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Thüringer Handball-Verband
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Autor Thema: 14. Spieltag  (Gelesen 794 mal)
Marco
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« am: 15.03.2008 - 02:16:54 »

15.03.2008  15:00
1. SSV Saalfeld 92 - SV Aufbau Altenburg
[Dreifelderhalle Saalfeld-Gorndorf]

15.03.2008  15:00
SV Hermsdorf - LSV Ziegelheim
[Werner Seelenbinder Sporthalle Hermsdorf]

15.03.2008  16:30
HSG Nordhausen - HSV Weimar
[Ballspielhalle Nordhausen]

15.03.2008  17:00
TSV Motor Gispersleben - HBV Jena 90
[Sporthalle Bukarester Straße Erfurt]

15.03.2008  17:30
HSV Apolda 1990 - TSG Ruhla
[Werner Seelenbinder Sporthalle Apolda]
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Marco
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« Antworten #1 am: 17.03.2008 - 13:05:49 »

HP Ruhla

Ruhlas Handballerinnen hielten bravourös mit

HSV Apolda 1990 - TSG Ruhla  27:25 (14:10)
 
Am Ende des Frauen-Oberligaspiels zwischen der HSG Apolda und der TSG Ruhla gab es auf beiden Seiten zufriedene Gesichter. Apolda sicherte sich mit dem 27:25-Sieg zum zweiten Mal den Thüringenmeistertitel. Auf Seiten der Ruhlaerinnen freute man sich über das Ergebnis aber auch über die spielerische Leistung - trotz Minibesetzung. Dabei standen die Vorzeichen für die TSG mehr als schlecht. Ein Grippevirus hatte in der vergangenen Woche die Mannschaft erwischt, sodass Trainer Reiner Koburger nur drei gesunde Spielerinnen zur Verfügung hatte. Antje Gebhardt, Sabrina Wirrwich und Christin Erbe fuhren gar nicht mit nach Apolda. In einer kampfstarken, gutklassigen und fairen Partie hielt Ruhla gut mit. Ruhla trat als Team auf und ließ sich auch vom zwischenzeitlichen Rückstand (1:5) nicht aus der Ruhe bringen. Beim 8:7 (20.) war die TSG wieder im Spiel, versiebte aber anschließend zwei Strafwürfe. Apolda erzeugte viel Druck, hatte einen sehr starken Rückraum (Wenke/Herbert) und setzte sich zum 14:10-Halbzeitstand ab.
Kurz nach der Pause verlor Ruhla die bis dahin stark spielende Rückraumschützin Steffi Breitbarth (5 Tore) nach der dritten Zeitstrafe. Apolda erhöhte durch seine Fernwerferinnen Jule Wenke und Heike Herbert im Doppelpack auf 20:14. Ruhla kämpfte nicht nur, sondern spielte auch sehr stark und kam durch Kontertore von Sabrina Lochner und eine über sich hinauswachsende Susanne Möller auf 18:21 heran (45.). Nach der Verletzung von Nadine Arndt musste die TSG anschließend sogar minutenlang unfreiwillig in Unterzahl spielen. Der Kontrahent nutzte die Situation geschickt und enteilte zum vorentscheidenden 27:20. Dennoch gaben die Gäste nicht klein bei, obwohl nun Torhüterin Martina Zdeb nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Carolyn Mischke als Feldspielerin mitwirken musste. Mit fünf Treffern in Folge durch Konterangriffe und gelungene Kombinationen kam Ruhla wieder auf Tuchfühlung heran. Zu einer Überraschung reichte es aber nicht mehr.

Kommentar des TSG-Trainers Reiner Koburger. "Herzlichen Glückwunsch an Apolda zur Meisterschaft. Aber auch ein Kompliment an meine Mannschaft, die Rückgrat bewiesen und sich teuer verkauft hat."

TSG Ruhla: Zdeb/Karn; Mischke (6), Möller (7), Göpfert (1), Arndt (1), Lochner (5), Breitbarth (5).
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« Antworten #2 am: 18.03.2008 - 01:57:29 »

HP Ziegelheim

SV Hermsdorf - LSV Ziegelheim  19:17 (5:9)

Nur um Haaresbreite sind die Ziegelheimer Frauen bei Medaillenaspirant Hermsdorf an einer dicken Überraschung vorbeigeschlittert. Letztlich schafften sie es aber nicht, einen 12:6-Vorsprung über die Zeit zu retten.

