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Thüringer Handball-Verband
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Autor Thema: 2. Spieltag  (Gelesen 652 mal)
Marco
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« am: 22.09.2008 - 23:02:41 »

20.09.2008  17:00
WSV 1907 Neuhaus - TSV Motor Gispersleben
[Guts-Muths-Sporthalle Neuhaus/Rwg.]

20.09.2008  18:30
SV Fortuna Großschwabhausen - SG Arnstadt/Plaue
[Josef Baumgartner Sporthalle Großschwabhausen]

20.09.2008  19:30
HV Ilmenau 55 - SV Aufbau Altenburg
[Ilmsporthalle Ilmenau]

21.09.2008  16:00
TSV 1898 Oppurg - HBV Jena 90
[Sporthalle Im Rosental Oppurg]

21.09.2008  16:00
SG Könitz/Saalfeld - HSV Apolda 1990 II
[Dreifelderhalle Saalfeld-Gorndorf]

21.09.2008  16:00
SV Hermsdorf II - Post SV Gera II
[Werner Seelenbinder Sporthalle Hermdorf]
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Marco
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« Antworten #1 am: 22.09.2008 - 23:05:30 »

HP Gispersleben

Am 2. Spieltag angekommen

WSV 1907 Neuhaus - TSV Motor Gispersleben  32:37 (17:18)

Mit einem 32:37-Auswärtssieg beim WSV Neuhaus scheinen die Aufsteiger vom TSV Motor Gispersleben nun in der Landesliga angekommen zu sein. „Neben den zwei Punkten ist das Erfolgserlebnis an sich ein wichtiger Schritt nach vorn für uns.“ frohlockt Trainer Christian Roch und sieht der näheren Zukunft nun optimistischer entgegen als noch vor Wochenfrist. „Es war klar, dass wir personell diesmal besser aufgestellt sein würden, auch wenn noch immer vier wichtige Spieler fehlten. Mit voller Mannschaft können wir immer mindestens mithalten und heute haben wir den Gegner über weite Strecken sogar beherrscht.“ so Roch weiter.
Bei den heimstarken Neuhäusern begannen seine Schützlinge recht konzentriert in der Deckungsarbeit, doch offensiv wurden einige Großchancen ausgelassen. Fortan spielte man fast wie mit angezogener Handbremse, die Verunsicherung nach der hohen Heimniederlage brach nun deutlich auf. Vogl bekam im Tor kaum mehr eine Hand an den Ball, eine unglückliche rote Karte gegen Rico Braun verschärfte die Lage zusätzlich. Wieder wurden freie Würfe nicht verwertet, so dass sich Neuhaus beim 12:9 erstmals eine deutlichere Führung erarbeitet hatte. Gispi reagierte mit einer Auszeit, stabilisierte die Deckungsarbeit und hatte in Keeper Dennis Frieß das entscheidende Ass im Ärmel. Drei parierte Siebenmeter (insgesamt sechs) brachten das Selbstvertauen zurück, lösten die Blockaden und läuteten so die Wende im Spiel ein.
Mit einer 18:17 Halbzeitführung im Rücken erneuerte man nun das Vorhaben, in der Deckung endlich aggressiver zu agieren. Mit einer Manndeckung durch Fäcke gegen den Spielmacher der Neuhäuser versetzte man dem Gastgeber den taktischen Knockout und zog bis zur 43. Minute vorentscheidend auf 20:30 davon. Vor allem Hielscher und Fäcke trafen aus allen Lagen. Neuhaus reagierte genervt, versuchte durch überharte Aktionen den Spielfaden wieder zu finden. Dies unterband jedoch das konsequent agierende Schiedsrichtergespann, so dass die Partie auch diesbezüglich nie aus dem Ruder lief. Aber Neuhaus strukturierte sich nochmals neu, suchte nun vermehrt über ihren wuchtigen Kreisspieler den Erfolg und verkürzte schließlich bis auf 30:35. Das Spiel indes war längst gelaufen und Gispi feierte ausgelassen die ersten Punkte.
Mit dieser Moral und neu gefundenem Selbstbewusstsein sollte auch am kommenden Samstag ein Sieg gegen die Oberligareserve des SV Hermsdorf drin sein. Anpfiff ist um 19.00 Uhr in der Sporthalle an der Bukarester Straße.

