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Thüringer Handball-Verband
08.01.2009 - 23:17:52 *
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Autor Thema: 18. Spieltag  (Gelesen 1152 mal)
Marco
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« am: 23.02.2008 - 23:57:14 »

23.02.2008  17:00
SV T&C Behringen/Sonneborn - Post SV Gera
[Hainichsporthalle Behringen]

23.02.2008  18:00
ThSV Eisenach II - Sonneberger HV
[Jahnhalle Eisenach]

23.02.2008  18:30
SV BW 1893 Goldbach/Hochheim - SV Thuringia Königsee
[Nessetalhalle Goldbach]

23.02.2008  19:00
HSV Ronneburg - HSV Apolda 1990
[Sporthalle Zeitzer Straße Ronneburg]

24.02.2008  16:00
LSV Ziegelheim - SV Hermsdorf II
[Wieratalhalle Ziegelheim]

24.02.2008  16:30
Ernestiner SV Gotha - SG Könitz/Saalfeld
[Sporthalle Ernestinumv Gotha]
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« Antworten #1 am: 25.02.2008 - 13:09:29 »

OTZ Sport  25.02.2008

Übersicht über die Spiele der Ostthüringer Teams

Kein Sieger im Spitzenspiel

Ronneburg 30:30 gegen Apolda - Königsee ärgert Goldbach - Erster Sieg für Könitz

Unentschieden 30:30 endete am Sonnabend in der Handball-Oberliga der Männer das HSV-Duell. Ronneburg, das bei Halbzeit 17:16 führte, versäumte beim 29:27 die Entscheidung. Apolda kam durch einen Siebenmeter zum Ausgleich. Das Spitzenspiel des 18. Spieltages wollten 200 Zuschauer sehen.
Ronneburg: Zehmisch, Wolf, D. Koska (2), T. Koska, Zänsler (6), Nowak, Ganzha (1), Bauer (2), Heidrich (7), Förster (9), Kusch (3), Meyer.

SV T&C Behringen/Sonneborn - Post SV Gera 24:27 (13:10)
Bis zur 55. Minute hielt Behringen dank einer starken linken Angriffsseite das 24:24. Gera kam in Unterzahl zum Erfolg, machte davor aus einem 16:19 ein 24:20.

Gera: Nedwed, Szlapka (1), Krech (9), Seidemann, Pfeifer, Botor (1), Teichmann (4), Remme (1), Mühlberg (3), Grützbach (2), Martin (6).

SV BW 1893 Goldbach/Hochheim - SV Thuringia Königsee 31:29 (16:14)
Königsee war trotz Mini-Kader und Hüttner-Verletzung (Verdacht auf Jochbeinbruch) auf Augenhöhe. Schmeißer vergab per Konter das 30:30.

Königsee: Cadek, Föhr, Knedlik (1), Dademasch (5), Pojonie (2), Hüttner (4), Schmeißer (7), Oldenburg (4), Najman (6), Lächa.

LSV Ziegelheim - SV Hermsdorf II 31:25 (20:9)
Souveräne Halbzeit von Ziegelheim, im zweiten Durchgang schluderte der Meister. Hermsdorf wachte auf und kam bis auf sechs Tore heran.

LSV: Urwank, Hahn, Rüger, Godlinski (2), Sense (6), S. Graichen (2), M. Jahn, Kühnert (3), Reusch (5), Moritz (3), D. Heinig (4), A. Heinig (6).

SVH II: Passarge, Herzig (2), Hobritz (7), Trautvetter, Bocek (1), Steinbach (1), Taubert (2), Opel, Parybyk (10), Werrmann (2).

Ernestiner SV Gotha - SG Könitz/Saalfeld 25:27 (10:15)
Erster Saisonsieg für die SG. Die Gäste führten schon 22:14. Am Ende wurde es noch mal unnötig eng.

SG: Lindig, Matussek, Höcker, P. Schmidt (4), A. Volkmar (2), S. Schmidt (2), Arnold (9), Gittner (1), M. Volkmar (2), Marcus Hinz (1), F. Dietzel (5).
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« Antworten #2 am: 25.02.2008 - 13:16:17 »

HP Goldbach

TLZ

Mehr Kampf und Krampf als große Klasse

SV BW 1893 Goldbach/Hochheim - SV Thuringia Königsee  31:29 (16:14)

Die Goldbacher Handball-Fans haben schon bessere Spiele ihrer Mannschaft gesehen, als das am Samstag gegen Königsee. Und dennoch gab´s keinen Grund zu meckern. Erstens, hat Blau-Weiß mit 31:29 gewonnen. Zweitens, kam nie Langeweile auf. Und drittens, lieferten die Protagonisten genügend Stoff für abendfüllende Gespräche. Beispielsweise darüber, wieviel Härte zum Handball gehört, ob ein Trainer immer Vorbild sein muss und wer mit den Nicklichkeiten angefangen hat.

Freunde werden die Oberliga-Handballer aus Goldbach/Hochheim und Königsee jedenfalls nicht mehr, so wie sie sich am Samstag angegiftet haben. Dass es überhaupt dazu gekommen ist, lag wohl an der fehlende Frische der Hausherren. Hätten die ihre Gäste an die Wand gespielt, wie man es von einer Spitzenmannschaft gegen ein “Kellerkind” erwarten kann, alles wäre gut gegangen. Doch statt dessen ließen sie sich auf ein Niveau herab, das sich nicht geziemt. Fairplay? Fehlanzeige! Während der gesamten ersten Halbzeit wogte das Spiel hin und her. Mal lag Goldbach mit einem Tor vorn (6:5/12.), mal setzte sich Königsee geringfügig ab (12:13/25.). Erst kurz vor der Pause, als Königsees Michael Hüttner mit Verdacht auf Kieferbruch ausgefallen war, legten Spielertrainer Sven Rothhämel und Dirk Andreas zwei Kontertore drauf. Halbzeitstand: 16:14.

Aus dem kleinen Goldbacher Vorsprung wurde ein etwas größerer (19:16/36.), weil Michael Stegner stets auf der Hut war, seinen Gegenspielern Bälle klaute und dadurch Kontertore ermöglichte. Vorne vollstreckten Olli Taubert und Florian Dejmek zuverlässig. Der Spielaufbau ließ aber zu wünschen übrig, genauso wie das Fairplay. Schöner Handball sieht anders aus.

