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Marco
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« am: 26.04.2008 - 11:36:33 » |
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26.04.2008 17:00 SV Aufbau Altenburg - ESV Lok Meiningen [Sporthalle Goldener Pflug Altenburg]
26.04.2008 17:00 WSV 1907 Neuhaus - HV Ilmenau 55 [Guts-Muths-Sporthalle Neuhaus/Rwg.]
26.04.2008 17:30 HSV Apolda 1990 II - HSG Werratal 05 [Werner Seelenbinder Sporthalle Apolda]
26.04.2008 19:30 HSG Suhl - TSV 1898 Oppurg [Sporthalle Wolfsgrube Suhl]
26.04.2008 19:30 SG Arnstadt/Plaue - SV Fortuna Großschwabhausen [Sporthalle Am Jahnsportpark Arnstadt]
27.04.2008 16:00 TSV Zella-Mehlis - Post SV Gera II [Sporthalle Schillerschule Zella-Mehlis]
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Marco
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« Antworten #1 am: 28.04.2008 - 13:35:10 » |
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HP Ilmenau
HV schafft mit einer starken zweiten Halbzeit den Klassenerhalt!
WSV 1907 Neuhaus - HV Ilmenau 55 25:27 (11:10)
Der HV Ilmenau 55 schafft in seinem letzten Spiel in Neuhaus doch noch den Klassenerhalt. Mit einem 27:25 Sieg wurden die schwachen Auftritte in den letzten Begegnungen fast vergessen gemacht und doch noch ein versöhnlicher Jahresabschluss erreicht. Die Ilmenauer hatten sich zwangsläufig viel für diese Begegnung vorgenommen und wollten die alten Schwächen, die zu den Niederlagen führte, vergessen machen. Beide Seiten merkte man die anfängliche Nervosität an. Viele Ballverluste auf beiden Seiten und eine Reihe von Fehlwürfen machte das Spiel hektisch und niveauarm. Zuerst erholten sich die Gastgeber von der Nervosität und wurden in ihren Angriffen sicherer und zogen bis zum 7:3 davon. Die Ilmenauer fanden in dieser Zeit wieder nicht zu ihren Stärken und machte es den Gastgebern zu einfach. Trainer M. Bergander nahm eine Auszeit und richtete die Mannschaft neu ein. Langsam begannen die Maßnahmen zu fruchten. Die Abwehr konnte sich besser auf die Angreifer der Gastgeber besser einstellen und kämpfte sich Tor für Tor heran. Kurz vor dem Pausenpfiff war beim 11:10 der Anschluss wiederhergestellt. Nun blieben den Ilmenauern nur noch 30 min, um ihren notwendigen Sieg herauszuspielen. Die Steigerung der HV Handballer war kämpferisch nicht zu übersehen und war die richtige Alternative für die immer noch stolpernden spielerischen Aufwendungen. Das Spiel blieb längere Zeit ausgeglichen und beim 20:20 war immer noch keine Entscheidung gefallen. Nun aber eine deutliche Steigerung der Ilmenauer. Beginnend beim Regisseur J. Mularczyk, der mit 10 Treffern wieder erfolgreichster Ilmenauer wurde, war unübersehbar die Steigerung von Tommy Güntzel der Sieggarant Er konnte 4 Strafwürfe und 3 freie Würfe der Neuhäuser abwehren und schaffte so die Basis für den Auswärtssieg. Die Ilmenauer setzten sich nun ab. Zuerst über 20:23 und dann beim 21:25 wurde eine kleine Vorentscheidung erreicht, die von den Ilmenauern aufopferungsvoll verteidigt wurde. Die Gastgeber hatten in der Schlussphase zu viel mit unfairen Mitteln versucht, sich wieder heranzukämpfen und quittierte dies mit einer Reihe von Zeitstrafen. Damit nahmen sie sich selbst die letzten Möglichkeiten, um selbst in Führung zu gehen. Dieser Sieg kam für die Ilmenauer zwar spät, aber nicht zu spät. Zu einem früheren Zeitpunkt hätte so ein Sieg noch einmal Reserven frei gemacht und die Mannschaft nicht bis zum letzten Spieltag so zittern und verkrampfen lassen. In diesem Spiel konnte auch Kohrt überzeugen, der insbesondere die sonst so löchrige Abwehr deutlich stabilisierte und Brückner war wieder der ünermüdliche Kämpfer, der das Spielfeld in allen Ecken besuchte. Auch T. Esefeld konnte sich zu den letzten Spielen erheblich steigern und Gölitz setzte seinen Aufwärtstrend fort. Diese Steigerung einiger Leistungträger war schon ganz wichtig, um überhaupt aus dem