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Thüringer Handball-Verband
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Autor Thema: 16. Spieltag  (Gelesen 899 mal)
Marco
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« am: 03.02.2008 - 12:23:25 »

02.02.2008  18:30
SV BW 1893 Goldbach/Hochheim - SG Könitz/Saalfeld
[Nessetalhalle Goldbach]

02.02.2008  19:00
Sonneberger HV - SV Hermsdorf II
[Sporthalle Berufsschulzentrum Sonneberg-Steinbach]

02.02.2008  19:00
HSV Ronneburg - Post SV Gera
[Sporthalle Zeitzer Straße Ronneburg]

03.02.2008  16:00
ThSV Eisenach II - SV Thuringia Königsee
[Werner Assmann Sporthalle Eisenach]

03.02.2008  16:00
HSV Bad Blankenburg - SV T&C Behringen/Sonneborn
[Guts-Muths-Sporthalle LSS Bad Blankenburg]

03.02.2008  16:30
Ernestiner SV Gotha - SG Erfurt/Bad Langensalza
[Sporthalle Ernestinum Gotha]
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« Antworten #1 am: 03.02.2008 - 22:02:35 »

HP Bad Blankenburg

Deutlicher Sieg in einem höhepunktarmen Handballspiel

HSV Bad Blankenburg – SV T&C Behringen/Sonneborn 31:19 (15:11)   
 
Mit dem Dreizehnten der Oberliga, Behringen/ Sonneborn, kam der willkommene Aufbaugegner für einen sic him Umbruch befindlichen HSV. Zwei Spieler sind gegangen und zwei neue Gesichter bereichern die Blankenburger Mannschaft. Insgesamt sechs Tore der beiden Neuen lassen zukünftig auf mehr hoffen. Alle Spieler bekamen an diesem Tag ihre Einsatzzeit.
Das Spiel begann sehr verhalten und keine Mannschaft konnte in den ersten Minuten zum Torerfolg kommen. In der 3. Minute schaffte es endlich Andre Jäschke, durch einen Konter die 1:0-Führung zu erzielen. Im Gegenzug erzielte Sonneborn den Ausgleich zum 1:1. Von nun an spielt nur noch eine Mannschaft und das war der gastgebende HSV. Bis zur 10. Minute konnte man sich auf 6:1 absetzen. Erst dann konnten die Gäste durch Siebenmeter verkürzen. Durch Sabrsula und Oertel konnten sich die Grün-Gelben bis zur 13. Minute auf 8:2 absetzen. Sonneborn war in allen Belangen unterlegen, ihr Trainer nahm eine Auszeit. Doch die Kurstädter konnten sich weiter auf 10:3 absetzen. Jetzt wechselte Trainer Steffen Schreiber munter durch. Der Stammsechser wurde komplett vom Spielfeld genommen. Nun sah man deutlich, dass die Harmonie im Mannschaftsgefüge noch nicht erreicht ist. Die beiden neuen Spieler Gottschalk und Vollgold machten ihre Sache sehr gut und warfen jeder je zwei Tore in Halbzeit eins. Die Feinabstimmung mit ihren Mannschaftskollegen kann nach zwei Wochen gemeinsamen Trainings jedoch noch nicht gegeben sein. So konnten die Gäste Tor um Tor aufholen. In der 29. Minute waren sie bis auf 14:11 heran gekommen, ehe Gottschalk den 15. Treffer zum 15:11-Halbzeitstand erzielte.
Die zweite Halbzeit begann und Igor Ardan erhöhte gleich auf 16:11. Die Gäste konnten durch Siebenmeter auf 16:12 verkürzen, ehe Swen Gottschalk zweimal in Folge traf, Spielstand 18:12. Das Geburtstagskind Martin Hanl traf zwischenzeitlich zum 19:13, das Spiel war in der 38. Minute praktisch entschieden. Sonneborn konnte in der 43. Minute noch auf 20:15 verkürzen. Nun nahm Schreiber eine Auszeit und wechselte die komplette Mannschaft aus. Der eingespielte Stammsechser kam zurück und das Spiel der Hausherren wurde von dieser Sekunde an wieder besser. Es wurden vier Tore in Folge erzielt und nach 49 Minuten stand es 24:15. In der 54. Minute wurde erstmals die 10-Tore-Führung durch den in der zweiten Halbzeit gut spielenden Igor Ardan erzielt. Die sichtlich überforderten Gäste konnten jetzt nur noch Schadensbegrenzung betreiben. Die Angriffsmaschine des HSV rollte nun wie auf Schienen und so wurde in der 58. Minute die Dreißigermarke geknackt. Stefan Oertel traf mit einem herrlichen Wurf von Rechtsaußen. Petr Korbel war es vorbehalten, den 31:19-Endstand vor einem versöhnten Publikum zu erzielen. Zwölf Tore Vorsprung sprechen eine deutliche Sprache.

