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Marco
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« am: 16.09.2008 - 12:07:29 » |
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13.09.2008 16:30 SV Thuringia Königsee - SV BW 1893 Goldbach/Hochheim [Sporthalle Am Schiefer Königsee]
13.09.2008 19:00 HSV Ronneburg - HSC Erfurt [Sporthalle Zeitzer Straße Ronneburg]
13.09.2008 19:00 Sonneberger HV - SV Hermsdorf [Sporthalle Berufschulzentrum Sonneberg-Steinbach]
13.09.2008 19:30 HSV Apolda 1990 - SV T&C Behringen/Sonneborn [Werner Seelenbinder Sporthalle Apolda]
14.09.2008 16:00 Post SV Gera - ThSV Eisenach II [Panndorfhalle Gera]
14.09.2008 16:00 LSV Ziegelheim - Ernestiner SV Gotha [Wieratalhalle Ziegelheim]
14.09.2008 17:00 HSG Werratal 05 - Thüringer HC [Sportzentrum Breitungen]
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Marco
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« Antworten #1 am: 16.09.2008 - 12:10:26 » |
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HP Holzlandpower
Saisonauftakt geglückt, Hermsdorf gewinnt in Sonneberg
Sonneberger HV - SV Hermsdorf 26:35 (12:17)
Es war 20:47 Uhr als die beiden Schiedsrichter aus Nordhausen die Eröffnungspartie der Handballsaison 2008/09 der Männeroberliga Thüringens abpfiffen. Enttäuschte Gesichter beim Gastgeber, sich entladende Freude bei den Gästen. Die Mannen um Kapitän Stefan Riedel hatte sehr lange (Sieg in Budenheim) auf ein solches Auswärtserlebnis warten müssen. Zuvor waren unter den Augen vom Präsidenten des THV W. Birth und TK- Vorsitzendern H.-W.- Kasobke, den anwesenden Zuschauern fast 2 Stunden emotional geladener Handballsport geboten worden. Schon nach 5 Minuten war aber deutlich zu erkennen, wer die bessere und reifere Spielanlage hatte. Die Gastgeber, mit dem derzeit best möglichstem Aufgebot, versuchten die Hermsdorfer mit Druck aus dem Rückraum zu beeindrucken. Die Gäste aus dem Holzland, mit einer robusten und sehr beweglichen Abwehr, konnten die Angriffsbemühungen der Sonneberger zeitig unterbinden. Einzig Martin Blechschmitt hatte die notwendige Durchschlagskraft und sorgte dafür, dass der Rückstand nicht schon in der Anfangsphase all zu groß wurde. Aus einer stabilen Abwehr heraus, mit M. Remme, St. Riedel und M. Grützbach im Mittelblock, gelang es die Angriffe konzentriert nach vorn zu spielen. Die Kreutzritter konnten sich nach dem 1:1 Ausgleich durch den HV mit 3 Toren in Folge zum 4:1 absetzten. Als M. Remme die erste von insgesamt sieben Zeitstrafen der Hermsdorfer nach bereits knapp 6 Minuten absitzen musste, konnten der Gastgeber auf 3:4 verkürzen. Glück im Unglück hatte Maik Grützbach, welcher bei einem Konter nur unfair zu Fall gebracht wurde, dabei mit dem Fuß umknickte und die restlichen Minuten verletzungsbedingt bis zur Halbzeit ausfiel. Marcus ersetzte ihn. Die Holzländer ließen trotzdem in der Folge nichts anbrennen und vergrößerten pö a pö ihren Vorsprung. So zogen sie vom 9:12 auf 16:10 davon. Man ließ sich auch vom Ausfall der Zeitmessanlage und der damit verbunden 10 minütigen Zwangspause nicht aus der Ruhe bringen. Letztlich netzte Stefan Riedel mit einem verwandelten Siebenmeter zum 17:12 Halbzeitstand ein. Ruhige Ansprache beider Trainer in der Kabine. Es war deutlich erkennbar, dass alle Spieler hochkonzentriert waren und nochmals 10 % mehr Leistung auf die Schippe gelegt hatten Der gewünschte Adrenalinkick war unübersehbar. Nach 38 Minuten stand es 21:14 für die Gäste, die bis dahin das Spiel dominierten. In der Gewissheit hier einen Kantersieg einzufahren, wurde man in der Vorwärtsbewegung leichtsinniger und hinten gestattet man vor allem Routinier R. Gurtowoi die einfachen Tore zu machen. Dieser beendete seinen Arbeitstag aber nach einer Notbremse an T. Högl, indem er ihm unfair in den Wurfarm griff, und dafür zu recht die Rote Karte sah. Die Emotionen kochten daraufhin in der Halle hoch und man beschimpfte Spieler und die umsichtig leitenden Schiedsrichter. Diese Aktion rüttelte die Hermsdorfer nochmals so richtig wach, nachdem Sonneberg bis auf 4 Tore (22:18 bzw. 23:19) herangekommen war. Die Holzländer besannen sich auf ihre eigenen Stärken, kombinierte wieder, warf klasse heraus gespielte Tore und erreichte beim 33:23 erstmals einen 10 Tore Vorsprung. Auch die nun eingewechselten Ergänzungsspieler ließen kaum einen Abbruch im Spielfluss erkenne, so dass am Ende einer auch in dieser Höhe verdienter Auswärtssieg zu Buche stand. Da auch unsere Frauen bereits mit 31:20 im Vorspiel gewannen, wurde es ein rundum gelungener Abend. Ein Aufgalopp nach Maß und gesteigerte Vorfreude für das kommenden Heimspiele gegen den LSV Ziegelheim am nächsten Samstag.
Hermsdorf spielte mit: Liebelt und Meißner im Tor Torschützen: Grützbach (7); Högl(10); Najman (4/1); Riedel (5/2); Heilwagen (4); Herzig (2); Parybyk (1); Remme (1), de la Motte (1), Rust, Pfeifer.
