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Thüringer Handball-Verband
02.12.2008 - 22:29:46 *
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Autor Thema: 17. Spieltag  (Gelesen 757 mal)
Marco
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« am: 19.04.2008 - 11:50:55 »

19.04.2008  15:00
1.SSV Saalfeld 92 - HSV Apolda 1990
[Dreifelderhalle Saalfeld-Gorndorf]

19.04.2008  16:00
HSG Nordhausen - SV Hermsdorf
[Ballspielhalle Nordhausen]

19.04.2008  16:00
TSG Ruhla - HBV Jena 90
[Sporthalle Bermbachtal Ruhla]

19.04.2008  18:00
SV Aufbau Altenburg - TSV Motor Gispersleben
[Sporthalle Goldener Pflug Altenburg]

20.04.2008  14:30
HSV Weimar - LSV Ziegelheim
[Asbach-Sporthalle Weimar]
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Marco
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« Antworten #1 am: 21.04.2008 - 22:22:04 »

HP Altenburg

Mangelhafte Leistung im 4 Punkte-Spiel

SV Aufbau Altenburg - TSV Motor Gispersleben  20:21 (8:9)       

In diesem Spiel konnte der Sieger das rettende Ufer erreichen und den Klassenerhalt sichern. Die Altenburgerinnen waren in den letzten beiden Spielen in Schwung gekommen und wollten diesen auch im letzten Heimspiel umsetzen. Zu Beginn nahmen auch die Gastgeberinnen das Spiel in die Hand. Bis zum 3:0 Zwischenstand lief auch noch alles optimal. Nach etwa zehn Minuten kam dann die Wende im Spiel. Die Gäste aus Gispersleben nahmen den Altenburgerinnen das Spiel wahrlich aus den Händen. So kam es dann auch zum gerechten Ausgleich zum 3:3. Hier zeigte sich bei den Altenburgerinnen, dass sie die Leistung aus den letzten Spielen wohl nicht wieder abrufen können. War es die Angst um das Entscheidungsspiel am 3.5.08 in Ziegelheim, falls diese in Weimar gewinnen, oder wieder ein so typisches Spiel gegen einen unmittelbaren Tabellennachbarn? Auf alle Fälle bekamen die Gastgeberinnen kein ansehnliches Spiel zustande. Abspielfehler und technische Fehler waren vor allem der Grund dieser mangelhaften Leistung. Vielleicht war aber auch die offensive Spielweise von Beginn an der Störfaktor in diesem Spiel. Wenn man bedenkt, dass es auf Altenburger Seite in diesem Spiel, mit Claudia Voigt, Christine Neumann und Annekatrin Rudolph, nur drei Torschützen gab, ist das schon ein schlechtes Zeichen. Zudem traf Annekatrin Rudolph fünf ihre sieben Tore vom Sieben-Meter-Punkt. So lief das Spiel dahin und keine Mannschaft konnte wirklich ansprechende Leistung zeigen. Bei einem so wichtigen Spiel fehlte bei einigen Altenburger Spielerinnen ganz einfach der Willen, etwas reißen zu wollen. Für die Fußballer gibt es in einer Tageszeitung mit vier Buchstaben jedes Wochenende eine Bewertung. Hätte man heute und hier eine solche benutzt, dann wären wohl gerade drei bis vier Spielerinnen mit einer mageren 3 durchgegangen. Nur drei oder vier aktive Kräfte auf dem Feld reichen ganz einfach nicht. Zur Halbzeitpause lagen die Gastgeberinnen dann mit 8:9 zurück.

