Menu Content/Inhalt
Thüringer Handball-Verband
06.07.2008 - 05:59:44 *
Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren.
Haben Sie Ihre Aktivierungs E-Mail übersehen?

Einloggen mit Benutzername, Passwort und Sitzungslänge
News:

Registrieren lohnt sich

Die Vorteile:
- mitmachen
- alle neuen Beiträge auf einen Blick

empfohlener Spielball des THV
 
   Übersicht   Hilfe Suche Einloggen Registrieren  
Seiten: [1]
  Drucken  
Autor Thema: 25. Spieltag  (Gelesen 882 mal)
Marco
Global Moderator
Hero Member
*****
Beiträge: 6.007




Profil anzeigen
« am: 04.05.2008 - 10:25:57 »

03.05.2008  18:30
SV BW 1893 Goldbach/Hochheim - SV T&C Behringen/Sonneborn
[Nessetalhalle Goldbach]

03.05.2008  18:30
Ernestiner SV Gotha - HSV Ronneburg
[Sporthalle Ernestinum Gotha]

03.05.2008  19:00
Sonneberger HV - Post SV Gera
[Sporthalle Berufsschulzentrum Sonneberg-Steinbach]

04.05.2008  15:00
ThSV Eisenach II - SG Könitz/Saalfeld
[Werner Assmann Sporthalle Eisenach]

04.05.2008  16:00
LSV Ziegelheim - HSV Bad Blankenburg
[Wieratalhalle Ziegelheim]

04.05.2008  16:00
SV Hermsdorf II - HSV Apolda 1990
[Werner Seelenbinder Sporthalle Apolda]
Gespeichert
Marco
Global Moderator
Hero Member
*****
Beiträge: 6.007




Profil anzeigen
« Antworten #1 am: 05.05.2008 - 23:03:59 »

HP Ziegelheim

LSV Ziegelheim - HSV Bad Blankenburg  28:32 (18:13)
 
Im Duell alter gegen neuer Landesmeister mussten sich die Ziegelheimer ihrem bereits feststehenden Nachfolger aus Bad Blankenburg trotz deutlicher Pausenführung noch geschlagen geben. Eine Halbzeit lang beherrschten die Hausherren die mit großem und lautstarkem Anhang angereisten Gäste. Torhüter Tobias Hahn präsentierte sich wie verwandelt und zeigte vor der Halbzeit 12 Paraden. Dann aber bahnte sich das Unheil an. Zwischen der 35. und 50. Minute brachten die LSV-Männer den Ball nur zweimal in die Blankenburger Kiste. Der HSV drehte die Partie und machte durch schnelle Konter aus einem 17:20-Rückstand ein 29:22. „Die Angriffslast liegt zur Zeit zu stark auf David Heinig und Steffen Moritz“, unterstrich Teamleiter Andreas Dennstedt das gegenwärtige Problem fehlender Alternativen.

Der erste Durchgang stimmte positiv. Die Absprachen zwischen Deckung und Torhüter passten endlich einmal. Zudem angelte sich Keeper Hahn auch einige sogenannte schwere Bälle und gab damit seinen Vorderleuten Sicherheit. Vorn spielten die Ziegelheimer die offensive Gäste-Abwehr immer wieder aus, streuten auch ab und an einen Konter ein. Nach einer ausgeglichenen Anfangsviertelstunde (8:8) zogen die Ziegelheimer bis zur Pause auf 18:13 davon.

Dann aber wendete sich das Blatt. Blankenburg nahm Heinig und Moritz aus dem Spiel. Ab der 35. Minute ging beim LSV nichts mehr. Zumindest nichts mehr in den Blankenburger Kasten. Deren Keeper Recknagel lief zur Hochform auf. Trotz bester Einwurfgelegenheiten brachten die LSV-Akteure das Leder einfach nicht über die Linie. Dazu kamen einige überhastete Würfe. Blankenburg nun ganz im Stile des verdienten Landesmeisters konterte über Jäschke blitzschnell. Ziegelheim, zu langsam in der Rückzugsbewegung, wurde schlicht überrannt. Aus einem 17:21(36.) machten sie in wenigen Minuten eine 24:21-Führung (44.). Und es ging auch so weiter. Ziegelheim versiebte eine Großchance nach der anderen, machte zudem noch technische Fehler. Ruckzuck schlugen die Gäste weiter zu und setzten sich vorentscheidend auf 29:22 (50.) ab. Erst als auf Blankenburger Seite der Ersatzkeeper ran durfte, atmete Ziegelheim auf und brachte den Ball wieder im Kasten unter. Bis auf 26:29 näherten sich die Hausherren an (55.). Mehr gelang aber nicht. Mit dem Abpfiff feierte Bad Blankenburg und Meistertrainer Steffen Schreiber den ersten Sieg in Ziegelheim überhaupt.

Die Ziegelheimer dürfen nach der erneuten Niederlage nicht den Kopf in den Sand stecken. Es geht weiter! Bei der Entwicklung der jungen Spieler ist einfach mehr Geduld und Zeit gefragt, als so mancher Zuschauer der Mannschaft im Moment zu gestehen will. Wenn die verletzten Stammspieler in der neuen Saison wieder zur Verfügung stehen, wird der LSV auch wieder ein anderes Bild abgeben, als es zur Zeit durch die Verletzungsmisere und den damit fehlenden Alternativen möglich ist.
 
