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Thüringer Handball-Verband
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Autor Thema: 21. Spieltag  (Gelesen 942 mal)
Marco
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« am: 19.04.2008 - 11:32:12 »

19.04.2008  16:00
TSV 1898 Oppurg - WSV 1907 Neuhaus
[Sporthalle Im Rosental Pößneck]

19.04.2008  18:30
SV Fortuna Großschwabhausen - TSV Zella-Mehlis
[Josef Baumgartner Sporthalle Großschwabhausen]

19.04.2008  19:00
ESV Lok Meiningen - HSV Apolda 1990 II
[Multihalle Meiningen]

19.04.2008  19:30
HV Ilmenau 55 - SV Aufbau Altenburg
[Ilmsporthalle Ilmenau]

19.04.2008  19:30
HSG Werratal 05 - SG Arnstadt/Plaue
[Sportzentrum Breitungen]

20.04.2008  16:00
Post SV Gera II - HSG Suhl
[Sporthalle IGS Birkenstraße Gera-Lusan]
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« Antworten #1 am: 20.04.2008 - 01:07:10 »

HP Ilmenau

Landesklasse lässt grüßen!!

HV Ilmenau 55 - SV Aufbau Altenburg 30:34 (13:14)

Auch in ihrem letzten Heimspiel konnte der HV den berühmten Bock nicht umstoßen und verlor auch diese Begegnung sang- und klanglos mit 30:34. Der Sieg der Gäste geht alle mal in Ordnung. Sie waren die deutlich jüngere und beweglichere Mannschaft und sie hatten ihre Stärken in allen Mannschaftsteilen. Dies war der größte Vorteil der Gäste, die auf Ilmenauer trafen, die vergaßen, dass im Handball auch Tore verhindert werden sollten. Die Saison hat gezeigt, dass der absolute Schwachpunkt der Ilmenauer im Abwehrbereich liegt. Wer in jedem Heimspiel mit über 30 Gegentoren konfrontiert wird, hat aus diesen Situationen nicht die richtigen Schlussfolgerungen gezogen. Dies lässt sich aber auch nur schwer machen, wenn die Torhüter in den letzten Spielen ganz schlecht aussahen. Die Leistung der Torhüter beeinflusst ganz entscheidend den Ausgang eines Spieles und dies mussten die Ilmenauer ganz schmerzlich erfahren. Auch in diesem Spiel waren beide Torhüter nicht auf der Höhe ihrer Aufgaben und haben insbesondere auch die Zuschauer enttäuscht. Sie gaben der Mannschaft nicht den notwendigen Rückhalt im Kampf gegen den Abstieg. Während sich die Mannschaft auf dem Parkett, vor allem in der zweiten Halbzeit, redlich mühte und auch kämpferisch steigerte, war fast jeder Wurf der Gäste ein Treffer. Mit diesem Wissen spielten die Gäste auch sicher ihren Sieg heraus, auch mit dem Fakt, dass wieder zu viele Ilmenauer Angriffe ins Leere ging. In der ersten Halbzeit hatten die Ilmenauer eigentlich recht ordentlich begonnen. Sie übernahmen die Führung und bauten sie auf zwei Tore aus (3:1, 5:3, 8:6 und 10:8). Ein weiterer Ausbau konnte nicht erreicht werden, da in der Abwehr und im Tor keine Grundlage dafür gelegt wurde. So kam es wie in den letzten anderen Begegnungen. Die Gastgeber hatten ihre beste Zeit hinter sich und wirkten nun nach 20 min viel zu unbeweglich, ideenlos und ausgepowert. Die Gäste zogen ihr schnelles Spiel durch und kamen immer wieder von den Außenpositionen zu viel zu einfachen Treffern. Sie glichen nicht nur zum 10:10 aus, beim 12:13 übernahmen sie sogar selbst die Führung. Mit 14:13 gingen die Gäste in die Kabinen und gaben diese Führung in der zweiten Halbzeit nicht mehr ab. Zu diesem Zeitpunkt hofften die Ilmenauer Fans und Zuschauer noch auf ein Aufbäumen der Ilmenauer. Dieses Aufbäumen blieb aber in der Abwehr aus und nur ein gehaltener Ball, der in den eigenen Reihen blieb,  in der zweiten Halbzeit war kein Fünkchen, dass zum Überspringen gereicht hätte. Der Angriff konnte teilweise überzeugen, insbesondere aber die Steigerung von Gölitz war bemerkenswert. Die Gäste boten keine überdurchschnittliche Leistung, waren aber clever genug,  um die eklatanten Ilmenauer Abwehrschwächen gezielt zu nutzen. Die Ilmenauer hatten so keine Chance zum Aufholen, denn nicht ein Fehler im Angriff konnte in der Abwehr wieder wettgemacht werden. So erhöhte sich der Gästevorsprung teilweise bis auf 5 Tore. Der Spielverlauf machte aber den treuen Ilmenauer Zuschauern kaum Hoffnung und so kam es wie erwartet. Damit haben die Ilmenauer die Zugehörigkeit zur Landesliga noch nicht geschafft und nur die Optimisten haben die Hoffnung auf Punkte im letzten Spiel in Neuhaus. Die Ilmenauer haben die ganze Saison 2007/2008 nicht überzeugen können, haben in den letzten Begegnungen auch keine spielerischen Steigerungen nachweisen können und das Potential an Spielerpersönlichkeiten ist viel zu klein. Jetzt brauchen die Ilmenauer viel Glück, dass die anderen Mannschaften auch Federn lassen. Nach 60 min ein klarer Gästesieg, der deutlich die Ilmenauer Schwächen offenbarte und mit dem nächsten Misserfolg das fehlende Selbstbewusstsein noch vergrößerte.