Bei Wiederanpfiff nutzten die Gäste die Abwesentheit der Altenburgerinnen und lagen plötzlich aber nicht unerwartet 11:14 in Front. In dieser Phase wurde vor allem deutlich, dass die linke Abwehrseite total überfordert war. Drei Tore in kürzester Zeit, auf der linken Außenposition, hätte ein unbedingtes Handeln seitens der Bank erforderlich machen müssen. So plätscherte das Spiel dahin. Dank Claudia Voigt und Christine Neumann konnten die Altenburgerinnen dann nochmals aufatmen. Die Zwischenstände von 15:15, 17:17 und 19:19 ließen noch einmal hoffen. Hier merkte man aber vor allem bei Claudia Voigt, dass die Belastung Abwehr und Angriff zu spielen, doch sehr schlauchte. Nach dem 19:19 konnte Melanie Gerth, im Altenburger Tor, einen Strafwurf der Gäste parieren. Dieser Funke reichte aber nicht für die Mannschaft. Wo waren die Treffer von Iris Teichert, Nicole Rexin und Yvonne Dietrich?Huh??  Alles in allem war es ein sehr ruppig geführtes Spiel, welches immerhin mit 14 Zeitstrafen versehen war. Es stand 20:20 und wieder zeigte sich die Schwäche der Altenburgerinnen in der Abwehr, die dem Siegtreffer der Gäste einfach nichts entgegensetzen konnte.

Den goldenen Strohhalm in diesem mageren Spiel zogen die Gäste, die sich aus dem Abstiegskampf verabschiedeten. Nun heißt es für die Altenburgerinnen alles daran zu setzen, um das Spiel der Spiele in Ziegelheim, in einer sicherlich vollbesetzten Wieratalhalle, zu gewinnen. Dazu gehören aber sicherlich nicht nur Tore sondern auch Willen und Kampfkraft.

Aufbau spielte mit:

G. Wodrich, M. Gerth, C. Voigt (8), Y. Dietrich, J. Künzel, J. Kirmse, I. Teichert, K. Böhme, A. Rudolph (7) Tore, N. Rexin, L. Winkler, C. Neumann (5), R. Diener
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« Antworten #2 am: 21.04.2008 - 22:25:10 »

HP Ruhla

TSG Ruhla - HBV Jena 90 22:24 (8:14)

Von Beginn an schlugen die Gäste ein hohes Tempo an und zeigten sich vor allem im Abschluss deutlich stärker als die TSG Frauen. Hinzu kam eine schwache Torausbeute der Rühlerinnen vom Siebenmeterpunkt. Von 12 Strafwürfen brachten sie nur sieben im HBV-Tor unter. So war de 8:14 Rückstand zur Pause vor allem Indiz für Ruhlas Abschlussschwäche.
Der Pausen-Appell vom TSG-Trainer an seine Spielerinnen zeigte Erfolg. Ruhla agierte konzentriert, hielt dagegen und machte Tor um Tor gut. (14:15 , 38.)
Doch erneute Ballverluste und Mängel im Konterspiel brachte Jena wieder auf die Siegerstrasse. Beim 16:22 war das Spiel dann so gut wie entschieden. Das TSG Team hakte in dieser Phase das Spiel wohl schon ab. Gegen Ende der Partie schwanden bei Jena die Kräfte und Ruhla konnte noch einmal bis auf zwei Tore verkürzen.

Aufstellung: Karn, Wirrwich, Zdeb; Schmidt, Mischke 4/3, Erbe 3, Göpfert 1/1, Arndt 2, Lochner 4/1, Breitbarth, Gebhardt 5, Brenner 3
Siebenmeter: Ruhla 12/6 ; Jena 5/3
Zeitstrafen: Ruhla 1x2 min; Jena 5x2 min
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« Antworten #3 am: 21.04.2008 - 22:40:26 »

