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Thüringer Handball-Verband
06.09.2008 - 22:19:55 *
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Autor Thema: 26. Spieltag  (Gelesen 2850 mal)
Marco
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« am: 17.05.2008 - 22:54:24 »

17.05.2008  16:00
HSV Apolda 1990 - SV Thuringia Königsee
[Werner Seelenbinder Sporthalle Apolda]

17.05.2008  17:00
SV T&C Behringen/Sonneborn - LSV Ziegelheim
[Hainichsporthalle Behringen]

17.05.2008  19:00
HSV Ronneburg - ThSV Eisenach II
[Sporthalle Zeitzer Straße Ronneburg]

18.05.2008  16:00
HSV Bad Blankenburg - Ernestiner SV Gotha
[Guts-Muths-Sporthalle Landessportschule Bad Blankenburg]

18.05.2008  16:00
SG Erfurt/Bad Langensalza - Sonneberger HV
[Sporthalle Sportgymnasium Erfurt]

18.05.2008  16:00
Post SV Gera - SV BW 1893 Goldbach/Hochheim
[Panndorfhalle Gera]

18.05.2008  16:00
SG Könitz/Saalfeld - SV Hermsdorf II
[Dreifelderhalle Saalfeld-Gorndorf]
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Marco
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« Antworten #1 am: 19.05.2008 - 02:44:17 »

HP Gotha

Beim Meister für Spannung gesorgt

HSV Bad Blankenburg - Ernestiner SV Gotha  33:30 (16:15)

Niederlage hin oder her - was die Ernestiner beim neuen Landesmeister boten, konnte sich sehen lassen. Der Saisonabschluss hätte für den Regionalligaaufsteiger ebensogut in die Hose gehen können, verbuchte er doch lediglich das glücklichere Ende für sich. In ein paar durchaus strittigen Situationen erlangten die Gastgeber hintenraus den entscheidenden Vorteil.
Dass die gegen Ronneburg schmerzlich vermissten Behling und Hofmann wieder auf der Platte standen, merkte man den ESV-Aktionen deutlich an. Im Angriff lief es rund, es präsentierte sich eine homogene Mannschaft. Ein Rangunterschied von acht Plätzen war nicht auszumachen. Bad Blankenburg drückte zwar vehement und erfolgreich aufs Tempo, die passende Antwort hatte Gotha jedoch stets parat. Ein einziges Mal lagen die Hausherren im ersten Durchgang mit zwei Toren vorn (11:9), zwischendurch zogen sogar die Ernestiner immer mal wieder in Front (2:3, 6:7, 12:13). Durch vergebene Hochkaräter sowie drei überflüssige technische Fehler brachten sie sich selber um die Pausenführung, der HSV drehte den Spielstand vom 14:15 zu seinen Gunsten.
Damit war die Richtung für Blankenburgs vorerst letzte Oberligahalbzeit angezeigt. Schnell wurde der Vorsprung auf 19:16 ausgebaut. Die Gäste verpennten nämlich den Auftakt, zeigten sich im Angriff plötzlich unentschlossen. Der HSV nutznießte mit Ballgewinnen, die starken Konterwaffen der Wellen eins und zwei auffahrend (23:19). Doch dann gönnten sich des Gastgebers Spieler eine Auszeit - Gotha kam eindrucksvoll zurück und zum 23:23-Ausgleich (46.) - woraufhin sein Trainer per grüne Karte nachlegte. Er musste wohl den voreilig gesetzten Haken aus den Köpfen seiner Schützlinge radieren.
Entschieden war hier noch lange nichts, die Gäste eroberten mit dem 25. Tor nochmals die Führung. Erst Bergner, neben Ardan mit ebenfalls acht Treffern Blankenburgs erfolgreichster Werfer, stellte mittels Strafwurf zum 27:25 die Hackordnung wieder her. Bis zum 30:29 kam der ESV noch drei Mal zum Anschluss, ehe der Meister sich engültig befreite (32:29). Wandtke blieb es vorbehalten, zehn Sekunden vor Ultimo den finalen Gothaer Ball per Kempa zum 32:30 zu veredeln.
Den letzten Doppelpfiff seiner Oberligakarriere widmete das Schiedsrichterehepaar Jung, welches die faire Partie gut und sicher über die Bühne gebracht hatte, dem ohne Gegenwehr erzielten 33. (Ardan).
Am Ende waren alle zufrieden. Dank des Sonneberger Sieges in Erfurt durften die Ernestiner mit ihren 21:31 Punkten den einstelligen Tabellenplatz behalten. Auch wenn der nicht das Ziel ihrer Träume ist, so zumindest eine Verbesserung zur Vorsaison (11.).
ESV: Steinbrecher, Anschütz - Wandtke 4, Thieme 6, Irmisch 2, Gewalt 1, Trott 2, Schneider 1, Meß, Perner 5, Behling 1/1, Hofmann 8
Strafwürfe: 1/1 (HSV 4/2)
Zeitstrafen: 4 (2)
Schiris: Jung/Jung (Gera)
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« Antworten #2 am: 19.05.2008 - 02:45:36 »

HP Bad Blankenburg

Ende gut, alles gut

HSV Bad Blankenburg – Ernestiner SV Gotha 33:30 (16:15)   
 