Niederlagentrauma heraus zu kommen. Mit diesem Sieg hat die Mannschaft gezeigt, dass sie doch noch Handball spielen kann, auch wenn die Entlastung von J. Mularczyk noch nicht ausreicht. So war die Reise auf die Höhen des Thüringer Waldes von Erfolg gekrönt und vor allem hält es den HV in der zweiten Spielklasse des Freistaates. Mit diesem Erfolg kann der HV doch auch optimistisch sein Vereinsfest vorbereiten, das am 31.05., um 14 Uhr auf dem Sportplatz in Manebach stattfindet. Dort kann die verkorkste, am Ende aber erfolgreiche Saison dann ausklingen und erste Überlegungen für die neue Saison angestellt werden. Für Ilmenau spielten: Güntzel. Hurtig; J. Mularczyk(10), Hörnlein(3), Brückner(4), Zillmann, St. Dreher, T. Esefeld(5), M. Mularczyk(1), Kohrt(1), Gölitz(3), Langenhan Strafwürfe: Neuhaus: 5/1 Ilmenau: 9/9 Strafzeiten: Neuhaus: 5x 2min Ilmenau: 3x 2min
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Marco
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« Antworten #2 am: 28.04.2008 - 13:58:59 » |
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HP Großschwabhausen
Spannender Saisonabschluss!!
SG Arnstadt/Plaue - SV Fortuna Großschwabhausen 30:32 (18:13)
Am letzten Spieltag reiste man wieder mit einem großen Fanbus, aber mit einem Minikader zur heimstarken SG Arnstadt/Plaue. Selbst Oldie Heiko Thümmel musste nochmals ran und bedankte sich mit zwei ganz wichtigen Toren dafür !! Obwohl das Ergebnis keinerlei Auswirkungen auf die Tabellenplätze hatte, wurde die Partie äußerst verbissen geführt. Die Gastgeber legten los wie die Feuerwehr und führten schnell 4:0. Die Fortunen enttäuschten speziell im Abwehrverhalten und ließen die notwendige Aggressivität zunächst total vermissen. Und auch im Angriff fanden die meist unvorbereiteten Kreisanspiele nicht ihr Ziel. Erst nach 6:35 Min. klingelte es erstmals im Gehäuse der Gastgeber. Aber auch danach boten die Fortunen vor den zahlreich mitgereisten Großschwabhäuser Fans eine enttäuschende Vorstellung. Mit langen Gesichtern ging es mit einem 5-Tore Rückstand in die Kabinen. Mit viel mehr Engagement und Kampf speziell im Zweikampfverhalten wollte man die Saison versöhnlich ausklingen lassen. Aber auch nach Wiederanpfiff sah es zuerst nicht nach einer Wende aus. Die Arnstädter vergrößerten sogar den Vorsprung auf sechs Tore zum 20:14 (33. Min.). Aber die Abwehrarbeit und die dafür notwendige Einstellung verbesserten sich zusehends. Der Vorsprung verkleinerte sich langsam aber stetig. Und als die Fortunen plötzlich neben dem etatmäßigen Kreisspieler Jörg Heinemann plötzlich Spielgestalter Mark Wichmann an den Kreis beorderten, kam die Zuordnung in der Hausherrenabwehr gehörig durcheinander. Speziell der sein (hoffentlich nicht) letztes Spiel im Fortunentrikot machende Maik Wichmann wusste das zu nutzen. Und da sich auch Torwart Jens Schröder steigerte und in den entscheidenden Momenten sicher hielt, glichen die Fortunen nach 57 Spielminuten verdient zum 29:29. Die Halle stand nun Kopf und den Großschwabhäuser Anhang hielt es kaum noch auf den Sitzen. Leider mussten mit Robert Neumann und Jörg Heinemann gleich zwei Spieler mit einer Zeitstrafe vom Platz. Doch in Unterzahl 4 gegen 6 kämpften die verbliebenen Fortunen unermüdlich und Maik Wichmann gelang 90 Sekunden vor Spielende wieder der Ausgleich zum 30:30. Aber noch mussten die Fortunen 60 Sekunden in dieser Unterzahl agieren. Und wie sie das taten !! Den Arnstädtern fiel trotz der numerischen Überlegenheit nicht mehr viel gegen die verzweifelt kämpfenden Fortunen ein. Dem überragenden Sascha Heinemann war es 10 Sekunden vor Schluss vorbehalten, vom Siebenmeterpunkt die endgültige Entscheidung herbeizuführen, waren doch die Fortunen in Unterzahl sogar in Führung gegangen. Und er verwandelte eiskalt !! Die mitgereisten Fans waren nun völlig au dem Häuschen und eine beeindruckende Saison geht mit einem beeindruckenden Auswärtssieg zu Ende.
