Menu Content/Inhalt
Thüringer Handball-Verband
02.12.2008 - 20:59:33 *
Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren.
Haben Sie Ihre Aktivierungs E-Mail übersehen?

Einloggen mit Benutzername, Passwort und Sitzungslänge
News:

Registrieren lohnt sich

Die Vorteile:
- mitmachen
- alle neuen Beiträge auf einen Blick

empfohlener Spielball des THV
 
   Übersicht   Hilfe Suche Einloggen Registrieren  
Seiten: [1]
  Drucken  
Autor Thema: 15. Spieltag  (Gelesen 893 mal)
Marco
Global Moderator
Hero Member
*****
Beiträge: 6.384




Profil anzeigen
« am: 30.03.2008 - 00:56:45 »

29.03.2008  15:00
1. SSV Saalfeld 92 - SV Hermsdorf
[Dreifelderhalle Saalfeld-Gorndorf]

29.03.2008  16:00
TSG Ruhla - TSV Motor Gispersleben
[Sporthalle Bermbachtal Ruhla]

29.03.2008  18:00
SV Aufbau Altenburg - HSG Nordhausen
[Sporthalle Goldener Pflug Altenburg]

30.03.2008  14:30
HSV Weimar - HSV Apolda 1990
[Asbach-Sporthalle Weimar]

30.03.2008  16:00
HBV Jena 90 - LSV Ziegelheim
[Sportforum Halle I Jena]
Gespeichert
Marco
Global Moderator
Hero Member
*****
Beiträge: 6.384




Profil anzeigen
« Antworten #1 am: 31.03.2008 - 17:43:49 »

HP Holzlandpower

Auf dünnem Eis - Hohe Niederlage in Saalfeld - Ohne Maria Olbrich ins Saisonfinale

1. SSV 92 Saalfeld 92 - SV Hermsdorf 31:21 (16:11)

Zum Ende der Saison macht sich der kleine Kader der Hermsdorfer Handballerinnen bemerkbar. Am Sonnabend verlor der Liga-Neuling überraschend deutlich in Saalfeld mit 21:31.
Viel schmerzlicher dürfte die erneute Verletzung gewesen sein von Spielmacherin Maria Olbrich. Sie wird wohl für den Rest der Saison ausfallen.

"Wir bewegen uns auf dünnem Eis. Das habe ich immer gesagt. Bei uns darf sich keine Frau, die eine tragende Säule einnimmt, verletzen , sagte SVH-Trainer Frank Olbrich.

Neben Julia Hellmann, die im Sommer wohl zum SC Markranstädt wechselt, steht mit Maria Olbrich eine zweite Leistungsträgerin fürs Saisonfinale nicht zur Verfügung. In den restlichen Partien gegen Jena, in Nordhausen und zum Abschluss gegen Ruhla sind die Hermsdorferinnen auf einen Schlag nur noch Außenseiter. Das sah der Coach genauso.

"Uns fehlt es in der Spitze an der Breite. Das wird jetzt sehr deutlich. Der Traum von der Medaille dürfte nach der sechste Saisonniederlage in weite Ferne gerückt sein.

Gegner Saalfeld hatte fast schon ein Luxus-Problem. Allein zehn Spielerinnen des 1. SSV trugen sich beim 31:21-Kantersieg in die Torschützenliste ein. Mit der erfahrenen Eva-Maria Röhner (spielte früher beim Thüringer HC) präsentierten sie eine Spielerin, die im Hinspiel verletzungsbedingt fehlte. Bis zum 7:7 sah es ganz gut aus für Hermsdorf. Was dem Trainer aber schon in der Anfangsphase missfiel, waren die leichten Gegentore. "Wir haben unsere Treffer sehr schön herausgespielt. Auf der Gegenseite kam Saalfeld zu leichten Toren.

Das setzte sich bis zur Pause fort. Mit dem 11:16 war mehr als eine Vorentscheidung gefallen. "Es gibt solche Tage, da will dir einfach nicht viel gelingen. Heute war offenbar so einer. Das muss man akzeptieren , sagte Frank Olbrich. Susann Weyda, immerhin zehnfache Torschützin, konnte die Woche über wegen einer Grippe nicht trainieren. Gesundheitlich angeschlagen war auch Nadine Gareis. Zu allem Überfluss fehlte in Saalfeld auch Torfrau Sarah Bernutat.

