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Marco
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« am: 14.04.2008 - 14:35:05 » |
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12.04.2008 16:30 HSG Nordhausen - 1. SSV Saalfeld 92 [Ballspielhalle Nordhausen]
12.04.2008 17:00 SV Hermsdorf - HBV Jena 90 [Werner Seelenbinder Sporthalle Hermsdorf]
12.04.2008 17:00 TSV Motor Gispersleben - HSV Weimar [Sporthalle Bukarester Straße Erfurt]
12.04.2008 17:30 HSV Apolda 1990 - SV Aufbau Altenburg [Werner Seelenbinder Sporthalle Apolda]
12.04.2008 18:00 LSV Ziegelheim - TSG Ruhla [Wieratalhalle Ziegelheim]
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Marco
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« Antworten #1 am: 14.04.2008 - 22:25:22 » |
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HP Ruhla
LSV Ziegelheim - TSG Ruhla 20:18 (10:10)
Ausgerechnet in der entscheidenden Phase beim Kampf um die Medaillen haben die Handballfrauen der TSG Ruhla mit Personalproblemen zu kämpfen. Neben Spielmacherin Susanne Möller fehlte in Ziegelheim Aufbauspielerin Steffi Breitbarth krankheitsbedingt. Nadine Arndt ging grippegeschwächt ins Spiel, musste dennoch 60 Minuten durchhalten. Trotzdem wollten die Bergstädterinnen den Sieg, waren am Ende vor allem wegen der schwachen spielerischen Leistung enttäuscht. Ruhla begann gut, führte nach 12 Minuten 4:2 und wenig später 8:4 (16.), versiebte in dieser Zeit noch drei Konterangriffe. Dennoch schienen die Koburger Schützlinge den Gegner im Griff zu haben. Die Einheimischen kamen nur schwer in Tritt, waren aber beim 6:8 (21.) wieder auf Tuchfühlung heran. Die Gäste bekamen dabei die wurfgewaltige Grit Geilen zu wenig unter Kontrolle. Ruhlas Manko war weniger die Abwehr, als vielmehr der einfallslose Angriff. So blieb vieles Stückwerk, es fehlten die ordnende Hand und zündende Ideen. Die 12-minütige TSG-Torflaue nutzte Ziegelheim bis zur Halbzeit zum 10:10-Ausgleich. Nach der Pause stellte Ruhla die Formation um und hatte Erfolg damit. Trotz zweier ausgelassener Strafwürfe (Mischke/Arndt) setzte sich die TSG auf 15:11 ab (40.). Ruhla versäumte es aber nachzulegen und baute den Gegner mit unkonzentrierten Aktionen wieder auf. Drei Treffer in Folge brachten die Gastgeberinnen auf 14:15 (45.) heran. Ruhla hatte danach im Angriff nur noch wenig entgegenzusetzen. Würfe aus der zweiten Reihe fanden nicht mehr statt, flüssige Kombinationen hatten Seltenheitswert. So brachte die TSG in den er letzten Viertelstunde nur noch drei Treffer zustande. Beim 18:17 gelang Ziegelheim die erste Führung im Spiel. Den Vorsprung gab der fast schon abgestiegene Kontrahent bis zum 20:18 nicht mehr aus der Hand.
Aufstellung: Karn/Wirrwich/Zdeb; Schmidt, Mischke 2/2, Antje Gebhardt 4, Erbe 5, Göpfert 2, Arndt 4/2, Lochner 1. Zeitstrafen: Ziegelheim 3, Ruhla 3. 7 Meter: Ziegelheim6/4, Ruhla 6/4.
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Marco
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« Antworten #2 am: 14.04.2008 - 23:21:52 » |
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HP Ziegelheim
LSV Ziegelheim - TSG Ruhla 20:18 (10:10) War es der fehlende Druck vom fast feststehenden Abstieg, der die Ziegelheimer Frauen plötzlich dazu befähigt, klare Rückstände aufzuholen? Sowohl in Hälfte eins, als auch im zweiten Durchgang drehten die LSV-Mädels jeweils den Spieß um, schafften am Ende sogar einen völlig überraschenden Sieg gegen den Drittplatzierten aus Ruhla.
