Menu Content/Inhalt
Thüringer Handball-Verband
21.11.2008 - 21:11:45 *
Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren.
Haben Sie Ihre Aktivierungs E-Mail übersehen?

Einloggen mit Benutzername, Passwort und Sitzungslänge
News:

Registrieren lohnt sich

Die Vorteile:
- mitmachen
- alle neuen Beiträge auf einen Blick

empfohlener Spielball des THV
 
   Übersicht   Hilfe Suche Einloggen Registrieren  
Seiten: [1] 2
  Drucken  
Autor Thema: 17. Spieltag  (Gelesen 1274 mal)
Marco
Global Moderator
Hero Member
*****
Beiträge: 6.319




Profil anzeigen
« am: 17.02.2008 - 00:25:53 »

16.02.2008  16:30
SV Thuringia Königsee - Sonneberger HV
[Sporthalle Am Schiefer Königsee]

16.02.2008  17:00
SV T&C Behringen/Sonneborn - ThSV Eisenach II
[Hainichsporthalle Behringen]

16.02.2008  19:30
HSV Apolda 1990 - Ernestiner SV Gotha
[Werner Seelenbinder Sporthalle Apolda]

17.02.2008  15:00
SG Erfurt/Bad Langensalza - HSV Ronneburg
[Sporthalle Sportgymnasium Erfurt]

17.02.2008  16:00
Post SV Gera - HSV Bad Blankenburg
[Panndorfhalle Gera]

17.02.2008  16:00
SG Könitz/Saalfeld - LSV Ziegelheim
[Dreifelderhalle Saalfeld Gorndorf]

17.02.2008  16:00
SV Hermsdorf II - SV BW 1893 Goldbach/Hochheim
[Werner Seelenbinder Halle Hermsdorf]
Gespeichert
Marco
Global Moderator
Hero Member
*****
Beiträge: 6.319




Profil anzeigen
« Antworten #1 am: 18.02.2008 - 00:16:16 »

OTZ Sport  18.02.2008

Übersicht über die Spiele der Ostthüringer Teams

Bad Blankenburg Gewinner des Spieltages
 
27:22-Sieg beim Post SV Gera und die Konkurrenz patzt

SV Thuringia Königsee - Sonneberger HV 31:38 (14:18)
Die Sonneberger beeindruckten mit ihrer schnellen Spielweise und Durchschlagskraft aus dem Rückraum. Nach der Pause kam Königsee auf 15:18 heran, Radek Najman scheiterte vom Punkt. Selbst ein offensives 4:2-System half Thuringia nichts.

Königsee: Föhr, Cadek, Oldenburg (7), Göring, Knedlik (1), Dademasch (1), Hüttner (7), Pojonie (5), Friedrich (3), Schmeißer (3), Najman (4).

Post SV Gera - HSV Bad Blankenburg 22:27 (12:13)
Tabellenführer Bad Blankenburg ist Gewinner des 17. Spieltages: selbst in Gera gewonnen, und die Konkurrenz patzte. Die Partie in Gera war kein Leckerbissen. Beide Abwehrreihen dominierten. Bis zur 45. Minute (18:20) durfte die Liga noch auf einen zweiten Ausrutscher des Liga-Primus hoffen. Doch der HSV zog das Tempo an und kam zum Auswärtssieg.

Gera: Nedwed, Szlapka, Krech (5), Seidemann (1), Pfeifer (1), Botor (3), Borik, Rosenbaum, Teichmann (5), Mühlberg (1), Martin (2), Seime (2), Remme (2).

HSV: Gohlke, Jahn, Recknagel, Korbel (5), Gottschalk (1), Vollgold, Sabrsula (3), Wiegand (1), Meilahn, Oertel (10), Bergner (3), Hanl, Jäschke (1), Ardan (3).

SV Hermsdorf II - SV BW 1893 Goldbach/Hochheim 29:29 (11:15)
Hermsdorf II hat Goldbach fast zum Fallen gebracht. Nach 58 Minuten und 56 Sekunden führte der Gastgeber 29:26. Die Gäste holten in der Schlussminute den Drei-Tore-Rückstand auf. Hermsdorf II kämpfte, hatte mit Passarge einen starken Keeper.

SVH II: Passarge, Hentschel, Taubert, Werrmann, Grießbach (4), Hobritz (5), Kühne, M. Varchmin (1), Steinbach (2), Wagner (10), Bocek, Parybyk (5), Herzig (2), Trautvetter.

SG Könitz/Saalfeld - LSV Ziegelheim 23:30 (14:15)
Ziegelheim spielte in der Startphase und zum Schluss stark. Die restliche Zeit war nur schwach.

SG: Lindig, Matussek, Arnold (8), Gittner (3), F. Dietzel (2), M. Dietzel (2), S. Schmidt (2), P. Schmidt (1), M. Volkmar (4), A. Volkmar (1), Heerwagen.

LSV: Urwank, Rüger, Godlinski (2), D. Heinig (11), S. Graichen (3), C. Graichen, A. Heinig (1), Moritz (8), Reusch (2), Knöfler, Wunderlich, P. Jahn, Kühnert (3), M. Jahn.

SG Erfurt/Bad Langensalza - HSV Ronneburg 25:24 (11:15)
Eine Halbzeit sah es nach dem standesgemäßen Sieg für Ronneburg aus. Doch die SG gewann das Spiel. Bei Ronneburg gab Stanislaw Ganzha sein Comeback.

HSV: Zehmisch, Wolf, D. Koska (1), T. Koska, Zänsler (5), Nowak (2), Ganzha (1), Bauer (3), Heidrich (6), Kusch (2), Meyer (4)
Gespeichert
Marco
Global Moderator
Hero Member
*****
Beiträge: 6.319




Profil anzeigen
« Antworten #2 am: 18.02.2008 - 00:20:15 »

HP Gotha

Respektables Ergebnis

HSV Apolda 1990 - Ernestiner SV Gotha  32:28 (15:13)

