Frauen gegen Ruhla innerhalb von zwei Wochen

TSG Ruhla - SV Hermsdorf  28:17 (12:8)

Hermsdorfs Handballerinnen haben auch ihr Pflichtspiel in Ruhla verloren. Am Sonnabend hieß es 17:28. 14 Tage davor kam für den SVH-Frauen an gleicher Stelle im Pokal-Viertelfinal das Aus.
Die ersten 25 Minuten der Neuauflage sahen richtig gut aus. Der Liga-Neuling führte 7:5 (20.). Ruhla reagierte, nahm eine Auszeit. Die reichte, um die Gäste aus ihrem Spielrhythmus zu bringen. Das letzte Drittel der ersten Halbzeit ging klar an den Gastgeber. Einige zweifelhafte Schiri-Entscheidungen, die nicht spielentscheidend waren, verhalfen Ruhla zur überaus schmeichelhaften 12:8-Pausenführung.

Danach spielte der Hermsdorfer Trainer Frank Olbrich "Hopp oder Top". Erst probierte er es mit einer 4:2-Deckung, später mit einem 3:3-System. Der Mut wurde nicht belohnt. Ruhla nutzte den Freiraum und schwamm sich frei über die Stationen 14:9, 15:10 und später sogar auf 19:10. "Ich kann meinen Frauen keinen Vorwurf machen. Sie haben gekämpft. Wir hatten bestimmt zwei Drittel der Spielzeit den Ball. Die Tore hat aber Ruhla geworfen , sagte Olbrich. Neben der Langzeitverletzten Julia Hellmann fehlten diesmal auch Jana Kastner (Rechtsaußen) und Sandy Löffler (Kreis). Die Mittelachse mit Maria Olbrich, Susann Weyda und Nadine Gareis lief viel, konnte den kompakten 6:0-Riegel aber nicht auseinander nehmen. Ruhla untermauerte mit diesem Sieg zum Abschluss der Hinrunde seine Hoffnungen auf einen Medaillenrang. Der Aufsteiger aus Hermsdorf spielte eine erstaunliche Hinserie. Drei Niederlagen gab"s, alle gegen unmittelbare Tabellennachbarn. Bereits am Wochenende beginnt die Rückrunde. Hermsdorf führt das erste Spiel zum verlustpunktfreien Tabellenführer HSV Apolda.

SVH: Mehlhose, Bernutat, Maria Pfüller, Gareis (3), Maria Olbrich (1), Nora Olbrich (1), Taubert (1), Schubert (1), Sybille Weyda, Susann Weyda (8), Zosel (2).
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« Antworten #3 am: 22.01.2008 - 00:27:50 »

HP Ziegelheim

SV Aufbau Altenburg - LSV Ziegelheim 31:25 (14:10) 

Die Ziegelheimer Frauen haben im prestigeträchtigen Landkreis-Derby nicht an die Leistung der Vorwoche anknüpfen können und sind nach der Niederlage wieder auf dem letzten Rang angekommen. Die Gastgeberinnen bewiesen dagegen, dass sie aufgrund einiger recht knapper Niederlagen wohl etwas zu unrecht in den Niederungen der Oberliga hängen. Den Unterschied machten insgesamt zwei Spielerinnen aus. Gegen die routinierte Iris Teichert und die individuell starke Claudia Voigt kamen die Gäste 60 Minuten überhaupt nicht zu Rande. Beide markierten über die Hälfte der Aufbau-Tore. Die LSV-Mädels erzielten für ihre sonstigen Verhältnisse eine ordentliche Trefferausbeute. Das Problem lag erstmalig in der Hintermannschaft.

Zunächst ließen die Ziegelheimerinnen nicht abreißen, hätten gar in Führung gehen können, wenn nicht die vier Pfostentreffer in den ersten zehn Minuten gewesen wären (5:3). Die Manndeckung gegen Grit Geilen lösten die Gäste teils ganz geschickt mit Sperren über Caroline Dittrich und Isabel Tausch (7:6, 20.). Auszeit Aufbau. Bis zum Pausenpfiff erhöhten die Altenburgerinnen allerdings den Druck auf die Ziegelheimer Abwehr. Die agierte zu verhalten und meist passiv. Zumindest nutzten die Gastgeberinnen resolut jegliche Inkonsequenz aus und erhöhten bis zur Pause auf 14:10. Kurz nach Wiederanpfiff musste Grit Geilen für zehn Minuten verletzt von der Platte. Scady Wagner machte mit zwei schnellen Kontern letztmalig die Partie spannend (15:12, 35.). Dann dominierte Aufbau und spielte kontinuierlich einen deutlichen Vorsprung heraus (27:19, 52.). Mehr als Ergebniskosmetik war nicht drin.

