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Thüringer Handball-Verband
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Autor Thema: 9. Spieltag  (Gelesen 638 mal)
Marco
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« am: 21.01.2008 - 12:45:14 »

19.01.2008  16:30
Sonneberger HV - SV Hermsdorf II
[Sporthalle Berufsschulzentrum Sonneberg-Steinbach]

19.01.2008  17:00
HV Ilmenau 55 - TSV Motor Gispersleben II
[Ilmsporthalle Ilmenau]

20.01.2008  13:00
HSV Weimar II - HBV Jena 90 II
[Sporthalle Falkenburg Weimar]

20.01.2008  14:00
SV Wartburgstadt Eisenach - SG ESV/Post SV Gera
[Werner Assmann Sporthalle Eisenach]

20.01.2008  16:00
Thüringer HC III - FC 02 Barchfeld
[Salza-Halle Bad Langensalza]
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Marco
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« Antworten #1 am: 21.01.2008 - 12:47:51 »

HP Ilmenau

Zweiter Saisonsieg mit Zittereinlagen

HV Ilmenau 55 – TSV Motor Gispersleben II 23:20 (12:11)

Nach kampfbetontem Spiel und einigen Zittereinlagen schafften die Handballdamen des HV Ilmenau im letzten Spiel der Hinrunde den zweiten Saisonsieg und somit den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze. Der 23:20 Erfolg gegen die zweite Vertretung von Motor Gispersleben gelang nach Anlaufschwierigkeiten durch eine deutliche Leistungssteigerung in allen Mannschaftsteilen.
Das die vergangenen 4 Niederlagen ihre Spuren hinterlassen hatten, war in der Anfangsphase offensichtlich. Es fehlte das Selbstvertrauen in die eigene Leistung, was sich vor allem in der Abwehr bemerkbar machte. Die erfahrenen Ramona Kindler und Anke Helmschrot machten den Einheimischen das Leben besonders schwer. Immer wieder tankten sie sich im Eins-gegen-Eins oder per Doppelpass zum Kreis durch und ließen Luisa Ihle im HV-Kasten keine Chance. Zwar lief der Ball im eigenen Angriff mit Anne Arlt in der zentralen Mittelposition flüssiger als in den zurückliegenden Partien, allerdings konnte dies die Angriffswucht der Gäste noch nicht kompensieren. Eine Manndeckung von Annelie Fischer gegen Ramona Kindler brachte nicht den gewünschten Erfolg, so dass beim 4:7 eine frühe Auszeit zur Neujustierung der Abwehr genutzt wurde. Der 6-0 Abwehrriegel war nun bissiger und schneller am Gegner und Luisa Ihle steigerte sich von Minute zu Minute mit ihren Vorderleuten. Logische Konsequenz war schließlich in der 18.Minute die erste 8:7 Führung durch die erfolgreichste HV-Schützin Annika Kunze per Siebenmeter. Beim 11:8 schienen die HV-Damen das Spiel endgültig in den Griff zu bekommen, aber einige Nachlässigkeiten in der Schlussphase der ersten Halbzeit ließen die Randerfurterinnen wieder auf ein Tor herankommen. Der zweite Spielabschnitt sah zunächst wieder Ilmenau konzentrierter zu Werke gehen und hier waren es die erfahrenen Ilonka Otto, Kathrin Zink und Anne Arlt, die für sehenswerte HV-Treffer sorgten. Aber mehr als eine 3 Tore Führung ließen die Gäste nicht zu, so dass die nicht immer hochklassige Partie von der Spannung lebte. Mitte der zweiten Halbzeit kam dann die Oberligareserve aus Gispersleben noch einmal bedrohlich auf 17:16 heran. Sie erarbeiteten sich in dieser Phase viele hundertprozentige Einwurfgelegenheiten, aber da stand diesmal eine Luisa Ihle im Kasten, die den Sieg festhielt und der Mannschaft den notwendigen Rückhalt gab. Reihenweise blieb sie in den Duellen mit den Gästeangreiferinnen der Sieger und so gelang es wieder den Vorsprung zu vergrößern, auch wenn in den Schlussminuten der Kampf überwiegte. Erst durch das 22:18 zwei Minuten vor dem Abpfiff war der zweite Saisonerfolg sichergestellt. Diesen gilt es nun mit einem Sieg zum Rückrundenauftakt am kommenden Wochenende an gleicher Stelle gegen den FC 02 Barchfeld zu untermauern.

HV Ilmenau: Ihle, Juchheim; Bornheim (2/2), Arlt (2), Kunze (7/2), Zink(5), Fischer (3), Schenke, Kühn, Lapke, Otto (4)

Strafwürfe:  Ilmenau 6/4, Gispersleben 3/2
Strafzeiten: Ilmenau 4 x 2 min, Gispersleben 4 x 2 min
Schiedsrichter: Förster, Förster (Goldbach/Hochheim)
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« Antworten #2 am: 22.01.2008 - 00:19:19 »

OTZ Stadtroda  22.01.2008

Risiko nicht belohnt

Sonneberger HV - SV Hermsdorf II  18:18 (10:5)
 
Die beiden Torhüterinnen Darr und Lippold hatten mit 25 gehaltenen Bällen entscheidenden Anteil am Punktgewinn der Hermsdorferinnen. Die Sonnebergerinnen kamen besser ins Spiel und führten mit 2:0 (7.). Durch zwei Treffer von Sabine Tzschach glichen die Hermsdorferinnen aus (10.). Davon ließen sich die Gastgeberinnen nicht beeindrucken und setzten ihr Spiel fort, führten 5:2 (13.) und 9:4 (24.). Den Gästen gelang im Angriff bis dahin recht wenig, dann folgten drei Tore.