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Marco
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« Antworten #2 am: 16.09.2008 - 12:11:40 » |
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HP Sonneberg
Herber Dämpfer gegen starke Hermsdorfer
Sonneberger HV – SV Hermsdorf 26:35 (12:17)
So hatten sich Sonnebergs Handballer den Saisonauftakt natürlich nicht vorgestellt, doch man muss leider sagen, dass nicht viel mehr drin war. Und auch das Fehlen der beiden Trainer Blechschmidt und Mäder braucht nicht als Entschuldigung herzuhalten – beide fehlten aus privaten Gründen. Vielleicht ist das Endergebnis etwas zu deutlich, doch die Überlegenheit der Gäste aus Hermsdorf wurde zu fast jeder Spielzeit deutlich. Und auch jedes kleine Aufbäumen der Spielzeugstädter wurde im Keim erstickt.
Das Spiel begann schon so, wie man es sich nicht vorgenommen hatte, denn Hermsdorf ging schnell mit 4:1 in Führung. Doch die Gastgeber fanden ins Spiel, konnten verkürzen, aber nie ausgleichen. Dies gelang im Übrigen auch nur beim 1:1. Nach einer zehn minütigen Unterbrechung (13. Spielminute) wegen eines technischen Defekts an der Anzeigetafel waren die Hermsdorfer besser und konnten sich Stück für Stück absetzen. Auch wenn auf Sonneberger Seite immer wieder mit viel Kampf und Einsatz versucht wurde den Anschluss zu halten, gelang dies nur teilweise und mit dem 12:17 war schon zur Pause eine Vorentscheidung gefallen.
Nach dem Wechsel schafften es die Sonneberger in der 40. Minute erstmals wieder auf vier Tore zu verkürzen (17:21) und hatten mehrfach die Chance auf drei Treffer heran zu kommen, doch durch eigene individuelle Fehler und die umstrittene rote Karte gegen Roman Gurtowoi wurde das letzte Aufbäumen der Sonneberger der Gar aus gemacht. Gerade Gurtowoi konnte dieser Spielphase seinen Stempel aufdrücken und erinnerte im linken Rückraum an alte Zeiten. Nach einem Foul in der Abwehr zückten die beiden Unparteiischen den roten Karton, was doch mehr als fraglich bleiben wird. Doch dies war nicht spielentscheidend, viel mehr die mangelnde Chancenverwertung der Gastgeber, wobei vor allem Pfosten und Latte echte Spielverderber waren.
Im Großen und Ganzen muss man auch die Überlegenheit der Gäste aus dem Holzland anerkennen, deren Unterschied zu den Spielzeugstädtern vor allem auf der Bank saß. Der komplette Rückraum konnte getauscht werden und es war dennoch kein Leistungsabfall zu verzeichnen. Auf Sonneberger Seite fiel Neuzugang Martin Schleuchardt auf Linksaußen besonders positiv auf, der sich auch mit fünf Treffern in die Torschützenliste eintragen konnte.
Am kommenden Wochenende geht es für die Sonneberger zur Spielgemeinschaft aus Behringen und Sonneborn und an das Spiel der letzten Saison in Behringen erinnert man sich auch nur ungern. Gegen den damaligen drittletzten der Liga erreichte man mit Mühe und Not ein Unentschieden, doch nach dem verkorksten Saisonauftakt in heimischer Halle möchten sich Sonnebergs Handballer nächste Woche auswärts wieder rehabilitieren.
Sonneberg: Werner, de Rooij, Gornig; Müller (3), R. Blechschmidt (1), M. Blechschmidt (5), Poser, Gurtowoi (8), Kroll (3), Kienel (1), Schleuchardt (5)
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Marco
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« Antworten #3 am: 16.09.2008 - 12:13:47 » |
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HP Königsee
Trotz Niederlage mit Leistung zufrieden
SV Thuringia Königsee - SV BW 1893 Goldbach/Hochheim 19:24 (11:12)
Thuringia Königsee bietet im Auftaktspiel Favoriten lange Paroli
Von einem Lieblingsgegner wollte man auf Thuringia-Seite nichts wissen bei diesem Auftaktspiel der neuen Saison. "Die Karten werden in jedem Jahr neu gemischt und so schätzen wir uns als Außenseiter ein", so die Meinung von der Königseer Bank. Die Gastgeber wollten natürlich an ihre Erfolge der letzten Jahre anknüpfen. Und man begann mit der entsprechenden Konzentration, spielte in den Startminuten clever, was zu einer 2:0-Führung führte (2.). Diese weiter auszubauen wurde durch technische Fehler versiebt. Goldbach/Hochheim, als Meisterschaftsanwärter gehandelt, blieb das bis dato schuldig, zumal sich die Varchmin-Crew weiter absetzen konnte (4:0, 6.). Die Blau-Weißen agierten weiter äußerst unkonzentriert und begannen ihren Torreigen erst nach acht Spielminuten (1:4). Auch in den weiteren Minuten hielt die Dominanz der Mannen vom Schiefer an. Mit der Zeit kamen die Gäste besser in ihr Spiel und begannen zu verkürzen (3:5, 12.). Die Partie wurde nun ausgeglichener. Doch strittige Szenen standen nun auf der Tagesordnung, welche sich gegen die Gastgeber richteten. Thuringia wehrte sich und blieb weiter vorn (7:4, 16.). In diesen Minuten entwickelte sich ein temposcharfes Match. Die Rand-Gothaer waren nun im Kommen, zumal den Rinnestädtern kein weiterer Treffer gelang (6:7, 21.). Die Gäste waren jetzt drauf und dran am Ausgleich, der auch fiel (8:8, 24.). Königsee ließ sich davon nicht beeindrucken, schuf sich erneut eine Zwei-Tore-Differenz (10:8, 26.), welche allerdings nicht lange Bestand hatte (11:11, 29.). Fast mit der Pausensirene kam Goldbach/Hochheim dann erstmals in Vorderhand. Auf Grund der bis dato gezeigten Leistung war noch einiges zu erwarten in den zweiten 30 Spielminuten, in denen die Thuringia-Mannen zunächst erfolglos blieben und weiter in Rückstand gerieten (11:14, 34.). Die Gastgeber konnten in diesen Minuten nicht an ihre Vorpausenleistung anknüpfen (11:15, 40.). Nach zehn Spielminuten des zweiten Durchgangs dann endlich wieder ein Treffer der Einheimischen (12:15, 41.). Thuringia rackerte, zerrte an den Ketten und wurde belohnt (14:16, 44.). Allerdings rückte der Ausgleich nicht in greifbare Nähe, da Bälle leichtfertig vergeben wurden. Doch bei einem Zwei-Tore-Rückstand starben die Hoffnungen nicht. In dieser Phase wurde die Partie hektischer, bei der die Gäste die bessere Übersicht bewiesen und ihren Vorsprung ausbauen konnten (20:16, 55.). In der Schlussphase kontrollierte der Gast das Match und ließ sich den Doppelpunktgewinn nicht mehr aus der Hand nehmen.
