|
Marco
|
 |
« am: 29.02.2008 - 02:40:12 » |
|
01.03.2008 19:00 HSV Ronneburg - SV BW 1893 Goldbach/Hochheim [Sporthalle Zeitzer Straße Ronneburg]
02.03.2008 16:00 HSV Bad Blankenburg - SV Aufbau Altenburg [Guts-Muths-Sporthalle LSS Bad Blankenburg]
|
|
|
|
|
Gespeichert
|
|
|
|
|
Marco
|
 |
« Antworten #1 am: 03.03.2008 - 11:09:45 » |
|
OTZ Sport 03.03.2008
Übersicht über die Spiele der Ostthüringer Teams
Traumfinale um Thüringer Pokal
Ronneburg - Goldbach/Hochheim 35:28 und Bad Blankenburg - Altenburg 40:24
Die Ostthüringer Handballfans dürfen sich freuen: Am Sonntag, 25. Mai, ab 16 Uhr kommt es in Bad Blankenburg zum Traumfinale um den Thüringer Landespokal zwischen dem HSV Bad Blankenburg und dem HSV Ronneburg.
HSV Ronneburg - SV BW 1893 Goldbach/Hochheim 35:28 (16:10) Die Ronneburger lösten als erstes Team am Sonnabend nach einem souveränen 35:28 (16:10) über den Tabellenzweiten der Oberliga, den SV Blau-Weiß Goldbach/Hochheim, das Endspiel-Ticket. "Wir haben unsere Chancen heute sehr gut genutzt. In der Deckung standen wir überragend", sagte Ronneburgs Coach Stefan Koska nach der Partie. Der HSV erzielte aus allen Reihen Torgefahr. Da konnte sich sogar der etatmäßige Torjäger Matthias Zänsler mit nur zwei Toren etwas zurückhalten. Rückraum-Mann Thomas Heidrich und der einsatzstarke Kreisläufer René Bauer sprangen jeweils mit acht Treffern in die Bresche.
Bei den Gästen aus Goldbach merkte man schon das verletzungsbedingte Fehlen der Juhnke-Brüder. Tihomir Mitrovic war nach seiner mehrwöchigen Pause längst nicht fit. "Bis zum Finale sind es noch fast drei Monate. Bis dahin kann personell noch einiges passieren. Ich hoffe auf ein großes Handball-Fest", sagte Koska-Senior.
Für den Ronneburger Veit Nowak geht damit ein kleiner Traum in Erfüllung. Der 28-Jährige wechselte im Sommer 2007 von Hermsdorf nach Ronneburg. In den Spielzeiten 2005 und 2006 konnte er mit seinem Ex-Verein schon zweimal den Landespokal gewinnen. "Die Bad Blankenburger sind zwar favorisiert. Ich rechne uns aber schon eine Chance aus.
HSV: Wolf, Seidemann, T. Koska, D. Koska (3), Nowak (3), Zänsler (2), Kusch (3), Heidrich (8), Förster (7), Meyer, Ganzha (1), Bauer (8).
HSV Bad Blankenburg - SV Aufbau Altenburg 40:24 (20:11) Im Finale wartet der HSV Bad Blankenburg. Der Oberliga-Spitzenreiter gewann gestern 40:24 (20:11) vor 300 Zuschauern in eigener Halle gegen den Landesliga-Vertreter SV Aufbau Altenburg. Der Klassenunterschied war nicht zu übersehen. "Ich bin sehr stolz auf meine Spieler, wie sie sich heute präsentiert haben. Es war nicht leicht, nach den Ereignissen der letzten Tage die Köpfe für die 60 Minuten frei zu bekommen", sagte Trainer Steffen Schreiber. HSV-Präsident Georg Jahn hatte vor dem Anpfiff an den bei einem Autounfall vor zehn Tagen verstorbenen Ex-Spieler Karel Sabrsula aus Tschechien gedacht.