Die bis zur Halbzeit gut funktinierende Deckung der Gäste ließ in den ersten sieben Minuten der zweiten Halbzeit deutlich nach, so dass Sonneberg mit 14:8 in der 39. Minute das Spiel bereits für sich entschieden zu haben glaubte. Durch zwei Treffer von Conny Nidoschefsky und drei Treffer von Sabine Tzschach kämpfte sich Hermsdorf auf 13:14 (45.) heran. Beim 17:16 (49.) gingen die Hermsdorferinnen durch Julia Beuchel erstmals in Führung. Nun wogte das Spiel hin und her. Beim 18:18 in der 54. Minute durch Nancy Holzhey war der letzte Treffer im Spiel bereits gefallen.

In einer turbulenten Schlussphase konnten beide Mannschaften eine doppelte Überzahl nicht nutzen. In der Schlusssekunde bekamen die Sonnebergerinnen noch einen Siebenmeter zugesprochen, der aber an der Latte landete.

SVH II: Darr, Lippold, Beuchel (2), Fechner (3), Holzhey (1), Krause (2), Nidoschefsky (4), Rosmus (1), Tzschach (5)
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« Antworten #3 am: 24.01.2008 - 10:08:47 »

HP Sonneberg

Sonneberger HV - SV Hermsdorf II  18:18 (9:7)

Am Samstag empfingen die Damen der 1. Frauenmannschaft vom SHV die Frauen vom SV Hermsdorf II. Die Ansprache des Trainers vor dem Spielbeginn war kurz und bündig. Es sollte einfach dort weiter gemacht werden, wo letztes Wochenende mit dem Sieg in Jena aufgehört worden war. In der ersten Spielhälfte konnten sich die Sonnebergerinnen gegen ihre Gegner durchsetzen und waren stets mit einigen Toren voraus (5:2, 9:4). Doch kurz vor Ende der ersten Halbzeit verkürzten die Hermsdorfer Damen noch mal. So ging es dann mit einem Torstand von 9:7 in die Pause. Die kritischen Worte von Trainer Bernd Knortz in der Kabine, sollten die Damen vom SHV wach rütteln und noch lange in deren Ohren klingen. In der zweiten Halbzeit blieb Sonneberg in Führung und hatte sich ein gesundes Torpolster aufgebaut (14:8), auf dem es sich allerdings nicht auszuruhen galt. Leider konnten die Tipps vom Trainer nicht verwirklicht werden. Durch viele technische Fehler, 7- zwei Minuten Strafen, zahlreichen Pfostenschüsse und nicht ins Spiel findende Außenpositionen, dessen Ausbeute mit 2 Toren sehr gering ausfiel, hatte Hermsdorf leichtes Spiel. Den rund 50 Zuschauern bot sich eine Zitterpartie. Während einer zweifelhaften 2+2 Minuten Strafe versuchten die Sonnebergerinnen ihren Vorsprung zu halten. Jedoch erkannte die gegnerische Mannschaft den Schwachpunkt und kämpfte sich an ein 14:12 heran. Wenige Minuten später gelang es nicht den ersten Ausgleich zum 16:16 und dann später zum 17:17 zu verhindern. Kuz vor dem Abpfiff konnte noch ein Tor erzielt werden, aber die Damenmannschaft aus Hermsdorf glich zum 18:18 aus. Jetzt hieß es sich sputen und noch ein Siegestor zu erkämpfen. Mit dem Schlußpfiff vergaben die Schiedsrichter noch einen 7- Meter. Die Nerven der Fans, der Spielerinnen und vor allem die des Trainers lagen blank, nichts wollte bisher in diesem Spiel gelingen. Und jetzt das, keiner wollte die Verantwortung über den entscheidenden Strafwurf übernehmen. Aber eine musste letzten Endes, und das war auch noch, die davor grob gefaulte selbst. Leider war wieder einmal, wie so oft in diesem Spiel, der Torpfosten im Weg und ließ den Ball nicht ins Netz. Mit 7 Minus- und 11 Pluspunkten geht es nun in die am 27.01.2008 in Weimar beginnende Hinrunde. Das nächste Heimspiel findet am 16.02.2008 um 17 Uhr in der SBBS statt.