OTZ Saalfeld  21.04.2008

Saalfelderinnen ringen den Spitzenreiter nieder - Tolle Leistung

1. SSV Saalfeld 92 - HSV Apolda 1990  27:26 (14:12)

Der 1. SSV stellte seine Heimstärke unter Beweis und schlug in einem packenden Spiel den bisher ungeschlagenen Tabellenführer Apolda. Mit diesem siebenten Sieg im neunten und letzten Heimspiel konnten die auswärts bisher punktlosen SSV-Damen, mit Ausnahme von Nordhausen, alle vor ihnen liegenden Mannschaften zu Hause schlagen. Gleichzeitig hat die Mannschaft den Klassenerhalt gesichert.
Die schnelle 1:0-Führung glich Apolda aus und ging wenig später selbst mit 1:2 in Führung. Zwischen der vierten und der zehnten Spielminute erzielten die SSV-Damen drei Tore zur erneuten 4:2-Führung. Aber innerhalb der ersten SSV-Zeitstrafe konnte Apolda wieder in Führung gehen und diese auf 5:7 ausbauen. Der 1. SSV kam aber zurück und konnte bis zur 21. Minute das Spiel mit dem 9:8 wieder drehen. Erneut war es eine SSV-Zeitstrafe, welche die Führung wieder wechseln ließ. Nun aber wussten die SSV-Damen die sich bietenden Überzahlmöglichkeiten zu nutzen und zogen auf 13:11 davon. Dank einer gut haltenden Carolin Gentzsch im Torwurde der Vorsprung mit dem 14:12 in die Pause gerettet.

Die zweite Halbzeit verlief bis zur 35. Minute ausgeglichen (16:15). Dann nutzte Apolda SSV-Zeitstrafen und ging mit 17:18 in Front. Erneut kamen die Saalfelderinnen zurück und übernahmen mit dem 20:19 (47.) die Führung. Die Vorentscheidung fiel ab der 52. Minute, als sich Apolda nun durch Fouls selbst eliminierte und die SSV-Damen mit vier Toren auf 26:22 enteilten.

Am Ende wurde es nochmals eng, denn Apolda kam auf 26:25 heran, ehe in der letzten Spielminute das 27:25 gelang. Der letzte Strafwurf für Apolda war nur Ergebniskosmetik. Nun kannte der Jubel keine Grenzen.

Es spielten: Gentzsch, Barten - Grosse (8/6), Walther (4), Röhner (4), Fröhlich (4), Kurzhauer (2), Bogdan (2), Post (1), Pino (1), Miemel (1/1), Kersten, Slabon
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« Antworten #4 am: 22.04.2008 - 00:59:17 »

TA Nordhausen  21.04.2008

Medaillentraum greifbar

Harzer SG Nordhausen - SV Hermsdorf 24:19 (12:9)

Die Handball-Frauen der HSG Nordhausen können weiter auf einen Medaillenplatz in der Oberliga hoffen. Im Spitzenspiel in der Ballspielhalle besiegten sie den Tabellenzweiten SV Hermsdorf verdient mit 24:19 und behaupteten den 3. Rang.

Es war ein Spitzenspiel, das seinem Namen auch wirklich verdient hatte. Beide Mannschaften gingen von Beginn an ein hohes Tempo, boten den Zuschauern eine sehr intensiv geführte Partie. Dabei stand trotz allen kämpferischen Einsatzes auf beiden Seiten stets das spielerische Moment im Vordergrund. Eine echte Werbung für den Thüringer Frauenhandball.

Die ersten Akzente setzten die Gäste, die selbstbewusst druckvoll begannen und 2:0 in Führung gingen. Die Gastgeber brauchten fünf Minuten, um ihre Anfangsnervosität abzulegen. Dann sorgte Viola Böttcher für den ersten HSG-Treffer, und Jenny Mohrig glich kurz darauf per Konter zum 2:2 aus. Aus einer nun sehr sicheren Abwehr heraus gelangen noch einmal Viola Böttcher und Angelina Kwella mit einem Siebenmeterwurf sogar die 4:2-Führung. Hermsdorf war um eine Antwort aber nicht verlegen, war seinerseits nun dreimal hintereinander erfolgreich. Es ging nun hin und her, wobei es beide Mannschaften gegen gute Abwehrreihen nicht leicht hatten und ihre Chancen schwer erarbeiten mussten. Beim 10:8 für die HSG erstmals wieder ein Zwei-Tore-Vorsprung für eine Mannschaft. Vorangegangen waren gleich drei Pfostentreffer der Nordhäuserinnen, die in der Schlussphase der ersten Halbzeit deutlich dominierten. Auch durch einige Glanzparaden von Nancy Brodhuhn im Tor. Spektakulär, wie sie zunächst einen Strafwurf parierte und dann auch noch den Nachwurf aus Nahdistanz in großem Stil entschärfte. 12:9 für Nordhausen stand es beim Seitenwechsel.