SVH: Mehlhose, M. Pfüller, Kastner (2), M. Olbrich (2), Taubert (1), Schubert (2), Sybille Weyda, Löffler (1), Zosel, Susann Weyda (10), Gareis (3).
Gespeichert
Marco
Global Moderator
Hero Member
*****
Beiträge: 6.384




Profil anzeigen
« Antworten #2 am: 31.03.2008 - 18:44:25 »

HP Altenburg

SUPER - Mädels - Toller Sieg gegen Nordhausen

SV Aufbau Altenburg - HSG Nordhausen 39:24 (21:10)       

Den Altenburgerinnen stand das Wasser bis an den Hals. Abstiegskampf pur war wieder einmal in Altenburg ausgerufen. Es musste unbedingt ein Sieg her um nicht die rote Laterne zu übernehmen. Erstmals merkte man gleich zu Beginn des Spieles den Spielerinnen  an, dass sie hier etwas reißen wollen. Vor allem die Achse Neumann-Teichert trieb das Altenburger Spiel voran. Die Gäste aus Nordhausen hatten zwar an diesem Tag einige Aufstellungssorgen trotzdem musste man aber auch vor einer geschwächten Mannschaft auf der Hut sein.

Doch in keiner Phase des Spiels, kamen die Gäste einmal so richtig in rollen. Die Gastgeberinnen dagegen waren in jeder Phase klar überlegen. Immer wieder war es Christine Neumann die das Zepter in die Hand nahm. Sie setzte ihre Mitspielerinnen super ein und zeigte auch im Abschluss, dass sie schon jetzt eine wichtige Spielerin für die Altenburgerinnen geworden ist.

Vor allem in der ersten Halbzeit zeigten die Altenburgerinnen teilweise Spitzenhandball in der Oberliga. Dieses Spiel und die derzeitige Tabellensituation kommen ganz einfach nicht unter einen Hut. Auf allen Positionen wurde gekämpft bis zum Abwinken. Iris Teichert, die älteste und auch erfahrensde Spielerin der Mannschaft führte Regie unter brachte ihr Team so auf die Siegerstrasse. Schon Mitte der ersten Halbzeit führte man mit 12:6 und hatte den Torhunger lange nicht gestillt. In die Reihe der erfolgreichsten Torschützinnen  trug sich auch Yvonne Dietrich ein. Obwohl sie in vielen Spielen sehr launisch agiert und vor allem immer wieder ihre Probleme mit Gegner und Schiedsrichter hatte trumpfte sie heute voll auf. Sie konnte in diesem Spiel acht Treffer erzielen. Besser konnte eigentlich kein Frauenhandball in der Oberliga aussehen, stellte auch ein Zuschauer fest, der eigentlich kein Freund davon ist. Im Angriff fast fehlerfrei und vor allem erfolgreich in der Chancenverwertung gestaltete sich das weitere Spiel. Zur Halbzeit stand es dann 21:10 für die Altenburgerinnen, was schon einer kleinen Sensation gleich steht. Denn wenn man die letzten Spiele so betrachtet hatten die Altenburgerinnen doch stets Probleme über die 20 zu kommen.

Eine gelöste Stimmung in der Kabine und mal keine Predigten des Trainergespannes. Vorsicht ist allerdings immer geboten, denn man hat auch schon solche klare Führung dahin gehen sehen.

Für die Altenburgerinnen an diesem Tag allerdings kein Problem. Die Gäste kamen jetzt zwar etwas besser ins Spiel konnten die entscheidende Wende allerdings nicht erreichen. Viel zu clever wurde durch Iris Teichert das Spiel geführt und viel zu genau waren die Werferinnen. Am stärksten kam man Mitte der zweiten Halbzeit auf, als man innerhalb kürzester Zeit vom 22:14 auf 29:14 enteilte. Hier waren dann die Weichen gestellt und man merkte auch den Gästen an das sie jetzt nur noch mit der Brechstange agierten. Auch bei den Altenburgerinnen, die von etwa 200 Zuschauern immer wieder angefeuert wurden, merkte man jetzt an dass die Konzentration etwas nach ließ. Vor allem im Abwehrbereich zeigten sich jetzt Lücken die man nicht mehr schließen konnte aber auch nicht mehr musste. Der 40. Treffer sollte allerdings in den letzten drei Spielminuten nicht gelingen was aber der Mannschaft sicherlich nach Abpfiff des Schiedsrichtergespannes aus Gera total egal war. 