"Wir haben zu spät den Respekt abgelegt, wir hätten vielleicht schon früher mit dem Handballspielen anfangen müssen , sagte der verletzte Aufbau-Spieler Ronny Bärbig. "Die Bad Blankenburger waren uns überlegen, keine Frage. Wir hätten das Ergebnis aber schon etwas freundlicher gestalten wollen. Wir wären gern nur mit zehn Toren Differenz verloren. So war"s doch etwas heftig.
Das Finale wird 2008 zum ersten Mal mit einem Endspiel ausgetragen. In den Vorjahren fanden jeweils zwei Partien im Rhythmus Hin- und Rückspiel statt. Zumeist litten diese Partien unter argen Zuschauermangel. "Mit dieser Lösung kommt man dem Final Four, wie es der DHB praktiziert, schon ein ganzes Stück näher , sagte Steffen Schreiber. Der ist ein Befürworter, dass die letzten vier Mannschaften in einem Turnier an einem Wochenende den Sieger ermitteln. "Das bringt die Zuschauer wieder zurück in die Hallen.
BB: Jahn (1), Recknagel, Wiegand, Meilahn (2), Oertel (3), Bergner (7), Hanl (4), Jäschke (10), Ardan (9), Grüner (1), Sternkopf (3).
Aufbau: Schatz, Kyber, Beyer (1), Dietze (5), Moosdorf, Stark (2), Gottwald (2), Harzendorf (2), Pohle, Melzer (5), Härtel (1), Hellmann (1), Schörnig (5).
|
|
|
|
|
Gespeichert
|
|
|
|
|
Marco
|
 |
« Antworten #2 am: 03.03.2008 - 11:14:24 » |
|
HP Bad Blankenburg
Klarer Sieg gegen Landesligisten im Thüringer Vereinspokal
HSV Bad Blankenburg – SV Aufbau Altenburg 40:24 (20:11) Der HSV Bad Blankenburg steht erstmals in seiner Geschichte im Pokalfinale des Landes Thüringen. Nach einer Gedenkminute für den tödlich verunglückten Karel Sabrsula ließ der Tabellenführer der Oberliga nie Zweifel am Sieg. Die Mannschaft kämpfte vorbildlich für ihren verstorbenen Mannschaftskameraden und wies den Landesligisten klar in die Schranken. Der HSV trifft nun im Finale auf Ronneburg. Das Spiel begann sofort nach dem Geschmack der Fans, denn der HSV ließ sich keine Schwäche anmerken. Er war sofort die dominierende Mannschaft auf dem Spielfeld. Igor Ardan eröffnete den Torreigen nach wenigen Sekunden. Nach nur fünf Minuten führte der Favorit bereits 4:0 und keiner der Zuschauer zweifelte schon zu diesem Zeitpunkt am Sieg des Tabellenführers der Oberliga. Erst in der fünften Minute ließen die Grün-Gelben das erste gegnerische Tor zu. Doch sie hatten sofort die passende Antwort parat und nach nur zwölf Minuten führte man erstmals mit sechs Toren, Spielstand 10:4. Nun vernachlässigten die Kurstädter die Deckungsarbeit und sofort zeigten die gewiss nicht schlechten Altenburger, was in ihnen steckt. Bad Blankenburg konnte sich nicht weiter absetzen und der Sechs-Tore-Vorsprung hatte bis zur 20. Minute Bestand. Erst dann konnte der Gastgeber dem Gegner wieder sein Spiel aufdrücken und so fielen auch weitere Tore. Vor allem Igor Ardan und Andre Jäschke trafen nach Belieben und Ferenc Bergner verwandelte sicher die Siebenmeter. So war nach 26 Minuten durch Andreas Sternkopf der Zehn-Tore-Vorsprung erreicht, Spielstand 20:10. In den letzten vier Minuten konnte der HSV dann kein Tor mehr erzielen, jedoch trafen die Gäste noch einmal zum 20:11-Halbzeitstand. Die zweite Halbzeit begann und der HSV traf sofort durch Stefan Meilahn das gegnerische Tor. Danach waren die Gäste zweimal erfolgreich, ehe es zu einer Premiere kam. Der an diesem Tag auf dem Feld eingesetzte Tobias Jahn traf vom Kreis zum 22:13. Dies war die Initialzündung für vier Tore des Gastgebers in Folge, Spielstand 25:13. Doch ab der 36. Minute verflachte das Spiel der Gastgeber für acht Minuten zusehends. Altenburg kam auf 27:18 wieder heran. Nun nahm Steffen Schreiber eine Auszeit und das Spiel der Kurstädter wurde sichtlich besser. Die wiederum voll gefüllte Halle hatte nun alle Freude an ihrem HSV. Schnell zog dieser auf 37:20 davon und es waren noch sechs Minuten zu spielen. Die Fans forderten die 40 Tore und auch diesen Gefallen taten die Spieler ihren Fans. Trotz einiger überflüssiger technischer Fehler in den letzten Minuten erzielte Stefan Oertel den 40. Treffer zum 40:24-Endstand. Das Spiel war sicherlich keine Werbung für den Handball, jedoch taten die Einheimischen nach dem Verlust ihres Spielers alles, um jederzeit das Geschehen fest in der Hand zu halten und um dem Gegner seine Grenzen zu zeigen. Bemerkenswert ist noch das schönste Tor des Tages: Ein herrlicher Kempatrick von Martin Hanl.