Goldbach: Schneegaß, Harseim - Skowronek 2, Rothhämel 7, Dejmek 9, Taubert 6/3, Andreas 3, Stegner 3, Moratschke 1, Paslat.
7m: 5/4 (6/5).
Zeitstr.: 6×2 (5×2).

TA

Durchgewurschtelt

SV BW 1893 Goldbach/Hochheim - SV Thuringia Königsee  31:29 (16:14)

Favoritenschreck Königsee zeigte sich in der Nessetalhalle angriffslustig, doch die Goldbacher Handballer konnten in einem verkrampften Spiel ihren zweiten Tabellenplatz mit einem knappen Sieg verteidigen. Wie vor vielen anderen Handballspielen an diesem Wochenende, wurde auch in Goldbach dem tödlich verunglückten Karel Sabrsula vom HSV Bad Blankenburg mit einer Schweigeminute gedacht.

Die Ruhe war schnell vorbei, als Florian Dejmek mit zwei schnellen Angriffen zum 2:0 vorlegte. Doch dann wurden die Königseeer ihrem Ruf als Favoritenschreck gerecht und stellten ebenso zügig den 3:3-Gleichstand her. Das Spiel wurde sehr eng. Die Gäste führten zeitweise mit einem Tor, während die Goldbacher ihre Fehlerstatistik immer weiter ausbauten. Wenn Oliver Taubert in Szene gesetzt wurde, dann brannte es lichterloh vor dem Tor der Gäste. Mit drei Toren in Folge (10:9/18.) brachte er seine Farben kurzzeitig wieder in Führung. Ausgebaut wurde sie aber erst, als sich Trainer Sven Rothhämel selbst einwechselte (19.). Drei Trainertore, zwei Taubert-Siebenmeter und ein Treffer von dem kämpfenden Dirk Andreas brachten einen kleinen 16:14-Pausenvorsprung.

Nach dem Richtungswechsel blieb den Gästen zwar bis zum Abpfiff eine erneute Führung verwehrt, doch die Goldbacher verstanden es, eine 4-Tore-Führung kurz vor Ultimo noch einmal aufs Spiel zu setzen.

Dazwischen konnte keine Seite recht überzeugen. Die Gastgeber trafen zwar, präsentierten sich aber leider zu oft als Einzelkämpfer. Angreifer standen zu weit weg von der Abwehr. Im Tor gefiel Stephan Harseim, der immer in wichtigen Minuten zur Stelle war. Mitte der zweiten Halbzeit häuften sich die kleinen Gemeinheiten zwischen beiden Mannschaften. Versteckte Tätlichkeiten und Revanchefouls waren an der Tagesordnung. Die Schiedsrichter Kolb und Raßbach handhabten das Spiel grundsolide, konnten aber nicht immer alle Vorkommnisse erkennen. Leider wurde das vom Publikum nicht respektiert. Auch der überaus erfolgreiche Spielertrainer Rothhämel (7 Treffer) schoss zum Schluss übers Ziel hinaus. Mit dem sicheren Sieg im Rücken (31:29) begann er nur Sekunden vor Abpfiff eine kleine Rangelei, nachdem er wieder einmal unsanft gestoppt wurde.

“Wir haben heute ohne Spielintelligenz, mit mehr Krampf als Kampf gespielt”, schlussfolgerte er anschließend richtig. “Wir wurschteln uns so durch. Ich überlege nur, ob die Jungs überfordert sind oder ob ich Konditionstraining ansetzen muss.” Nach dem “unwichtigen” Pokalspiel in Ronneburg hofft Rothhämel auf eine bessere Leistung in 14 Tagen in Sonneberg.

Goldbach: Harseim/Schneegaß - Voigtritter, Skowronek (2), Dejmek (9), Mitrovic, Taubert (6/3), Andreas (3), Stegner (3), Moratschke (1), Rothhämel (7).
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« Antworten #3 am: 25.02.2008 - 13:22:16 »

HP Sonneberg

Sonneberg verliert gegen Bundesligisten

ThSV Eisenach II – Sonneberger HV 38:31 (21:14)

Die Handballer aus der Spielzeugstadt mussten am vergangenen Samstagabend mit einer deftigen Niederlage im Gepäck die Heimreise aus der Wartburgstadt antreten, doch der Ärger und die Enttäuschung weilten nicht lange. Man verlor ja nicht gegen die Bundesliga-Reserve, sondern eher gegen die Bundesliga-Mannschaft. Acht Spieler aus der ersten Mannschaft, sowie der komplette Trainerstab (u.a. H.-J. Ursinus) nahmen an dieser Partie teil und ließen den Gästen aus Sonneberg vor allem in der ersten Halbzeit kaum eine Chance. Dazu kamen noch zwei völlig überforderte Schiedsrichter aus Ilmenau (Heinzmann/Merten), die ihren Teil dazu beitrugen, dass man schon zum Pausenpfiff fast aussichtslos zurücklag.

Das Spielgeschehen gestaltete sich nur in der ersten Viertelstunde ausgeglichen, danach zogen die ThSV-Youngsters das Tempo gehörig an und konnten sich schon entscheidend absetzen. (15:10) Bis zum Pausentee erhöhten sie ihren Vorsprung gar noch, denn auf Sonneberger Seite machte sich schon etwas Resignation breit. Die Abwehr stand zu löchrig, sodass auch die beiden Torhüter kaum eine Chance hatten und im Angriff fehlte die nötige Durchschlagskraft. Mit hängenden Köpfen ging es in die Kabine. (21:14)

Nach dem Wechsel das gleiche Bild: Ohne den nötigen Biss lies man den Gastgeber gewähren und geriet immer mehr ins Hintertreffen. Beim 33:20 ahnten viele in der Halle schon Böses. Doch die Sonneberger besannen sich noch einmal und wollten auch die wiederum vielen mitgereisten Fans nicht allzu arg enttäuschen. In der Abwehr etwas energischer und im Angriff mit dem nötigen Glück, konnte der Abstand wieder verringert und eine kleine Schadenbegrenzung betrieben werden.(36:24, 38:28, 38:31) Zumindest kämpferisch konnten die Spielzeugstädter im zweiten Durchgang überzeugen und das honorierten auch die zahlreichen Fans mit ordentlichem Beifall nach dem Spiel. Nun gilt es diese Niederlage schnell abzuhaken und sich auf die neuen Aufgaben zu konzentrieren. Am kommenden Wochenende sind die Sonneberger zwar spielfrei, doch eine Woche später kommt es zum nächsten Knaller, wenn man in der heimischen SBBS-Halle den Tabellenzweiten aus Goldbach/Hochheim empfängt.

