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Thüringer Handball-Verband
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Autor Thema: 12. Spieltag  (Gelesen 636 mal)
Marco
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« am: 24.02.2008 - 01:10:16 »

23.02.2008  15:00
1. SSV Saalfeld 92 - TSG Ruhla
[Dreifelderhalle Saalfeld-Gorndorf]

23.02.2008  17:00
TSV Motor Gispersleben - SV Hermsdorf
[Sporthalle Bukarester Straße Erfurt]

23.02.2008  17:30
HSV Apolda 1990 - LSV Ziegelheim
[Werner Seelenbinder Sporthalle Apolda]

23.02.2008  20:00
SV Aufbau Altenburg - HSV Weimar
[Sporthalle Goldener Pflug Altenburg]

24.02.2008  14:30
HSG Nordhausen - HBV Jena 90
[Ballspielhalle Nordhausen]
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Marco
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« Antworten #1 am: 25.02.2008 - 13:47:47 »

HP Ziegelheim

HSV Apolda 1990 - LSV Ziegelheim 33:25 (18:9)

Mit einem ansprechenden Resultat haben sich die Ziegelheimer Frauen beim aktuellen Titelträger und ungeschlagenen Tabellenführer aus der Affäre gezogen. In der ersten Hälfte hatten die Gäste einige Schwierigkeiten gegen den starken Apoldaer Angriff, wollten in einigen Situationen zuviel des Guten und wurden prompt ausgespielt. Bis zur Pause waren die Gastgeberinnen so bereits davon gezogen. Im eigenen Angriff agierten die LSV-Mädels manchmal etwas unglücklich und nicht kreativ genug, um die Apoldaer Deckung zu fordern. Endlich wieder überzeugend dagegen auf Außen Susann Weidauer, die auch aus ungünstigen Winkel einige Treffer beisteuern konnte. Auf der Gegenseite fügte sich Tina Herziger gut ein, markierte nach der Pause zwei Tore. Ihre Leistung aus der Vorwoche bestätigte einmal mehr Christina Harles, die mit zahlreichen straffen Knallern aus dem Rückraum der Torfrau der Glockenstädterinnen so manches Rätsel aufgab. Nach dem Seitenwechsel gelang es den Ziegelheimerinnen mit taktisch verbesserter Abwehrarbeit sogar einige schnelle Gegenstoßtore zu erzielen. Nach dem 19:23 war die Apoldaer Auszeit fällig. Und die verfehlte ihre Wirkung nicht und brachte die HSV-Frauen mit vier Toren in Folge wieder auf Kurs.
 
LSV: Welker; Schmelzer (2), Tausch, Federau, Harles (9), Weidauer (4), Herziger (2), Geilen (8/5), Wagner
 
Strafwürfe: HSV keine, LSV 5/5 
Strafminuten: HSV 6, LSV 4
Schiedsrichter: Reußner / Schmidt (Auma)
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« Antworten #2 am: 25.02.2008 - 13:49:23 »

HP Holzlandpower

Niederlage beim Letzten

Frauen verschenken Sieg – 24:29 in Gispersleben verloren

TSV Motor Gispersleben - SV Hermsdorf  29:24 (14:18)

War die Niederlage in Jena noch ein kleiner Betriebsunfall, gehörte das 24:29 vom Sonnabend beim Tabellenletzten Gispersleben schon in die Kategorie mittelgroße Havarie.

Hermsdorfs Frauen hatten wieder das kämpferische Element daheim gelassen. Als sie vor dem Abpfiff noch von der Niederlage von Ruhla in Saalfeld erfuhren, wuchs das Selbstbewusstsein. Bis zur Pause sah es ganz ordentlich aus.

Da konnte sogar das verletzungsbedingte Ausscheiden von Spielmacherin Maria Olbrich (26.) einigermaßen verkraftet werden. Dass ihre Gegenspielern für das Foul noch nicht einmal ein Zeitsstrafe sah, brachte Trainer Frank Olbrich das erste Mal in Rage. Sein Unmut über die beiden Schiedsrichterinnen aus Gera sollte noch wachsen, je näher sich das Spiel dem Ende näherte. "Ich möchte den beiden Frauen aus Gera nichts unterstellen. Aber persönliche Dinge gehören nicht aufs Spielfeld", sagte Olbrich. Der fühlte sich in mehreren Situationen benachteiligt.

Gispersleben kämpfte weiter verbissen. Beim 17:18 gelang der Anschluss, später ging es pari-pari weiter. "In den letzten 20 Minuten waren es obere Mächte, die das Spiel beeinflusst haben", sagte Olbrich, der sonst kein Schiri-Kritiker ist. Er sah aber schon einen Zusammenhang zu den Vereinswechseln der ehemaligen Geraer Spielerinnen nach Hermsdorf.

