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Marco
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« am: 24.02.2008 - 00:01:16 » |
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23.02.2008 17:00 WSV 1907 Neuhaus - SG Arnstadt/Plaue [Guts-Muths-Sporthalle Neuhaus/Rwg.]
23.02.2008 18:00 SV Aufbau Altenburg - HSG Suhl [Sporthalle Goldener Pflug Altenburg]
23.02.2008 19:00 ESV Lok Meiningen - Post SV Gera II [Multihalle Meiningen]
23.02.2008 19:30 HV Ilmenau 55 - TSV 1898 Oppurg [Ilmsporthalle Ilmenau]
23.02.2008 19:30 HSV Apolda 1990 II - TSV Zella-Mehlis [Werner Seelenbinder Sporthalle Apolda]
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Marco
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« Antworten #1 am: 24.02.2008 - 00:20:22 » |
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HP Ilmenau
HV gewinnt Zitter-Abstiegsspiel gegen Oppurg!
HV Ilmenau 55 - TSV 1898 Oppurg 33:31 (16:18)
Zwei ganz wichtige Punkte konnte der HV am Samstagabend in der Ilmsporthalle gegen die Gäste aus Oppurg feiern. Der Abstieg ist damit noch nicht gebannt, aber jetzt steht die Mannschaft nicht mehr ganz so unter Druck. Dabei haben es die Ilmenauer versäumt, sich nicht nur kämpferisch zu steigern, die spielerische Steigerung lässt weiter auf sich warten. Beide Mannschaften waren sich der Bedeutung des Spiels bewusst und konzentrierten sich von Beginn an auf eine stabile personelle Ausgangsposition. Bei den Gastgebern war es häufig schon anders und blieb nicht ohne Folgen. Diesmal sollte aber alles anders werden und die Ilmenauer wollten weg vom Schießbudenimage und selbst die Akzente setzen. 5 Minuten ging dieses Vorhaben gut. Konzentriert im Angriff und auch beweglich in der Abwehr stand es nach dieser Zeit 4:0. Die Zuschauer hofften auf einen ähnlichen Fortgang des weiteren Spielablaufes und erkannten auch schnell die Ähnlichkeiten mit den letzten schwachen Spielen. Die Ilmenauer brachten keine richtige Ordnung in das Spiel, man vermisste einen sicheren Spielaufbau und die Schaffung gefährlicher Momente vor und im gegnerischen Kreis. Tore fielen aus Einzelaktionen oder dem Doppelpass mit dem Nebenspieler. Die Abwehr begann auf einzelnen Positionen doch wesentlich passiver zu arbeiten und prompt nutzten das die sich clever anpassenden Gäste zur Resultatskorrektur und bis zum Ende der Halbzeit zur Führung. Bis zur 8:7 Führung waren auch die eigenen Fehler noch überschaubar, bis dann Jacek Mularczyk in Manndeckung genommen wurde. Jetzt musste die Mannschaft beweisen, dass sie mit anderen Stärken in die Bresche springen kann. Sie schaffte dies nur ansatzweise, in dem sich Zillmann und später Brückner steigern konnten. Alles andere staunte nicht schlecht, weil die Gäste wieder die Gastgeber in eigener Halle klassisch auskonterten und so gezielt an der eigenen Führung arbeiteten. In der 27. min war es dann so weit. Über 15:16 schafften die Oppurger das 15:18 kurz vor dem Halbzeitpfiff. Jacek Mularczyk war es vorbehalten, mit einem direkten Strafwurf nach Abpfiff auf 16:18 zu verkürzen und das Signal für die zweite Halbzeit zu setzen. Nach Wiederanpfiff war schnell das 18:18 erreicht aber die Deckungsmisere und fehlenden Alternativen im Angriff überließen den Gästen weiter die Führung. Sogar in Unterzahl konnten die Gäste ihren Torestand ausbauen, die insbesondere auch über die Außenpositionen zu zahlreichen Toren kamen. Auf dieser Position konnten auch die Ilmenauer Torhüter nicht überzeugen und schafften so kaum einen eigenen Beitrag zur Deckungsstabilität. Als beim 23:23 der Ausgleich wieder erreicht wurde, brachte die zweite Herausstellung für die Gäste endlich einen Ilmenauer Vorteil, der auch genutzt wurden. Die einzigen 2 Kontertore der Gastgeber durch Brückner brachten den 26:23 Vorsprung für die Gastgeber. Auf dieser Basis brauchten die Ilmenauer nur weiter zu spielen, aber beim 30:29 waren die Oppurger wieder da. Dazwischen lagen 3 vergebene Strafwürfe der Ilmenauer, die die Gäste wieder auf die Platte zurückholten. Jetzt gab es eine echt spannende Schlussphase, die am Ende die Gastgeber als glücklichen Sieger sahen, weil wieder Jacek Mularczyk das 33:31 kurz vor Spielende erzielte. In einem sehr fairen Spiel waren die Oppurger nahe daran, beide Punkte zu entführen, verloren aber in den entscheidenden Momenten den besten Ilmenauer aus den Augen. Zwei Punkte waren gewonnen, die Fans, Zuschauer und Spieler freuten sich, aber gleich waren bei ersteren wieder die nächsten Spiele im Kopf. Mit solch einer Leistung kann kaum ein anderes Spiel gewonnen werden und der Auftrag zur Leistungssteigerung bleibt unbedingt weiter bestehen.