LSV: Welker; Dittrich (1), Schmelzer (4), Weidauer (3), Geilen (8/3), Tausch (5/1), Werrmann, Federau (1), Harles (1), Wagner (2)
 
Strafwürfe: Aufbau 4/2, LSV 5/4   
Strafminuten: Aufbau 6, LSV 4
Schiedsrichter: HV Sachsen
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« Antworten #4 am: 22.01.2008 - 00:49:58 »

HP Altenburg

Derbysieg für Aufbau

SV Aufbau Altenburg – LSV Ziegelheim 31:25 (14:10)       

Mit einem sicheren 31:25 Sieg gegen Ziegelheim haben sich die Frauen des SV Aufbau Altenburg wieder zurück in die Tabelle gekämpft und die rote Laterne erneut an Ziegelheim abgegeben. Von Beginn zeichnete sich eine hochinteressante Partie ab, die mit rund 400 Zuschauern dem Verein wohl den Zuschauerrekord der Saison bescherte.

Aufbau wirkte von Beginn an sehr konzentriert und agierte im Abwehrverband von Beginn an mit einer Manndeckung gegen Rückraumschützin Grit Geilen, was dem Spiel der Gäste aus Ziegelheim zunächst kaum etwas ausmachte. Aufbau konnte zwar kurzzeitig mit 3:1 in Führung gehen, doch Ziegelheim glich schnell zum 3:3 aus. Doch mit vorschreitender Zeit konnte sich Aufbau immer deutlicher absetzen (6:3,9:6 und 10:8). Grund dafür war eine sichere Abwehrleistung, die mit Gina Wodrich einen sicheren Rückhalt fand. Im Angriff überzeugte zu Beginn der Partie vor allem Iris Teichert, die mit schönen Anspielen an den Kreis ihre Mitspielerinnen gekonnt in Szene setzte und auch mit einer sicheren Chancenverwertung glänzte. Ebenso sicher vorgetragen wurden die Konter, die vor allem durch Claudia Voigt und Neuzugang Christine Neumann verwandelten. Zur Halbzeit führte Aufbau damit bereits deutlich mit 4 Toren. Doch die zweite Halbzeit – diese Halbzeit in der die Frauen von Aufbau in den letzten Spielen die Führung stets wieder aus der Hand gaben, sollte ja noch kommen. Entsprechend motiviert startet Ziegelheim in Hälfte zwei. Doch entgegen aller Erwartungen sollte eine solche Phase im Spiel der Gastgeber an diesem Abend gar nicht auftreten. Aufbau agierte weiterhin sicher, obwohl Torhüterin Gina Wodrich ihre Leistung nicht mehr steigern konnte, in Angriff und Abwehr und konnte die Führung kontinuierlich auf 5-8 Toren Abstand halten. Selbst in Situationen, in denen Ziegelheim mehrere Tore nacheinander machte, war Aufbau an diesem Tag in der Lage zumindest nachzuziehen und damit die Führung zu behaupten. Entsprechend groß und verdient war am Ende des Spiels auch die Freude über den so wichtigen Sieg gegen Tabellennachbar Ziegelheim. Leider spielten die anderen Mannschaften, die ebenfalls im Tabellenkeller zu finden sind, nicht im Sinne der Altenburger, wodurch die Skatstädter weiterhin einen der hinteren Plätze in der Staffel einnehmen müssen.

Torschützen für Aufbau: Teichert (8 Tore), Voigt (9), Neumann (5), Rudolph (3), Ehrlich und Böhme (je 2) Arnold und Kirmse (je 1)
Torschützen für den LSV: Geilen (8 Tore), Tausch (5), Schmelzer (4), Weidauer (3), Wagner (2), Dittrich, Federau und Harles (je 1)
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« Antworten #5 am: 22.01.2008 - 01:05:19 »

TA Nordhausen  22.01.2008

HSG mit zu vielen Fehlern

HSG Nordhausen - HSV Apolda 1990 19:25 (8:11)

Im Spitzenspiel der Handball-Oberliga der Frauen musste sich Nordhausen zu Hause dem Tabellenführer aus Apolda deutlich mit 19:25 geschlagen geben. Damit fiel die HSG vorerst auf den vierten Tabellenplatz zurück. Es war erst die zweite Heimniederlage für Nordhausen gegen eine Mannschaft aus Apolda seit der Saison 1997/98.

