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Thüringer Handball-Verband
02.12.2008 - 20:58:58 *
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Autor Thema: 20. Spieltag  (Gelesen 838 mal)
Marco
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« am: 14.04.2008 - 14:04:56 »

12.04.2008  17:00
WSV 1907 Neuhaus - Post SV Gera II
[Guts-Muths-Sporthalle Neuhaus/Rwg.]

12.04.2008  18:00
SV Aufbau Altenburg - TSV 1898 Oppurg
[Südost-Sporthalle Altenburg]

12.04.2008  19:30
HSV Apolda 1990 II - HV Ilmenau 55
[Werner Seelenbinder Sporthalle Apolda]

12.04.2008  19:30
HSG Suhl - SV Fortuna Großschwabhausen
[Sporthalle Wolfsgrube Suhl]

12.04.2008  19:30
HSG Werratal 05 - ESV Lok Meiningen
[Sporthalle Wernshausen]

12.04.2008  19:30
SG Arnstadt/Plaue - TSV Zella-Mehlis
[Sporthalle Am Jahnsportpark Arnstadt]
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« Antworten #1 am: 14.04.2008 - 15:08:01 »

HP Ilmenau

HSV Apolda 1990 II - HV Ilmenau 55  36:27 (19:11)

Der HV verlor auch sein Auswärtsspiel  in Apolda sang- und klanglos mit 36:27. Von Beginn an verspürten die wenigen mitgereisten Ilmenauer Fans kein Aufbäumen und keinen Siegeswillen der Ilmenauer. Die Saison hat gezeigt, dass der HV- Sieben kein echter Teamgeist innewohnt und sie sich auch nicht über die Zeit zu einem solchen finden konnten. Die Gastgeber waren da aus anderem Holz geschnitzt und brannten auf eine Revanche der in Ilmenau erlittenen Niederlage. Die unterschiedliche Spielauffassung wurde auch relativ schnell sichtbar und nur die der Gastgeber wurde zum Erfolgsgaranten. Die Ilmenauer fanden keine Bindung in der Abwehr, die aber unbedingt für einen Erfolg notwendig ist. So hatten es die Gastgeber viel zu leicht, Ihren Vorsprung aufzubauen und sicher zu verwalten. Mit einem manngedeckten J. Mularczyk waren die Ilmenauer auch im Angriff viel zu harmlos und konnten überwiegend nur mit Einzelaktionen zum Erfolg kommen. Die Ilmenauer hatten sich für dieses Spiel einiges vorgenommen, hofften auf ein gutes Ergebnis. Leider blieb es bei dem Willen und viel zu schnell ergaben sich die HV- Handballer ihrem Schicksal. Schon nach 30 min waren beim 19:11 die Messen gelesen, denn in dieser Saison konnte die Mannschaft sich nur ganz selten steigern. Daran änderte sich auch in diesem Spiel nichts. Fehlende Leidenschaft, ohne Teamgeist und ohne spielerische Alternativen konnte der Abstand nicht verkürzt werden und die Gastgeber bauten auf ihrem komfortablen Vorsprung ihren Heimsieg auf. Ohne Bäume auszureißen hielten sie die Ilmenauer immer auf sicherer Distanz, die sich ihrerseits aber auch nicht steigern konnten. So blieb am Ende wieder eine Klatsche für die Ilmenauer, die nun nur noch 2 Spiele Zeit hat, ihren Nachweis für eine Tauglichkeit für die Landesliga zu erbringen.
Ilmenau spielte mit: Güntzel, Hurtig; J. Mularczyk (7), Hörnlein (5), St. Dreher (5), Brückner (3), Zillmann (2), M. Mularczyk (1), T. Esefeld (2), Kohrt, M. Esefeld (2)
Strafwürfe:  Apolda: 5/4  Ilmenau: 9/7
Strafzeiten:  Apolda: 6x 2 min + 1x rot  Ilmenau: 2x 2 min
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« Antworten #2 am: 14.04.2008 - 16:18:15 »

Infoline Zella-Mehlis

Toller Kampf in Arnstadt

SG Arnstadt/Plaue - TSV Zella-Mehlis  29:29 (10:16)