Erwähnenswert bleibt die Gedenkminute kurz nach Anpfiff des Spiels. In der vergangenen Woche verlor der Akteur Karel Sabrsula des HSV Bad Blankenburg bei einem tragischen Autounfall sein Leben. Auf diesem Weg möchte auch der Sonneberger Handballverein noch einmal sein tiefes Mitgefühl und aufrichtige Anteilnahme gegenüber allen Beteiligten aussprechen.

Sonneberg: de Rooij, Werner; Schmidt (3), Müller (4), R. Blechschmidt (3), M. Blechschmidt (8/3), Poser (2), Gurtowoi (6), Kroll (2/1), Kienel, Sydorchuk (3)

Eisenach: Luckert, Nositschka; Weiß, Luther (10), Emmelmann (4), Riehn (4), Wöhler (3), Szep-Kis (3), Drieß (1), Lumpe (8/1), Wernicke (1), Schulze, Trautvetter (4)
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« Antworten #4 am: 25.02.2008 - 13:25:16 »

HP Eisenach

Oberligapunktspiel als Trainingseinheit 

ThSV Eisenach II - Sonneberger HV  38:31 (21:14)

„Sinn erfüllt, neben den zwei Punkten“, so das Kurzfazit von Hans-Joachim Ursinus nach dem 38:31 (21:14) des ThSV Eisenach II über den Sonneberger HV. Der Zweitligacoach des ThSV Eisenach saß mit seinem Co-Trainer Detlef Henkel am Samstagabend in der Jahnsporthalle auf der Trainerbank des Oberligateams. Aufgrund der eingeschränkten Trainingsmöglichkeiten während der Woche, die Heimstätte Werner-Aßmann-Halle war komplett in der Hand des Sommergewinns, nutzte Hans-Joachim Ursinus das Punktspiel des ThSV Eisenach II in der kleinen Jahnsporthalle zu einer Trainingseinheit für seine „Schäfchen“ bis zum 23. Lebensjahr in Vorbereitung des Zweitliga-Heimspieles am Dienstag, 26.02.08 um 20.00 Uhr gegen die HSG Düsseldorf. Sieben Feldspieler aus dem Zweitligakader, selbst Benjamin Trautvetter und Till Riehn, waren dabei. Die Zuschauer sahen eine von beiden Seiten temposcharf geführte Partie auf über weite Strecken hohem Niveau. Die Südthüringer sahen sich durch die namhafte Besetzung der Gastgeber zusätzlich motiviert. „Respekt, wie Sonneberg uns mit spielerischen Mitteln begegnete“, unterstrich Hans-Joachim Ursinus. Nach dem 33:20 (46.) schickte er alle bis dahin auf der Bank schmorenden Wechselspieler auf das Parkett, um auch ihnen Einsatzzeiten zu gewähren. Ein Qualitätsverlust war dann offenkundig. Die wackeren Gäste nutzten die Schlussphase zu beherzten Angriffszügen, vielfach von Roman Gurtowoi vom Kreis abgeschlossen, zu einer Ergebniskosmetik. Der mitgereiste eigene Anhang feierte das Team nach dem Abpfiff für den couragierten Auftritt.

Das Spiel begann mit einer Gedenkminute für den auf der Heimfahrt vom Training mit dem Pkw tödlich verunglückten Karel Sabrzula vom HSV Bad Blankenburg. Dem mit im Fahrzeug sitzenden Teamgefährten und Landsmann Peter Korbel, im Krankenhaus liegend, geht es den Umständen entsprechend. Der Verein ThSV Eisenach kondolierte auch offiziell beim Tabellenführer der Oberliga, dessen Partie aufgrund der tragischen Ereignisse am Wochenende nicht stattfand.