LSV: Hahn, Rüger; Godlinski (2), D. Heinig (10/3), Moritz (10/3), Reusch (2), Knöfler (2), Wunderlich (n.e.), P. Jahn, Kühnert (1), M. Jahn (1), Börngen
Strafminuten: LSV 10; HSV 12 incl. 1 RK   
7m: LSV 8/6; HSV 4/2
Schiedsrichter: Hauke/Olbert (TSV Germania Krölpa / HBV Jena 90)
Gespeichert
Marco
Global Moderator
Hero Member
*****
Beiträge: 6.007




Profil anzeigen
« Antworten #2 am: 05.05.2008 - 23:18:52 »

HP Gera

Post-Handballer siegen verdient in Sonneberg

Sonneberger HV - Post SV Gera 32:36 (13:18)

Nach den überzeugenden Spielen der letzten Wochen, 6 Siege in 7 Spielen, fuhren die Männer um Kapitän Stefan Martin mit der nötigen Portion Selbstbewusstsein nach Sonneberg.
Die Mannschaft wollte unbedingt gewinnen und das bekam der Gastgeber von der ersten Minute an zu spüren.
Gera begann wie so oft in den letzten Spielen hochkonzentriert in Angriff und Abwehr. Kaum hatten die Sonnenberger Zuschauer Platz genommen, da sahen sie schon ihre Mannschaft mit 4:1 im Hintertreffen. Das Geraer Spiel lief auf Hochtouren, schnelle Tore im Gegenstoß oder eiskalt herausgespielte Tore im Positionsangriff. Schon nach 8 Minuten hatte der Trainer der Gastgeber genug gesehen und zückte den grünen Karton- Auszeit. Doch auch diese Auszeit verpuffte was wirkungslos, beim Spielstand von 11:5 für die Gäste waren es erstmals 6 Tore. In der Folgezeit war es insbesondere Dmytro Sydortschuk der die Gastgeber im Spiel hielt und aus dem Rückraum die starke Abwehr der Geraer überwinden konnte. Doch auch er konnte den Vorsprung der Postler kaum verkürzen und so ging es mit einer 5 Tore Führung, 13:18, für die Gäste in die Kabine.

Das 5 Tore in Sonneberg kein Ruhekissen sind wusste man bei den Gästen, hatte man doch in den vergangenen Jahren schmerzliche Erfahrungen damit gemacht. Dementsprechend machte die Geraer da weiter, wo sie in Durchgang 1 aufgehört hatten. Die Abwehr stand sicher vor einem bärenstarken Petr Nedved im Tor und im Angriff trafen die Gäste von allen Positionen. Ob Maik Grützbach und Karsten Krech aus dem Rückraum oder ihre freigespielten Aussen Sebastian Teichmann und Stefan Martin. Beim Spielstand von 28:19 in der 47. Minute waren es dann erstmals 9 Tore Vorsprung.

Doch Sonneberg kämpfte verbissen weiter, wollte man sich doch mit einer guten Leistung vom eigenen Publikum verabschieden. Bedingt durch nachlassende Konzentration der Gäste und dem Gefühl von 5 Toren in Folge für Sonnenberg begann dann doch wieder das große Zittern. Der Gastgeber verkürzte den Rückstand Tor um Tor.

Sollten die Gäste schon wieder um den verdienten Lohn eines starken Spiels gebracht werden. 55 Minuten lang hat nur eine Mannschaft in Front gelegen und das war Gera. Jetzt steht es 33:32 für die Gäste- Sonneberg ist dran. Doch die Stärke der Gäste in dieser Saison ist es , zurückzukommen ins Spiel. Fehlpass Sonneberg - Michael Remme geht auf und davon und erhöht auf 34:32. Jetzt war man wieder 100% wach und erhöhte bis zum Schlusspfiff auf 36:32.

Glückwunsch für eine starke Leistung.

Der Post SV Gera spielte mit:  P. Nedved, Ch. Szlapka --- K. Krech (8/3 Tore), H. Seidemann, D. Botor (1), U. Werler, M. Remme (4), S. Teichmann (6), M. Grützbach (7/1), St. Martin (7), M. Seime (2) und E. Pfeifer (1). 
Gespeichert
Marco
Global Moderator
Hero Member
*****
Beiträge: 6.007




Profil anzeigen
« Antworten #3 am: 05.05.2008 - 23:26:43 »

HP Bad Blankenburg

Glanzvoller Sieg nach überragender zweiter Halbzeit beim letztjährigen Thüringenmeister

LSV Ziegelheim – HSV Bad Blankenburg 28:32 (18:13)   
 