Fortuna spielte mit: Jens Schröder und Christian Raab im Tor, Sascha Heinemann 9 (3), Maik Wichmann 8, Mark Wichmann 7 (1), Robert Neumann 2, Michael Zufelde 2, Jörg Heinemann 2, Heiko Thümmel 2, Christian Schmidt
7m: Fortuna 4/5 SG: 1/1 Zeitstrafen: Fortuna 6x2 Min. SG 7x2 Min Zuschauer: 200 (davon 50 aus Großschwabhausen !!)
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Marco
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« Antworten #3 am: 28.04.2008 - 14:03:25 » |
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HP Arnstadt
Ein Patzer zum Saisonabschluss und Abschied von zwei Stützen der Mannschaft
Bernd Bielstein und Andreas Stützer beendeten ihre Laufbahn in der „Ersten“!
SG Arnstadt/Plaue - SV Fortuna Großschwabhausen 30:32 (18:13)
Ein positiver Saisonabschluss blieb den Handballern der SG Arnstadt/Plaue am letzen Spieltag einer doch recht langen Saison leider versagt und die Gründe hierfür sind sehr vielfältig. Die Hausherren erwischten den weitaus besseren Start in die Partie, vor allem die kompakt und aggressiv stehende 6:0 Abwehr der SG bereitete den Gästen sichtbare Probleme, was den Gastgebern allein in den ersten fünf Angriffen eine hundertprozentige Quote bescherte (5 Tore, davon 3 Kontertore) und für die 5:1(8.Min.) Führung der SG sorgte. In dieser Phase setzte vor allem der Linksaußen der SG, Tobias Frieß, Akzente und trug mit dazu bei, dass die Gastgeber mit einem guten Angriffsspiel und viel Geduld beim Abschluss immer wieder Punkten konnten.
Die Gäste sahen sich nun veranlasst eine Auszeit zu nehmen, um somit das Angriffsspiel der Hausherren zum stocken zu bringen und selbst besser ins Spiel zu kommen. Der Erfolg dieser Auszeit hielt sich jedoch eher in Grenzen, die Gäste konnten ihren bis dahin fünf Tore betragenden Rückstand lediglich um ein Tor (8:4,14. Min.) verkürzen und waren auch nicht in der Lage diverse Unterzahlspiele der Gastgeber zum eigenen Vorteil zu nutzen, was für das eigentliche Potential der Spielgemeinschaft spricht. In der 25. Minute hatte sich die SG Arnstadt/Plaue bereits einen komfortablen sechs Tore Vorsprung erspielt. Ein ums andere mal erwies sich die Abwehr der SG um Abwehrchef Bernd Bielstein und einem bestens aufgelegten Stefan Schüler als Knackpunkt der Begegnung und vereitelte so manche Torchance der Gäste was ebenfalls ein sehr guter Ronny Geyersbach im Tor mit tollen Paraden noch zusätzlich unterstützte. Zwei Akteure auf Seiten der SG, Nicky Sarnow und Sven Heinzmann, konnten in den letzten Minuten der ersten Hälfte durch je zwei herrliche Tore überzeugen und stellten sicher das die Hausherren mit einer 18:13 Führung in die Kabine gehen konnten.