Für den HSV spielten: Recknagel; Ardan (8), Bergner (7/3), Grüner (1/1), Hanl (4), Jahn (1), Jäschke (10/2), Meilahn (2), Oertel (4), Sternkopf (3), Wiegand.
|
|
|
|
|
Gespeichert
|
|
|
|
|
Marco
|
 |
« Antworten #3 am: 06.03.2008 - 12:33:56 » |
|
HP Altenburg
Pokaltraum ausgeträumt !
Männer chancenlos in Bad Blankenburg
HSV Bad Blankenburg - SV Aufbau Altenburg 40:24 (20:11)
Die große Sensation ist ausgeblieben, die Männer des Landesligisten aus Altenburg waren beim Oberligatabellenführer Bad Blankenburg über 60 Minuten chancenlos und somit ist der Traum vom erstmaligen Einzug ins Thüringer Pokalfinale ausgeträumt.
Nach rührenden Worten des Vereinschefs Georg Jahn und einer Gedenkminute für den vor einer Woche nach der Heimfahrt vom Training tödlich verunglückten Bad Blankenburger Spieler Karel Sabrsula, begann die Partie David gegen Goliath vor rund 300 Zuschauern in der Sporthalle der Sportschule Bad Blankenburg. Und für die Fans der Gastgeber begann die Partie so recht nach ihren Geschmack denn ehe sich die Aufbau Männer versahen waren sie auch schon mit 0:4 ins Hintertreffen geraten, denn die Einheischen waren sofort die dominierende Mannschaft im Spiel, wollten sie doch unbedingt ins Pokalfinale welches im Mai an gleicher Stätte stattfinden wird. In der 12. Spielminute führte der HSV bereits mit 12:4, was später der verletzte Spielmacher der Aufbau Männer Ronny Bärbig wie folgt kommentierte: „Wir haben viel zu spät unseren Respekt vor den Oberligisten abgelegt, und hätten wohl etwas früher mit den Handballspielen beginnen müssen !“ , Und so sollte bis zur Pause seinen Spielkameraden auf der Platte nicht mehr allzu viel Sehenswertes gelingen und die Hausherren konnte wohl bereits zu diesen Zeitpunkt die Sektflaschen schon mal kalt stellen.
Denn auch nach der Pause dominierte zunächst der Oberligaspitzenreiter und konnte mit seiner schnellen Spielweise seine Führung gar auf 25:13 in die Höhe schrauben. Nun endlich begann auch das Aufbau Team zu erwachen, wenn auch die Messen längst gelesen waren. Der Ball lief sicher und zügig durch die eigenen Reihen und endlich gelangen auch ein paar versöhnliche Treffer. Nach einer Auszeit der Hausherren hatten diese sich aber schnell wieder neu orientiert und ließen nun keinen Zweifel mehr daran aufkommen, dass sie trotz der Schicksalsschläge der letzten Wochen unbedingt ihren Fans zeigen wollten, dass sie sich nicht unterkriegen lassen werden. Das Aufbau Team hatte dem nichts mehr entgegenzusetzen, geriet beim 37:20 vollends unter die Räder und wieder war es Ronny Bärbig dessen Worten „ die Bad Blankenburger waren uns heute in allen Belangen überlegen, wir wären gern nur mit zehn Toren Differenz nach Hause gefahren, das hier war schon recht deftig!°“ es nichts mehr hinzuzufügen gilt.