Alle Jahre wieder: In Apolda erlitten die Ernestiner eine Niederlage. Doch diesmal schmerzte sie kaum, weil die Leistung stimmte. Über 59 Minuten wurde engagiert geackert und gekämpft. Und die Marschroute eingehalten. Mit ihr erhielt der ESV beim HSV nicht die übliche Großpackung. Es handelte sich eher um die kleine Portion, in die das Angriffsspiel der Hausherren durch eine 3:3-Deckungsvariante zerlegt wurde.
Handball fürs Auge bekamen die Zuschauer also nicht zu sehen, denn einstudierte Spielzüge konnte es nicht geben. Doch während der gefürchtete Apoldaer Rückraum brach lag, tat sich am Kreis jede Menge Raum auf. Diesen wussten die Gastgeber halbwegs zu nutzen, wobei ihr Allrounder Dippmann mit gekonntem 1:1 und neun Feldtoren herausragte. Kanonier Sava brachte es lediglich auf vier.
Dass das System insgesamt Wirkung zeigte, vermittelt der Spielverlauf. Gotha ging zunächst sogar 2:0 in Front, bevor Apolda den Weg zum Ausgleich fand. Zwar kam der ESV nicht zu den erhofften Ballgewinnen und Kontertoren, doch blieb die gegnerische Abwehrwand erfreulicherweise kein unüberwindbares Hindernis. Maximal zwei Tore Gastgebervorsprung ließen die Ernestiner bis zur Halbzeit zu. Immer wieder zogen sie gleich (4:4, 9:9, 13:13), ballerten aber vor der Pause zweimal unvorbereitet - unnötige Disziplinlosigkeiten, die zum Halbzeitrückstand führten.
Nach Wiederanpfiff dauerte es eine Weile, bis die Gäste zu sich fanden. Der HSV machte indes die schnellen Tore, verabschiedete sich auf 19:14. Jetzt lief Gotha hinterher - aber erfolgreich. Mit dem 22:20 stellten sie Tuchfühlung her, ließen sich vom 25:20 und 27:23 nicht unterkriegen und hatten beim 29:27 noch alle Möglichkeiten. Erst nachdem sich Behling, Irmisch und Perner ab der 56. Minute im Akkord Zeitstrafen eingehandelt hatten, besiegelte ein Gegentreffer bei drei gegen sechs das Gästeschicksal.
Auffälligster ESV-Akteur war unbestritten Florian Wandkte, der sehenswert traf. Aber auch im negativen Sinne zog der Linksaußen alle Aufmerksamkeit auf sich, als er siebzig Sekunden vor Ende ein Revanchefoul beging und damit an der Apoldaer Bank einen waschechten Tumult auslöste. Sein Gegenspieler Ginschick hatte ihn wiederholt in der Luft attackiert, eine gesundheitsgefährdende Regelwidrigkeit, die normalerweise streng geahndet wird. Die Schiedsrichterin, die unmittelbar daneben stand, übersah diese Vergehen beharrlich. Kein Wunder, dass auch Thomas Dietz der Kragen platzte, woraufhin der Übungsleiter die letzte Spielminute ebenfalls aus der Hallen(trotz)ecke verfolgen musste.
ESV: Steinbrecher - Jicha, Wandtke 6, Perner 2, Irmisch 2, Behling 4/2, Thieme 3, Stegner 6, Trott, Hofmann 5, Schneider
Strafwürfe: 2/2 (HSV 4/3)
Zeitstrafen: 11 (7)
Rote Karten: 2 (1)
Schiris: Jung/Jung (Gera)
Zuschauer: 160
Gespeichert
Marco
Global Moderator
Hero Member
*****
Beiträge: 6.319




Profil anzeigen
« Antworten #3 am: 18.02.2008 - 00:22:59 »

HP Bad Blankenburg

Sieg in Gera ein großer Schritt zur Meisterschaft

Post SV Gera – HSV Bad Blankenburg 22:27 (12:13)    
 
Der Angstgegner Gera, bei dem man im letzten Jahr noch unterlag, wurde diesmal klar bezwungen und die beiden Verfolger aus Goldbach und Ronneburg ließen ebenfalls Punkte. Dies ist das Resumée des 17. Spieltages. Nunmehr beträgt der Vorsprung zum härtesten Verfolger aus Goldbach sieben Punkte bei noch neun ausstehenden Spielen. Noch ist das keine Vorentscheidung, jedoch ein großer Schritt auf dem Weg zum Thüringenmeister.

Das Spiel begann wie die Feuerwehr und man hatte den Eindruck, beide Mannschaften wollen sich im Tore werfen übertreffen. Andre Jäschke eröffnete nach 28 Sekunden den Torereigen zum 0:1 für die Gäste. Gera glich aus und noch in der ersten Minute brachte Stefan Oertel die Grün-Gelben erneut in Front. Doch damit war das Strohfeuer erstmal verflogen. Es dauerte bis zur fünften Minute, ehe Ronny Wiegand durch Konter auf 1:3 erhöhen konnte. Zwischenzeitlich verwarfen unsere Halben Ardan und Sabrsula je zwei Bälle. Gera hielt in der gesamten ersten Halbzeit das Spiel offen und keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen. Der Zwei-Tore-Vorsprung der fünften Minute konnte nie ausgebaut werden, im Gegenteil. Nach 13 Minuten konnte erstmals Gera durch Siebenmeter in Führung gehen, Spielstand 6:5. Die Gastgeber warfen in dieser Phase vier Tore hintereinander, wobei die Gäste ihre todsicheren Chancen vermasselten. Nach 16 Minuten erreichte Gera erstmals einen Zwei-Tore-Vorsprung. Dieser war jedoch ebenfalls schnell aufgebraucht. Nach 20 Minuten war der Gleichstand beim 9:9 wieder hergestellt. Im Gegenzug warf Gera erneut die Führung heraus und Steffen Schreiber nahm eine Auszeit. Dennoch wollte das Spiel der Kurstädter auch danach nicht besser werden, obwohl Gottschalk den Ausgleich und der erneut beste Spieler der Gäste, Stefan Oertel, die 10:11-Führung warf. Dieser Vorsprung wurde bis zum 12:13-Pausenstand verteidigt, obwohl der HSV eine Minute vor dem Halbzeitpfiff mit Oertel und Bergner zwei Spieler durch Foul verlor und die Mannschaft zu diesem Zeitpunkt nur mit vier Spielern auf der Platte stand.

Der HSV musste die zweite Halbzeit in doppelter Unterzahl beginnen und kassierte auch den Ausgleich. Igor Ardan traf zum 13:14, jedoch bekam Ferenc Bergner im Gegenzug erneut eine Zwei-Minuten-Zeitstrafe. Dies nutzten die Gastgeber und trafen im Doppelpack zur 15:14-Führung. Als danach Jäschke auch noch einen Siebenmeter verwarf, hatten die zahlreich mitgereisten Fans, die eine Heimspielatmosphäre verbreiteten, erhebliche Zweifel am erfolgreichen Abschneiden ihrer Mannschaft. Der Geraer Abwehrblock mit seinem Torhüter Nedved stand sehr sicher und die sonst so erfolgreichen Schützen des HSV bissen sich die Zähne aus. Glücklicherweise war auch der nach einem kurzen Formtief am letzten Wochenende zurückgekommene Tobias Jahn im Tor des HSV ein sicherer Rückhalt für seine Mannschaft und vereitelte so einen Ausbau der Führung für die Gastgeber. Und da war noch ein Stefan Oertel, der jetzt vier Tore in Folge erzielte. So führte der Meisterschaftsfavorit in der 44. Minute mit 16:18. Nach 48 Minuten erzielte der ebenfalls gut spielende Petr Korbel erstmals die Drei-Tore-Differenz, Spielstand 17:20. Als in der 51. Minute der für einen Siebenmeter eingewechselte Frank Recknagel diesen auch hielt, war der Rest nur noch Formsache. Nun lief das Spiel der Gäste auf Hochtouren und als sieben Minuten später Sabrsula zum 20:27 traf, war das Spiel längst entschieden. Die beiden Gegentreffer der Geraer in den Schlussminuten waren nur noch Ergebniskosmetik. Fazit des Spiels ist, dass es ein Kampfsieg war, bei dem einige Leistungsträger nicht zu ihrer Form aufliefen, andere jedoch einsprangen und so den verdienten Sieg sicherstellten, wobei Gera krankheitsbedingt auf seinen besten Werfer Maik Grützbach verzichten musste.

Für den HSV spielten: Jahn, Recknagel; Ardan (3), Bergner (3), Gottschalk (1), Hanl, Jäschke (1), Korbel (5), Meilahn, Oertel (10/2), Sabrsula (3), Vollgold, Wiegand (1)
Gespeichert
Marco
Global Moderator
Hero Member
*****
Beiträge: 6.319




Profil anzeigen
« Antworten #4 am: 18.02.2008 - 00:30:26 »

HP Eisenach

Christopher Kohls und Lars Lumpe mit je 11 Treffern 

Nahezu emotionsloses Derby

SV T&C Behringen/Sonneborn - ThSV Eisenach II  27:32 (11:16)

Das Kreisderby endete erwartungsgemäß. Die Zweitbundesligareserve, gegenüber der Vorwoche erneut in veränderter Formation, nahm mit einem 27:32 (11:16) beim SV Town&Country Behringen/Sonneborn beide Zähler mit. Beide Kontrahenten und wohl auch die Zuschauerkulisse hatten sich schon vor dem ersten Pfiff der vom HV Sachsen, aus Aue, angereisten Unparteiischen Fischer/Schiller mit der Rollenverteilung abgefunden.