Viel gab es ja in der Pause am Spiel seiner Mannen in der ersten Hälfte durch Trainer Jürgen Frieß nicht zu bemängeln, viel wichtiger war es in der folgenden zweiten Hälfte, vor allem in der Abwehr, weiter so zu Spielen. Zumindest in den ersten Minuten der zweiten Hälfte gelang dies auch allerdings. Wurden die Hausherren nun immer öfter durch Zeitstrafen dezimiert, die teilweise jeglicher Grundlage entbehrten und nun schon auf Zuruf der mitgereisten Gästefans verabreicht wurden, ein Umstand der die Qualität dieser Partie nun immer mehr beeinflusste und die beiden Unparteiischen immer mehr in den Mittelpunkt der Partie rückte, was die beiden Herren in „Schwarz“ zu immer mehr „Höchstleistungen“ trieb.
Die Hausherren fingen sich, nachdem die Gäste auf 20:17(36.) verkürzen konnten, wieder und setzten sich ihrerseits wieder auf fünf Tore (24:19,43.) ab. Es entwickelte sich nun eine von beiden Teams äußerst beherzt geführte Partie, die an Spannung kaum noch zu überbieten war. Vor allem Abstimmungsprobleme in der Abwehr auf Seiten der SG wurden zunehmend und sorgten dafür, dass die Gäste nun immer besser ins Spiel kamen. In der 50. Minute war die Führung der Gastgeber auf drei Tore (27:24) zusammengeschrumpft, was sich nun durch zuviel Hektik in den eigenen Reihen bemerkbar machte. Weitere fünf Minuten später war die SG nur noch zwei Tore (29:27) vorn, was die Nervosität noch weiter verstärkte und die ein oder andere bereits angesprochene Entscheidung der Unparteiischen war nun nicht mehr Nachvollziehbar, aber leider Spielentscheident. Davon abgesehen holten die Gäste trotz doppelter Unterzahl immer weiter auf und es gelang ihnen schließlich in der 58. Minute der Ausgleich zum 30:30, was die SG nun vollkommen aus dem Konzept und nicht wieder zurück ins Spiel brachte.
Grobe Abwehrschnitzer und ein „Siebenmeter“ sorgten am Ende für weitere zwei Gästetore, welche die 30:32 Niederlage der SG Arnstadt/Plaue besiegelten. Fragt sich in wieweit hier „Fortuna“ im Spiel war. Leider war diese Begegnung gleichzeitig auch der Abschied von Abwehrchef Bernd Bielstein und Keeper Andreas Stützer aus der ersten Mannschaft der SG Arnstadt/Plaue, denen auf diesem Wege die besten Wünsche für ihren weiteren Lebensweg zuteil werden. Zwangsläufig zieht dies eine Neuformierung der Mannschaft für die neue Saison nach sich.
Nun hat man sich auf jeden Fall erst mal eine Pause verdient bevor es wieder heißt: „Sonnabend 19:30 Uhr, Handball in der Jahn- Sporthalle“.
Arnstadt mit A. Stützer und R. Geyersbach im Tor, T. Merten, S. Schüler (2), T. Werner, S. Heinzmann (3), F. Hoppe (4), A. Zintl (6), N. Sarnow (2), B. Bielstein (1), D. Sommer-Schmidt (1), T. Frieß (6), N. Geyersbach (5), P. Hoppe
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Marco
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« Antworten #4 am: 28.04.2008 - 17:09:42 » |
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Infoline Neuhaus
Niederlage war völlig unnötig
WSV 1907 Neuhaus - HV Ilmenau 55 25:27 (11:10)
Mit einer absolut vermeidbaren 25:27 Heimniederlage beenden die Landesliga Handballer des WSV Neuhaus als insgesamt Siebtplatzierter die Saison 2007/2008. Mit dem HV Ilmenau gastierte am vergangenen Samstag eine noch akut abstiegsgefährdete Mannschaft in der Guts-Muths-Halle. Das Spiel begann zunächst nach dem Geschmack der Zuschauer als der WSV mit schönen Toren einen 7:3 Vorsprung herauswerfen konnte. Doch schon zu diesem Zeitpunkt war das Hauptproblem des Gastgebers an diesem Tag klar sichtbar. Die Chancenverwertung sogenannter Hundertprozentiger war mehr als dürftig. So konnten zunächst nur Ronny Pollum und Holger Kampfhenkel mit ihren Toren überzeugen und einen 11:10 Vorsprung für ihre Farben zur Halbzeit herauswerfen. Viel mehr Positives gab es aus Halbzeit eines nicht zu berichten. Zu nervös und überhastet agierten beide Teams in den ersten dreißig Minuten. Halbzeit zwei begann sehr ausgeglichen und bis zum 14:14 konnte sich keine Mannschaft mit mehr als einem Tor Unterschied absetzen. Als aber der WSV wiederum sehr großzügig mit seinen Siebenmeterchancen umging witterte der Gast seine Möglichkeit und baute seinen Vorsprung bis