Für den HSV spielten: Gohlke, Jahn, Recknagel; Ardan (5), Bergner (4/1), Gottschalk (4), Hanl (1), Jäschke (5/1), Korbel (1), Meilahn, Oertel (5), Sabrsula (4), Vollgold (2), Wiegand
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« Antworten #2 am: 04.02.2008 - 02:15:26 »

OTZ  04.02.2008

Überblick über die Spiele der Osttüringer Teams

Post Gera entführt Punkt aus Ronneburger Halle
 
HSV Bad Blankenburg mit Arbeitssieg

Die Abwehrreihen bestimmten am Sonnabend vor 300 Zuschauern das Derby der Handball-Oberliga zwischen dem HSV Ronneburg und dem Post SV Gera. Am Ende sprach Gäste-Trainer Steffen Waldenburger von einem gerechten 20:20 (11:9). "Was beide Mannschaften in der Deckung zeigten, hatte sehr gutes Oberliga-Niveau. Die Ronneburger mussten nach vier Siegen in Folge den ersten Punkt abgeben. D. Koska, Zänsler, Kusch und Meyer gingen angeschlagen in die Spitzenpartie des 16. Spieltages.
HSV: Zehmisch, Wolf, D. Koska (5), T. Koska, Zänsler (4), Nowak (1), Bauer (2), Heidrich (1), Förster (4), Kusch (3), Meyer.

Post: Nedwed, Szlapka, Krech (3), Seidemann (3), Pfeifer (2), Botor (1), Borik, Rosenbaum, Teichmann (4), Remme, Mühlberg, Grützbach (5), Martin (2), Seime.

HSV Bad Blankenburg - SV Behringen/Sonneborn 31:19 (15:11)
Der Tabellenführer landete gestern vor 400 Zuschauern einen Arbeitssieg. Alle Spieler kamen zum Einsatz und zu Torerfolgen. Die Zugänge Lutz Vollgold und Swen Gottschalk (kamen von Ronneburg) deuteten im ersten Pflichtspiel für den HSV ihre Fähigkeiten an.

HSV: Jahn, Recknagel, Gohlke, Korbel (1), Gottschalk (4), Vollgold (2), Oertel (5), Sabrsula (4), Bergner (4), Ardan (5), Hanl (1), Jäschke (5).

ThSV Eisenach II - SV Thuringia Königsee 32:22 (15:9)
Dieses Spiel erinnerte in der Schlussphase an alte, längst vergessene Zeiten. Bis zur 40. Minute hielt Königsee gut mit. Beim 14:17 und 15:19 konnten die Thuringia-Verantwortlichen noch hoffen. Eisenach II zog das schnelle Spiel durch und kam zu einem Sieg mit zehn Toren Differenz.

Königsee: Föhr, Merten, Knedlik, Hüttner (7), Dademasch (2), Friedrich (1), Pojonie (2), Schmeißer (2), Oldenburg (5), Najman (2).

Sonneberger HV - SV Hermsdorf II 28:18 (13:9)
Sonneberg spielte wie ein gutes Oberliga-Team, Hermsdorf II wie ein potenzieller Absteiger. Ohne Mumm, ohne Biss und ohne Willen zeigten sich die Gäste am Sonnabend. Nur Keeper Matthias Passarge bewies Oberliga-Qualitäten. Die Südthüringer bogen früh auf die Siegerstraße ein. Der SV Hermsdorf II blieb an diesem Abend fast alles schuldig.

