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Thüringer Handball-Verband
06.07.2008 - 05:50:49 *
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Autor Thema: 18. Spieltag  (Gelesen 487 mal)
Marco
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« am: 04.05.2008 - 10:34:11 »

03.05.2008  15:00
SV Hermsdorf II - Sonneberger HV
[Werner Seelenbinder Sporthalle Hermsdorf]

03.05.2008  15:00
TSV Motor Gispersleben II - HV Ilmenau 55
[Sporthalle Bukarester Straße Erfurt]

03.05.2008  17:00
FC 02 Barchfeld - Thüringer HC III
[Sporthalle Barchfeld]

04.05.2008  14:00
HBV Jena 90 II - HSV Weimar II
[Werner Seelenbinder Sporthalle Jena-Lobeda]

04.05.2008  16:00
SG ESV/Post SV Gera - SV Wartburgstadt Eisenach
[Sporthalle IGS Birkenstraße Gera-Lusan]
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Marco
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« Antworten #1 am: 04.05.2008 - 10:35:08 »

HP Ilmenau

Auswärts nichts Neues!

TSV Motor Gispersleben II - HV Ilmenau 55  24:22 (13:9)

Leider knüpften die Ilmenauer Handballdamen im letzten Punktspiel der Saison an die durchweg schlechten Auswärtsleistungen der Saison an und unterlagen beim Aufsteiger Motor Gispersleben II mit 22:24. Trotz des Fehlens einiger Leistungsträger hätte das Potential ausgereicht, um bei den Rand-Erfurterinnen einen versöhnlichen Abschluss des Spieljahres zu schaffen.
Allein die 4 vergebenen Strafwürfe hätten für ein positives Endergebnis gereicht. Doch lagen die Gründe für die knappe Niederlage tiefer. Bis auf einen kämpferisch und spielerisch überzeugenden Kapitän Anne Arlt blieb der Rest der Mannschaft einiges schuldig. Dem Abwehrverhalten hätte ein Organisator wie zuletzt Heike Lapke im HV-Zentrum gut zu Gesicht gestanden. War es in der Auftaktphase Ramona Kindler auf Halbrechts, die die HV-Abwehr ein um das andere Mal narrte, so gelang dies in der Folgezeit den jüngeren Schrade und Schmidtke über die Mitte und die halblinke Aufbauposition. Zu oft waren die HV-Spielerinnen den berühmten Schritt zu spät an der Gegenspielerin, was unter anderem die hohe Zahl von Zeitstrafen einbrachte. So musste oft im Angriff in Unterzahl agiert werden, was die Moral nicht besonders anhob. Nach einer ausgeglichenen Auftaktphase übernahmen die Ilmenauerinnen zwar beim 3:2 die Führung, doch nutzten sie die sich mehrfach bietenden Chancen nicht, um sich entscheidend abzusetzen. Beim 6:6 gelang es den einheimischen Motor-Spielerinnen, den entscheidenden 4 Tore Halbzeit-Vorsprung herauszuwerfen, weil sie endlich die vielen technischen Fehler im HV-Spiel zu ihren Gunsten nutzten.
In Halbzeit zwei gingen die 9 tapferen HV-Spielerinnen zwar die Aufholjagd an, aber so richtig gelingen wollte auch jetzt lange Zeit nichts. Einzig Anne Arlt zerrte immer wieder an den Ketten und versuchte ihre Nebenleute mitzureisen. Dies fruchtete erst in den Schlussminuten, als ein kleiner Ruck durch das HV-Team ging. 6 Minuten vor dem Ende waren sie bis auf 21:22 herangekommen. Doch individuelle Fehler machten das letzte Fünkchen Hoffnung schnell zu Nichte und luden Motor Gispersleben zum Sieg ein, welchen dieser dankbar annahm. Somit zogen sie in der Abschlusstabelle an den Ilmenauerinnen vorbei. Dadurch schließt sich der Kreis mit erneut 15 Pluspunkten für die Damen vom HV Ilmenau, nur das diesmal nicht der 7. Vorjahresplatz sondern nur der 9. Rang heraussprang. Als Fazit steht zu Hause meist Top und auswärts bis auf die Partie beim Letzten HSV Weimar II ein Flop.

HV Ilmenau: Ihle, Juchheim; Bornheim (3/2), Arlt (7/1), Kunze (6/2), Schenke, Avemark (1/1), Karrasch (3/1), Fürich (2)
Strafwürfe:  Gispersleben 7/6, Ilmenau 10/6
Strafzeiten: Gispersleben 1 x 2 min, Ilmenau 6 x 2 min und 1 x Rot
Schiedsrichter: König, Germanus (TSV Eisenberg)
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« Antworten #2 am: 05.05.2008 - 23:21:44 »

HP Gera

Geraer Spielgemeinschaft muss Niederlage hinnehmen

SG ESV/Post SV Gera - SV Wartburgstadt Eisenach 16:20 (3:6)

Für das letzte Saisonspiel hatten sich die Geraer Frauen viel vorgenommen. Zum einen wollte man die hohe Niederlage in Eisenach vergessen machen und zum anderen konnte man mit einem Sieg noch auf Tabellenrang 4 klettern. Also genug Vorhaben für das Spiel.
Aber es begann alles andere als gut. Die Gäste aus Eisenach meldeten sich per Telefon, Buspanne, wir kommen später, dann musste der Trainer aus familiären Gründen die Mannschaft kurz vorm Spiel verlassen.

Ein Ruhepol fehlte.

So chaotisch begann dann auch das Spiel. Schnell lag man 0:3 im Hintertreffen, denn die Gäste bestimmten das Spiel. Nach 20 gespielten Minuten stand es 1:3. In beiden Reihen agierte die Abwehr, dazu gute Leistungen beider Torfrauen, aber auch Unvermögen beim Abschluss. Dazu kam auch, dass die Geraer kein Mittel fanden, die starke 6:0 Abwehr der Gäste zu knacken. Bis zur Pause ein mageres 3:6 für die Eisenacher.

Dennoch Ruhe in der Geraer Kabine, denn bei diesem Spielstand war das Spiel noch lange nicht verloren. Mit dem Willen es in Halbzeit 2 besser zu machen ging man wieder aufs Parkett und die Gastgeber hatten diesesmal den besseren Start. Zwei Tore in Folge brachten den Anschlusstreffer zum 5:6. Sollte dies die Wende im Spiel werden? Leider nein, denn von nun an waren die Gäste wieder hellwach. Sie agierten gut in der Abwehr und Fehler der Geraer bestraften sie mit schnellen perfekten Kontertoren. Kurios dann die weitere Spielgestaltung. Beim 10:14, drei Tore für Eisenach zum 10:17, Knackpunkt dennoch für den Gästesieg, dann drei Tore für Gera zum 13:17, drei Tore für Eisenach zum 13:20 und zum Schluss nochmal drei Tore zum 16:20 für Gera.

Gekämpft hat das Team der Spielgemeinschaft, aber zum Schluss musste man neidlos den Sieg den Eisenacher Frauen mit auf die Heimreise geben. So blieb am Ende der Saison nicht der 4. Tabellenplatz, aber mit Platz 7 kann das Team nach einer unruhigen Saison leben.

Die SG ESV/Post SV Gera spielte mit:  P. Dietz, A. Jahr --- K. Poschbeck, K. Stelzner, S. Mende (1 Tor), U. Sommer (1), I. Schieferdecker (7/3), L. Bayer, I. Heusinger von Waldegge (1), C. Perner, M. Berger (3), J. Weiß, N. Mahnstein (2/1) und M. Huster (1). 
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