Thuringia: Szotowski, Föhr, Hüttner (4), Pojonie, Göring, Schmeißer (3), Oldenburg (6), Dademasch (4), Meilahn, Hanl (2).
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Marco
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« Antworten #4 am: 16.09.2008 - 12:18:12 » |
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HP Goldbach
Mitrovic kehrt Blau-Weiß den Rücken
SV Thuringia Königsee - SV BW 1893 Goldbach/Hochheim 19:24 (11:12)
Der Bann ist gebrochen: Nach drei schmerzlichen Niederlagen in Folge fuhren die Oberliga-Handballer des SV Blau-Weiß Goldbach/Hochheim beim SV Thuringia Königsee einen lang erhofften Sieg ein. Nicht nur dass, der 24:19 (12:11) Erfolg verschafft den Nessetalern nach längerer Zeit auch einen optimalen Saisonstart.
Für die mitgereisten Fans entpuppte sich der Spielbeginn zunächst als Dejavu. Verunsichert starteten die Blau-Weißen, warfen daneben und traten den Gastgebern in der Abwehr zu spät entgegen. Folgerichtig zog die Thuringia schnell auf 4:0 (10.) davon. Rothhämel reagierte: Die bis dahin defensiver stehende Abwehr stellte der Goldbacher Trainer auf das zuletzt trainierte “3-2-1″-System um. Dies war eine goldrichtige Entscheidung, leitete die Wende ein. Auch vorn lief es besser: Stegner, gewohnt fleißig, stellte von halbrechts erstmals den Anschluss (6:7, 21.) her. Der kämpferisch starke Andreas hämmerte das Leder drei Sekunden vorm Pausensignal zur verdienten 12:11 Führung ein.
Kaum wieder auf dem Parkett, netzte Trenkelbach einen Hüftwurf ein; Moratschke und Voigtritter legten weiter nach (11:15, 41.). Zwischendurch vereitelte Harseim eine Strafwurf-Chance. Nach Startschwierigkeiten drehte nun Kohls so richtig auf, spielte seine Konterstärke zum 16:12 (42.) aus und zirkelte wenig später, in doppelter Unterzahl agierend, den Ball von der Grundlinie aus zum 17:14 (45.) am Torwart von Königsee vorbei. Hinten standen die Blau-Weißen sicher und stemmten sich den Angreifern der Thuringia entgegen, zwangen die Gegenspieler so zur anstrengenden Laufarbeit. Die Konterfalle schnappte noch mehrmals zu, Christopher Kohls präsentierte sich ganz in seinem Element. Am Ende stand ein bejubelter 24:19 Auswärtssieg.
Rothhämel sichtlich zufrieden: “Das war eine kämpferisch sensationelle Leistung des ganzen Teams, gerade in der Abwehr haben alle eng zusammen gestanden.” Er zeigte aber auch Reserven auf: “Hätten wir vorn noch mehr Bälle behalten, auch besser getroffen wäre es eine richtig runde Sache geworden.”
Nicht mit von der Partie war Tihomir Mitrovic, der überraschend und für viele unverständlich in der letzten Woche seinen Rückzug vom Spielbetrieb bekannt gab. Enttäuscht von dieser kurzfristigen Aktion zeigten sich die Mannschaft, der Vorstand und auch viele Fans. Es gab zwischen ihm und Trainer Rothhämel wohl unterschiedliche Auffassungen, die eine Trennung offenbar unvermeidbar machten.
Goldbach: Schneegaß, Harseim; Voigtritter 1, Skowronek 1, Kohls 6, Paslat, Taubert 1/1, Andreas 4, M.Stegner 4, Trenkelbach 2, Moratschke 2/1; Seb. Juhnke 3/2, Laufer; Strafwürfe: Goldbach 4/7 (Königsee 2/4); Zeitstrafen: Goldbach 5 (Königsee 9) Rot: Dademasch (Kö.) nach 3×2 (51.)
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Marco
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« Antworten #5 am: 16.09.2008 - 12:22:47 » |
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OTZ Gera 16.09.
Wieder spannend gemacht Ronneburg gewinnt - Heidrichs Manndeckung macht Weg für Herling frei
HSV Ronneburg - HSC Erfurt 30:27 (15:14)
Der selbst ernannte Titelanwärter Nummer eins, der HSV Ronneburg, ist mit einem Heimsieg in die Oberligasaison gestartet. Gegen den HSC Erfurt gelang am Sonnabend ein 30:27. Beinahe hätte es eine dramatische Schlussphase gegeben. HSV-Vorstandschef Bernhard Jander beklatschte nach 52 Minuten das 27:22 des starken Robert Herling. Siebeneinhalb Minuten und fünf Tore Vorsprung - das muss es gewesen sein. Denkste! Wie in der letzten Saison machte es Ronneburg noch mal unnötig spannend. Herling, der mit seinen Toren nach der Pause die Heimmannschaft zum späteren Sieg führte, traf nicht mehr. Erfurt verkürzte auf 25:27 (55.). Matthias Zänsler stellte den Drei-Tore-Abstand wieder her. Doch Erfurt, das zum engeren Favoritenkreis auf den Titel gehört, verkürzte nach 57 Minuten und 19 Sekunden auf 27:28. Bernhard Jander rutschte nervös auf der Zuschauerbank hin und her. Erinnerungen wurden wach ans Vorjahr: Da verspielte Ronneburg daheim mehrfach in der Endphase sicher geglaubte Siege. Diesmal reichte es.