Der HSV ist absolut verdienter Meister des Freistaates Thüringen. Dies hat das Spiel beim Meister der Saison 2006/2007 ganz deutlich gezeigt. In einem Spiel ohne Bedeutung kämpfte das Team von Steffen Schreiber großartig und entthronte die Randthüringer nach einer glanzvollen Vorstellung. Es war der erste Sieg des HSV in Ziegelheim und der sollte nach dem Willen der Verantwortlichen vor dem Aufstieg in die dritte Liga noch erspielt werden. Die Wieratalhalle in Ziegelheim hat auch erstmals in ihrer langen erfolgreichen Geschichte ein akustisches Übergewicht der Gäste erlebt. Das Engagement der Trommler und Fans der Kurstädter, die ihre Helden in großer Zahl fantastisch unterstützten, ist wirklich erstaunlich.
Das Spiel begann und Ziegelheim warf sofort das 1:0. Jedoch ließ sich der HSV nicht aus dem Konzept bringen und erzielte durch Petr Korbel postwendend den Ausgleich. In dieser Anfangsphase standen sich zwei gleichwertige Mannschaften gegenüber, die sich keinen Zentimeter Raum gönnten. Leider versiebten die Grün-Gelben einige Großchancen und konnten sich somit nicht absetzen. Der in den ersten Minuten überragend spielende Petr Korbel erzielte in der achten Minute die erstmalige Führung für den HSV. Danach warfen die Gastgeber jedoch drei Tore in Folge zur 7:5-Führung für Ziegelheim. Anschließend übernahmen die Gäste wieder das Kommando und warfen ihrerseits nunmehr einige herrliche Tore. So stand es nach 15 Minuten 8:8. Trainer Steffen Schreiber nahm nun eine Auszeit und gab den anderen Spielern den versprochenen Spieleinsatz. Hanl, Meilahn und Wiegand kamen auf die Platte, jedoch gab dies dem Spiel des Thüringenmeisters einen erheblichen Knick, zumal die Mannschaft durch einige vermeidbare Fouls nun öfters in Unterzahl spielte. So zeigten die Gastgeber, was in ihnen steckt und warfen Tor um Tor. Einzig Andre Jäschke und Igor Ardan hielten dagegen und trafen. So kam es zur verdienten 18:13-Halbzeitführung für die Ostthüringer, die bis dahin ein sehr gutes Spiel ablieferten.
Mit der zweiten Halbzeit begann wieder der Stammsechser der Kurstädter. Obwohl Ferenc Bergner die erste klare Chance vergab, spielte nun nur noch ein Team und das waren die Gäste aus dem Schwarzatal. Fanatisch angetrieben von ihren Fans spielten sie sich in einen wahren Rausch. Die Mannschaft spielte befreit auf und war nun in allen Belangen überlegen. Bis zur 36. Minute versuchten die Gastgeber noch, ihr Spiel zu finden, danach ergaben sie sich jedoch ihrem Schicksal. Noch führten sie mit 21:17 und der HSV bekam eine Zwei-Minuten-Zeitstrafe. Davon wach gerüttelt zog der neue Meister seine Kreise und warf sieben Tore in Folge. Ziegelheim hingegen konnte 13 Minuten lang keinen Treffer für sich verbuchen. Das Spiel war gedreht und die Kurstädter führten durch ein Tor von Swen Gottschalk mit 21:24. Danach warf Ziegelheim ein Tor, bevor erneut acht Minuten lang Leerlauf bei ihnen herrschte. Frank Recknagel im Tor der Blankenburger hielt in dieser Zeit wieder überragend. Das Team mit einer geschlossenen Leistung, wo jeder für den anderen kämpfte und die Abwehr mit den beiden Manndeckern Gottschalk und Korbel fantastisch stand, zog den Ziegelheimern den Zahn. In der 50. Minute war das Spiel beim Stand von 22:29 entschieden. Herauszuheben ist an diesem Tag Andre Jäschke mit sensationellen elf Toren. Die Grün-Gelben ließen keinen Zweifel daran, wer derzeit die ausgeglichenste Mannschaft in der Thüringer Oberliga ist. Im Gefühl des sicheren Sieges schalteten sie jetzt einen Gang zurück. Diese Einladung nahmen die Gastgeber dankend an und spielten jetzt auf Schadensbegrenzung. Das führte zum Endergebnis 28:32 für die Gäste, die jedoch niemals mehr in Bedrängnis kamen.

Für den HSV spielten: Günther, Recknagel; Ardan (6), Bergner (3/1), Gottschalk (3), Grüner, Hanl, Jäschke (11/1), Korbel (5), Meilahn, Schröder (1), Vollgold (3), Wiegand
Gespeichert
Marco
Global Moderator
Hero Member
*****
Beiträge: 6.007




Profil anzeigen
« Antworten #4 am: 05.05.2008 - 23:31:46 »

Infoline Könitz

Deutliche Pleite im letzten Auswärtsspiel

ThSV Eisenach II - SG Könitz/Saalfeld  37:28  (13:12)

Das Spiel gegen die Youngsters des ThSV begann ganz nach dem Geschmack der SG. Denn nach dem Führungstreffer durch Martin Dietzel und dem darauf folgenden Ausgleich gingen die Gäste mit 4:1 in Front. Die Eisenacher Antwort ließ nicht lange auf sich warten und die Gastgeber erzielten zwei Treffer zum 4:3. Doch die SG blieb weiter in der Vorhand und Martin Arnold und Stefan Schmidt trafen zum 6:3 für Könitz/Saalfeld. Bis zum 9:8 konnte die Führung dann behauptet werden, wobei besonders in doppelter und teilweise dreifacher Überzahl die Möglichkeit da war, um die Führung auszubauen. Doch dabei wurden beste Chancen ungenutzt gelassen, was die Gastgeber in dieser Phase im Spiel hielt. So kam es aufgrund technischer Fehler im Aufbauspiel dann auch zum ersten Rückstand für die Gäste als Eisenach mit 10:9 in Führung ging. Die Tore fielen daraufhin wechselweise auf beiden Seiten bis zum Pausenstand von 13:12 für die Hausherren. Allerdings wurden auf Seiten der Gäste innerhalb der letzten Minuten der ersten Hälfte mehrfach Möglichkeiten in Führung zu gehen leichtfertig und überhastet vergeben.
Zu Beginn der zweiten Hälfte erhöhte Eisenach innerhalb kürzester Zeit auf 16:12, bevor der erste SG-Treffer verbucht werden konnte. Die Gastgeber legten weiter nach und bestraften jeden Fehler der SG sofort. Leider häuften sich diese, so dass der ThSV einen Schnellangriff nach dem anderen lief und hauptsächlich dadurch auf 21:13 davonzog. Doch auch in der Abwehr der Gäste taten sich jetzt immer mehr Lücken auf, welche die schnellen und ballsicheren Eisenacher Nachwuchsspieler gut zu nutzen wussten. Nach dem zwischenzeitlichen 21:14 durch Andreas Volkmar legten die Hausherren weiter vor und hatten beim 24:14 einen Zehn-Tore-Vorsprung erreicht. Bei den Gästen wollte bis dahin nichts klappen und die jetzt offensivere Deckung der Gastgeber tat ihr Übriges. Im Folgenden stellte sich allerdings eine leichte Besserung ein, zumindest was die Chancenverwertung anbetraf. So konnten jetzt auch wieder ein Paar Bälle im Eisenacher Gehäuse untergebracht werden. Jedoch hatte die Abwehr weiter keinen besonders guten Stand gegen die agilen ThSV-Angreifer. So pegelte sich das Ergebnis jetzt bei meist neun oder zehn Toren ein, wobei die SG beim 34:27 noch einmal etwas verkürzen konnte, was aber am Ende nicht von Bedeutung war. Das Spiel hatte zwei unterschiedliche Hälften. So hatte man auf Seiten der SG nach den ersten 30 Spielminuten noch den Eindruck, dass hier und heute etwas möglich war, doch dieser wurde zu Beginn der zweiten Halbzeit innerhalb weniger Minuten unwiderruflich von Eisenacher Seite verdrängt. Wobei sich Könitz/Saalfeld bis zum Schluss kämpferisch zeigte, aber an den eigenen Mitteln scheiterte.