Gegen den Tabellensechsten aus Arnstadt lieferte der TSV sein vielleicht bestes Spiel der Saison. Von Anfang an spielten die Mannen um Christian Hoffmann konzentriert auf und konnten durch eine flexible Abwehr mit einem abermals starken Andre Kessler als Rückhalt überzeugen. Arnstadt, zunächst nervös beginnend, konnte sein schnelles Kombinationsspiel nicht zum tragen bringen. Immer wieder blieben sie in der TSV-Abwehr hängen bzw. scheiterten am Torwart. So konnte Zella-Mehlis nach und nach sein Torekonto ausbauen und führte zur Halbzeit nicht unverdient mit sechs Toren Vorsprung. Besonders die Rückraumschützen Patrick Blum und Steffen Nolda konnten in diesem Spiel ihre Hemmungen ablegen und den Grundstein für den Teilerfolg legen.
Allen war klar, dass bei den Südthüringern irgendwann der Kräfteverschleiß einsetzen würde, fehlten doch mir Lars Griebel und Marcus Triebel zwei Stammkräfte. Trotzdem feuerte man sich gegenseitig an und kämpfte bis zum Umfallen.
Kurios eine Situation kurz nach der Halbzeitpause, als auf Arnstädter Seite nur noch zwei Feldspieler auf dem Parkett waren. Als diese zwei dann noch ein Tor produzierten, war natürlich Stimmung in der Halle.
Die Arnstädter, konditionell nun klar im Vorteil, holten Tor um Tor auf und kamen zum Ende des Spiels immer näher. Patrick Blum war es, der in dieser Phase die Nerven behielt und ein ums andere mal einlochen konnte.
Klar, dass die Zella-Mehliser zum Schluss etwas enttäuscht waren, war man doch so dicht am Erfolg. Bei diesem Spiel hätte jeder Akteur der Matchwinner sein können, aber auch Arnstadt ließ noch etliche so genannte 100%ige aus, so dass das Spiel keinen Verlierer verdient hatte.
Fazit: Ob Zella-Mehlis dieser Punkt im Abstiegskampf nützt, werden die nächsten zwei Wochen zeigen. Wie ein sicherer Absteiger sah der TSV an diesem Tage jedenfalls nicht aus.

TSV:
Tor: Andre Kessler /Uwe Heimrich
Spiel: Rene Oschmann, Patrick Blum (10), Thomas Weiß (1), Steffen Nolda (7), Maik Hirn (4), Christian Hoffmann (4/1), Wolfgang Lesser (1), Sören Semineth, Hans-Uwe Hirn (1) 

Strafwürfe:  Arnstadt 4/3, Zella-Mehlis 2/1
Schiedsrichter: Carsten Klich/Lutz Pfefferkorn (TSV Eisenberg).
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« Antworten #3 am: 14.04.2008 - 22:19:09 »

Infoline Oppurg

Faires Remis in Altenburg blieb aus

SV Aufbau Altenburg  –  TSV 1898 Oppurg 29:28 (13:14)

