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Thüringer Handball-Verband
21.11.2008 - 18:28:59 *
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Autor Thema: Halbfinale  (Gelesen 495 mal)
Marco
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« am: 29.02.2008 - 02:41:32 »

01.03.2008  17:30
HSV Apolda 1990 - 1. SSV Saalfeld 92
[Werner Seelenbinder Sporthalle Apolda]

02.03.2008  16:00
TSG Ruhla - Thüringer HC II
[Sporthalle Bermbachtal Ruhla]
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Marco
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« Antworten #1 am: 03.03.2008 - 18:49:33 »

HP Thüringer HC

Problemlos ins Finale

TSG Ruhla - Thüringer HC II  21:33 (10:17)

Das Duell bei Oberligist TSG Ruhla gewannen die Mädels vom THC 20 Stunden nach dem Regionalliga-Spiel in Zweibrücken ungefährdet mit 33:21 (17:10). Damit kommt es im Finale am 25. Mai um 14 Uhr in Bad Blankenburg zum Spiel gegen den Thüringenmeister und verlustpunktfreien Tabellenführer HSV Apolda 1990.

Nachdem der THC sein wichtiges Punktspiel im Saarland mit 30:28 gewinnen konnte, wollte man sich bei Ex-Meister TSG Ruhla keine Blösse geben und zum fünften Mal in Folge ins Finale einziehen. Bedenklich erschienen jedoch die Einstellungen einiger Spielerinnen schon beim Warmmachen. Wurde der Gegner auf die leichte Schulter genommen?

Ruhla begann mit sehr viel Respekt und Ehrfurcht, so dass der THC schnell 3:0 führte. Vor allem aus dem Rückraum konnten die Gastgeberinnen keine Akzente setzen. In der engen Halle in Ruhla war ein breites Spiel nicht möglich. Die gefährlichste Waffe der TSG, das Konterspiel, wurde vom THC nicht zugelassen. So wuchs die Führung kontinuierlich auf 4:14. Bis dahin kam nur Carolyn Mischke für Ruhla von Rechtsaußen zu Treffern.

Danach begann aber die fehlende Einstellung beim Regionalligisten deutlich zu werden. Keine der eingesetzten Perspektivspielerinnen beim THC bot sich für die Bundesliga-Mannschaft an. Es wurde mehr lamentiert und reklamiert als Handball gespielt. Ruhla kam auf 9:15 ran und schöpfte Hoffnung. Zur Pause beim 10:17 war der Vorsprung des THC noch komfortabel.

Nach dem Wechsel zeigten die Einheimischen Biss und verkürzten auf 13:17. Da wurde es auch in der Halle etwas lauter. Die Routine von Beatrix Mosert brachte aber die Mannschaft wieder ins Spiel. Dem Tempo-Spiel und den Pässen der Ex-Bundesliga-Spielerin war die Ruhlaer Abwehr nicht gewachsen. Nadja Bolze am Kreis konnte gar nicht anders als die Bälle zu verwerten. Ruhla kämpfte zwar, aber es fehlten einfach die Mittel. Die Außen Nadine Arndt, Carolyn Mischke und Sabrina Lochner waren bei ihren Versuchen fast immer erfolgreich, wurden aber zu wenig ins Spiel gebracht. Romy Göpfert am Kreis fand gar nicht ins Spiel. Beim THC tat man nur noch so viel wie nötig um den Erfolg heimzuschaukeln. Da machte sich dann verständlicherweise das Doppelwochenende bemerkbar.

Es zeigte sich jedoch deutlich, welche große Lücke zwischen einem Oberliga-Spitzenteam und einem Regionalligisten besteht. Der Sieg für den THC am Ende ist hochverdient, aber die Mädels aus Ruhla haben sich unter Wert verkauft.

Jetzt wartet im Finale der HSV Apolda. Auch in diesem Spiel ist der THC klarer Favorit und will den vierten Pokalsieg in Folge feiern.

TSG Ruhla: Sabrina Wirrwich, Ramona Karn, Martina Zdeb; Susanne Möller (2), Carolyn Mischke (5/1), Antje Gebhardt (1), Christin Erbe (3), Romy Göpfert, Nadine Arndt (4), Sabrina Lochner (4), Steffi Breitbarth (2/2), Madeleine Schmidt.

Thüringer HC II: Ann-Christin Ponick; Nadja Bolze (11/1), Beatrix Mosert (2), Franziska Fuhrmann (1/1), Kristin Ackermann (1), Annett Echtermeyer (4), Katharina Loest (7/2), Anna Eber (6), Sarah Merfert.

Strafminuten: 4 - 4.
Siebenmeter: 4/3 - 5/4.
Schiedsrichter: Christian Luther/Heiko Jäger (SV Wartburgstadt Eisenach).
Zuschauer: 90.
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« Antworten #2 am: 04.03.2008 - 00:44:05 »

TA Eisenach  04.03.2008

Regionalligist war eine Nummer zu groß

TSG Ruhla - Thüringer HC II  21:33 (10:17)
 
Im Halbfinalspiel um den Thüringer Vereinspokal unterlagen die Handballerinnen der TSG Ruhla gegen Regionalligist THC Erfurt II mit 21:33 (10:17).