Ilmenau spielte mit: Güntzel, Hurtig; J. Mularczyk (7), Hörnlein (5), Brückner (3), St. Dreher (3), Zillmann, Kohrt, Gölitz (5), M. Mularczyk (5), Langenhan, Esefeld (2)
Strafwürfe: Ilmenau: 3/3  Altenburg: 5/5
Strafzeiten: Ilmenau: 3x 2 min  Altenburg: 4x 2 min
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« Antworten #2 am: 21.04.2008 - 01:24:15 »

HP Arnstadt

Deutliche Niederlage beim zukünftigen Oberligisten

HSG Werratal 05 - SG Arnstadt/Plaue  34:22 (17:12)

Nichts zu holen gab es für die Landesligahandballer der SG Arnstadt/Plaue beim bereits feststehenden Oberligaaufsteiger der HSG Werratal 05. 
 
Das die Begegnung beim favorisierten Hausherren nicht gerade die leichteste wird war allen klar, nur die Deutlichkeit mit der diese Partie am Ende für die SG verloren ging, rief bei allen große Ernüchterung hervor, zumal man am Anfang der Partie noch recht gut mithalten konnte. Den Gästen gelang es nach einem schönen Spielzug das erste Tor des Spiels zu markieren. In den folgenden Minuten konnte die SG den Hausherren durchaus Paroli bieten und es gelang mit schnellem und druckvollem Spiel die von den Gästen gefürchteten Konter zu unterbinden. Bis zum 4:4 in der fünften Minute befand man sich auf Augenhöhe mit den Gastgebern. Dann stellte die SG jedoch für sieben Minuten das Treffen des Tores ein, so das die Favoriten ihr Konterspiel aufziehen konnten und vor allem auch mit ihrer schnellen Mitte der SG das Leben zur „Hölle“ machten. Die Hausherren agierten nun immer souveräner und hatten die Partie fest in ihren Händen. Vor allem die durch Abstimmungsfehler recht lückenhafte Abwehr der Gäste machte es der HSG Werratal nun immer leichter sich Tor um Tor abzusetzen (10:6, 15. min.).