Für Ilmenau spielten: Güntzel, Hurtig; J. Mularczyk (8), M. Mularczyk (4), M. Dreher (1), St. Dreher (4), Zillmann (6), Hörnlein (4), Brückner (5), Gölitz, M. Esefeld, T. Esefeld, Langenhan Strafwürfe: Ilmenau: 7/4 Oppurg: 7/7 Strafzeiten: Ilmenau: ohne Oppurg: 3x 2 min
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Marco
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« Antworten #2 am: 25.02.2008 - 14:08:45 » |
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HP Arnstadt
Zwei Punkte vom Kammweg entführt
WSV 1907 Neuhaus - SG Arnstadt/Plaue 19:26 (8:12)
Am vergangenen Sonnabend stand für die Mannen von Trainer Jürgen Frieß die Reise zum gastgebenden WSV 1907 Neuhaus auf den Plan. Genauso wie die Hausherren wurde auch der Coach der SG von einigen Personalsorgen geplagt. Neben den nun schon seit längerem Verletzten Björn Schorr musste die SG nun auch noch auf den ebenfalls angeschlagenen Dirk Sommer-Schmidt sowie auf die Berufsbedingt fehlenden Florian Hoppe und Thomas Merten verzichten. Dennoch war das Vorhaben „Punktgewinn“ das erklärte Ziel der Spielgemeinschaft, auch wenn das Team vom Kammweg ein sehr gewichtiges Wörtchen bei der Punktevergabe mitzureden hat.
Den Besseren Start in die Partie erwischte zunächst erst einmal die SG, die nach drei Minuten 0:2 führte. Dennoch war eine gewisse Spannung vor allem auf Seiten der Hausherren zu Spüren, die unbedingt einen Sieg brauchen um ihren Tabellenplatz zu festigen. In der 7. Minute übernahmen die Hausherren zunächst kurzzeitig die Führung (3:2), was sich allerdings in der 11. Minute wieder durch eine 3:4 Führung durch die SG änderte. Vor allem die Abwehr der SG Arnstadt/Plaue lies in dieser Phase der Partie den Gastgebern noch zu viel Spielraum, was zusammen mit einigen Fehlwürfen eine deutlichere Führung der Gäste verhinderte. Erst in der 18.Minute ging ein spürbarer Ruck durch die Abwehrreihen der Frieß-Schützlinge, was sofort das Angriffsspiel positiv beeinflusste und für ein drei Tore Führung (5:8) sorgte. Selbst von einer doppelten Unterzahl in den eigenen Reihen lies sich die SG nicht beeindrucken und behielt die Führung weiterhin inne. Zwischen der 22. und der 27. Minute sorgten drei Kontertore der SG in Folge erstmals für einen fünf Tore Vorsprung (7:12). Es gelang den Gastgebern zwar nochmals auf vier Tore (8:12) zur Halbzeit zu verkürzen die SG konnte jedoch erst einmal mit einem kleinem Vorsprung in die Halbzeitpause gehen. Dennoch fand Trainer J. Frieß in der Kabine einige Kritikpunkte die angemahnt werden mussten, insbesondere die Chancenverwertung lies noch sehr zu Wünschen übrig da man sich dies gegen einen solchen Gegner absolut nicht leisten darf. Des weiteren muss im Abwehrbereich noch beherzter zu Werke gegangen werden um die Mannschaft vom Rennweg besser in griff zu bekommen.