Die Begegnung begann viel versprechend mit einer gewohnt stabilen Abwehr der Ziegelheimerinnen, die den Gastgeberinnen erst nach zwölf Minuten den ersten Torerfolg gestattete. Da lagen die LSV-Mädels bereits 3:0 vorn. Hermsdorf scheiterte mehrfach an Torfrau Janine Welker. Auch in den weiteren Minuten bis zur Pause konnten sie die Führung verteidigen, kamen besonders häufig über Außen zu Treffern (9:5, 30.).

Nach dem Seitenwechsel sollte es zunächst noch besser kommen. Ziegelheim baute den Vorsprung sogar bis auf 12:6 aus (37.). Dann riss jedoch der Faden. Zahlreiche gute Chancen wurden nun vergeben oder zu einfache technische Fehler fabriziert, die die Hermsdorferinnen für schnelle Gegentore nutzten. Zehn Minuten gelang den Ziegelheimerinnen nichts Zählbares. Dagegen schafften die Damen aus dem Holzland mit sieben Treffern am Stück die 13:12-Führung (47.). Hermsdorf deckte von nun an noch offensiver, was den LSV-Mädels einige Probleme bereitete. Dennoch schlugen sie noch einmal zurück, brachten sich mit 17:15 in Front (55.). Aber es gelang erneut nicht, diesen Vorsprung zu behaupten. Mit vielen Fehlern in der entscheidenden Schlussphase hievten sie förmlich die Gastgeberinnen auf die Siegerstraße und machten leider ihre eigene bis dato ordentliche Leistung zunichte. Hermsdorf kippte mit vier Treffern am Stück die Partie.
 
LSV: Welker, Grünler; Schmelzer (2), Tausch (2), Federau (3), Dittrich, Harles (2), Herziger (1), Geilen (5), Wagner (2)
 
Strafwürfe: SVH 7/4, LSV 4/1 
Strafminuten: SVH 14 (1 Disqu. nach Schiribeleidigung), LSV 6
Schiedsrichter: Klich/Pfefferkorn (Eisenberg/Altenburg)
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« Antworten #3 am: 18.03.2008 - 02:01:15 »

OTZ Stadtroda  18.03.2008

Verrücktes Spiel noch gedreht - Hermsdorf holt in Viertelstunde sechs Tore-Rückstand auf und gewinnt

SV Hermsdorf - LSV Ziegelheim 19:17 (5:9)

Es war ein Arbeitssieg gegen den Tabellenletzten. Bis zur 40. Minute lagen die Frauen aus Ziegelheim auf der Siegerstraße. Sie führten fast schon sensationell 12:6.
Dann reagierte die SVH-Bank. Nora Olbrich, Nadine Gareis und Susann Weyda rückten vor. Der SVH versuchte es mit einem 3:3-System in der Deckung. Endlich gelangen die einfachen Ballgewinne. Ziegelheim baute merklich ab. Beim 12:12 war der Gastgeber zum ersten Mal dran. Doch der LSV profitierte weiter von Undiszipliniertheiten, ging noch mal 17:15 in Führung.

Dann gab es kein Halten mehr. Der Oberliga-Neuling drehte in der Schlussphase die Partie mit vier Toren in Folge. "Die Moral hat gestimmt , sagte SVH-Trainer Frank Olbrich. Der erlebte die letzten Minuten nicht mehr mit auf der Trainerbank. Für seine Bemerkung "Schämt euch!" in Richtung der Spielleiter sah er Rot. Es war seine erste als Frauentrainer. Er ist damit fürs nächste Auswärtsspiel in Saalfeld gesperrt. Gegen Ziegelheim übernahm die immer noch verletzte Maria Olbrich die Betreuung der Mannschaft. Es reichte zum 19:17-Sieg. Hermsdorfs Frauen liegen vier Spiele vor Schluss weiter auf Platz zwei. Durch die Niederlage von Ruhla in Apolda haben sich die Holzländerinnen einen Mini-Vorsprung von zwei Punkten auf die versammelte Konkurrenz erarbeitet.