Florian Förster wurde frei gepeilt - er versenkte zum 29:27. Erfurt kam nicht mehr zum Anschluss, weil in der Vorwärtsbewegung der Ball verloren ging. Förster stellte den Endstand her. Die ersten zwei Zahler waren unter Dach und Fach. Torwart Hannes Seidemann und Robert Herling, der mit Beginn der zweiten Halbzeit im Angriff spielte, waren die Sieggaranten. Erfurts Trainer Gerd Stefanowski wählte wohl die falsche Taktik, als er den wuchtigen Thomas Heidrich mit Wiederbeginn "ankettete . Damit war der Weg frei für die individuellen Stärken eines Robert Herlings.
"Wir wollten heute mehr den Sieg. Das waren die entscheidenden Prozente , sagte Hannes Seidemann (24) kurz nach dem Abpfiff. Sein Mitspieler Robert Herling durfte sich nicht zum Spiel äußern. Ronneburgs zweiter Trainer Frank Jander schickte dafür seinen Bruder zum Pressegespräch. "In einem halben Jahr sagen wir, warum wir das machen , sagte Frank Jander.
Sein Bruder Bernhard informierte über das Hickhack mit den tschechischen Spielern. Bei Martin Lepies tauchte ein zweiter Vertrag auf, der gilt bis Ende Januar 2009. "Wir wollen Martin, Martin will auch, irgendjemand spielt mit uns ein schlechtes Spiel , sagte der HSV-Mann. Ronneburg legte Protest in Tschechien ein. Die Erfolgschancen sind gering. Der andere Tscheche, Marek Klekner, wird am Sonnabend in Goldbach ebenso dabei sein wie Kreisläufer Oliver Meyer. Der bekam gegen Erfurt frei, weil seine Schwester heiratete. Zum Gegner Erfurt sagte Bernhard Gegner: "Die sind für mich einer der Mitfavoriten. Die Start-Sieben ist top besetzt.
HSV: Seidemann, Olzmann - D. Koska, Zänsler (5), Nowak (5), Bauer, Heidrich (7), Förster (5), Herling (6), Kusch (2), T. Koska.
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Marco
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« Antworten #6 am: 16.09.2008 - 12:25:10 » |
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HP Erfurt
Achtbar geschlagen in Ronneburg
HSV Ronneburg - HSC Erfurt 30:27 (15:14)
Die taktische Marschroute war klar, in der nun neu eingeführten Mannschaftssitzung am Freitag vor dem Spiel wurde der Weg vom Trainer Gerd Stefanowsky klar vorgegeben. Die gut funktionierende Achse der Ronneburger Rückraumspieler Zänsler und Heidrich zur Kreismitte sollte mit allen spielerischen und kämpferischen Mitteln unterbrochen werden. Man muss die Partie so lange wie Möglich offen halten und in der Schlussphase die entscheidenden Akzente setzten. Eine gut organisierte Abwehr um Karsten Kresch hielt das Spiel auch lange Zeit offen und keine der beiden Mannschaften, konnte sich bis zur Halbzeit entscheidend Absetzten so das beim Stand von 15 : 14 die Seiten gewechselt wurden. Im Angriff wussten der gute Daniel Baumgarten und Andre Ahrens immer wieder Überzeugen. Nach dem Wechsel kam die vorentscheidende Phase der Spiels. Durch häufiges Unterzahlspiel der HSC Mannschaft in den ersten Zehn Minuten der zweiten Halbzeit ( Zeitstrafen für Trommer, Martin ) konnten sich die Ronneburger nun doch deutlich vom 21 : 21 mit 5 Toren auf 27 : 22 absetzten. Die HSC Männer ließen sich aber selbst von einem 5 Tore Rückstand in der 40 Minute nicht Irretieren. Gerd Stefanowsky stellte die Abwehr auf ein 4 : 2 um und die Mannschaft kämpfte sich bis zur 53 Minute wieder auf 27 : 28 heran. Doch dieses herankämpfen schien der Mannschaft deutlich Substanz gekostet zu haben, den nun gab man das Spiel in den letzten Minuten durch spieltaktische und individuelle Fehler doch wieder aus der Hand. Ein technischer Fehler von Stefan Martin, Abspielfehler von zwei Johannes Trommer sowie Felix Menge ließen nun das Pendel zu Gunsten der Ronneburger schlagen. Dazu kam der beide Torleute Christian Stange und Philipp Hielscher leider einen Rabenschwarzen Tag erwischt haben und das Konterspiel zu ängstlich angelegt war. Auch noch einige andere Fehler müssen analysiert werden um das Team weiter zu verbessern. Also bleibt also noch einiges zu tun in den nächsten Tagen, doch soll man auch die positiven Aspekte der Partie sehen: Man hat die Partie lange offen gehalten bei einem Meisterschaftsfavoriten, die kämpferische Einstellung stimmt im Team und auch spielerisch ist man auf einem guten Weg. Nun heißt es in den nächsten Spielen zu beweisen, dass man sich von dieser Niederlage nicht umwerfen lässt und diesen Willen hat die Mannschaft ganz sicher.
Am nächsten Sonntag, den 21.09.2008 um 16.00 Uhr, will man das schon gegen die Mannschaft der HSG Werratal 05, in der Sporthalle am Sportgymnasium unter Beweis stellen und hofft hier auf die zahlreiche Unterstützung der Zuschauer.
Spielerstimme Daniel Baumgarten:
Natürlich kann man nicht zufrieden sein, wenn man verliert und das bin ich auch nicht, vor allem da mehr drin war. Wir hatten uns zur 53 Minute wieder bis auf ein Tor rangekämpft. Wir wissen jetzt aber wo wir stehen, man hat gesehen wo die Defizite liegen an denen wir arbeiten müssen. Kämpferisch haben wir auch gut gegengehaltet.