SVH II: Passarge, Escher, Hobritz (5), Werrmann (7), Parybyk (2), Trautvetter (2), Steinbach, Taubert, Bocek (2).

SV BW 1893 BW Goldbach/Hochheim - SG Könitz/Saalfeld 35:25 (14:10)
25 gute, konzentrierte Minuten waren am Sonnabend zu wenig für den Neuling Könitz. Goldbach glänzte nicht, kam aber mit einer Leistungssteigerung im zweiten Durchgang zu einem standesgemäßen Sieg.

SG: Matussek, Lindig, A. Volkmar (5), P. Schmidt (1), S. Schmidt (1), Arnold (9), Steyer (5), Gittner, Heerwagen, F. Dietzel (2), M. Dietzel (2).
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« Antworten #3 am: 04.02.2008 - 02:17:12 »

HP Gotha

Im Schlussgang den längeren Atem

Ernestiner SV Gotha - SG Erfurt/Bad Langensalza  35:28 (13:10)

Wer hätte das gedacht?! Der Ernestiner SV kann tatsächlich gegen eine Mannschaft gewinnen, die in der Tabelle vor ihm steht. Als Neunter waren die Landeshauptstädter angereist und mussten diesen Platz an die Gastgeber abtreten.
Die relative Höhe des Sieges ergab sich erst in der Endphase. Bis zum 30:28 stand der Ausgang der entfesselten Hetzjagd völlig offen. Schema: Gotha erzielt den Drei-Tore-Vorsprung, Erfurt schlägt sogleich zurück. Schließlich versagen die Gäste, der ESV nicht: Das 32:28 zwingt die SG zur Aufgabe, die Punkte sind verteilt. Noch drei weitere Angriffe setzt die Köthe-Crew in den Sand, die Hausherren treffen jetzt alles - welch eine Befreiung!
Seit dem 22:19 betrug die Führung mal drei, mal zwei Tore, beim 27:23 kurzzeitig vier. Ein vorentscheidendes Absetzen gelang nie, denn die Gothaer Deckungsreihe zeigte sich ebenso löchrig wie die der Gäste. Schlimmer noch: Nach 44 Minuten war der kostbare Pausenvorspung aufgezehrt. Der Antiheld in dieser Phase hieß Perner. Zunächst schwartete er knüppelfrei einen Konter am Gehäuse vorbei, kurz darauf leistete er sich Fehlpässe, welche die in Überzahl agierenden Erfurter gar zur Führung nutzten.
Ein Weckruf an die Mannschaft, die dem 18:19 vier eigene Tore folgen ließ. Als Oberkickelhahn krähte Oldie Irmisch, der vorbildhaft die Bälle in die Maschen drückte. In seinem Sog brach auch bei Jicha der Bann - die ersehnte Rückkehr ins Torschützenregister. Behling spielte in Hochform auf, Stegner und Thieme leierten, und auch bei Hofmann war Musike drin, sodass es im Kasten klimperte.
Anfangs hatten sich die Gothaer enorm schwer getan. Abermals glaubte man, sie hätten Werfen gelernt, als Treffen noch nicht Mode war. Umso mehr trat das Torhütergespann auf den Plan, dem Gegner nicht das Prä zu überlassen. So herrschte zunächst Ausgeglichenheit (5:5), bis sich die Einheimischen erstmals absetzen konnten. Dem 8:5 folgte wenig später sogar das 11:6. Doch ein Ruhekissen sollte das nicht sein. Mehrere Zeitstrafen sorgten vor der Pause für Gäste-Vorteile. Ganz wichtig: Selbst bei 3:6-Unterzahl (28.) hielt Anschütz seine Farben schadlos und die Halbzeitführung fest.
ESV: Steinbrecher, Anschütz - Jicha 4, Wandtke 1, Perner 2, Meß, Irmisch 3, Behling 13/3, Thieme 4, Stegner 5, Trott, Hofmann 3
Strafwürfe: 3/3 (SG 3/2)
Zeitstrafen: 7 (2)
Schiris: Niedtner/Valley (Wutha-Farnroda)
Zuschauer: 130
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« Antworten #4 am: 04.02.2008 - 02:25:34 »