Die große Überraschung blieb in der Ruhlaer Stadthalle vor etwa 150 Zuschauern aus. Zu selbstbewusst und kombinationssicher traten die höherklassigen Gäste auf. Ruhla konnte nur zwischenzeitlich ein versöhnliches Resultat herausholen. Gar ein Sieg war im Vorfeld schon illusorisch gewesen. In der ersten Halbzeit spielte Ruhla viel zu gehemmt, offenbarte in der Abwehr große Lücken. Bereits nach vier Minuten hatte Erfurt viermal getroffen. Der TSG-Angriff fand gegen die aufmerksame, aggressive und routinierte Abwehr keine Mittel. Beim 2:8 (11.) nahm Trainer Reiner Koburger die erste Auszeit. Doch auch danach leistete sich die TSG im Vorwärtsgang zu viele leichte Ballverluste. Aus der zweiten Reihe kam kein einziger Wurf auf das THC-Gehäuse. Auch die Außen blieben ungewöhnlich blass. Zu ängstlich agierte Ruhla in der Abwehr. Erfurt schaffte fast "spielerisch" den zehn Tore-Vorsprung (4:14/19.). Torhüterin Martina Zdeb bekam kaum einen Ball zufassen. Nach dem Wechsel kam Wirrwich ins Gehäuse, hatte etwas mehr Erfolg, konnte aber die Niederlage auch nicht verhindern. Bis zur Pause legte Ruhla nur ganz langsam den übergroßen Respekt vor dem Gegner ab. Die zweite Hälfte begann ungewöhnlich. Die Gäste leisteten sich plötzlich Unsicherheiten, Ruhla traf durch Christin Erbe (2) und Nadine Arndt dreimal (13:17/34.). Aber das änderte sich schnell wieder. In Überzahl vertändelte Ruhla im Angriff den Ball und außerdem einen Konterangriff. Aber auch die Gäste ließen nun etwas die Zügel schleifen, vergaben drei Konterangriffe und einen Strafwurf, schafften dennoch wieder einen beruhigenden 12:20 -Vorsprung (42.). Die am Kreis agile Christin Erbe (2) und Antje Gebhardt mit ihrem ersten Treffer, verkürzten auf 18:24 (48.). Doch in der Schlussphase zog der Thüringer HC noch einmal das Tempo an und erhöhte innerhalb von sechs Minuten auf 18:30 (55.).
 
TSG Ruhla: Zdeb/Wirrwich; Antje Gebhardt (1), Lochner (4), Göpfert, Möller (2), Mischke (5/1), Arndt (4), Breitbarth (2/2), Erbe (3), Schmidt.
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« Antworten #3 am: 06.03.2008 - 12:54:43 »

OTZ Saalfeld  05.03.2008

Lange Paroli geboten - Saalfeld scheitert am Oberliga-Tabellenführer

HSV Apolda 1990 - 1. SSV Saalfeld 92  35:28 (16:15)

Erst nach großem Kampf kam im Halbfinale des Thüringer Vereinspokals das Aus für die Damen des 1. SSV. Beim verlustpunktfreien Tabellenführer der Oberliga lag lange Zeit die Überraschung in der Luft. Letztlich scheiterten die Saalfelderinnen an zu vielen eigenen Fehlern, aber auch an vielen umstrittenen Schiedsrichterentscheidungen.
Der 1. SSV Saalfeld begann gegen den klaren Favoriten konzentriert: drei Würfe gleich drei Tore zur 3:0-Führung nach drei Minuten. Erst nach sieben Minuten kam der Gastgeber erstmals zum 4:4-Ausgleich. Aber die SSV-Damen legten wieder zum 6:4 vor. Apolda kam nun immer auf ein Tor heran, der 1. SSV zog wieder auf zwei Tore davon und führte nach 16 Minuten mit 10:8.

Eine kurze Torflaute der Gäste nutzte Apolda nach 19 Spielminuten zur erstmaligen Führung (10:11). Aber auch das steckten die SSV-Damen weg. Sie gingen erneut mit 12:11 in Führung und hielten nach 25 Spielminuten noch das 13:13. Dass es dann zur Pause 15:16 für Apolda stand, lag nur an der unkonzentrierten Spielweise der Saalfelderinnen, die mehrfach Bälle im Angriff verschenkten.

Gleich nach dem Seitenwechsel zog Apolda auf 15:18 davon und der Favorit schien sich nun durchzusetzen. Aber die SSV-Damen erkämpften sich erneut den Anschlusstreffer zum 17:18 und hielten den knappen Rückstand bis in die 40. Minute mit dem 20:21. Erneut zog der Gastgeber auf 20:24 davon, aber mit großer Moral gelang den 1. SSV wieder der 23:24-Anschlusstreffer. In der 50. Spielminute kam es dann zur Entscheidung: Die SSV-Damen vergaben einen Strafwurf zum erneuten Anschluss und verloren im Gegenzug höchst umstritten gleich zwei Spielerinnen durch Zeitstrafen. Für jeden SSV-Treffer erzielte Apolda nun regelmäßig selbst zwei Tore, oft begünstigt durch nun sehr einseitige Regelauslegung. Am Ende siegte der Favorit sicher verdient, aber viel zu hoch. Die SSV-Damen zeigten über weite Strecken ein hervorragendes Spiel und forderten Apolda, immerhin in einem Auswärtsspiel und gegen den amtierenden Landesmeister, alles ab. Und der Einzug in dieses Halbfinales war an sich schon ein großer Erfolg der Mannschaft.

Nach dem überraschenden Punktspielsieg gegen Ruhla in der Vorwoche und der trotz Niederlage guten Leistung kann die Mannschaft ganz zuversichtlich in die nächsten Spiele gehen, wenn sie die derzeitige Form halten kann.

Aus einer geschlossenen Mannschaftsleistung ragte B-Jugend-Torhüterin Maria Geske heraus, die die beiden verhinderten Stammtorhüterinnen vertreten musste, die viele nicht unbedingt zu erwartende Paraden zeigte.

Es spielten: Geske - Miemel (6/4), Slabon (4), Post (4), Bogdan (4), Röhner (4), Kersten (2), Pleyer (2), Grosse (1), Walther (1), Pino
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