Aufstellung: Hielscher, Stange, S.Ahrens (1), A.Ahrens (7), Baumgarten(9), Trommer(1), Krech(5), Menge(1), Martin(2), Ratz(1), Schmidt n.e.; Ludwig n.e.
5 Minuten Schlafwageneinlage in der zweiten Halbzeit waren zuviel
HSV Ronneburg - HSC Erfurt 30:27 (15:14)
Die HSC Handballer aus Erfurt verloren ihr Auftaktspiel gegen den HSV Ronneburg durch fünf unkonzentrierte Minuten in der zweiten Halbzeit. In einer gutklassischen und ausgeglichenen Partie enteilte der HSV Ronneburg von der 43 bis zur 48 Minute vom 22:21 auf 27:22. Das war der Knackpunkt in diesem Spiel, sah es auch Gerd Stefanowsky in einer ersten Kurzanalyse.
Von der ersten Minute an versuchten die Hausherren durch druckvolle Angriffe das Spiel an sich zu reißen wobei sich die Rückraumschützen Zänsler und Heidrich besonders hervortaten.
Der Erfurter Mittelblock hatte hier ein um das andere Mal das Nachsehen und auch Torhüter Hielscher vermochte nicht an seine guten Leistungen aus der Vorbereitungszeit anzuknüpfen. Im Angriff zeigten sich die Erfurter aber absolut ebenbürtig und so glich man in schöner Regelmäßigkeit postwendend die Ronneburger Führung aus. Gleich achtmal stand es im Abschnitt eins Unentschieden und mit 15:14 wechselte man die Seiten. Am spannenden Spielverlauf änderte sich vorerst nichts. Ronneburg legte vor und Erfurt glich aus. Das letzte mal zum 21:21. Dann kamen schon erwähnte fünf schwache Minuten. Durch ungeschicktes Abwehrverhalten ( Martin, Trommer) dezimierten sich die Erfurter selbst und setzten sich zusätzlich unter Druck.
Beeindruckend aber war wie die Baumgarten, Ahrens & Co sich ins Spiel zurückkämpften.
Immer wieder angetrieben vom starken Daniel Baumgarten fand der Erfurter Rückraum mit
Karsten Krech und Andre Ahrens die entscheidenden Lücken in der Ronneburger Deckung.
Beim 28:27 war man wieder dran. Die Ronneburger zeigten nun Nerven, erinnerten sich vielleicht an das Unentschieden und die Niederlage aus der vergangenen Saison. Und die Chancen zum Ausgleich und zu mehr waren da, wurden aber durch eigene Fehler vergeben.
Stefan Martin fing in aussichtsreicher Konterposition den Ball nicht, Andre Ahrens versuchte seinen am Kreis freistehenden Bruder Steffen anzuspielen und der Pass kam nicht an und Daniel Baumgarten übersah einen Ronneburger Einwechsler und spielte ihm den Ball in die Hände. Ronneburg nahm diese Gastgeschenke an und sicherte sich am Ende nicht unverdient die ersten Punkte.
Die Erfurter zogen mit gesenkten Köpfen in die Kabine, wobei sie nicht enttäuschten.
Die Spielanlage der Stefanowsky Schützlinge stimmt. Das Konterverhalten war verbessert, insbesondere die zweite Welle zeigte erfolgreich Wirkung. Verbessert man die Deckungsarbeit und erzielt eine höhere Effektivität beim Abschluss wird uns die Mannschaft noch einige positive Überraschungen zeigen.
Erfurt spielte mit: Hielscher, Stange, S.Ahrens (1), A.Ahrens (7), Baumgarten(9), Trommer(1), Krech(5), Menge(1), Martin(2), Ratz(1), Schmidt n.e.; Ludwig n.e.
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Marco
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« Antworten #7 am: 16.09.2008 - 12:29:03 » |
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HP Gera
Postteam mit diszipliniertem Spiel zum Sieg
Post SV Gera - ThSV Eisenach II 28:24 (15:14)
Wie wird das neuformierte Geraer Postteam in die neue Handballsaison starten? Dies war bei vielen die meist gestellte Frage, denn nach der besten Saison steht die Mannschaft vor einem Neuanfang. Acht neue Spieler galt es neu zu integrieren, neben den noch Verbliebenen. In der Vorbereitung hatte Trainer Steffen Waldenburger viel getan. Der Gegner aus Eisenach konnte vorher auch nicht richtig analysiert werden, denn dessen Trainer Frank Ihl, muss sich oftmals ein neues Team zusammen zusammenstellen. Er kam mit einer sehr jungen Truppe nach Gera.
Das Spiel begann und unsere Gäste nutzen gleich ihre erste Chance und gingen 0:1 in Führung. Im Gegenzug schaffte einer der Neuen, Philipp Zurawski, gleich den Ausgleich zum 1:1. Dennoch bestimmten die Gäste die ersten Spielminuten, denn ein 2:4 (5. Minute) und ein 4:7 (9. Minute) können dies belegen. Aber nun langsam kam das Postteam in Fahrt. Allen voran Petr Nedved im Geraer Tor, der jetzt ein ums andere Mal nicht zu schlagen war. Das spornte nun auch den Angriff an und beim 7:7 in der 12. Minute man wieder im Spiel, um dann selbst die Akzente zu setzen. Gut herausgespielte Angriffe konnten die Geraer nun auch nutzen, um selbst in Führung zu gehen, so mit dem 10:7. Das dies auch ein Verdienst der Abwehr war, zeigt, das Eisenach 8 Minuten lang kein Torerfolg gelang. Dennoch bis zur Halbzeit verloren die Geraer etwas den Faden, so dass die Eisenacher zum Anschlusstreffer kamen. Mit einem 15:14 gingen beide Teams in die Kabine.