Am frühen Samstagabend stand für die Oppurger Landesligahandballer mehr als nur eine weitere Bewährungsprobe in der Skatstadt auf dem Programm. Mit der Mannschaft von SV Aufbau Altenburg stand auch nicht wirklich eine einfache Aufgabe für die sich im Abstiegskampf befindenden TSVler an. Doch startete man optimistisch und frisch in die Partie, in der Oppurgs Zugpferd Patrick Herzog per souveränen Siebenmeter den ersten Stich gegen die Skatstädter machen konnte. Doch schon sein nächster Versuch von der Linie passte nicht mehr, so dass ab diesem Zeitpunkt Sebastian Kempe seine Nervenstärke unter Beweis stellen konnte. Schon hier war zu erkennen, dass sich zwei Teams auf Augenhöhe begegneten und es zeichnete sich ein enger Verlauf ab. Was die Altenburger an individueller Klasse aufs Parkett schickten, versuchten die Gäste aus Oppurg mit mannschaftlicher Geschlossenheit und Einsatz zu kompensieren. So gelang auch immer der Anschluss nach doch manches Mal zu leichten Gegentoren. Insgesamt stand das Team von Trainer Kriesche aber recht gut, nur tat man sich im Angriff etwas schwer. Doch bis Mitte der Halbzeit war man besser im Spiel und hatte auch die anfänglichen Nervositäten und Konzentrationsmängel abgestellt, sodass man nicht nur den Anschluss, sondern auch eine verdiente 13:14-Führung zum Pause herausgeworfen hatte.
Negativ festzuhalten war da nur die zahlreichen Unkonzentriertheiten und mangelnde Konsequenz im Nutzen der sich bietenden Chancen, was den Gastgebern wieder in die Karten spielte und einen höheren Oppurger Vorsprung vermied. Genau aus den genannten Gründen kamen die Randsachsen wieder in die Vorhand, auch wenn Oppurg dran blieb. Die Wende und den entscheidenden Stiche machte der Altenburger Rückraum, der plötzlich aufdrehte und Treffer aus allen Lagen beisteuerte und die sonst recht gut aufgelegten Oppurger Hüter zum Griff in die Maschen zwang. Nun sollten es also wieder für Oppurg typische, hektische letzte Minuten  werden, in denen nochmal alles in die Waagschale geworfen wurde und Oppurg auch tatsächlich das 28:28 gelang. Doch die Aufbau-Männer antworteten nochmal trocken mit der Führung, ehe die letzten Sekunden hinunterliefen. Nicht nur Patrick Escher hatte etwas dagegen, aber er war es, der sich in den letzten Augenblicken der Partie Richtung Altenburger Gehäuse warf und noch den Ball in eben dieses buxierte. Als dann auch der Torschiedsrichter seinen Arm zum Zeichen des Torerfolges hob und das Tor mit der Schlusssirene gab, blickten sich die Oppurger Spieler glücklich über den noch gewonnen Punkt in die Augen und setzten zum Jubel über den Schützen an. Die Oppurger Freude über den im Abstiegskampf eventuell entscheidenden Zähler wurde jedoch durch den zweiten Unparteiischen jäh unterbrochen. Der entschied zum Leidwesen der Gäste dagegen und annullierte den Treffer. So ging die kampfbetonte, aber dennoch immer faire Partie, die eigentlich keinen Sieger verdient gehabt hätte, mit 29:28 an die Hausherren, die selbst mehr kopfschüttelnd als sich freuend zum obligatorischen Shakehands antrabten.

Für den TSV spielten:
Prätor und Schrödel (im Tor), Pechtl (2), Wunderlich (5), Herzog (6/1), Luthardt (2), Nater (1), Greiling, May, Escher (3), Bergner (3), Kempe (7/5), Hellrung (3).
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« Antworten #4 am: 14.04.2008 - 22:27:36 »

HP Großschwabhausen

Klare Auswärtsniederlage gegen Tabellendritten

HSG Suhl - SV Fortuna Großschwabhausen 31:20 (12:11)

Das vermeintliche Spitzenspiel des Tabellenzweiten aus Großschwabhausen beim Tabellendritten in Suhl wurde zu einer klaren Angelegenheit der zu Hause weiterhin ungeschlagenen Hausherren. Die Fortunen reisten wieder mit dem Fanbus an und wurden vor 80 mitgereisten Fans phantastisch unterstützt. Leider konnten die Spieler den mitgereisten Fans nur bis zur 45. Minute ein gutes Spiel präsentieren. War man bis zur Halbzeit noch ebenbürtig und bis zur 46. Minute in Schlagweite, brach man danach völlig unverständlich in allen Mannschaftsteilen total auseinander und erließ sich seinem Schicksal.

Obendrein hatte Torwart Jens Schröder einen rabenschwarzen Tag erwischt und war somit nicht der notwendige Rückhalt im Tor.

Damit ist zwei Spieltage vor Saisonende der derzeitige 2. Platz in akuter Gefahr, muss man nun in dem verbleibenden Heimspiel gegen Zella-Mehlis und dem schweren Auswärtsspiel in Arnstadt drei Punkte einfahren, denn sonst sind die Suhler aufgrund des besseren direkten Vergleiches am Ende Vizemeister.