SVH: Mehlhose, M. Pfüller, Bernutat, Gareis (4), Kastner, N. Olbrich (2), Taubert, Schubert (1), Sybille Weyda, A. Pfüller (1), Löffler, Güter (1), Susann Weyda (10), Zosel.
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« Antworten #4 am: 18.03.2008 - 02:04:18 »

OTZ Saalfeld  18.03.2008

Verschenkte Spiele - Saalfelder müssen zwei Niederlagen einstecken

1. SSV Saalfeld 92 - SV Aufbau Altenburg  28:31 (15:17)

Zwei Niederlagen innerhalb einer Woche mussten die SSV-Damen in der Thüringer Oberliga hinnehmen. In dieser Saison, in der außer dem souveränen Tabellenführer aus Apolda jeder jeden schlagen kann, keine ungewöhnlichen Ergebnisse. Allerdings müssen sich die SSV-Damen vorwerfen lassen, beide Spiele auch verschenkt zu haben, denn in beiden Partien zeigten sie keine hundertprozentig guten Leistungen.

Im Heimspiel gegen Altenburg am Samstag stimmte die Einstellung wieder. Allerdings sind die Damen aus der Skatstadt der Angstgegner des 1. SSV, denn in den vier Jahren der Oberligazugehörigkeit konnte noch kein Spiel gegen diesen Gegner gewonnen werden. Das sollte auch so bleiben.

Der 1. SSV verschlief den Start und lag schon nach knapp zwei Minuten mit 0:2 hinten. Die siebte Spielminute sah dann die erste SSV-Führung zum 5:4. Bis zum 7:7 blieb das Spiel ausgeglichen, aber schon da offenbarte die SSV-Abwehr einige Schwächen. Als dann auch noch vorn nichts mehr ging, zog Altenburg auf 8:12 davon. Nun war es vor allem Julia Fröhlich, die mit fünf Toren ihre Mannschaft wieder auf 13:14 heranbrachte.

Nach dem 15:17-Rückstand zur Pause fiel die Vorentscheidung bereits nach dem 17:18, als sich die SSV-Damen zwei Zeitstrafen leisteten und Altenburg auf 17:22 davonzog. Zwar kämpften sich die SSV-Damen wieder näher heran, nutzten aber selbst einige Überzahlsituationen nicht konsequent zu Toren. Immer, wenn sie sich wieder herangekämpft hatten, wie zum Beispiel beim 22:24, versagten gleich im Anschluss wieder die Nerven beim Torwurf oder sie verspielten den Ball im Spielaufbau und leisteten sich Abwehrfehler.

Die beiden Niederlagen hatten keine direkte Auswirkungen auf die Tabelle. Die SSV-Damen behielten ihren siebten Tabellenplatz.

Es spielten: Barten, Gentzsch - Fröhlich (8), Grosse (6/4), Post (4), Pino (3), Slabon (2), Pleyer (2), Walther (1), Kersten (1), Kurzhauer (1), Bogdan, Miemel
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« Antworten #5 am: 18.03.2008 - 02:07:23 »

HP Altenburg

Aufbau Frauen können doch noch siegen

1. SSV Saalfeld 92 - SV Aufbau Altenburg 28:31 (15:17)       

Mit einem guten Spiel und viel Mannschaftsgeist hat sich die Mannschaft des SV Aufbau Altenburg zurückgemeldet. Nachdem die letzten Partien stets mit einer Niederlage für die Frauen aus der Skatstadt endeten, haben sie an diesem Wochenende zwei wichtige Punkte in fremder Halle eingefahren. Ohne Neuzugang Christine Neumann musste das Team die Reise nach Saalfeld antreten und brachte dorthin außerdem einige angeschlagene Spielerinnen mit. Dennoch kein Grund bereits vor der Partie die Köpfe in den Sand zu stecken, denn Aufbau war motiviert wie seit langem nicht mehr. Gleich zu Beginn der Partie zeigte das Team mit welcher Kraft und Mannschaftsstärke sie in Saalfeld punkten wollte und setzte sich postwendend durch zwei schöne Treffer ab. Zu diesem Zeitpunkt fehlte jedoch noch die Konzentration auf der Torhüterposition. Gina Wodrich kam nicht wirklich ins Spiel und musste eins ums andere Mal unnötiger Weise hinter sich greifen. Folgerichtig die Einwechselung von Melanie Gerth, die sich gleich mit einer Parade behauptete. Die folgenden Spielminuten waren vor allem durch die schwache Abwehrleistung der Saalfelder gezeichnet, die Aufbau endlich einmal konsequent nutzte und sich zwischenzeitlich mit vier Toren absetzte. Bis zur Halbzeit steckten die Gastgeber jedoch nicht auf und verkürzten zum 15:17 Halbzeitstand. In der Kabine folgte die klare und durchaus zufriedene Ansprache des Trainergespann Heilmann/Linke, die vor allem daran appellierten zu keiner Zeit die Konzentration zu verlieren. Und so sollte es auch werden: Viel Konzentration benötigten die Altenburger vor allem von der 40. Minute an. Denn von diesem Zeitpunkt an, spielte Aufbau praktisch konsequent in Unterzahl. Durch fragwürdige Schiedsrichterentscheidungen nahmen insgesamt 6 Spieler für zweimal zwei Minuten auf der Bank Platz. Die brenzlige Phase überstanden die Altenburgerinnen jedoch auch, denn mit einer guten Abwehrleistung und einer nun besseren Gina Wodrich schaffte das Team mindestens ein Tor Vorsprung beizubehalten. In der Schlussphase leistete sich Aufbau keine Fehler mehr und konnte damit verdient den ersten Auswärtserfolg der Saison feiern.