Zunächst schien alles seinen gewohnten Lauf zu nehmen. Ziegelheim brachte die Bälle nicht im Tor unter. Ruhlas starke Torfrau war überall und hatte wesentlichen Anteil an der 8:4-Führung der Gäste. Bis zur Pause erhöhten die Ziegelheimerinnen den Druck aus dem Rückraum über Christina Harles, Isabel Tausch und Grit Geilen. Schritt für Schritt verkürzten sie und schafften schließlich den Ausgleich.
Nach dem Seitenwechsel aber begann das alte Angriffs-Leiden. Eine Viertelstunde lang bissen sich die LSV-Frauen an der kompakten Ruhlaer Deckung die Zähne aus, erzielten lediglich einen einzigen Treffer. Da hatten sich die Gäste bereits auf 15:11 abgesetzt (45.). Anders aber als sonst, meldeten sich die Ziegelheimerinnen zurück. Wieder fand die Rückraum-Reihe zur Durchschlagskraft und versenkte nun das Leder wuchtig und selbstbewusst im Netz. Janine Welker im LSV-Kasten trug mit starken Paraden ihren Teil zur Aufholjagd bei. Aus einem 15:17 (50.) machten die Gastgeberinnen jetzt ein 20:17 (59.) und behielten im Gegensatz zu den vorherigen Spielen auch in der Endphase trotz offensiver Gäste-Deckung klaren Kopf. In den letzten zehn Minuten schaffte Ruhla nur noch einen Treffer. LSV: Welker; Tausch (2), Petzold, Federau (2), Weidauer (2), Harles (6/2), Wagner, Werrmann (1), Geilen (9/2) Strafwürfe: LSV 6/4, TSG 6/4 Strafminuten: LSV 6, TSG 6 Schiedsrichter: Hähle / Uhlig (Hohenstein / Limbach)
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Marco
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« Antworten #3 am: 15.04.2008 - 14:16:30 » |
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HP Holzlandpower
Medaille ist greifbar
Hermsdorferinnen mit 19:17-Sieg gegen den Erzrivalen aus Jena
SV Hermsdorf - HBV Jena 90 19:17 (9:8)
Die Hermsdorferinnen sind nur noch zwei Punkte vom Vizetitel entfernt. Aus den restlichen zwei Partien in Nordhausen und gegen Ruhla könnte dem Neuling ein Sieg reichen.
Am Sonnabend legten sie mit dem 19:17 gegen den Erzrivalen aus Jena den Grundstein. Personell musste Trainer Frank Olbrich auf die jungen Talente wie Jana Kastner, Nora Olbrich, Stefanie Güter, Anke Taubert und Teresa Zosel verzichten. Die spielten mit der A-Jugend in Eisenach. Der Trainer machte aus der Not eine Tugend und holte drei erfahrene und routinierte Spielerinnen aus der 2. Mannschaft. Die Rechnung ging auf.
Christine Fechner (29), Steffi Lippold (31) und Cornelia Nidoschefsky (40) machten ihre Sache prima. Gegen die hoch aufgewachsene und schier unüberwindbare Jeanette Weigelt im HBV-Tor bewiesen vor allem Lippold von Linksaußen und Nidoschefsky im 1:1-Verhalten in den entscheidenden Spielphasen ein gutes Auge.
Die Gäste holten im zweiten Durchgang einen dreimaligen Vier-Tore-Rückstand auf. Der Ausgleich gelang aber nicht.
Weigelt verhexte mit ihren Paraden die Hermsdorferinnen im Alleingang. Erst wehrte sie einen Siebenmeter (57.) von Susann Weyda ab und auch noch den Nachwurf. Dann entnervte sie Nidoschefsky. Auch sie brachte den Ball aus sieben Metern nicht an der HBV-Torfrau vorbei, doch es reichte.