Kaum Emotionen auf Parkett und den prall gefüllten Zuschauerplätzen, keine Spur von Derby-Atmosphäre. Die Schiedsrichter boten mit ihrer souveränen Leitung keinerlei Zündstoff. Gastgeber SV Town&Country Behringen/Sonneborn blieb die kleine Freude, wie beim Hinspiel, die zweite Halbzeit resultatsmäßig ausgeglichen gestaltet zu haben (16:16).
„Wir landeten einen ungefährdeten Sieg, leisteten uns gegen die Freizeit-Handballer allerdings zu viele einfache Fehler“, resümierte Frank Ihl. Der Coach des ThSV Eisenach II haderte zudem mit der Disziplin beim Torwurf. „Der besser postierte Mitspieler wurde oftmals ignoriert.“ Zdenek Vanek, der Coach der Gastgeber, verwies auf die unterschiedlichen Trainingsbedingungen. „Die Stammspieler habe ich berufsbedingt oftmals gerade einmal beim Training. Da fehlt dann im Wettkampf die Präzision im Zusammenspiel. Mit einer Vielzahl Technik- und Regelfehler stellten wir uns immer wieder selbst ein Bein. Unsere Abwehr stand über weite Strecken relativ gut. Die Trefferausbeute fiel zu gering aus. In Sven Luckert und Andreas Nositschka hatte der ThSV II allerdings auch zwei glänzend aufgelegte Keeper“, bilanzierte Zdenek Vanek. Christopher Kohls, mit 11 Treffern seine Torjägerqualitäten unterstreichend, Mario Stehmann und Florian Schenk brachten gleich vier Strafwürfe an den jungen Eisenacher Schlussleuten nicht vorbei. Jindrich Kulhavy, der neue Regisseur der Gastgeber, war durch eine Daumenverletzung noch gehandicapt, konnte dadurch nicht selbst zum Torwurf ansetzen. Der 18-jährige Lars Lumpe knüpfte auf Eisenacher Seite geschickt die Fäden, initiierte viele Spielzüge, startete aber auch selbst durch, war mit 11 Torerfolgen bester Werfer seines Teams.
Christopher Kohls besorgte nach einer Steilvorlage seines Torhüters Andreas Münch beim 3:3 (5.) letztmalig den Gleichstand für die Hausherren. Die Eisenacher kombinierten nahezu ungehindert. Routinier Krisztian Szep-Kis legte für Youngster Bert Hartfiel auf, der zum 3:6 (8) einlochte. Mirko Brachmann nutzte seine Freiräume für die Hausherren. Der schwergewichtige Sven Marx wurde am Kreis mustergültig freigespielt, traf zum 7:9 (15.). „Leider bekam ich nur wenige Bälle“, monierte der ehemalige Eisenacher nach dem Abpfiff. Krisztian Szep-Kis zirkelte das Leder zum 7:11 ins Netz (17.). In Überzahl kassierte der ThSV Eisenach II nach Schlafwageneinlagen im Abwehrverband den Anschlusstreffer durch Mitko Brachmann aus dem linken Rückraum (20.). Durch schnelles Herauslaufen verhinderte ThSV-Keeper Andreas Nositschka den möglichen Ausgleich. Mit einer neuen Deckungsvariante, Lars Lumpe auf vorgeschobener Position, verunsicherten die Eisenacher die Gastgeber gehörig, starteten zu ansonsten seltenen Tempogegenstößen zum 10:14 (Drieß, 24.). Einziger „Aufreger“ in der ersten Halbzeit war eine kleine Rangelei zwischen Mirko Brachmann und Krisztian Szep-Kis. Beide nahmen zum Nachdenken für zwei Minuten auf der Bank Platz. Die Gastgeber versuchten das Tempo zu erhöhen, doch das ging auf Kosten der Präzision. Lars Lumpe und Daniel Wernicke trafen für die Gäste zum 11:16 Halbzeitstand. „Die Gastgeber haben zu viel Respekt. Da fehlt auch der letzte Biss in der Abwehr, um spielerische Defizite zu kompensieren“, hatte der unter den Zuschauern weilende Eisenacher Zweitligacoach Hans-Joachim Ursinus ausgemacht.
Die Vanek-Schützlinge kamen mit neuem Schwung aus den Kabinen. Per Doppelschlag verkürzte Christopher Kohls auf 13:16 (33.). Nun gelangen dem Tabellen-Vorletzten sehenswerte Angriffszüge. Florian Schenk schloss eine dieser Kombinationen zum 17:20 (40.) ab. ThSV-Schlußmann Sven Luckert wehrte binnen 60 Sekunden zwei Siebenmeter ab! Lars Lumpe zeigte sich für die nun mit Dan Schellbach am Kreis agierenden Gäste nervenstark vom Punkt (18:24, 45.), erhöhte mit seinem 10. Treffer auf 18:25 (47.). Johannes Drieß eroberte das Leder, lochte zum 18:26 (48.) ein. „Nun wird es wohl doch noch deftig“, mutmaßten einige einheimische Anhänger. Das wurde es nicht! Zum einen, weil der Aufsteiger keineswegs den Kopf in den Sand steckte. Zum anderen, weil Gästetrainer Frank Ihl kräftig durchwechselte, ausschließlich mit einer 17/18-jährigen jungen Garde die Schlussphase bestritt. Diese leistete sich zahlreiche Unkonzentriertheiten. Der SV Town & Country setzte auf sein Erfolgsrezept, Bälle auf Linksaußen Christopher Kohls, die zur Ergebniskosmetik, zum 27:32 Endstand, führten.
„Der Klassenerhalt ist machbar. Schon im nächsten Heimspiel gegen Gera wollen wir unbedingt punkten“, versprüht Zdenek Vanek Optimismus. „Mit 21:13 Punkten auf dem Konto wollen wir am kommenden Wochenende auch dem HV Sonneberg zwei Zähler abknöpfen“, hat Frank Ihl im Blickfeld.

Statistik:
Behringen/Sonneborn: Münch, Busch; Blaß (1), Schenk (3), Brachmann (5), Kohls (11/3), Ehrhardt (5), Voß, Hellmund, Stehmann (1/1), Albrecht, Neumann, Marx (1), Kulhavy

ThSV Eisenach II: Nositschka, Luckert; Weiß (2), Wernicke (2), Lumpe (11/5), Drieß (5), Schellbach (1), Hartfiel (6), Reichelt (1), Schulze, Szep-Kis (4)

Zeitstrafen: Behringen/Sonneborn 6 x 2 Min. (Rot für Stehmann nach 3. ZS, 55.)
ThSV Eisenach II 6 x 2 Min.
Siebenmeter: Behringen/Sonneborn 8/4
ThSV II 5/5
Schiedsrichter: Fischer/Schüller (Aue – HV Sachsen)
Zuschauer: 250
Gespeichert
Marco
Global Moderator
Hero Member
*****
Beiträge: 6.319




Profil anzeigen
« Antworten #5 am: 18.02.2008 - 22:42:24 »