HP Goldbach

TA

Keine Chance für den Aufsteiger

SV BW 1893 Goldbach/Hochheim - SG Könitz/Saalfeld  35:25 (14:10)

Aufsteiger Könitz hatte gegen die mit schmaler Besetzung spielenden Goldbacher Hausherren keine Chance auf einen wirklichen Erfolg. Die Gäste hielten wie schon so oft gut mit und kassierten am 16. Spieltag ihre 15. Niederlage. Schon die ersten Minuten waren typisch für den Spielverlauf: Könitz hatte Anwurf, brachte aber erst im vierten Anlauf einen Ball im Netz unter.

Die Blau-Weißen lagen da schon nach blitzschnellen Angriffen von Stefan Juhnke und Florian Dejmek mit 2:0 in Führung. Die mit eigenen Trommlern angereisten Gäste ließen deren Schlagwirbel kurz ansteigen, als Volkmar in der fünften Minute zum 3:3 ausglich. Die Führung blieb ihnen jedoch verwehrt, denn Dirk Andreas, Michael Stegner und der stark im Wurf behinderte Stefan Juhnke erhöhten ohne Umschweife auf 7:4.

Bis zum ersten Gäste-Siebenmeter war Martin Arnold, mit bis dato 68 Treffern Könitz´ effektivster Saisonschütze, noch nicht in Erscheinung getreten. Er verwandelte sicher zum 8:6 (16.), brauchte aber schon beim nächsten Einsatz vom Punkt einen Nachwurf, um den gut aufgelegten Goldbacher Keeper Florian Schneegaß zu überwinden (10:7). Mit einigen guten Paraden vermasselte Schneegaß den plötzlich erstarkten Gästen gute Torgelegenheiten. Die Gastgeber forderten die Oberliga-Aufsteiger mit Fehlpässen und Pfostenschüssen immer wieder zur Aufholjagd heraus. Erst Fabian Voigtritter beendete diese kurze Phase mit einem schönen Wurf von seiner Rechtsaußenposition mit dem 13:10. Stefan Juhnke erhöhte zur Pause auf 14:10.

Doch der zweite Spielabschnitt wurde zu einer Fortsetzung des letzten Aktes. Schneegaß hielt sein Tor sauber und vorne knallten die Bälle ans Gebälk oder erreichten ihren Adressaten nicht. Erst nach einem guten Anspiel von Michael Stegner, setzte Stefan Juhnke das Torewerfen in der 34. Minute fort (15:10). Langsam raubten die Goldbacher ihren Gästen jede Hoffnung an einen “guten” Spielausgang. Der wieder mit scharfem Torinstinkt agierende Dejmek traf zum 20:13, Dirk Andreas konterte zum 22:13 (41.). Die SG Könitz/Saalfeld verteidigte hart, Philipp Schmidt sah völlig zurecht die Rote Karte. Stegner verwandelte anschließend den Siebenmeter (23:14), eine doppelte Überzahlsituation konnten seine Gefährten nicht nutzen. Im Gegenteil: Könitz verkürzte mit vier Feldspielern. In den letzten 18 Minuten stand Stephan Harseim zwischen den Goldbacher Pfosten und übertraf mit seinen acht Paraden Kollege Schnegaß (7) noch knapp. Die Gäste agierten weiterhin in einer sehr zupackenden Art und Martin Dietzel sah ebenfalls rot (54.). Zuvor hatte der arg bedrängte Thomas Skowronek faktisch blind mit einem “Rückhänder” zum 32:21 erhöht. Nach einer leichten Rückenverletzung von Jens Moratschke standen Goldbachs Trainer Sven Rothhämel in der zweiten Halbzeit keine Wechselmöglichkeiten mehr zur Verfügung und seine Mannschaft spielte ohne Pause durch.