Lindig (TW),Matussek (TW); Volkmar 6, Arnold 5, Mat.Hinz 5, Schmidt 4, M.Dietzel 3, Gittner 3, F.Dietzel 1, Mar.Hinz 1, Heerwagen
Gespeichert
Marco
Global Moderator
Hero Member
*****
Beiträge: 6.007




Profil anzeigen
« Antworten #5 am: 06.05.2008 - 01:28:24 »

HP Eisenach

Rundrum gelungener Tag für Kapitän Daniel Wernicke 
   
Erst Vaterfreuden, dann den ThSV Eisenach II zum Sieg geführt

ThSV Eisenach II - SG Könitz/Saalfeld  37:28  (13:12)

Er galt während seiner Zeit im Nachwuchs des ThSV Eisenach als großes Talent, brillierte als Spielmacher. Doch dann warfen den aus Wutha-Farnroda stammenden Daniel Wernicke immer wieder Verletzungen zurück. Handball wurde nur noch reines Hobby. Seine berufliche Zukunft sah er bei der Bundeswehr. Seine Freude am Handballspielen blieb.
 
Daniel Wernicke führte den ThSV Eisenach II in der Saison 07/08 als Kapitän auf das Parkett, war oftmals mit seinen 22 Lenzen, umringt von ausschließlich ganz jungem Gemüse, gar der „Senior“. Er, kein Freund von großen Sprüchen, dennoch stets ein freundliches Lachen im Gesicht, spielte nahezu auf allen Positionen; da wo er gebraucht wurde, mit Herz und Können. Er setzte sich ohne Murren auf die Bank, wenn Zweitligaanschlusskader den Vorzug erhielten. Am vergangenen Samstag konnte er in frühmorgendlicher Stunde zunächst über Vaterfreuden jubilieren, am Nachmittag den ThSV Eisenach II zum 37:28 (13:12)-Erfolg über die SG Könitz/Saalfeld, auf mehreren Positionen eingesetzt und selbst sechs Treffer markierend, führen. „Ein echter Kapitän, der nie im Rampenlicht steht“, zollt ihm sein Trainer Fran Ihl Respekt und Anerkennung. Allerdings auch mit einem weinenden Auge, denn Daniel Wernicke wird berufsbedingt das Trikot das ThSV Eisenach, zumindest vorerst, ausziehen.

Gegen den Tabellen-Letzten kamen die Eisenacher schwer in Fahrt. Frisch und unbekümmert, mit einfachem aber effizientem handballerischen Geschick, bestimmten die Gäste das Geschehen (4:7, 11.). „Da setzten wir zuviel auf Einzelaktionen, statt das Leder zum schnellsten Mitspieler zu machen“, gestand ThSV-Coach Frank Ihl. Rückraumspieler Robert Weiß, durch eine nächtliche Magen- und Darmattacke geschwächt, zog mehrfach unplatziert ab. Unverständlicherweise packten die Gäste die Keule aus, sahen sich rasch in doppelter Unterzahl auf dem Parkett. Daniel Wernicke traf zum 7:8 Anschlusstreffer (16.). Der ansonsten blasse Felix Abad lochte trotz Foulspiel zum 8:8 ein (17.). Der im rechten Rückraum gekommene Bert Hartfiel wuchtete das Leder in Richtung der Werbebanden über den Kasten. Technisch elegant drehte Tempogegenstoßspezialist Lars Keller das Leder von Linksaußen zum 10:9 (23.) ins Netz. In 3:6 Unterzahl eroberten sich die Eisenacher das Leder und lochten durch den torhungrigen Lars Keller (9 Treffer) zum 11:10 (26.) ein.
Mit Beginn der zweiten Halbzeit, und mit Manuel Blezinger auf der Regieposition, nahm Eisenachs Angriffsspiel deutlich an Tempo und Schärfe zu. Manuel Blezinger und Philipp Lindner, das A-Jugend-Gespann, fand sich mehrfach zum Duett, wie beim Treffer zum 17:13 (34.). Die Gäste waren dem Spielwitz nicht mehr gewachsen. Johannes Drieß, mit Licht und Schatten, zirkelte das Leder zum 21:13 (39.) und 24:14 (42.) ins Netz. Mit unnötigen Fouls ließen die Gäste Erinnerungen an das Hinspiel aufkommen. Nach einer rüden Attacke gegen Philipp Lindner zeigten die insgesamt alles andere als überzeugenden Unparteiischen Heinzmann/Merten Sünder Michael Heerwagen den roten Karton (44.). Die Partie war freilich entschieden. Oldie Andreas Rabe („Das hatte er sich redlich verdient“, so Frank Ihl) rückte für die Schlussviertelstunde ins ThSV-Gehäuse. Die Eisenacher nutzten die Gelegenheit, um unter Wettkampfbedingungen eine offene Manndeckung zu testen. Der Trefferreigen auf beiden Seiten war die Folge. Frank Ihl gab zudem nahezu sämtlichen Wechselspielern längere Einsatzzeiten. Völlig überzogen die rote Karte der Schiedsrichter gegen ihren „Kollegen“ Dan Schellbach (51.) im Trikot des ThSV Eisenach II. Beide Teams erhöhten in den Schlussminuten ihre Ausbeute auf insgesamt 65 Treffer.