Das wichtigste war an diesem Tag der klare Sieg und somit etwas mehr Luft zum atmen im Abstiegskampf.

Aufbau spielte mit: G. Wodrich, C. Voigt 10, Y. Dietrich 8, J. Künzel 4, J. Kirmse, Teichert 7, K. Böhme 1, A. Rudolph, N. Rexin, C. Neumann 9, C. Parnitzke
Gespeichert
Marco
Global Moderator
Hero Member
*****
Beiträge: 6.384




Profil anzeigen
« Antworten #3 am: 31.03.2008 - 18:48:08 »

TLZ Weimar  31.03.2008

Kämpferherz bewiesen

HSV Weimar - HSV Apolda 1990  27:27 (11:13)  
 
Schon auf der Krankentrage reckte die verletzte Franziska Hupel ihrer Mannschaft die Faust entgegen und rief "Ihr schafft das, Mädels!". Das nahm sich ihre Mannschaft wohl zu Herzen: Mit dem 27:27 gelang den Damen des HSV Weimar ein Achtungserfolg gegen die Oberliga-Meisterinnen des HSV Apolda.
Franziska Hupel prallte in der 20. Minute in der Kreisabwehr mit einer gegnerischen Spielerin zusammen, verletzte sich an der Kniescheibe und musste ins Krankenhaus gebracht werden. Glücklicherweise kein Kreuzbandriss und die Kniescheibe ist wieder an Ort und Stelle - Trainer Sebastian Batke zeigte sich erleichtert über den medizinischen Befund. Groß war jedoch zunächst die Lücke, die Hupel auf dem Parkett hinterließ. In der von beiden Seiten leidenschaftlich ausgetragenen Partie hatten die Weimarer Gastgeberinnen bis kurz vor der Halbzeit kontinuierlich mit zwei Toren in Führung gelegen. Hupel hatte die Glockenstädter Spielemacherin Juliane Wenke zudem gut im Griff. Nun jedoch bissen sich die Apoldaer Damen durch und zeigten, dass sie nicht gewillt waren, so kurz vor Saisonende noch einen Fleck auf ihrer bislang weißen Weste zuzulassen. Bis zur Halbzeit (11:13) hatte sich das Blatt gedreht und die Damen um ihren Trainer Steffen Müller hatten sich die Führung erkämpft.

Ein riesengroßes Kämpferherz zeigten die Hausherrinnen, als sie aus der Kabine zurückkehrten: Sie glichen zum 13:13 aus und holten sich zum 16:14 sogar zeitweise die Führung zurück. Besonders Ines Mießler zeigte eine starke Leistung im Angriff, ließ es insgesamt 13 Mal im Apoldaer Kasten klingeln und verwandelte vier Siebenmeter.

Doch die Gästetruppe zeigte, dass sie nicht umsonst den Meistertitel geholt hatte: Sie kämpfte sich die Führung zurück, lag zum 17:20 in der 40. sogar zeitweise mit drei Toren in Front. Beim 18:22 sah sich Batke zum Zeigen der grünen Karte genötigt. Mit Erfolg: Kurz vor Schluss erzielte Weimar den Ausgleichstreffer zum 27:27, eine Chance auf erneute Führung der Apoldaer scheiterte am Block der Gastgeberinnen. "Sie haben sich alle ein rießengroßes Bienchen verdient", sagte ein überglücklicher Sebastian Batke am Ende des schönen Derbys mit einem leistungsgerechten Unentschieden.
Gespeichert
Marco
Global Moderator
Hero Member
*****
Beiträge: 6.384




Profil anzeigen
« Antworten #4 am: 31.03.2008 - 18:50:45 »

TA Apolda  31.03.2008

Der erste Punktverlust

HSV Weimar - HSV Apolda 1990  27:27 (11:13)

Nichts mehr los in der Frauen-Oberliga? Von wegen. Die Handballerinnen aus Weimar und Apolda lieferten sich ein rassiges Derby - und der alte und neue Meister verlor den ersten Punkt.
Allein diese Schlussphase war den Besuch in der Asbach-Halle wert: Letzte Minute, Susanne Ritz bricht noch einmal über links durch und trifft. Die Apoldaerinnen reklamieren Schrittfehler, aber die Schiedsrichter winken ab: Das Tor gilt, 27:27, der Ausgleich für Weimar. Noch 14 Sekunden auf der Uhr, der Apoldaer Trainer Steffen Müller nimmt die letzte Auszeit. Aber die Weimarer Frauen sind nach dem Wiederanpfiff wie aufgedreht, stoppen den Angriff. Es gibt Freiwurf, den Apolda nur noch direkt ausführen kann. Juliane Wenke wirft, Antje Ritz im Weimarer Tor hält - und Schlusspfiff. Als erste Mannschaft haben die Gastgeberinnen dem alten und neuen Meister in dieser Saison einen Punkt abgenommen.