Mit einer Auszeit versuchte Trainer Jürgen Frieß nochmals seine Spieler neu einzustellen und um wieder Ordnung in die Abwehr der SG zu bringen. So recht wollte das Spiel der Gäste aber immer noch in Tritt kommen. Fehlwürfe und Fehlabspiele machten immer mehr den eh kaum noch vorhandenen Spielfluß zunichte. In der 22. Minute offenbarte ein Blick auf die Anzeigetafel bereits einen fünf Tore Vorsprung (14:9) der Werrataler. Zum Handicap in dieser Spielphase entwickelten sich nun vor allem die immer Häufiger gegen die SG ausgesprochenen Zeitstrafen (allein vier in den letzten 11 Min. der ersten Hälfte), was ein aufholen des Rückstandes gegen eine kompakt und aggressiv stehende Abwehr der Hausherren nahezu unmöglich machte. Vor allem eine bis dahin ungebrochene Moral der SG machte es möglich das man sich in der 25. Minute nochmals auf zwei Tore zum 14:12 „Heranbeißen“ konnte. Schnell jedoch sorgten die Hausherren nach einigen Fehlern auf Gästeseite wieder für den alten fünf Tore Vorsprung und es ging beim Stand von 17:12 in die Kabinen zur Halbzeitpause.

Der zweite Durchgang begann so ähnlich wie der Erste. Anfangs konnte man noch relativ gut mithalten und ein weiteres Absetzen der HSG wurde zunächst verhindert (19:15, 38.Min.). Allerdings machten sich dann wieder Lücken in der SG-Abwehr breit, die das Tore werfen der Hausherren wieder vereinfachten. Auf Seiten der SG wurde nun wieder eine längere Trefferpause (8. min.) bedingt durch Fehlwürfe eingelegt. Als man dann endlich wieder das Tor in der 46. Minute traf, waren die Hausherren bereits auf 25:16 enteilt, was die Vorentscheidung in dieser Partie war.

Begünstigt durch das Trefferpech wich nun auch das letzte Quäntchen Selbstbewusstsein bei den Akteuren der SG, die nun auch mit der einen oder anderen Entscheidung der Unparteiischen haderten. Die weitaus Selbstbewusster auftretenden Hausherren ließen sich von alldem nicht Beeinflussen und folgten weiter ihrer Linie die mit einer 30:19 Führung in der 55. Minute belohnt wurde. Bei der SG kam es im Angriff fast Ausschließlich nur noch zu Einzellaktionen, doch auch die daraus resultierenden Würfe gingen daneben oder wurden vom HSG- Keeper gehalten. Lediglich dem besten Torschützen der Partie auf  SG-Seite N. Geyersbach gelangen noch zwei schöne Treffer zum 34:22 Endstand. Am Ende war es für die Hausherren eine klare Angelegenheit und die SG Arnstadt/Plaue musste einsehen das für sie an diesem Tag einfach nicht mehr zu holen war.

Arnstadt mit A. Stützer und R. Geyersbach im Tor, S. Schüler (1), T. Werner (3), S. Heinzmann(2), F. Hoppe (2), N. Sarnow (2), B. Bielstein, D. Sommer-Schmidt (1), T. Frieß (1), N. Geyersbach(9), P. Hoppe (1).
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« Antworten #3 am: 21.04.2008 - 22:13:28 »

HP Großschwabhausen

Heimnimbus gewahrt !!

SV Fortuna Großschwabhausen - TSV Zella Mehlis  38:36 (18:15)
 