Die Punktspielsaison ist beendet, der HSV Bad Blankenburg ist Thüringenmeister und hat eine großartige Saison gespielt. Nach der Niederlage der Goldbacher am letzten Spieltag in Gera hat nunmehr das Team von Steffen Schreiber elf Punkte Vorsprung zum Zweitplatzierten. Dies ist der höchste Punktvorsprung in der 17-jährigen Geschichte der Thüringer Oberliga. Bisher hielt den Rekord der SV Hermsdorf mit zehn Punkten aus der Saison 1998/1999. Das letzte Spiel war sicherlich eins der schwächsten, es ist für jeden Spieler jedoch auch sehr schwer, sich nach Gewinn der Meisterschaft immer wieder neu zu motivieren. Die Mannschaft hat aber auch heute hervorragend gekämpft und gewann ihr vorläufig letztes Spiel in der Thüringer Oberliga. Nun muss sich die Mannschaft noch einmal für das Pokalendspiel nächste Woche neu einstellen und alles tun, um beide Titel in Thüringen zu holen.
Das Spiel begann und beide Mannschaften versuchten sofort, einen sehr schnellen Ball zu spielen. Diese gelang vor allem den Gastgebern, die nach nur einer Minute durch zwei Tore von Jäschke mit 2:0 führten. Doch die Gäste aus Gotha zeigten keinerlei Respekt vor dem amtierenden Thüringenmeister und trafen dreimal zur Führung nach nur drei Minuten. Nun sahen die wiederum zahlreichen Fans ein sehr ausgeglichenes Spiel, in dem sich keine Mannschaft absetzen konnte. Immer wieder konnten die Gothaer die zu dieser Zeit sehr löchrig wirkende Abwehr ausspielen. Glücklicherweise konnte sich der HSV auf seine Werfer verlassen, die das runde Leder ebenfalls immer wieder im Tor versenkten. So konnten sich die Gastgeber nach 14 Minuten mit 11:9 absetzen, jedoch führten nach 19 Minuten erneut die Gäste mit 12:13. Das Spiel verflachte jetzt immer mehr. Auf beiden Seiten wurden technische Fehler im Überfluss fabriziert. Zum Glück steigerte sich Frank Recknagel nach anfänglichen Schwierigkeiten im Tor der Grün-Gelben aus der Kurstadt. So reichten magere fünf Tore in den letzten zehn Minuten, dass das Team um Steffen Schreiber trotz allem mit einer Halbzeitführung von 16:15 in die Kabine ging.
In der zweiten Halbzeit fruchtete zunächst die Pausenansprache unseres Erfolgstrainers. Nach 41 Minuten führte der HSV erstmals mit vier Toren, Spielstand 23:19. Nun wollte das Team zaubern, was jedoch absolut misslang. Dies nutzten die Gäste eiskalt und gingen nach 49 Minuten erneut in Führung, Spielstand 24:25. Die Kurstädter hatten zu dieser Zeit völlig ihren Faden verloren und die Auszeit war bereits genommen. Jedoch ordnete nun Ferenc Bergner das Spiel. Dies gelang gegen eine auch nicht überragend spielende Gothaer Mannschaft. Schnell wurde das Spiel wieder gekippt und Bad Blankenburg führte nach 51 Minuten wieder mit 27:25. Diese Führung gab man nun auch nicht mehr aus der Hand. Die Gäste kamen noch viermal bis zum Anschlusstreffer heran, ehe Bergner und zweimal Ardan das Endergebnis von 33:30 heraus warfen. Insgesamt war es ein verdienter Sieg in einem durchschnittlichen Handballspiel.

Für den HSV spielten: Günther, Recknagel; Ardan (8), Bergner (9/2), Gottschalk (2), Grüner (2), Hanl, Jäschke (6), Korbel (4), Meilahn, Schröder, Wiegand (2).
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« Antworten #3 am: 19.05.2008 - 02:48:18 »

HP Eisenach

Robert Weiß markierte nochmals 12 Treffer - Gastgeber in entscheidenden Phasen abgezockter

HSV Ronneburg - ThSV Eisenach II  33:29 (13:13)

Mit einer Niederlage verabschiedete sich der ThSV Eisenach II aus der Saison der Handballoberliga der Männer. Der HSV Ronneburg bezwang die junge Zweitligareserve mit 33:29 (13:13). „Routine und Abgeklärtheit in spielentscheidenden Phasen gab letztendlich den Ausschlag“, bilanzierte Frank Ihl, der Coach des ThSV Eisenach II. Er bescheinigte dem Schiedsrichtergespann Carsten Klich/Lutz Pfefferkorn (Eisenberg/Altenburg) eine unauffällige und zugleich überzeugende Leistung.

Robert Weiß, mit 20 Lenzen der „Senior“, glänzte bei seinem allerletzten Pflichtspieleinsatz für den ThSV Eisenach mit 12 Treffern aus dem Rückraum. Robert Weiß wechselt im Sommer zu Regionalligist Pirna. Paul Lipsky feierte nach langer Verletzungspause einen hoffnungsvollen Widereinstand, kam hierbei nur für Abwehraufgaben zum Einsatz.
Die Gastgeber starteten mit viel Angriffswucht (7:5, 13.). Die Eisenacher Abwehr vermochte den Elan der Ronneburger nicht einzudämmen. Eine Umstellung der Defensive auf ein 5:1 System mit Philipp Lindner auf vorgezogener Position stoppte dann die Angriffsflut. „Wir fighteten vorbildlich, schlossen rechtzeitig die Lücken und starteten nach Ballgewinnen zu Tempogegenstößen“, beschreibt Frank Ihl eine starke Phase seiner Schützlinge zum 7:9 (20.). Robert Weiß und Johannes Drieß (zusammen 20 Treffer) trafen auch in Folge mit Maßarbeit und Wucht aus dem Rückraum. „Statt unseren Vorsprung zu festigen, unterliefen uns individuelle Patzer, die Ronneburg eiskalt bestrafte und bis zur Halbzeit wieder den Gleichstand erreichte“, so Frank Ihl. Hatten seine Schützlinge in der ersten Halbzeit Ronneburgs Matthias Zänsler gut im Griff (nur 1 Treffer), zeigte dieser in der zweiten Halbzeit auf Rechtsaußen auftauchend und immer wieder listig zur Mitte einlaufend, dabei Eisenachs Bert Hartfiel düpierend, den Eisenachern mehrfach die Hacken und schwang sich mit sieben Treffern im zweiten Abschnitt zum Matchwinner auf. Die Gastgeber um Trainer Stefan Koska legten nach dem Seitenwechsel zumeist einen Treffer vor, die junge Zweitligareserve egalisierte. Im Eisenacher Kasten wartete Sven Luckert mit vielen guten Paraden auf. Die Entscheidung fiel nach dem 26:25 (50.). „Die Hausherren warteten besonnen auf ihre Wurfchancen, unseren jungen Gäulen stach mal wieder der Hafer“, beschreibt Frank Ihl die entscheidende Phase zum 29:25 (54.). „Das war zwar bitter aber zugleich für unsere 17/18-jährigen Talente lehrreich“, fügte Frank Ihl an. „Dennoch war zu sehen, wir können mit dieser jungen Formation in der nächsten Saison in der Oberliga Männer im vorderen Drittel mitmischen“, richtete der Coach des ThSV Eisenach II seinen Blick schon mal über den Sommer hinaus. Nach dem 29:25 stellte Frank Ihl seine Abwehr auf ein offensives 4:2 System um. Alles oder Nichts, so das Motto. Beim 32:29 hatten die Eisenacher die Chance, per Tempogegenstoß bis auf zwei Treffer zu verkürzen. Doch das Leder erreichte in Überhast nicht den eigenen Mitspieler. Abgezockt dankte der HSV Ronneburg zum 33:29. „Die Niederlage fiel zu hoch aus, gab dennoch viele positive Aufschlüsse“, so Frank Ihl im Resümee.