Alle Mahnungen des Trainers beachtend legte die SG sofort einen Furiosen Start in die zweite Hälfte hin und konnte sich binnen kürzester Zeit auf sieben Tore (8:15,34.Min.) davonstehlen, was auch gleich für deutlich mehr Sicherheit im Spiel der SG sorgte. Vor allem ein an diesem Tag bestens aufgelegter Tilo Werner wusste zu überzeugen, genauso wie die beiden Keeper der SG, Ronny Geyersbach und Andreas Stützer, welche auch an diesem Tag mit tollen Paraden den“ Kasten“ hüteten und einigen „Hundertprozentigen“ den Weg ins Tor verwehrten.
In der 38. Minute hatte man sich schon einen recht Komfortablen acht Tore (10:18) Vorsprung erarbeitet was die Sicherheit im Spiel der SG eigentlich hätte stärken sollen, dennoch schlichen sich immer wieder kleinere Fehler ins Spiel was es den Hausherren leichter machte den Rückstand zwischenzeitlich wieder auf vier Tore (17:21) zu verkürzen. Auch durch eine weitere doppelte Unterzahl ließen sich die Frieß-Schützlinge nicht Entscheidend aus ihrem Konzept bringen und mehr als ein 18:22 (51.) erlaubte die SG schließlich auch nicht. Ab der 52. Minute erhöhte Arnstadt/Plaue die Schlagzahl und läutete den Endspurt ein. Die Gastgeber waren mussten nun auch ihrer personellen Unterbesetzung Tribut zollen, was sich durch Konditionelle Probleme bemerkbar machte. Die Verbleibenden Minuten standen ganz im Zeichen von Tilo Werner und Stefan Schüler die mit schönen Toren den Vorsprung der SG wieder ausbauten und gemeinsam mit einer guten mannschaftlichen Leistung den ungefährdeten 19:26 Auswärtssieg für die SG Arnstadt/Plaue sicherstellten.
Die Mannschaft konnte sich zu Recht über diesen Sieg freuen was sich auch in einer weiteren Stärkung ihres Selbstbewusstseins niederschlagen sollte. Man kann sich nun in Ruhe auf die weiteren anstehenden Aufgaben vorbereiten zumal das kommende Wochenende wieder Spielfrei ist.
Arnstadt mit: R. Geyersbach, A.Stützer; S. Schüler (2), T.Werner (7), S. Heinzmann (2), A.Zintl (4), N.Sarnow (4), B.Bielstein (3), T.Frieß (1), N.Geyersbach (3), P.Hoppe, S.Nießen
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« Antworten #3 am: 25.02.2008 - 21:23:39 » |
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HP Altenburg
Erste Männer mit letzten Aufgebot zum Sieg ! Halbe Mannschaft nicht einsatzfähig, der "Rest" erkämpft Sieg gegen Tabellendritten !
Unglück und Trauer in Bad Blankenburg ! SV Aufbau Altenburg – HSG Suhl 27:23 (14:15)
Die Aufbau Handballer konnten am Wochenende gegen den Tabellendritten aus Suhl nathlos an ihre gute Leistung der Vorwoche in Neuhaus anknüpfen und mit einer kämpferisch starken Einstellung ihren vierten Tabellenrang sicher verteidigen.
Dabei sah es zunächst nicht gut aus für das Aufbau Team , denn mit Stark, Harzendorf, Pohle, Wagenbreth,Gottwald und Bärbig stand fast eine komplette Mannschaft nicht zur Verfügung. Zudem gingen Härtel und Beyer angeschlagen in die Begegnung und dies sollte sich zunächst auch bemerkbar machen. So erwischten die Gäste den besseren Start und die knappe 4:6 Führung. Dabei offenbarten zunächst beide Mannschaften Anlaufschwächen mit der neu gewählten 4:2 Abwehrformation der Hausherren. Vor allem nutzten die Suhler dabei den freigewordenen Platz am kreis konsequent aus und konnten immer ein, zwei Tore vorlegen.