TSV Motor Gispersleben:
D. Frieß, S. Vogl – Göpel 2, Hohmann 3, Bauer 3, Göpfert 7, Hielscher 11, Fäcke 7, Braun 1, Kiraly 3, Bock
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« Antworten #2 am: 22.09.2008 - 23:12:54 »

HP Altenburg

Erste mit sicheren Auswärtssieg in Ilmenau       

Damit zweiter Sieg am zweiten Spieltag !
 
HV Ilmenau 55 - SV Aufbau Altenburg  18:24 (8:9)

Die noch so junge Saison hätte wenn es nach dem Willen der Aufbau Handballer gänge, am Samstagabend eigentlich schon wieder vorbei sein können. Gerade hatten nämlich diese ihr Auswärtsspiel in Ilmenau mit 24:18 gewonnen und sich damit nach den Sieg gegen Hermsdorf aus der Vorwoche nach zwei Spieltagen an die Tabellenspitze der Männer Landesliga gesetzt.

Dabei war den Altenburgern nicht einmal so richtig schwer gefallen dieser Erfolg , der nach eher durchwachsener 1.Halbzeit in den zweiten 30 Minuten so richtig Gestalt annahm.

So gestaltete sich die erste Spielhälfte noch relativ ausgeglichen, die Hausherren legten zwar ein schnelle 2:0 Führung vor aber 10 Minuten später hatte sich das Aufbau Team gefangen und den Rückstand in die eigene 5:2 Führung umgewandelt. Diese behauptete man schließlich bis zur Pause immer knapp, versäumte es allerdings durch eigene technische Fehler bereits zu diesen Zeitpunkt entscheidend davon zu ziehen. Möglich wäre dies alle Mal gewesen, denn vor allem mit ihrer devensiven 6:0 Abwehrtaktik raubte man den Hausherren viel an Spielwitz und Durchschlagskraft und musste lediglich Gegentore aus Einzelaktionen hinnehmen. Trotzdem die Pausenführung verdient und Trainer Wolf appellierte noch einmal an jeden Einzelnen, das hier an diesen Tag, gegen diesen gewiss nicht übermächtigen Gegner nur ein Sieg zur Diskussion stande.

Und seine „Jungs“ machten nun Nägel mit Köpfen. Vor allem die nun neu eingewechselten Erik Pohl,Felix Harzendorf und der wiederum schnelle Paul Härtel ließen das Aufbauspiel für die Einheimischen noch unausrechenbarer gestalten, was zwangsläufig zur nun deutlichen Führung führen musste. Überhaupt scheint dies wohl die absolute Stärke des Teams in diesen Jahr zu sein, dass Wolf keinen „Überspieler“ hat, aber  16  Mann zur Verfügung stehen, die gleichwertig jederzeit eingesetzt werden können.

Mitte der zweiten Halbzeit sollte sich dies dann auch in Toren wieder spiegeln, als die Altenburger nun das Tempo verschärften und damit Tor um Tor am Auswärtserfolg bastelten.

Am Ende stand schließlich ein sicherer Sieg zu Buche, die nächsten Aufgaben werden Oppurg, Jena und Erfurt-Gispersleben heißen und eigentlich sollte es bei dieser Spielstärke möglich sein bis dahin diesen Tabellenplatz auch zu behaupten.

Aufbau mit: Kyber, Kießhauer, Luft (2), Bärbig, Dietze (2), Moosdorf (2), Heinrich (3), Harzendorf (3), Pohle, Pohl (3), Melzer (2), Härtel (4), Schörnig (1).
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« Antworten #3 am: 22.09.2008 - 23:15:54 »

HP Arnstadt

Mit diesen Fehlern war nichts zu holen !

SV Fortuna Großschwabhausen - SG Arnstadt/Plaue  25:18 (13:6)

Das erste Auswärtsspiel der Saison endete für die Handballer der SG mit einer schmerzlichen Niederlage und der Erkenntnis, dass Fehler auf jeden Fall sofort bestraft werden. Auch wenn die Vorzeichen für diese Partie auf Grund von Personalsorgen nicht gerade die besten waren, so ist die, zumindest in der ersten Hälfte, gezeigte Leistung als nicht ausreichend zu bezeichnen. Besonders das fehlende Selbstbewusstsein machte sich sehr negativ bemerkbar und führte immer wieder zu Fehlern, die sehr resolut durch die Hausherren bestraft wurden.

Auch abwehrseitig offenbarten sich einige Schwächen die dazu beitrugen, dass die Gastgeber nach 7 Minuten mit 4:1 vorn lagen und immer besser in das Spiel fanden. Viel zu oft wurden in dieser Phase die Angriffe ohne Erfolg abgeschlossen. Hinzu kamen noch die technischen Fehler, die den Hausherren in die Hände spielten. Nach 17. Minuten war der Rückstand der SG bereits auf sechs Tore (9:3) angewachsen und selbst der größte Optimist spürte, dass nur ein Wunder hier noch etwas ausrichten kann.

