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Thüringer Handball-Verband
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Autor Thema: 13. Spieltag  (Gelesen 597 mal)
Marco
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« am: 10.03.2008 - 02:02:14 »

08.03.2008  16:00
TSG Ruhla - HSG Nordhausen
[Sporthalle Bermbachtal Ruhla]

08.03.2008  17:00
SV Hermsdorf - SV Aufbau Altenburg
[Werner Seelenbinder Sporthalle Hermsdorf]

08.03.2008  18:00
HBV Jena 90 - HSV Apolda 1990
[Werner Seelenbinder Sporthalle Jena-Lobeda]

09.03.2008  14:30
HSV Weimar - 1. SSV Saalfeld 92
[Asbachhalle Weimar]

09.03.2008  16:00
LSV Ziegelheim - TSV Motor Gispersleben
[Wieratalhalle Ziegelheim]
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« Antworten #1 am: 11.03.2008 - 01:54:52 »

HP Ruhla

TSG Ruhla - HSG Nordhausen 28:27 (17:13)

Die Begegnung zwischen den TSG Ruhla und HSG Nordhausen, war ein Spitzenspiel, das auch diesen Namen verdiente. Die Partie bot von Beginn an bis zur letzten Sekunde alles, was der Handball-Fan von zwei Spitzenmannschaften erwartet. Viele sehenswerte Tore, einen abwechslungsreichen, spannenden Verlauf und Dramatik bis in die Schlusssekunden. Ruhlas Trainer Reiner Koburger hatte von Anfang an die richtige Taktik gewählt. Er nahm die HSG Torschützin vom Dienst, Angelina Kwella, durch Sabrina Lochner an die kurze Leine. Kwella brachte es dennoch auf 14/6 Treffer. Ruhla begann sehr selbstbewusst und führte durch die von Außen treffsichere Lochner 5:2 (6.). Bis dahin hatte aber Ruhla schon zweimal vom Punkt gepatzt. Es folgten mehrere unsichere Aktionen der Gastgeberinnen, die Nordhausen zum 9:9-Ausgleich (16.) verwerten konnte. Doch Ruhla fing sich wieder und schaffte den größten Vorsprung im Spiel (16:10/27.). Wie bisher so oft, geriet Ruhla in ein spielerisches Wellental und musste den 19:19-Ausgleich hinnehmen (39.). Ruhla spielte im Vorwärtsgang mit viel Tempo und Risiko, was nicht immer belohnt wurde. Bis zum 26:26 (54.) erreichte die Spannung ihren Höhepunkt. Die eingewechselte Torhüterin Sabrina Wirrwich verhinderte mehrfach glänzend Verlusttreffer. Viel Pech war außerdem auf Seiten der Gastgeberinnen im Spiel (Pfostentreffer, vergebene Konterangriffe, zurückgepfiffene Vorteile). Dennoch behielt Ruhla die Nerven und ging immer wieder in Führung. Nachdem Romy Göpfert beim 26:26 freistehend an der sehr guten HSG Torwächterin gescheitert war, schaffte Madeleine Schmidt den 27:26-Vorsprung. Anschließend parierte Martina Zdeb glänzend den von Kwella ausgeführten Strafwurf. Mischke hatte per Siebenmeter (58.) auf 28:26 erhöht. Danach lagen die Nerven auf beiden Seiten blank. In den Schlusssekunden zeigten die Unparteiischen noch zweimal auf den Punkt. Nordhausen verkürzte auf 27:28, Carolyn Mischke scheiterte 24 Sekunden vor Ultimo von dort an der Torhüterin und Erbe beim Nachwurf ebenfalls. In der verbleibenden Zeit verteidigte Ruhla aber geschickt den Vorsprung.

TSG Ruhla: Karn, Wirrwich, Zdeb - Antje Gebhardt 4, Lochner 7, Arndt 4, Mischke 4/2, Erbe 5 ,Schmidt 1, Breitbarth, Göpfert 3
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« Antworten #2 am: 11.03.2008 - 01:59:28 »

TA Nordhausen  11.03.2008

Kampfgeist der HSG bleibt unbelohnt
 
TSG Ruhla - HSG Nordhausen 28:27 (17:13)

Nach großem Kampf mussten sich die Handballfrauen der HSG Nordhausen in Ruhla etwas unglücklich mit 27:28 geschlagen geben. Im Ringen um die Medaillenplätze rutschten sie damit vorerst wieder hinter Ruhla auf Rang vier ab.

