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Thüringer Handball-Verband
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Autor Thema: 15. Spieltag  (Gelesen 974 mal)
Marco
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« am: 17.02.2008 - 00:55:10 »

16.02.2008  17:00
WSV 1907 Neuhaus - SV Aufbau Altenburg
[Guts-Muths-Sporthalle Neuhaus/Rwg.]

16.02.2008  18:30
SV Fortuna Großschwabhausen - ESV Lok Meiningen
[Josef Baumgartner Sporthalle Großschwabhausen]

16.02.2008  19:30
SG Arnstadt/Plaue - TSV 1898 Oppurg
[Sporthalle Am Jahnsportpark Arnstadt]

17.02.2008  14:15
Post SV Gera II - HV Ilmenau 55
[Panndorfhalle Gera]

17.02.2008  15:00
HSG Suhl - HSV Apolda 1990 II
[Sporthalle Wolfsgrube Suhl]

17.02.2008  16:00
TSV Zella-Mehlis - HSG Werratal 05
[Sporthalle Schillerschule Zella-Mehlis]
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« Antworten #1 am: 18.02.2008 - 00:01:48 »

HP Ilmenau


HV kann sich im Abstiegskampf nicht steigern!

Post SV Gera II - HV Ilmenau 55   31:20 (19:6)

Der HV fuhr am ungeliebten Sonntag mit einer personell besser besetzten Mannschaft nach Gera und hoffte auf eine spielerische Steigerung. Die Bedeutung des Spiels war allen bekannt und nur ein Punktgewinn konnte den drohenden Rutsch in die Abstiegszone verhindern. Das Spiel hat aber gezeigt, dass der HV im Moment weit weg von einer normalen Form ist und keiner der Spieler kann die Mannschaft progressiv stimulieren. Von Beginn an merkte man nur einer Mannschaft den unbedingten Siegeswillen an, den Gastgebern. Von Beginn an wirkten sie wesentlich motivierter, kämpferisch angespannter und im Spielablauf waren sie flexibler und aggressiver. Die Ilmenauer hatten dem Sturmlauf der Gastgeber nichts Gleichwertiges entgegenzusetzen. Viel zu passiv verhielt sich die Abwehr und der Angriff war in der ersten Halbzeit mit 6 Treffern ein absoluter Totalausfall. Die Ilmenauer fanden zu dem schnellen und kombinationssicheren Spiel der Gastgeber absolut keine Einstellung und präsentierten sich wie ein potentieller Absteiger. Der Halbzeitstand mit 19:6 war eine Demontage der Ilmenauer und eine Vorentscheidung für das Spiel. Nach der Pause konnten die Gastgeber auf ihrem großen Vorsprung ein sicheres Spiel aufziehen und verwalteten den deutlichen Abstand. Die Ilmenauer kamen etwas besser ins Spiel, ohne zu einem Zeitpunkt etwa Gleichwertigkeit zu erreichen. Viel zu bald wurde dieses Spiel verloren gegeben und ein unbedingter Siegeswille war in den ganzen 60 min nicht erkennbar. Die Gastgeber fuhren so einen ungefährdeten Sieg ein, der sie auch in der Tabelle vor die Ilmenauer brachte. Die nächsten Ansetzungen zeigen deutlich, dass es sehr schwer werden wird, dem Abstiegsstrudel zu entgegen. Schon das nächste Heimspiel gegen Oppurg muss unbedingt gewonnen werden, damit die Hoffnung auf dem Verbleib in dieser Klasse nicht ganz verloren geht. Vor allem muss im Training endlich ordentlich gearbeitet werden, denn der Saisonverlauf zeigt deutlich, dass eine Trainingsbeteiligung von 3-4 Spielern in der Woche indiskutabel und teamschädlich ist. Die Ergebnisse in dieser Saison sprechen eine deutliche Sprache und vielleicht ist noch etwas für den Rest der Saison zu retten. Den Fans und Zuschauern ist man dies schon schuldig.