"Die größte Schuld tragen aber meine Frauen. Der Vorsprung wurde leichtfertig aus der Hand gegeben. Wir haben den Sieg verschenkt. 29 Gegentore sind einfach viel zu viel."

Die SVH-Frauen verpassten einen Mini-Vorsprung auf die Konkurrenz im Kampf um die Plätze zwei und drei. "Eines hat das Spiel deutlich gemacht. Wir können den Ausfall von Leistungsträgern wie Julia Hellmann und Maria Olbrich noch nicht kompensieren."
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« Antworten #3 am: 25.02.2008 - 13:57:37 »

TA Apolda  25.02.2008

Jetzt ist es nur noch Formsache

HSV Apolda 1990 - LSV Ziegelheim  33:25 (18:9)
 
Den Frauen fehlen derweil nach ihrem Erfolg gegen Ziegelheim nur noch drei Punkte zum Titel.
Mit ihrem 33:25 (18:9)-Heimsieg über den LSV Ziegelheim sind die Oberliga-Handballerinnen des HSV Apolda der Titelverteidigung einen Riesenschritt näher gekommen. Die Verfolger Hermsdorf und Ruhla nämlich verloren, damit beträgt der Vorsprung der verlustpunktfreien Apoldaerinnen auf den Rest der Tabelle sechs Spieltage vor Schluss schon zehn Punkte. Das bedeutet: Noch drei Zähler, und der zweite Meistertitel in Folge ist für Trainer Steffen Müller und seine Schützlinge Realität. Die Entscheidung gegen das chancenlose Kellerkind fiel schon in der ersten Hälfte, als Apolda von 5:2 auf 13:5 enteilte. Müller gab nach dem Wechsel der zweiten Reihe lange Einsatzzeiten - damit lief das HSV-Spiel nicht mehr reibungslos. Beim 23:19 musste der Coach mit Auszeit und Wechseln noch einmal gegensteuern, aber echte Gefahr gab es nicht mehr.
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« Antworten #4 am: 25.02.2008 - 21:29:45 »

HP Altenburg

Aufbau-Damen am Ende?Huh?

SV Aufbau Altenburg - HSV Weimar 21:28 (8:13)       

Es ist schon schlimm anzusehen, wenn eine Mannschaft sich am Tabellenende befindet. Die Altenburgerinnen sind wieder einmal voll drin im Abstiegskampf. Nur die Punktgleichen Ziegelheimerinnen befinden sich hinter den Altenburgerinnen. In der Bundesliga gäbe es spätestens jetzt die Trainerfrage. Bei den Skatstädterinnen kommt eine ganz andere Frage auf wenn man dieses grauenvolle Spiel gesehen hat. Will die Mannschaft überhaupt noch die kleinen Chancen nutzen und den Klassenerhalt von selbst schaffen oder verlässt man sich auf das Glück der „Tüchtigen“?

Am letzten Wochenende war die Mannschaft aus Weimar in Altenburg und man hoffte, dass man die 21:20 Niederlage aus dem Hinspiel ausgleichen könnte. Doch die Gäste wollten davon nichts wissen. Von Beginn an spielten sie einen temporeichen Handball. Die Altenburgerinnen konnten in der ersten Phase des Spieles immer noch mithalten. Doch der Druck der Altenburgerinnen lag in dieser Phase allein auf den Schultern von Neuzugang Christine Neumann. Nur durch Einzelleistungen gelang es den Gästen bis zum 6:6 auf den Fersen zu bleiben. Die Altenburger Abwehr war aber auch schon in dieser Phase des Spieles angeschlagen. Zu wenig wurde der Raum verteidigt und mehr und mehr wurde es ein Spiel von sechs Einzelspielerinnen. Und allein ein gut aufgelegte Kristina Krämer konnte die Angriffe der Gäste nicht immer parrieren. Die Gäste aus Weimar allerdings störte das sehr wenig. Aus einer aggressiven Abwehr heraus starteten sie ihr schnelles Spiel und begannen die Gastgeber an die Wand zu spielen. Vor allem die beiden Halbspielerinnen konnten machen was sie wollten und spielten bis zur Halbzeit einen respektablen 13:8 Vorsprung heraus.

Eine laute Predigt hätte die Heimischen vielleicht noch aufgeweckt aber der Tonfall in der Kabine war wohl eher der eines sehr gut laufenden Spieles.

Ein klares Zeichen wurde in der Pause also nicht gesetzt.