Mit Till Riehn auf der Regieposition, Daniel Luther im linken und Routinier Krsiztian Szep-Kis im rechten Rückram (Robert Weiß löste ihn in der Abwehr jeweils ab), Johannes Drieß auf Links- und Adrian Wöhler auf Rechtsaußen sowie Philipp Emmlmann am Kreis legten die Eisenacher von Beginn ein hohes Tempo vor. Respektlos hielten die Gäste dagegen. Robert und Martin Blechschmidt marschierten immer wieder den Körperkontakt regelrecht suchend in Richtung ThSV-Kasten. Viel Bewegung mit und ohne Ball waren beim ThSV Eisenach II angesagt, immer wieder mit klaren Hinweisen von der Bank begleitet. Ein Oberligaspiel als Trainingseinheit. Zunächst machte Daniel Luther mit platzierten Würfen aus dem Rückraum auf sich aufmerksam. Das 5:4 (9.) war sein 4. Treffer. Die Gäste egalisierten bis zum 6:6 (11.) postwendend. Philipp Emmelmann verletzte sich beim Torwurf. Benjamin Trautvetter übernahm die Aufgaben am Kreis. Daniel Luther ließ es weiter krachen, zog zum 9:6 (13.) ab. Sonnebergs Schlussleute Thomas Werner und Jan Class de Roij bekamen zunächst keinen Ball vor der Linie zu fassen. Till Riehn markierte mit verdecktem Wurf das 11:7 (15.). Das 13:9 resultierte aus einem sehenswerten Rückhandtreffer von Benjamin Trautvetter. Das Kombinationsspiel der Eisenacher kam auf Touren. Krisztian Szep-Kis glänzte mit Spielverlagerungen und gutem Auge für seine Mitspieler, schloss selbst einen Tempogegenstoß zum 15:9 (23.) ab. Kurz zuvor hatte ThSV-Keeper Sven Luckert einen Strafwurf von Sonnebergs Steve Kroll abgewehrt. Der ins Sonneberger Gehäuse zurückgekehrte Thomas Werner, einst mit dem HSV Suhl in der Bundesliga, fand nun eine bessere Einstellung zu den Würfen der Eisenacher. Mit Lars Lumpe kam auf Linksaußen frischer Schwung. Mit 9 Treffern binnen 35 Minuten machte der 18-jährige nachhaltig auf sich aufmerksam. Er hob das Leder elegant zum 19:12 (28.) ins Netz. Benjamin Trautvetter ließ kurz seine Extraklasse aufblitzen, traf auf Szep-Kis Vorlage zum 20:13 (29.) und 21:14 Halbzeitstand.
Wieder mit Philipp Emmelmann am Kreis ging es in die zweiten 30 Minuten. Der 40-jährige Thomas Werner im Sonneberger Kasten parierte mehrfach glänzend. Die Eisenacher forcierten das Tempo, kombinierten scharf und präzise. Adrian Wöhler ließ dem guten Thomas Werner beim 25:16 (38.) keine Chance. Es folgte der große Auftritt des Lars Lumpe. Fünf der sieben Treffer zum 32:20 (45.) resultierten aus variantenreichen und technisch versierten Würfen des Lockenkopfes von Linksaußen. Daniel Luther bediente Philipp Emmlmann am Kreis, der zum 33:20 (46.) vollendete. Die Gäste, nur phasenweise mit Manuel Müller im Vorwärtsgang, bauten vornehmlich auf die Durchschlagskraft der Gebrüder Blechschmidt, die beherzt die Zweikämpfe regelrecht suchten. Roman Gurtowoi, der alte Haudegen, brachte sich am Kreis immer wieder geschickt in Position, bekam das Leder auch maßgerecht, zirkelte es an Andreas Nositschka vorbei ins Netz. Beim ThSV Eisenach II übernahm Florian Schulze die Kreisposition, kam Kapitän Daniel Wernicke auf Rechtsaußen. Die Eisenacher scheiterten mehrfach unkonzentriert oder am nun glänzend haltenden Oldie im Sonneberger Kasten. Trotz Foulspiel von Robert Blechschmidt traf Daniel Luther zum 38:28 (57.). „Ich wollte auch Florian Schulze zum Torerfolg verhelfen“, so Trainer Hans-Joachim Ursinus und betraute den Youngster mit der Aufgabe eines Siebenmeters. Der 22 Jahre ältere Schlussmann blieb in diesem Duell jedoch Sieger. Manuel Müller zeichnete sich mit dem 31. Gästetreffer für den Schlussstand zum 38:31 in einem kurzweiligen Handballspiel verantwortlich.
Der ThSV Eisenach II und der HV Sonneberg tauschten die Tabellenplätze. Die Wartburgstädter belegen nun Platz 4, die Südthüringer Rang 6. „Für mich wichtig, die zusätzliche Trainingseinheit in Form eines Oberliga-Wettkampfes“, stellte Hans-Joachim Ursinus noch einmal heraus. Vielleicht hat ja der HV Sonneberg zu einer faustdicken Überraschung in der 2. Handballbundesliga am morgigen Dienstag beigetragen, wenn der ThSV Eisenach dem Tabellen-Zweiten HSG Düsseldorf einen heißen Abend liefern will….

ThSV Eisenach II: Luckert, Nositschka (ab 31.); Emmelmann (5), Trautvetter (5), A. Wöhler (3), Wernicke, Luther (9), Schulze, Lumpe (9/2), Weiß, Drieß, Riehn (4), Szep-Kis (3)

Sonneberger HV: Werner, Class de Roj (12.-20.); Schmidt (3), Müller (4), R. Blechschmidt (3), M. Blechschmidt (8/3), Poser (2), Gurtowoi (6), Koll (2/1), Kienel, Sidortchuk (3)

Zeitstrafen: ThSV II 6 x 2 Min. - Sonneberg 3 x 2 Min.
Siebenmeter: ThSV II 3/2 – Sonneberg 6/4
Schiedsrichter: Heinzmann/Merten (Ilmenau/Langewiesen)
Zuschauer: 70
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« Antworten #5 am: 25.02.2008 - 13:27:08 »

HP Königsee

Königseer in Goldbach vor einer Überraschung

SV BW 1893 Goldbach/Hochheim - SV Thuringia Königsee 31:29 (16:14)

