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Marco
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« Antworten #2 am: 17.04.2008 - 00:25:55 » |
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HP Meiningen
Bericht von der Aufstiegsrunde zur LL der Frauen
TSV 1880 Gera-Zwötzen - VfB TM Mühlhausen 09 26:28 (11:14) VfB TM Mühlhausen 09 - ESV Lok Meiningen 20:19 (11:12) ESV Lok Meiningen – TSV 1880 Gera-Zwötzen 20:29 (11:16)
Diesmal hat es leider nicht geklappt mit dem Spielrecht in der Landesliga. Nach zwei Niederlagen verpassten die Lok-Frauen den Aufstieg. Diese Relegationsrunde wurde erforderlich, weil außer im HFA West alle Verbandsligaersten das Aufstiegsrecht wahrnehmen wollten. So mussten die Meininger Frauen gegen den VfB Mühlhausen, erster in der VL Nord und gegen den TSV Gera-Zwötzen, erster in der VL Ost, antreten. Lok reiste schon früher an, um die Gegner zu beobachten, die im ersten Spiel gegeneinander antreten mussten. Hoch motiviert und gut eingestellt von Trainer Mike Pfeiffer gingen die Meiningerinnen dann in die erste Partie gegen die junge Mannschaft aus Mühlhausen. Die ersten drei Tore von Lok wurden von Isabell Krüger per Strafwurf erzielt. Die VfB-Frauen ließen sich aber zunächst nicht abschütteln. Die erste von 12 Strafzeiten erhielten die Mühlhäuserinnen in der 7. Minute. Die Lok-Frauen konnten die folgenden mehrfachen Überzahlsituationen nicht ausreichend nutzen, um den Vorsprung auszubauen. In der 22. Minute führte Lok mit 10:6, was der VfB bis zur 29. Minute wieder ausglich. In der letzten Sekunde der 1. HZ erzielte Anja Schwamm den Pausenstand von 12:11. In der zweiten Halbzeit ging es noch enger zu. Mit höchstens zwei Toren Vorsprung konnte sich Lok absetzen. In der 55.Minute schaffte Mühlhausen den ersten Ausgleich zum 18:18. Die folgenden Strafzeiten für MHL konnte Lok nicht nutzen, um noch einmal davonzuziehen. Im Gegenteil, der VfB ging in Führung. Die Nerven der Lok-Frauen lagen blank. Es gelang nur noch der Ausgleich. Bitter für die Meiningerinnen, dass 10 Sekunden vor Abpfiff die beste VfB-Schützin M. Demps mit ihrem neunten Treffer das Siegestor erzielte. Am Ende stand die Erkenntnis, dass zwar alle ihre beste Leistung abgerufen haben, aber der Ausfall von Mandy Feinler (verletzt) nicht kompensiert werden konnte.
Nach einer kurzen Pause mussten die Lok-Frauen in der zweiten Partie über die volle Zeit gegen Gera-Zwötzen antreten. Man sah es der Spielweise von Lok an, dass die Luft raus war. Der Trainer hatte versucht, seine Mannschaft noch einmal zu motivieren, da ja der Aufstieg als Zweitplatzierter noch möglich sein kann, wenn nicht genug Mannschaften für die neue Saison melden. Aber gegen die routinierte Geraer Mannschaft kam einfach nicht genug Gegenwehr. Die Zwötzenerinnen hatten ja eine Pause von fast zwei Stunden, während Lok nach ca. 20 Minuten wieder spielen musste. Die außerdem auch körperlich überlegenen TSV-Frauen hatten mit K.Gampe eine wurfstarke Linkshänderin, die bis zur 11. Minute bereits 4 Treffer (ges.7/1) erzielt hatte. Lok hatte nicht die Kraft und den Willen, sich gegen die Niederlage zu wehren. Um die Erfahrung reicher, dass in anderen HFA`s auch spielstarke Gegnerschaft vorhanden ist und dem Wissen, dass man weiter trainieren muss, um vielleicht nächstes Jahr den Sprung zu schaffen, traten die Lok-Frauen die Heimfahrt an.
Statistik: Reißig und Markert (Tor), Krüger 9/5, Schwamm 3, Möhring 8/5, Glagau 9, Mess 5/1, Hofmann, Oster 3, Ebner 2/1, Ernst, Sellin, Horn.
7m: ESV 11/1 + 7/4 2 Min: ESV 4 + 4 Schieri: Fladerer/Welsch/Möller (Arnstadt/THC) Zuschauer: 30
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