Für Ilmenau spielten: Hurtig, Güntzel, Bienert; N. Nirsberger (2), Zillmann(1), Eubling, Kohrt, Gölitz (4), M. Esefeld, J. Mularczyk (7), M. Mularczyk (3), Hörnlein (2), Brückner (1)
Strafwürfe: Gera: 2/2  Ilmenau: 4/3
Strafzeiten: Gera:  6 x 2min  Ilmenau: 6 x 2min
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« Antworten #2 am: 18.02.2008 - 22:58:37 »

Infoline Oppurg

Es war mehr drin für Oppurgs Handballer

SG Arnstadt/Plaue - TSV 1898 Oppurg  29:25 (12:12)

Da seit Jahresende die Leistungskurve der Mannschaft deutlich nach oben zeigte, reiste man mit viel Optimismus zum sicherlich nicht einfachen Auswärtsspiel nach Arnstadt. Alleiniger Wehrmutstropfen war, dass man einige Ausfälle durch Verletzung oder Krankheit kompensieren musste. Ohne die Hilfe von Dirk Nater und Thomas Knaf von der zweiten Mannschaft wäre man ohne Auswechselspieler angereist. In der ersten Halbzeit stand die Abwehr sehr sicher. Zudem hatte man Arnstadts Spielmacher Zintl gut im Griff. Durch einen gut aufgelegten P. Escher kam man zu sehenswerten Treffern und konnte mit den Gastgebern mithalten. Die erste Halbzeit war somit relativ ausgeglichen und keine der beiden Mannschaften konnte sich mit mehr als zwei Toren absetzen. So ging es auch mit einem 12:12 ausgeglichen in die Kabine.
Die zweite Halbzeit begann wie die erste endete und bis zum Stand von 19:19 war das Spiel offen. Doch Mitte der 2. Halbzeit kam der Einbruch im Oppurger Spiel. In der Abwehr ging man merkwürdigerweise nicht mehr so konsequent zu Werke und vor allem im Angriff lief plötzlich nichts Konstruktives oder Durchdachtes mehr zusammen. Zudem vergab man insgesamt vier Siebenmeter-Strafwürfe. So setzte sich Arnstadt erstmals mit drei Toren zum 23:20 ab. Diesem Rückstand lief der Gast aus Oppurg nun bis zum Spielende hinterher. Selbst als Torhüter Stefan Schrödel drei sogenannte Hundertprozentige vereitelte, ging leider nicht nochmal der erhoffte Ruck durch die Mannschaft. Am Ende musste sich der TSV mit 29:25 geschlagen geben. Doch kann man durchaus positiv in die Zukunft schauen, da die Einstellung stimmte. Die Mannschaft muss sich nun auf das schwere Auswärtsspiel nächsten Samstag in Ilmenau konzentrieren, um endlich die Abstiegsränge zu verlassen. Durch den in Arnstadt verpassten Punktgewinn steckt man wieder voll drin im dicht gestaffelten Abstiegskampf, indem die Teams von Tabellenplatz Sieben bis Zwölf stecken. Oppurg rutscht von Rang Sieben auf Acht und steht in den nächsten Wochen wieder unter Zugzwang.

Für den TSV Oppurg spielten:
A. Prätor und S. Schrödel (im Tor), D. Nater (2 Tore), P. Herzog (6), F. Pechtl (1), P. Escher (7),
S. Kempe (5), T. Knaf (1), T. Bergner (2) und J. May (1).
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« Antworten #3 am: 19.02.2008 - 10:41:54 »

TLZ Weimar  18.02.2008

Fortuna ließ nichts anbrennen

SV Fortuna Großschwabhausen - ESV Lok Meiningen  38:18 (18:10)

Am Abend vorher hatten sie noch gefeiert - schließlich waren sie nur wenige Stunden zuvor auf der Sportlergala des Weimarer Landes als beste Mannschaft 2007 ausgezeichnet wurden. Gegen die abstiegsbedrohten Meininger ließen die Fortunen jedoch von der ersten Sekunde an nichts anbrennen und gewannen am Ende mit 38:18.
Vor beeindruckender Kulisse gingen die Hausherren schnell mit 4:0 (5.) in Führung und machten so deutlich, dass ein Szenario wie im Hinspiel ausbleiben würde. Dort war nach 11.30 min immer noch kein Tor gefallen. Nach überstandener Daumenverletzung stand Mark Wichmann erstmals in der Rückrunde wieder in der Mannschaftsaufstellung und fand nach anfänglichen Problemen schon fast wieder zu alter Stärke zurück. Der Vorsprung wurde sogar bis zur 15. Minute auf sieben Tore zum 9:2 ausgebaut. Da auch bei den Fortunen die Abwehrarbeit an Qualität verlor und Angriffe oft zu überhastet abgeschlossen wurden, ging es mit einem 18:10 in die Pause. Mit Wiederanpfiff konnten die Fortunen innerhalb von sieben Minuten auf 24:12 ausbauen. Damit war die Vorentscheidung gefallen und Meiningen ergaben sich ihrem Schicksal.
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« Antworten #4 am: 19.02.2008 - 10:43:35 »