Die Nordhäuserinnen schienen von der Anreise noch müde, verschliefen die stürmische Anfangsoffensive der Gastgeberinnen völlig. So lag die HSG 0:3 hinten. Zum Glück klingelte aber noch rechtzeitig der Wecker. Jenny Mohrig und Viola Böttcher schlossen die ersten guten Angriffe der HSG erfolgreich zum 2:3-Anschluss ab. In der Folge entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, in dem Ruhla aber bis zum 9:6 immer die Kontrolle behielt. Erst als Nordhausen mit einem energischen Zwischenspurt zum 9:9 erstmals den Ausgleich schaffte, geriet Ruhla kurzzeitig ins Wanken. Zwei 2-Minuten-Strafen halfen der TSG aus der Verlegenheit. Ruhla konnte bis auf 16:10 enteilen, ehe die HSG wieder etwas verkürzen konnte. Mit einem direkt verwandelten Freiwurf sorgte Angi Kwella für den 13:17-Pausenstand.

Die HSG kam konzentriert aus der Kabine zurück, setzte Ruhla sofort mächtig unter Druck. Lohn war der erneute Ausgleich (18:18). Nun wurde es ein Kampf auf des Messers Schneide, wobei Ruhla mehrfach das Glück bei Nordhäuser Pfosten- oder Lattentreffern auf seiner Seite hatte. Statt der möglichen Führung für die HSG gelang es Ruhla dadurch immer wieder, selber einen Treffer vorzulegen. Das ging so bis zum 26:26. Aufopferungsvoll kämpften die Nordhäuser Frauen. Aber es fehlte im Rückraum an Entlastung für Angelina Kwella. Die präsentierte sich zwar in Superform, konnte es aber letztlich allein nicht erzwingen. Dennoch war für die HSG bis in die an Spannung kaum zu überbietenden Schlusssekunden hinein zumindest ein Unentschieden möglich. Ruhla hatte sich zwar erstmals nach langer Zeit beim 28:26 wieder auf mehr als ein Tor absetzen können, doch nach dem 27:28-Anschluss parierte Nancy Brodhuhn einen Siebenmeter. Die nachfolgende Ausgleichschance der HSG machte der Pfosten zunichte. Eine Punkteteilung wäre in dem sehenswerten Kampfspiel gerechter gewesen.

HSG Nordhausen: Brodhuhn - Grob (1 Tor), Neumann, Mohrig (4), Böttcher (4), Weber (2), Kohl, Tapaninen (1), Weinrich (1), Kwella (14).
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« Antworten #3 am: 11.03.2008 - 02:03:17 »

HP Holzlandpower

Weiter auf Medaillen-Kurs

Hermsdorfs Frauen gewinnen gegen Altenburg

SV Hermsdorf - SV Aufbau Altenburg  27:19 (10:9)

Hermsdorf ist nach dem 27:19-Heimsieg gegen Schlusslicht Altenburg weiter auf Medaillenkurs. Fünf Spieltage vor Schluss streiten sich noch vier Mannschaften um Silber und Bronze. Hermsdorf hat momentan die besten Karten, liegt auf Rang 2 vor Ruhla, Nordhausen und Weimar - auch dank eines guten Torverhältnisses.

Im Spiel eins ohne die verletzten Maria Olbrich und Julia Hellmann hatte der Liga-Neuling einige Anlaufprobleme. Altenburg, das richtig stark kämpfte und auch spielerisch zu gefallen wusste, hielt die Partie bis in die Schlussphase hinein offen. Nach 46 Minuten führte Hermsdorf nur 17:15.

Altenburgs junger Trainer riskierte alles und ließ seine Frauen Manndeckung spielen. Zum Glück hatten die Hermsdorfer an diesem Tag die Zwillingsschwestern Maria und Anne Pfüller in ihren Reihen. Die eine hielt beim Stand von 21:16 (54.) und eine Minute später beim 22:17 zwei ganz wichtige Bälle.