ThSV Eisenach II: Luckert, Krüger; Keller (2), Weiß (12/2), Lipsky, Schulze, Hartfiel (2), E. Fischer (1), Schindler, Schellbach (1), Lindner (3), Blezinger, Knoblich, Drieß (8)
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« Antworten #4 am: 19.05.2008 - 12:20:10 »

HP Ziegelheim

SV Town&Country Behringen/Sonneborn - LSV Ziegelheim  34:32 (15:16)   

Die Saison eins nach dem Gewinn der Landesmeisterschaft ist für die Ziegelheimer mit einer Serie von fünf Niederlagen am Stück und schließlich Rang acht zu Ende gegangen. Auch bei Liga-Neuling Sonneborn reichte die Kraft und Frische nicht mehr für 60 Minuten. Im Hinspiel, in einem der wenigen Partien mit Komplettkader, konnte der LSV einen 44:23-Erfolg davontragen. Diesmal waren die Gewichte gleich verteilt. Ziegelheim dominierte etwas mehr den ersten Durchgang, Sonneborn nach der Pause. Wie sich allerdings in einem aufgrund der Tabellensituation unspektakulären und belanglosen Oberliga-Spiel die Emotionen derart aufheizen konnten, diese Frage müssen sich die beiden Erfurter Schiedsrichter gefallen lassen. Ihre Art der Spielleitung provozierte nur und wirkte völlig deplatziert. Statt der beiden Mannschaften rückte die Bilanz der Unparteiischen in den Vordergrund: über 30 Strafminuten und vier (!!) rote Karten. Ein klares Konzept, unauffälliges Agieren, Einfühlungsvermögen, Gleichbehandlung beider Mannschaften, selbstkritisch sein und beruhigende Gesten sind Eigenschaften, die einen Schiedsrichter auszeichnen sollten. Diese waren am Samstag bei den Schiedsrichtern vom THC leider kaum zu sehen. Und so kam es 15 Sekunden vor Ende dann zum Eklat. Nach einem Gerangel auf dem Spielfeld entluden sich die angestauten Emotionen in tumultartigen Szenen auf dem Feld zwischen Spielern, Fans und Offiziellen. Nach einer mehrminütigen Unterbrechung wurde die Partie noch zu Ende gebracht.

Einen kleinen Titel konnten die Ziegelheimer dennoch verteidigen. David Heinig holte sich mit 231 Treffern die Torjägerkanone und löste damit Steffen Moritz ab.

Die erste Hälfte zeigte es. Zwei Wochen Vorbereitung auf die kleberfreie Zone in Behringen können sich auszahlen. So gut hatte man die Ziegelheimer ohne Haftmittel wohl noch nie gesehen. Da die LSV-Truppe auch in der Deckung sehr ordentlich stand und Tobias Hahn einige Paraden lieferte, überraschte die 8:4-Führung nach einer guten Viertelstunde keinen. Allerdings stand zu diesem Zeitpunkt Marcel Jahn nach zwei Zeitstrafen kurz vor dem „Abflug“. Zur Pause hin agierten die Gäste dann zu überstürzt in der Deckung und fingen sich Gegentreffer ein. Technische Fehler im Angriff luden die Hausherren zu schnellen Gegenstoßattacken ein. Und ehe sich die Ziegelheimer versehen hatten, waren die Sonneborner wieder dran.

Nach dem Wechsel wurde die Atmosphäre hitziger. Der LSV fühlte sich in einigen spielentscheidenden Situationen von den Schiedsrichtern zu Recht benachteiligt. Nach 40 Minuten musste Ralf Reusch vorzeitig duschen. Da führten die LSV-Männer letztmalig (22:21). In der folgenden Viertelstunde kassierte Steffen Moritz gleich drei Zeitstrafen und war damit fünf Minuten vor Schluss ebenfalls aus dem Spiel. Hinzu kam noch fast unvergleichliches Pech. Mindestens fünf Abpraller nach Paraden des nach der Pause eingewechselten Keepers Steve Rüger, landeten prompt bei den Gastgebern und per Nachwurf im Kasten. Die Ziegelheimer wurden nun ungeduldiger, ließen sich immer mehr von der Hektik anstecken. Sonneborn antwortete über ihren Konterspezialisten Kohls und setzte sich nach dem 29:29-Ausgleich (52.) auf drei Tore ab (32:29). Die Entscheidung. Es folgten die unschönen Szenen am Schluss.

Den Ziegelheimern kommt die Sommerpause wohl so gelegen wie lange nicht mehr. Neue Kraft tanken, Akkus aufladen und die Verletzungen auskurieren, heißt da die Devise.
 
LSV: Hahn, Rüger; Godlinski, D. Heinig (13/3), Moritz (7), Reusch (3), Knöfler (4), Wunderlich, P. Jahn, Kühnert (2), M. Jahn (3), Börngen (n.e.)
Strafminuten: T&C 14 incl. 1 RK; LSV 22 incl. 3 RK   
7m: T&C 5/4; LSV 4/3
Schiedsrichter: Leinhos/Sondermann (Thüringer HC)
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« Antworten #5 am: 19.05.2008 - 20:20:38 »

HP Ronneburg

Oliver Meyer droht das Aus im Pokalfinale - Heimsieg wird überschattet von Verletzung

HSV Ronneburg - ThSV Eisenach II 33:29 (13:13)

Der 33:29-Sieg wurde für Ronneburgs Trainer Stefan Koska am Sonnabend fast zur Nebensache. Denn: Innerhalb von nur vier Tagen hat sich das Lazarett der Ronneburger weiter vergrößert. Neben dem Ausfall von Torsten Koska, der mehrere Monate pausieren muss, drohen jetzt auch Hannes Seidemann und Oliver Meyer empfindliche Pausen.
Bei Torwart Seidemann gab es wieder einen Rückschlag. Das Knie schmerzt erneut. Dabei war der junge Mann gerade auf dem besten Weg zur Nummer eins im HSV-Kasten.
Mitte der zweiten Halbzeit gegen Eisenach musste auch noch Oliver Meyer raus. Er knallte mit seiner linken Schulter auf einen ThSV-Spieler. Noch ist die Diagnose offen, doch Koska rechnet mit dem Schlimmsten. Das anstehende Pokalfinale am Sonntag in Bad Blankenburg dürfte für Meyer Geschichte sein. „Das Verletzungspech hat uns aber auch arg gebeutelt in dieser Saison“, sagte der Ronneburger Trainer.
Durch den Heimsieg im letzten Punktspiel wurde Platz vier untermauert. Das Fernduell um Bronze ging vorzeitig an den HSV Apolda. Die hatten bereits am frühen Nachmittag leichtes Spiel und gewannen gegen Thuringia Königsee. „Dass sich meine Jungs trotzdem nicht gehen lassen haben, hat mir imponiert. Sie wollten gewinnen - und sie haben gewonnen.“ Bis Mitte des zweiten Durchgangs hielt die junge Eisenacher Truppe, die mit dem kompletten Kader angereist war, das Spiel offen.
Am späteren Sieg des HSV gab es nicht zu deuteln. Was Koska etwas nachdenklich stimmte, war die schwache Zuschauerkulisse. Etwas mehr als 100 Besucher für das letzte Pflichtspiel, da hätte er schon mit dem einen oder anderen mehr gerechnet.
„Irgendwo kann man die Leute aber sicher auch verstehen. Wir haben die Medaille verpasst, wir haben gerade daheim viele Punkte verschenkt, wenn ich an die Duelle gegen Apolda und Sonneberg denke. Silber war sogar drin.“
Mit einem Spieler im Ronneburger Trikot will Koska in den nächsten Tagen das persönliche Gespräch suchen: Die Rede ist von Stanislaw Ganzha. Bis vor kurzem galt er als Stand-by-Handballer, der bis zum Ende der Saison beim HSV aushilft. Doch Stefan Koska will Ganzha auch nächste Saison an den Verein binden. „Er ist absolut zuverlässig, ein guter Handballer. Es wäre schade, wenn er jetzt aufhören würde.“