Hermsdorfs Trainer reagierte und ließ Angelina Kwella, in Halbzeit eins ständiger Gefahrenherd und viermal aus dem Feld erfolgreich, in Pressdeckung nehmen. Aber Nordhausen zeigte sich davon wenig beeindruckt - gab das doch den Anderen wesentlich mehr Freiräume. Dazu lief nun Tina Tapaninen zu großer Form auf. Sie glänzte nun nicht nur als Vollstreckerin, sondern auch mit Spielwitz und tollen Anspielen auf ihre Nebenleute. Hermsdorf kam beim 11:13 zwar einmal bis auf zwei Tore heran, doch dann zogen die Hausherrinnen bis auf 18:12 davon (48. Minute). Am HSG-Sieg bestanden da kaum noch Zweifel. Im Gegenteil, nun schien sogar ein Sieg mit zehn Toren Vorsprung möglich. Damit wäre die 19:28-Hinspielniederlage mehr als ausgeglichen worden und hätte bei Punktgleichheit mit Hermsdorf dann sogar Platz zwei bedeutet. Doch zum einen hatte sich die zweite Hermsdorfer Torhüterin nun wesentlich besser auf die Würfe der Nordhäuserinnen eingestellt, zum anderen waren deren Würfe zu oft unplatziert, stellten die Torhüterin vor keine großen Probleme. Fünf Minuten vor Schluss hatten die Gäste wieder bis auf drei Tore verkürzt (16:19). In Gefahr geriet die HSG aber nicht. Man zog noch einmal an und setzte sich bis zum klaren Endstand ab. Eine ausgezeichnete Leistung, mit der man sich in dieser Saison vom Heimpublikum verabschiedete.

Zum Abschluss muss die Mannschaft beim Meister in Apolda antreten. Ein Remis dort würde den sicheren Medaillenplatz bedeuten.

HSG: Brodhuhn/Reinhardt - Grob (2), Lungershausen, Mohrig (5), Böttcher (2), Makarinus, Neumann, Tapaninen (5), Kwella (8), Weinrich (1), Klodt (1).
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« Antworten #5 am: 22.04.2008 - 01:27:06 »

OTZ Stadtroda  22.04.2008

Entscheidung vorerst vertagt

HSG Nordhausen - SV Hermsdorf 24:19 (12:8)

Gut gespielt, über weite Strecken mindestens gleichwertig gewesen, am Ende waren es wohl zu viele leichte Fehler. Durch die 19:24-Niederlage am Sonnabend ist die Entscheidung bei der Medaillenvergabe vertagt worden. "Ich kann meinen Frauen keinen Vorwurf machen. Sie haben gut gespielt. Die Spielanlage stimmte. In einigen Situationen fehlte einfach etwas die Reife. Das ist aber völlig normal. Wir haben zeitweise nur mit A-Juniorinnen auf dem Parkett gestanden , sagte Hermsdorfs Trainer Frank Olbrich.
Bis zur 25. Minute hielten die SVH-Frauen ein 8:8. Fünf starke Minuten für Nordhausen oder fünf schwache Minuten von Hermsdorf reichten zum Vier-Tore-Vorsprung zur Pause. Über die Zwischenstände 12:15, 14:19 und 17:20 kämpfte sich die Gäste-Truppe wieder heran. "Zu mehr reichte es nicht , sagte Olbrich. Die HSG-Torfrau spielte über den Durchschnitt. Vor allem Susann Weyda scheiterte einige Male freistehend. Da nutzte es wenig, dass die SVH-Abwehr die Torschützenbeste Angelina Kwella ganz gut im Griff hatte. Sie kam auf acht Tore, davon vier aus dem Feldspiel heraus.