Halbzeit zwei begann und beide Mannschaften spielten gleichwertig, denn keiner konnte sich entscheidend in Szene setzen. Nach dem Ausgleich zum 15:15 gingen die Geraer 7 Mal in Führung und Eisenach glich aus. Erst beim 20:20 in der 38. Spielminute endlich durchatmen, denn jetzt nahmen die Geraer das Spiel in ihre Hand. Sie spielten diszipliniert ihre Angriffe und schlossen sie erfolgreich ab. Das 23:21 und noch weitere drei Tore brachten das 26:21. Dies war die Entscheidung in diesem Spiel zu Gunsten der Geraer Posthandballer, denn die Eisenacher hatten selbst nichts mehr zum Zusetzen.
Am Ende des Spieles ein 28:24 Erfolg und damit ein gelungen Saisonauftakt, der aber keine Ruhepolster sein sollte.
Der Post SV Gera spielte mit: P. Nedved (1), Th. Poschbeck --- E. Trautvetter (3), H. Seidemann (4), D. Botor (8), U. Werler (1), P. Borik (1), Ph. Zurawski (1), St. Rochler (1), D. Riebold (4/1), M. Bäumler, K. Barth (1/1) und M. Seime (3).
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Marco
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« Antworten #8 am: 16.09.2008 - 12:31:37 » |
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HP Eisenach
Zu wenig Angriffseffektivität Post SV Gera - ThSV Eisenach II 28:24 (15:14) Das völlig neuformierte Team des ThSV Eisenach II startete mit einer 24:28 (14:15)-Niederlage bei Post SV Gera in die neue Oberligasaison. „Da auch die Gastgeber durch viele Personalwechsel erst noch im Findungsprozess sind, bin ich vom Spielausgang enttäuscht“, bilanzierte Frank Ihl. Der Coach des ThSV Eisenach II setzte seine Kritik vor allem bei der Qualität der Würfe an. „Sprungwürfe und halbhohe Bälle waren das falsche Rezept, sahen den Geraer Schlussmann immer wieder als Sieger.“
Besonders Paul Lipsky übte sich im „Fahrkarten-Werfen“. Aber auch von Außen fehlten streckenweise Präzision und Schärfe beim Torwurf. „Ich hatte gehofft, die Vorbereitung hätte mehr gefruchtet. Wir haben gleich am ersten Spieltag gesehen, dass vor den jungen Spielern noch viel Arbeit liegt, um in der Oberliga Männer zu bestehen. Wir müssen im Training wohl die Schlagzahl noch erhöhen“, warf Frank Ihl einen Blick in die unmittelbare Zukunft. Der Sprung ist für Jakub Vanek, im Vorjahr noch in der B-Jugend (!!) am Ball, ohnehin gewaltig. Durch Einsätze während des Sommers in der Junioren-Nationalmannschaft Tschechiens hatte der Sohn des ehemaligen Eisenacher Spielers und Trainers Zdenek Vanek, jetzt Coach bei Erstbundesligist Stralsunder HV, zudem kaum Zeit zum Verschnaufen. In der Besetzung mit Lars Keller auf Links- und Robby Schindler auf Rechtsaußen, Paul Lipsky im linken und Jakub Vanek im rechten Rückraum, Manuel Blezinger in der Regierolle, Philipp Lindner am Kreis und Julian Krüger im Tor ging die Auftaktphase an die Eisenacher. Mit flüssigem Angriffsspiel traf die blutjunge Zweitligareserve zum 3:1 und 7:4 (13.). Doch das fand keine Fortsetzung. Besonnenheit wich Überhast. „Da fehlen den jungen Heißspornen noch strategische Fähigkeiten“, beschreibt Frank Ihl die Phase vom 7:4 zum 7:10 (21.) und 9:13 (25.). Heimkehrer Andre Stegner, in der Saisonvorbereitung an Verletzungen laborierend, übernahm die Rolle des Regisseurs, wechselte aber auch auf die Außenposition. Während einer Auszeit richtete Frank Ihl klare Worte an seine Schützlinge. Beim Gang in die Halbzeitpause war die Crew des ThSV Eisenach II wieder auf Tuchfühlung. Nach dem Seitenwechsel verlief die Begegnung bis zum 20:20 (42.) ausgeglichen. Philipp Lindner, mit sieben Treffern bester Werfer für seine Farben, war am Kreis ein ständiger Gefahrenherd. Kam er in Ballbesitz, brannte es lichterloh vor dem Kasten der Hausherren. Auch von beiden Außenpositionen landete das Leder jetzt im Netz. Eine ähnliche Wirkung war von der Aufbaureihe nicht zu berichten. Es folgten Aussetzer der Eisenacher. Der Ball wurde unvorbereitet in Richtung Geraer Kasten gejagt, die Abwehr agierte zu passiv, gestattete den Gastgebern Freiräume, die diese zur vorentscheidenden 26:21 Führung (53.) nutzten. „Hatte uns plötzlich die eigene Courage verlassen, dass wir so ängstlich auftraten“, fragte sich Frank Ihl. Mit einer offenen Manndeckung versuchten die Eisenacher in der Schlussphase zumindest einen Punkt zu retten. Post SV Gera ließ sich den Doppelpunktgewinn zum Saisonstart jedoch nicht mehr nehmen. Am Sonntag, 21.09.08 bestreitet der ThSV Eisenach II sein erstes Heimspiel der neuen Saison, erwartet um 16.00 Uhr in der Werner-Aßmann-Halle den SV Thuringia Königsee.