HSV: Zehmisch, Wolf, D. Koska, Zänsler (8), Nowak (3), Ganzha (1), Bauer (3), Stölzner, Heidrich (4), Müller, Förster (9), Kusch (3), Meyer (2).
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« Antworten #6 am: 19.05.2008 - 20:22:08 »

HP Sonneberg

Ein Highlight zum Abschluss

SG Erfurt/Bad Langensalza – Sonneberger HV 25:26 (15:14)

In einem packenden Spiel schlugen Sonnebergs Handballer am vergangenen Sonntagnachmittag die Spielgemeinschaft aus Erfurt und Bad Langensalza und sicherten sich damit den sechsten Tabellenplatz. Doch was neben diesem positivem Saisonabschluss noch entscheidender ist: Die wiederum in Scharen mitgereisten Fans verbreiteten Heimspielatmosphäre. Eine solche Begeisterung für den Handballsport hat es in Sonneberg wahrscheinlich noch nie gegeben und vor allem dafür, möchte sich die Mannschaft bedanken. Und diese großartige Unterstützung soll natürlich auch in der Sommerpause geehrt werden. Es gibt bereits Ideen, die nur noch in die Realität umgesetzt werden müssen.

Zurückblickend auf das Spiel muss man vor allem die zweite Hälfte, insbesondere die Zeit zwischen 40. und 55. Spielminute hervorheben. Den ersten Abschnitt von Halbzeit eins verschliefen die Spielzeugstädter allerdings wieder, denn beim 13:8 und 14:9 waren es bereits fünf Tore Differenz. Die Schlussphase der ersten Hälfte dominierten dann die Sonneberger allerdings, sodass es nur noch ein Tor Rückstand war, dem man zur Hälfte hinterher lief. Nach dem Wechsel dann zeigten sie Sonneberger was in ihnen steckt. Bis zum 19:20 konnten die Gastgeber dran bleiben, doch dann zogen die Spielzeugstädter unaufhaltbar davon. (19:24)

Vor allem in dieser Phase des Spiels zeigte auch Jan-Claas de Rooij eine grandiose Leistung, vernagelte seinen Kasten und stellte so die Weichen auf Auswärtssieg. Zwar kamen die Erfurter noch einmal heran, doch als es 60 Sekunden vor Schluss 26:23 für Sonneberg hieß, war die Messe gelesen. Den Schlussstrich durfte der Erfurter Schlussmann Wunderlich ziehen. Mit einem Siebenmetertreffer beendete er seine Karriere im Erfurter Handballsport.

Auf Sonneberger Seite gehört Dmytro Sydorchuk ein Sonderlob. Am Freitag noch mit einer leichten Rauchvergiftung im Krankenhaus und zwei Tage später einer der Matchwinner mit sieben Feldtoren. Doch nicht nur er, sondern die gesamte Mannschaft biss auf die Zähne. Sei es Manuel Müller mit seinem Knöchel, Roman Gurtowoi mit seiner Wurfhand oder auch Pit Poser mit der rechten Schulter, die gesamte Mannschaft bewies im letzten Spiel noch einmal eine geschlossene Leistung, die mit einem verdienten Auswärtssieg belohnt wurde!

Doch wie bereits beschrieben, gilt nicht nur der Mannschaft, sondern vor allem den „Handballverrückten“ aus der Spielzeugstadt ein besonders großes Lob. Diese leidenschaftliche und lautstarke Unterstützung sucht seines Gleichen. Sonnebergs Handballer können stolz auf diese treuen Fans sein.

Sonneberg: de Rooij, Werner; Schmidt (1), Müller (3), M. Blechschmidt (6/2), Poser, Gurtowoi (4), Kroll (3), Kienel (2), Sydorchuk (7), Bartl
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« Antworten #7 am: 20.05.2008 - 01:44:04 »

HP Königsee

Das Gesicht beim Dritten gewahrt - Spielertrainer Varchmin trifft für Thuringia am meisten

HSV Apolda 1990 - SV Thuringia Königsee 29:22 (17:9)

Im ersten Spiel nach dem tragischen Unglück ihres jungen Mitspielers lief bei den Königseern längst nicht alles so zusammen, wie sie sich das gedacht hatte. Ohne ihren Langzeitverletzten Lars Friedrich mussten sie zu dieser Saisonhalali-Partie zudem auf Ralf Oldenburg und René Dademasch verzichten, so dass Gernot Brähne aus der zweiten Mannschaft eine Einsatzchance bekam. Die Ausfälle konnten die Rinnestädter nicht kompensieren und kamen schon in den Anfangsminuten mit mehreren Toren ins Hintertreffen. Ein sich anbahnendes Debakel wollten sie aber unbedingt abwenden. Apolda begann konzentriert, war zielstrebig und konsequent und untermauerte, wer Herr im Haus ist, um durch keinen Ausrutscher den Bronzerang in Gefahr zu bringen. Die Gastgeber kamen schnell zu einer 2:0-Führung (3.), bevor die Ostthüringer ihren ersten Treffer erzielen konnten (1:2, 3.). Bei den Gästen häuften sich in diesen Minuten bereits die Ungenauigkeiten, so dass sich die Glockenstädter weiter absetzen konnten (6:1, 9.). Königsee versuchte alles, um sein Spiel zu finden, was aber nicht so richtig gelingen wollte, so dass sich das Spiel auf eine Fünf-Tore-Differenz einpegelte (11:6, 20.). Als auf Seiten der Gäste weitere Treffer ausblieben, steuerte Apolda auf den Zehn-Tore-Unterschied zu (15:6, 23.), den Thuringia bis zum Pausentee noch abwenden konnten. Auch mit Beginn des zweiten Durchgangs änderte sich das Bild nicht. Königsee agierte weiter mit einer hohen Fehlerquote, welche Apolda nutzte und sich erstmals mit zehn Treffern absetzte (21:11, 37.). In der Folgezeit konnten die Rinnestädter den Vorsprung zwar wieder leicht abbauen, doch beim 25:15 (47.) hatte dieser erneut Bestand. Hoffnungen auf ein freundlicheres Resultat keimten, als Apolda nun einige Male leer ausging, dafür die Rinnestädter trafen (18:25, 50.). Mehr ließen die Gastgeber nicht zu, welche die Königseer auf Distanz halten konnten. Die letzten zehn Spielminuten verliefen in puncto Tore ausgeglichen, so dass es bis zur Schlusssirene bei der Sieben-Tore-Differenz blieb, was auch ein Verdienst von Spielertrainer Steffen Varchmin war, der in der Abwehr seinen Mann stand und im Vorwärtsgang acht Mal traf. Königsee tut diese Niederlage nicht weh. Die Mannen vom Schiefer hatten bereits ihr Saisonziel Klassenerhalt erreicht. Nun werden die Karten neu gemischt in der Vorbereitung des 19. Spieljahres, in dem auch zum 19. Mal neben Ronneburg wieder der Name Thuringia Königsee vertreten sein wird.