zum 16:18 aus. Der WSV kämpfte und kam wieder zum 19:19 Ausgleich. Als dann gar Jürgen Müller-Sixer zum 20:19 traf schien der WSV wieder im richtigen Fahrtwasser zu sein. Doch leichte Ballverluste und vergeben Chancen machten den Gast wieder stark und brachten den Ilmenaueren eine 21:25 Führung ein. Der WSV ging in die offensive Deckung über. Doch zwei weitere verwandelte Siebenmeter brachten beim 23:27 die endgültige Entscheidung zugunsten des HV Ilmenau. Die beiden Treffer zum letztlichen Endstand von 25:27 waren nicht mehr als Kosmetik. Trotz der Niederlage beendet die Mannschaft von Trainer Ulf Grünewald auch die dritte Landesligasaison auf einem beachtlichen siebten Platz. "Aufgrund vieler zum Teil auch unglücklicher Umstände war in diesem Jahr einfach nicht mehr drin!", so ein für die neue Saison durchaus optimistischer Christian Zienert. Bleibt nun doch auch für die Neuhäuser Handballer, Fans und Sponsoren genügend Zeit sich auf eine erfolgreiche Zukunft vorzubereiten.
Neuhaus spielte mit: Jens Kempin, Holger Kampfhenkel (5), Christian Zienert (3), Ruben Arnold, Steffen Schwan, Jürgen Müller-Sixer (2), Niels Greiner (3), Marco Greiner, Volker Blechschmidt, Ronny Pollum (10), Thomas Keller (1), Sebastian Herold (1)
Zeitstrafen: Neuhaus 5 Ilmenau 3 Siebenmeter: Neuhaus 5/1 Ilmenau 9/9 Zuschauer: 100
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Marco
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« Antworten #5 am: 28.04.2008 - 23:41:38 » |
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HP Meiningen
SV Aufbau Altenburg - ESV Lok Meiningen 27:22 (13:12)
Am Willen und der kämpferischen Einstellung lag es bei Lok nicht, dass in Altenburg das schier Unmögliche, einen Doppelpunktgewinn, der alle Abstiegssorgen erledigt hätte, geschafft werden könnte. Wie so oft, waren die letzten 10 Minuten die Entscheidenden. Bis zur 49. Minute (18:18) hielt Lok die Partie offen. Dann legten die Gastgeber einen Zwischenspurt ein und zogen mit 5 Treffern in Folge auf 23:18 davon. Dabei profitierten sie, auch wie so oft in den letzten Partien, von den einfachen Stockfehlern der Lok-Spieler. Dazu kamen die vergebenen Chancen durch unkonzentrierte, schlecht vorbereitete und dadurch ungenaue Würfe auf das Altenburger Tor. Die Nerven lagen blank. Erst in der 54. Minute gelang Matthias Baumann der 19. Treffer. Die Altenburger spulten nun ihr Restprogramm herunter, immer dirigiert vom vor der Partie verabschiedeten Trainer, dem ehemaligen Nationalspieler Lothar Doering, der nach Riesa wechselt. In dieser Endphase war der ESV nicht in der Lage, sein bis dahin Erfolg versprechendes Spiel weiter zu spielen. Die Blockaden in den Köpfen wurden riesengroß. Es zeigte sich, dass einige der jungen Spieler noch nicht die Reife für so ein spannungsgeladenes Spiel haben. Das macht ihnen aber niemand zum Vorwurf. Die „gestandenen“ Spieler schafften es nicht, mit Ruhe und Cleverness, die Situation zu beherrschen. Überhastete und ungenaue Abspiele landeten mehrfach beim Gegner, der sich mit dem nächsten Treffer dafür bedankte. Es gibt aber auch Positives zu vermelden. Für Lok kam erstmalig Matthias Wittschorek (beruflich in MGN tätig) zum Einsatz, der auf der Deckungsmitte eine sehr gute Partie ablieferte und vor allem in der ersten Halbzeit gemeinsam mit dem überragend haltenden Holger Volkmar die Führung bis zur 27. Minute sicherte. Durch eine Zeitstrafe von Mike Pfeiffer dezimiert, musste Lok in den letzten Minuten der ersten Halbzeit die Führung der Gastgeber hinnehmen. Alles weitere wie bereits beschreiben. Ob damit der Abstieg besiegelt ist, kann keiner sagen. Lok liegt auf dem 11. Platz mit 12:32 Punkten. Die entscheidende Partie um den Abstieg findet erst am Sonntag in Zella-Mehlis, wo Gera II antreten muss, statt. In zurückliegenden Jahren fanden die letzten zwei Spiele wegen der Chancengleichheit zeitgleich statt. Warum der THV von dieser Regelung abweicht, ist unklar. Auch eine Relegation der beiden Vorletztplatzierten ist möglich. Das würde für Lok die Chance zum Klassenerhalt eröffnen. Aber auch in der anderen Staffel wird am Sonntag erst entschieden, wer absteigt oder in die Relegation muss.