Auf der Gegenseite zog Zwillingsschwester Anne, die zum ersten Mal für Hermsdorf spielte, aus halbrechter Position ab und traf. Susann Weyda (3) und Anke Taubert (2) stellten mit ihren Toren den recht deutlichen, aber wohl etwas zu hohen 27:19-Endstand her.

"Es war eine sehr verbissen geführte Partie , sagte SVH-Trainer Frank Olbrich nach dem Abpfiff. Nadine Gareis, eigentlich im halblinken Rückraum zuhause, machte ihre Sache als Spielgestalterin im Rückraum-Mitte ganz ordentlich. Der Coach wollte selbst keine Einzelspielerin hervorheben, er sprach von einer geschlossenen Mannschaftsleistung.

Zum Thema Medaille äußerte er sich (noch) nicht. Auf seine beiden Top-Spielerinnen Maria Olbrich und Julia Hellmann muss er wohl auch im nächsten Heimspiel am Sonnabend gegen Ziegelheim verzichten. "Bei der Maria wird"s bestimmt noch 14 Tage dauern. Sie ist noch nicht schmerzfrei. Wir wollen kein Risiko eingehen.

Über den Gast aus Altenburg fand Frank Olbrich anerkennende Worte. "Die Mannschaft hat mir sehr gut gefallen. Ich bin überrascht, dass sie trotzdem so weit unten steht in der Tabelle.

SVH: Mehlhose, Bernutat, M. Pfüller, Gareis (5), Kastner (4), N. Olbrich, Taubert (2), Schubert (3), Sybille Weyda, A. Pfüller (3), Nidoschefsky (1), Susann Weyda (10), Güter, Löffler.
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« Antworten #4 am: 11.03.2008 - 02:16:03 »

HP Ziegelheim

LSV Ziegelheim - TSV Motor Gispersleben 16:17 (8:6)

Die Ziegelheimer Frauen haben es verpasst, sich eine bessere Ausgangsposition im Abstiegskampf zu verschaffen. Dagegen können die als unmittelbarer Kontrahent angereisten Erfurterinnen nun erst einmal aufatmen. Sie feierten ausgelassen einen Sieg, der nun vier Punkte Vorsprung bedeutet. Die LSV-Mädels konnten im Angriff keine Oberliga-Tauglichkeit nachweisen, wirkten drucklos und ungefährlich, ein Gegenstoß-Spiel wie es die Gäste teilweise erfolgreich praktizierten, fand überhaupt nicht statt. So ist die Klasse nicht zu halten.

Die ersten 20 Minuten übertünchten nur das Angriffsmanko des LSV. Ziegelheim setzte sich hier gestützt auf eine starke Abwehr schrittweise auf 7:2 ab (22.). Die Erfurterinnen hatten bis dahin ein eigenes Tempogegenstoßspiel konsequent „verweigert“. Nach einer Auszeit schienen sie aufgetaut und markierten binnen weniger Minuten mit schnellen Konterattacken drei Treffer zum 7:5. So war die eigentlich sicher geglaubte Partie zur Pause wieder völlig offen. Nach dem Seitenwechsel konnte sich allenfalls Isabel Tausch ab und an durch die Gäste-Deckung hindurch mogeln. Ansonsten regierten Einzelaktionen und statisches Ballgeschiebe kombiniert mit einer Portion Pech im Abschluss. Ein dank vernünftiger Abwehrarbeit jederzeit mögliches Tempospiel wurde schlichtweg nicht durchgezogen. Anders die Gäste, die angesichts der Ziegelheimer Schwerfälligkeit nun ihre Chance witterten. Stück für Stück arbeiteten sie sich heran, gingen schließlich beim 16:15 erstmals überhaupt in Führung (54.). Die Schlussphase einer wenig ansehnlichen Partie wogte hin und her. Tore erzielte jedes Team nur noch eins. Das reichte für Gispersleben, die die letzten Sekunden souverän über die Zeit retteten.
 