"Entscheidend war letztlich, dass wir am Anfang nicht in Tritt gekommen sind", befand Steffen Müller. "Die ersten 20 Minuten waren wir im Prinzip ja gar nicht auf dem Parkett." Weimar führte 6:3, Apolda hatte lediglich drei Siebenmeter verwandelt und warf nach 21 Minuten das erste Feld-Tor.

Dann eine Zäsur: Die Weimarerin Franziska Hupel kam nach einem Zweikampf zu Fall (22.), verletzte sich am Knie und musste ins Krankenhaus. Sie hatte bis dahin die Apoldaer Schlüsselspielerin Juliane Wenke gut im Griff, und prompt kamen die Gäste nun besser ins Spiel, führten zur Pause gar 11:13. Nach dem Wechsel ging Weimar wieder in Führung, aber Apolda schlug zurück. Bis zum 22:25 sah es noch aus, als sollte der Favorit die Sache nach Hause schaukeln, dann aber zogen die Gastgeberinnen das Tempo noch einmal an, glichen aus und behielten in der dramatischen Schlussphase die Nerven. Ihr Trainer Sebastian Batke lobte besonders seine beiden Torfrauen und freute sich über die Entwarnung aus dem Krankenhaus: Franziska Hupel erlitt keinen Kreuzbandriss, sondern nur eine derangierte Kniescheibe - und ist in voraussichtlich zwei Wochen wieder fit.
Gespeichert
Marco
Global Moderator
Hero Member
*****
Beiträge: 6.384




Profil anzeigen
« Antworten #5 am: 31.03.2008 - 23:35:01 »

HP Ruhla

Den dritten Platz gefestigt

TSG Ruhla - TSV Motor Gispersleben  26:22 (12:12)

Im Punktspiel der Handball-Oberliga hatten die Ruhlaerinnen mit Gispersleben einige Mühe, ehe der 26:22-Sieg feststand.
Ruhlas Damen strapazierten die Nerven von Trainer Reiner Koburger und der zahlreichen Fans bis in die Schlussphase des Spiels gehörig. Selbst ein Fünf-Tore-Vorsprung (23:18) war bei der unausgeglichenen und oft verkrampft wirkenden Spielweise der Gastgeberinnen nicht gleichbedeutend mit dem Sieg. Ruhlas Spielerinnen leisteten sich immer wieder viele Ballverluste im Vorwärtsgang und waren in der Abwehr zu passiv. Erst als Torhüterin Martina Zdeb beim 25:22 (57.) einen Strafwurf parierte hatte, konnten Trainer und Fans etwas aufatmen. Von Beginn an bekam Ruhla die drei großgewachsenen Motor-Fernwerferinnen nicht unter Kontrolle. Der Blitzstart zum 3:1 (2.) war nur Strohfeuer gewesen. Die Rand-Erfurterinnen glichen zum 3:3 (8.) aus. Carolyn Mischke scheiterte kurz zuvor mit einem von drei vergebenen Strafwürfen an der sehr guten TSV-Torhüterin. Ruhlas dreimalige Führung, zuletzt beim 12:10 (25.), egalisierte Gispersleben postwendend, weil die TSG-Abwehr den Angreiferinnen viel zu viel Spielraum gelassen und beide Torhüterinnen ebenfalls nicht ihren besten Tag hatten. Beängstigend außerdem die fünf Zeitstrafen für Ruhla in der ersten Halbzeit dieser Begegnung. Antje Gebhardt saß bereits nach 18 Minuten zum zweiten Mal auf der Strafbank. Auch in der zweiten Halbzeit fand Ruhla nicht den Rhythmus und machte es sich selbst schwer, einen beruhigenden Vorsprung herauszuholen. Nachdem Gispersleben zweimal leichtfertig die Chance vergeben hatte in Führung zu gehen, gelang den Gästen beim 16:17 (43.) der erste Vorsprung im Spiel. Ruhla fand kaum ein probates Mittel, die kompromisslose TSV-Abwehr auszuspielen. Nadine Arndt und Romy Göpfert schafften das 18:17 für die TSG. Danach zeigten die Gastgeberinnen kurzfristig, dass sie es auch besser können. Christin Erbe, Nadine Arndt, Steffi Breitbarth und Susanne Möller schraubten den Vorsprung auf 23:18 (51.). Gispersleben kämpften trotzdem verbissen weiter und holte bis auf drei Treffer auf (24:21/56.). In Verlaufe der vergangenen Woche hatte Ruhla bei einem Testspiel den Bezirksoberligisten SG Obersuhl 38:17 geschlagen.
TSG Ruhla: Zdeb/Wirrwich; Antje Gebhardt (2), Göpfert (4), Lochner (1), Arndt (6), Möller (2), Schmidt, Mischke (3), Breitbarth (5/5), Erbe (3).
Strafminuten: jeweils 14,
Siebenmeter: Ruhla 8/5, Gispersleben 6/3.
Gespeichert
Marco
Global Moderator
Hero Member
*****
Beiträge: 6.384