Am Spielende agierten so die Hausherren, den sicheren Erfolg im Blickfeld, etwas ruhiger und die SG Könitz/Saalfeld konnte noch zum 35:25 aufschließen.In den nächsten Tagen können die Goldbacher Handballer in Ruhe Fasching feiern. “14 Tage Pause tun der Mannschaft gut, um frische Kräfte für unser Hermsdorf-Spiel zu tanken”, hofft Sven Rothhämel. Sehnsüchtig wartet die Mannschaft auch auf die Rückkehr des verletzten Tihomir Mitrovic.
Goldbach/Hochheim: Schneegaß/Harseim - Voigtritter (3), Skowronek (5), Dejmek (9), Juhnke (8), Andreas (5), Stegner (5), Moratschke.
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« Antworten #5 am: 04.02.2008 - 11:42:46 »

Infoline Könitz

Am Ende erwartet deutlich

SV BW 1893 Goldbach/Hochheim - SG Könitz/Saalfeld   35:25 (14:10)

Eine erwartet deutliche Niederlage musste die SG Könitz/Saalfeld beim Tabellendritten in Goldbach hinnehmen. Wobei es zu Beginn gar nicht schlecht aussah. Nach anfänglichen Schwierigkeiten und den Treffern der Gastgeber zum 2:0 glichen die Könitz/Saalfelder beim 3:3 aus. Doch es folgten vier Tore der Hausherren zum 7:3, bei denen die Abwehr der Gäste alles andere als gut aussah. Mit zunehmender Spielzeit kam die SG aber besser ins Spiel und die Würfe fanden ihr Ziel. Wobei der Goldbacher Schlussmann teilweise größere Schwierigkeiten bereitete und sich bei hohen Bällen immer wieder auszeichnen konnte. Beim 10:7 und 11:8 war die SG wieder auf Tuchfühlung. Kurz vor der Pause wurde beim Stand von 12:10 für die Gastgeber mehrfach die Chance vergeben auf ein Tor zu verkürzen. Doch beste Möglichkeiten sowie ein Überzahlspiel konnten nicht genutzt werden. Im Gegenzug verwandelte Goldbach souverän und erhöhte bis zum Gang in die Kabine auf 14:10. Es war aber zu erkennen, dass trotz des vom Papier her bereits entschiedenen Spiel eventuell mehr drin war. Jedoch wurden alle Hoffnungen direkt nach der Pause begraben. Einfache Fehler im Spielaufbau und im Abschluss erlaubten es den Gastgebern auf 17:11 zu erhöhen. So dauerte es recht lange, bis die Gäste wieder ins Spiel fanden. Das Spiel war daraufhin recht schnell entschieden, da Goldbach sich auf seine Stärken besann und es immer wieder spielerisch einfach schaffte den Kreis frei zu spielen, der dann sicher verwandelte. Dabei spürte man des Öfteren deutlich das Fehlen von Mario Beyer im Abwehrzentrum. So plätscherte das Spiel in der zweiten Hälfte mehr oder weniger dahin, wobei die Härte auf beiden Seiten aber zunahm. Am Ende war es dann aber die erwartet deutliche Niederlage beim Favoriten, obwohl die Gäste sich vielleicht schon eine Außenseiterchance erhofft hatten.

Lindig(TW), Matussek(TW); Arnold 9, Steyer 5, Volkmar 5, F.Dietzel 2, M.Dietzel 2, S.Schmidt 1, P.Schmidt 1, Gittner, Heerwagen
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« Antworten #6 am: 04.02.2008 - 12:46:16 »

HP Erfurt

Ein weiterer Tiefpunkt

Ernestiner SV Gotha - SG Erfurt/Bad Langensalza  35:28 (14:10)