LSV: Welker, Grünler; Schmelzer (1), Tausch (6), Federau (1), Dittrich, Harles (1), Werrmann, Weidauer (2), Geilen (4/4), Wagner, Herziger (1)
 
Strafwürfe: LSV 4/4, Gispi 4/3 
Strafminuten: LSV keine, Gispi 4
Schiedsrichter: Reußner / Schmidt (Auma)
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« Antworten #5 am: 11.03.2008 - 02:25:19 »

TLZ Jena  11.03.2008

HBV Jena 90 - HSV Apolda 1990  23:29 (10:17)
 
Der noch ungeschlagene Tabellenführer der Handball-Oberliga der Frauen, der HSV Apolda 1990, wahrte auch im Spiel gegen den gastgebenden HBV Jena 90 sein Gesicht, gewann mit 29:23 Toren klar. Nur anfangs mischten die Jenaerinnen tüchtig mit, führten 3:1 und 4:3, doch nach dem 4:4 enteilten die Apoldaerinnen dann auf 12:6 und lagen bei Halbzeit mit 16:10 in Front. Lediglich Mitte der zweiten Halbzeit kamen die HBV-Frauen noch einmal beim Stand von 19:21 aus ihrer Sicht heran. In Jenas Trefferausbeute teilten sich Alexandra Kenter (4), Anja Bülow (4), Frances Petrow (4), Marie Göpfert (3), Stefanie Klaus (3), Cornelia Dressler (2), Claudia Gresch (2), und bei ihrem Comeback nach Baby-Pause auch Sandra Oswald (1). Weiter im Aufgebot: Torhüterin Jeanette Weigelt sowie Katja Frtizsche, Melanie Fiedler, Svenja Schröder, Claudia Schmidt, Elisabeth Müller. 
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« Antworten #6 am: 18.03.2008 - 02:05:58 »

OTZ Saafeld  18.03.2008

Verschenkte Spiele - Saalfelder müssen zwei Niederlagen einstecken

HSV Weimar - 1.SSV Saalfeld 31:25 (14:10)

Zwei Niederlagen innerhalb einer Woche mussten die SSV-Damen in der Thüringer Oberliga hinnehmen. In dieser Saison, in der außer dem souveränen Tabellenführer aus Apolda jeder jeden schlagen kann, keine ungewöhnlichen Ergebnisse. Allerdings müssen sich die SSV-Damen vorwerfen lassen, beide Spiele auch verschenkt zu haben, denn in beiden Partien zeigten sie keine hundertprozentig guten Leistungen.

Weimar konnte in der Vorwoche Revanche nehmen für die knappe Hinspiel-Niederlage in Saalfeld. Dabei kam ihnen eine schwache SSV-Startphase sehr entgegen. Denn bis zum 3:4-Rückstand nach zehn Spielminuten hatte der Gast aus Saalfeld bereits drei Strafwürfe vergeben. Weimar nutzte dann eine SSV-Zeitstrafe zur 3:7-Führung. Zwar kamen die Saalfelderinnen erneut bis auf 6:8 heran, schwächten sich aber dann mit drei unnötigen Zeitstrafen in drei Minuten selbst. Weimar wusste das zu nutzen und zog auf 7:14 davon, auch weil die SSV-Damen beste Chancen nicht nutzen konnten. Mit drei Treffern in Folge konnte der Rückstand bis zur Pause auf 10:14 verkürzt werden.

Nach dem Seitenwechsel zog Weimar erneut auf acht Tore davon, der SSV kam auf 15:20 heran, um mit dem 15:24 erneut chancenlos zurückzuliegen. In einem keineswegs hochklassigen Spiel konnte der 1. SSV die ebenfalls zahlreichen Fehler der Weimarer Damen nicht nutzen und hätte noch Stunden weiterspielen können, ohne eine Siegchance zu haben.

Einer der wenigen Lichtblicke: Mit Juliane Walter und Michaela Kurzhauer erzielten die beiden jüngsten Spielerinnen immerhin zusammen neun Tore.

Es spielten: Gentzsch - Walther (5), Kurzhauer (4), Fröhlich (3), , Pleyer (3/1), Grosse (3/2), Bogdan (2), Kersten (2), Post (2), Slabon (1), Miemel
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