Profil anzeigen
« Antworten #6 am: 31.03.2008 - 23:40:07 »

OTZ Jena  01.04.2008

Klare Angelegenheit gegen Schlusslicht

Oberliga-Frauen des HBV siegen gegen Ziegelheim

HBV Jena 90 - LSV Ziegelheim  26:17 (11:12)

Heimsieg der Oberliga-Handballerinnen des HBV Jena 90 mit dem 26:17 über den Tabellenletzten LSV Ziegelheim, Stunden zuvor im Sportforum aber knappe 25:27-Heimniederlage der zweiten HBV-Frauen als Tabellenzweiter der Landesliga gegen den Tabellenvorletzten FC 02 Barchfeld, so lautete gestern Nachmittag das Fazit einer Doppelveranstaltung.
Die Oberligaspielerinnen verdankten ihren Sieg nicht nur der Steigerung in der zweiten Halbzeit, sondern auch der famosen Torhüterin Jeanette Weigelt, die mehrere 7 m-Strafwürfe meisterte und großer Rückhalt ihres Teams war. Die erste Halbzeit verlief ausgeglichen: 4:2, 4:4, 8:8, 10:10, 11:12 zur Pause. Doch ab 15:14 drehten die Jenaerinnen auf, enteilten im Zwischenspurt auf 20:14 und 22:16 und buchten so noch relativ sicher die Punkte.

Jena: Jeanette Weigelt - Claudia Sprengler (5), Claudia Schmidt (4), Cornelia Dressler (3), Claudia Gresch (3), Anja Bülow (2), Melanie Fiedler (2), Stefanie Klaus (2), Anne Ludwig (2), Frances Petrow (1), Sandra Oswald (1), Elisabeth Müller (1), Marie Göpfert, Katja Fritzsche.
Gespeichert
Marco
Global Moderator
Hero Member
*****
Beiträge: 6.384




Profil anzeigen
« Antworten #7 am: 31.03.2008 - 23:47:31 »

HP Ziegelheim

HBV Jena 90 - LSV Ziegelheim 26:17 (11:12)
 
Nach drei Jahren Oberliga-Zugehörigkeit stehen die Ziegelheimer Frauen vor dem Abstieg aus dem Thüringer Oberhaus. Mit der Niederlage am vergangenen Sonntag in Jena sind die Hoffnungen auf einen Klassenverbleib nur noch theoretischer Natur. Dazu müssten die restlichen drei Spiele alle samt gewonnen werden und sämtliche Widersacher patzen. Daran dürften aber selbst kühnste Optimisten nicht glauben.

40 Minuten bestimmten die LSV-Frauen das Geschehen mit (14:15). Dann verpufften wie so oft Konzentration und Energie. Jena machte in zehn Minuten alles klar. Ziegelheim versiebte ganze neun Strafwürfe.