Was soll man zu solch einer Leistung sagen? Blamabel, enttäuschend, schockierend, beschämend und handballerisch meilenweit von dem entfernt, was man eigentlich zu leisten im Stande ist. Für diese 35:28-Niederlage beim Ernestiner SV Gotha fehlen einem die richtigen Worte, um das Geschehene wiederzugeben.
Schon die 1. Halbzeit war ein Offenbarungseid in sich. Ohne Tempo, ohne Bewegung und vor allem ohne jeden Mut hoppelte ein verwirrtes Rudel von Oberliga (Angst-) Hasen über die Mittellinie, um dort vor der Gothaer Abwehrschlange kleinlaut den Ball wieder herzugeben. Im Abschluss katastrophal, im Passspiel verunsichert und kaum einer besseren Jugendmannschaft würdig – so lud man die Gastgeber zum Kontern ein. Doch auch die Ernestiner präsentierten sich in den ersten 30 Minuten keineswegs oberligatauglich, vergaben ihre Großchancen ebenfalls im Minutentakt und so blieb die SG zur Halbzeit mit 13:10 sogar noch im Spiel. Des einen Freud, des anderen Leid – dem Publikum hätte man zu diesem Zeitpunkt eigentlich das Eintrittsgeld schon verbunden mit einer von Herzen kommenden Entschuldigung zurück geben müssen. Denn bis dahin hatte es mit ansehen müssen, wie erfahrene Spieler beider Teams reihenweise Würfe neben das Tor setzten, beste Konterchancen verballerten und Pässe ins Nirvana spielten. Auf Erfurter Seite taten sich hierbei vor allem Felix Menge und Steffen Ahrens hervor, auf Gothaer Seite versagten Behling, Perner, Wandtke und Stegner.
Die Halbzeitansprache muss also in beiden Kabinen recht laut ausgefallen sein, zumindest die Worte an die Erfurter Spieler schienen zunächst auch durchaus gefruchtet zu haben. Denn langsam stabilisierte sich die Abwehr, während Gotha noch immer nicht das richtige Zielwasser intus hatte. So war beim 18:18 (41.min) endlich wieder der Ausgleich hergestellt, doch wer nun dachte, die Köthe-Schützlinge wären auf dem richtigen Weg, sah sich schon vier Minuten später auf dem Holzweg. Denn da hatten Trommer und Machts mit unmotivierten Würfen und technischen Fehlern die Gäste einmal mehr zum Kontern eingeladen und diese nahmen die Geschenke plötzlich an und trafen zum 22:19. Zu bemängeln war fortan vor allem der Kampfgeist auf Seiten der Erfurter, während die Gothaer nun aus ihren ebenso bescheidenen Möglichkeiten das Optimale machten. Offensiv mühte sich nun noch André Ahrens, erzielte Tor um Tor. Doch einen Rückwärtsgang schien es in dieser Phase nicht mehr zu geben. Der Gastgeber verwaltete so seinen knappen Vorsprung und die Erfurter versuchten mit einer Auszeit in der 55. Minute die Weichen endlich auf Sieg zu stellen. Eine 4:2-Deckung sollte schnelle Ballgewinne bringen, stattdessen riss sie riesige Löcher in den Abwehrverband, die von den konditionell ausgepowerten Erfurtern nicht mehr gestopft wurden. Gotha spazierte durch die Deckung, von mannschaftlicher Geschlossenheit und dementsprechender Gegenwehr war längst nichts mehr zu spüren. So legten die Ernestiner noch fünf Tore in vier Minuten drauf, während sich die SG hilf- und emotionslos in ihr selbst verschuldetes Schicksal ergab.
Ohne Frage stellte diese Partie einen weiteren Tiefpunkt im Saisonverlauf der SG Erfurt/Bad Langensalza dar. Denn nun kam zu technisch-taktischem Unvermögen auch noch fehlender Kampfgeist hinzu. Die Mannschaft hat jetzt zwei Wochen Zeit, um dieses Spiel zu verarbeiten und intern Tacheles zu reden, denn die darauf folgenden Partien gegen Ronneburg und Bad Blankenburg können allein mit spielerischen Mitteln wohl nicht gewonnen werden und ohne Kampfgeist zu weiteren Debakeln geraten.