Thuringia: Föhr, Cadek; Lächa (1), Hüttner (5), Pojonie (1), Najman (5), Göring (1), Schmeißer (1), Brähne, Varchmin (8).
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« Antworten #8 am: 20.05.2008 - 01:55:28 »

TLZ Eisenach  20.05.2008

Hektik in Schlussminute

SV T&C Behringen/Sonneborn - LSV Ziegelheim  34:32 (15:16)
 
Am letzten Spieltag der Handball-Oberliga der Männer gewann der SV T&C Behringen/Sonneborn gegen den LSV Ziegelheim 34:32. Es war ein hart erkämpfter, aber verdienter Erfolg. Der Anhang konnte noch einmal jubeln.
Wegen einiger Ausfälle hatte Trainer Zdenek Vanek noch einmal Legionär Jindrich Kulhavy bestellt, was sich am Ende auszahlte. Nach ausgeglichenem Start baute Ziegelheim die Führung von 5:4 auf 8:4 (17.) aus. Auch beim 12:8 hatte die Viertore-Differenz Bestand, denn Town & Country leistete sich viele Fehlwürfe.

Danach kamen die Gastgeber besser ins Spiel und Kulhavy, Thomas Blaß sowie Christopher Kohls brachten ihr Team mit 14:15 (28.) auf Tuchfühlung. Lars Hellmund traf zum 15:16-Halbzeitstand.

Nach zwischenzeitlichem Ausgleich (18:18/34.) zog der Tabellenachte Ziegelheim noch einmal 22:20 in Front. Die Attacken der Gäste wurden härter, was vor allem Kohls und Kulhavy zu spüren bekamen. Aufsteiger Behringen ließ sich jedoch nicht aus der Ruhe bringen und bog die Partie um. Beim 23:22 (42.) durch Mirko Albrecht hatte sich das Spiel erstmals "gedreht". Zwischenzeitlich hatte LSV-Spieler Reusch nach Foulspiel "Rot" (44.) gesehen.

Das Spiel blieb eng. Der Gastgeber kämpfte vorbildlich, traf und hatte beim 32:29 den Sieg in greifbarer Nähe. In der Schlussphase brach Hektik aus, von den Gästen angestachelt. Doch Behringen/Sonneborn ließ sich den Erfolg mannschaftlich geschlossen nicht mehr streitig machen. Als alles gelaufen war, ließen sich beide Teams in der letzten Spielminute auf ein Handgemenge ein. Drei Rote Karten zückten die Schiedsrichter in Folge.

Beim Freibier konnten sich die erhitzten Gemüter anschließend wieder abkühlen. Die erste Oberliga-Saison ist für Behringen/Sonneborn Geschichte.

SV Behringen/Sonneborn: Münch, Busch; St. Ehrhardt, Blaß (5/1), Schenk, Brachmann(3), Kohls (14/4), Hellmund (5), Stehmann, Albrecht (3) und Kulhavy (4),
Siebenmeter: T&C. 6/5 - LSV 4/3.
Zeitstrafen: T&C. 14 Min. - LSV 20 Min.,
Rot: Reusch (LSV/41.), Kohls (T&C/60.), 3x2 Min.: Knöfler, Moritz (LSV/60.)
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« Antworten #9 am: 20.05.2008 - 01:58:18 »

TA Eisenach  20.05.2008

Saisonabschluss mit vielen Emotionen

SV T&C Behringen/Sonneborn - LSV Ziegelheim  34:32 (15:16)
 
Am letzten Spieltag in der Handball-Oberliga der Männer, gewann der SV Behringen/Sonneborn gegen den LSV Ziegelheim mit 34:32 (15:16).

Im Hinspiel waren die Sonneborner noch arg unter die Räder geraten und wollten sich vor eigenem Publikum mit einer ordentlichen Leistung zum Saisonabschluss vorstellen. Beim Gastgeber hatten sich im Wochenverlauf durch die Ausfälle von Sven Ehrhardt, Florian Voß, Tino Ernst und Sven Marx die personellen Probleme erheblich zugespitzt. Doch Zdenek Vanek hatte sich noch einmal die Dienste von Jindrich Kulhavy gesichert und damit das Team gestärkt. Der Gast hatte zunächst den besseren Start und ging sofort in Führung (4:5). Der LSV war insgesamt wirksamer in seinen Aktionen und baute den Vorsprung zwischenzeitlich zum 4:8 (17.) aus. Diese Viertoredifferenz konnten die Gäste dann auch bis zum 8:12 halten. Der Gastgeber leistete sich in dieser Phase zu viele Fehlwürfe. Danach kam Sonneborn aber etwas besser ins Spiel und Jindrich Kulhavy, Thomas Blaß sowie Christopher Kohls brachten ihr Team mit 14:15 (28.) wieder heran.Nach dem Seitenwechsel blieben die Sonneborner dran und konnten beim 18:18 (34.) erstmals wieder ausgleichen. Nochmals konnte sich der LSV auf 22:20 absetzen. Die Attacken der Gäste wurden körperbetonter. Doch die Hausherren ließen sich davon nicht so leicht beeindrucken und gingen mit 23:22 in Führung. Zwischenzeitlich hatte ein LSV-Akteur, nach Foul an Kulhavy (44.) Rot gesehen. Das Spiel blieb in der Folge eng. Der Gastgeber kämpfte, blieb vorne und hatte mit den 32:29-Zwischenstand den Sieg in greifbare Nähe gebracht. In der Schlussphase des Spieles wurden die Aktionen hektischer, denn die Gäste wollten sich mit einer Niederlage nicht abfinden. Doch der SV Behringen/Sonneborn blieb abgeklärt, hatte beim 34:30 eine Vorentscheidung geschafft. Völlig unverständlich, dass kurz vor Ende der Partie die Emotionen so hoch kochten, dass sich auf dem Parkett eine größere Rangelei entwickelte, bei der auch einige Gästezuschauer mitmischen wollten. Doch nach dem Abpfiff hatten sich die Gemüter wieder beruhigt und man konnte zum gemütlichen Teil übergehen.Trainer Zdenek Vanek: "Ein Sieg vor eigenen Publikum ist immer ein schöner Saisonabschluss. Die personellen Probleme hat die Mannschaft mit viel Kampfgeist kompensiert. Alle haben gekämpft. In der ersten Halbzeit haben wir zwar noch viele Chancen ausgelassen, dazu einige leichte Fehler gemacht und mussten deshalb immer einen Rückstand hinterher laufen. In der zweiten Spielhälfte haben wir konzentrierter gespielt und deshalb ist der Sieg auch verdient."