HP Arnstadt

Interessant und Spannend bis zum Abpfiff

SG Arnstadt/Plaue - TSV 1898 Oppurg  29:25 (12:12)

Zu einem wahren Leckerbissen, vor allem für die Zuschauer, entwickelte sich diese Partie gegen die überaus stark aufspielenden Gäste aus Oppurg, welche das Spiel über lange Zeit offen hielten. Von beginn an begegneten sich beide Teams auf Augenhöhe und so mancher stellte sich berechtigterweise die Frage warum die Gäste sich derzeit auf dem achten Tabellenplatz befinden.

Die Gäste begannen stark und Übernahmen die Führung in dieser Begegnung während die Hausherren noch ein paar Minuten brauchten um in Tritt zu Kommen. Nach fünf Minuten gelang den Frieß-Schützlingen erstmals der Ausgleich zum 2:2. Vor Allem im Abwehrbereich  mangelte es auf Grund diverser Abstimmungsprobleme noch an Sicherheit, was die Oppurger ein ums andere mal zu Toren nutzten. Besonders Keeper Ronny Geyersbach (5 gehaltene Siebenmeter) war es zu Verdanken, dass die Hausherren in dieser Phase weiter im Spiel blieben. Oppurg gelang es dennoch sich zwischenzeitlich auf zwei Tore (5:7,16.Min.) abzusetzen. Die Gastgeber zeigten sich jedoch auch heute wieder von der kampfstarken Seite und glichen wieder aus(8:8,19.Min.). Ein gut aufgelegter Nico Geyersbach  sorgte nun auch erstmals in dieser Partie für eine Führung der SG die jedoch nicht lange bestand hatte, da Fehler im Angriffsspiel der SG rigoros durch die Gäste genutzt und in Tore umgemünzt wurden und so gelang es ihnen sich wieder auf  den alten zwei Tore abstand abzusetzen. Da die Hausherren auch an diesem Tag wieder über eine gesunde Portion Kampfgeist verfügten gelang es ihnen den zwei Tore Rückstand bis zur Halbzeit dank einer Leistungssteigerung in den letzten Minuten in den 12:12 Halbzeitstand zu Verwandeln, was der SG alle Möglichkeiten für den zweiten Durchgang offen hielt.

In der Halbzeitansprache von Trainer J. Frieß ging es vor allem um eine bessere Ausschöpfung der Möglichkeiten im Angriff und um eine bessere Abstimmung in der Abwehr,  da die Gäste immer noch zu viel Freiräume für das eigene Spiel hatten und zu oft mit Kreisanspielen zum Erfolg kamen. Gut Motiviert und mit dem unbedingten Willen dieses Spiel zu gewinnen, starteten Hausherren in die zweite Halbzeit und markierten sofort das Tor zur 13:12 Führung. Dennoch tat sich die Mannschaft weiterhin schwer ihre eigenen Vorteile auszuspielen. Überhastete Abschlüsse und Fehlabspiele eröffneten den Gästen wieder alle Optionen um ihrerseits wieder die Führung zu übernehmen und bis zur 38.Minute den altbekannten zwei Tore Vorsprung herzustellen. Die SG konnte nun jedoch mit einer Aggressiveren und besser stehenden Abwehr dagegenhalten und Konterte sofort durch Tore ihrer Rückraumschützen A. Zintl, F. Hoppe und N. Geyersbach.