Aufbau spielte mit: Wodrich, Gerth, Ehrlich, Voigt, Teichert, Dietrich, Rudolph, Kirmse, Böhme, Rexin, Künzel und Winkler
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« Antworten #6 am: 18.03.2008 - 02:14:30 »

TA Nordhausen  18.03.2008

HSG-Handballerinnen auf Bronzekurs

HSG Nordhausen - HSV Weimar  35:31 (15:15)

Die HSG-Handball-Frauen haben in der Oberliga den 3. Tabellenplatz zurückerobert. Durch einen verdienten 35:31-Heimsieg über den punktgleichen HSV Weimar und die gleichzeitige Niederlage von Ruhla beim Spitzenreiter in Apolda steuert Nordhausen wieder auf Bronzekurs.
Es war erst der zweite Heimsieg gegen die Goethestädterinnen seit deren Wiederaufstieg 2000 in die höchste Thüringer Spielklasse. 2001 war man mit 28:22 erfolgreich. Ansonsten ging es in der Ballspielhalle zwischen HSG und HSV immer sehr eng zu, wie drei Unentschieden belegen. Im vergangenen Jahr entführte Weimar mit einem 27:26 die Punkte. Bei der HSG hatte es bei der Chancenverwertung damals zu sehr gehapert. Die war auch diesmal nicht optimal. Nur fünf von zehn Siebenmetern wurden verwandelt. Und in Halbzeit eins ließ man wieder einige Kontermöglichkeiten aus. Aber mit großem Einsatz und einer deutlichen Steigerung in der zweiten Halbzeit wurden diese Mängel ausgeglichen. Dabei hatte man noch das schwere Handikap, dass die in Ruhla verletzte Steffi Weber nicht spielen konnte.

Die Zuschauer sahen in den ersten 30 Minuten eine durchwachsene Partie. Nordhausen musste sich erst finden, genauso wie die Gäste, die sich im personellen Umbruch befinden. Die HSG legte dennoch einen guten Start hin, führte schnell 2:0 und dann 5:2 und 8:5. Dann folgte ein kleines Tief. Chancen wurden ausgelassen, und auch Nancy Brodhuhn im Tor agierte etwas unglücklich. Weimar kam auf, schaffte beim 10:10 den Ausgleich und zog sofort auf 12:10 vorbei. Nicole Reinhardt setzte im Tor neue Akzente, und auch ihre Vorderleute agierten wieder mit mehr Konzentration. Nach dem 13:13 konnte sich Weimar zwar noch einmal auf 15:13 absetzen, aber Jenny Mohrig und Angi Kwella sorgten für den 15:15-Pausenstand.

Nach dem Seitenwechsel wurde es ein Spiel so recht nach dem Geschmack der Zuschauer. Schnell und mit vielen attraktiven Toren auf beiden Seiten. Bis zum 21:21 ging es hin und her, war es völlig ausgeglichen. Den Unterschied machte die bis dahin blass gebliebene Tina Tapaninen aus. Sie wurde endlich auch torgefährlich, setzte zudem mehrfach Viola Böttcher glänzend in Szene. Angi Kwella war trotz Sonderbewachung weiterhin nicht entscheidend zu bremsen, Jenny Mohrig nutzte ihre Konterchancen, und auch Henriette Weinrich machte eine ganz starke Partie. Vier Tore in Folge zur 25:21-Führung stellten endgültig die Weichen auf Sieg für die HSG. Man ließ sich nun auch nicht mehr beirren, als Weimar beim 26:25 noch einmal bedrohlich nahekam. Die Nordhäuserinnen hielten die Zügel nun fest im Griff, wehrten mit mannschaftlicher Geschlossenheit die Bemühungen der Gäste erfolgreich ab.