Am kommenden Wochenende pausiert die Handballoberliga der Männer. Die Entscheidung in punkto Meisterschaft und Abstieg sind freilich schon gefallen. Das letzte Spiel der Saison bestreitet der ThSV Eisenach am Samstag, 17.05.08 beim HSV Ronneburg.

ThSV Eisenach II: Luckert, Krüger, Rabe; Weiß (4/1), Wernicke (6/3), Drieß (4), Schulze (1/1), Abad (2/1), Schellbach, Keller (9), Hartfiel (2), Lindner (5), Blezinger (1), E. Fischer (2)

SG Könitz/Saalfeld: Lindig, Matussek; Volkmar (6), Heerwagen, Gittner (3), Arnold (5/2), Matthias. Hinz (5), M. Dietzel (3), Schmidt (4), Markus Hinz (1), F. Dietzel (1)

Zeitstrafen: ThSV II 6 x 2 Min. (Rot gegen Schellbach wegen Foulspiels, 51.)
Könitz/Saalfeld 6 x 2 Min. (Rot gegen Heerwagen wegen Foulspiels)

Siebenmeter: ThSV II 7/6 Könitz/Saalfeld 3/2
Schiedsrichter: Heinzmann/Merten (Ilmenau)
Zuschauer: 50
Gespeichert
Marco
Global Moderator
Hero Member
*****
Beiträge: 6.007




Profil anzeigen
« Antworten #6 am: 06.05.2008 - 01:31:06 »

HP Goldbach

TLZ
Ein Dutzend Tore mehr

SV BW 1893 Goldbach/Hochheim - SV T&C Behringen/Sonneborn  33:21 (17:10)

Ein deutlicher Favoritensieg: Goldbach/Hochheim hat das Nessetal-Derby gegen Behringen/Sonneborn mit 33:21 (17:10) Toren klar gewonnen. Schon in den ersten Angriffen offenbarten die Gastgeber ihr Potenzial: kluge und überraschende Anspiele, ein Auge für den Nebenmann, enormer Angriffswirbel.

So brachten Mitrovic, Juhnke und Moratschke den Tabellenzweiten mit 3:0 in Front. Die Sonneborner blieben mit ihren Würfen aus dem Rückraum mehrmals im Goldbacher Block hängen, konnten durch einen Schlagwurf von Brachmann aber auf 3:1 (7.) verkürzen. Blaß, Albrecht & Co. hatten derweil große Mühe, den engen defensiven Abwehrriegel der Hausherren zu durchbrechen. Außerdem stand ja noch ein reaktionsschneller Florian Schneegaß im Kasten!

Mitte der ersten Hälfte zog der Schlendrian im Goldbacher Angriff ein: Stegner, Dejmek und Andreas jagten das Spielgerät ohne große Vorbereitung übers Tor. Tobias Busch, der Torhüter der Gäste, hielt den T&C mit Paraden im Spiel, nahm Taubert sogar einen Strafwurf ab (20.). Blaß vollstreckte bis zur Halbzeit noch zweimal für die Gäste, netzte unter anderem auch einen Konter zum 12:6 (24.) ein. Hahn stellte die 17:10-Halbzeitführung her.

Eine Stafette der Gastgeber wurde zum Augenschmaus: Nach drei schnellen Ablagen steckte Moratschke den Ball von linksaußen zum 19:11 ins Netz. Brachmann verschaffte sich nun mehr Platz, verkürzte aus dem Rückraum auf 19:13 (34.) und war noch öfters erfolgreich. Trotzdem wurde die Partie hektisch, zerfahren und ruppig. Kohls scheiterte mit einem Strafwurf an Harseim im Goldbacher Tor. Stegner drückte dafür einen Sprungwurf in den Sonneborner Kasten, baute so den Vorsprung auf 24:15 (47.) aus. Die Gastgeber warfen auch ihre konditionellen Vorteile in die Waagschale, schickten die Nachbarn mit 33:21 nach Hause. “Wir haben also verdient gewonnen”, schlussfolgerte Trainer Rothhämel nach der Partie. Und fügte hinzu: “Das war aber Magerkost, mit vielen Fouls auf beiden Seiten.”

Goldbach/Hochheim: Schneegaß, Harseim - Hahn 3, Voigtritter 2, Skowronek 2, Mitrovic 6/1, Dejmek 4, Paslat 1, St. Juhnke 2, Taubert 1, Andreas 6, Stegner 3/1, Moratschke 3/1.

Sonneborn: Münch, Busch - St. Ehrhardt, Blaß 5/1, Schenk 1, Brachmann 7, Kohls 3/1, Ernst 2, Sven Ehrhardt 1, Voß, Hellmund, Stehmann 1/1, Albrecht 1.
Strafwürfe: je 5/3.
Zeitstrafen: 6×2 (5×2).

TA
Zum Sieg gestochert

SV BW 1893 Goldbach/Hochheim - SV T&C Behringen/Sonneborn  33:21 (17:10)

Trotz hoher individueller Fehlerzahl boten die Goldbacher Oberligisten im Nachbarschaftsderby gegen Sonneborn eine spannende Partie und gewannen am Ende noch klar mit 33:20. "Wir wollten eigentlich cleverer spielen", bekannte der Goldbach/Hochheimer Trainer Sven Rothhämel nach Abpfiff. "Die ersten drei Angriffe schlossen wir schnell ab, aber dann haben wir nur noch rumgestochert.  Es gab keinen konsequenten Spielaufbau."