Sonneborn: Münch, Busch; St. Ehrhardt, Blaß (5/1), Schenk, Brachmann (3), Kohls (14/4), Hellmund (5), Stehmann, Albrecht (3) und Kulhavy (4).
Siebenmeter: Sonneborn 6/5, Ziegelheim 4/3.
Strafminuten: Sonneborn 14, Ziegelheim 20.
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« Antworten #10 am: 20.05.2008 - 02:03:41 »

HP Gera

Posthandballer spielten mit großen Herzen für sich und ihre Fans

Post SV Gera - SV BW Goldbach/Hochheim 36:28 (18:13)

Die Männer um Trainer Steffen Waldenburger wollten mit einem Heimsieg die super Saison krönen. Mit Goldbach kam aber eine Mannschaft die den Vizelandesmeistertitel des THV perfekt machen wollte. Also war ein spannendes Spiel zu erwarten, welches dann auch den zahlreichen Fans aus Gera, Goldbach und Apolda geboten wurde.
Warum Apoldaer Fans, sie hatten ihre Hausaufgaben gemacht, ihr Heimspiel gewonnen und alles für den Vize offen gelassen, natürlich mit der Hoffnung Gera gewinnt und dadurch muss es laut Spielordnung des THV Entscheidungsspiele um Platz 2 geben, da beide Teams - Goldbach und Apolda - jeweils ihr Heimspiel mit 3 Toren gewonnen hatte.

Nun zum Spiel, welches optimal für den Gastgeber begann, 1:0, Ausgleich 1:1. Dies war der einzige Gleichstand in der Partie und man kann sich fragen, wie ging das Spiel weiter. Das 2:1, 3:1 folgte, Goldbach gelang noch einmal der Anschlusstreffer zum 3:2. Dann aber das 5:2 und 7:4 nach 13 gespielten Minuten. Dies ließ den Goldbacher Trainer hitzköpfig werden, so dass er mit Verwarnung (gelbe Karte) und einer 2 Minuten-Strafe bedient werden musste. Auszeit bei den Gästen aus Goldbach, welche zum 7:5 genutzt werden konnte. Die Postler ließen aber nicht locker und hatten in der 16. Spielminute einen 4 Tore-Vorsprung mit 10:6 bzw. 20. 12:8 erspielt. Goldbach kämpfte und hatte beim 12:10 und 14:12 noch alle Chancen das Spiel zu drehen. Aber die Geraer spielten sich in einen Rausch und hatten bis zur Pause ein 18:13 erspielt.

Die Geraer Fans hatten ein gutes Gefühl, das ihr Team heute als Sieger das Parkett verlassen wird.

Halbzeit 2 begann und die Geraer Männer machten weiter mit dem Tore werfen. 21:14 in der 35. Spielminute. Die Geraer wieder im Angriff und Maik Grützbach wird unsanft herunter geholt, Folge "Rote Karte" für Goldbach und dazu der Austausch am Kampfgericht, der Sekretär aus Goldbach musste den Platz verlassen. Die Emotionen waren am kochen. Was in dieser Situation die Postler richtig machten? Sie behielten Ruhe und Konzentration für den weiteren Spielverlauf. Es folgte das 22:14 bis hin zum 24:16 (40.). Jetzt ein Spiel was hin und her wiegte, wobei aber die Goldbacher nie eine Chance in Halbzeit 2 hatten das Spiel noch für sich entscheiden zu können. Über die Stationen 25:18 (43.), 28:20 (47.) und 29:21 (50.) hies es dann noch mal Auszeit für Goldbach. Wenig Erfolg damit, denn die Geraer erzielten das 30:21. Beim 32:22 erstmals 10 Tore vor und das Spiel klar zum Gunsten des Gastgebers. Gera nahm noch einmal eine Auszeit in der 55. Spielminute welche die Fans nutzten, um mit stehenden Applaus die Mannschaft zu feiern für die tolle Leistung im letzten Saisonspiel. Am Ende gab es ein klares 36:28 für die Geraer Postler. Leider kochten die Emotionen bei manchen Goldbacher Spieler über, so dass noch Notizen auf dem Spielprotokoll folgen mussten.

Dennoch möchten wir nun Apolda und Goldbach einen fairen Kampf um den Vizelandesmeistertitel des Thüringer Handball-Verbandes wünschen.

Der Post SV Gera spielte mit:  P. Nedved, Ch. Szlapka (1/1) --- K. Krech (13/8), H. Seidemann (1), D. Botor (1), P. Borik (1), S. Teichmann (6), M. Remme (5), M. Grützbach (6) und M. Seime (2). 
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« Antworten #11 am: 20.05.2008 - 14:05:12 »

HP Erfurt

Ein 60-minütiger Spiegel der Saison

SG Erfurt/Bad Langensalza - Sonneberger HV  25:26 (15:14)

Das Spiel gegen den Sonneberger HV bot den Erfurter Handballfans am zum Saisonabschluss noch einmal einen Kurztrip durch die gesamte Saison ihres Teams. Wieder war ein stetes Auf und Ab zu beobachten, was die SG am Ende leider auch dieses Mal nicht positiv beenden konnte.

Doch vor dem Spiel stand zunächst einmal eine würdige Verabschiedung von drei langjährigen Erfurter Spielern an. Sowohl Jens Ludwig als auch Dirk Wunderlich beendeten am Sonntagnachmittag ihre aktive Laufbahn, Christopher Göpfert wird in der neuen Saison das Trikot des Landesligaaufsteigers TSV Motor Gispersleben überstreifen. Für alle drei wurde diese Verabschiedung durch den großen Beifall des Publikums zu einem sehr emotionalen Moment und alle drei zeigten im Anschluss eine sehr gute und aufopferungsvolle Leistung.
Die Mannschaft hatte sich freilich viel für diese letzte Partie vorgenommen und wollte sich selbst sowie den treuen Fans noch einen versöhnlichen Saisonabschluss bescheren. So begann das letztmalig von Steffen Ahrens betreute Team auch äußerst konzentriert und diszipliniert und führte völlig verdient kurz vor der Halbzeit mit 14:10. Doch dann kamen wieder jene Undiszipliniertheiten ins Spiel, welche der SG schon so oft die möglichen Punkte gekostet hatten. Gleich mehrfach blieben Großchancen ungenutzt, so dass zur Halbzeit lediglich ein 15:14-Vorsprung auf der Anzeigetafel erschien.
Wer nun allerdings hoffte, das Team würde schnell wieder auf die Siegerstraße einbiegen können, sah sich komplett getäuscht. Im Gegenteil - nach der Pause hatte man den Faden plötzlich völlig verloren. Daran änderten auch diverse Spielerwechsel nichts, so dass Sonneberg auf 15:17 und später gar vorentscheidend auf 20:24 davon ziehen konnte. Dabei hatten alle Spieler ihre Einsatzzeiten bekommen und kämpften auch aufopferungsvoll bis zum Schluss. Das Blatt wenden konnten sie allerdings nicht mehr, was Ahrens auch mit einigen fragwürdigen Schiedsrichterentscheidungen des schwachen Gespanns Kolb/Raßbach in dieser entscheidenden Phase in Verbindung brachte. Immerhin reichte es aber noch für einen versöhnlichen Abschluss für das Erfurter Torwart-Urgestein Dirk Wunderlich. Er markierte zwei Sekunden vor Ende der Partie per Siebenmeter das bedeutungslose 25. Tor und wird sich künftig als Jugendwart verstärkt in die Vereinsarbeit einbringen.
So steht am Ende einer enttäuschenden Erfurter Oberligasaison eine 25:26-Niederlage sowie Platz 10 in der Tabelle zu Buche und es bleibt abzuwarten, wie sich das Team in der kommenden Oberligasaison wieder unter dem Namen HSC Erfurt präsentieren wird. Personell gibt es offensichtlich noch ausreichend Klärungsbedarf, denn laut Ahrens ist bei vielen Spielern noch völlig offen, ob Sie nächstes Jahr beim HSC spielen werden.
 