Statistik: Menschner, H.Volkmar, Fiebiger, Schulz 3, Schlegel, M.Baumann 8, Klimpke 1, Kirchner, St.Roßt, Pfeiffer 6/3, N.Volkmar, Ludwig 2, Wittschorek 1.
7m: SV 5/2 ESV 3/3 2 Min: SV 5 + rK. 60. Min ESV 6 + r.K. 60.Min Schieri: Lange/Schieferdecker (Jena/Gera) Zuschauer: 110
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Marco
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« Antworten #6 am: 29.04.2008 - 21:03:20 » |
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FW Zella-Mehlis 29.04.2008
Rettung im allerletzten Saisonspiel
Der TSV Zella-Mehlis bezwang den Post SV Gera II mit 33:23 und spielt weiterhin in der Landesliga TSV Zella-Mehlis - Post SV Gera II 33:23 (13:9) Die Erleichterung war ihm ins Gesicht geschrieben. Thomas Jäger, der seit einigen Wochen als Trainer bei den Landesliga-Handballern des TSV Zella-Mehlis in der Verantwortung steht, wirkte ab der Mitte der zweiten Halbzeit des Abstiegsendspiels gegen den Post SV Gera II wesentlich entspannter als noch in den Spielphasen zuvor. Sogar ein kleines Lächeln huschte ihm über die Lippen, als seine Mannschaft im Verlauf der Begegnung Tor um Tor davonzog und den Ostthüringern somit den Schneid abkaufte. „Ich bin wirklich sehr froh, dass wir in der letzten Partie noch den Klassenerhalt perfekt machen konnten“, strahlte Jäger, nachdem der 33:23-Erfolg des TSV feststand und damit die Gewissheit herrschte, auch im kommenden Spieljahr in der Landesliga vertreten zu sein.
Mit vier Toren Vorsprung musste Zella-Mehlis gewinnen, um Tabellenzehnter zu werden und damit sowohl den Abstieg als auch die „Ehrenrunde“ durch die Relegation gegen den Vorletzten der Landesliga-Staffel 2 zu verhindern. Am Ende wurde der TSV tatsächlich Zehnter vor Meiningen sowie Gera und verdankte dies einer Energieleistung, die rund 150 Zuschauer in der Sporthalle der Schiller-Schule verfolgten.
Nervöser Beginn, tolle Steigerung
Zunächst kamen die Ruppbergstädter aber schwer in Fahrt. Die Nervosität war spürbar, denn es bestand absoluter Siegeszwang. Erst gegen Mitte der ersten Hälfte stabilisierte sich die Abwehr, und im Angriff fanden die Mannen um den starken Markus Triebel immer besser zu ihrer gewohnten Form. Da sich auch die Torleute steigerten, ging der 13:9-Pausenvorsprung in Ordnung.