Das Angriffsspiel der Gastgeber kam nun immer besser in Schwung und sorgte für ein Übergewicht der Spielanteile der SG. In der 41. Minute gelang Thomas Merten nach schönem Kombinationsspiel der Treffer zum 18:18 Ausgleich, was das Selbstbewusstsein der Mannschaft weiter stärkte und das Angriffsspiel noch sicherer machte. Die Gäste zeigten sich jedoch wenig beeindruckt und versuchten weiter über ihre stärkste Waffe, die schnelle Mitte, Druck auf die Abwehr der SG auszuüben und zu schnellen Toren zu kommen. Die Hausherren bewahrten allerdings die Ruhe und arbeiteten Weiter Konzentriert am Ziel „Punktgewinn“ gegen die unermüdlich kämpfenden Gäste. In der 46. Minute gelang es der SG erstmals im Spiel sich nach Treffern von N. Sarnow und T. Werner auf zwei Tore (21:19) abzusetzen. Die SG wurde nun immer Selbstbewusster und nutzte ihrerseits die Fehler der Gäste um die Errungene Führung weiter auszubauen (24:21,50.Min.). Auch Keeper A. Stützer trug mit schönen Paraden seinen Teil zum weiteren Führungsausbau bei.

Drei Minuten vor Schluss hatte sich die SG auf fünf Tore abgesetzt (28:23) was eine Vorentscheidung für diese Partie darstellte. Zwar konnten die Gäste nochmals Verkürzen, den 29:25 Sieg der SG Arnstadt/Plaue in dieser spannenden und von beiden Teams fair umkämpften Partie konnten sie jedoch nicht Verhindern. Die Gastgeber präsentierten sich in dieser Begegnung wieder mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung was durchaus optimistisch für die nächsten Spiele stimmt.

Arnstadt mit: R. Geyersbach und A. Stützer im Tor, T. Merten(1), S. Schüler(1), T. Werner(3), S. Heinzmann(1), F. Hoppe(7), A. Zintl(6), N. Sarnow(1), D. Sommer-Schmidt(1), T. Frieß(2), N. Geyersbach(6), P. Hoppe.
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« Antworten #5 am: 19.02.2008 - 23:25:50 »

HP Meiningen

SV Fortuna Großschwabhausen - ESV Lok Meiningen  38:18  (18:10)

Beim Mitfavoriten auf den Titel hatte die junge Lok-Mannschaft diesmal nicht den Hauch einer Chance. Mit einigen angeschlagenen Spielern (Grippe)  und ohne Chr.Ludwig und G.Fiebiger (Urlaub) war das Leistungsvermögen stark eingeschränkt. Das Fehlen des Rückraumes hatte sich schon im Vorfeld in den Köpfen festgesetzt. Gegen die körperlich und vor allem spielerisch überlegene Fortuna tat sich Lok schwer. Die Angriffsbemühungen wurden durch eine kompakte Abwehr und  aggressives Herantreten durch den Gastgeber sofort gestört. Eine ungewohnte Schwäche vom Siebenmeterpunkt zeigte sich schon in der ersten Minute, als M.Pfeiffer den ersten von 3 vergebenen  Strafwürfen nicht im Kasten des SV unterbringen konnte. Bis zur 15. Minute dominierte die Fortuna und zog auf 9:2 davon. Die vom Lok-Trainer genommene Auszeit bewirkte, dass danach konzentrierter zu Werke gegangen wurde. Lok legte spielerisch zu und erzielte gegen die beiden gut haltenden SV-Torhüter mehrere Treffer. Der Rückstand konnte verkürzt werden (13:8/26.). Der Fortuna-Trainer nahm sofort die Auszeit und stoppte die gute Phase der Gäste. Fortuna zog das Tempo an und vergrößerte den Vorsprung wieder, was in Halbzeit zwei so weiterlief. Die Lok-Jungs waren gegen diese schnelle und zielstrebige Spielweise der Fortuna überfordert. Dazu kam noch einen schlechte Chancenverwertung, zu ungenau wurde gegen die guten Torhüter des SV geworfen. Jetzt muss schnell der große Haken an diese Begegnung gemacht werden. Es hatte ja auch keiner aus dem Lok-Lager mit einem Punkt gerechnet. Von daher muss der Blick auf das kommende Heimspiel gegen Gera II gerichtet werden.

Fazit des Trainers D. Schulz.: Gegen diesen Gegner war unsere Mannschaft  überfordert.