Fortuna spielte mit: Jens Schröder und Christian Raab im Tor,Sascha Heinemann 6, Robert Neumann 5, Maik Wichmann 3, Nicky Resimius 3,Jörg Heinemann 2 (1), Mark Wichmann 1

7m: Fortuna 3/2 Suhl 3/2
Strafminuten: Fortuna 5x2 Min, 1x Disqu. Suhl: 8x2, 1 x Rot
Zuschauer: 210 davon 80 aus Großschwabhausen
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« Antworten #5 am: 14.04.2008 - 22:30:56 »

HP Arnstadt

Punkteteilung gegen Abstiegaspiranten

SG Arnstadt/Plaue - TSV Zella-Mehlis  29:29 (10:16)

Ein wahrer Handballkrimi entwickelte sich nach einer deutlichen Gästeführung

Für die Erstvertretung der SG Arnstadt/Plaue sollte es die Erwartet schwere Begegnung am vergangenen Sonnabend werden. Der Kontrahent aus Zella-Mehlis stand Abstiegsbedroht auf dem letzten Tabellenplatz und hatte nichts mehr zu verlieren und wollten die Gäste den Drohenden Abstieg noch Verhindern, so musste unbedingt ein Punktgewinn her. Der Start in die Partie verlief für beide Teams relativ Gleichwertig, zumindest in den ersten Minuten. Die Hausherren trafen zum 1:0 mussten jedoch schnell feststellen das die Gäste um jede ihrer  Chancen kämpfen werden. Nach sechs Spielminuten gelang den Gästen der Ausgleich zum 3:3 was deren Kampfbereitschaft nur noch steigerte.

Bei den Hausherren taten sich vor allem schwächen im Abwehrbereich in Form von Abstimmungsproblemen auf und die Rückwärtsbewegung nach Ballverlusten und Fehlwürfen wurde auch recht schnell offensichtlich. In der 9. Minute übernahmen die Gäste erstmals die Führung (4:5) im Spiel. Die Hausherren agierten viel zu ungeduldig und versäumten es, sich klare Chancen zu erspielen. Daraus resultierend Fehlwürfe verstärkten zusehends die Unsicherheit auf Seiten der SG und eröffneten den Gästen einige Konterchancen die dankbar von ihnen genutzt wurden. Arnstadt/Plaue spielte in dieser Phase fast nur quer vor der gegnerischen Abwehr und es gelang den Hausherren kaum Druck auf die selbige auszuüben. Die Gäste nutzten die Gunst der Stunde und bauten ihre Führung immer weiter aus (5:8,16.Min.; 7:11,19. Min.), was in den Reihen der Gastgeber  nun für noch mehr Hektik sorgte. Es wollte einfach nichts gelingen und die meisten Angriffe wurden ungeduldig und viel zu Früh abgeschlossen. Die Gäste spielten sich nun in einen Rausch hinein und zogen Tor um Tor davon.

In der 28. Minute hatte sich der TSV Zella-Mehlis schon klar und deutlich mit acht Toren zum 8:16 abgesetzt. Nun standen die Hausherren mit dem Rücken zur Wand und mussten schnellstmöglich Reagieren um diese Partie noch herumzureisen. Dank eines verwandelten Siebenmeters und eines Kontertores kurz vor dem Pausenpfiff konnte man den Rückstand auf sechs Tore zum 10:16 verringern.