"Wir lagen schnell 0:5 hinten, kamen über Kampf zurück. Am Ende haben wir verdient gewonnen , sagte Frank Olbrich. HBV-Spielerin Sandra Oswald, Schwester von Karsten Oswald, sprach ebenso von einem verdienten Sieg für Hermsdorf. "Wir standen in der Abwehr einfach zu schwach.
Hermsdorf: Bernutat, Mehlhose, Gareis (1), Schubert (1), Sybille Weyda (1), Löffler (2), Susann Weyda (5), Fechner (2), Krause, Lippold (2), Nidoschefsky (5).
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Marco
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« Antworten #4 am: 15.04.2008 - 14:18:48 » |
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OTZ Jena 15.04.2008
Fahrt ins Holzland nicht gelohnt - Zwei Niederlagen in Hermsdorf
SV Hermsdorf - HBV Jena 90 19:17 (9:8)
Die Fahrt ins benachbarte Holzland hat sich für die Handball-Frauenteams des HBV Jena 90 am Sonnabend nicht gelohnt. Am Ende standen zwei Niederlagen beim SV Hermsdorf zu Buche. Im Oberligavergleich hieß es 19:17 (9:8) für den SV Hermsdorf, obwohl die Jenaerinnen dort nach furioser Startphase 5:0 führten. Doch dann hieß es bald 5:5 und Hermsdorf übernahm das Kommando. Melanie Fiedler an ihrem 25. Geburtstag mit einem Torerfolg.
Jena: Jeanette Weigelt - Claudia Sprengler (8), Cornelia Dressler (5), Frances Petrow (2), Claudia Gresch (1), Melanie Fiedler (1), Katja Fritzsche, Svenja Schröder, Claudia Schmidt, Elisabeth Müller, Anja Bülow, Stefanie Klaus, Alexandra Kenter, Sandra Oswald.
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Marco
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« Antworten #5 am: 15.04.2008 - 14:24:29 » |
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TA Nordhausen 15.04.2008
Starke Leistung
HSG Nordhausen - 1. SSV Saalfeld 35:28 (19:10)
Nordhausens HSG-Handball-Frauen sind in der Oberliga nach dem Heimsieg gegen Saalfeld wieder auf Platz drei vorgerückt. Die Gäste vom 1. SSV Saalfeld waren in der Ballspielhalle einmal mehr chancenlos, wurden sicher mit 35:28 besiegt. Und da zur gleichen Zeit überraschend die TSG Ruhla beim Tabellenletzten in Ziegelheim mit 18:20 unterlag, tauschte Nordhausen mit den Uhrenstädterinnen wieder die Plätze.
Vor der Partie gab es im HSG-Lager aber einige sorgenvolle Mienen. Nicht weil die am Knie operierte Steffi Weber sowie die in Prüfungen steckende Claudia Kohl fehlten, sondern wegen der beiden Torhüterinnen. Nancy Brodhuhn hatte sich einen Nerv eingeklemmt, und Nicole Reinhardt quälte sich mit einer Erkältung. Beide stellten sich dennoch zur Verfügung, wechselten sich im Tor ab und waren trotz ihrer Handicaps mit guten Paraden wieder ein starker Rückhalt.
Zu Beginn lösten beide Teams Fahrkarten. Tina Tapaninen scheiterte bei einem Konter am Pfosten und Jenny Mohrig setzte den Nachwurf ans Außennetz. Auf der Gegenseite landete ein Saalfelder Wurf ebenfalls am Torpfosten. Dazwischen einiger Leerlauf, bis Viola Böttcher in der 4. Minute mit ihrem Treffer aus spitzem Winkel den Torreigen eröffnete. Henriette Weinrich, Angie Kwella und Jenny Mohrig erhöhten auf 4:0 für die HSG. Erst in der 8. Minute das erste Tor für die Gäste. Die zeigten ein gefälliges Aufbauspiel, aber es fehlte der direkt Zug zum Tor. Nordhausen kontrollierte deutlich die Szenerie. Auch eine Auszeit half Saalfeld nicht. Über 8:3 und 13:5 warf Nordhausen bis zur Pause einen komfortablen 19:10-Vorsprung heraus. Überzeugend neben einer guten Abwehr war vor allem das sehr variantenreiche Angriffsspiel. Die HSG strahlte von allen Positionen Gefahr aus.
