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Marco
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« am: 27.01.2008 - 01:19:54 » |
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26.01.2008 15:00 1. SSV Saalfeld 92 - LSV Ziegelheim [Dreifelderhalle Saalfeld-Gorndorf]
26.01.2008 15:30 HSV Apolda 1990 - SV Hermsdorf [Werner Seelenbinder Sporthalle Apolda]
27.01.2008 14:30 HSG Nordhausen - TSV Motor Gispersleben [Ballspielhalle Nordhausen]
27.01.2008 16:00 HSV Weimar - TSG Ruhla [Asbachhalle Weimar]
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Marco
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« Antworten #1 am: 28.01.2008 - 15:30:40 » |
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TLZ Weimar 28.01.2008
Ritz pariert glänzend
HSV Weimar - TSG Ruhla 21:15 (12:8) Die HSV-Frauen kommen langsam in Schwung und besiegen die TSG Ruhla mühelos mit 21:15 (12:8). Schon in der Anfangsphase erarbeiteten sich die Batke-Schützlinge eine sichere 5:1-Führung (14.). Besonders Ines Mießler, am Ende mit sechs Treffern, sorgte mit Toren aus dem Rückraum für diesen Vorsprung. Nach dem Wechsel war die Partie spätestens beim Stand von 19:11 entschieden (44.). Nun ließ der HSV die Zügel etwas locker und Ruhla verkürzte auf 20:15 (52.). Dank einer starken Antje Ritz im Tor, die mehrere Siebenmeter parierte, reichte es am Ende zu einem 21:15-Erfolg.
"Leider haben wir immer noch Phasen drin, in denen garnichts läuft, dennoch bin ich mit der Leistung zufrieden", sagte Trainer Sebastian Batke.
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Marco
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« Antworten #2 am: 28.01.2008 - 15:33:19 » |
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HP Holzlandpower
Leichte Fehler bringt Apolda auf Siegerstraße
Hermsdorferinnen verlieren 22:26 beim Tabellenführer in der Handball-Oberliga
HSV Apolda 1990 - SV Hermsdorf 26:22 (15:13)
Wenn ein Trainer nach dem Spiel fast kein Wort mehr reden kann, weil die Stimme weg ist, sagt das einiges aus. Frank Olbrich, Hermsdorfs Trainer, ging das am Sonnabend so. Der sonst so ruhige Zeitgenosse versuchte, seiner Mannschaft von der Auswechselbank zu helfen. Es gelang nur teilweise. Seine Spielerinnen wollten den verlustpunktfreien Tabellenführer Apolda ärgern. Am Ende triumphierte der Spitzenreiter mit 26:22, weil der HSV mit Juliane Wenke die überragende Werferin in seinen Reihen hatte. 12 Mal traf sie. "So eine Spielerin hatten wir leider nicht zur Verfügung.", sagte Olbrich.
Sie machte möglicherweise den Unterschied aus zwischen dem Tabellenersten und -zweiten. Der Gast aus Hermsdorf verpasste ein deutlich besseres Ergebnis. "Wir haben uns zu viele persönliche Fehler erlaubt, schade. Was nutzte da der Drei-Tore-Vorsprung nach gut 20 Minuten mit 11:8 und später beim 12:9.
Der Gastgeber bestrafte im weiteren Spielverlauf kleine Unzulänglichkeiten mit Gegentoren. Statt einer Hermsdorfer Halbzeitführung, lag nach 30 Minuten Apolda vorn. Im zweiten Durchgang pegelte sich der Abstand auf meistens vier Tore ein. Beim 22:25 warfen die SVH-Frauen überhastet und ersparten dem Liga-Primus eine dramatische und hektische Schlussphase.
"Ich bin schon ein wenig sauer über diese leichten Fehler. Sie haben uns zurück geworfen. Im Hinspiel hieß es 23:26, beim Rückspiel gab"s fast das gleiche Resultat. Viel fehlte nicht im Hermsdorfer Spiel und der alte und wahrscheinlich neue Landesmeister Apolda hätte richtige Probleme bekommen. Auf Linksaußen probierte Olbrich gleich vier Spielerinnen aus. Den besten Eindruck machte, solange bei ihr die Kraft reichte, die junge Nancy Holzhey.