Die erste Viertelstunde gehörte eindeutig der gastgebenden HSG-Mannschaft. Mit einer fantastischen Abwehrleistung nahm man dem Gästeangriff viel von seiner gefürchteten Schärfe. Und wenn sich dennoch mal eine Lücke auftat, dann war die gleichfalls bestens disponierte Nancy Brodhuhn im Tor zur Stelle. 4:1 führte die HSG nach 14 Minuten völlig verdient. Und doch legten die Gastgeberinnen schon in diesem ersten Spielviertel die Basis zur eigenen Niederlage. Denn statt 4:1 hätte man zu diesem Zeitpunkt mit 8:2 oder 10:3 führen können, ja fast müssen. Allein vier klare Konterchancen verpufften wegen ganz schlechter Zuspiele, und weitere gute Torchancen blieben ungenutzt. Man verpasste dadurch, den sichtlich erstaunten Favoriten noch mehr zu verunsichern. Wer weiß, wie das Spiel dann verlaufen wäre. Apolda nahm jedenfalls eine Auszeit und kam danach allmählich besser ins Spiel, nutzte dazu die sich nun häufenden Ballverluste der HSG. Innerhalb von vier Minuten ging Apolda selber 5:4 in Führung. Lisa Grob gelang noch einmal der Ausgleich, ehe sich der Favorit auf 9:5 absetzte. Im Ärger über die eigenen Fehler im Angriff brauchte man zu lange, um die Abwehr zu formieren, und die Gäste nutzten die sich daraus ergebenden Chancen nun sicher aus. Da war auch Nancy Brodhuhn jetzt machtlos. Die sie ablösende Nicole Reinhardt sorgte mit einigen Glanztaten für neuen Mut bei den Vorderleuten. Nordhausen verkürzte auf 8:10. Den neunten Treffer verhinderte ein weiterer Fehlpass bei klarer Konterchance. Im Gegenzug trafen die Gäste zur 11:8-Pausenführung.

Die eigenen Fehler deutlich reduzieren - das war die eindringliche Forderung an die Mannschaft in der Halbzeitpause. Doch genau das Gegenteil trat ein. Immer wieder Ballverluste, und Apolda erhöhte schnell auf 14:8. Jetzt lief das Spiel der Gäste. Immer wieder wurde die nun überragende Juliane Wenke im linken Rückraum in Wurfposition gebracht. Gegen sie fand die HSG-Abwehr kaum noch ein wirksames Rezept. Der Rückstand erhöhte sich weiter, war beim 11:19 und 13:21 am größten. Noch einmal bäumte sich die HSG auf und acht Minuten vor Schluss kam beim 17:21 noch einmal Hoffnung auf. Endlich hatte auch Angi Kwella, bis dahin nur vom Strafwurfpunkt erfolgreich, ein Feldtor erzielt. Doch Apolda bekam die Zügel wieder zu fassen. Mit sicherem und druckvollem Spiel wurde die HSG auf Distanz gehalten. Die ausgeglichenere Mannschaft gewann am Ende zwar verdient, aber für die HSG war trotzdem mehr möglich. Allein acht leichtfertig vergebene Konterchancen unterstreichen das.

HSG Nordhausen: Brodhuhn/Reinhardt - Grob (1), Mohrig (4), Böttcher, Weber (4), Makarinus, Tapaninen (2), Neumann, Kwella (6), Weinrich (2).
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« Antworten #6 am: 22.01.2008 - 01:37:58 »

HP Ruhla

TSG Ruhla - SV HermsdorfF 28:17 (12:8)