Die zweite Spielhälfte begann wie die erste: Mit Fahrkarten, sprich Pfostentreffer auf beiden Seiten. Nordhausens Norwegerin, die kleine Tina Tapaninen, sorgte dann für den ersten Nachpausentreffer. Nordhausen agierte nun aber in der Abwehr nicht mehr so konzentriert, ließ Saalfeld mehr Freiheiten. Dadurch wurde die Partie ausgeglichener. Mal führte die HSG mit elf Toren Vorsprung, dann verkürzte Saalfeld wieder auf acht Treffer. Es war ein Spiel für die Zuschauer. Bis auf die letzten zehn Minuten. Nordhausen führte klar und deutlich 31:20 und stellte plötzlich das Handballspielen ein. Nichts ging mehr, plötzlich nur noch Fehler. Die Gäste bedankten sich für die unverhofften Kontergeschenke und warfen fünf Tore in Folge. Tina Tapaninen mit ihrem fünften verwandelten Siebenmeter, ein Konter durch Jenny Mohrig und ein erfolgreicher Nachwurf von Kerstin Neumann sorgten aber schnell wieder für Entwarnung. Die letzten Minuten blieben damit nur ein Schönheitsfehler bei einer ansonsten sehr guten Partie der HSG-Frauen. Sie sind gut gerüstet für das Spitzenspiel am Sonnabend gegen den Tabellenzweiten Hermsdorf.
Nordhausen: Brodhuhn/Reinhardt - Grob, Neumann (1 Tor), Mohrig (5), Makarinus, Böttcher (7), Tapaninen (9), Kwella (8), Weinrich (3), Klodt (2).
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Marco
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« Antworten #6 am: 16.04.2008 - 21:40:16 » |
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TLZ Erfurt 16.04.2008
Keller nicht verlassen
TSV Motor Gispersleben - HSV Weimar 21:28 (11:16) Die Oberliga-Frauen des TSV Motor Gispersleben haben es verpasst, sich aus den Tabellenkeller herauszuholen. Im Spiel am Samstag gegen den HSV Weimar gab es eine am Ende deutliche 21:18-Niederlage (11:16). Vor den rund 70 Zuschauern in der Sporthalle Bukarester Straße verschliefen die Randerfurterinnen vor allem die Anfangsphase des Spieles, was sich dann wie ein roter Faden im gesamten Spiel fortsetzte. Sie kamen einfach nicht ins Spiel und boten den Gästen aus Weimar immer wieder Platz zum Kontern. So war Weimar nach sieben Minuten mit 6:2 in Führung gegangen und konnte diese bis zur 19. Minute auf 13:7 ausbauen. Um Tore zu erzielen, muss man nicht nur die Siebenmeter verwandeln, was Gispersleben bei acht von neun gelang, sondern sich auch Chancen herausarbeiten, und das fehlte. So ging es mit 11:16 in die Halbzeit. Im zweiten Abschnitt verbesserten sich die Gispi-Frauen, und sie kamen sogar auf vier Tore heran, doch es fehlte die letzte Cleverness im Spiel.
So war am Ende die Niederlage durchaus gerecht, und selbst Trainer Frank Stange war nicht zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft.
Gispersleben: Müller, Rössler, Görner; Hergt (3), Nonne, Schulze, Grimmig (10/8), Fuhrmann (2), Keller (2), Mehl (4), Kindler, Schmidtke.
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