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gunnar1m
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Beiträge: 19
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« Antworten #3 am: 28.01.2008 - 17:02:17 » |
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TLZ Eisenach 28.01.2008
Schwarzer Tag für Damen der TSG Ruhla
HSV Weimar - TSG Ruhla 21:15 (12:8)
Weimar. (ep) Nicht annähernd an die Heimleistung gegen Hermsdorf anknüpfen konnten die Oberliga-Handballerinnen der TSG Ruhla gestern beim HSV Weimar. Die Ruhlaerinnen unterlagen 15:21 (8:12). Ein komplettes Mannschaftsversagen analysierte Trainer Rainer Koburger nach dieser TSG-Vorstellung. Er konnte sich gestern nicht entsinnen, wann eine TSG-Damen-Mannschaft das letzte Mal nur 15 Tore zustande brachte. Der HSV Weimar war beileibe keine Übermannschaft, machte ebenfalls viele Fehler, doch war es neben technischen Fehlern vor allem die miserable Chancenverwertung, die Ruhla zu keiner Phase des Spiels auch Tuchfühlung kommen ließ. Ein 3:0 (8.) legte Weimar schnell vor. Ruhla dagegen brauchte eine Viertelstunde für das zweite Tor. Der Motor kam kaum auf Touren. Das 12:8 zur Pause ließ dennoch hoffen, doch statt nun das Blatt zu wenden, ließ die TSG der HSV Weimar auf 17:10 davon ziehen. Bis auf Torfrau Zdeb blieben alle TSG-Spielerinnen dabei unter ihren Möglichkeiten. Das dokumentiert auch die Ruhlaer Torwurfeffizienz von etwa 30 Prozent. Es war am Ende ein rabenschwarzer Tag, den der Tabellenzweite gestern erwischte. Der schwachen Leistung der Gäste und dem bescheidenen Niveau des Spiel passten sich zudem auch das Schiedsrichter-Gespann an. An ihnen machte Koburger die Ruhlaer Niederlage allerdings nicht fest.
TSG Ruhla: Zdeb, Gebhardt (2), Möller (1), Erbe, Mitschke (7/2), Göpfert (1), Arndt (1), Lochner, Breitbarth (2/2)
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Marco
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« Antworten #4 am: 28.01.2008 - 23:32:26 » |
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HP Ziegelheim
1. SSV Saalfeld 92 – LSV Ziegelheim 26:17 (12:9) Während sich die Saalfelderinnen allmählich aus dem Abstiegsstrudel entfernen, wird die Luft für die LSV-Frauen immer dünner. Schon die Vorzeichen dieser wichtigen Partie standen wieder schlecht. Linkshänderin Isabel Tausch fehlte mit einer Fingerverletzung und wurde sowohl im Angriff als auch in der Abwehr schmerzlich vermisst. Ob es allerdings mit ihr gereicht hätte, bleibt fraglich. Saalfeld trat selbstbewusster, kraftvoller und geistig frischer auf, als die teils müde LSV-Mannschaft. Die Ziegelheimerinnen bemühten sich zwar, doch das allein reicht eben nicht aus. Es fehlten neben Grit Geilen wesentliche torgefährliche Alternativen. Von den 14 Saalfelder Spielerinnen konnten sich gleich elf in der Torschützenliste verewigen. So viele Spielerinnen standen dem LSV nicht einmal zur Verfügung. Dabei war es fast schon erstaunlich wie lange die Gäste überhaupt dagegen hielten. Immerhin bis zur 50. Minute blieben die Ziegelheimerinnen zumindest auf Tuchfühlung (19:16). Mit hohem Kraftaufwand erarbeiteten sich die Gäste bis dahin ihre Tore. Mehr aber ließen die SSV-Damen einfach nicht zu. Irgendwann riss der Faden, die Kraft war endgültig aufgebraucht. Saalfeld gestaltete die Endphase mit 7:1 für sich und brachte damit die eigentliche Überlegenheit auch im Ergebnis zum Ausdruck. LSV: Welker, Grünler; Schmelzer (3), Dittrich (1), Federau (2), Harles (1), Weidauer (1), Geilen (9/5), Wagner Strafwürfe: SSV 3/3, LSV 5/5 Strafminuten: SSV 16 (1 Disqu. nach 3x2’), LSV 10 Schiedsrichter: Jung / Jung (Gera)
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Marco
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« Antworten #5 am: 28.01.2008 - 23:48:23 » |
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TA Nordhausen 29.01.2008
HSG mit starker Torhüterin
HSG Nordhausen - TSV Motor Gispersleben 28:18 (14:6)
Zum Auftakt der Rückrunde in der Handball-Oberliga kamen die Frauen der HSG Nordhausen in der heimischen Ballspielhalle zum erhofften deutlichen 28:18-Erfolg über das Team aus Gispersleben. In der Tabelle rückten sie gleichzeitig wieder auf Platz drei vor.
