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Thüringer Handball-Verband
02.12.2008 - 21:43:51 *
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Autor Thema: 19. Spieltag  (Gelesen 709 mal)
Marco
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« am: 06.04.2008 - 10:53:55 »

05.04.2008  17:00
SV 05 Friedrichroda - HV 90 Artern
[Sporthalle Am Körnberg Friedrichroda]

05.04.2008  19:00
VfB TM Mühlhausen 09 - SG Schnellmannshausen
[Sporthalle Damaschkestraße Mühlhausen]

06.04.2008  14:00
Ernestiner SV Gotha II - SV BW 1893 Goldbach/Hochheim II
[Sporthalle Ernestinum Gotha]

06.04.2008  15:00
SG Erfurt/Bad Langensalza II - SV Haineck Nazza
[Salza-Halle Bad Langensalza]
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« Antworten #1 am: 07.04.2008 - 00:55:18 »

TA Artern  07.04.2008

Ohne Anfassen

SV 05 Friedrichroda - HV 90 Artern 39:40 (17:20)

Wie schon in der Vorwoche rissen Arterns Männer ein eigentlich schon verlorenes Spiel mit einer Energieleistung in den Schlussminuten noch aus dem Feuer.
"Das war schon ein komisches Spiel", sagte Arterns Spielertrainer Holger Teichmann nach dem Abpfiff. "Ich kann mich nicht erinnern, dass wir schon mal 40 Tore geworfen haben. Noch dazu auswärts!" Dabei hätte in Friedrichroda auch die 100-Tore-Grenze fallen können, so viele Einwurfgelegenheiten ließen beide Teams aus. "Das war ein Kreisläuferspiel und eins für die Zuschauer, aber bestimmt keins für Torleute und Trainer", schätzte Teichmann ein. Nach ausgeglichenem Auftakt, bis zum 14:14 legten die Gastgeber immer ein Tor vor, holten die Arterner bis zum Seitenwechsel einen leichten Vorsprung heraus (17:20), um nach Wiederanpfiff die Abwehrarbeit fast völlig einzustellen. Beim 25:25 war Friedrichroda so ganz locker wieder heran. Beim 35:29 (52.) sahen die Gastgeber wie der sichere Sieger aus. Doch als die Lage fast aussichtslos erschien, strafften sich die Arterner noch einmal. Falko Reikowski im Tor gab mit einem abgefangenen Konter das Startsignal für eine furiose Aufholjagd. Beim 39:39 hatten die Arterner eine Minute vor Schluss den Ball - und André Heckert setzte ihn zum 39:40 in die Maschen. Die letzten 40 Sekunden überstanden die Gäste schadlos, nach dem letzten Freiwurf für Friedrichroda zischte der Ball übers Tor. Wieder hatte es gerade noch so geklappt. Schon in der Vorwoche hatte Artern das Last-Minute-Szenario erfolgreich abgerufen. Dabei wäre das gar nicht notwendig gewesen. "Wahrscheinlich haben wir die Sache von Anfang an doch zu leicht genommen", so Holger Teichmann, der die offensivstarken Alexander Littig, André Heckert und Marko Köppe mit einem Sonderlob bedachte, dem ganzen Team aber eine schier unterirdische Abwehrleistung bescheinigte. Vorne hui, hinten pfui - diesmal reichte das!
Artern: Falko Reikowski, Thomas Blume - Michel Bohne (3), Mario Faulwetter (2), Stefan Frömer, Marko Köppe (7), Marko Lange (1), André Heckert (7), Alexander Littig (11), Nico Zimmermann (3), Holger Teichmann (4), Christian Krahmann (2).
Siebenmeter: Friedrichroda 4/3, Artern 3/3,
Zeitstrafen: Friedrichroda 6/Artern 6.
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« Antworten #2 am: 07.04.2008 - 12:36:35 »

Infoline Mühlhausen

Der erwartet schwere Gegner

VfB TM Mühlhausen 09 - SG Schnellmannshausen  34:27  (15:15)

Nach einer Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte siegten die Männer des VfB TM Mühlhausen 09 noch recht deutlich mit 34:27 (15:15). Allerdings brachten sich die Gäste selbst mit ihren Disziplinlosigkeiten aus dem Spiel. Allein drei Rote Karten sprechen dabei für sich.