Aufbau mit: Schatz, Kyber, Beyer(1), Dietze(5), Moosdorf, Stark, Gottwald(2), Harzendorf(2), Pohle, Melzer(5), Härtel(1), Heilmann(1), Schörnig(5).
|
|
|
|
|
Gespeichert
|
|
|
|
|
Marco
|
 |
« Antworten #4 am: 06.03.2008 - 12:39:55 » |
|
HP Goldbach
TA
Pokal-Aus im Halbfinale
HSV Ronneburg - SV BW 1893 Goldbach/Hochheim 35:28 (16:10)
Handball-Oberligist Goldbach/Hochheim hat das Pokalfinale nicht erreicht. Die Mannschaft von Sven Rothhämel scheiterte Sonnabend im Halbfinale am HSV Ronneburg, der sich mit 35:28 durchsetzte. Das Finale im Vereinspokal findet Ende Mai in Blankenburg ohne einen Vertreter unseres Landkreises statt. Goldbach/Hochheim musste sich nämlich in der Vorschlussrunde dem HSV Ronneburg mit 35:28 (16:10) geschlagen geben. Die Ronneburger hatten schon zu Saisonbeginn das Pokalfinale als interne Zielstellung ausgegeben; dem entsprechend motiviert traten sie ihren Gästen während der ganzen Partie entgegen.
Bei den Nessetalern fehlte Stefan Juhnke verletzungsbedingt und Tihomir Mitrovic sollte, nach überstandener Bänderdehnung im linken Sprunggelenk, wieder erste Spielpraxis sammeln. Sven Rothhämel konnte nicht auflaufen, da er im laufenden Pokalwettbewerb schon in der Zweiten zum Einsatz kam. Erstmals präsentierte sich Nick Hahn auch im Trikot der Ersten. Seinen Einstand im „alten“ Verein gab er in den letzten Wochen schon in der Landesliga-Mannschaft und in der Goldbacher A-Jugend. Der Rückkehrer vom ThSV Eisenach soll sich mit ansprechenden Leistungen zukünftig für das Oberliga-Team anbieten.
Die Partie begann verheißungsvoll, brachte doch Taubert die Goldbacher durch einen verwandelten Strafwurf mit 1:0 in Front. Er bekam leider keine weitere Gelegenheit seine Treffsicherheit vom Punkt unter Beweis zu stellen, denn der Siebenmeter-Pfiff blieb auf Goldbacher Seite für den Rest der Partie aus. Die Blau-Weißen brachten die Ronneburger letztmals mit 2:3 ins Hintertreffen. Mitrovic, der noch etwas unsicher agierte, führte Goldbach später in Unterzahl nochmals auf 9:7 heran. Danach übernahmen die Hausherren aber endgültig das Kommando, zogen auf 14:7 davon. „Die Phase zwischen der15. und 25.Spielminute war Spiel entscheidend“, lautete das Fazit vom Abteilungsleiter Siegfried Juhnke nach der Partie. „Da hatten die Ronneburger weniger Fehler gemacht und ihre Wurfausbeute war einfach besser“, fügte er ergänzend hinzu. Gerade Dejmek ließ seine Treffsicherheit und Wurfgenauigkeit der letzten Wochen vermissen. Pausenstand: 16:10.
In Hälfte zwei zogen die Gastgeber auf 30:21 davon. Rothhämel änderte die Strategie und stellte auf offene Manndeckung um (47.). Mit Skowronek und Voigtritter auf den Halben wurde nun im Rückraum mehr Tempo und Bewegung gesorgt. Lohn der Mühe: Goldbach kämpfte sich bis zwei Minuten vor Schluss auf 32:28 heran. Innerhalb von 15 Sekunden schenkten die Ronneburger den Nessetalern nun aber zwei Konter-Treffer ein, das Ausscheiden im Pokal war endgültig besiegelt.