In der zweiten Halbzeit verschlechterte sich das Spiel. Beide Mannschaften waren jetzt nicht mehr auf das Handballspiel konzentriert. Die Weimaerinnen merkten, dass die Gastgeberinnen an diesem Tag kein Mittel fanden ihnen gefährlich zu werden. Mehr und mehr ging es um unfaire Kleinigkeiten auf beiden Seiten welche die oftmals nicht glücklich agierenden Schiedsrichter aus Gera viel zu harmlos ahndeten. So gab es in diesem Spiel schon 11 Zeitstrafen aber man hätte wesentlich mehr geben müssen. Trotz dieser Tatsache hätten es die Altenburgerinnen wohl an diesem Tag nicht geschafft, die Weimaerinnen zu schlagen. Ein Zwischenstand von 13:20 ließ böses ahnen. Kurzzeitig gelangen wieder ein paar schöne Einzelleistung aber gleich darauf hätte man am liebsten wegschauen können. Die Leistungsträger der Mannschaft wie Claudia Voigt und Iris Teichert konnten an diesem Tag  kaum Akzente setzen. Am Ende waren die Altenburgerinnen mit dieser herben 21:28 Niederlage gut bedient.

Wie geht es mit den noch Oberliga-Frauen weiter? Wird der Absteiger in diesem Jahr aus dem Altenburger Land kommen? Werden sich die Altenburger Damen nach 18 Jahre aus der Oberliga verabschieden oder kommt das mannschaftliche Gefüge in den nächsten Spielen so in Schwung, dass am Ende der sichere Klassenerhalt herausspringt? Das alles sind Fragen, die in den nächsten zwei Wochen von der Mannschaft geklärt werden müssen. Die nächsten Gegner kommen aus Gispersleben, Hermsdorf, Saalfeld, Apolda, Nordhausen und Ziegelheim. Im letzten Spiel in Ziegelheim kann, aber wir hoffen es nicht, der Absteiger in die Landesliga ausgespielt werden. Die Hoffnung ist groß, ein weiteres mal das Ziel Klassenerhalt zu erreichen.

Aufbau spielte mit: G. Wodrich, K. Krämer, Y. Dietrich 3 Tore, Claudia Voigt 6, I. Teichert 1, J. Kirmse 1, K. Böhme, Annekatrin Rudolph 1, R. Diener, N. Rexin 1, L. Winkler 2, C. Neumann 4, C. Parnitzke 1, J. Künzel 1.
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« Antworten #5 am: 26.02.2008 - 00:42:18 »

TA Nordhausen  26.02.2008

HSG musste am Ende noch zittern

Harzer SG Nordhausen - HBV Jena 90  37:35 (19:13)

Die Rehabilitierung ist gelungen, wenn auch nur zum Teil: Mit dem knappen Erfolg gegen Jena rückte die HSG wieder auf Platz 3 vor.

In der Handball-Oberliga der Frauen ist derzeit fast alles möglich. Bis auf Titelverteidiger Apolda, der an der Tabellenspitze immer einsamer seine Kreis zieht und lange ungeschlagen blieb, kann jeder jeden schlagen. Nach dem Tabellenletzten Ziegelheim, der zuletzt die HSG Nordhausen aus allen etwas zu selbstsicheren Siegesträumen riss, probten nun auch die beiden anderen aus dem Tabellenkeller den Aufstand und bezwangen Medaillenaspiranten. Hermsdorf unterlag in Gispersleben, und Apolda musste in Saalfeld die Segel streichen. Zugute kam dies der HSG Nordhausen, die durch den eigenen 37:35-Erfolg gegen den bisherigen punktgleichen Tabellennachbarn HBV Jena wieder auf Platz 3 vorrückte. Es war sogar Rang zwei möglich, wenn der Sieg höher ausgefallen wäre. Man führte schon mit neun Treffern, was gereicht hätte, um Hermsdorf nach Toren zu überflügeln. Doch durch unkonzentriertes Spiel in den letzten zehn Minuten konnte Jena noch einmal aufschließen.

Die blamable Niederlage in Ziegelheim hatte bei der HSG ihre Spuren hinterlassen. Man begann nervös mit Fehlabspielen und vergeigte die ersten klaren Chancen. Das eröffnete Jena immer wieder Kontermöglichkeiten. Nordhausen konnte nach dem 0:1 zwar immer vorlegen, doch die Gäste schafften bis zum 4:4 jeweils postwendend den Ausgleich. Dann aber hatten sich die Gastgeberinnen endlich im Griff. Das Konterspiel kam immer besser in Gang, und auch im Positionsspiel wurde die Jenaer Abwehr gehörig durcheinandergewirbelt. Da war auch die starke HBV-Torhüterin Jeanette Weigelt zumeist machtlos. Auf 8:4 enteilte die HSG und zwang Jena zu einer Auszeit. Die half aber nicht wirklich. Nordhausen vergrößerte den Vorsprung auf 11:5, ließ sich auch von drei Gegentreffern in Folge nicht vom Erfolgskurs abbringen und zog bis auf 17:9 und 19:11 davon, ehe Jena kurz vor der Pausensirene mit zwei Toren das Ergebnis noch etwas freundlicher gestalten konnte.