SG Erfurt/Bad Langensalza:
Hielscher, Stange – A. Ahrens 10/2, Göpfert 2, Menge 4, S. Ahrens 3, Trommer 2, Schalles 4, Machts 3, Braun, Michalewski, Ludwig
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« Antworten #7 am: 04.02.2008 - 17:25:15 »

HP Sonneberg

Ungefährdet in die Punktspielpause

Sonneberger HV – SV Hermsdorf II 28:18 (13:9)

Sonnebergs Handballer konnten am vergangenen Samstagabend den vierten Sieg im vierten Spiel in diesem Jahr erreichen und entledigten sich der Aufgabe des Pflichtsieges gegen Hermsdorf II souverän.

Es lief nicht alles rund, im Gegenteil, wie schon die Woche zuvor in Saalfeld leisteten sich die Spielzeugstädter viele Fehler. Vor allem in der Vorwärtsbewegung und im Torabschluss wurden zu viele Bälle leichtfertig verschenkt. Ärgerlich dabei war natürlich auch, dass die Abwehr wieder einmal relativ gut stand und vor allem im zweiten Durchgang wenig Tore zu ließ, die erarbeiteten Bälle allerdings zu leicht weggeschenkt wurden. Auch bei der Spielgestaltung kurz vor dem Pausenpfiff stellten sich die Sonneberger wenig professionell an, denn zehn Sekunden vor Schluss wurde der Angriff überhastet abgeschlossen und im Gegenzug der Anschlusstreffer kassiert.

Im ersten Durchgang gelang den Gästen der einzige Ausgleich beim Stande von 1:1. Anschließend gelang es den Spielzeugstädtern ein kleines Polster zwischen sich und dem Team aus dem Holzland zu legen. Doch es gelang nie, sich entscheidend abzusetzen, sinnbildlich dafür auch der Anschlusstreffer mit dem Pausenpfiff zum 13:9.

Der zweite Spielabschnitt wurde dann allerdings deutlicher beherrscht und vor allem im Vorwärtsgang das Tore werfen größtenteils nicht vergessen. Als die Gäste aus Hermsdorf in ihr 13. Tor erzielten, war das für längere Zeit auch der letzte Torjubel. Ob de Rooij oder Werner im Tor, beide hielten überdurchschnittlich und auch die Abwehrarbeit wurde diesmal forciert und so schafften es die Spielzeugstädter von 17:13 auf 23:13 davon zuziehen. Der restliche Spielverlauf war im Prinzip nur noch Formsache. Erwähnenswert bleibt der erste Saisontreffer des jungen Christian Bartl in seinem ersten wirklichen Oberligaeinsatz.

Auch wenn die spielerischen Elemente am vergangenen Samstag zeitweise fehlten und beide nicht den besten Handballsport boten, muss dies wahrscheinlich auch dem Gegner angerechnet werden. Die Reserve des Regionalligisten aus Hermsdorf präsentierte wenig spielstark und im Prinzip nicht oberligatauglich und solche Spiele müssen dann auch erstmal so sicher gewonnen werden. Und mit diesem Sieg verabschiedeten sich die Spielzeugstädter auch für drei Wochen von ihrem treuen Publikum. Das kommende Wochenende sind die Jungs von Trainer Uwe Blechschmidt spielfrei und anschließend stehen zwei schwere Auswärtsspiele in Königsee und Eisenach auf dem Programm. Und am 8. März kommt es im nächsten Heimspiel wieder zu einem Topspiel, wenn das altbekannte Team aus Goldbach/Hochheim in Steinbach gastiert.

Sonneberg: de Rooij, Werner; Müller, R. Blechschmidt (4), M. Blechschmidt (5/2), Poser (3), Gurtowoi (5), Kroll (2/2), Weiß (1), Sydorchuk (7), Bartl (1)
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« Antworten #8 am: 04.02.2008 - 17:29:09 »

HP Gera

Leistungsgerechtes 20:20-Remis im Oberliga-Derby gegen den HSV Ronneburg

HSV Ronneburg - Post SV Gera 20:20 (11:9)

Nach den überzeugenden letzten Auftritten des HSV Ronneburg gegen Eisenach, Bad Blankenburg und Behringen/Sonneborn musste die Koska-Sieben im Derby gegen den Post SV Gera einen Rückschlag hinnehmen.
Über ein 20:20-Unentschieden kam die HSV-Sieben nicht hinaus und musste sich somit in der Tabelle das Aufschließen von Goldbach/Hochheim zu den noch zweitplatzierten Ronneburgern gefallen lassen. "Wir hatten zu viele Fehlwürfe. Nur neun Tore nach der Halbzeit sind einfach indiskutabel. Am Ende müssen wir noch froh sein über den Ausgang. Das Unentschieden war leistungsgerecht , schätzte der sichtlich erzürnte Gastgeber-Trainer Stefan Koska ein.