„Es war ein ordentliches Pokalspiel. Mit etwas mehr Konsequenz bei den eigenen Aktionen hatten wir auch unsere Chance gehabt. Der Blick geht jedoch schon voraus, ordentliche Ergebnisse in den zwei schweren Auswärtsspielen sind am Ende für uns wichtiger.“, hackt Rothhämel die Niederlage schnell ab.
Am 25. Mai kämpfen nun Ronneburg und Bad Blankenburg um den Vereinspokal.
Goldbach: Schneegaß, Harseim; Hahn, Voigtritter 2, Skowronek 5, Mitrovic 4, Dejmek 3, Taubert 1/1, Andreas 5, M.Stegner 8, Moratschke; Zeitstrafen: 6 (HSV 5); Strafwürfe: 1/1 (HSV 6/6)
TLZ
Im Halbfinale ist Schluss
HSV Ronneburg - SV BW 1893 Goldbach/Hochheim 35:28 (16:10)
Das Finale um den Thüringer Handball-Vereinspokal wird ohne einen Vertreter des Kreises Gotha stattfinden. Als letzter verbliebener Verein aus hiesigen Gefilden schied Goldbach/Hochheim am Samstag aus dem Wettbewerb aus. Der Oberligist musste sich in der Vorschlussrunde dem HSV Ronneburg mit 28:35 (10:16) geschlagen geben.
Die Partie begann aus Nessetaler Sicht verheißungsvoll, brachte doch Oliver Taubert die Goldbacher durch einen verwandelten Strafwurf mit 1:0 in Führung. Später bekam er leider keine weitere Gelegenheit, seine Treffsicherheit vom Punkt unter Beweis zu stellen. Denn der Siebenmeter-Pfiff blieb auf Goldbacher Seite für den Rest der Partie aus. Die Blau-Weißen brachten die Ronneburger letztmals beim 2:3 ins Hintertreffen.
Tihomir Mitrovic, der nach überstandener Bänderverletzung noch etwas unsicher agierte, führte Goldbach in Unterzahl nochmals auf 9:7 heran. Danach übernahmen die Hausherren endgültig das Kommando, zogen auf 14:7 davon. “Die Phase zwischen der 15. und 25. Spielminute war wohl Spiel entscheidend”, lautete das Fazit von Abteilungsleiter Siegfried Juhnke. “Da haben die Ronneburger einfach weniger Fehler gemacht; deren Wurfausbeute war besser”, fügte er ergänzend hinzu.
Gerade Florian Dejmek ließ diesmal seine Treffsicherheit und Wurfgenauigkeit der letzten Wochen vermissen. Pausenstand: 16:10. In Hälfte zwei zogen die Gastgeber auf 30:21 davon.
Sven Rothhämel änderte die Strategie und stellte auf offene Manndeckung um (47.). Mit Thomas Skowronek und Fabian Voigtritter auf den halben Positionen wurde nun im Rückraum für mehr Tempo und Bewegung gesorgt. Lohn der Mühe: Goldbach kämpfte sich bis zwei Minuten vor Schluss auf 32:28 heran. Innerhalb von 15 Sekunden schenkten die Ronneburger den Nessetalern jedoch zwei Konter-Treffer ein, das Ausscheiden aus dem Pokal war endgültig besiegelt.
Goldbach: Schneegaß, Harseim - Hahn, Voigtritter 2, Skowronek 5, Mitrovic 4, Dejmek 3, Taubert 1/1, Andreas 5, M. Stegner 8, Moratschke; Strafwürfe: 1/1 (Ronneburg: 6/6). Zeitstrafen: 6×2 (5×2).
|
|
|
|
« Letzte Änderung: 06.03.2008 - 12:47:25 von Marco »
|
Gespeichert
|
|
|
|
|
Marco
|
 |
« Antworten #5 am: 06.03.2008 - 12:43:40 » |
|
HP Ronneburg
Ronneburger stehen im Finale
Klarer Sieg gegen Goldbach gelungen
HSV Ronneburg - SV BW 1893 Goldbach/Hochheim 35:28 (16:10)
Ronneburgs Oberliga-Handballer haben am Sonnabend das diesjährige Pokalfinale erreicht, das am 25. Mai in Bad Blankenburg ausgetragen wird.