HSG: Brodhuhn/Reinhardt - Grob, Mohrig (9), Böttcher (5), Tapaninen (3), Kwella (14), Weinrich (4), Makarinus.
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« Antworten #7 am: 25.03.2008 - 12:32:51 »

HP Gispersleben

Das Häuflein der Aufrechten

TSV Motor Gispersleben - HBV Jena 90  16:19 (7:9)

Mit dem letzten Aufgebot mussten die Gispi-Frauen am Samstag gegen den Tabellennachbarn aus Jena antreten. Zu der sowieso schon langen Verletztenliste gesellte sich mit Tina Fuhrmann nun ein weiter Ausfall dazu. Auch Daniela Mehl ging angeschlagen und eigentlich nur für Kurzeinsätze geplant in das Spiel. Zu allen Überfluß fehlte auch noch Franziska Lücke aus privaten Gründen.

Aber mit einer jetzt erst recht Einstellung starteten die Randerfurterinnen in das Spiel. Nach fünf Minuten führte die Heimmanschaft mit 3:1. Über eine glänzend eingestellte Abwehr konnten Ballgewinne verbucht werden die über Konter zum Torerfolg führten. Bis zur zehnten Minute blieb der Vorsprung bestehen und den zahlreichen Zuschauern wurde durchaus anschaulicher Handball geboten. Aber jetzt schienen sich die Gäste vom Saaleufer gefangen zu haben, was vor allen an ihrer starken Torhüterin lag. Mehrmals konnten die Heimmannschaft auch klarst Chancen nicht verwandeln. Vor allen die beiden Außen erwischten ein Rabenschwarzen Tag und konnten nicht einen ihrer Würfe im Tor unterbringen. In die Pause ging es dann mit einen 7:9 Rückstand.

Chancenverwertung war dann auch das Thema in der Halbzeitansprache von Trainer Frank Stange.

Zumindest in den ersten zehn Minuten schien das auch zu fruchten, zumal Henrike Müller im Tor ihrer Gegenüber in nichts nachstand. Jetzt lief auch das Kombinationsspiel und Claudia Hergt konnte mehrmals aus den Rückraum verwandeln. Als auch noch Susi Keller ihre ersten beiden Würfe im Tor unterbrachte schien man auf den rechten Weg zu sein. Mit 14:13 ging die Heimmannschaft in der 42 Minute wieder in Führung. Allerdings machte sich der Kräftverschleiß langsam bemerkbar, zehn Minuten lang konnte die Gästetorhüterin nicht bezwungen werden. Aber auch Jena, in ihren spielerischen Mitteln doch eher beschränkt konnte keinen Ball im Gispigehäuse unterbringen. „Hier hätten wir die Entscheidung erzwingen müssen“ sagte Trainer Frank Stange nach dem Spiel. In der 45 Minute musste auch noch Regisseurin Sandra Grimmig mit einer Wadenverletzung vom Parkett. Ein weiterer Knackpunkt im Spiel eine zwei Minuten Strafe gegen Claudia Hergt in der 53 Minute. Selbst mehrmals hart an der Grenze zur Fairness angegangen, musste sie für einen normalen Zweikampf vom Feld. In Unterzahl konnten die stehend K.O. wirkenden Randerfurterinnen nicht mehr dagegenhalten. Mit 16:19 konnten die Gäste schließlich beide Punkte mit nach Hause nehmen. Für die Gispitruppe gilt es jetzt nicht den Kopf in den Sand zu stecken, sondern sich gezielt auf die nächsten Spiele vorzubereiten. Wichtig wird sein das die ein oder andere Verletzte wieder Fit wird.

Trainer Frank Stange: Wir haben wieder eine Bärenstarke Deckung gespielt. Aber wen man 10 hundert prozentige Chancen vergibt, wird es schwer zu gewinnen. Leider haben sich einige schon vor dem Spiel nur mit der Jenaer Torhüterin beschäftig und die Sicherheit im Abschluss vermissen lassen. Aber trotzdem ein großes Kompliment an die Truppe ohne fünf Spielerinnen waren wir spielerisch immer noch die bessere Mannschaft und das gibt Mut für die nächsten Spiele.

Müller, Görner, Rössler, Werlich, Hergt(7), Nonne(1), Schulze, Grimmig(5), S.Keller(2), Mehl(1), N.Keller
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