ThSV Eisenach II: Krüger, Rabe; Schulze, Knoblich, Keller (4), Lipsky (1), Lindner (7), Zimmermann, Schindler (5), Blezinger, A. Stegner (6/1), J. Vanek (1) Siebenmeter: Gera 4/2 – ThSV II 4/3 Zeitstrafen: Gera 3 x 2 Min. – ThSV II 5 x 2 Min. Schiedsrichter: Leinhos/Sondermann Zuschauer: 100
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Marco
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« Antworten #9 am: 16.09.2008 - 12:33:25 » |
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HP Ziegelheim
LSV Ziegelheim - Ernestiner SV Gotha 32:25 (13:10) Der ESV Gotha war mit Sicherheit der Gegner, den sich die Ziegelheimer auf keinen Fall zum Saisonauftakt gewünscht hatten. Gegen eben jene Mannschaft waren die LSV-Männer im Frühjahr binnen einer Woche zweimal deutlich baden gegangen. Entsprechend groß diesmal auch der Respekt vor den Gästen und vor allem im ersten Durchgang die Nervosität. Doch den Unterschied zum blamablen Auftritt im Frühjahr machte diesmal eine hervorragende Abwehr samt Torhüter Torsten Urwank. Bestnoten verdienten sich zudem Andre Heinig, der mit starkem Blockverhalten und nach der Pause mit druckvollen Angriffsaktionen für viele Zuschauer zum wertvollsten LSV-Akteur avancierte sowie Christian Godlinski, der sich vor allem in der Abwehrarbeit gegenüber den Vorbereitungsspielen deutlich verbessert zeigte und wie Andre mit starkem Blockverhalten glänzte.
Die Vorzeichen standen dennoch nicht ganz so günstig, da Kreisläufer Ralf Reusch und Torhüter Steve Rüger angeschlagen in die Partie gingen und Nick Sense berufsbedingt passen musste. Doch der LSV übernahm das Zepter, überzeugte freilich nicht im Angriff. Hier war die Nervosität und Hektik zu groß, unterliefen jede Menge technische Fehler. Dafür hielt die Abwehr. Ein Ball nach dem anderen prallte vom perfekt postierten Block oder Torwart ab, ganz anders als noch im Frühjahr, wo beinahe jeder Wurf ein Treffer war. Richtig absetzen konnten sich die Ziegelheimer nicht (11:9, 25.). „Wir müssen unsere Gegenstöße geduldiger ausspielen und dürfen nicht hektisch die Bälle wegschmeißen“, machte Karsten Knöfler zur Pause deutlich. „Gotha spielt zwei Minuten lang auf unser Tor und wenn wir den Ball endlich haben, ist er nach fünf Sekunden wieder weg und alles geht von vorne los.“ Die Truppe schien verstanden und machte sich zunächst konsequent an die Umsetzung. Drei Minuten lief alles wie am Schnürchen. Die eroberten Bälle landeten per Konter zum 16:11 im Gäste-Kasten (33.). Doch Gotha blieb unbequem, nutzte jetzt Ziegelheimer Nachlässigkeiten im Angriff und schob selbst schnelle Konter nach (18:17, 40.). Zudem kam Fernschütze Hofmann besser ins Rollen, verwandelte gar von elf Metern. Aber der LSV fing sich zum Glück wieder. Der Rückraum um Andre Heinig, David Heinig und Steffen Moritz schaltete sich verstärkt ins Spiel ein, wurde mit den entsprechenden Pässen von Karsten Knöfler versorgt und steuerte schließlich im zweiten Durchgang noch 13 der 19 Treffer bei. Mitte der zweiten Halbzeit löste Ziegelheim den Knoten (23:18, 47.) und befreite sich aus der Umklammerung (27:20, 54.) und landete so noch einen deutlichen Sieg. LSV: Urwank, Rüger; Godlinski (4), D. Heinig (6/1), S. Graichen (n.e.), A. Heinig (4), Moritz (8/3), Reusch (2), Knöfler (1), Wunderlich (3), Kühnert (1), M. Jahn (3) Strafminuten: LSV 8; Gotha 14 7m: LSV 6/4; Gotha 4/4 Schiedsrichter: Dähne / Scholz (Bad Klosterlausnitz/Gera)
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Marco
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« Antworten #10 am: 16.09.2008 - 12:34:46 » |
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HP Gotha
Beim Auftakt verspielt
LSV Ziegelheim - Ernestiner SV Gotha 32:25 (13:10)
In Ziegelheim gewinnt man nicht alle Tage; dazu bedarf es schon einiger Voraussetzungen, welche die Ernestiner diesmal nicht mitbrachten. Im April waren Spielanlage, Kampfgeist und Selbstbewusstsein Basis eines Auswärtssieges, der auch zum Saisonauftakt 2008/09 angestrebt wurde. Ohne die drei Grundfesten schoss man jedoch am Ziel vorbei. Übernervös starteten beide Mannschaften in die Partie. Fehler en masse hüben wie drüben - Gurkenhandball statt Oberligakracher. Ziegelheim traf etwas besser, Gotha lief hinterher (4:2, 7:5). Den Gästen mangelte es an Spielwitz und geistiger Frische, zu statisch im Angriffsvortrag blockte ihnen die LSV-Deckung Brechstangenversuche in rekordverdächtiger Anzahl weg. Funktionierte die Sonderbewachung gegen Moritz (Wandtke) und D. Heinig (Jicha) in der ersten Halbzeit recht gut, ließ der Defensivvierer die nötige Konsequenz vermissen. So setzte sich Zeigelheim schonmal bis auf vier Tore ab (10:6). Auch nach der Pause war keine Besserung in Sicht, zweimal Mist gebaut - zwei Konter eingefangen, 15:10. Endlich legten die Gäste den Schalter um, verbuchten ihrerseits Ballgewinne und markierten die schnellen Tore. 16:14, 17:16 - die Gelegenheit zur Wende. Doch der Ausgleich wollte nicht fallen, der LSV erholte sich und zog von 19:18 auf 23:18 davon. Sein Rückraum schwamm sich jetzt frei, gestattete der Gästeabwehr keine Atempause. Im Angriff zeigten sich die Ernestiner zwar bemüht, scheiterten aber nach wie vor am glänzenden Block, der den Gastgebern so manchen Kontertreffer einbrachte. Allein durch Einzelaktionen hielt man die Niederlage in Grenzen, an einen Sieg glaubte spätestens als die Hausherren in kurzer Zeit von 24:20 auf 29:21 weggingen keiner mehr. Hinten zu zaghaft, vorn ohne Durchschlagskraft - die fehlende Wettkampfpraxis merkte man den ESV-Akteuren deutlich an. ESV: Scheerschmidt, Steinbrecher, Anschütz - Jicha 2, Wandtke 2, Behling 10/4, Thieme, Hofmann 6, Gewalt 3, Sutor Strafwürfe: 4/4 (LSV 6/4) Zeitstrafen: 7 (4) Schiris: Dähne/Scholz (Gera)