Infoline Könitz

Könitz/Saalfeld hält lange mit

Letzte Viertelstunde entscheidet bis dahin ausgeglichene Partie

SG Könitz/Saalfeld - LSV Ziegelheim   23:30 (14:15)

Nach kurzer Eingewöhnungsphase gelang den Gastgebern durch einen Strafwurf von Martin Arnold der erste Treffer der Partie. Doch die Gäste ließen sich nicht lang bitten, erzielten das 1:1 und legten drei weitere Tore zum 1:4 nach. Tim Gittner besorgte zwischenzeitlich das 2:4, bevor der LSV weiter zum 2:6 vorlegte. Zwei Tore von Martin Arnold zum 4:6 entspannten die Lage für die Hausherren wieder etwas und die SG blieb weiter auf Tuchfühlung. Die Abwehr der Könitz/Saalfelder arbeitete gut und auch Stefan Matussek im Tor konnte mehrere Würfe der Ziegelheimer Angreifer entschärfen. Beim 8:8 durch Florian Dietzel war der Ausgleich erreicht. Allerdings folgten jetzt wieder zwei Tore des Landesmeisters, der aufgrund der Manndeckung gegen Spielmacher Moritz immer wieder mit Einzelaktionen zum Erfolg kommen wollte. Im Anschluss fielen die Tore im Wechsel auf beiden Seite bis zur Pause, wobei der letzte Treffer der ersten Hälfte durch Martin Dietzel auf das Konto der SG ging. Kurz vor dem Pausenpfiff hatten die Gastgeber mehrfach die Möglichkeit in Überzahl den Ausgleich zu erzielen, doch teilweise gute Einwurfmöglichkeiten wurden vergeben. Jedoch machte der knappe Vorsprung Hoffnung für die zweite Hälfte. Hatte man doch noch im Hinspiel zur Pause schon mit 11:18 zurück gelegen.
So kam die SG auch besser zurück ins Spiel. Sie musste zwar noch den 16. Gästetreffer in Kauf nehmen. Doch im Anschluss sorgten Arnold, Martin Dietzel und Matthias Volkmar für die zweite Führung der Gastgeber im Spiel. Ziegelheim glich zum 17:17 aus, bevor Tim Gittner die SG erneut in Front brachte und Matthias Volkmar auf 19:17 erhöhte. Die Gäste verkürzten, doch die Antwort der SG folgte auf dem Fuß. Stefan Schmidt wurde am Kreis in Szene gesetzt und verwandelte sicher zum 20:18. Nach dem erneuten Anschlusstreffer des LSV markierte Philipp Schmidt mit einem platzierten Wurf das 21:19 nach 43 Spielminuten. Die Gäste nahmen jetzt eine Auszeit, da ihnen das Spiel aus dem Ruder zu laufen schien. Und diese verfehlte ihr Ziel nicht. Es folgten drei Treffer der Gäste zum 21:22, woraufhin auch die Könitz/Saalfelder Bank zur Besprechung bat. Doch die Gäste legten nach. Zwangen die Hausherren zu unvorbereiteten Würfen und erspielten sich ihrerseits Gelegenheiten, die zu Toren genutzt wurden. Nach fünf Gästetreffern verkürzte Martin Arnold per Strafwurf zum 22:24, doch es wollte der SG nicht weiter gelingen zu Torerfolgen zu kommen. Entweder blieben die Bälle im Ziegelheimer Abwehrblock hängen, gingen bereits im Spielaufbau verloren oder wurden vom guten Gästetorwart pariert. Im Gegenzug schien es für die Gäste jetzt ein leichtes zu Erfolgen zu kommen und nahezu jeder Wurf landete im Tor. So erhöhte Ziegelheim weiter und konnte am Ende einen vielleicht etwas zu deutlichen Sieg feiern. Nachdem die SG lange auf Augenhöhe mit dem klaren Favoriten war, steht sie am Ende leider erneut mit leeren Händen da.

Matussek(TW), Lindig(TW); Arnold 8, M.Volkmar 4, Gittner 3, S.Schmidt 2, F.Dietzel 2, M.Dietzel 2, P.Schmidt 1, A.Volkmar 1, Heerwagen
Gespeichert
Marco
Global Moderator
Hero Member
*****
Beiträge: 6.319




Profil anzeigen
« Antworten #6 am: 18.02.2008 - 22:49:12 »

TLZ Erfurt  18.02.2008

Lauer Favorit stärkt die Moral

SG Erfurt Bad Langensalza - HSV Ronneburg  25:24 (11:15)
 
Ein überraschender Sieg der zuletzt etwas gehemmten Handball-Männer der SG Erfurt/Langensalza gegen den Tabellenzweiten und Meisterschaftsfavoriten HSV Ronneburg. Die Erfurter siegten auch mit etwas Glück am Ende 25:24, obwohl sie eigentlich schon aus dem Spiel schienen. Ronneburg zog schnell auf 4:0 davon glich dann aber auch durch die permanente Abschluss-Schwäche der Ronneburger vom 1:5 (7.) zum 5:5 (11.) aus, um dann wieder selbst glücklos mit 7:11 ins Hintertreffen zu geraten. In dieser Phase musste André Ahrens mit Rot belastet schon aus dem Spiel.
Beim 11:15 zur Pause deute nicht viel auf eine Trendwende hin, aber die Gäste gönnten sich mehrere Auszeiten auf dem Feld, ließen die Erfurter bis zum 22:22 viermal ausgleichen und lagen eine Minute vor dem Ende "uneinholbar" 23:25 zurück. Doch dann der Anschluss und Nervenflattern bei den Erfurtern: Menge vertändelte den Ball - 41 Sekunden vor Schluss. Gegenangriff abgeblockt, Auszeit und sechs Sekunden vor dem Ende parierte Wunderlich einen Wurf Zänslers - Aus, Sieg!

Auch in Sachen künftiger Trainer gibt es Neuigkeiten. Der ehemalige Suhler Zweitliga-Coach Gerd Stefanowsky beobachtete schon zum zweiten Mal die Erfurter. Bereits vor der Saison war er bei der SG im Gespräch, blieb dann aber doch in Suhl, wo er beim Stadtsportbund angestellt ist. HSC-Vorstand Ed Hollaschke bestätigt: "Ja wir haben Interesse. Nun müssen aber auch die Möglichkeiten abgeklärt werden." Unklar ist, ob Stefanowsky das Trainer-Duo Ahrens/Baumgarten schon in Kürze ablöst. Hollaschke schiebt nach: "Wenn alles klappt, wird er die Mannschaft wohl erst ab der neuen Saison übernehmen..."
Gespeichert
Marco
Global Moderator
Hero Member
*****
Beiträge: 6.319




Profil anzeigen
« Antworten #7 am: 18.02.2008 - 23:02:08 »

HP Erfurt

Komplimente von allen Seiten

SG Erfurt/Bad Langensalza - HSV Ronneburg 25:24 (12:12)