Eindeutige Fakten im Hinblick auf den Nichtabstieg wurde dann nach dem Wiederbeginn geschaffen. Der TSV setzte sich von den sehr fahrig agierenden Geraern ab und ließ sich auch von der einen oder anderen umstrittenen Entscheidung des Erfurter Schiedsrichterduos Lugauer/Schuster nicht mehr aus der Bahn werfen. „Jetzt können sie feiern, und das haben sie sich auch verdient“, merkte ein älterer Zella-Mehliser Handballfreund auf der Tribüne an, als die Jäger-Schützlinge nach 56 Minuten mit 30:19 vorn lagen. Der Rest war Jubel, die letzten Spielminuten verbrachten die komplette Bankbesatzung stehend.
Freude über den Klassenerhalt des TSV dürfte es auch in Suhl geben. Bei aller Rivalität drückte man bei der HSG durchaus die Daumen für den Nachbarn, denn das alljährliche Derby gehört zweifellos zu den Höhepunkten des Spielbetriebs und wird nun nach dem versöhnlichen Saisonausklang der Zella-Mehliser auch weiterhin stattfinden können.
Zella-Mehlis: Kessler, Hilger – Blum 5, Griebel 6, M. Hirn 7/2, Hoffmann 2/1, Triebel 10, Nolda 2, Lesser, Grimm, H.-U. Hirn Schiedsrichter: Lugauer/Schuster (Erfurt) Zuschauer: 150 Siebenmeter: Zella-Mehlis 4/3, Gera 3/2 Zweiminutenstrafen: Zella-Mehlis 9, Gera 7
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Marco
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« Antworten #7 am: 01.05.2008 - 13:24:46 » |
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OTZ Schmölln 30.04.2008
Aufbau hat sich Triumph hart erkämpft
Nunmehr auf viertem Tabellenrang
SV Aufbau Altenburg - ESV Lok Meiningen 27:22 (13:12)
Die Aufbau-Handballer haben mit einem hart erkämpften Sieg gegen einen schwer kämpfenden Tabellenvorletzten aus Meiningen die diesjährige Saison beendet und mit dem vierten Tabellenrang ein Teilsaisonziel erreicht. Zuvor war bekannt geworden, dass nach drei Jahren Intermezzo bei den Aufbau-Männern Olympiasieger und Weltmeistertrainer Lothar Doering den Verein in Richtung Regionalliga (SC Elbehexen Riesa) verlassen wird. Dementsprechend würdig wurde der 57-Jährige vor dem Spiel verabschiedet. Jedoch müssen sich wohl alle Beteiligten eingestehen, dass sich nicht alle Wünsche, die in die damals spektakuläre Verpflichtung gesetzt worden waren, erfüllt haben. Wenn zweifellos große Fortschritte in Trainingsmethodik und Athletik zu verzeichnen waren, im Sport muss immer Zählbares auf den Tisch, nach drei Jahren allemal. Und da steht man genau noch da, wo nach Saisonende 2005 das damalige Trainergespann Gleitsmann/Eller "entsorgt" wurde.
Die Anfangsphase im Goldenen Pflug unterstrich dies zunächst eindeutig, denn die Gäste legten sich gleich mächtig ins Zeug, stand für sie ja noch die Möglichkeit auf dem Spiel, mit einem Punktgewinn die Abstiegsrelegation zu vermeiden. Und so lagen die Hausherren gleich mal mit 1:4 im Hintertreffen. Als man sich etwas aufgerappelt hatte und Jan Melzer zweimal von links verwandelte, war zumindest der 4:5-Anschluss geschafft. Kurz vor der Pause erkämpften sich die Aufbau-Männer erstmals die Führung.
Nach den ersten starken Kyber-Paraden in der zweiten Halbzeit starteten die Einheimischen einige gute Konter und konnten beim 23:18 erstmals aufatmen. Nun stellte der Gast sein Deckungsverhalten völlig um, wollte mit einer offensiven 4:2-Deckung eine Wende herbeiführen. Aber das Aufbau-Team behielt den Überblick. In den Schlusssekunden wurde es nochmals hektisch. Jeweils einem Spieler jeder Mannschaft wurde nach einer Rangelei von den Schieri-Damen der roten Karton vor die Nase gehalten. Am Ende hatte das Aufbau-Team verdient beide Punkte erkämpft.
Aufbau mit: Kyber, Schatz, Beyer (5), Dietze (2), Moosdorf, Gottwald (1), Harzendorf (3), Pohle (1), Wagenbreth (4), Melzer (8), Härtel, Heilmann (1), Schörnig (2).
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