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Thüringer Handball-Verband
09.01.2009 - 00:11:21 *
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Autor Thema: Viertelfinale  (Gelesen 528 mal)
Marco
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« am: 06.01.2008 - 22:39:04 »

18.12.2007  19:30
HBV Jena 90 - Thüringer HC II
[Werner Seelenbinder Sporthalle Jena-Lobeda]

05.01.2008  15:00
TSV Motor Gispersleben - 1. SSV Saalfeld 92
[Sporthalle Bukarester Straße Erfurt]

05.01.2008  15:00
TSG Ruhla - SV Hermsdorf
[Sporthalle Bermbachtal Ruhla]

05.01.2008  18:00
HSV Apolda 1990 - HSV Weimar
[Werner Seelenbinder Sporthalle Apolda]
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Marco
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« Antworten #1 am: 06.01.2008 - 23:27:50 »

TLZ Weimar  07.01.2008

Bis zum Schluss gekämpft
   
HSV Apolda 1990 - HSV Weimar  35:29 (20:16)

Nachdem die Weimarer Handball-Damen den Apoldaer Favoritinnen arg zugesetzt hatten und zeitweise in Führung lagen, konnten die Gastgeberinnen das SPiel aber noch drehen und gewannen mit 35:29 Toren. 
 
Mit einem 35:29 (20:16) über den HSV Weimar erreichte Oberliga-Spitzenreiter HSV Apolda das Halbfinale im Thüringer Vereinspokal der Handball-Damen. Sie treffen dabei am ersten Märzwochenende auf den 1. SSV Saalfeld. So wurde es gestern per Los entschieden. Glück für Apoldas Handballdamen: Ruhla bekam mit den Regionalligisten vom THC II einen wesentlich undankbareren Gegner.
Es war kein glanzvolles Spiel der Apoldaer Damen. Sie gaben sich mit lediglich zwei Spielabschnitten zufrieden, in denen etwas von ihrem wahren Können aufblitzte. Das lag allerdings auch daran, dass die Goethestädterinnen nie aufsteckten und so den Favoriten arg zusetzten. Bis Mitte der ersten Halbzeit führten die Weimarer Damen stets mit ein bis zwei Toren, ehe Sandra Pohl die Gastgeberinnen erstmals in Führung brachte (10:9). Jetzt plötzlich lief es bei ihnen rund und innerhalb von zehn Minuten führten die Apoldaer Damen mit 18:12 (26. Minute).

Danach war jedoch wieder Schluss und Weimar kam bis zur Pause auf 16:20 Tore heran. Die bessere Pausenansprache schien jedoch in der Weimarer Kabine gehalten worden zu sein - und das obwohl Weimars Trainer Sebastian Batke am Samstag noch nicht wieder im Kreis seiner Truppe weilte. Tanja Stich und Verena Pengel hatten das Coaching für ihn übernommen. Innerhalb von zehn Minuten hatte man sich zum 21:22 herangekämpft - für Weimar bestand die Chance, das komplette Spiel zu kippen. Aber erneut mobilisierte die Gefahr die Apoldaer Kräfte und sie zogen bis zur 48. Minute auf 29:22 davon. Bis zum Schluss verwaltete man dann diesen Vorsprung - obwohl Weimars Damen bis zum Schluss kämpften.
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gunnar1m
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« Antworten #2 am: 07.01.2008 - 10:51:36 »

HP Ruhla

Jahresauftakt nach Maß

TSG Ruhla - SV Hermsdorf  23:19 (6:4)

Besser hätte der Einstand ins neue Jahr nicht verlaufen können. Gegen den aktuellen Tabellenzweiten der Frauen-Oberliga schaffte die TSG Ruhla mit dem ungefährdeten 23:19-Sieg den Einzug ins Halbfinale des Thüringenpokals.Nach vierwöchiger Punktspielpause brauchten beide Mannschaften eine Halbzeit, um wieder wettkampftaugliche Leistungen und Ergebnisse abzuliefern. Die durchweg größer gewachsenen Hermsdorferinnen hatten in den ersten Minuten den erfolgreicheren Start (0:2/3.). Ruhla brauchte zehn Minuten, um sich auf die langen Rückraumschützinnen und die Spielweise des Gegners einzustellen. Zum Glück hatte aber Hermsdorf bei den Wurfversuchen zu selten das richtige Maß gefunden. Was dennoch aufs Tor kam, wehrte Torhüterin Ramona Karn sicher ab.

Im Vorwärtsgang fand allerdings auch Ruhla zu selten die richtigen Mittel, um sich nach dem 3:3 (15.) absetzen zu können. Nur die agile Nadine Arndt hatte bis dahin getroffen. Konterangriffe wurden nicht exakt genug eingeleitet und deshalb auch nicht erfolgreich abgeschlossen. Nach dem 5:3 (23.) verhinderte Ramona Karn reaktionsschnell Verlusttreffer und damit den Ausgleich.