Im letzten Heimspiel der Saison empfing man den Tabellenvorletzten aus Zella-Mehlis.
Die Gäste hatten mit dem 29:29-Remis am letzten Spieltag bei der heimstarken SG Arnstadt/Plaue gehörig aufhorchen lassen. Die Hausherren, die diesmal mit Roy Krumbholz, Patrick Engemann, Marcel Hänsgen, Martin Ehm und Jörg Heinemann verletzungsbedingt gleich auf 5 Stammspieler ! verzichten mussten, waren also gewarnt. Man wollte als Tabellenzweiter den spannenden Abstiegskampf keinesfalls durch eine unnötige Heimniederlage beeinflussen und vor allen im lfd. Jahr 2008 weiterhin in eigener Halle ungeschlagen bleiben.
Die Partie begann vor wieder gut besuchter Halle sehr zerfahren. Den Fortunen gelang erst nach 6 Minuten der erste Treffer zum 1:1 Ausgleich. 
Die 5:1 Abwehrvariante mit dem zum letzten male das Fortunentrikot tragende Christian Wessely als Vorgezogenen kam gegen die Gäste einfach nicht klar. Fehlende Harmonie und Abstimmung sorgten dafür, dass die Fortunen in Halbzeit eins bis zur 25. Minute immer einen Rückstand hinterliefen und erst dann die Führung erkämpften.
Klare Worte in der Halbzeitpause waren die logische Konsequenz.
Die Worte schienen anfangs der zweiten Hälft auch geholfen zu haben, konnte man doch bis zur 35. Minute den Vorsprung auf 5 Tore zum 22:17 ausbauen.  Doch die Abwehrprobleme wurden mit zunehmender Spieldauer immer größer. Fast ohne Wiederstand konnten die Gäste zum erfolgreichen Torwurf ansetzen und auch Torwart Jens Schröder bekam kaum einen Ball zu fassen.
So hatten die aufopferunvoll kämpfenden Gäste sich acht Minuten vor Schluss bis auf ein Tor zum 31:30 herangekämpft. Als dann der im Tor eingewechselte Christian Raab mit einer Glanzparade den Ausgleich verhinderte, war der Bann fast gebrochen und die Fortunen konnten den Vorsprung innerhalb von vier Minuten auf vier Tore zum zwischenzeitlichen 36:32 ausbauen.  75 Sekunden vor Spielende war beim Spielstand von 38:34 das Spiel faktisch entschieden. Damit geht die Heimspielsaison für die Fortuna mit nur einer Niederlage gegen Tabellenführer Werratal im ersten Landesligajahr äußert erfreulich und erfolgreich zu Ende.
Trotz der großen Personalprobleme möchte man sich im letzen Punktspiel bei der SG Arnstadt/Plaue mit einer ordentlichen Leistung verabschieden.

Fortuna spielte mit: Jens Schröder und Christian Raab im Tor, Sascha Heinemann 10, Christian Wessely 7, Maik Wichmann 6, Robert Neumann 5, Mark Wichmann 5 (1), Michael Zufelde 2, Nicky Resimius 2, Jens Winter 1 (1).

7m:  Fortuna 3/2  Zella-Mehlis 3/3
Strafminuten: Fortuna 4x2 Min.  Zella-Mehlis 5x2 Min.
Zuschauer: 175
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« Antworten #4 am: 21.04.2008 - 22:16:17 »

Infoline Neuhaus

Katastrophale Chancenverwertung

WSV Neuhaus unterliegt nach indiskutabler Leistung gegen Oppurg mit 22:31

TSV 1898 Oppurg - WSV 1907 Neuhaus  31:22 (14:9)

Wir haben ja mit dem Abstieg nichts mehr zu tun. Mit dieser Aussage konnte Trainer Ulf Grünewald nach dem verlorenen gegangenen Spiel am vergangenen Samstag in Pößneck gegen den TSV Oppurg nicht leben. Hatte der WSV doch gerade in diesem Spiel endlich die Möglichkeit befreit aufzuspielen und seinen mitgereisten Fans zwei Punkte zu schenken. Aber nichts von dem, was man sich vor dem Spiel vorgenommen hatte fand wirklich Berücksichtigung. Klar hatte man während des Spiels mehrere Latten - und Pfostentreffer, waren auch die jungen Schiedsrichter oftmals nicht Herr über das Spiel. Doch wenn man sage und schreibe 25 Chancen nicht im gegnerischen Tor unterbringt (darunter wieder 3 Siebenmeter) kann man ein solches Spiel einfach nicht gewinnen. Nach 17 Minuten stand es bereits 12:3 für den Gastgeber. Nach einer Auszeit hatte der WSV für ca 20 Minuten die klare Oberhand in der Pößnecker Halle. Da wurde zum Teil sehr gut gekämpft und auch phasenweise gespielt. Doch nach dem 9:14 Rückstand konnte der Rückstand auf zwischenzeitlich drei Tore beim 13:16 reduziert werden. Danach bestimmte der Gastgeber wieder das Geschehen ohne wirklich zu überzeugen. Der WSV mühte sich zwar aber vier Tore in Folge für den Gastgeber beim Stande von 27:21 entschieden diese Partie zugunsten des Gastgebers. Das letzte Tor des WSV zum 22:31 Endstand erzielte der junge Volker Blechschmidt. Der WSV hat nun am kommenden Samstag zu gewohnter Anwurfzeit die Möglichkeit im Südthüringen Derby mit dem HV Ilmenau für einen versöhnlichen Abschluß der Saison zu sorgen, kann man doch nach den Niederlagen der hinter einem platzierten Mannschaften nicht mehr schlechter als Achter der Tabelle werden.