Besser hätte es für das bis auf unbestimmte Zeit neu eingesetzte Trainerduo Ahrens/Baumgarten kaum laufen können. Gegen den hochgehandelten Medaillenfavoriten vom HSV Ronneburg schafften die Oberligahandballer der SG Erfurt/Bad Langensalza endlich den ersten Sieg im Jahre 2008 und man kann den kommenden Aufgaben wieder mit der nötigen Gelassenheit entgegen blicken.
Dabei waren die Vorzeichen alles andere als gut, meldeten sich doch gleich vier Akteure grippegeschwächt nur bedingt einsatzfähig. Keeper Christian Stange fehlte gar gänzlich. Doch von Beginn an merkte man den Erfurtern diesmal an, dass sie den Bock unbedingt umstoßen wollte. Teilweise sogar übermotiviert und verkrampft ging man in den Anfangsminuten zu Werke. Ahrens und Menge vergaben die ersten guten Gelegenheiten, was der selbstsichere Gast zu einer schnellen 0:5-Führung nutzte. Doch damit nicht genug. In der 16. Minute kassierte der jüngere der beiden Ahrens-Brüder auch noch eine absolut regelkonforme Rote Karte, als er seinen Gegenspieler bei der Konterverhinderung im Gesicht traf. Doch die SG reagierte nur kurz geschockt, dann übernahm Oldie Jens Ludwig die Rolle auf der Halbposition und überzeugte mit einem tollen Spiel. Überhaupt rückte die Mannschaft noch enger zusammen und hielt sich über eine erstklassige Moral im Spiel. Zwar lief man aufgrund einer zu passiven 6:0-Abwehrreihe bis zur Pause dem Vier-Tore-Rückstand aus den Anfangsminuten hinterher, das knappe 11:15 zur Halbzeit ließ bei Mannschaft und Fans jedoch durchaus noch einige Hoffnungen keimen.
Und in der Tat – zurück auf dem Parkett legte die SG gleich los wie die Feuerwehr. Jens Ludwig traf fast nach Belieben und ließ mit seinen Würfen Gästekeeper Zehmisch ziemlich alt aussehen. Beim 18:18 war der Gleichstand gegen die nun leicht verunsichert wirkenden BUGA-Städter hergestellt. Bei Ronneburg mühten sich vor allem Zänsler sowie der starke Heidrich, den Spielfaden der 1. Hälfte wieder aufzunehmen, doch auch hierfür hatten die Einheimischen diesmal die richtige Antwort parat. Torwart-Urgestein Dirk Wunderlich wechselte für den bis dato etwas glücklosen Philipp Hielscher zwischen die Pfosten und machte fortan ein großartiges Spiel hinter einem kompakt arbeitenden Innenblock (Schalles, Ahrens, Ludwig). Außerdem neutralisierte Ratz einmal mehr als vorgezogener Spieler den Gästerückraum, was den Erfurtern sogar eine leichte Dominanz auf dem Spielfeld einbrachte. In engen Situationen war es dann immer wieder Steffen Ahrens, der den Gegner im 1:1 stehen ließ und mit acht Treffern zum besten Torschützen der Partie avancierte. Und tatsächlich sprang der Funke vom Feld endlich einmal wieder auf das Publikum über, das nun dankenswerter Weise wie ein Mann hinter der Heimmannschaft stand. Aber auch Ronneburg blieb bis zum 21:21 noch dran, konnte seinerseits die ebenfalls korrekte Rote Karte gegen Spielmacher Kusch allerdings nicht mehr kompensieren. Erfurt zog vorentscheidend auf 24:22 davon (54.min) und verwaltete diesen Vorsprung auch über eine längere Verletzungspause hinweg (gute Besserung an René Bauer vom HSV Ronneburg) mit etwas Glück und enormer Kampfkraft zu einem mehr als verdienten 25:24-Heimerfolg.
Die kommende Woche wird der Oberligist nun nutzen, um seine angeschlagenen Spieler weiter auszukurieren. Und ganz nebenbei muss man sich auch schon auf das nächste Schlagerspiel beim Tabellenprimus Bad Blankenburg vorbereiten. Dort steht das Team allerdings wohl vor der leichtesten Aufgabe der Saison, denn zu verlieren gibt es dort nach zwei klaren Heimniederlagen in Liga und Pokal mit Sicherheit nichts.
 
SG Erfurt/Bad Langensalza:
Hielscher, Wunderlich – A. Ahrens, Göpfert 1, Menge 4, Ludwig 6, Machts 2, S. Ahrens 8, Trommer 3, Ratz, Schalles, Braun, Michalewski 1, Schröpfer (n.e.)
Spielfilm
1. Halbzeit:   0:4 - 5:8 - 8:12 - 11:15
2. Halbzeit:   14:16 - 18:18 - 18:20 - 21:21 - 24:22 - 25:24 letzter Angriff Ronneburg

Schiedsrichter:    Andreas Jakob / Maik Kuss
Gespeichert
Marco
Global Moderator
Hero Member
*****
Beiträge: 6.319




Profil anzeigen
« Antworten #8 am: 18.02.2008 - 23:05:03 »

HP Apolda

HSV Apolda 1990 - Ernestiner SV Gotha 32:28 (15:13)

Aufgabe erfüllt

Nur eine Woche nach der schmerzhaften Heimniederlage gegen Ziegelheim stellten sich die Ernestiner aus Gotha beim HSV vor. Mit den Residenzstädtern verbinden sich überwiegend gute Erfahrungen im Apoldaer Lager. Seit dem Aufstieg der Gothaer hatten wir zu Hause stets das bessere Ende für uns. Der geeignete Gegner so schien es, den Punktverlust der Vorwoche vergessen zu machen.
Doch auch die Gäste wollten ihrem fulminanten 35:28 gegen Erfurt / Bad Langensalza noch ein Nachbeben folgen lassen. Dieser Eindruck drängte sich bei etlichen HSV-Fans und auch den Kritikern des Teams kurz nach Spielbeginn auf. Mit einer offensiven Deckungsvariante wollten uns die Gäste verunsichern, zu Fehlern und letztlich in die Knie zwingen. Sehr interessant und für die Zuschauer mal was Neues. Der Überraschungseffekt trug schnell Früchte, die Ernestiner führten sofort 2:0. Unser Team brauchte zwei, drei Angriffe, sich auf die ungewohnte Situation einzustellen.
Doch dann lief es auch beim HSV besser. Die Spieler um den überragenden Kapitän Torsten Dippmann zeigten ihre individuellen Fähigkeiten und lösten die gestellte Aufgabe ganz ordentlich. Fast jeden Angriff schlossen wir jetzt mit einer Wurfgelegenheit ab. Einziges Manko - die Torausbeute.
Gothas Torwart hatte einen seiner besseren Tage erwischt und entschärfte im Spielverlauf etliche Hochkaräter des HSV. So blieben die Gäste immer im Rennen, verlief die erste Halbzeit ausgeglichen. Noch war nichts entschieden, lag ein nur unwesentlicher Vorsprung auf unserer Seite.
Weiter wie im Trainingsspiel 3:3, jetzt aber die Chancen besser nutzen. Mit Sebastian Triller die nächste Option gezogen und in der Abwehr noch sicherer agieren.
Die Vorhaben unserer Jungs waren sehr umfassend. Doch die Rechnung schien aufzugehen. Vom 15:13 zog unser Team locker zum 18:13 davon. Nur Martin Bomba sorgte vorerst für Aufregung, wollte er doch in Trainingsjacke aufs Feld eilen, um seine Abwehraufgaben zu erfüllen.
Der Rest der Begegnung war handballerisch weniger aufregend. Apolda legt trotz mäßiger Chancenverwertung vor, Gotha rennt hinterher. Eigentlich ziemlich unaufgeregt, die ganze Sache. Nur beim 27:25 und beim 29:27 schnupperten die Gäste kurz Pluspunkte, doch auch diese Situationen überstanden wir schadlos.
Kurz vor Spielschluss dann doch noch Aufregung als Gothas Florian Wandtke sich zu einem Revanchefoul hinreißen ließ. Jetzt ging’s noch mal richtig ab. Rangelei, Rudelbildung und Rot für ihn und komischerweise auch den gefoulten Roger Gierschick.
Das alles und noch mehr erregte den Coach der Ernestiner in ungeahnter Weise. Jetzt zeigte er sich solidarisch mit seinem Spieler und diskutierte so heftig mit den Unparteiischen, dass diese ein Einsehen hatten und ihn zur Betreuung seines Sünders ebenfalls zum Duschen schickten. Doch zum Schluss hatten sich fast alle wieder lieb und freuten sich schon auf das nächste Aufeinandertreffen.