Im Halbfinale besiegten sie den Tabellenzweiten der Oberliga, den SV Blau-Weiß Goldbach/Hochheim, recht deutlich 35:28.Sie revanchierten sich damit für die unglückliche Ein-Tor-Niederlage vom Dezember 2007 im Liga-Alltag an selber Stelle."Wir freuen uns, im Finale zu stehen. Bis zum Endspiel ist es noch lang hin. Mal sehen, was Ende Mai für uns drin ist. Ich wünsche mir, eine große Kulisse , sagte HSV-Trainer Stefan Koska (48). Mit dem Finaleinzug haben sich die Ronneburger automatisch für die erste Runde im DHB-Pokal qualifiziert. Noch vor dem Saisonstart 2008/09 winkt ein zusätzliches Heimspiel, vielleicht gegen einen Zweitbundesligisten aus der Süd-Staffel.Schon mit dem Halbzeitpfiff sprach alles für Ronneburg. Der Gastgeber führte 16:10. Von einem packenden Pokal-Fight war die Partie an diesem Tag meilenweit entfernt. Da konnte sich der Hallensprecher Bäumler am Mikrofon noch so ins Zeug legen, die Hausherren waren an diesem Abend einfach zu stark. HSV-Spieler Veit Nowak, der am gestrigen Sonntag 28 Jahre alt wurde, wollte von einer Entscheidung noch nichts wissen. "Wir müssen genauso konzentriert weiterspielen, dann können wir es schaffen , sagte er vor dem Anpfiff zur zweiten Halbzeit. Goldbachs Handball-Abteilungsleiter Siegfried Juhnke sah"s nicht viel anders. "Wir haben sicher nur noch eine Chance, wenn Ronneburg völlig einbricht. Das geschah nicht.Die Start-Viertelstunde im zweiten Durchgang brachte keine gravierende Änderung auf dem Spielfeld. "Dann war ich mir ziemlich sicher, dass wir es packen", sagte Koska.In der Abwehr standen die Ronneburger sehr gut und vorn trafen Thomas Heidrich (29) und Kreisläufer Rene Bauer (25) fast nach Belieben.Gäste-Coach Sven Rothämel versuchte viel, nahm immer wieder die Rückraumwerfer der Ronneburger aus dem Spiel. Es nützte wenig. Und auch in der zuletzt immer sehr kritischen Schlussphase behielten die HSV-Spieler diesmal den Kopf oben. Ronneburgs 23 Jahre alter Keeper Hannes Seidemann kam sechs Minuten vor Schluss zu seinem Comeback. "Das stand am Freitag noch nicht fest. Der Robert war die Woche über krank. Bei ihm ging es nicht. Deshalb hat Hannes gehalten , sagte Koska-Senior. So richtig glücklich wirkte der Cheftrainer nicht. "Wenn man solange ausfällt, wie der Hannes, spielt immer etwas Angst mit, dass der Einsatz vielleicht zu früh kommt.Doch Seidemann deutete bei dem Blitz-Einsatz sein Können an. Sieben Würfe kamen auf seinen Kasten, vier Bälle entschärfte er, dreimal musste er den Ball aus dem Netz holen. In den nächsten Wochen soll die etatmäßige Nummer eins erst einmal über Einsätze in der zweiten Mannschaft langsam und Schritt für Schritt aufgebaut werden. HSV Ronneburg: Wolf, Seidemann, T. Koska, D. Koska (3), Nowak (3), Zänsler (2), Kusch (3), Heidrich (8), Förster (7), Meyer, Ganzha (1), Bauer (8).
|
|
|
|
|
Gespeichert
|
|
|
|
|