"In Nordhausen hat es sich wieder einmal bestätigt, dass wir den Ausfall von zwei Leistungsträgern noch nicht wegstecken können. Daran müssen wir weiter arbeiten, dass die Spitze innerhalb der Mannschaft noch breiter wird , sagte Olbrich.

SVH: Mehlhose, Bernutat, M. Pfüller - Zosel (2), Gareis (3), Kastner (3), N. Olbrich (1), Taubert (1), Schubert, Fechner, Löffler (1), Susann Weyda (8).
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« Antworten #6 am: 22.04.2008 - 10:16:44 »

HP Ziegelheim

HSV Weimar - LSV Ziegelheim  23:16 (10:7)
   
Es war ein typisches Spiel der Ziegelheimer Frauen in der diesjährigen Oberliga-Saison. Erneut dank guter Abwehr halbwegs gut mitgehalten, die Chance zur Wende gehabt (14:14), nicht genutzt und schließlich eingebrochen.

Zunächst sah alles gleich nach einem kleinen Desaster aus (7:1, 12.). Die Deckung nicht wach genug, um die mit Dampf anrollenden Gastgeberinnen zu stoppen. Vorn gelangen nur halbe Chancen. Die resultierenden Würfe waren eine sichere Beute der Weimarer Torfrau, die umgehend Konter einleitete. Hier verhinderte LSV-Keeperin Janine Welker mehrfach Schlimmeres. Nach einer Auszeit tauten die Ziegelheimerinnen endlich auf. Weimar schaffte bis zur Pause nur noch zwei Tore aus dem Feld. Ziegelheim zog ein vernünftiges und mit nur wenigen Fehlern behaftetes Positionsspiel auf, das sie wieder ins Geschäft brachte (9:7, 29.). Nach dem Wechsel sah die Partie aus LSV-Sicht weiterhin sehr gut aus. Alle Spielerinnen strahlten Torgefahr aus, sogar der häufig vermisste Konterhandball fand endlich einmal statt.  Mitte der zweiten Hälfte war es so weit. Die Gäste besaßen die Chance zur Trendwende, hatten eben den Ausgleich zum 14:14 erzielt. Doch Weimar zog erneut an und enteilte auf 17:14. Ziegelheim konnte nicht mehr nachsetzen, versuchte zwar mit erhöhtem Risiko und schnellem Spiel etwas Entscheidendes zu bewirken. Doch wie so oft verpuffte das letzte Aufbäumen und erwies sich als Boomerang mit weiteren Gegentreffern. Nach der überraschenden Altenburger Niederlage bekommen die Ziegelheimerinnen trotzdem noch einmal eine unverhoffte Chance auf den Klassenerhalt. Allerdings müsste dafür im letzten Spiel gegen Aufbau Altenburg ein Sieg mit mindestens sieben Treffern her, um die 25:31-Niederlage aus dem Hinspiel wettzumachen. Bei einem Sieg mit sechs Toren wären sogar noch zwei Entscheidungsspiele fällig.
 