Unsere Mannschaft
Lars Möbus, Nils Hübscher (Tor)
Kristjan Schmitt, Roger Gierschick (4), Torsten Dippmann (10), Matthias Koch (1), Sebastian Triller (4), Volker Goldmann (2), Viorel Sava (6), Mark Rath (2), Alexander Berceanu, Marco Stanek (2), Marco Utschig, Martin Bomba (1)

Strafen
Strafwürfe: HSV: 4/3 Gotha: 2/2
Zeitstrafen: HSV: 7x2min+1RK Gotha: 11x2min+2RK

Schiedsrichter
Jung/Jung

Spielfilm
0:2, 2:2, 4.4, 9:9, 12:12, 15:13 (Hz.)
18:13, 21:17, 22:20, 25:20, 27:25, 29:25, 29:27, 31:27, 32:28
Gespeichert
Marco
Global Moderator
Hero Member
*****
Beiträge: 6.319




Profil anzeigen
« Antworten #9 am: 18.02.2008 - 23:15:58 »

HP Sonneberg

SV Thuringia Königsee – Sonneberger HV 31:38 (14:18)

Souverän und ungefährdet

Sonnebergers Handballer kehrten am vergangenen Samstagabend mit einem weiteren Doppelpunktgewinn nach Hause. In Königsee konnte man im Gegensatz zum letzten Jahr einen souveränen Auswärtssieg einfahren und bleibt im Jahr 2008 weiterhin verlustpunktfrei.

Die Anfangsphase gestalteten beide Teams ausgeglichen, wobei auf Seiten von Königsee etwas energischer zu Werke gegangen wurde, was sich auch in einer kleinen Führung verdeutlichte. Immer wieder gelang es den Hausherren mit zwei Toren in Front zu gehen. Auf Sonneberger Seite hatte sich die Abwehr noch nicht gefunden und auch im Angriff wurde teilweise überhastet abgeschlossen. Ein kleiner Wegruf waren dann allerdings zwei Paraden von de Rooij im Gästetor und durch schnelles Umschalten wurden die Gastgeber aus Königsee förmlich überrannt. In der 15. Minute gelang der Ausgleich und im Fortgang konnten die Spielzeugstädter ihre Führung bis auf sechs Tore ausbauen. (17:11) Doch die letzten fünf Minuten vor dem Wechsel gehörten wieder der gastgebenden SV Thuringia. Durch Unkonzentriertheiten der Sonneberger gelang mit dem Pausenpfiff der Anschlusstreffer zum 18:14.

Nach dem Wechsel versuchten die Sonneberger gleich das Spiel für sich zu entscheiden, doch das Team von Trainer Varchmin aus der Rinnestadt gab sich nicht auf und kämpfte sich zurück ins Spiel. Beim 22:25 hielt Thomas Werner im Sonneberger Tor einen Konter der Gastgeber in großer Manier und von da an, bauten die Spielzeugstädter ihre Führung aus. Anstatt auf zwei Tore zu verkürzen, mussten die Spieler aus Königsee nun zusehen, wie sich der Gegner immer mehr in Spiellaune präsentierte, ob im Gegenstoßverhalten oder Positionsspiel, Sonneberg fiel immer etwas ein. Auch die Manndeckung gegen M. Blechschmidt und Sydorchuk brachte nicht den gewünschten Erfolg, denn Gurtowoi (10 Tore) und R. Blechschmidt (8 Tore) zeigten sich von ihrer Schokoladenseite. Nicht nur durch Einzelaktionen, sondern auch mit ansehnlichen Spielzügen kauften die Gäste aus der Spielzeugstadt dem Gastgeber mehr und mehr den Schneid ab. (30:24; 34:26)

In der Schlussphase demonstrierten die Sonneberger viel Harmonie und überzeugten mit Einsatz und Spielfreude. Es scheint, als sei man gerüstet, um nächste Woche beim Tabellennachbarn in der Wartburgstadt Eisenach zu bestehen. Man hat ja auch noch etwas gut zu machen, denn das Heimspiel ging mit 29:35 doch deutlich verloren. Erstaunt zeigten sich die Sonneberger Spieler von den mitgereisten Fans. Wiederum knapp 30 Anhänger der Spielzeugstädter waren begeistert und feierten ihr Team. Nächste Woche in Eisenach wünscht man sich natürlich auch eine derartige Unterstützung.
Presse SHV

Sonneberg: de Rooij, Werner; Müller, Schmidt, M. Blechschmidt (6/2), R. Blechschmidt (8), Gurtowoi(10), Kroll (6/1), Kienel (1), Poser, Bartl, Sydorchuk (7)
Gespeichert
Marco
Global Moderator
Hero Member
*****
Beiträge: 6.319




Profil anzeigen
« Antworten #10 am: 18.02.2008 - 23:17:13 »

HP Königsee

SV Thuringia Königsee - Sonneberger HV 31:38 (14:18)

Vom Vorgenommenen nichts umgesetzt - Kein Niveau bei Thuringia

Thuringia hatte sich einiges vorgenommen, wollte die zuletzt steigende Heimkurve weiter ausbauen. Das wäre auch nötig gewesen, damit man dem nahen Abstiegsgespenst den Rücken zeigen kann. Gegen die Südthüringer begannen die Gastgeber die Partie zunächst zielstrebig, eröffneten den Torreigen und blieben stets knapp vorn (5:4, 6.). Sonneberg blieb auf der Höhe des Geschehens. Doch dank des zu diesem Zeitpunkt gut aufgelegten Föhr im Kasten gelang ein kleiner Vorsprung, der ausbaufähig war (6:4, 9.). Als jedoch die Gastgeber einige Angriffszüge ungenutzt ließen schlugen die Südthüringer zu, kamen zum Ausgleich und zur Führung (8:7, 13.). Thuringia war zur Aufholjagd gezwungen und wirkte unkonzentriert, so dass die spritziger wirkenden Sonneberger zu leichten Toren kamen und sich absetzten (12:8, 19.). Königsee hatte in diesen Minuten seinen Faden verloren. Ein gefundenes Fressen für den Gast, der mittlerweile deutlich führte (14:8, 23.). Die Mannen vom Schiefer mühten sich, doch es lief nichts. Lange hatte man sich auch mit dem Auftreten der Herren in Schwarz abgefunden, bis der Kraken kurz platzte, welche irgendwie nicht so richtig unparteiisch auftraten, was Sonneberg vom spielerischen Potenzial her nicht nötig hatte, um unterstützt zu werden. In diesen letzten Minuten des ersten Durchgangs bäumten sich die Gastgeber auf und gestalteten das Resultat hoffnungsvoller. Ein Vier-Tore-Rückstand wäre im Normalfall für einen Gastgeber abbaubar, noch dazu mit den Fans im Rücken. Dieses Unternehmen versuchte Thuringia zu starten, was fehlschlug. Es wollte auch weiterhin nichts laufen und jeder kleine Hoffnungsschimmer wurde im Gegenzug im Keime erstickt (20:24, 37.). Die Schiris aus Meiningen blieben ihrer Linie treu, pfiffen auf der einen Seite großzügig und auf der anderen kleinlich. Doch die Königseer kämpften und kamen näher (23:26, 43.), jedoch blieben abwehrmäßig, einschließlich Torwartleistungen, einige Wünsche offen. Sonneberg kontrollierte das Spiel (31:25, 49.). Thuringia resignierte, was die Südthüringer erkannten und auf die Zehn-Tore-Differenz marschierten (34:26, 52.). Gegen diese wehrten sich die Königseer, was gelang (29:34, 55.). Fünf Minuten vor Ultimo war längst die Messe gelesen.