Die Sonneborner steckten nie auf, konnten aber den frühen Rückstand auch nie egalisieren. Das 6:4 strahlte nur kurz Zuversicht bei den Gästen aus. In der Abwehr standen dagegen die Sonneborner, die ihre tschechischen Spieler Kulhavy und Kovar bereits nach Hause geschickt hatten, sehr kompakt und überzeugten auch im Spiel Mann-gegen-Mann. Ansonsten kam Christopher Kohls kaum zur Entfaltung und auch Mirko Brachmann wurde von den Gastgebern gut abgeschirmt.Der mit längeren Einsatzzeiten bedachte Nick Hahn bedankte sich beim Trainer mit seinem Tor zum 17:10-Pausenstand.

Nach der Pause begannen die Gastgeber sehr nervös und Sonneborn kam zu vier Treffern im Minutentakt. Tihomir Mitrovic schoss erst übers Tor und scheiterte gleich darauf beim Siebenmeter an Keeper Andreas Münch - die Sonneborner Fanecke war ganz aus dem Häuschen.Der inzwischen für Florian Schneegaß eingewechselte Stephan Harseim revancierte sich mit einem gehaltenen Kohls-Strafwurf (43.). Mit einem Hüftwurf traf Michael Stegner zum 23:14. Obwohl der Spielausgang jetzt schon abzusehen war, wurde das Spiel zusehends hektischer. Die Schiedsrichter Bätz und Langbein verteilten allein in der zweiten Spielhälfte sieben Strafzeiten. Fabian Voigtritter stellte mit einem Konter erstmals den 10-Tore-Abstand her (26:16).Eine Auszeit von Trainer Zdenek Vanek spornte die Gäste zwar zu einem kurzen Schlussspurt an, doch der Spielausgang war längst besiegelt, bevor der unermüdlich rackernde Dirk Andreas mit zwei Treffern (33:20) das Goldbacher Torwerfen einstellte. Die letzten zwei Spielminuten waren nochmals von hektischen Ballverlusten geprägt. Während die Gäste den Ball noch einmal versenkten, wurde Thomas Skowroneks schöner Treffer in Rücklage nicht mehr anerkannt.

Trotz aller Makel, die Fans sahen jederzeit ein spannendes Spiel. Nur alle Wünsche von Zdenek Vanek konnten nicht erfüllt werden: "Ich hatte mir ein knapperes Ergebnis gewünscht, bin aber auch über die faire Spielweise erfreut."

Goldbach/Hochheim: Schneegaß/Harseim - Hahn (3), Voigtritter (2), Skowronek (2), Paslat (1), Dejmek (4), S. Juhnke (2), Mitrovic (6), Taubert (1), Andreas (6), Stegner (3), Moratschke (3).

Behringen/Sonneborn: Busch/Münch - Ehrhardt, Blaß (4), Schenk (1), Brachmann (7), Kohls (3), Ernst (2), Sven Ehrhardt (1), Voß, Hellmund, Stehmann (1), Albrecht (1).
Gespeichert
Marco
Global Moderator
Hero Member
*****
Beiträge: 6.007




Profil anzeigen
« Antworten #7 am: 06.05.2008 - 01:33:46 »

HP Gotha

Kein gutes Ende

Ernestiner SV Gotha - HSV Ronneburg  21:32 (10:15)

Die Serie ist gerissen. Im letzten Heimspiel dieser Saison kassierten die Ernestiner eine deutliche Niederlage. Inklusive Pokal-Aus war das bereits die dritte Klatsche gegen die Ostthüringer Handballer. Zugleich landete Ronneburg im vierten Anlauf den ersten Sieg in der Residenzstadt.
Dass es für die Gastgeber kein Zuckerschlecken geben würde, stand von vornherein fest; schließlich wollte der viertplatzierte HSV per Doppelpunktgesinn die Minichance auf Oberligabronze wahren. Entsprechend angetrieben legten die Gäste los, sie führten schnell mit 3:1. Auf Gothaer Seite schien indes ein gewisses Sättigungsgefühl eingetreten, die Motivation irgendwo auf der Strecke geblieben zu sein. Da passten die beruflich (Dietz, Hofmann) bzw. krankheitsbedingten (Behling) Absagen ins "Konzept".
Obwohl man auch die Siege mit kleinem Kader aus dem Feuer gerissen hatte - ohne die beiden erfolgreichsten Torewerfer der vergangenen Wochen klaffte diesmal eine merkliche Angriffslücke.
Da musste selbst Abwehrbolide Gewalt wieder mit nach vorn, versenkte mit dem zwischenzeitlichen 1:1 den ersten Ball seit seinem Comeback. Jicha wechselte vom Kreis ebenfalls in den Rückraum, Trott besetzte - da Perner immer noch angeschlagen - Rechtsaußen. Auch Wandtke tauchte zuweilen im Aufbau auf. So rechter Spielfluss wollte nie aufkommen, unpräzise Pässe und technische Fehler führten zu Ballverlusten, die Ronneburg zu schnellen Gegenstößen nutzte.
Das 4:5 bedeutete den letztmaligen Anschluss, danach schlug das Pendel eindeutig Richtung Gäste aus. Dem 7:9 folgte eine schwarze Serie, in welcher Ronneburg zum vorentscheidenden 7:13 davonzog. Wenigstens gelangen den Hausherren nach dem 8:15 noch zwei Treffer vor dem Kabinengang.
Neben spielerischen Mitteln haperte es beim ESV am zuletzt gezeigten Torriecher. Zu viele Würfe ohne Bedrängnis fanden nicht ihr Ziel. Alle Hoffnung auf eine achtbares Resultat schwand somit in den Nachpausenminuten (12:22), denn die Gäste machten es besser, veredelten ihre Möglichkeiten kompromisslos. Widerstand bekamen sie dabei kaum zu spüren, zu indisponiert agierte die Gothaer Deckung, öffnete Tür und Tor. Die Anfang der zweiten Halbzeit gegen Zänsler und Heidrich versuchte Pressdeckung brachte nicht den gewünschten Effekt, den Mehrraum nutzten deren Mitspieler clever zu einfachen Treffern.
Beim ESV kämpfte zumindest Thieme vorbildlich, wuchtete das Leder achtmal in die Maschen. Nach diesem enttäuschenden Auftritt gibt es keine neuen Erkenntnisse, denn man weiß es ja längst: Ohne die hundertprozentige Leistungsbereitschaft eines jeden einzelnen lässt sich kein Oberligaspiel gewinnen. Und mit mageren 21 Toren heutzutage schon gar nicht.
ESV: Scheerschmidt, Steinbrecher - Jicha 5/1, Wandtke 1, Thieme 9/1, Irmisch, Gewalt 3, Trott, Schneider, Meß 3
Strafwürfe: 3/2 (HSV 1/-)
Zeitstrafen: 3 (2)
Schiris: Kolb/Raßbach (Goldlauter/Breitungen)
Gespeichert
Marco
Global Moderator
Hero Member
*****
Beiträge: 6.007