Lützelberger Theresa 2, Heubach Nadine 1, Köhler Grit 7/1, Schmidt Melanie, Heiger Diana, Mierisch Ramona, Zech Katharina, Otto Franziska 5, Werfel Michaela, Müller Stefanie 3, Lutz Katharina
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« Antworten #4 am: 25.01.2008 - 14:21:22 »

HP Thüringer HC

Von Neuling nicht überraschen lassen

Thüringer HC III - FC 02 Barchfeld  33:16 (12:9)

Im Heimspiel gegen Aufsteiger FC 02 Barchfeld konnte der Thüringer HC III in der Landesliga seine weiße Weste verteidigen. Mit 33:16 (12:9) wurde das Team aus dem Wartburgkreis bezwungen.

Im letzten Spiel der Hinrunde hatte die Dritte des THC den Aufsteiger aus Barchfeld zu Gast. Der THC wollte von Beginn an sein Spiel suchen und über die Schnelligkeit der bekanntermaßen körperbetonten Spielweise der Gäste aus dem Weg gehen. Leider gelang dies in der ersten Halbzeit kaum. Zu sehr passte man sich der Spielweise der Gäste an, in der Abwehr wartete man auf das was da kommen würde und im Angriff hatte man sichtlich Respekt vor der 6:0 „ Mauer “.

So war es nicht verwunderlich, dass Barchfeld dran blieb und sich, Dank ihrer besten Werferin Stefanie Hermann (10 Tore), momentan Führende in der Torschützenliste der Landesliga, für die zweite Hälfte noch Chancen ausrechnete. Aber in der zweiten Halbzeit zeigte der THC genau das, was man sich vorgenommen hatte. In der Abwehr aggressiver, setzte man die Gäste eher unter Druck und gestattete kaum noch Torchancen.

Die Barchfelderinnen rannten sich immer öfter in der nun gut stehenden Abwehr fest deren Fehler nutzte die Dritte konsequent zu schnellen Angriffen und kam so zu den gewünschten einfachen Toren. Als der Gegner sich dann auch noch auf Diskussionen mit den Schiedsrichtern einließ, war das Spiel entschieden. Durch die gute, mannschaftlich geschlossene Leistung in der Zweiten Halbzeit ging der klare Sieg vollauf in Ordnung.

Am kommenden Samstag gibt es nun das Aufeinandertreffen der beiden Führenden, wenn der HBV Jena 90 II in der Salza-Halle gastiert. Um 17 Uhr erfolgt der Anwurf zu dieser Partie.

Thüringer HC III: Anke Gißke, Anke Billhardt; Katharina Seryffarth (3), Katharina Stieding (8), Jenny-Mary Mörstedt (7/2), Anke Grünig (6/4), Ines Textor, Mandy Haase (2), Kerstin Hofmann (3/2), Kathrin Sondermann, Jana Billhardt (1), Ina Jorek (3).
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« Antworten #5 am: 28.01.2008 - 00:51:04 »

HP Gera

Spielgemeinschaft zeigt schlechteste Saisonleistung und muss herbe Niederlage einstecken

SV Wartburgstadt Eisenach - SG ESV/Post SV Gera 24:13 (14:4)

Nach dem souveränen Spiel gegen Ilmenau wollte man eigentlich gestärkt nach Eisenach fahren. Aber schon zum Training machte sich Bedenken breit. Neuzugang Nancy Mahnstein, mit genialen Einstand, 9 Tore gegen Ilmenau, und Laura Beyer mussten passen. Aus 11 Spielerinnen gegen Ilmenau wurden nur noch 9 Aktive für Eisenach.
Dennoch fuhr das Team nach Eisenach, um dort sich so teuer wie möglich zu verkaufen, dazu kamen dann noch zwei Spielerinnen nach. Das Spiel begann und nach 2 Minuten stand es 1:1. Nach 12 gespielten Minuten hieß es 5:2 für den Gastgeber und schon da zeigte sich das Geraer Team angespannt im Angriffsgeschehen. Vier weitere Tore für Eisenach ließ den Spielstand auf der Anzeigetafel 9:2 verlauten. Nach der 17. Minute das 9:3 und dann brauchten die Geraer Frauen immer noch 13 Minuten um ein einziges Tor zu erzielen und dagegen 5 zu kassieren. Halbzeitstand 14:4, deprimierend, dennoch ein ruhiges Kabinengespräch.

Was sollte in der zweiten Halbzeit besser gemacht werden? Eine Aufgabe gab es nur, die Angriffsgestaltung musste enorm verbessert werden. Die zweite Halbzeit begann und die SG machte das erste Tor zum 14:5. Von nun an lief es etwas besser, denn es konnte Gleichwertigkeit hergestellt werden. Klar war zwar immer der Spielstand, denn die Eisenacher ließen sich das Spiel nicht mehr aus der Hand nehmen. Aber ein 10:9 in Halbzeit zwei zeigt, dass das Geraer Team Leistungswillen und Leistungsbereitschaft zeigte.

Am Ende hieß die Partie zwar 24:13 für den Gastgeber, aber dazu wird es noch ein Rückspiel geben, wo man Revanche bieten kann und will.

Die SG ESV/Post SV Gera spielte mit:  P. Dietz, A. Jahr --- K. Poschbeck, S. Mende, U. Sommer (5 Tore), I. Heusinger von Waldegge (2), M. Berger (2), I. Durdel (1), I. Schieferdecker (3/1), N. Scholz und M. Huster. 
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