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Marco
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« Antworten #3 am: 07.01.2008 - 23:22:20 » |
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HP Holzlandpower
Pokal-Aus in Ruhla - Hermsdorf unterlag im Pokal-Viertelfinale
TSG Ruhla - SV Hermsdorf 23:19 (6:4)
Für Hermsdorf Handballerinnen kam am Sonnabend das Aus im Pokal-Viertelfinale. In der kleinen Halle unterlag der Oberliga-Neuling der gestandenen und sehr erfahrenen Mannschaft von TSG Ruhla 19:23 (4:6).
Ein Leistungsunterschied war nicht auszumachen. "Meine Frauen waren etwas zu unruhig in ihren Aktionen", sagte SVH-Trainer Frank Olbrich nach der Partie. In der engen Halle stachen die Trümpfe der Hermsdorferinnen nicht. Die bevorzugen das schnelle Spiel und leben von den Stärken in den 1:1-Aktionen.
Ruhla, das aus einer robusten Deckung agierte, ließ sich nicht herauslocken. Ganz im Gegenteil. Der Gast, vor allem Maria Olbrich, tappte immer wieder in die TSG-Wurffalle. "Die Maria hat sich an diesem Tag bestimmt einen Knorpel geworfen , sagte der Trainer. Zu oft nahm sich die Rückraumspielerin den Wurf im Positionsangriff, ohne wirklich Druck auf die gegnerische Abwehr zu erzeugen. Kein Wunder, dass ihr Trainer etwas haderte. "Schade, ich hätte mir gewünscht, dass wir selbst entscheiden, wenn wir aufs Tor werfen und uns nicht so locken lassen. Aus der zweiten Reihe gelang nur wenig. Die wurfgewaltige Julia Hellmann fehlte an allen Ecken und Enden. Trotz der Niederlage fand der Coach Positives. Torfrau Maria Pfüller stand sehr gut, und auch mit der engeren Deckung konnte der Trainer zufrieden sein.
Nach dem Seitenwechsel setzte sich die Heimmannschaft nach und nach ab. Über die Stationen 10:8, 13:8, 16:11 und 20:13 schien die Partie gelaufen. Frank Olbrich stellte um, versuchte es mit einer offensiveren Deckungsvariante. Plötzlich hieß es nur noch 17:21. Zu einem Gleichstand und einer möglichen Verlängerung reichte es nicht mehr. "Ich denke, wir haben einige Lehren gezogen aus diesem Spiel. In 14 Tagen gibt es die Neuauflage in Ruhla, dann geht"s um Meisterschaftspunkte.
Nächste Woche feiert Rückkehrerin Stefanie Güter ihr Comeback im Hermsdorfer Rückraum. Den Abstecher nach Ruhla wird Frank Olbrich auch aus einem anderen Grund nicht so schnell vergessen. Auf der Rückfahrt streikte auf Höhe Magdala sein Auto. Die Diagnose bestätigte sich - Motorschaden!
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