Im Angriff führte auch der angewandte „Standhandball“ zu nichts, man konnte sich des Gefühls nicht erwehren, dass sich die Mannschaft selber im Weg stand und es wurde offensichtlich, dass sich so langsam aber sicher Unmut breit machte. Es war einfach der Wurm drin im Getriebe des SG-Spiels und die Vergabe von diversen „einhundertprozentigen“ spitzte die Situation nur noch weiter zu, auch wenn man den Rückstand zwischenzeitlich wieder auf 4 Tore(10:6, 24 min.) verkürzen konnte.

Gegen Ende der ersten Hälfte nutzten die Hausherren nochmals einige Fehler der SG und setzten sich schließlich bis zur Pause auf sieben Tore zum 13:6 ab. In der Kabine machten deutliche Worte den Spielern klar, dass man nur mit einer immensen Leistungssteigerung hier noch etwas bewegen kann. Doch zu Beginn der zweiten Hälfte reichte es bei den Spielern der SG nur zu einem kleinen Lebenszeichen. Fortuna indes gelang es sich immer weiter abzusetzen(20:10) und die Gäste hatten mit nur drei Toren in 16. Minuten nicht viel dagegenzusetzen. Erst in den verbleibenden 14. Minuten kam das Spiel der SG besser auf Touren und man schaffte es die Hausherren mit schnellem sowie Kombinationsreichen Spiel unter Druck zu setzen und sich immer wieder Chancen zu erarbeiten. Es war viel mehr Bewegung im Angriffsspiel der Gäste die nun auch die gesamte Breite des Spielfeldes nutzten um sich Räume zu verschaffen, was Fortuna immer wieder vor Abwehrprobleme stellte und die SG Tor um Tor aufholen ließ. Auch die Abwehr der SG ging nun wieder aggressiver gegen die  Angriffe der Gastgeber vor, was deren Angriffe ein ums andere mal Zunichte machte.

Nach 53 Spielminuten haben die Frieß-Schützlinge ihren Rückstand auf sieben Tore zum 21:14 abgebaut. Die SG versuchte nun vor allem mit viel Kampfgeist dieses Ergebnis zu korrigieren, doch leider fehlte den Akteuren der SG in vielen Situationen auch einfach nur das Glück und die immer wieder passierenden technischen Fehler taten ihr übriges und verhinderten eine weitere Ergebniskorrektur.

Die Hausherren waren bis zum Spielende in der Lage ihren sieben Tore Vorsprung über die Zeit zu retten. Am Ende blieben es bei sieben Toren Vorsprung für die Gastgeber und dem 25:18 Endstand. Bei den Spielern der SG rückte sofort nach dem Abpfiff die Frage “was wäre wenn“ in den Vordergrund. Doch ändern tut dies am gesamten Spielverlauf nun auch nichts mehr. Die Konzentration sollte nun dem kommenden Gegner, Aufsteiger Jena, im nächsten Heimspiel gelten, wo wohl auch die Personalsituation eine andere sein wird.

Arnstadt mit T. Thiel und R. Geyersbach im Tor, T. Merten(1), S. Schüler, P. Merten(2), F. Hoppe(5), N. Geyersbach(6), P. Oleschnewitz(1), T. Frieß(3), P. Hoppe
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« Antworten #4 am: 22.09.2008 - 23:18:42 »

Infoline Könitz/Saalfeld

Zweiter Sieg im zweiten Spiel

Klare Angelegenheit nach Startschwierigkeiten

SG Könitz/Saalfeld - HSV Apolda 1990 II   31:16 (15:9)