Neuhaus spielte mit: Jens Kempin, Marc Zitzmann (3), Ronny Pollum (5), Christian Zienert (1), Jürgen Müller-Sixer (2), Sebatian Herold, Ruben Arnold (1), Steffen Schwan (3), Volker Blechschmidt (1), Niels Greiner (5), Thomas Keller, Marco Greiner (1)

Siebenmeter: Oppurg 4/2 Neuhaus 4/1
Zweiminutenstrafen: Oppurg 6 Neuhaus 7
Zuschauer: 100
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« Antworten #5 am: 23.04.2008 - 15:00:09 »

Infoline Oppurg

Oppurg Sieger in kampfbetonter Partie- Bitter bezahlt mit Ausfall von Leistungsträger Herzog

TSV 1898 Oppurg – WSV 1907 Neuhaus  31:22 (14:9)

Am Samstag hatten die Oppurger Landesligahandballer ihr letztes Heimspiel der aktuellen Saison zu bestreiten. Aber mehr noch, denn es galt auch zwingend noch nötige Punkte im Abstiegskampf zu sichern. Dass der Gegner in der heimischen Rosentalhalle die Gäste aus Neuhaus war, sollte die Aufgabe nicht leichter machen. Doch Oppurgs Männer waren sich ihrer Aufgabe bewusst und vom Start weg auf Betriebstemperatur. Trainer Kriesche hatte nochmals angemahnt, dass wenn man schon nicht über spielerische Glanzpunkte überzeugen konnte, dann wenigstens die Leidenschaft im Spiel der Oppurger Ersten zu sehen sein sollte.
Die Grundlage für eine ordentliche Abwehrleistung war also gegeben und so war es möglich mittels mehrerer Ballgewinne durch schnelle und einfache Kontertore die erste Führung herauszuwerfen.  Schon hier zeigte sich Oppurgs agiler Patrick Escher immer einen Zacken schneller als der Gegner. Doch auch schon in den ersten Minuten der Partie deuteten die Schiedsrichter an, dass auch sie anscheinend gern ein (über-)hartes Spiel sehen wollten und verpassten ihrerseits einzuschreiten und entsprechende Akzente zu setzen. Ein durch seine Vorderleute gepushter André Prätor im Oppurger Kasten stellte sich nun stärker werdenden Gästen in den Weg und legte den Grundstein für eine deutliche 9:3-Führung Mitte der ersten Hälfte. So wie in der eigenen Defensive beherzt zugefasst wurde, so nahmen auch die Oppurger Schützen in Angriff das Herz in die Hand. Allen voran ein befreit aufspielender Youngster Patrick Hellrung, der mit sehenswerten Treffern aus dem Rückraum glänzte und mit seinen trockenen Würfen das Neuhäuser Netz zappeln ließ. Anlass zur Kritik gab nur die nun meist etwas überhasteten Aktionen im Angriff und bei Gegenstößen, die eine höhere Führung als das 14:9 zur Halbzeit verhinderten. Diese Führung musste Oppurg schon hier teuer bezahlen, als sich TSV-Spieler und Rückraum-Motor Patrick Herzog kurz vor der Pause bei einer unglücklichen Aktion mehr als schwer an der Schulter verletzte und nicht nur handballerisch fehlen wird.
Oppurg Spieler ließen sich an diesem Tag aber auch davon nicht aus der Ruhe bringen und spielten, angeführt von einem stark aufgelegten Kapitän Frank Pechtl, weiter besonnen mit. Seinem Durchsetzungsvermögen in etlichen umkämpften Duellen am Kreis hinten wie vorn war es auch zu verdanken, dass der TSV auch in Halbzeit Zwei ein gute Rolle spielen sollte. Weniger besonnen zeigten sich die Gäste in der Folge, als sie sich selbst keinen Gefallen taten und überhart Anrennen wollten. Letztlich sahen dies auch die Unparteiischen. Nachdem die Gastgeber bis Mitte der zweiten Hälfte den Vorsprung halten konnten und einige brenzlige Situationen gemeistert hatten, schien die Partie schon 10 Minuten vor Schluss beim 25:19 entschieden. Und wer weiß ob wirklich nötig, unterstrichen die Oppurger ihre zumindest kämpferisch immer überzeugende Leistung mit einem Schlussspurt zum 31:22-Endstand. Die zwei wichtigen Punkte waren also eingesammelt und ein wichtiger Schritt Richtung Nicht-Abstieg und auf Tabellenplatz Acht getan. Nur spielte die Konkurrenz nicht gänzlich für Oppurg und punktete ebenso, sodass rein rechnerisch noch nicht alle Messen gelesen sind und der TSV auch im letzten Saisonspiel in Suhl alles geben muss, wenn man nicht auf die Ergebnisse Anderer hoffen möchte.