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Marco
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« Antworten #11 am: 16.09.2008 - 12:37:53 » |
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HP Apolda
Auftaktsieg
HSV Apolda 1990 - SV Town&Country Behringen/Sonneborn 36:26 (19:14)
Mit einem sicheren und letztlich klaren 36:26 startet der HSV in die neue Saison 2008/2009. Die Gäste aus Behringen/Sonneborn stemmten sich lange gegen die Niederlage und versuchten, diese in erträglichen Grenzen zu halten. Zumindest letzteres Vorhaben schien ihnen zu gelingen, denn bis fünf Minuten vor Spielschluss lag der HSV höchstens mit fünf Toren in Front. Dies mussten sich unsere Jungs aber selbst zuschreiben. Denn wenn es noch Reserven gibt bei den Glockenstädtern, dann liegen diese in erster Linie in der Abstellung der Vielzahl technischer Fehler. Außerdem warteten die Jungs vor dem guten Nils Hübscher im Kasten mit einer Fehlwurfquote auf, die seinesgleichen sucht. Im Minutentakt fast versemmelten unsere Männer klarste Einwurfgelegenheiten. Zu unvorbereitet auch viele Würfe des wurfgewaltigen Rückraumes der Gastgeber. Als wüssten sie nicht, wohin mit ihrer Kraft, ballerten unsere Männer munter und unverdrossen auf des Gegners Torwart. Es fehlte also vor allem an Präzision, um die Gäste deutlicher in die Schranken zu weisen. Auch im Abwehrspiel hat der HSV noch Steigerungsmöglichkeiten. Dennoch gerieten wir nie in Gefahr. Auch nicht, als die „Häuslebauer“ beim 26:23 noch einmal Tuchfühlung aufnahmen. Es sah aus, als zögen die Gastgeber einfach die Zügel etwas straffer, um die Ordnung auf dem Parkett wieder herzustellen. Als in allem der erwartete Erfolg mit vielen Steigerungsmöglichkeiten.
Unsere Mannschaft Nils Hübscher, Lars Möbus (Tor) Torsten Dippmann (2), Arsim Zagaj (1), Matthias Koch (9), Volker Goldmann (4), Florian Dejmek (10), Mark Rath (3), Viorel Sava (5), Lucas Goldmann, Roger Gierschick, Sebastian Triller (2)
Strafen Strafwürfe: HSV: 2/2 Behringen/Sonneborn: 6/4 Zeitstrafen: HSV: 5x2min+1RK Behringen/Sonneborn: 1x2min
Schiedsrichter: Heinzmann / Merten (HV Ilmenau)
Spielfilm: 2:0, 4:2, 7:3, 8:8, 15:10, 19:14 (Hz.) 25:19, 26:23, 30:24, 33:25, 36:26
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Marco
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« Antworten #12 am: 16.09.2008 - 12:41:58 » |
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TLZ Gotha 16.09.
Apoldaer nutzen Schwächen aus
HSV Apolda 1990 - SV T&C Behringen/Sonneborn 36:26 (19:14) Mit einer deutlichen Niederlage beginnt für die Handballer des SV Town&Country Behringen/Sonneborn die neue Oberliga-Saison Der HSV Apolda, einer der Titelanwärter, besiegte die Sonneborner deutlich 36:26. "Das Resultat fiel am Ende etwas zu deutlich gegen uns aus", hadert Sonneborns Trainer Hilmar Albrecht mit dem Ergebnis. Denn lange Zeit hielt seine Truppe gut mit. Bis zur 55. Minute lag sie mit 30:25 in Reichweite. Doch in den Schlussminuten kassierten die Sonneborner bei Kontern mehrere Treffer und verloren klar.
Nach dem 7:3 zum Auftakt konnte Sonneborn beim 8:8 noch hoffen, ehe der HSV innerhalb von zehn Minuten mit dem 15:10 erst mal die Fronten klärte. Hier waren es vor allem die schnellen Konter über Koch, gegen die die Gäste kein Mittel fanden. Auf der Gegenseite wurde bei den Nessetalern Christopher Kohls, der vor Saisonbeginn zu Goldbach gewechselt war, schmerzhaft vermisst. Den schnellen Außen des T&C fehlte noch die nötige Cleverness, um Chance kaltblütig zu verwerten. Erschwerend kam hinzu, dass Tino Ernst bereits nach zehn Minuten verletzt vom Spielfeld musste. Das gleiche Schicksal ereilte Jendrich Kohlhary in der zweiten Halbzeit, mitten in einer Sonneborner Drangphase. Eine starke Leistung auf Seiten der Gäste bot Thomas Blaß, dem neun Treffer gelangen.
Als sich beim Stand von 19:14 zusehends Nachlässigkeiten im Apoldaer Spiel einschlichen, kamen die Gäste heran. Über die Stationen 22:18 und 28:24 begann dann der Apoldaer Endspurt, der über das 30:25 den klaren 36:26-Endstand brachte.
Bis auf den Hänger am Ende des Spiels kann T&C-Coach Hilmar Albrecht der Niederlage auch Positives abgewinnen. "Wir haben phasenweise gegen eine Titelfavoriten mitgehalten."
Apolda: Hübscher, Möbus - Triller 2, Koch 9, Djemek 10, Dippmann 2, Sava 5, Gierschick, Rath 3, V. Goldmann 4, Zagaj 1. Sonneborn: St. Ehrhardt .- Blaß 9, Schenk 3, Brachmann 5, Walter, Ernst, Sv. Ehrhardt 1, Hellmund 1, Stehmann 3, K. Albrecht 3, Kulhary 1.
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