Im zweiten Abschnitt hielt Hermsdorf das Spiel nach dem 7:4 durch zwei erfolgreiche Konterangriffe (7:6/35.) offen. Mit zunehmender Spielzeit wurde dann das Angriffsspiel der Gäste vom Autobahnkreuz ausrechenbarer. Gegen Ruhlas kompromisslose Abwehr fanden die Ostthüringerinnen immer seltener Mittel zum Erfolg. Auf der anderen Seite fassten sich Carolin Mischke (5 Treffer) und Nadine Arndt (2 Tore) öfter ein Herz und zogen entschlossen ab. Der Vorsprung war auf 15:10 (45.) angewachsen.

Selbst in Unterzahl, als die Schiedsrichter Kurt Kampf und Knut Kallenbach (Bad Salzungen) Martina Zdeb und Susanne Möller auf die Strafbank geschickt hatten, geriet der Vorsprung durch Kontertreffer nur kurzfristig in Gefahr (16:13/48.). Plötzlich hatten auch Antje Gebhardt mit Schlagwürfen und Christin Erbe aus der zweiten Reihe Erfolg und erhöhten auf 20:13 (53.). Es spricht für die sympathischen Hermsdorferinnen, dass sie dennoch nicht aufsteckten und bis zum Schlusspfiff um eine Resultatsverbesserung bemüht waren.

TSG Ruhla: Karn, Zdeb, Wirrwich; Göpfert (2), Antje Gebhardt (3), Erbe (4), Arndt (6), Lochner, Breitbarth (2/1), Mischke (6/3), Möller.
« Letzte Änderung: 07.01.2008 - 23:16:37 von Marco » Gespeichert
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« Antworten #3 am: 07.01.2008 - 23:22:20 »

HP Holzlandpower

Pokal-Aus in Ruhla - Hermsdorf unterlag im Pokal-Viertelfinale

TSG Ruhla - SV Hermsdorf  23:19 (6:4)

Für Hermsdorf Handballerinnen kam am Sonnabend das Aus im Pokal-Viertelfinale. In der kleinen Halle unterlag der Oberliga-Neuling der gestandenen und sehr erfahrenen Mannschaft von TSG Ruhla 19:23 (4:6).

Ein Leistungsunterschied war nicht auszumachen. "Meine Frauen waren etwas zu unruhig in ihren Aktionen", sagte SVH-Trainer Frank Olbrich nach der Partie. In der engen Halle stachen die Trümpfe der Hermsdorferinnen nicht. Die bevorzugen das schnelle Spiel und leben von den Stärken in den 1:1-Aktionen.

Ruhla, das aus einer robusten Deckung agierte, ließ sich nicht herauslocken. Ganz im Gegenteil. Der Gast, vor allem Maria Olbrich, tappte immer wieder in die TSG-Wurffalle. "Die Maria hat sich an diesem Tag bestimmt einen Knorpel geworfen , sagte der Trainer. Zu oft nahm sich die Rückraumspielerin den Wurf im Positionsangriff, ohne wirklich Druck auf die gegnerische Abwehr zu erzeugen. Kein Wunder, dass ihr Trainer etwas haderte. "Schade, ich hätte mir gewünscht, dass wir selbst entscheiden, wenn wir aufs Tor werfen und uns nicht so locken lassen. Aus der zweiten Reihe gelang nur wenig. Die wurfgewaltige Julia Hellmann fehlte an allen Ecken und Enden. Trotz der Niederlage fand der Coach Positives. Torfrau Maria Pfüller stand sehr gut, und auch mit der engeren Deckung konnte der Trainer zufrieden sein.

Nach dem Seitenwechsel setzte sich die Heimmannschaft nach und nach ab. Über die Stationen 10:8, 13:8, 16:11 und 20:13 schien die Partie gelaufen. Frank Olbrich stellte um, versuchte es mit einer offensiveren Deckungsvariante. Plötzlich hieß es nur noch 17:21. Zu einem Gleichstand und einer möglichen Verlängerung reichte es nicht mehr. "Ich denke, wir haben einige Lehren gezogen aus diesem Spiel. In 14 Tagen gibt es die Neuauflage in Ruhla, dann geht"s um Meisterschaftspunkte.

Nächste Woche feiert Rückkehrerin Stefanie Güter ihr Comeback im Hermsdorfer Rückraum. Den Abstecher nach Ruhla wird Frank Olbrich auch aus einem anderen Grund nicht so schnell vergessen. Auf der Rückfahrt streikte auf Höhe Magdala sein Auto. Die Diagnose bestätigte sich - Motorschaden!
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