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Marco
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« Antworten #1 am: 13.05.2008 - 21:27:46 » |
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HP Bad Blankenburg
Sieg in der Vierfelderhalle trotz stark dezimiertem Team
HSV Bad Blankenburg – SG Erfurt/ Bad Langensalza 32:29 (17:15) Die Verletztenmisere des HSV hält weiter an, wobei in diesem Nachholspiel mit Oertel und Ardan sowie Jahn und Recknagel die gesamte rechte Seite und die Torhüterposition fehlten. Auch Kapitän Ronny Wiegand konnte nicht mitspielen. Dies war eine enorme Schwächung der Mannschaft, jedoch machten die jeweiligen Vertreter ihre Sache ausgezeichnet. Vor allem der eigentliche Co-Trainer Michael Grüner mit drei Toren und Stefan Meilahn mit vier Toren zeigten, was in ihnen steckt und gaben ihrer Mannschaft den nötigen Rückhalt. Das Spiel begann gar nicht nach dem Geschmack der Fans, die ihr Team an diesem herrlichen Freitagabend unterstützten. Erfurt warf die ersten beiden Tore bereits in der ersten Minute. Bergner und der an diesem Abend eingesetzte Co-Trainer Grüner hielten die Kurstädter mit ihren Toren im Spiel. Spielstand nach nur drei Minuten war 2:3 für die Gäste, die jetzt die klar dominierende Mannschaft waren. Nach fünf Minuten führten sie mit 2:6 und der HSV versuchte, sich zu finden. Dies gelang nun der in dieser Formation noch nicht aufgelaufenen Mannschaft. Vollgold, Gottschalk und Jäschke trafen und verkürzten auf 5:6. Nun standen sich zwei gleichwertige Teams gegenüber, wobei sich niemand absetzen konnte. Nach 17 Minuten stand es 10:11 für die Gäste. Dem wieder sehr gut spielenden Jäschke war es vorbehalten, in der 19. Minute den erstmaligen Ausgleich und in der 21. Minute die erstmalige Führung in diesem Spiel zu erzielen. Nun steigerte sich auch im Tor der Nachwuchstorhüter Nico Günther. Der Landesmeister dominierte jetzt und konnte sich leicht absetzen, ohne jedoch spielerisch zu überzeugen. Mit dem Halbzeitstand von 17:15 für die Hausherren ging es in die Kabinen. Die zweite Halbzeit begann und die Gastgeber setzten sich weiter ab. Zweimal Bergner und Korbel warfen die Tore zum 20:16-Zwischenstand nach 32 Minuten. Nun kam erheblich Sand in das Getriebe der Grün-Gelben, die den Gegner jetzt auf die leichte Schulter nahmen. Die Gäste nutzten dies rigoros und verkürzten Tor um Tor. Nach 45 Minuten erzielten sie erstmals wieder den Gleichstand. Bis zur 57. Minute war das Spiel dann völlig ausgeglichen, befand sich jedoch auf einem sehr niedrigen Niveau, Spielstand 29:29. Es ist erstaunlich, wie sich der neue Thüringenmeister jetzt wieder motivierte und das Spiel voller Konzentration zum Erfolg führte. Erfurt hatte nichts mehr entgegen zu setzen und ergab sich seinem Schicksal. Der HSV zeigte unter den Augen des THV-Präsidenten und seinem Stellvertreter, wer der Herr im Haus ist und warf drei Tore zum 32:29-Endstand. Der Jubel der Fans und Trommler war grenzenlos, obwohl der eigentliche Höhepunkt des Abends noch bevorstand. Die Mannschaft wurde durch Herrn Birth, Herrn Kasubke und Herrn Jakob mit dem Pokal und der Goldmedaille für den Gewinn der Meisterschaft geehrt. Es spielten sich riesige Freudenszenen auf dem Parkett und auf den Rängen ab. Der HSV hat es geschafft, in nur fünf Jahren dreimal aufzusteigen und den Sprung in die dritte Liga der Bundesrepublik zu vollbringen. Dies ist für die gesamte Region ein historischer Augenblick. Der Dank gilt Steffen Schreiber und seinem Team.
Für den HSV spielten: Günther; Bergner (9/3), Gottschalk (3), Grüner (3), Hanl, Jäschke (6/1), Korbel (5), Meilahn (4), Schröder, Vollgold (2).
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