Thuringia: Föhr, Cadek, Oldenburg (7), Göring, Knedlik (1), Dademasch (1), Hüttner (7), Pojonie (5), Friedrich (3), Schmeißer (3), Najman (4)
Gespeichert
Marco
Global Moderator
Hero Member
*****
Beiträge: 6.319




Profil anzeigen
« Antworten #11 am: 18.02.2008 - 23:49:26 »

HP Goldbach

Schlussphase mit Krimi-Charakter

SV Hermsdorf II - SV BW 1893 Goldbach/Hochheim  29:29 (11:15)

Goldbach/Hochheim kletterte nach dem vergangenen Spieltag auf den zweiten Tabellenplatz. Diese Verbesserung auf dem Papier haben die Nessetaler aber weniger dem eigenen 29:29-Unentschieden beim Abstiegskandidaten Hermsdorf II zu verdanken, sondern mehr der knappen Niederlage des HSV Ronneburg in Erfurt.

Der Verletzungshammer schlug unter der Woche beim Goldbacher Oberligisten erneut zu. Leistungsträger Stefan Juhnke verletzte sich im Training am linken Ringfinger, eine OP ist für Mittwoch schon angemeldet. Neben Mitrovic fehlte somit ein weiterer Stammspieler. Dies darf aber nicht als Entschuldigung für die gezeigte Leistung in Hermsdorf herhalten. Chancen waren genug da, sogar ein Sechs-Tore-Vorsprung wurde leichtfertig verspielt.

Die Goldbacher begannen schwach. Erst der fünften Angriff führte zum Torerfolg (2:1, 7.). Ein Schlagwurf von Skowronek brachte die Gäste in der 20. Minute erstmals in Führung (7:8). Schön anzusehen: Tauberts Treffer zum Sechs-Tore-Vorsprung. Ärgerlich der anschließende unnötige Ballverlust, der zum Gegentor führte. Halbzeitstand: 11:15.

Bis zum 17:21 (41.) lag für die Gäste noch alles im grünen Bereich. Danach kehrte die Hermsdorfer Regionalliga-Reserve den Spieß um, profitierte von zahlreichen Ballverlusten der Gäste und leitete selbst erfolgreiche Konter ein. Schnell stand es 25:23 (53.) für die Hausherren, die sogar 100 Sekunden vorm Abpfiff deutlich mit 28:25 führten.

Die letzte Spielminute glich einem gut inszenierten Krimi mit (teilweisem) Happyend. Taubert verwandelte, wie schon zweimal zuvor, einen Siebenmeter ohne viel Federlesen, verkürzte auf 28:26. Die Goldbacher kamen gleich wieder in Ballbesitz, vertändelten im Angriff jedoch leichtfertig das Leder; Hermsdorf konterte und Wagner netzte zum 29:26 ein. Eine offensive Deckung sollte für Verwirrung sorgen. Mit Erfolg, denn Taubert und Dejmek führten Goldbach auf 29:28 heran. Alles schien vorbei als Wagner am Sechser völlig frei vor Schneegaß auftauchte. Doch der streckte Arme und Beine blitzschnell aus, konnte diese “100-Prozentige” entschärfen. Sofort gelang der Ball nach vorn und Dejmek stellte den versöhnlichen 29:29-Endstand her.

Goldbach: Schneegaß, Harseim - Voigtritter 1, Skowronek 2, Rothhämel 5, Dejmek 11, Taubert 6, Andreas 3, M.Stegner 1, Moratschke.
Strafwürfe: 3/4 (Hermsdorf: 5/6);
Zeitstrafen: 4 (Hermsdorf 3)
Gespeichert
Marco
Global Moderator
Hero Member
*****
Beiträge: 6.319




Profil anzeigen
« Antworten #12 am: 18.02.2008 - 23:56:41 »

HP Holzlandpower

Krimi pur

Drei Tore plus reichen nicht für Erfolg - Favorit stolpert trotzdem tüchtig

SV Hermsdorf II - SV BW 1893 Goldbach/Hochheim  29:29 (11:15)

Hermsdorfs Regionalliga-Reserve hat gestern Nachmittag nur haarscharf eine kleine Sensation verpasst.

Gegen das Top-Team aus Goldbach verspielten die Hermsdorfer in den letzten 51 Sekunden eine Drei-Tore-Führung. Mit dem Konter von Richard Wagner zum 29:26 dachten alle: Der Heimsieg ist perfekt! Die Hallenuhr zeigte da noch eine Minute und vier Sekunden an. Doch die Gäste, die offensiv deckten, holten tatsächlich noch einen Punkt.

Richard Wagner, der genau wie Philipp Grießbach mitspielte, wurde zur tragischen Figur. Erst versuchte es der 17-Jährige einen riskanten Heber auf Kreisläufer Sebastian Steinbach. Der Ball kam nicht an, er ging ins Aus. Goldbach verkürzte im Gegenzug auf 28:29. Und dann stand Wagner nach einer schönen Körperfinte völlig frei vorm Goldbacher Keeper. Der hielt den Ball aus sechs Metern. Goldbach war in Ballbesitz - noch elf Sekunden. Und dann stand es plötzlich 29:29.

Die Goldbacher brauchten für ihren Dreier-Pack 45 Sekunden. Unfassbar, was da in der letzten Spielminute in der Werner-Seelenbinder-Sporthalle passierte Das war Rekord verdächtig. Die Gäste, immerhin als Dritter nach Hermsdorf angereist, feierten den Punkt, die Hermsdorfer saßen wie versteinert auf ihren Bänken. Schade, wir haben heute den Sieg verschenkt , sagte Hermsdorfer Trainer Christian Escher.

SVH II: Passarge, Hentschel, Taubert, Werrmann, Grießbach (4), Hobritz (5), Kühne, M. Varchmin (1), Steinbach (2), Wagner (10), Bocek, Parybyk (5), Herzig (2), Trautvetter.
Gespeichert
Marco
Global Moderator
Hero Member
*****
Beiträge: 6.319




Profil anzeigen
« Antworten #13 am: 19.02.2008 - 00:28:55 »

HP Ziegelheim

SG Könitz/Saalfeld - LSV Ziegelheim  23:30 (14:15)
 
Muss man Stellungnahmen zu solch einem Spiel verfassen, kommt man um einschlägige Phrasen einfach nicht herum. „Dieses Spiel wird im Kopf entschieden“, so geisterte es durch die Reihen der Fans und Spieler bereits vor der Partie beim abgeschlagenen und sieglosen Schlusslicht, welches noch im Hinspiel haushoch abgefertigt wurde. Anscheinend hatte sich der Großteil der Mannschaft nach den letzten dramatischen und aufreibenden Partien zur Abwechslung mal auf eine lockere Angelegenheit gefreut. Zu früh, wie der Zwischenstand nach 43 Minuten zeigte. Da führte der Aufsteiger gegen den konfusen Landesmeister mit 21:19 und rein gar nichts deutete auf den letztlich viel zu hoch ausgefallenen Endstand hin.