LSV: Welker, Grünler; Schmelzer (2), I. Tausch (3/1), Federau, Harles (5), Herziger, Wagner (2), Werrmann (1), Geilen (3)
 
Strafwürfe: HSV 4/2, LSV 1/1   
Strafminuten: HSV 2, LSV 10
Schiedsrichter: Brockmann/Göhring (Erfurt)
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« Antworten #7 am: 23.04.2008 - 14:53:43 »

TLZ Erfurt  23.04.2008

Klassenerhalt ist geschafft

SV Aufbau Altenburg - TSV Motor Gispersleben  20:21 (8:9)
 
Nach einem nervenaufreibenden Spiel in der Handball-Oberliga haben die Frauen des TSV Gispersleben am Samstag den Klassenerhalt unter Dach und Fach gebracht. Nach der enttäuschenden Partie gegen Weimar haben sie mit dem knappen 21:20-Sieg bei SV Aufbau Altenburg noch einmal alles abgerufen, um im Abstiegskampf die Entscheidung herbeizuführen.
Die Vorgabe, aggressive Deckungsarbeit zu betreiben, wurde von der ersten Minute an umgesetzt. Vor allem Fuhrmann auf der vorgezogenen Position setzte die Altenburger Angreiferinnen erheblich unter Druck. Dennoch gingen die Gastgeberinnen nach sieben Minuten mit 3:0 in Führung. Jetzt schlug die Stunde von Lücke: Für die glücklose Werlich eingewechselt, führte sie Gispersleben mit drei Toren in Folge wieder heran. Bis zur Halbzeit entwickelte sich ein selten hochklassiges, aber immer spannendes Spiel. Bestimmt durch beide Abwehrreihen, drückten Lücke und auf Altenburger Seite Voigt dem Angriffsspiel ihren Stempel auf.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit konnten die Gäste eine Unterzahlsituation schadlos überstehen und sich im Anschluss auf 14:11 absetzen.

Nun die nächste kritische Situation, und diesmal nutzten die Skatstädterinnen die Chance und konnten wieder ausgleichen. Bei den Gästen nahm Fuhrmann das Heft in die Hand und konnte mit einem wunderschönen Hüftwurf die Führung wieder herstellen.

Dreimal verworfen

Auch Keller brachte nun ihre Würfe im Tor unter und sorgte damit für Entlastung. Trotz des Luxusses, drei Siebenmeter zu verwerfen, konnte Gispersleben immer ein Tor vorlegen. In den letzten Minuten übernahm Spielführerin Grimmig die Verantwortung, setzte sich zweimal im 1:1-Spiel durch und verwandelte.

21:20 stand es 50 Sekunden vor Schluss, und als Altenburg noch einmal den Ball bekam, wuchs die Deckungsreihe mit Torhüterin Görner über sich hinaus und ließ keinen Torwurf mehr zu.
 
Gispersleben: Görner, Müller; Werlich, Hergt (2), Nonne (2), Schulze, Grimmig (2), Fuhrmann (4), Lücke (6), Keller (4), Mehl (1).
« Letzte Änderung: 23.04.2008 - 15:00:52 von Marco » Gespeichert
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« Antworten #8 am: 24.04.2008 - 01:05:41 »

TLZ Jena  23.04.2008

HBV-Damen siegen in Ruhla

TSG Ruhla - HBV Jena 90  22:24 (8:14)
 
Von den beiden Handball-Frauenteams des HBV Jena 90 konnte vorgestern nur der Oberligist seine Auswärtsaufgabe mit einem 24:22 über die TSG Ruhla lösen. Dort führten die Jenaerinnen schon zur Pause 14:8. Doch später wurde es beim Stand von 15:14 für Jena nochmals eng. Bemerkenswert: Viermal waren die Jenaerinnen in Unterzahl, dreimal erzielten sie dabei noch einen Treffer. Ruhla konnte von zwölf Strafwürfen nur sechs verwandeln, Jena von fünf deren drei. Vor 60 zuschauern spielte der HBV Jena 90 mit Jeanette Weigelt - Cornelia Dressler (6), Frances Petrow (6), Anja Bülow (6), Claudia Gresch (4), Marie Göpfert (1), Claudia Sprengler (1), Katja Fritzsche, Elisabeth Müller, Svenja Schröder, Stzefanie Klaus, Alexandra Kenter.
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