Nordhausen knüpfte nach dem Seitenwechsel sofort an die starke Vorpausenleistung an und hatte beim 24:15 erstmals neun Treffer Vorsprung. Nach dem 28:19 schlichen sich dann aber die ersten Nachlässigkeiten ein. Als dann auch noch Torhüterin Nancy Brodhuhn, ansonsten mit einer tadelsfreien Leistung, gegen eine frei auf sie zukommende Jenaer Spielerin ein dummes Foul unterlief und Nordhausen anschließend fast zwei Minuten nur mit vier Spielerinnen auf dem Feld stand, nutzten das die Gäste, um auf 24:28 heranzukommen. Noch einmal musste die HSG eine 4:6-Unterzahl in Kauf nehmen, aber die wurde wesentlich besser überstanden. Nancy Brohuhn parierte einen Strafwurf, und Steffi Weber und Angi Kwella gelangen in der Unterzahl Tore zum 31:25.

Viola Böttcher und noch einmal Steffi Weber schraubten den Vorsprung danach sogar wieder auf acht Treffer in die Höhe. Das Spiel schien zehn Minuten vor Schluss endgültig entschieden. Doch da trieb zum einen nun Jenas Torhüterin Steffi Weber fast zur Verzweiflung, kaufte ihr einen freien Wurf nach dem anderen ab, und zum anderen machte es sich die HSG mit viel zu engem Spiel direkt vor der Abwehr selbst schwer. Die Ballverluste häuften sich, und Jena bekam plötzlich Chance auf Chance serviert. 50 Sekunden vor Schluss stand es nur noch 36:34. Jenny Mohrigs zehntes Tor zum 37:34 sorgte für Aufatmen. Jena gelang nur noch ein Treffer. Die HSG aber hatte sich nach einer über weite Strecke souveränen Leistung noch einmal selber in Schwierigkeiten gebracht.

HSG: Brodhuhn - Grob, Neumann, Mohrig (10), Makarinus, Böttcher (5), Weber (5), Tapaninen (3), Kwella (10), Weinrich (4).
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« Antworten #6 am: 26.02.2008 - 01:05:46 »

OTZ Saalfeld  26.02.2008

Heimstark gegen Tabellendritten

Führung nach der Pause nicht mehr abgegeben

1. SSV Saalfeld 92 - TSG Ruhla 19:16 (9:7)

Die Heimstärke der SSV-Damen bekam am Wochenende auch der bisherige Tabellendritte aus Ruhla zu spüren. Eine Woche nach der torreichen 27:32-Niederlage im Auswärtsspiel bei HBV Jena zeigten sich die Saalfelderinnen vor allem stabiler in der Abwehr und kamen so zu ihrem fünften Sieg im sechsten Heimspiel.
Beide Mannschaften boten eine echte Abwehrschlacht und erlaubten sich gegenseitig zunächst kaum Torchancen. So war es vor allem Kristin Post, die mit drei Toren aus dem Rückraum ihre Mannschaft mit dem 3:3 in der zwölften Minute nach wechselnder Führung im Spiel hielt. Dann folgten für den 1. SSV Saalfeld sechs torlose Minuten, die Ruhla zu nutzen wusste und mit 3:6 in Führung zog.

Aber die Saalfelderinnen kamen eindrucksvoll zurück ins Spiel, denn mit fünf Toren in Folge wurde mit dem 8:6 nach 26 Minuten die Führung zurückerobert, die dann auch nicht mehr abgegeben wurde. Jennifer Grosse verwandelte dann noch ihren bereits dritten Strafwurf zur 9:7-Pausenführung.

Konzentriert ging die Mannschaft dann auch in den zweiten Spielabschnitt und zeigte ihre wohl zehn stärksten Minuten des Spieles. Vor allem Peggy Pleyer zeigte sich in dieser Phase endlich wieder treffsicher und hatte mit ihren vier Toren in dieser Phase großen Anteil an der 15:9-Führung.