Die Kabinenansprache von Trainer J. Frieß viel dem Ergebnis entsprechend recht deutlich aus und erreichte wohl auch die Köpfe seiner Spieler die sich nach dem Anpfiff zur zweiten Hälfte wie Verwandelt präsentierten. Zwei Treffer in Folge verkürzten die Gästeführung in der 34. Minute auf vier Tore (12:16). In den nun folgenden Minuten wurde die Spieleranzahl auf Seiten der Gastgeber drastisch durch Strafzeiten dezimiert, so das man schließlich nur noch mit zwei Feldspielern präsent war. Dennoch gelang es den Gästen nicht diese doch erhebliche Übermacht zu nutzen. Nachdem diese „Personalnot“ überwunden war ging bei den Gastgebern die Aufholjagd weiter. In der Abwehr ging man nun viel Aggressiver zu Werke und der in der ersten Halbzeit verletzungsbedingt geschonte Alexander Zintl sorgte nun auch im Angriffsspiel der Hausherren für mehr Druck, was sich im Laufe der Zeit immer positiver bemerkbar machte. Trotz allem gelang es auch den Gästen weiterhin Tore zu werfen, was es der SG nicht gerade einfacher machte. Dennoch konnte man sich langsam aber sicher immer näher an die Gäste heranarbeiten. In der 43. Minute war der Rückstand schließlich auf drei Tore (18:21) zusammengeschrumpft, was die Mannschaft von Trainer Jürgen Frieß nun zusätzlich motivierte. Immer wieder nutzten die Gäste jedoch jede noch so kleine Lücke um zum Torerfolg zu kommen. Es entwickelte sich nun immer mehr eine dramatische Aufholjagd in deren weiterem Verlauf sich keiner der beiden Kontrahenten schonte, beide Teams gingen bis an ihre Grenzen und versuchten ihrerseits das möglichste. Ein Blick auf die Anzeigetafel in der 51. Minute offenbarte nun einen Rückstand von noch einem Tor (24:25) für die Gastgeber.

In der weiter Verbleibenden Spielzeit entwickelte sich nun ein offener Schlagabtausch zwischen beiden Mannschaften. Eine mögliche Führung der Gastgeber wurde jedoch immer wieder durch eigene Fehler vertändelt, so das die Gäste wieder die Chance hatten auf zwei Tore Davonzuziehen. In der 57. Minute wurden die Bemühungen der SG nun erstmals wieder in dieser Partie mit dem Ausgleich zum 28:28 belohnt. Ein Abwehrfehler brachte den Gästen eine Minute vor Schluss jedoch wieder die Führung zum 28:29, bevor es Dirk Sommer-Schmidt nach schönem Konter gelang  den Ausgleich zum gerechten 29:29 Endstand herzustellen.

Arnstadt mit R. Geyersbach und T. Thiel im Tor, S. Schüler, T. Werner (1), S. Heinzmann (1), F. Hoppe (7), N. Sarnow (3), B. Bielstein, N. Geyersbach (3), T. Merten (3), D. Sommer-Schmidt (1), T. Frieß (4), P. Hoppe, A. Zintl (6)
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« Antworten #6 am: 16.04.2008 - 23:47:54 »

HP Meiningen

HSG Werratal 05 - ESV Lok Meiningen  28:12 (12:7)

Am Ende musste sich der am Handballsport Interessierte fragen, ob man den Schlamm vergessen hatte, in den „Ring“ zu werfen. In einem vom bereits feststehenden Titelträger überhart geführten Derby gewann dieser gegen den ESV deutlich. Diese zwei Sätze zeigen schon, dass man es in einer Partie, in der es für den Hausherrn um nichts mehr ging, einige dessen Spieler in vielen Situationen mit der Gesundheit der Gästespieler nicht so genau nahmen. Das gipfelte in der 54. Minute in einer Verletzung von Christian Ludwig, der zum wiederholten Mal im Sprung massiv angegangen wurde, so dass der der Notarzt gerufen werden musste. Ob Ludwig am nächsten Samstag im vielleicht entscheidenden Heimspiel für Lok zur Verfügung steht, ist fraglich. Es ist sehr bedauerlich, dass der Artikelschreiber, über solche unschönen Vorkommnisse berichten muss, als über ein normales Handballspiel. Dass es in dieser Sportart Körperkontakte gibt, ist unbestritten und gehört auch dazu. Die jungen Lok-Spieler wurden bisher in jedem Spiel damit konfrontiert und können auch dagegen halten. Aber diese Überhärte wird im Training des ESV Lok nicht vermittelt. Ab und zu wurde auch Handball gespielt in der neuen Sporthalle in Wernshausen. In der ersten Halbzeit ging es noch relativ gesittet zu. Die anfängliche Nervosität der Gäste nutzte der Gastgeber zur 3:0 Führung (5.). Der schnellste Werrataler Spieler, Sascha Kleint, war von der Gästeabwehr über die gesamte Spielzeit kaum zu stellen und war mit 11/2 Treffern der beste Werfer. Lok fand nach und nach ins Spiel und kämpfte sich heran (7:5/14.). An die ausgegebene Devise von Trainer Harald Demange (Dieter Schulz war dienstlich verhindert), die Tore Differenz so gering wie möglich zuhalten, wollten sich die Meininger halten. In der 8. Minute ahndeten die Schieris die erste Attacke des HSG-Spielers M.Schmidt mit einer Zeitstrafe, hielten sich aber dann bis zur 2. HZ mit Zeitstrafen zurück, was sich als nicht gut erweisen sollte. Der ESV hatte sich gegen den Tabellenführer keinerlei Chancen ausgerechnet. Man wollte ein gutes Spiel machen, ohne Verletzte nach Hause fahren und sich auf die nächste Partie vorbereiten. Leider traf nur ersteres zu, warum eigentlich…   