Zu Mitte der ersten Halbzeit aber hatten sich die Einheimischen auch im Abwehrverband gefunden und konnten mit abgefangenen Bällen über Melzer und Härtel erste eigene Konterattacken starten, die beim 9;9 nach 20 Spielminuten auch erstmals zum Ausgleich führten. Zwar gelang den Westthüringern dann noch einmal ein Zwischenspurt zum 11:14 aber genauso schnell hatte man wieder den Anschluß geschafft und konnte recht hoffnungsvoll in die Pause gehen.
In der appelierte Coach Doering noch einmal daran weiter besonnen und mit Überblick zu agieren und vor allem die Kräfte für die sicher alles entscheidente Schlussphase einzuteilen, wohlweislich das Spieler wie Moosdorf und Schörnig die gesamte Distanz gehen mussten.
Und die Altenburger gingen auch schnell mit 16:15 in Front, was die Gäste nun veranlasste Jan Melzer ab der Mittellinie in Pressdeckung zu nehmen, was die Sache für die Hausherren nicht unbedingt leichter machen sollte. Als sich für die Suhler jedoch immer noch nicht die erhoffte Wende anbahnte, ordnete man nun auch noch Olli Schörnig einen „eigenen“ Gegenspieler zu. Nun war natürlich viel Platz vor dem Kreis der Gäste und den nutzten die Altenburger nun durch geschickte Spielzüge konsequent und mit der eigenen 21:18 Führung. Hätte in dieser Phase der Schlussmann der Suhler Mannschaft nicht einige Male glänzend reagiert, wäre hier schon eine Vorentscheidung möglich gewesen. So kam es erneut zum 22:22 Ausgleich und wie erwartet mussten die Schlussminuten entscheiden. Die eröffnete Norman Schatz gleich mit drei Glanztaten und wieder der knappen Aufbau Führung. Als dann schon ein Zeitspiel drohte weil kein Altenburger anspielbereit war, wuchtet Olli Schörnig die Kugel aus 11 Metern zum 26:23 in die Maschen und sorgt nun für die Vorentscheidung. Die Gäste versuchen noch einmal alles, gehen nun in komplette Manndeckung über, aber das Aufbau Team verteidigt mit Glück und Geschick den Vorsprung und damit den Heimerfolg.
Der sollte unbedingt als Grundlage für das schwere Pokalhalbfinale am kommenden Sonntag beim Tabellenführer Bad Blankenburg genutzt werden. Indes scheint noch unklar ob dort überhaupt gespielt werden kann, denn der Handballgott meint es derzeit nicht gut mit den Titelfavoriten. Nach den überraschenden beiden Spielabgängen von Wendland und Heilwig vor drei Wochen hat das Schicksal dort ganz hart zugeschlagen. So waren am Donnerstag ihre beiden tschechischen Gastspieler auf der Heimfahrt vom Training in einen Autounfall verwickelt. Einer von ihnen, Karel Sabrsula, fand dabei den Tod, während der andere Peter Kordel gerademal mit den Leben davon gekommen ist.