Für den TSV spielten:
Prätor und Schrödel (im Tor), Pechtl (6 Tore), Wunderlich (3), Herzog (2), Luthardt (1), Nater (2), Greiling (1), May, Escher (6), Bergner (2), Kempe (1), Hellrung (5), Knaf (2).
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« Antworten #6 am: 24.04.2008 - 01:11:10 »

HP Meiningen

ESV Lok Meiningen – HSV Apolda 1990 II  19:25 (9:10)

Gegen eine starke zweite Vertretung des HSV Apolda verlor der ESV Lok auch das letzte Heimspiel der Saison. Die Gäste präsentierten sich in bester Verfassung, waren spielstark, lauffreudig, ball- und treffsicher. Mit dieser Spielweise hatten sie sich in den letzten Wochen aus der Abstiegszone verabschiedet und konnten unbeschwert aufspielen. Für die junge Lok-Mannschaft war der Druck, gewinnen zu müssen, zu hoch. Ballverluste durch unkonzentrierte Abspiele nutzten die Gäste immer wieder zu Kontertoren. Der Angriffsdruck von Lok wurde von der hart aber fair arbeitenden Gästeabwehr immer wieder abgeschwächt. Die Würfe, die die Lok-Spieler durchbrachten wurden sehr oft eine Beute des sehr guten HSV-Torwartes. Apolda hatte Anwurf, erkämpfte sofort den ersten Strafwurf (0:1/1.) und erzielte auch das 0:2(3.). Das gnadenlose Tempospiel und die Torhüter von beiden Teams verhinderten zunächst weitere Treffer. Lok bekam die Nerven nicht in den Griff und konnte erst in der 9. Minute den Anschlusstreffer erzielen. Die schlechte Chancenverwertung bei den Gastgebern zog sich durch die gesamte Partie, dazu kamen zu viele Einzelaktionen, die von der aggressiven Gästeabwehr sofort unterbunden wurden. Spielfluss kam nur selten zustande, da kaum ein Spielzug angesagt wurde. In der 11. Minute hatten die Gäste auf 1:4 erhöht. Danach kam Lok endlich besser ins Spiel, die kämpferischen Qualitäten, vor allem im Abwehrbereich wurden nun eingebracht und man konnte mit 5:4 (15.) in Führung gehen. Es brachte aber keine Entspannung. Bis zur Halbzeit war die Partie eng, kein Team konnte sich absetzen. Auch in der ersten Hälfte der 2. Halbzeit wogte das Geschehen hin und her. Apolda legte aber immer vor und Lok musste nachziehen. In der 40. Minute gelang letztmalig der Ausgleich (14:14). Diese Spielweise kostete bei den jungen Lok-Spielern viel Kraft und die vergebenen Chancen zehrten zusätzlich. Der Rückraum und die Wechselbank der Gäste waren besser besetzt. So war es nur eine Frage der Zeit, wann der HSV sich absetzen kann. Obwohl sich Lok-Torhüter Rene Menschner in der zweiten Hälfte noch einmal enorm steigerte und mehrere sehr gute Möglichkeiten der Gäste zunichte machte, konnten seine Vorderleute keinen Profit daraus schlagen. Wie gesagt die Chancenverwertung. Ab der 50. Minute gelang Lok 5 Minuten lang kein Treffer, die Gäste zogen auf 16:23 davon, wobei der Gästespieler M. Dreshaj in den letzten 20 Minuten der Partie allein sieben seiner zehn Treffer erzielte. Damit war die Messe gelesen, auch wenn sich die Gastgeber noch einmal aufbäumten. Nun muss der letzte Spieltag über Verbleib und Abstieg einiger Mannschaften entscheiden. Lok hat da in Altenburg (26.04., 17.00 Uhr) sicher eine der schwersten Aufgaben zu lösen.