Unabhängig davon möchte sich die Mannschaft bei allen Zuschauern, Sponsoren und Helfern für die geleistete Unterstützung ganz herzlich bedanken!

SG Erfurt/Bad Langensalza:
Wunderlich 1/1, Hielscher – A. Ahrens 6, Göpfert 5, Menge 4 , Ludwig 1, Machts, Trommer, Ratz, Baumgarten 6, Schalles 1, Braun 1, Schröpfer
 
Spielfilm: 1. Halbzeit:  4:2 - 10:7 - 14:11 - 15:14  2. Halbzeit:  15:17 - 20:24 - 25:26
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« Antworten #12 am: 22.05.2008 - 14:14:37 »

HP Goldbach

TLZ
Vize-Chance ausgelassen

Post SV Gera - SV BW 1893 Goldbach/Hochheim  36:28 (18:13)

Durch eine klare 28:36 (13:18) Niederlage des SV Blau-Weiß Goldbach/Hochheim gegen Post SV Gera und einem Sieg von Apolda über Königsee, vertagte sich nochmals die Entscheidung im Hinblick auf die Vergabe des Vizemeistertitels. Goldbach und Apolda sind nun punktgleich; die Begegnungen untereinander weisen das gleiche Torverhältnis auf. Laut Spielordnung stehen nun zwei Entscheidungsspiele an. Ein Nervenkitzel das für die Nessetaler vermeidbar schien.

In Gera zu verlieren ist keine Schande, denn der Tabellen-Fünfte holte im Meisterschafts-Endkampf, neben Blankenburg, die meisten Siege ein. Allein wie die “derbe Haue” zustande kam, stimmt nachdenklich. Wie schon in Spielen zuvor, verpennten die Blau-Weißen vollends den Start. Nach zehn Minuten lagen sie mit 2:6 zurück. Die eigenen Angriffe wurden halbherzig in den Sand gesetzt; das Leder verfehlte in dieser Phase siebenmal das anvisierte Ziel. Erkennbar: Die Außenspieler, egal ob links oder rechts, versprühten zu wenig Druck, ihre Würfe stellten keine echte Gefahr dar.

Wenn es vorn schon nicht richtig läuft, dann wird wenigstens hinten alles dicht gemacht. Falsch gedacht, denn ganze zwei Bälle bekamen die Torhüter in Hälfte eins zu fassen; was auch einer unaufmerksamen Abwehr geschuldet war. Ein Hoffnungsschimmer nach dem 12:14 (28.) wurde bis zur Halbzeit (12:16) wieder leichtfertig erstickt.

Kaum zur Besinnung gekommen, lag Goldbach nach Wiederanpfiff schnell mit sieben Buden hinten (13:20, 32.). Zehn Minuten vor Schluss schien sogar eine Blamage nah (22:32), doch Gera steckte zurück. Trainer Rothhämel war stinksauer und zeigte sich im Pressegespräch von seiner Mannschaft maßlos enttäuscht. Auch wenn die Herren Klich und Pfefferkorn den Begriff Schiedsrichter auf ihre ureigene Art und Weise definierten, darf dieser Umstand nicht als einfache Ausrede für den “geschossen Bock” herhalten. Die Suppe die man sich eingebrockt hat, muss man auch auslöffeln: In zwei Endspielen - Donnerstag 20 Uhr in Apolda und Sonntag 17 Uhr in Goldbach - wird nun der verdiente Träger des Vizemeistertitels ermittelt. Goldbach muss auf der Hut sein, dass ihnen das fast sichere “Tafelsilber” nicht noch entrissen wird.

Goldbach: Schneegaß, Harseim; Voigtritter 1, Hahn, Skowronek, Paslat 1, Dejmek 7, St. Juhnke 2, Mitrovic 7/1, Taubert 2, Andreas 3, Stegner 2, Glief, Moratschke 3;
Strafwürfe: 1/2 (Gera: 9/10);
Zeitstrafen: 6 (Gera: 2);
Rot: St. Juhnke (38.), Schneegaß (nach Spielende)


TA
Goldbach muss nachsitzen

Post SV Gera - SV BW 1893 Goldbach/Hochheim  36:28 (18:13)

Durch eine klare 28:36-Niederlage des SV Blau-Weiß Goldbach/Hochheim beim Post SV Gera und einem Sieg von Apolda über Königsee, wurde die Vergabe des Vizemeistertitels nochmals vertagt.

Goldbach und Apolda sind nun punktgleich; die Begegnungen untereinander weisen das gleiche Torverhältnis auf. Laut Spielordnung stehen nun zwei Entscheidungsspiele an - ein Nervenkitzel das für die Nessetaler vermeidbar schien. In Gera zu verlieren, das ist keine Schande, denn der Tabellenfünfte holte im Meisterschafts- Endkampf, neben Blankenburg, die meisten Siege ein. Allein wie die “derbe Haue” zustande kam, stimmt nachdenklich. Wie schon in Spielen zuvor, verpennten die Blau-Weißen vollends den Start. Nach zehn Minuten lagen sie mit 2:6 zurück. Die eigenen Angriffe wurden halbherzig in den Sand gesetzt; das Leder verfehlte in dieser Phase sieben Mal das anvisierte Ziel. Erkennbar: Die Außenspieler, egal ob links oder rechts, versprühten zu wenig Druck, ihre Würfe stellten keine echte Gefahr dar.Wenn es vorn schon nicht läuft, dann wird wenigstens hinten alles dicht gemacht - falsch gedacht, denn lediglich ganze zwei Bälle bekamen die Torhüter in Hälfte eins zu fassen; was auch einer unaufmerksamen Abwehr geschuldet war. Ein Hoffnungsschimmer nach dem 12:14 (28.) wurde bis zur Halbzeit (12:16) wieder leichtfertig erstickt.