Aufbau spielte mit: Schatz, Kyber, Beyer (6), Dietze (1), Moosdorf (5), Melzer (6), Härtel (2), Heilmann (1), Schörnig (6)
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« Antworten #4 am: 26.02.2008 - 01:17:42 » |
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HP Meiningen
Wieder ein Schritt nach vorne
ESV Lok Meiningen – Post SV Gera II 29:22 (11:9)
Nach dem Motto: wer 1:0 führt... (Gera) brachte Lok am Samstagabend die nächsten zwei Pluspunkte auf ihr Konto. Mit einer weiter gereiften Mannschaft, die auch spielerisch enorm zugelegt hat, zeigte Lok nach der 1:0-Führung für die Gäste (2.), dass sie dieses Spiel gewinnen wollte. Vor allem in der Abwehr ist ein höheres Niveau erreicht worden. Beweglich, aggressiv und effektiv gingen alle Lok-Spieler zu Werke. Vielleicht war der Lattenknaller (3.) von M.Baumann das endgültig letzte Signal zum Sturm auf die Punkte. Jedenfalls nahm J.Schulz erst einmal die Geschicke des ESV in die Hand und brachte seine Mannschaft mit zwei herausgekämpften Treffern in Führung (2:1/5.), die bis zum Ende nicht wieder abgegeben wurde. Der zweite Treffer verband sich auch mit einem Hinweis auf den weiteren Verlauf der Partie. Er wurde in Unterzahl erzielt. Auch danach, als Lok in doppelter Unterzahl spielte (6.), konnten die Gäste kein Kapital daraus schlagen. In den nächsten Minuten waren Pfeiffer und Ludwig die Meininger Schützen, die Lok mit 7:4 weiter nach vorne brachten. Mit dem zweiten Lattentreffer (14.) beendete M.Baumann dann seine persönliche Testphase des Materials und erzielte insgesamt 5 Treffer. In der zweiten Hälfte der 1.HZ kamen die Postler besser ins Spiel. Durch das Wahnsinnstempo, dass Lok, übrigens bis zum Schluss, spielte, schlichen sich doch hie und da Fehler ein. Die Ballverluste konnte Post aber nur teilweise in Treffer ummünzen, weil im Lok-Tor R.Menschner stand, der diesmal wieder einen sehr guten Tag erwischt hatte (24/3 gehaltene Würfe) und mehrere 100%ige Chancen der Gäste vereitelte. Bei Lok kam jetzt und in den ersten 10 Minuten der 2.HZ etwas Sand im Getriebe, man wollte manchmal zuviel und das zu schnell. So konnte Gera eine Minute vor Halbzeit noch bis auf 11:9 herankommen. Hier brachten sich vor allem St.Haupt (6/1Treffer) und M.Krätzel (6/4) ins Gespräch und Lok schaffte den 12.Treffer in den verbliebenen 50 Sekunden nicht mehr, dafür aber gleich nach der Pause. Gera´s Trainer hatte in der Kabine sicher ein paar passende Wort für seine Jungs gehabt. Sie legten in den ersten Minuten nach Wiederanpfiff richtig los zu und kamen bis auf 14:12 heran, begünstigt durch eine doppelte Zeitstrafe für die Gastgeber. Dann kam Lok auf volle Touren. Jetzt wurde gespielt und gekämpft, kein Ball verloren gegeben. In dieser Phase zeigte sich erneut, wie wichtig Routinier F.Baumann als Führungsspieler für die junge Lok-Truppe nach wie vor ist. Auch J.Klimpke hatte seine Nervosität überwunden und führte auf der mittleren Aufbauposition mit viel Übersicht Regie. Das Tore schießen vergaß er dabei auch nicht (3). Chr.Ludwig hatte sich im Urlaub gut erholt und ließ dem guten Gästetorhüter 8x keine Chance. Bis zur 48.Minute war Lok auf 22:15 davon geeilt. Die Auszeit (48.), die Post-Trainer R. Häseler nahm, um seine Jungs lautstark aufzurütteln, nützte nicht wirklich. Lok hatte sich freigespielt und einen beruhigenden Vorsprung erzielt. So konnte man über die unnötigen Abspielfehler durch Zaubern wollen in den letzten Minuten großzügig hinwegsehen. Gegen andere Gegner kann so etwas Punkte kosten.