Profil anzeigen
« Antworten #8 am: 06.05.2008 - 01:38:29 »

HP Sonneberg

Letzten Heimauftritt kräftig vermasselt

Sonneberger HV - Post SV Gera  32:36 (13:18)

Den letzten Auftritt vor heimischem Publikum haben Sonnebergs Handballer kräftig vermasselt und sich damit nicht nur in Misskredit bei ihren treuen Fans gebracht. Auch der angestrebte fünfte Tabellenplatz ist damit nicht mehr zu erreichen, da Gera der direkte Konkurrent war und bei noch einem verbleibenden Spiel bereits drei Punkte Vorsprung hat.

Die Partie begann gar nicht nach dem Geschmack der Gastgeber, denn Gera konnte sich schnell absetzen. (1:4) Auch die frühe Auszeit des Sonneberger Trainers Uwe Blechschmidt brachte da noch nicht den nötigen Umschwung. Die Gäste aus Ostthüringen spielten ihren Stiefel runter, warteten bis zur Chance und versenkten dann eiskalt. Weder die Abwehr noch die beiden Torhüter bekamen dabei einen Ball zu fassen. Gera konnte sich weiter absetzen und man musste schon schlimmes vermuten, denn bis zum Pausenpfiff konnten sich die Sonneberger nicht fangen. (13:18)

Nach dem Wechsel vorerst das gleiche Bild. Sonneberg schloss teilweise überhastet, aber stets unkonzentriert ab und Gera konnte vor allem dadurch viele leichte Tore erzielen. Auf Seiten der Spielzeugstädter enttäuschte die gesamte Mannschaft, egal wer auf welcher Position zum Einsatz kam, nie hatte man das Gefühl, dass die Sonneberger dieses Spiel noch hätten drehen können. Einzig Steve Kroll bewies auf seiner Rechtsaußenposition Kampfgeist und versuchte sein Bestes, doch auch ihm sollte nicht alles gelingen. Ein weiterer Tiefschlag dann in der 48. Spielminute: Sonneberg lag bereits mit 20:28 im Hintertreffen, da lag Manuel Müller mit schmerzverzerrtem Gesicht am Boden. Er war umgeknickt. Erste Diagnose aus dem Krankenhaus: Keine offensichtlichen Brüche, aber Klarheit kann erst in ein bis zwei Tagen kommen, wenn der Fuß abgeschwollen ist. Von dieser Stelle natürlich gute Besserung und eine komplikationsfreie Genesung.

Nach diesem Schock gab es auf Sonneberger Seite allerdings ein „Jetzt erst recht-Gefühl“. Man kämpfte sich zurück ins Spiel, konnte Tor um Tor verkürzen. Beim 32:33 gelang in der 55. Minute der Anschluss und die Zuschauer in der Halle standen. Doch anschließend wieder ein schlimmer Fehlpass, Gera gelang erneut die Zwei-Tore-Führung. Und diese konnten sie in der Folgezeit noch in die Höhe schrauben und einen sicheren Auswärtssieg einfahren. (32:36) Es ist und bleibt mühselig über die Schiedsrichterleistung zu diskutieren. Doch auch wenn in den letzten entscheidenden Minuten wieder fragwürdige Entscheidungen dabei waren, müssen sich die Sonneberger diese Niederlage auf die eigenen Fahnen schreiben. Mit einer katastrophalen Chancenverwertung, einer gigantischen Fehlpassquote und nicht der nötigen Einstellung kann man ein solches Spiel nicht gewinnen. Die Spielzeugstädter verloren gegen ein starkes Team aus Gera völlig zu recht ihr letztes Heimspiel und werden dies wahrscheinlich, wenn überhaupt, nur teilweise wieder gut machen können. Nach dem spielfreien Pfingstwochenende reisen die Sonneberger zum letzten Saisonspiel nach Erfurt/Bad Langensalza und wollen dort natürlich einen halbwegs versöhnlichen Saisonabschluss feiern.
Gespeichert
Marco
Global Moderator
Hero Member
*****
Beiträge: 6.007




Profil anzeigen
« Antworten #9 am: 06.05.2008 - 01:50:41 »

OTZ Gera  05.05.2008

Souveräner Auftritt in Gotha

HSV Ronneburg gewinnt 32:21 in Gotha
 
Ernestiner SV Gotha - HSV Ronneburg 21:32 (10:15)

Wenn man im Sport nach einem Beispiel für eine souveräne Leistung sucht, kann man den 32:21-Auswärtssieg der Ronneburger locker dazu zählen.

"Ich hatte zu keiner Phase das Gefühl, dass wir nicht als Sieger vom Parkett gehen werden , sagte HSV-Trainer Stefan Koska. Zwei Unachtsamkeiten kosteten jedoch vor dem Halbzeitpfiff noch ein Polster mit sieben Toren. So war"s nur ein 15:10 beim Seitenwechsel.