Dies soll aber keineswegs die Leistung der Mühlhäuser in der zweiten Halbzeit schmälern. Der erste Abschnitt war recht durchwachsen. Das Prunkstück aus dem Hinspiel, die Abwehr, konnte sich nicht noch einmal so auf den Gegner einstellen. So blieb das Spiel über die Gesamte erste Halbzeit eng und auch die Führung wechselte zwischenzeitlich hin und her (4:3,4:5, 6:7). Mit dem 7:7 Ausgleich konnte der VfB allerdings drei Tore in Folge werfen. So stand es 9:7. Danach 10:8. Gleiches gelang nun den Gästen, die wiederum mit 11:10 in Führung gehen konnten. Das Spiel war zu diesem Zeitpunkt auf beiden Seiten ziemlich zerfahren. Besonders Einzelaktionen bestimmten die Szenerie. Mühlhausen konnte kämpferisch gegen halten. So gelang erneut ein Führungswechsel (12:11) und zwischenzeitlich wiederum sogar eine zwei Tore Führung 14:12. Aber der Einsatz war auf beiden Seiten sehr hoch. Zu diesem Zeitpunkt fehlte bereits Schnellmannshausen der erste Spieler. Zur Pause gelang ihnen jedoch noch der 15:15 Ausgleich und das Spiel war noch offen.

Die zweite Hälfte begann zunächst wiederum mit einer Führung der Gäste. Bei einigen der Zuschauer kam der Gedanke an die Niederlage aus dem Vorjahr wieder auf. Doch die Mannschaft steigerte sich nun von Minute zu Minute. Sie zog bei 18:17 wieder in Front und gab nun die Führung nicht mehr ab. Stetig wurde nun der Vorsprung vergrößert. Dabei wurden vor allem die Überzahlsituationen ausgenutzt. Schnellmannshausen brachte sich nun zunehmend selbst aus dem Spiel. Über 21:21, 25:21, 27:23 wurde dann noch einmal ein Zwischenspurt eingelegt der mit dem 32: 24 die Vorentscheidung brachte.

Am Ende ein über weite Strecken recht spannendes Spiel, welches von der Brisanz der Emotionen lebte.

VfB TM mit: Ode, Uehling; Stephani 5, Körtge 3, Eckardt 6/3, Frömmer, Wiegand 2, Fick 2, Hartmann 13/2, Pfannschmidt 1, Würschmidt 2, Menche.
« Letzte Änderung: 07.04.2008 - 13:06:49 von Marco » Gespeichert
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« Antworten #3 am: 08.04.2008 - 00:48:23 »

HP Thüringer HC

SG auf der Zielgeraten

SG Erfurt/Bad Langensalza II - SV Haineck Nazza  43:19 (22:8)

Gegen den SV Haineck Nazza reichte den Gastgebern eine durchschnittliche Leistung zum Kantersieg und einem weiteren Schritt zum angestrebten Titelgewinn. Ungefährdet wurde mit 43:19 (22:8) gewonnen.
 
Der 43:19-Erfolg bringt zahlenmäßig noch nicht einmal die volle Überlegenheit der SG in diesem Spiel zum Ausdruck. In den Anfangsminuten präsentierten sich die Gastgeber hellwach und konzentriert, versuchten mit viel Tempo zu agieren und sich mit variantenreichen Kombinationen in Szene zu setzen. Dazu führte Marcus Tunger geschickt Regie und eröffnete selbst den Torreigen. Auch wenn nicht alles gelang zog die SG Tor um Tor davon.

Besonders Dominik Demuth nutzte seine Chance mit drei Treffern in dieser Anfangsphase. Haineck Nazza wirkte dagegen kraft- und ideenlos und lag folgerichtig bereits nach einer Viertelstunde hoffnungslos mit 1:13 zurück. Gut für die Gäste, dass die SG nun einen Gang zurückschaltete, dabei munter durchwechselte und noch zahlreiche Großchancen “liegen“ ließ. Weiter gut für Nazza, das mit Stefan Busse ihr bester Mann war und mit acht erzielten Toren auch ihr bester Schütze wurde.

Drittens gut für die Gäste, dass sie, obwohl in allen Belangen unterlegen, nie aufsteckten und sogar für einige Highlight sorgten. So in der 23. Minute, als Fischer mit schönem Heber über Thomas Freytag zum 16:6 verkürzte oder im zweiten Abschnitt das Tor durch Basilius per Rückhandwurf erzielt zum 36:16(50.). An der Dominanz der Hausherren änderte das allerdings wenig.

Auch wenn der Gast kaum einen echten Prüfstein abgab, positiv war die ausgeglichene Torgefährlichkeit aller SG-Angreifer: Jeder Feldspieler erzielte zwischen 4-6 Tore. Sekunden vor Schluss wollte sich auch Torhüter Freytag noch in diese Liste eintragen, konnte aber seinen Gegenüber nicht überlisten.

Dem Team um Trainergespann Irovsky/Minevski fehlen nun nur noch zwei Punkte aus drei ausstehenden Begegnungen zum sicheren Staffelsieg und das könnte schon am kommenden Samstag in Schnellmannshausen gelingen.

SG Erfurt/Bad Langensalza II: Andreas Heyl, Thomas Freytag; Manuel Binternagel (5), Dominik Demuth (6), Andrej Minevski, Marcus Tunger (6), Christian Schmidt (6). Markus Hoyer (6), Sebastian Irovsky (5), Dominique Schlösser (4), Chris Hobert (5).
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