Aber der Favorit aus Ruhla kam nochmals zurück und konnte bis zur 46. Minute auf 15:13 verkürzen. Eine Auszeit brachte wieder Ruhe ins Spiel. Zwar konnten die SSV-Damen nun im Angriff nicht mehr unbedingt überzeugen, hielten aber mit einer kämpferisch starken Leistung in der Abwehr ihren Gegner auf Distanz und damit den verdienten Sieg fest.

Mit beiden gut haltenden Torfrauen im Rücken war die Abwehrarbeit auch der Schlüssel zum Erfolg. Damit festigte die Mannschaft ihren sieben Tabellenplatz mit nunmehr 10:14 Punkten.

Für Saalfeld spielten: Barten, Gentzsch - Pleyer (4), Post (4), Grosse (4/4), Röhner (2), Miemel (1), Slabon (1), Bogdan (1), Pino (1), Kurzhauer (1), Walther, Fröhlich.
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« Antworten #7 am: 26.02.2008 - 01:12:11 »

OTZ Jena  26.02.2008

In Nordhausen 72 Treffer
 
Handballerinnen geizten beim Spitzenspiel in Jena mit Toren

HSG Nordhausen - HBV Jena 90  37:35 (19:13)

Es bleibt dabei: Auch im Handball der Frauen sind torreiche Spiele keine Seltenheit mehr.

So erzielten die Oberliga-Frauen des HBV Jena 90 am Sonntag im Auswärtsspiel als Tabellenfünfter beim Tabellenvierten HSG Nordhausen auch beachtliche 35 Treffer, doch das langte nicht zu einem Punktgewinn. Denn Nordhausen sicherte sich mit 37:35 Toren den Sieg.

Herausragende Torschützin bei Jena war Anja Bülow mit 10 Treffern vor Frances Petrow (7), Claudia Sprengler (5), Stefanie Klaus (5), Svenja Schröder (4), Marie Göpfert (2), Katja Fritzsche (1) und Claudia Schmidt (1). So gingen lediglich Anne Ludwig und Melanie Fiedler leer aus und das HBV-Tor hütete Jeanette Weigelt.
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« Antworten #8 am: 26.02.2008 - 19:10:35 »

TLZ Eisenach  26.02.2008

Im Angriff zu harmlos

1. SSV Saalfeld 92 - TSG Ruhla  19:16 (9:7)
 
Der Ausflug nach Saalfeld wurde zum Novum. Nicht etwa weil Trainer Rainer Koburger fehlte (sein Vater feierte den 100. Geburtstag), sondern weil die Ruhlaerinnen erstmals in der TSG-Oberligageschichte bei den Ostthüringerinnen eine Niederlage einstecken mussten. Das Spiel endete 16:19 (7:9).
Erneut konnten die TSG ihre starke Heimvorstellung nicht in der Fremde fortsetzen. Wenn man klarste Torchancen von Außen reihenweise nicht nutzt - Sabrina Lochner, Nadine Arndt, Carolyn Mischke, Madeleine Schmidt - dazu noch durch Steffi Breitbart und Christin Erbe von den Halbpositionen nur einen Treffer zustande bringt, ist die Niederlage logische Konsequenz.

Dennoch hatte Ruhla sehr stark begonnen, führte durch Treffer von Mischke (4), Arndt und Möller nach 20 Minuten mit 6:3. Die Möglichkeit, den Vorsprung auszubauen, vergab die TSG durch technische Fehler bei Konterangriffen (Breitbart, Lochner). Diese Schwächen nutzten die Gastgeberinnen und zogen bis zur Pause auf drei Treffer davon. Es kam aber noch schlimmer. Nach der Pause schienen einige TSG-Spielerinnen förmlich neben sich zu stehen. Beste Möglichkeiten wurden von außen weiter kläglich versiebt. Antje Gebhardt und Susanne Möller rackerten unermüdlich, doch der Rest der Mannschaft präsentierte sich ungewöhnlich schwach. Saalfeld profitierte weiter von den Ruhlaer Unzulänglichkeiten und setzte sich ohne selbst sonderlich zu überzeugen auf 15:9 ab. Nach der Ruhlaer Auszeit durch die Verantwortlichen Kirchhöfer/Möller gab es noch einmal einen Schub. Auch der Torwartwechsel (Zdeb/Karn) wirkte sich positiv aus und Ruhla schloss zum 14:16 auf (52.). Doch mehr ließ Saalfeld nicht zu, zumal die Gäste insgesamt dreimal vom Punkt (Mischke 2/Erbe) gescheitert waren.

TSG Ruhla: Zdeb/Karn; Möller (2), Mischke (5/3), Arndt (3), Antje Gebhardt (4), Lochner, Breitbart, Schmidt, Erbe (2/1).
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