Gute Vorstellung
 
Thuringia hatte sich auf einen heißen Tanz eingestellt, denn der Frust saß noch tief beim Gastgeber, welcher bekanntlich die Hinrundenpartie in der Rinnestadt verlor und letzte Woche überraschend in Hermsdorf ebenfalls Federn lassen musste gegen einen vermeintlich Kleinen des Thüringer-Handball-Oberhauses. So ging es für die Gäste nur darum, ein Debakel zu vermeiden und sich achtbar aus der Affäre zu ziehen. Und wie das die Varchmin-Schützlinge taten, sorgte für Erstaunen. Sie präsentierten sich gleichwertig und ließen den Tabellenunterschied vergessen. Thuringia versuchte über die Konzentration in sein Spiel zu kommen, was nicht schlecht aussah. Doch beim Abschluss haperte es, so dass zunächst drei Anläufe nichts brachten. In dieser Zeit versenkten die Gastgeber bereits zweimal, welche in ihren Aktionen ebenfalls nicht sicher wirkten. Königsee löste das Dilemma, drehte den Spieß und war urplötzlich vorn (3:2, 5.). In diesen Minuten hatten die Thuringia-Akteure die Möglichkeit sich etwas abzusetzen, was nicht gelang. Goldbach/Hochheim konnte sofort das Blatt wenden und zwang die Ostthüringer zur erneuten Aufholjagd, die mit dem jeweiligen Ausgleich gelang (5:5, 10.). Diese Konstellation änderte sich auch in den weiteren Minuten nicht, in denen die Chance bestand, sich wieder in Vorderhand zu bringen, was die Varchmin-Schützlinge erst ausließen, jedoch Najman gelang (8:7, 15.). Die Freude währte allerdings nicht lange, da waren die Blau-Weißen wieder vorn (10:9, 19.). Was die Gäste zu diesem Zeitpunkt boten, beeindruckte schon, zumal Hüttner seine Farben ein weiteres Mal in Front warf (11:10, 23.). Die Partie blieb auch weiterhin sehr abwechslungsreich, in der die Königseer vorn blieben (13:12, 25.), allerdings vergaßen, sich abzusetzen. Kurz vor der Pausensirene ließ Thuringia weitere Angriffe ungenutzt, was die Gastgeber nutzten und das Spiel erneut drehten (16:14, 27.).
Mit dem Wiederanpfiff zum zweiten Durchgang fehlte bei den Königseer verletzungsbedingt Hüttner, jedoch eröffnete Pojonie den Torreigen. Beide Mannschaften fanden langsam wieder zu ihrem Spiel und hielten es weiter spannend. Königsee stemmte sich auch weiterhin gegen den Angriffsdruck des Tabellenzweiten, hielt dagegen und hatte die Ausgleichschance, welcher versagt blieb (18:19, 38.). Die Gäste liefen weiter einem Zwei-Tore-Rückstand hinterher und mussten nun auf der Hut sein. Just in diesem Moment ging es auch für Pojonie verletzungsbedingt nicht mehr weiter. Die Rinnestädter wirkten nun verunsichert im Vorwärtsgang, was die Gastgeber nutzten (22:19, 45.). In diesen Minuten schien sich die Spielentscheidung anzubahnen, doch die Königseer wehrten sich (22:24, 48.), bekamen allerdings Goldbach/Hochheims Spielertrainer Rothämel nicht in Griff, der nach Belieben erhöhte (26:22, 51.). Die Rinnestädter warfen ihr Kämpferherz in die Waagschale und verkürzten durch Schmeißer (25:26, 53.). Das beeindruckte die Blau-Weißen nicht, welche sich erneut absetzten (29:25, 55.). Thuringia gab auch weiterhin nicht auf, wehrte sich, wahrte sein Gesicht und hatte bei entsprechender Cleverness durchaus die Möglichkeit, für einen Paukenschlag zu sorgen (28:30, 58.)

Thuringia: Cadek, Föhr - Knedlik (1), Lächa, Dademasch (5), Pojonie (2), Hüttner (4), Schmeißer (7), Oldenburg (4), Najman (6).
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« Antworten #6 am: 25.02.2008 - 13:29:16 »

HP Gotha

Minikader, Maxikater

Ernestiner SV Gotha - SG Könitz/Saalfeld  25:27 (10:15)

Mit dem vierten Strafwurf machte Martin Arnold, neunfacher Könitzer Torschütze, den ersten Saisonsieg perfekt. Der war verdient. Andersrum: Wer so spielt, wie die Gastgeber es taten, der ist es nicht wert zu gewinnen. Bis weit in die zweite Halbzeit hinein stand fest: Die Partie könnte noch stundenlang dauern, Gotha wird das Blatt nicht wenden. Hätten sie aber am Ende noch fünf Minuten mehr gehabt, die Ernestiner hätten das Spiel gekippt. Vielleicht. Wohl eher nicht.
Die Gäste retteten sich jedenfalls über die Ziellinie und feierten im Anschluss ausgelassen. Ausgelassen hatte der ESV allerbeste Torgelegenheiten. Nach den ansprechenden Leistungen der letzten Wochen herrscht jetzt erstmal Katerstimmung. Doch wem der wenigen anwesenden Spieler soll man die Schuld in die Schuhe schieben? Da findet sich niemand, denn versagt hat die kleine Mannschaft im Großen und Ganzen; personelle Alternativen fehlten auf der Bank.
Zu allem Verdruss erhaschte Max Meß kurz vor dem Seitenwechsel bereits die dritte Zeitstrafe, als er während seiner zweiten schon wieder "einwechselte". Sein letzter Fehler im Spiel; der Rest konnte sich weiter am Verunstalten der Statistik beteiligen. Was in der ersten begann, fand in der zweiten Halbzeit seine tragische Fortsetzung: SG-Torwart Christian Lindig als Figur, die immer richtig steht, den Ball magisch anzieht, die Gothaer Schützen an sich selbst zweifeln lässt. Der Matchwinner, zweifellos.
Loslegen wollten die Ernstiner nach der Pause, denn was sind im Handball schon fünf Tore?! Drei weniger als acht. Mit 19:11 führten die Gäste nämlich kurze Zeit später. Nicht nur, dass Gotha versemmelte, was das Zeug hielt, auch die Deckung stand auf arg wackeligen Füßen. Erst deren Schlussoffensive im Paket mit nachlassender Kraft und Konzentration beim Gegner brachte Ballgewinne, die für eine Wende taugten. Jedoch nur bis zum technischen Fehler oder Abschluss Richtung Lindig. Zunächst auf vier (20:24), ja - oh Wunder, oh Hoffnung - sogar auf zwei Treffer (24:26) kamen die Einheimischen heran. Dann - oh Hofmann - Stürmerfoul, letzte Chance vertan!
Bereits im Hinspiel hatten die Ernestiner mit dem Aufsteiger große Probleme gehabt, retteten damals gerade noch ein Remis. Nun ging's gänzlich daneben, wenngleich Coach Utz Wandtke seinen vor Anpfiff geäußerten Wunsch erfüllt bekam: "Bitte diesmal mehr als zwei Tore in der ersten Viertelstunde!". Es waren vier, als der ohnehin schon vergrippte Thomas Dietz in der 14. Minute die Auszeit nahm. Vom Tabellenschlusslicht hatte man da bereits die doppelte Anzahl bitterer Pillen geschluckt. Gute Besserung, ESV!
ESV: Steinbrecher - Jicha 5/4, Wandtke 3, Perner 1, Irmisch 2, Behling 1, Stegner 6/1, Hofmann 7
Strafwürfe: 7/5 (SG 4/3)
Zeitstrafen: 8 (9)
Schiris: Grußdorf/Breier (Nordhausen)
Zuschauer: 150
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« Antworten #7 am: 25.02.2008 - 13:36:38 »

HP Gera

Auswärts weiter erfolgreich

SV T&C Behringen/Sonneborn - Post SV Gera 24:27 (13:10)