Einen in dieser Höhe unerwarteten Sieg feierten die Spielerinnen der TSG Ruhla gegen den Tabellenzweiten SV Hermsdorf. Grundlage für den Erfolg war die enorme Steigerung der gesamten Mannschaft im zweiten Abschnitt. Vor allem die Angriffsaktionen waren sehr effektiv und auch die Abwehr ließ nur noch wenige Möglichkeiten zu. Schon kurz vor der Pause hatte sich der Wandel in der Mannschaft vollzogen. Ruhla wandelte den 5:7-Rückstand (17.) über 7:7 in einen 11:7-Vorsprung um. Dabei blieben noch ein Strafwurf und zwei Konterangriffe ungenutzt. Hermsdorf brauchte wie schon im Pokalspiel nach der 2-Tore-Führung zu viele Chancen, um zu Torerfolgen zu kommen. Die sich steigernde TSG-Abwehr und vor allem Torwächterin. Ramona Karn hatten daran großen Anteil. In den ersten 20 Minuten war zu viel Hektik und Unsicherheit in den Angriffsaktionen der Gastgeberinnen zu beobachten gewesen. In der zweiten Spielhälfte lief der Ruhlaer Angriffsmotor auf Hochtouren, die Zuschauer kamen aus dem Staunen nicht mehr heraus. Die lauffreudigen und kombinationssicheren Gastgeberinnen dehnten den Vorsprung kontinuierlich aus und hatten nach zehn Minuten mit dem 19:10 die Vorentscheidung herbeigeführt. Mehrer Verzweiflungswürfe der Hermsdorfer Torjägerin Susann Weyda kennzeichneten die Situation in der Gästesieben. Als der Vorsprung auf elf Treffer angewachsen war (24:13/52.), schlichen sich kurzzeitig Flüchtigkeitsfehler ein, die aber den positiven Gesamteindruck und die beste TSG-Saisonleitung nicht schmälern konnten. Den schönsten Treffer des Spiels erzielte Romy Göpfert, als sie am Kreis sehenswert frei gespielt worden war und das 26:17 (57.) markiert hatte.

TSG Ruhla: Karn/Zdeb - Arndt (5), Breitbarth (3/1), Mischke (6/2), Lochner (4), Göpfert (3), Möller (2), Antje Gebhardt (1), Schmidt (3), Erbe (1).
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« Antworten #7 am: 22.01.2008 - 01:47:41 »

OTZ Saalfeld  22.01.2008

Saalfelderinnen gewinnen Abstiegsduell

1. SSV Saalfeld 92 - TSV Motor Gispersleben  25:17 (13:9)
 
SSV-Damen schaffen mit klarem Heimsieg Anschluss an das Tabellen-Mittelfeld

Im ersten Heimspiel des Jahres kam es am vergangenen Samstag gegen den TSV Motor Gispersleben zu einem Kellerduell in der Oberliga der Frauen. Die Rand-Erfurterinnen konnten in dieser Saison bisher einen Sieg mehr verbuchen als die Saalfelder Frauen. Somit musste gegen den direkten Konkurrenten ein Sieg her, um mit dem Gegner gleichzuziehen und wichtige Punkte für den Klassenerhalt zu sammeln.
Vor zwei Wochen standen sich beide Mannschaften bereits im Viertelfinale des Thüringenpokals gegenüber. Dabei gingen die Frauen aus Saalfeld in Erfurt nach Verlängerung als glücklicher Sieger hervor.

Nach einer schnellen 2:1-Führung merkte man den SSV-Damen doch eine gewisse Nervosität an. Zahlreiche Fehler brachten den Gast dann sogar mit 5:3 in Front. Aber nach 20 Minuten wurden mit sechs Toren in Folge zur 9:5-Führung bereits die Weichen auf Sieg für die Saalfelder gestellt. Zwar brachten Zeitstrafen auf beiden Seiten den Spielfluss durcheinander, die SSV-Damen konnten ihren Vorsprung bis zur Pause mit dem 13:9 aber halten.

Danach lebte das Spiel von beidseitigen Auslassen von guten Torchancen. Der Gast kam in der 44. Minute nochmals bis zum 17:14 heran, aber trotz doppelter Unterzahl bauten die Gastgeber erneut ihren Vorsprung auf 19:14 aus. Mit einer starken Schlussphase mit sechs Treffern bei nur noch drei Gegentoren wurde noch einer der höchsten Oberliga-Siege herausgeworfen.

Aus einer geschlossenen Mannschaftsleistung ragten besonders die treffsicheren Kristin Post und Eva-Maria Röhner, sowie mit Marion Barten und Carolin Gentzsch beide Torfrauen heraus.

Nach dem nun bereits dritten Heimsieg kommt es bereits am nächsten Samstag in heimischer Halle zum ersten Spiel der Rückrunde. Gast ist der LSV Ziegelheim, dem die SSV-Damen im Auswärtsspiel mit 22:24 unterlagen und nun auf eine Revanche hoffen können.

Es spielten: Barten, Gentzsch - Post (7), Röhner (7), Kurzhauer (3), Walther (2), Bogdan (1), Miemel (1), Pleyer (1), Pino (1), Slabon (1), Kersten (1), Fröhlich
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