Statistik: Menschner, H.Volkmar, J.Schulz 2, M.Baumann 1, Klimpke 2, Kirchner 3, St.Roßt 1, Pfeiffer 7/2, N.Volkmar 1, Schmidt, Brachmann 1

7m: SV 4/4  ESV 6/2                                                         
2 Min: SV 3   4        ESV    4
Schieri:  Schmidt / Geißler  Auma / Schleiz
Zuschauer:   150
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« Antworten #6 am: 20.02.2008 - 15:10:02 »

HP Großschwabhausen

Weiterhin in Rückrunde ungeschlagen !!

SV Fortuna Großschwabhausen - ESV Lok Meiningen  38:18 (18:10)

Die Fortunen, die bei der Sportlergala des Weimarer Landes am Vorabend in der Apoldaer Stadthalle als beste Mannschaft 2007 ausgezeichnet wurden und das bis tief in die Nacht das auch gebührend feierten, ließ gegen die Abstiegsbedrohten Meininger von der ersten Sekunde nichts anbrennen.
Vor wiederum guter Kulisse gingen die Hausherren schnell mit 4:0 ( 5. Min.) in Führung und machten das Hinspiel damit vergessen, als es dort nach 11:30 Min. immer noch 0:0 stand.
Mark Wichmann stand nach überstandener Daumenverletzung erstmals in der Rückrunde wieder in der Mannschaftsaufstellung und fand nach anfänglichen Problemen schon fast wieder zu alter Stärke zurück. Der Vorsprung wurde sogar bis zur 15. Minute auf sieben Tore zum 9:2 ausgebaut. Das Halbzeitergebnis von 18:10 geht voll in Ordnung, hatte doch leider die Abwehrarbeit etwas an Qualität nachgelassen und die Angriffe wurden zu oft überhastet abgeschlossen.
Mit Wiederanpfiff konnten die Fortunen innerhalb von nur sieben Minuten auf 24:12 ausbauen. Damit war längst die Vorentscheidung gefallen und die Meininger ergaben sich ihrem Schicksal.
Damit kommt es nun am 01.03. zum absoluten Schlagerspiel, wenn die Fortunen als Tabellenzweiter zum punktgleichen Spitzenreiter der HSG Werratal reisen. Extra zu diesem Spiel wird ein Fanbus eingesetzt, der 16.00 Uhr in Großschwabhausen losfährt.

Die Fortuna spielte mit: Roy Krumbholz und Jens Schröder im Tor, Jörg Heineman 8 (3), Martin Ehm 7, Nicky Resimius 5, Sascha Heinemann 4, Marcel Hänsgen 4, Robert Neumann 3, Mark Wichmann 3 (1), Jens Winter 2, Christian Schmidt 1, Maik Wichmann 1

7m: Fortuna: 4/4 Meiningen: 2/6
Strafminuten: Fortuna 3x2 Meiningen 4x2
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« Antworten #7 am: 20.02.2008 - 15:17:38 »

HP Gera

Zweite hat das Siegen nicht verlernt

Post SV Gera II - HV Ilmenau 55 31:20 (19:6)

Für das Team um Ersatztrainer, Frank Allgäuer, ging es in dem Spiel gegen Ilmenau bereits um Punkte die zum Ende der Saison sehr wichtig werden können. Beide Teams, sowie Apolda II, Meiningen und Oppurg trennen nur ein oder zwei Punkte, so dass man mit einem Sieg vom Platz 11 auf Platz 7 stürmen könnte.
Das Spiel begann und man sah eine hochkonzentrierte Geraer Mannschaft. Geordnet wurden die ersten Angriffe vollzogen, die Abwehr stand und mit Gunnar Steudel im Kasten ein siegeswilliger Keeper. Resultat daraus nach 14 gespielten Minuten hieß es 7:0 für das Postteam und dem Ilmenauer Trainer blieb nichts anderes übrig, als das fällige Team-Time-Out zu nehmen. Es zeigte eine kleine Wirkung, denn in der 16. Minute konnten die Gäste aus Ilmenau 2 Tore markieren, ehe die Geraer wieder 7 Tore in Folge zum 14:2 im Gästetor unterbrachten. Nach dem 15:4 in Spielminute 24 gönnte der Geraer Trainer seinen Männern eine Auszeit, um nochmal beruhigende Worte los zu werden. Sie hörten aufmerksam zu und so ließen sie auch in den letzten 6 Spielminuten der ersten Halbzeit nichts mehr anbrennen und machten mit dem 19:6 ein Halbzeitergebnis perfekt, was alles auf einen klaren Erfolg zielte.