Am Sonnabend ging es für die Oberligahandballer zum Liganeuling nach Behringen/Sonneborn. Das Spiel wurde überschattet von der Nachricht aus Bad Blankenburg und dem tödlichen Verkehrsunfall von Karel Sabrsula. Das Spiel begann auch dementsprechend mit einer Gedenkminute.
Im Gegensatz zu den letzten Punktspielen fanden die Gäste aus Gera zunächst besser in Ihr Angriffsspiel. Die beiden Außen Stefan Martin und Jörg Mühlberg konnten immer wieder erfolgreich abschließen. Die Stärke der letzten Wochen- die Abwehr offenbarte dagegen einige Schwächen und insbesondere die linke Angriffsseite der Gastgeber mit Christopher Kohls und Mirko Brachmann fand immer wieder die Lücke im Abwehrverbund. So verlief bis zum Spielstand von 9:9 das Spiel ausgeglichen mit wechselnder Führung. Die Schlussphase der ersten Halbzeit ging dann ganz klar an die Gastgeber und der Halbzeitstand von 13:10 war verdient, weil spielerisch und kämpferisch die Gäste in dieser Phase nicht mithalten konnten.

Die zweite Halbzeit begann und verlief bis zur 40. Minute (19:16) nach dem Geschmack der 200 Zuschauer in Behringen. Die Männer um Kapitän Stefan Martin mussten sie jedes Tor schwer erarbeiten. Der Gegenangriff der Gastgeber führte dann meist zum Torerfolg, so das der 3 Tore Vorsprung Bestand hatte. Die Zuschauer spürten die Chance dass Ihre Jungen das Spielfeld als Sieger verlassen könnten. In dieser Phase machte sich die Einwechselung von Christian Szlapka bezahlt. Er parierte einige Bälle von Christopher Kohls und nahm damit der starken linken Angriffsseite der Gastgeber die Wirkung. Dies sollte dann auch die Basis für eine Zwischenspurt der Gäste aus Gera sein. Der Gastgeber verlagerte sein Spiel komplett auf den Rückraum. Peter Nedved kam zurück ins Tor und war sofort im Spiel. Jetzt funktionierte wieder das Abwehrsystem der letzten Spiele. Das Zusammenspiel Torhüter- Abwehr brachte Ballgewinne und die wurden jetzt im Angriff verwertet. Klappte es dabei aus dem Spiel heraus nicht war es Karsten Krech , der per 7m erfolgreich. Die Post kam ran, glich aus und zog vorbei. Nach 50 Minuten war das Spiel gedreht und die Postler führten 24:20. Entschieden aber noch gar nichts. Das der Gastgeber bis zur letzten Minute kämpft wusste man aus dem Hinspiel. Zusätzlich bekam der Gastgeber Rückenwind durch Zeitstrafen der Geraer in den letzten 10 Minuten. 4 mal 2 Minuten und eine rote Karte eine schwere Hypothek für die Waldenburger- Sieben. Die Hallenuhr zeigte die 57. Minute und der Gastgeber war dran- Ausgleich 24:24. Die Halle stand Kopf, Auszeit - die Geraer schwören sich ein zu fighten und die 2 Punkte mitzunehmen. Der Spielfilm der letzten Minuten dann- Abwehr- Gegenstoß Post-7m- 25:24. Ballgewinn in der Abwehr -Gegenstoß- Stefan Martin trifft zum 26:24. Parade Petr Nedved - erneut Gegenstoß Sebastian Teichmann erhöht auf 27:24. Schlusspfiff.

Letztendlich ein verdienter Sieg, indem die Erfahrung aus vielen Jahren Oberliga am Ende die Entscheidung brachte.

Der Post SV Gera spielte mit:  P. Nedved, Ch. Szlapka (1) --- K. Krech (9/6), H. Seidemann, E. Pfeifer, D. Botor (1), S. Teichmann (4), M. Remme (1), J. Mühlberg (3), M. Grützbach (2) und St. Martin (6). 
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« Antworten #8 am: 25.02.2008 - 13:45:46 »

HP Ziegelheim

LSV Ziegelheim - SV Hermsdorf ll 31:25 (20:9)   

Ohne größere Probleme haben die LSV-Männer ihren Aufwärtstrend in der Tabelle gegen Kellerkind Hermsdorf bestätigt. Am Ende betrieben die Gäste aufgrund Ziegelheimer Nachlässigkeiten noch deutlich Ergebniskosmetik, gefährden konnten sie den Sieg der Hausherren jedoch nie. Das Spiel selbst ist schnell erzählt.

Mit einer Gedenkminute ehrten die beiden Mannschaften, das Schiedsrichterpaar und die Zuschauer zu Beginn des Spieles den am vergangenen Donnerstag bei einem Autounfall tödlich verunglückten Spieler des HSV Bad Blankenburg Karel Sabrsula, der uns Ziegelheimern trotz aller sportlichen Rivalität als ein stets korrekter und fairer Sportler in Erinnerung bleiben wird.

Der LSV stand danach sicher in der Abwehr und fuhr bereits in der Anfangsviertelstunde mehrmals mit dem Gegenstoßexpress in Richtung Hermsdorfer Kasten (10:5, 15.). Im Positionsangriff machten sie auch wenig Federlesen. Andre Heinig traf wie er wollte, später gesellte sich sein Bruder David dazu. Nach Manndeckung gegen Steffen Moritz gab es schließlich auch reichlich Platz. Ralf Reusch legte dann noch drei Dreher am Stück nach (17:8, 25.). Praktisch war die Begegnung angesichts der haushohen Ziegelheimer Überlegenheit bis zur Halbzeit entschieden. Und wie die erste Hälfte aufgehört hatte, begann die zweite. Ziegelheim erhöhte auf 24:12  (40.) und schien sich dann doch mehr und mehr auf Verwalten des Resultats zu beschränken (28:16, 50.). Die letzten zehn Minuten taute dann der Gäste-Keeper auf, kaufte mehrere freie Bälle der Ziegelheimer weg und sorgte damit für Ungemach beim LSV und für einen Hermsdorfer Aufgalopp. Mit 9:3 ging die Schlussphase sogar recht deutlich an die Gäste. Änderte jedoch nichts an der Tatsache, dass die Ziegelheimer nach den erneuten Patzern der Konkurrenz wieder an den Medaillenrängen schnuppern.
 