Wie einen Sieg bewertete dagegen Post-Coach Steffen Waldenburger die Punkteteilung: "Ich kann meine Mannschaft nur loben. Sie hat toll gekämpft. So stelle ich mir das immer vor. Wir haben uns mit Ronneburg auf Augenhöhe präsentiert.

An Spannung war das traditionsreiche Aufeinandertreffen vor 300 Zuschauern von Anbeginn kaum zu überbieten. Die Geraer hatten mit Nedved einen überragenden Torwart zwischen den Pfosten, der mehr als die Hälfte aller Ronneburger Würfe meisterte. Post verbuchte die ersten beiden Führungen. Bis zum 7:7 (24.) folgte dem Führungstreffer einer Mannschaft aber stets der Ausgleich. Kein Team konnte sich absetzen. Die Gäste spielten ihre Angriffe bewusst lange aus, ließen sich auch nicht von den drohendes Zeitspiel anzeigenden Armen der Schiedrichter beeindrucken. Der HSV vergab viele freie Wurfmöglichkeiten, konnte sich erst gegen Ende der ersten Halbzeit - auch aufgrund der zahlreichen Zeitstrafen für Gera - etwas absetzen. Doch selbst bei 4-gegen-6- oder 3-gegen-5-Situationen verlor der Gast nicht die Nerven. Der Ex-Ronneburger Seidemann wartete mit seiner bisher besten Leistung im Post-Trikot auf und hielt die Geraer mit zwei Unterzahl-Toren trotz 11: 9-Halbzeitstands für den HSV im Spiel. Beim 11:11 (36.) waren die Gäste wieder dran, auch weil Nedved Kuschs Siebenmeter pariert hatte. Die magere Trefferausbeute setzte sich fort. Dem 13:11 für den HSV (40.) folgte der erneute Ausgleich zum 13:13 (45.). Geras Krech scheiterte beim Stand von 14:13 an Ronneburgs Schlussmann Wolf, der ansonsten nach seiner Einwechslung nicht überzeugen konnte und seinen Platz wieder an den stärkeren Zehmisch abgeben musste.

Die enorm konzentriert agierenden Postler gaben keinen Zentimeter Boden preis. Auch von einigen äußerst strittigen Entscheidungen der Referees Kolb/Raßbach (Werratal/Goldlauter) blieb man unbeeindruckt. Bis zum 18:18 (54.) egalisierte man stets die Gastgeber-Führung, hatte dann nach Teichmanns Tor selbst die Nase vorn. Bei drei Angriffen in Folge vergab man die Gelegenheit zum 18:20. Bei den Ronneburgern erwies sich Daniel Koska in der Endphase als Eisvogel, übernahm Verantwortung und schaffte 46 Sekunden vor Abpfiff den 20: 20-Ausgleich (60.). Zwei Stürmerfouls von Remme hüben und Meyer drüben ahndeten die Schiedsrichter noch in der hektischen Schlussminute, ehe das leistungsgerechte Remis feststand, mit dem die Gäste zufriedener waren.

Der Post SV Gera spielte mit:  P. Nedved, Ch. Szlapka - K. Krech (3/1), M. Remme, D. Botor (1), E. Pfeifer (2), M. Grützbach (5), J. Mühlberg, St. Martin (2), K. Rosenbaum, H. Seidemann (3) und S. Teichmann (4). 

Der HSV Ronneburg spielte mit:  R. Zehmisch, M. Wolf - Th. Heidrich (1), K. Kusch (3/1), M. Zänsler (4), V. Nowak (1/1), F. Förster (4/2), O. Meyer, R. Bauer (2) und D. Koska (5). 
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