Statistik: Menschner, H.Volkmar; Fiebiger 1, Schlegel, M.Baumann 5, Klimpke 1, Kirchner 2, St.Roßt 2, Pfeiffer 5/4, N.Volkmar 1, Ludwig 2, Brachmann. 

7m:  ESV 4/4 HSV  12/7.
2 Min:  ESV 5  HSV 6.
Schieri: Bätz/Langbein (Stützerbach/Saalfeld).
Zuschauer: 60
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« Antworten #7 am: 24.04.2008 - 01:17:02 »

FW Suhl  24.04.2008

Vor dem Tor lief wenig zusammen

Landesligist HSG Suhl kassierte bei Schlusslicht Post SV Gera II eine unerwartete 23:25-Niederlage
 
Post SV Gera II - HSG Suhl  25:23 (14:13) 
 
Der Abstiegskampf treibt mitunter die verrücktesten Blüten. Da wachsen vermeintliche Außenseiter über sich hinaus, während die Favoriten Spiele verlieren, die man im Vorfeld eigentlich schon als gewonnen verbucht hatte.

Genau dieses Phänomen erlebte nun auch die HSG Suhl in der Handball-Landesliga. Als Tabellendritter reiste die Mannschaft von Trainer Andreas Wetzl zu Schlusslicht Post SV Gera II – und kehrte mit einer 23:25-Schlappe im Gepäck zurück aus Ostthüringen. „Das war absolut enttäuschend“, redete Wetzl nicht um den heißen Brei herum. „In der Vorwoche haben wir zu Hause gegen das Spitzenteam aus Großschwabhausen eine Riesenpartie gespielt und deutlich mit 31:20 gewonnen. Danach wurde uns gratuliert, alle waren zufrieden. Und dann das!“

Mangelhafte Chancenverwertung

Eine Einstellungsfrage war es nicht, dass die Suhler beim Letzten unter die Räder kamen. Vielmehr lag es an der mangelnden Effektivität vor dem gegnerischen Kasten, dass letztlich nicht mehr als 23 Treffer heraussprangen. „Wir haben sieben klare Bälle verworfen“, grämte sich Wetzl. „Noch viel schwerer wog aber, dass in der Statistik insgesamt 35 nicht genutzte Chancen stehen. Wir haben den Torwart der Geraer Mannschaft quasi berühmt geschossen. Mit so einer dürftigen Bilanz kann man einfach kein Spiel gewinnen.“

Zu den eigenen Schwächen kamen noch zwei weitere Fakten erschwerend hinzu. Zum einen zog sich Mario Krieg kurz vor dem Auftritt in Gera einen doppelten Bänderriss zu. Der Spielgestalter, der bereits im Verlauf der Rückrunde langfristig verletzt ausgefallen waren, fehlte Suhl an allen Ecken und Enden. Und dann war ein Sieg über die HSG für den Post SV Gera II die allerletzte Chance, doch noch den Klassenerhalt zu schaffen. „Die haben in dieser Partie ihren Strohhalm gesehen und haben diesen dann auch mit vollem Einsatz ergriffen“, sagte Wetzl.

Der dritte Platz ist bereits sicher

Nun muss sich die HSG Suhl vom Ziel, Fortuna Großschwabhausen noch den zweiten Tabellenplatz abzuluchsen, verabschieden. Egal, wie das letzte Punktspiel am Samstag gegen Oppurg ausgeht, die Suhler beenden das Spieljahr auf Rang drei. Aber zumindest wollen sie ihren Fans beim Halali noch einmal einen Erfolg schenken.