LSV: Urwank, Hahn, Rüger; Godlinski (2), D. Heinig (4), S. Graichen (2), A. Heinig (7), Moritz (2/1), Reusch (5), Kühnert (3), Jahn, Sense (6/3)
Strafminuten: LSV 12 (incl. 1 RK); SV 6     
7m: LSV 6/4; SV 3/2
Schiedsrichter: Jung / Jung (Sonneberger HV)
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« Antworten #9 am: 25.02.2008 - 21:17:20 »

Infoline Könitz

Erster Oberligasieg für SG Könitz/Saalfeld

Ernestiner SV Gotha - SG Könitz/Saalfeld  25:27 (10:15)

Bei bestem Handballwetter reiste die Oberligavertretung der SG am Sonntag gen Gotha. Dort wartete der derzeitige Tabellenzehnte, gegen den in der Hinrunde der bis dahin einzige Punkt gelang. Die Gäste, welche auf Martin Dietzel, Michael Heerwagen und Mario Beyer verzichten mussten, begannen mit dem ersten Treffer der Partie durch Philipp Schmidt. Doch es dauerte nicht lange und die Ernestiner legten nach. Der wiederum gut aufgelegte Martin Arnold brachte die SG erneut in Front, bevor die Gastgeber ihren zweiten Treffer erzielten. Die Gäste spielten aus einer guten Defensive heraus und mit dem überragenden Christian Lindig im Tor weiter locker auf und warfen fünf Tore in Folge zum 7:2. Gotha verkürzte daraufhin auf 7:4, konnte die SG aber nicht wirklich aus dem Konzept bringen. Philipp Schmidt und Florian Dietzel verwandelten zum 9:4 und die Gastgeber legten zum 9:6 nach. In Unterzahl spielend, legten die Könitz/Saalfelder mit zwei Treffern von Andreas Volkmar weiter vor und Matthias Volkmar erhöhte sogar auf 12:6. Der Angriff harmonierte dabei über weite Strecken ganz gut, jedoch fanden die Hausherren immer wieder recht einfache Mittel, um Lücken in die Abwehr der SG zu reisen und um so auch auf 12:8 zu verkürzen. Die SG blieb aber weiter die spielbestimmende Mannschaft, was zum größten Teil Lindig zu verdanken war, der die Gothaer Angreifer mit glänzenden Paraden entnervte und so Sicherheit ins Spiel des Oberliganeulings brachte, welche sich dann im Angriff durch teilweise gut herausgespielte Torerfolge widerspiegelte. So trafen Arnold und Dietzel zum 14:8 und nach zwischenzeitlichem Anschluss der Gastgeber Stefan Schmidt zum 15:9. Nach einem weiteren Tor der Hausherren ging es in die Pause. Die Mannschaft, wohl auch etwas überrascht über die klare Halbzeitführung, war sich jetzt sicher, dass heute was drin ist, da Gotha scheinbar nicht gerade den besten Tag erwischt hatte.
So begann die zweite Hälfte wie die Erste mit einem Tor durch Philipp Schmidt, welcher sich kurz darauf mit seiner dritten Zeitstrafe vom Spielfeld verabschiedete. Der darauf folgende Anschlusstreffer der Hausherren irritierte die Gäste nicht weiter, denn mit einem Dreierpack erhöhte Arnold auf 19:11. Diesen Abstand behaupteten die Gäste dann bis zum 22:14 durch Tim Gittner. Gotha stellte daraufhin die Abwehr um und verteidigte jetzt offensiver, was sein Ziel nicht verfehlte. Plötzlich wurden die Gäste hektisch im Angriff und technische Fehler und unvorbereitete Würfe häuften sich. So gelang es den Ernestinern auf 23:18 und kurz darauf auf 24:20 zu verkürzen. Martin Arnold verschaffte der SG danach mit seinem achten Treffer wieder etwas Luft, jedoch brachte auch das keine Ruhe ins Angriffsspiel, zumal die Gäste jetzt ständig in Unterzahl auf dem Parkett standen. Gotha kam weiter ran und so stand es wenige Minuten vor Ende nur noch 26:24. Christian Lindig und Martin Arnold machten aber in Folge den ersten Saisonsieg perfekt. Erstgenannter krönte seine Leistung mit seinem zweiten im Spiel gehaltenen Strafwurf und Arnold verwandelte im Gegenzug seinen Strafwurf zum 27:24. Der letzte Treffer der Partie gehörte dann noch den Gastgebern, welcher aber im Jubel der SG nahezu unterging.

Lindig (TW), Matussek (TW); Arnold 9, Dietzel 5, P. Schmidt 4, S. Schmidt 2, M. Volkmar 2, A. Volkmar 2, Gittner 1, Hinz 1, Höcker
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« Antworten #10 am: 25.02.2008 - 21:19:14 »

HP Ronneburg

Wieder nicht gewonnen: Nur 30:30 gegen Apolda

Ronneburg kassiert elften Minuspunkt

HSV Ronneburg – HSV Apolda 1990  30:30 (17:16)

Die Ronneburger Oberliga-Handballer laufen zurzeit ihren erfolgreichen Auftritten vom Jahresbeginn hinter her. Auch gegen Apolda gab es letzten Sonnabend keinen Sieg.

30:30 endete die Partie zwischen dem Tabellendritten und Tabellenfünften. Die Mini-Krise konnte nicht gestoppt werden: nur zwei Punkte aus den letzten drei Partien. Die Ronneburger Handballer müssen aufpassen, dass sie nicht den angestrebten Medaillenplatz und damit das Startrecht im Mitteldeutschen Handball-Pokal verspielen. Momentan steht der Verein bei elf Minuszählern. Der Vorjahresmeister aus Ziegelheim rückt immer näher.

„Na sicher, sind wir nicht zufrieden. Wir wollten gewinnen, doch Apolda hat mit seiner schnellen Spielweise immer wieder für Gefahr gesorgt“, sagte Ronneburgs Trainer Stefan Koska nach dem Abpfiff.