Statistik: Menschner, H.Volkmar; Fiebiger, J.Schulz 2, M.Baumann 4, Klimpke, Kirchner 1, St.Roßt, Pfeiffer 2, N.Volkmar, Ludwig 3 

7m:     HSG 3/2       ESV  1/0
2Min:      HSG  5         ESV  3                                   
Schieri: Kampf/Kallenbach (Völkershausen/Barchfeld)
Zuschauer: 150
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« Antworten #7 am: 16.04.2008 - 23:56:50 »

HP Altenburg

Sirene vor dem Ausgleichstreffer

Aufbau-Männer retten Führung ins Ziel

SV Aufbau Altenburg - TSV 1898 Oppurg 29:28  (13:14)

Die schnelle und geradlinige Spielweise liegt den Hausherren nicht, und so konnten die Gäste in der ersten Halbzeit immer wieder in Führung gehen. Bei den Einheimischen dagegen machte sich das Fehlen dreier Stammspieler negativ bemerkbar. Zum Glück hatte der wieder genesene Olli Schörnig bereits einen seiner besseren Tage und behielt mit seinen Toren das Aufbau-Team im Spiel.
Zur Pause ging die knappe Gästeführung dennoch in Ordnung, und jedem war klar, dass hier noch viel Arbeit für die zweiten 30 Spielminuten anstand. Und die Begegnung wurde besser, schneller und dramatischer. Ab Mitte der zweiten Spielhälfte konnte sich dann das Aufbau-Team erstmals mit zwei Toren absetzen und wollte mit allen Mitteln diesen Vorsprung in die Schlussphase retten.

Daraus wurde nichts, zu schnell und manchmal auch zu einfach kam der Gegner zu Toren. Eine Minute vor dem Abpfiff hieß es 28:28 und zumindest ein Punktverlust drohte. Zumal zu diesem Zeitpunkt Thomas Moosdorf noch eine Zwei-Minuten-Strafe abzusitzen hatte. Dennoch waren die Altenburger in Ballbesitz und 13 Sekunden vor Ende mit dem zehnten Treffer von Olli Schörnig zum 29:28 in Führung. Den schnellen Wiederanpfiff der Gäste verhinderte Felix Harzendorf mit einem taktischen Foul und zwangsläufig der Roten Karte. Nur noch wenige Sekunden waren nun zu spielen und die Altenburger nur noch mit vier Mann auf den Parkett. Da wurde es spektakulär, denn mit dem Schlusssignal zappelte der Ball noch einmal im Aufbau-Tor. Nun mussten die Schiedsrichter entscheiden, und die hatten zum Glück die Sirene vor dem Überschreiten des Balles über die Torlinie registriert.

Da zur gleichen Zeit der unmittelbare Tabellennachbar Arnstadt sich zu Hause gegen Schlusslicht Zella-Mehlis ein Unentschieden leistete, haben die Aufbau-Männer nun sogar wieder Chancen, den vierten Tabellenplatz über die Ziellinie zu retten.