Die Partie begann wahrscheinlich zu gut für die Gäste mit einer schnellen 6:2-Führung (8.). Denn ab sofort lief nichts mehr. Könitz spielte die desolate und völlig undisziplinierte LSV-Deckung aus oder überwand sie mit einfach vorbereiteten Sprungwürfen. Jeglicher kämpferischer Einsatz fehlte. Abpraller landeten stets bei den Hausherren und dann im Tor. Auch im Angriff verließ sich jeder auf den nächsten. Gegen die offensiv ausgerichtete Könitzer Deckung verstrickten sich die Ziegelheimer in Einzelaktionen. Wer keinen Ball hatte, bewegte sich auch gar nicht erst, sondern bestaunte wie sich der Mitspieler erneut fest rannte. Von Außen ging in Hälfte eins kaum etwas. Der mickrige 9:8-Vorsprung nach 20 Minuten war alles, was die Gäste zu Wege gebracht hatten. Kurz vor der Pause versuchten sie dann einige Male mit schneller Mitte die Könitzer unter Druck zu setzen. Das gelang auch ganz gut über Sylvio Graichen, der gleich drei Bälle versenkte. Allerdings klappte weiter in der Abwehr nichts. Antreiber Nick Sense, der mit Magen-Darm-Infekt flach lag, wurde jetzt richtig vermisst. Eine Minute vor der Pause der nächste Rückschlag. Karsten Knöfler versuchte im Gegenstoß seinem Gegenspieler den Ball heraus zu spitzeln, wird eingeklemmt und sieht zur allgemeinen Verblüffung die rote Karte.

Im zweiten Durchgang kam es schließlich zunächst noch dicker. Könitz jetzt euphorisiert, zog gar vorbei, ging erstmals mit zwei Treffern in Front (19:17, 38.). Ziegelheim brachte im Angriff nach wie vor nichts auf die Reihe. Bewegung, Cleverness und Abgezocktheit suchte man vergebens. Auszeit LSV als letzter Ausweg aus der Sackgasse (20:18, 42.). Und plötzlich herrschte wieder Leben in der Truppe. Die Abwehr ackerte jetzt, blockte Bälle, zwang die Könitzer zu unvorbereiteten Würfen. Der Erfolg stellte sich ein, den Hausherren gingen die Kräfte aus. Torsten Urwank parierte fast alles. Die Ziegelheimer jetzt wie verwandelt. Als wäre es das einfachste der Welt kamen sie nun zu den Toren. Aus einem 19:21 machten sie ein 24:21 (48.). Die Schlussviertelstunde ging mit 11:2 an die Gäste und jeder fragte sich eigentlich, wie das nur so lange dauern konnte.
 
LSV: Urwank, Rüger; Godlinski (2), D. Heinig (11/1), S. Graichen (3), Ch. Graichen, A. Heinig (1), Moritz (8/4), Reusch (2), Knöfler, Wunderlich P. Jahn, Kühnert (3), M. Jahn
Strafminuten: SG 10; LSV 6 (incl. 1 RK)    7m: SG 5/4; LSV 7/5
Schiedsrichter: Jung / Jung (Sonneberger HV)
Gespeichert
Marco
Global Moderator
Hero Member
*****
Beiträge: 6.319




Profil anzeigen
« Antworten #14 am: 20.02.2008 - 15:15:13 »

HP Gera

Lange gut mitgehalten

Post SV Gera - HSV Bad Blankenburg 22:27 (12:13)

Eine gute Dreiviertelstunde hielten die Geraer Post-Handballer ihr Heimspiel vor gut 200 Zuschauern in der Panndorfhalle gegen den unangefochtenenen Oberliga-Spitzenreiter aus Bad Blankenburg offen.
Trotz des Fehlens von Torjäger Grützbach - ihn setzte eine Grippe außer Gefecht - lag die Waldenburger-Sieben nach 47 Minuten nur mit 17:18 im Hintertreffen. Dann spielten die Bad Blankenburger ihre Cleverness aus, hatten in Stefan Oertel und Ferenc Bergner eiskalte Verwerter, die in den entscheidenden Situationen die Nerven behielten. "Dass Maik Grützbach nicht spielen konnte, darf keine Ausrede sein. Die Mannschaft muss auch ohne ihn zurecht kommen. Wir haben heute lange mit viel Aufwand mitgehalten. Am Ende fehlte uns auch etwas Glück im Angriffsabschluss. Sind wir da erfolgreicher bekommen wir die zweite Luft. So gingen uns zum Ende der Partie hin die Kräfte aus , resümierte Post-Trainer Steffen Waldenburger. "Bad Blankenburg hat heute einen großen Schritt in Richtung Meisterschaft getan, fügte er hinzu. Bereits mit sieben Punkten Vorsprung führen die Gäste von der Stadt am Fuße der Burg Greifenstein nun die Tabelle bei noch ausstehenden neun Spieltagen an.

Post verkaufte sich lange teuer. Die Verantwortung des Torewerfens war auf viele Schultern verteilt. Zwar übernahm zunächst Bad Blankenburg das Kommando auf der Spielfläche. Die Geraer lagen mit 1:3 in Rückstand (6.), neun Minuten später aber selbst mit 7:5 vorn. Beim 10:10 (23.) war der Gleichstand wieder hergestellt. Einen Sechs-gegen-Vier-Überzahl konnte der Gastgeber vor der Pause aber nicht zum 13:13-Ausgleich nutzen. Mit einem Spieler mehr auf der Platte kamen die Postler mit der offensiven Deckungsarbeit des HSV überhaupt nicht zurecht. Das 13:13 gelang nach Wiederbeginn durch den wie Karsten Krech fünffachen Torschützen Sebastian Teichmann (33.). Torhüter Pavel Nedved wusste in dieser Phase mit vielen guten Paraden zu gefallen. Er möglichte den Geraern nochmals durch Michael Seimes Tempogegenstoß-Tor die 15:14-Führung (37.).

Dann hatte Stefan Martin die Chance, den Vorsprung auszubauen, verzog aber. "Bis dahin haben wir Bad Blankenburg nicht gestattet, schön zu spielen. Die Abwehr stand lange sehr gut , erklärte Geras Coach Steffen Waldenburger. Aber in der entscheidenden Phase zogen die Gäste an.

HSV-Torhüter Tobias Jahn ließ sich binnen zehn Minuten zwischen dem 17:18 (47.) und dem 20:26 (58.) kaum überwinden. Mit einfachen Abspielfehlern machten sich die Postler das Leben selbst schwer. Selbst per Siebenmeter scheiterte der sonst bei Strafwürfen sichere Karsten Krech (52.). Ohne Rückraumtor in Halbzeit zwei war nichts zu holen. Bad Blankenburg schaukelte die Begegnung konzentriert nach Hause und kann sich nach den Patzern der Konkurrenz aus Ronneburg und Goldbach fast nur noch selbst vom Meisterthron stürzen.

Der Post SV Gera spielte mit:  P. Nedved, Ch. Szlapka --- K. Krech (5/3 Tore), H. Seidemann (1), E. Pfeifer (1), D. Botor (3), P. Borik, S. Teichmann (5), M. Remme (2), J. Mühlberg (1), St. Martin (2) und M. Seime (2). 
Gespeichert
Seiten: [1] 2
  Drucken  
 
Gehe zu:  

Powered by MySQL Powered by PHP Powered by SMF 1.1.4 | SMF © 2006, Simple Machines LLC
Joomla Bridge by JoomlaHacks.com
Prüfe XHTML 1.0 Prüfe CSS
designed by www.madeyourweb.com