Statistik: Menschner, H.Volkmar, Fiebiger, J.Schulz 4, F.Baumann 2, M.Baumann 5, Klimpke 3, Kirchner, St.Roßt, Pfeiffer 7/2, N.Volkmar, Ludwig 8, Schmidt, Brachmann
7m: ESV 2/2 Post 9/6 2 Min: ESV 8 Post 4 Schieri: Lugauer/Schuster (Erfurt) Zuschauer: 100
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Marco
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« Antworten #5 am: 27.02.2008 - 15:20:10 » |
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Infoline Oppurg
Die TSV-Handballer scheitern beim unmittelbaren Konkurrenten Ilmenau
HV Ilmenau 55 – TSV 1898 Oppurg 33:31 (16:18)
Der Spielplan bescherte den Oppurger Handball-Landesligisten am letzten Samstagabend eine weitere Auswärtspartie im Kampf um den Klassenerhalt. Der Gegner von der HV Ilmenau 55 wurde zwar im Hinspiel noch deutlich geschlagen, doch war nun die Ausgangssituation für beide Teams eine ähnliche und der unmittelbare Tabellennachbar ganz sicher nicht zu unterschätzen. Wieder einmal zeigten die Oppurger Akteure Licht und Schatten ihres Könnens. Kaum zu glauben, dass man die erstarkten Gastgeber unterschätzen würde, aber doch schien Oppurg gerade in den ersten 20 Minuten wie gelähmt. Ein wirklich wunderlicher Fakt, hatte man doch gerade in den Partien gegen Gegner aus höheren Tabellengefilden immer eine ordentlich Figur abgegeben. Nun im sogenannten Abstiegskampf, wo für die Teams von Platz Sieben bis Zwölf derzeit noch alles möglich scheint, war man mal wieder im ungünstigsten Moment wie blockiert. Dabei schien das Mittel schnell gefunden: Einfach den Ilmenauer Spielmacher in Sonderbewachung nehmen und damit das Angriffsspiel der Ilm-Städter entschärfen. Doch was war los? Erst einmal musste Oppurg nach völlig indiskutablen Start einer 4:0-Führung der Gastgeber hinterher laufen. Zu offen gestaltete die Oppurger Defensive ihr Spiel Fünf-gegen-Fünf. Nachdem auch der eigene Angriff endlich am Spiel teilnahm, war der Rückstand mittels schönen, wenn auch einfachen schnellen Durch- und Freispielens wieder wettgemacht und der Ausgleich zum 8:8 nach 13 Minuten vollbracht. Schon hier zeigte sich Routinier Dirk Nater auf Rechtsaußen als erster mit Normalform und bereitete abgeklärt endlich auch die erste Oppurger Führung zum 9:10. Dann der längst nötige Weckruf von Trainer Tom Kriesche per Auszeit in der 23. Minute. Kaum zu glauben war, wie lethargisch und unentschlossen in der Abwehr zu Werke gegangen wurde und warum im eigenen Angriff immer im vermeintlich falschen Moment das Tempo verschärft wurde, anstatt auch einmal ruhig abzuschließen. Seine Schützlinge schienen der kurzen Ansprache etwas entnommen zu haben, standen nun bis zur Pause besser und machten im Angriff nochmals Druck, was ein kleines Enteilen zum 15:18 möglich machte. Doch schon der kassierte Treffer mit dem Pausenpfiff per direkten Freiwurf aus gut 12 Metern hinterließ einen faden Beigeschmack und verhieß nichts Gutes für die zweite Hälfte. Hier gelang der HV auch gleich der Anschluss und später das 21:21, bevor Oppurg wieder zum besseren eigenen schnellen Spiel fand und auch wieder auf zwei Toren erhöhte. Hier wurde endlich auch der eigene Kreisläufer Ronny Luthardt gesucht und gefunden, was dieser mit vier Toren und zahlreichen erkämpften Siebenmetern zu nutzen wusste. Doch plötzlich lief auch noch mal der Gastgeber zu Hochform auf und forcierte das Tempo, um durch die zu großen Lücken in der Gästeabwehr zu stoßen. Schnell und schneller ging es weiter, was Oppurg veranlasste auch wieder ein paar mehr als gute Torgelegenheiten zu vergeben. Teils frei stehend wurden aus gedachten Würfen eher Rückgaben, was die HV wiederum zu einfachen Toren nutzen konnte und sieben Minuten vor Schluss sogar mit 30:27 in Front lag. Oppurgs Anrennen und Kampf wurde nicht mehr belohnt, der Ausgleich lag zwar in der Luft, aber wie schon im Laufe des Spiels sorgte eine schwer zu enträtselnde Entscheidung der Unparteiischen für ein Gastgebertor per Konter, anstatt das Foulspiel gegen Oppurgs agilen Patrick Escher zu ahnden. Dazu dann immer wieder ein Fauxpas eines jeden auf Oppurger Seite, der den Südthüringern in die Karten spielte. Nichtsdestotrotz verschenkte der TSV vielleicht eine Spur zu unkonzentriert zuvor das Spiel und die so wichtigen Punkte und muss die 33:31-Niederlage hinnehmen. Für den TSV 1898 Oppurg spielten: A. Fritz und S. Schrödel (im Tor), C. Wunderlich (2 Tore), P. Herzog (9/6x7m), F. Pechtl, J. Greiling (5), D. Nater (4), S. Kempe, J. May, P. Escher (6), R. Luthardt (4), P. Hellrung, M. Kirberg (1).
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