Die HSG-Frauen brauchten fast zehn Minuten, um ins Spiel zu finden. Die Gäste praktizierten von Beginn an eine Pressdeckung gegen die wurfstarke Angelina Kwella. Die HSG wirkte überrascht, und es kam lange kein Spielfluss auf. Gispersleben ging sogar 1:0 und 2:1 in Führung, zeigte das wesentlich flüssigere Angriffspiel. Nancy Brodhuhn im Nordhäuser Tor musste mehrfach ihr ganzes Können aufbieten, um einen größeren Rückstand zu verhindern. In der 9. Minute gelang Steffi Weber dann mit dem Treffer zum 3:2 endlich erstmals der Führungstreffer für Nordhausen Es war zugleich der Start für die beste Phase im HSG-Spiel. Bis auf 8:3 enteilte man. Gispersleben schien, einem Debakel entgegenzusteuern. Doch dann folgte wieder ein Bruch im Spiel der Gastgeberinnen. Zu viele Ungenauigkeiten störten immer wieder den Spielfluss. Die Gäste konnten daraus aber kaum Kapital schlagen. Es boten sich zwar viele gute Chancen, doch ein ums andere Mal stand ihnen Nancy Brodhuhn im Wege. Sie machte in dieser Phase den entscheidenden Unterschied. Während sie die Gäste schier zur Verzweiflung brachte, wurden die Gästetorhüterinnen immer wieder mit Aufsetzer-Bällen von den Außenpositionen bezwungen. Dazu war Angi Kwella eine sichere Vollstreckerin vom 7-Meter-Punkt. Zur Pause führte die HSG mit 14:6 deutlich.
Nach dem Seitenwechsel hielten die Gastgeberinnen zunächst die Zügel fest in der Hand, gaben den Gästen wenig Möglichkeiten zur Entfaltung. Über 17:7 kletterte der Vorsprung bis auf 23:10. Zahlreiche Auswechslungen, nachlassende Konzentration verbunden mit mehreren Zeitstrafen brachten dann aber wieder Sand ins Getriebe. Gispersleben gelangen vier Treffer in Folge. Später brachte die zu Beginn der Saison noch für die HSG spielende, berufsbedingt aber dann nach Erfurt gewechselte Luise Schmidtke mit einem verwandelten Siebenmeter die Gäste auf 17:25 heran. Der Halbzeitabstand war wieder hergestellt. Mit einem energischen Schlussspurt und noch drei Treffern von Steffi Weber konnte der Vorsprung dann aber doch noch einmal ausgebaut werden. Gegenüber dem Apolda-Spiel eine Steigerung der HSG. Und bis auf die Jüngste im Team, Sarah Lungershausen, die ihren ersten Oberliga-Einsatz hatte, trugen sich auch alle Feldspielerinnen in die Torschützenliste ein. Doch in der Kombinationssicherheit, in der Zuspielgenauigkeit muss in den kommenden Spielen zugelegt werden.
Nordhausen: Brodhuhn/Reinhardt - Grob (2 Tore), Mohrig (2), Lungershausen, Böttcher (4), Weber (6), Makarinus (1), Tapaninen (1), Neumann (1), Kwella (10), Weinrich (1)
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Marco
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« Antworten #6 am: 29.01.2008 - 00:06:26 » |
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OTZ Saalfeld 29.01.2008
Saalfelder mit Anschluss an das Mittelfeld - Klarer Sieg
1. SSV Saalfeld 92 - LSV Ziegelheim 26:17 (12:9)
Mit dem zweiten Heimsieg innerhalb einer Woche verschafften sich die SSV-Damen im Abstiegskampf etwas Luft. Gegen die beiden direkten Mitkonkurrenten aus Gispersleben und Ziegelheim gelang ihnen jeweils ein deutlicher Sieg. Gegen Ziegelheim konnte zum Auftakt der Rückrunde die knappe 22:24-Hinspielniederlage zum Saisonstart mehr als ausgeglichen werden. Allerdings dauerte es bis in die zweite Halbzeit, bis die spielerische Überlegenheit auch in einen sicheren Vorsprung umgewandelt werden konnte.
Die Saalfelderinnen konnten zunächst mit 3:1 in Führung gehen. Aber immer, wenn man eigene Chancen nicht nutzt, baut man den Gegner auf. So konnte das auch Ziegelheim nach acht Minuten zum 3:3-Ausgleich nutzen. Das war allerdings der letzte Ausgleich im Spiel, denn jetzt gingen die SSV-Damen wieder in Führung und gaben diese nicht mehr ab. Nach 17 Spielminuten lag der Gastgeber bereits mit 9:4 in Front. Aber statt den Vorsprung weiter auszubauen, konnten nun beste Chancen nicht genutzt werden. Zum einen reagierte die Gäste-Torfrau mehrmals sehr gut, zum anderen waren es Wurfpech und -schwäche, die den Vorsprung bis zur Pause auf 12:9 schmelzen ließ.