Wichtigste Erkenntnis war das Comeback vom wurfgewaltigen Thomas Heidrich. "Er hat schon eine gewisse Entlastung für Carsten Kusch dargestellt , sagte Koska.

Heidrich meldete sich mit vier Toren zurück. In Ronneburg hofft man auf einen fiten Heidrich fürs Pokalfinale am 25. Mai in Bad Blankenburg. "Das ist zurzeit das Thema Nummer eins in der Mannschaft. Wir wollen den Pokal gern gewinnen. Da kann uns ein gesunder Thomas Heidrich sicherlich helfen , schildert der Kapitän.

Keine guten Erinnerungen wird der junge Mirko Alexy an das Spiel in Gotha haben. Er stand keine fünf Minuten auf dem Feld, da knallte er mit dem Kopf aufs Parkett. Die Entdeckung des Spiels war Silvio Stölzner, der in der Deckungsmitte seine Sache richtig gut machte. "Man darf nicht vergessen, dass Alexy und Stölzner vom Alter her nächstes Jahr noch A-Junioren spielen können. Sie werden die Vorbereitung komplett mitmachen. Dann werden wir entscheiden, wie es mit den beiden in der nächsten Saison weitergeht.

Das gilt auch für den etwas älteren Eric Müller, der durfte in Gotha die letzten zehn Minuten auf Linksaußen ran.

Dass bei Gotha mit Oliver Behling ein wichtiger Rückraumspieler fehlte, ließ Stefan Koska relativ kalt. "Ich glaube nicht, dass Behling gegen uns an diesem Tag zehn Tore geworfen hätte. Unsere Deckung stand richtig gut, da hätte auch ein Behling seine Schwierigkeiten bekommen.

Noch ein Spieltag steht an in der Meisterschaftsrunde. Da Apolda am Sonntag mit 27:24 beim SV Hermsdorf II gewann, ist der dritte Platz wohl weg für die Ronneburger. Am letzten Spieltag empfängt Ronneburg den ThSV Eisenach II, Apolda erwartet Königsee. "Da brennt sicher nichts mehr an, Apolda wird wohl Bronze holen , prophezeit Koska.

HSV Ronneburg: Seidemann, Zehmisch, Wolf, D. Koska (5), Alexy, Zänsler (6), Stölzner, Bauer (6), Heidrich (4), Förster (6), Kusch (1), Meyer (4), Müller.
Gespeichert
Marco
Global Moderator
Hero Member
*****
Beiträge: 6.007




Profil anzeigen
« Antworten #10 am: 06.05.2008 - 01:53:48 »

OTZ Stadtroda  05.05.2008

Aufholjagd wird nicht belohnt

Hermsdorf II bringt Tabellendritten Apolda ins Wanken

SV Hermsdorf II - HSV Apolda 1990  24:27 (10:13)

"Mir standen kurz die Tränen in den Augen." Christian Escher hat als Spieler und Trainer des SV Hermsdorf II schon einiges erlebt, aber diese Aufholjagd seiner Jungs im sonntäglichen Heimspiel gegen Apolda ging nicht spurlos an ihm vorbei.
Nach 33 Minuten lagen die Hermsdorfer schier aussichtslos mit 11:16 zurück. Die Gäste aus Apolda wähnten sich schon auf der Siegerstraße. Dann kam die große Aufholjagd der Herzig, Taubert, Steinbach & Co.

Nach 45 Minuten hieß es plötzlich 19:19. Dann schnappte sich Andreas Bocek den Ball und verwandelte den Konter zum 20:19. Als René Opel einen Freiwurf zum 21:21 ins Netz hämmerte, wankte Apolda immer noch bedrohlich. Doch die robusten, abgezockten und viel größeren Gästespieler kriegten die Kurve.

Hannes Rudolf konnte zwar noch mal auf 23:24 (54.) verkürzen, es reichte nicht ganz für die tapfer kämpfenden Hermsdorfer. Die Gäste gewannen 27:24 (13:10). "Schade, uns hat wieder das Glück gefehlt, sonst hätten wir Apolda wahrscheinlich gepackt , sagte Escher. Nach den 60 Minuten krochen die Hermsdorfer förmlich vom Parkett. Sie hatten alles gegeben. "Die Jungs waren stehend K.o. Daran sieht man, dass sie alles gegeben haben. Da die Hermsdorfer schon seit Wochen durch Beruf, Job und Studium fast nie zusammen trainieren können, wertet diese Kraftleistung gegen den Tabellendritten noch auf.

Und eines zeigte das Spiel auch: Um erfolgreich Handball zu spielen, muss man nicht 1,85 Meter oder 1,90 Meter groß sein. Wie die Boceks, Rudolfs und Herzigs gegen die fast ein Kopf größeren Apoldaer rackerten und liefen, war vom Allerfeinsten. "Ich kann mich leider nur wiederholen. Wenn wir heute nur noch zwei Spieler mehr auf der Bank gehabt hätten, hätte ich wohl für nichts garantieren können.", sagte ein völlig erschöpfter, aber zufriedener Escher.

Das Saisonziel, am Ende sportlich nicht auf einem Abstiegsrang zu stehen, hat die Regionalliga-Reserve verpasst. Die personellen Probleme über die gesamte Saison waren einfach zu groß, sonst hätten nicht nur die Apoldaer in dieser Saison ihr blaues Wunder bei der zweiten Mannschaft in Hermsdorf erlebt.

SVH II: Passarge, Hentschel, H. Rudolf (2), Hobritz, Herzig (12), Opel (4), Steinbach (1), Taubert (3), Trautvetter, Bocek (2).
Gespeichert
Seiten: [1]
  Drucken  
 
Gehe zu:  

Powered by MySQL Powered by PHP Powered by SMF 1.1.4 | SMF © 2006, Simple Machines LLC
Joomla Bridge by JoomlaHacks.com
Prüfe XHTML 1.0 Prüfe CSS
designed by www.madeyourweb.com