Aufbau mit: Kyber, Schatz, Beyer (2), Moosdorf (4), Stark (1), Gottwald (2), Harzendorf (2), Wagenbreth (4), Schörnig (10).
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« Antworten #8 am: 17.04.2008 - 23:49:06 »

HP Neuhaus

Sieg mit fadem Beigeschmack

WSV 1907 Neuhaus - Post SV Gera II  30:26 (16:10)

WSV Handballer bezwingen Post Gera II mit 30:26 und haben den Klassenerhalt so gut wie sicher

Das es kein Handballleckerbissen werden würde war allen Beteiligten vor dem Spiel klar. In diesem Abstiegsduell konnte der WSV mit einem Sieg über die Oberligareserve aus Gera entscheidend Boden gegen die Gäste gutmachen und bereits zwei Spieltage vor Ende der Saison dem Abstiegsgespenst ade sagen. So begann der WSV recht motiviert und ging durch zwei schnelle Konter über Marc Zitzmann mit 2:0 in Führung. Doch Gera konnte zunächst den Anschluß halten und bis zum 5:4 das Spiel offen gestalten. Neuhaus agierte ab der zehnten Spielminute und Gera konnte nun kaum etwas entgegensetzen. Was dennoch den Weg zum Tor fand wurde immer öfter eine sichere Beute von Torhüter Jens Kempin. So hatten die Spieler und Zuschauer ihren Spaß und der Gastgeber setzte sich bis zum 13:7 in der 24. Minute weiter ab. Nunmehr traten die beiden eigentlich erfahrenen Schiedsrichter auf den Plan und gaben den bis dato fünfachen Torschützen Marc Zitzmann eine absolut nicht nachvollziehbare rote Karte für eine Angriffsaktion. Somit fehlte der Mannschaft ein weiterer Leistungsträger für den Rest des Spieles. Da auch Niels Greiner im Angriff nach 28 Minuten zum zweiten Mal für zwei Minuten auf die Bank mußte war die taktische Marschroute der Gastgeber nunmehr akut gefährdet. Dennoch konnte Gera nicht weiter verkürzen und der WSV mit einem 16:10 Vorsprung in die Pause gehen. Die zweite Halbzeit begann mit zwei herrlichen Kontertoren für den WSV, wobei es Christian Zienert vorbehalten war mit dem zwischenzeitlichen 18:10 den fünfhundertsten Treffer für den WSV in dieser Saison zu erzielen. Als dann auch noch Steffen Schwan mit dem 24:16 seinen ersten Treffer erzielen konnte war nach 44 Minuten eine gewisse Vorentscheidung gefallen. Die restlichen 16 Minuten sollten reine Formsache werden aber denkste. Zunächst knickte ein Geraer Spieler so unglücklich um, daß er nicht mehr weiterspielen konnte. Nur eine Minute später, der WSV spielte in Unterzahl, wurde Routinier Thomas Reuter am Sprungwurf gehindert und fiel so unglücklich auf seine Schulter, daß das Spiel für 30 Minuten unterbrochen werden mußte, da eine ärztliche Behandlung durch den herbeigrufenen Arzt auf dem Spielfeld notwendig wurde. Wir wünschen Thomas Reuter in diesem Zusammenhang alles erdenklich Gute und eine schnellstmögliche Genesung. Die restlichen 16 Minuten des Spieles sind relativ schnell berichtet. Neuhaus verwalltete den Vorsprung und es kamen alle Spieler zum Einsatz, wobei Sebastian Herold mit zwei blitzsauberen Toren zu gefallen wußte. Am Ende stand ein nie gefährdeter 30:26 Sieg der Gastgeber zu Buche, der den WSV Neuhaus mit großer Wahrscheinlichkeit ein weiteres Jahr die Zugehörigkeit zur Landesliga sichert. Zwei Spieltage vor Ende der Saison steht Neuhaus weiterhin auf Tabellenplatz sieben und muß am kommenden Samstag nach Oppurg reisen.

Neuhaus spielte mit: Jens Kempin, Andy Raabe, Jürgen Müller-Sixer (1), Sebastian Herold (2), Volker Blechschmidt, Marc Zitzmann (5), Steffen Schwan (3), Ronny Pollum (7), Christian Zienert (5), Ruben Arnold (1), Niels Greiner (5), Thomas Reuter (1)

Siebenmeter: Neuhaus: 2/1 Gera: 2/0
Zweiminutenstrafen: Neuhaus: 7 Gera: 4
Zuschauer: 150
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