Auch im zweiten Spielabschnitt konnte die spielerische Überlegenheit zunächst nicht wie gewünscht umgesetzt werden. Zwar lagen die SSV-Damen nach 35 Minuten mit 16:10 in Front, Ziegelheim kam aber bis zur 50. Minute nochmals bis auf 19:16 heran. In der Schlussphase hatten die SSV-Damen die besseren Kraftreserven. Mit sieben Toren in Folge schafften sie einen Zehn-Tore-Vorsprung, ehe Ziegelheim in den Schlusssekunden noch einmal zum Endstand traf.
Mit nun 8:12 Punkten hat sich die Mannschaft bereits nach zehn Spielen einen Punkt mehr erkämpft als in der gesamten letzten Saison zusammen. Während es auswärts noch nicht zu einem Punkt reichte, ist die Heimbilanz mit vier Siegen in fünf Spielen hervorragend. Zwar ragte Kristin Post erneut mit ihren zahlreichen Toren etwas heraus, insgesamt ist aber die ausgeglichene Mannschaftsleistung Garant für die zurückliegenden Erfolge. Gute Torwartleistungen und fast alle Spielerinnen mit Torerfolgen bringen die Mannschaft nun bis auf den siebten Tabellenplatz in der Oberliga.
Es spielten: Gentzsch, Geske - Post (9), Slabon (3), Fröhlich (2), Kersten (2), Bogdan (2), Pino (2), Miemel (2/2), Walther (1), Röhner (1), Pleyer (1), Grosse (1/1), Kurzhauer
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Marco
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« Antworten #7 am: 29.01.2008 - 00:23:51 » |
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TA Eisenach 29.01.2008
Ungewohnt viele Fehler
HSV Weimar - TSG Ruhla 21:15 (12:8) Im Punktspiel der Handballoberliga der Frauen musste sich die TSG Ruhla in Weimar deutlich mit 15:21 (8:12) geschlagen geben.
Nach den guten Vorstellungen der letzten Wochen hatten sich die Ruhlaerinnen auch in Weimar Punkte ausgerechnet. Nach 60 gespielten Minuten saßen aber die Bergstädterinnen mit hängenden Köpfen in der Kabine und konnten sich nicht erklären, was sie heute gespielt hatten.Es klappte zu Beginn an rein gar nichts. Nach neun Minuten der erste TSG-Treffer zum 1:3. Erst nach 15 Minuten der zweite Ruhlaer Treffer, den Carolyn Mischke zum 2:6 schaffte. Weimar riss seinerseits auch keine Bäume aus, hatte aber den Vorteil, von allen Positionen torgefährlich zu sein. Dies vermisste man bei den Gästen an diesem Tag gänzlich. Ungewohnt große Nervosität in den Reihen der Bergstädterinnen und viele Fehler im Vorwärtsgang ließen keinen geordneten Spielaufbau zu. Die sich trotzdem bietenden Torchancen wurden unkonzentriert ausgelassen. Hinzu kamen drei vergebene Strafwürfe und fünf Holztreffer auf Seiten der Gäste. Weimar nutzte die TSG-Schwächen, ohne selbst zu überzeugen, und setzte sich auf den 12:8-Pausenstand ab.In der Pause beschwor Trainer Reiner Koburger seine Damen noch einmal, die Hemmungen abzulegen und frei aufzuspielen. Es war aber nicht der Tag der TSG. Wie die erste Halbzeit geendet hatte, begann der zweite Durchgang. Unvermögen des Kontrahenten nutzte Weimar, um sich auf ein vorentscheidendes 19:11 abzusetzen (44.). Damit war die Partie praktisch entschieden. Ruhla mühte sich, stellte die Deckung um, war dennoch nicht in der Lage, dem Spiel eine Wende zu geben. Zumal sich im Abwehrverband weiterhin zu viele Lücken auftaten, die auch die gut haltende Torhüterin Martina Zdeb nicht kompensieren konnte. In der mittelmäßigen Begegnung, der sich die Schiedsrichter Förster/Förster mit ebenso schwachen Leistungen anpassten, sicherten sich die Gastgeberinnen einen 21:15-Sieg und zwei wichtige Punkte. Ruhla hatte einfach nicht zur Normalform gefunden. TSG Ruhla. Zdeb/Karn (n.e.); Möller (1), Mischke (7/2), Antje Gebhardt (2), Erbe (1), Göpfert (1), Arndt (1), Lochner, Breitbarth (2/2).
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