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Marco
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« Antworten #2 am: 11.11.2008 - 02:34:11 » |
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HP Meiningen
ESV Lok Meiningen – TSV Motor Gispersleben II 22:16 (10:7)
Einen Klassenunterschied konnte man nicht erkennen, als die Lok-Frauen (VL) am späten Samstagnachmittag auf den höherklassigen TSV (LL) trafen. Vor einer eher ungewohnten Anzahl an Zuschauern spielten die Gastgeberinnen gegen die Oberligareserve aus Gispersleben von Beginn an flott auf. Ob das neue Outfit mit seinem frischen Blau die Lok-Frauen beflügelt hat oder ob der Gedanke, dass in der nächsten Runde ein attraktiver Gegner zugelost werden könnte „Schuld“ war, spielte am Ende keine Rolle mehr. Die Einheimischen hatten sich vorgenommen, das Spiel zu gewinnen und diesen Plan setzten sie souverän um. Sofort im ersten Angriff gab Anja Schwamm mit dem ersten ihrer insgesamt 9 Treffer die Richtung vor. Die Abwehr der Randerfurterinnen bekam die effektivste Lok-Spielerin über die gesamte Spielzeit nie richtig in den Griff, auch dann nicht, als Anja Schwamm an die kurze Leine gelegt werden sollte. In der ersten Halbzeit verlief die Partie ausgeglichen, denn auch das TSV-Team, das sich altersmäßig als eine sehr gute Mischung aus erfahrenen und jungen Spielerinnen vorstellte, wollte nicht als Verlierer aus der Halle gehen. Lok legte vor, die Gäste glichen immer wieder aus, konnten aber nie selbst in Führung gehen. Das Lok-Team erspielte sich in der Hauptsache den Sieg, aber auch der kämpferische Einsatz im Abwehrbereich war effektiv. Die Mannschaft harmonierte in allen Bereichen. Von Regisseurin Franziska Möhring wurden immer wieder Spielzüge über Mandy Becker (ehemals Feinler) eingeleitet und vom gesamten Team umgesetzt. Ob auf der Kreismitte Isabell Krüger oder später Isabell Schütze oder die Außen Corinna Ebner oder Silke Mess, sie wurden immer wieder frei gespielt und konnten erfolgreich abschließen. In der 27.Minute gelang den Gästen letztmalig der Ausgleich (7:7). Dann profitierte Lok von einem verworfenen 7m der Gäste in der 29.Min. S.Mess hatte vorher das 8:7 erzielt. I.Krüger und Vivien Glagau schafften in der letzten Spielminute vor der Pause einen drei-Tore-Vorsprung. Das war wohl eine Vorentscheidung, wenn die Gäste auch nach wieder Anpfiff mit zwei Treffern in Folge den Anschluss wieder herstellten. Danach setzte sich das schnellere und vor allem in den meisten Aktionen sichere Spiel der Lok-Frauen immer mehr durch. Der Vorsprung wurde auf 5 Treffer ausgebaut, wobei jetzt auch F.Möhring als Torschützin auftrat. Sie hatte im ersten Durchgang mehrfach Pech gehabt mit ihren Würfen. In der Schlussviertelstunde setzte Trainer Mike Pfeiffer alle Nachwuchsspielerinnen ein, die sie sich alle gut einfügten und den Vorsprung konstant hielten. In den letzten Minuten bekam Lok-Torhüterin Heike Reißig, die bis dahin der gewohnt sichere Rückhalt für ihre Vorderleute war, nach einem Zusammenprall mit einer TSV-Spielerin eine Zeitstrafe. Für die noch verletzte Beatrice Hopf kam Christina Markert ins Tor, die den Vorsprung bis zum Ende hielt. Plan A – Weiterkommen im Pokal – war erfüllt.
Statistik: Heike Reißig, Christina Markert (im Tor), Isabell Krüger 2, Anja Schwamm 9, Franziska Möhring 3/1, Corinna Ebner 1, Nadine Oster, Sissy Behlert, Vivien Glagau 3, Isabell Schütze 1, Jennifer Beck, Mandy Becker 1/1, Silke Mess 2, Madeline Hofmann,
7m: ESV 3/2 TSV II 8/5 2Min: ESV 5 TSV 4 Schieri: Kampf/Kallenbach (Bad Salzungen) Zuschauer: 40
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