Die Gäste begannen mit beweglichem Positionsangriff, ließen den Ball ganz ordentlich laufen und hielten im ersten Durchgang die Partie offen. Caroline Dittrich lieferte eines ihrer besten Oberliga-Spiele ab. Leider fielen die übrigen Spielerinnen zu stark ab. Größtes Manko einmal mehr die Chancenverwertung. Häufig konnten sie sich bis zum gegnerischen Kreis durchsetzen, dann aber stand dort Jenas Torfrau Weigelt, die sich mittlerweile zum Ziegelheimer Schreckgespenst gemausert hat. Anders sind wohl auch kaum die 14 Pfostentreffer zu erklären. Allein zur Halbzeit hätten die LSV-Mädels deutlich in Führung liegen müssen. Stattdessen leuchtete nur ein 12:11 an der Anzeigetafel. So kam schließlich das, was in den letzten Partien meist passierte. Ziegelheim ging die Puste aus. Jena machte aus einem 15:14 (41.) ein 20:14 (50.) und klärte damit in wenigen Minuten die Fronten. Der LSV nahm sich in dieser Phase unvorbereitete Würfe und Kreisanspiele, Jena dagegen konterte routiniert.
 
LSV: Welker, Grünler; Schmelzer (1), Tausch (2), Federau (1), Dittrich (5/1), Weidauer, Harles (6/3), Herziger, Wagner (2)
Strafwürfe: HBV 2/2, LSV 13/4 
Strafminuten: HBV 10, LSV 2
Schiedsrichter: Reußner / Schmidt (Auma)
Gespeichert
Marco
Global Moderator
Hero Member
*****
Beiträge: 6.384




Profil anzeigen
« Antworten #8 am: 02.04.2008 - 00:25:45 »

TA Nordhausen  02.04.2008

Ein schlechter Tag für die HSG

SV Aufbau Altenburg - HSG Nordhausen 39:24 (21:10)

Nach einer vor allem in der ersten Halbzeit ernüchternden Leistung mussten sich die Handball-Frauen im Oberligapunktspiel bei Aufbau Altenburg mit 24:39 geschlagen geben. Es war die bislang höchste Niederlage gegen die Skatstädterinnen.

Nordhausen konnte das Spiel nur in den ersten zehn Minuten bis zum 6:8 offenhalten. Danach zeigte die von den Gastgeberinnen gegen Angelina Kwella und Henriette Weinrich von Beginn an praktizierte doppelte Pressdeckung mehr und mehr Wirkung. Das gewohnte Aufbauspiel der HSG war nicht möglich, und so ließen sich die Nordhäuserinnen immer wieder zu Querpässen verleiten. Ein gefundenes Fressen für die Altenburgerinnen, die darauf nur lauerten und einen Ball nach dem anderen abfingen und zu Kontern nutzten. Über 12:6 enteilten die Gastgeber bis zur Pause schon vorentscheidend auf 21:10. Zum schlechten Spiel kam bei der HSG auch noch neues Verletzungspech hinzu. Diesmal erwischte es Torhüterin Nancy Brodhuhn, die ab Mitte der ersten Halbzeit nur noch eingeschränkt einsatzfähig war und so nicht zur gewohnten Leistung fand. Zusammen mit Nicole Reinhardt mühte sie sich zwar, doch zu oft wurden beide Torfrauen von ihren Vorderleuten im Stich gelassen und waren letztlich chancenlos.

Die zweite Halbzeit begannen die Gäste engagiert, verkürzten auf 14:22 und durften noch auf ein einigermaßen gutes Ergebnis hoffen. Doch diese Hoffnungen wurden in den nächsten Minuten schnell begraben. Wieder spielten Ballverluste und schlechte Würfe den Altenburgerinnen in die Hände, die in dieser Phase sieben Treffer in Folge zum 29:14 erzielten. Das war Mitte der zweiten Halbzeit schon die endgültige Entscheidung im Spiel.

Nordhausen gab trotzdem noch nicht auf und erreichte damit für den Rest der Spielzeit auch Gleichwertigkeit. Geringer wurde der Rückstand aber nicht, weil sich nun bei mehreren Pfosten- und Lattentreffern auch noch Wurfpech einstellte. Es war einfach ein schlechter Tag für die HSG-Truppe.

HSG Nordhausen: Brodhuhn/Reinhardt - Grob (3 Tore), Mohrig (7), Makarinus, Böttcher (3), Tapaninen (3), Kwella (7), Weinrich (1).
Gespeichert
Seiten: [1]
  Drucken  
 
Gehe zu:  

Powered by MySQL Powered by PHP Powered by SMF 1.1.4 | SMF © 2006, Simple Machines LLC
Joomla Bridge by JoomlaHacks.com
Prüfe XHTML 1.0 Prüfe CSS
designed by www.madeyourweb.com