Der haderte ein wenig den zwei Angriffen hinterher, als seine Jungs den 30. Treffer verfehlten. Ronneburg führte 29:27 und war in Ballbesitz. Erst wurde eine Aktion von Matthias Zänsler als Stürmerfoul abgepfiffen. Im zweiten Versuch unterlief einem Ronneburger ein technischer Fehler. Der mögliche Drei-Tore-Vorsprung war futsch. Dafür konnten die Gäste verkürzen. „Wenn wir da das dritte Tor vorgelegt hätten, wäre das Spiel zu unseren Gunsten gelaufen gewesen.“ Das glückt nicht.

Vorm Treffer zum 30:30 entschieden die Schiedsrichter auf Siebenmeter. Ein Apoldaer konnte den vom Ronneburger Torwart zurückspringenden Ball am Kreis fassen, wurde dabei gestört. Das reichte für den Pfiff. „Ich habe dann noch mal eine Auszeit genommen, doch die Zeit war fast abgelaufen“, sagte Koska-Senior.

Der sieht das Saisonziel nicht in Gefahr. „Man muss auch einmal auf das Restprogramm schauen. Da hat Goldbach noch einige Brocken vor sich“, sagte der Ronneburger Coach. Nächstes Wochenende treffen beide Medaillenkandidaten im Pokalhalbfinale in Ronneburg direkt aufeinander. „Wir wollen ins Pokalfinale, wir wollen den Pokal.“ Dieses Ziel hatte Stefan Koska bereits vorm ersten Pokalauftritt in dieser Saison geäußert. Noch zwei Siege fehlen zum Gewinn des Potts. Kreisläufer Oliver Meyer ist immer noch nicht hundertprozentig fit, deshalb wurde er nur in der Abwehr eingesetzt.

Ronneburg: Zehmisch, Wolf, D. Koska (2), T. Koska, Nowak, Zänsler (6), Ganzha (1), Bauer (2), Heidrich (7), Kusch (3), Meyer, Förster (9). 
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« Antworten #11 am: 26.02.2008 - 00:31:44 »

TLZ Gotha  25.02.2008

Drei-Tore-Führung hat nicht gereicht
 
SV T&C Behringen/Sonneborn - Post SV Gera  24:27 (13:10)

Etwa 58 Minuten durften die Behringen/Sonneborner Oberliga-Handballer auf einen oder sogar zwei Punkte hoffen. Doch nach der Schlusssirene standen sie einmal mehr mit leeren Händen da. "Ausschlaggebend war unsere schlechte Chancenverwertung. Am Ende haben wir zu überhastet abgeschlossen", analysierte Trainer Zdenek Vanek nach der 24:27-Heimniederlage gegen Post SV Gera.
Behringen/Sonneborn begann mit Florian Schenk auf der Spielmacherposition und kam nach einem 2:3-Rückstand gut ins Spiel. Christopher Kohls und Mirko Brachmann trafen zum 4:3. Nach dem 6:4 verwarfen die Gastgeber zwar zwei "Hochkaräter" und Gera konnte egalisieren, doch die Sonneborner behielten den Kopf oben.

"Konter-König" Chistopher Kohls baute mit gefühlvollem Heber die Führung auf 12:10 aus. Der eingewechselte, aber noch immer angeschlagene, Jindrich Kulhavy versenkte zur 13:10-Pausenführung.

Selbst nach dem Seitenwechsel sah es lange Zeit vielversprechend aus. Die Gastgeber lagen in der 44. Minute mit 19:16 vorn. Keeper Andreas Münch hatte mit einigen gelungenen Paraden Sicherheit ausgestrahlt. Doch plötzlich klemmte die Säge, mehrere Angriffe blieben ungenutzt. Die Geraer kamen zum 19:19. Nun begann eine turbulente Schlussphase. Die Ostthüringer enteilten auf 20:24, doch Sonneborn kämpfte toll und erzielte vier Tore in Folge zum 24:24 (58.). Als dann das Spiel auf des Messers Schneide stand, fehlte dem Neuling die nötige Cleverness.

Sonneborn: Münch, Busch - Blaß 6, Schenk, Brachmann 5, Kohls 5/2, Sv. Ehrhardt 3, Stehmann 2/2, Marx, Kulhavy 1, Albrecht 1, Hellmund 1, Voß, Neumann.
Strafwürfe: 6/4 (Post SV Gera: 6/6).
Zeitstrafen: 4x2 min (6x2 min / RK in der 57.).
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« Antworten #12 am: 27.02.2008 - 15:22:26 »

HP Holzlandpower

Ziegelheim überlegen

Hermsdorf verpasste Auftakt und hatte somit das Nachsehen

LSV Ziegelheim - SV Hermsdorf II  33:25 (20:9)

"Wenn man in Ziegelheim die ersten 30 Minuten so verpennt wie wir, hat man keine Chance auf einen oder gar auf zwei Punkte." Christian Escher, Trainer des SV Hermsdorf II, konnte sich nicht richtig freuen über die gute zweite Halbzeit seiner Jungs. Da war Bewegung in den Aktionen, da gab es endlich ein Laufspiel. "Dazu haben wir in der ersten Halbzeit auf ganzer Linie versagt", sagte der Cheftrainer über die blamable Vorstellung bis zur 30. Minute.

Hermsdorf II fand am Sonntag Nachmittag nicht statt - weder im Angriff noch in der Abwehr. Ziegelheim konnte schalten und walten, konnte durch die SVH-Deckung spazieren. Eine Gegenwehr oder ein Attackieren des spielführenden Mannes, das gab es nicht. 20 Gegentore in einer Halbzeit, das war schon unterirdisch.

Bloß gut, dass in der Hermsdorfer Umkleidekabine keine Lautsprecher hingen. Es muss sehr laute und vor allem sehr deutliche Worte gegeben haben. "Ja, ich bin in der Kabine zum Sch... geworden", bestätigte Escher. Der 11-Tore-Rückstand war nicht mehr aufzuholen. Wie Parybyk, Bocek & Co. ab der 30. Minute plötzlich aufspielten, entschädigte ein wenig für die Katastrophen-Halbzeit.
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