Suhl: Gubisch, Wetzl – Benecke 5, Schumacher 2/1, Kliem, Adam, Leipold 5/5, R. Gerstenberg 5, M. Gerstenberg 5, Münzner, Schott 1, Spieker
Schiedsrichter: Schmidt/Geißler (Auma/Schleiz)
Siebenmeter: Gera 2/2, Suhl 8/6
Zweiminutenstrafen: Gera 4, Suhl 5
Disqualifikationen: Gera 2, Suhl 1 (R. Gerstenberg/60.)
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« Antworten #8 am: 24.04.2008 - 01:21:21 »

STZ Schmalkalden  24.04.2008

Aufsteiger mit souveränem Sieg

HSG Werratal 05 – SG Arnstadt/Plaue 34:22 (17:12)

Starke Mannschaftsleistung

Die HSG Werratal blieb auch im letzten Heimspiel der Landesliga siegreich und könnte mit einem Sieg im letzten Spiel beim HSV Apolda II nächste Woche die Saison rekordverdächtig beenden.

Vor dem Spiel gegen Arnstadt/Plaue gab es noch Siegerehrungen für die weiblichen Nachwuchsmannschaften der HSG. Im Vorspiel hatte bereits die zweite Mannschaft der HSG mit einem 27:24-Erfolg gegen Arnstadt/Plaue II ihren dritten Tabellenplatz in der Landesklasse gesichert. Nach dem obligatorischen Mannschaftsfoto der Werrataler Ersten mit den Aufstiegs-T-Shirts wurde weiter Handball gespielt. Trainer Schneider musste auf Schlesinger und Gehri (beide Handbruch) verzichten, hatte ansonsten aber alle anderen Spieler zur Verfügung. Das Spiel begann recht flott und mit vielen Treffern.

Die Arnstädter konnten bis Mitte der ersten Halbzeit recht gut mithalten und kamen besonders über den Kreis immer wieder zu leichten Toren. Die Werrataler Abwehr zeigte sich in dieser Phase der Partie nicht so sattelfest und konzentriert wie gewohnt. Gleichwohl zogen die HSG-Spieler das Tempo nach 15 Minuten deutlich an und kamen durch Konter und schöne Rückraumtreffer immer häufiger zum Erfolg. Der Vorsprung wurde nun kontinuierlich ausgebaut und betrug nach 20 Minuten fünf Tore. Danach wollte es die Heimmannschaft allerdings zu genau machen und leistete sich mehrere Fehlwürfe und technische Fehler. Die Gäste nutzten dies konsequent und verkürzten den Abstand auf zwei Tore. Die letzten fünf Minuten gehörten wieder klar der HSG und so wurden die Seiten mit einer 17:12-Führung der HSG gewechselt.

In Abschnitt zwei der Partie agierte die Abwehr noch konzentrierter. Mit einer ganzen Serie von abgefangenen Würfen und daraus resultierenden Kontern entschieden die Werrataler das Spiel ganz schnell. Ehe sich Arnstadt fangen konnte, betrug der Vorsprung zehn Tore. Diesen gaben die Spieler des Trainerduos Schneider/Kolbe nicht wieder her.

Es wurde fleißig durchgewechselt, was dem guten Spiel der HSG keinen Abbruch tat. Die Arnstädter konnten erst in der Schlussphase der Partie wieder etwas Ergebniskosmetik betreiben. Am Ende stand zur Freude der Zuschauer ein verdienter Heimerfolg der HSG zu Buche. Nach dem Schlusspfiff bedankten sich zunächst die Werrataler mit einem Banner bei ihren Fans und Zuschauern. Danach folgte durch den THV-Präsidenten Wolfgang Birth die Siegerehrung für den Staffelsieg und auch die obligatorische Sektdusche blieb nicht aus. Die anschließende Aufstiegsfeier im Gasthaus zur Linde ging dann noch bis tief in die Nacht hinein.

HSG: Jakob, Peterson; Schmidt 7, Spindler 6, Wedel 6/1, Wagner 4, Kleint 4/2, Kolbe 3, Dohnal 2, Barth 1, Osterwald 1.

Siebenmeter: HSG: 4/3 – Arnstadt/Plaue: 1/1
Zeitstrafen: HSG: 3 – Arnstadt/Plaue: 6
Zuschauer: 250
Schiedsrichter: Hauke/Olbert (Pößneck/Jena)
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