Kaum zur Besinnung gekommen, lag Goldbach nach Wiederanpfiff schnell mit sieben Buden hinten (13:20, 32.). Zehn Minuten vor Schluss schien sogar eine Blamage nah (22:32), doch Gera steckte zurück. Trainer Rothhämel war stinksauer und zeigte sich im Pressegespräch von seiner Mannschaft maßlos enttäuscht.

Auch wenn Klich und Pfefferkorn als Schiedsrichter nicht überzeugten, darf dieser Umstand nicht als einfache Ausrede für den “geschossen Bock” herhalten. Die Suppe die man sich eingebrockt hat, muss man auch auslöffeln: In zwei Endspielen - Donnerstag, 20 Uhr in Apolda und Sonntag, 17 Uhr in Goldbach - wird nun der verdiente Träger des Vizemeistertitels ermittelt. Goldbach muss auf der Hut sein, dass ihnen das fast sichere Tafelsilber nicht noch entrissen wird.
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« Antworten #13 am: 22.05.2008 - 14:18:36 »

HP Holzlandpower

Müde und ohne Energie - Hermsdorfer verabschieden sich mit Niederlage - 20:25 in Saalfeld verloren

SG Könitz/Saalfeld - SV Hermsdorf II 25:20 (11:6)

Mit einer Niederlage haben sich die Handballer des SV Hermsdorf II am Sonntag aus der Oberliga verabschiedet.
Mit 20:25-Toren verloren sie am 26. Spieltag beim sportlichen Mitabsteiger und künftigen Landesliga-Kontrahenten Könitz/Saalfeld.

Hermsdorf beendete als Vorletzter die Saison. Selbst ein drittletzter Platz hätte nicht gereicht. Da die erste Mannschaft aus der Regionalliga absteigt, musste die zweite Mannschaft absteigen. Denn: Zwei Mannschaften aus einem Verein dürfen nicht in der Spielklasse spielen.

"Die Jungs waren offenbar gedanklich schon in der Sommerpause. Vorm Spiel herrschte eine super-gute Stimmung. Doch im Spiel wirkten wir müde, spielten ohne Energie", sagte der scheidende SVH-Trainer Christian Escher.

Der 30-Jährige konnte seit gut einem Vierteljahr aus beruflichen Gründen fast nie das Training der Mannschaft leiten. "Es tut mir leid. Es hat großen Spaß gemacht. Es geht zeitlich einfach nicht."

Escher ist Techniker für industrielle Bildverarbeitungssysteme und ist die Woche über deutschlandweit unterwegs. Ab und zu führt ihn seine Arbeit sogar ins europäische Ausland.

In welcher Form er dem SVH ab Sommer erhalten bleibt, ließ er gestern noch offen. Wahrscheinlich wird er als Spieler in der dritten oder sogar in der zweiten Mannschaft weitermachen.

Das Spiel in Könitz verlief nicht spektakulär. Für beide Teams ging es um nichts mehr. "Irgendwie war die Luft raus", sagte auch der Könitzer Trainer Christian Wagner nach der Partie.

Der Gastgeber führte nach der Pause beim 16:10 mit sechs Toren. Die Gäste kamen bis auf 14:18 und später auf 16:18 heran. "Dann haben uns zwei, drei dumme Fehler in der Abwehr wieder zurück geworfen", sagte Escher.

Diese Spielphase war typisch für die gesamten 60 Minuten. Die Hermsdorfer verloren die Partie in der Deckung. "Fünf Minuten top, dann folgten fünf Minuten, wo man förmlich auf den Fehler warten konnte", sagte der SVH-Trainer.

SVH II: Passarge, Hentschel - Steinbach (1), Hobritz, Herzig (8), Opel (5), Bocek (2), Taubert (1), E. Trautvetter (2), H. Rudolf (1)
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« Antworten #14 am: 26.05.2008 - 20:49:33 »

HP Apolda

Bronze gesichert, geht noch mehr?

HSV Apolda 1990 - SV Thuringia Königsee 29:22 (17:9) 

Souverän sicherten sich unsere Männer den Bronzerang in der nun fast abgelaufenen Spielzeit. Gegen die Gäste vom SV Thuringia Königsee setzte das Apoldaer Team vor dem diesmal bärenstarken Nils Hübscher von Beginn an die Akzente. Kein Zweifel kam am Willen unserer Jungs auf, mit einem sicheren Sieg eine überaus erfolgreiche Saison abzuschließen. Schnell führten wir mit 8:2 und die Begegnung war da eigentlich schon entschieden. Die Rinnestädter, nicht mit „voller Kapelle“ angereist, waren nur bestrebt, ein ordentliches Resultat zu erzielen, wollten sich keine „Packung“ abholen. Dies gelang ihnen auch, denn der HSV wollte im Gefühl des sicheren Sieges seine Fans noch einmal verwöhnen, spielerisch glänzen. Dies misslang öfter, als uns lieb war, weil der Fehlerteufel zu oft beim HSV zuschlug. Heute ließen die Apoldaer Fans ihren Männern solche Aktionen aber durchgehen, übten sich in Nachsicht. Nach Abpfiff dann Ovationen für die Männer um Kapitän Torsten Dippmann. Doch noch keine Medaillenübergabe. Die große Frage waberte durch die Halle, wie sich denn Goldbach in Gera schlüge. Denn bei einem Geraer Erfolg stehen unseren Männern noch zwei weitere Entscheidungsspiele, dann um den Vizerang der Thüringer Oberliga bevor. Eine vielleicht etwas seltsam anmutende Regelung des Thüringer-Handball-Verbandes macht dies möglich. Bei Punktgleichheit entscheiden die Begegnungen gegeneinander. Die sonst üblichen Auswärtstorregeln entfallen und da jedes Team sein Heimspiel gewann gibt es eine Pattsituation

Der guten Laune in und um die Werner-Seelenbinder-Sporthalle taten solche Überlegungen keinen Abbruch. Der HSV feiert eine gelungene Saison, denn wer nach 26 Spieltagen unter den besten drei Teams der Thüringer Oberliga zu finden ist, hat es auch verdient.

P.S. Gera bezwingt Goldbach 36:28. Für unsere Mannschaft besteht somit sogar die Chance, Platz zwei zu erkämpfen. Damit konnte keiner rechnen...

Unsere Mannschaft
Lars Möbus, Nils Hübscher (Tor) Torsten Dippmann (2), Matthias Koch (2), Sebastian Triller (4), Volker Goldmann (9), Viorel Sava (4), Mark Rath (2), Alexander Berceanu (3), Steffen Müller (1), Martin Bomba (2)

Strafen
Strafwürfe: HSV: 3/3 Königsee: 5/2
Zeitstrafen: HSV: 3x2min Königsee: 1x2min

Schiedsrichter. Bätz/Langbein

Spielfilm: 2:0, 5:1, 8:2, 12:6, 17:9 (Hz.) 22:11, 23:15, 25:15, 27:20, 29:22
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