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Marco
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« Antworten #15 am: 20.02.2008 - 15:20:44 » |
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OTZ Gera 19.02.2008
Ronneburger rutschen aus in Erfurt HSV-Oberliga-Männer verlieren knapp bei SG Erfurt /Bad Langensalza SG Erfurt/Bad Langensalza - HSV Ronneburg 25:24 (11:15)
Ronneburgs Oberliga-Handballer haben am Sonntag in der Landeshauptstadt Erfurt eine überraschende Niederlage kassiert.
Bei der SG Erfurt/Bad Langensalza unterlag der HSV nach schwacher zweiter Halbzeit noch mit 24:25. "Wir haben nach dem Wechsel nur neun Tore geworfen. Das sagt wohl alles aus, warum wir das Parkett nicht als Sieger verlassen haben , sagte HSV-Trainer Stefan Koska. Der fühlte sich irgendwie ans Hinspiel erinnert, das Anfang Oktober stattfand. Auch damals lag seine Mannschaft bei Halbzeit beim 18:14 mit vier Toren vorn, am Ende mussten sich die Ronneburger in eigener Halle mit einem 28:28-Unentschieden begnügen. Am Sonntag im Rückspiel reichte es noch nicht einmal für einen Punkt. Die letzte Aktion hatten zwar die Gäste. 30 Sekunden waren zu spielen. Doch Matthias Zänsler scheiterte mit seinem Wurf am SG-Keeper.
Zu diesem Zeitpunkt war sein Mitspieler Rene Bauer bereits auf dem Weg ins Krankenhaus. Er hatte sich bei einer Abwehraktion eine schmerzhafte Platzwunde zugefügt. Nebenmann Oliver Meyer war der "Prügelknabe . Beim Kampf um den Ball knallte seine Hand unglücklich ins Gesicht von Bauer. Beim Abwehrspezialisten, der hart im Nehmen ist, klaffte eine Wunde übern Auge. "Es blutete wie verrückt , sagte Koska. Für knapp eine Viertelstunde musste das Spiel unterbrochen werden. Rene Bauer geht es wieder besser. Er konnte die Klinik am frühen Abend zusammen mit HSV-Betreuer Wolfgang Klinger verlassen.
Personell überraschte Ronneburg mit dem Comeback von Stanislaw Ganzha. "Wir haben im rechten Rückraum eine Alternative gebraucht. Der Matthias schlägt sich seit Wochen mit einer Verletzung herum. Der braucht ganz einfach ein paar Auszeiten. Von einer möglichen OP des wurfgewaltigen Linkshänders wusste Koska-Senior nichts. Mit der zweiten Niederlage in Folge bekommt das nächste Heimspiel am Sonnabend (19 Uhr) gegen den HSV Apolda eine plötzliche Aufwertung. "Das Verfolgerfeld ist nach dem letzten Wochenende noch enger zusammen gerückt. Plötzlich können fünf, sechs Mannschaften noch von den Medaillen träumen. Über den Punktverlust der Goldbacher beim 29:29 in Hermsdorf wollte sich Stefan Koska nicht öffentlich äußern. "Wenn wir selbst unsere Hausaufgaben gemacht hätten, hätte ich was gesagt. Aber so!
HSV: Zehmisch, Wolf, T. Koska, D. Koska (1), Förster, Zänsler (5), Nowak (2), Ganzha (1), Bauer (3), Heidrich (6), Kusch (2), Meyer (4).
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