Pause, und sicherlich gab es in der Kabine nur einen Satz: "Männer, das Spiel dürfen wir uns nicht mehr aus der Hand nehmen lassen."

Halbzeit zwei begann und die Geraer markierten wieder den ersten Treffer zum 20:6. Erst jetzt kamen die Gäste besser ins Spiel und erreichten Gleichwertigkeit, denn beim Torewerfen wechselte man sich ab. Aber es gelang dem Gästeteam nicht die Tordifferenz zu verkürzen. Die Postler hielten immer 10 oder 11 Tore Vorsprung, so dass an diesem Tage klar war, dass das Geraer Team nur als Sieger vom Parkett gehen kann. Beim 30:16 zwar mal drei Tore für die Gäste zum 30:19, aber mehr auch nicht. Am Ende ein hochverdienter 31:20 Erfolg, der dem Team für die nächsten Spiele genug Selbstvertrauen geben sollte.

Der Post SV Gera II spielte mit:  G. Steudel, Th. Poschbeck --- S. Haupt (2 Tore), M. Krätzel (6/1), M. Herzig (3), T. Loth (2), M. Günther (3/1), D. Fritsche (2), C. Altheide, P. Hujer (6), F. Raspel (7) und I. Basler
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« Antworten #8 am: 20.02.2008 - 15:37:55 »

OTZ Schmölln 19.02.2008

Souveräner Auswärtserfolg für Aufbau

Andreas Kyber als bester Mann - ungefährdete Führung schon zur Pause

WSV 1907 Neuhaus - Aufbau Altenburg 20:27

Das Ab und Auf der Altenburger Handballer, das bereits die gesamte Saison zu prägen scheint, hat beim ehemaligen Aufstiegskandidaten in positiver Hinsicht ihre Fortsetzung erfahren. Mit einer deutlichen Leistungssteigerung des gesamten Aufbau-Teams haben die Handballer aus einer zerfahrenen und von den Hausherren teilweise überhart geführten Partie einen souveränen Auswärtserfolg landen können. Wohl bereits spielentscheidend die Anfangsminuten der Begegnung, als das Aufbau-Team hochkonzentriert und vor allem Dank eines prächtig aufgelegten Schlussmannes Andreas Kyber gleich mal mit 5:0 vorlegen konnte. Die Hausherren kamen eigentlich überhaupt nicht ins Spiel und wussten sich bereits in dieser Phase lediglich mit rüden Attacken gegen das Aufbau-Team zu helfen, die gebührend vom Arnstädter Schiedsrichterpaar "honoriert" wurden.
Diese waren aber sicher auch Ausdruck ihrer Hilflosigkeit vor der kompakten Altenburger Deckung, die in den fünfmaligen "Siebenmetertöter" Kyber weiter ihren besten Mann aufboten und somit bereits einer ungefährdeten Pausenführung entgegensteuerten.

Nach dem Wechsel fast das gleiche Bild: Erstaunlich, dass die Aufbau-Handballer nun mit den äußeren Umständen sogar noch besser zurecht kamen, als die Einheimischen und ihren Vorsprung auch Dank eines Felix Harzendorf auf zehn Tore ausbauen konnten. Der WSV reagierte darauf noch aggressiver, was zehn Minuten vor Ende gar in einen Spielausschluss gipfelte.

Die Begegnung war aber längst entschieden, so das es die Doering-Schützlinge in den Schlussminuten etwas lockerer Angehen konnten und so noch einige Tore ihres Vorsprunges einbüßten, die beiden Auswärtspunkte sich aber redlich verdient hatten.

Was diese Wert sind, kann nun gegen den Tabellendritten aus Suhl an diesem Samstag unter Beweis gestellt werden.

Aufbau Altenburg trat in dieser Partie an mit: Schatz, Kyber, Beyer (4), Dietze (3), Moosdorf, Stark (2), Harzendorf (10), Wagenbreth, Melzer (4), Schörnig (3), Härtel (1).
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