Im ersten Heimspiel der noch jungen Saison hatte die SG die Oberligareserve aus Apolda zu Gast. Diese legte sich auch gleich ordentlich ins Zeug und setzte den Gastgeber mit einer offensiven Deckung gehörig unter Druck. Die dadurch entstehenden Fehler nutzten die Gäste um mit 2:0 in Front zu gehen. Nach dem zwischenzeitlichen Anschlusstreffer von Florian Dietzel erzielte Apolda das 1:3. Spätestens jetzt hatte die SG-Sieben sich auf das Spiel der Gäste eingestellt und erzielte aus einer sicheren Abwehr heraus vier Tore zur eigenen 5:3-Führung. Bis zum 7:6 für Könitz/Saalfeld blieben die Gäste auf Tuchfühlung, bevor die Hausherren noch einmal anzogen und durch Treffer von Martin Arnold, Tim Gittner und Andreas Volkmar auf 10:6 erhöhten. Den Gästen viel in dieser Phase nicht viel ein, um die gute Deckung der SG zu überwinden. Allerdings schlichen sich ab und zu kleine Unachtsamkeiten ein, welche der HSV dann nutzte. Bis zur Pause konnte das Ergebnis dann aber doch recht deutlich gestaltet werden, um so mit einem Polster in den zweiten Durchgang zu wechseln. Das erste Tor der zweiten Hälfte gehörte dann den Gästen. Es war jedoch nur ein kurzes Aufflackern, denn jetzt arbeitete der Abwehrblock um Mario Beyer noch konsequenter und ließ dem Gegner kaum Chancen. So konnte auf 17:10 und kurz darauf durch zwei Treffer von Volkmar auf 19:11 erhöht werden. Spätestens zu diesem Zeitpunkt war das Spiel entschieden. Durch die Einwechslung von Matthias Hinz und Christian Wolfram kam jetzt noch einmal frischer Wind ins Spiel und die Gäste hatten kaum noch etwas entgegenzusetzen. Die Folge war die Zehntoreführung durch Hinz beim 22:12. Dies war allerdings noch kein Grund sich zurückzulehnen. Es wurde weiter Tempo gemacht und so zogen die Könitz/Saalfelder über die Stationen 23:12 und 26:13 bis auf 29:14 durch Michael Heerwagen davon, bevor die Gäste ihren 15ten Treffer erzielten. Tor Nummer 30 besorgte dann zur Freude seiner Mitspieler „Matze“ Hinz und ließ dem auch noch das 31:16 folgen. Am Ende stand ein deutlicher Erfolg zu Buche, der nur zu Beginn in Gefahr schien. Trotz der 31 geworfenen Tore war aber ganz klar die gute Deckungsarbeit der Schlüssel zum Sieg. Darauf soll dann am kommenden Samstag beim schweren Auswärtsspiel in Großschwabhausen aufgebaut werden.

Matussek(TW), Lindig(TW),Arnold 7, Volkmar 6, Gittner 5, Mat. Hinz 5, F.Dietzel 4, Starke 2, Heerwagen 1, M.Dietzel 1, Wolfram, Beyer, Schmidt, Mar.Hinz
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« Antworten #5 am: 22.09.2008 - 23:35:42 »

OTZ Jena  22.09.2008

Toller Einstand für den HBV Jena 90 in Pößneck
 
Nils Schabram erfolgreichster Torschütze

TSV 1898 Oppurg - HBV Jena 90  20:23 (10:10)

Toller Einstand für die Handballer des HBV Jena 90 nach ihrer Rückkehr in die Landesliga, denn in Pößneck wurde am Sonntag das Auftaktspiel gegen den TSV 1898 Oppurg mit 23:20 Toren gewonnen. Jena führte meistens, vor allem nach der 10:10 ausgegangenen ersten Halbzeit.
Nicht mehr dabei allerdings Johannes Wallner, der Kapitän der Vorsaison. Er "baute seinen Doktor" und ist beruflich als Geologe nun im fränkischen Hof tätig. Erfolgreichster Torschütze war gegen Oppurg Nils Schabram mit 7 Treffern von Carl Hollweg (5), der trotz einer angebrochenen Rippe tapfer durchhielt. Das weitere Aufgebot: Torhüter Christian Eberhardt und Stefan Wetzel sowie Routinier Jörg Missale (3), Sven Fricke (3), Robert Flämmich (2), Falk Ullrich (1), Ingmar Wegner (1), Mirko Lothspeich (1), der aus Sondershausen gekommene Sebastian Frecke, Thomas Volkemer und Daniel Kempe.
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« Antworten #6 am: 24.09.2008 - 13:36:26 »

HP Oppurg

Misslungene Heimpremiere für Oppurgs Erste


TSV 1898 Oppurg - HBV Jena 90   20:23 (10:10)

Die Landesliga-Vetretung der Oppurger Handballer scheitert im ersten Heimspiel am HBV Jena 90.
Wo im ersten Spiel beim Unentschieden in Arnstadt noch mit dezimierter Truppe gerackert, gefightet und befreit aufgespielt wurde, schien am zweiten Spieltag die diesmal volle Bank eher zu lähmen als zu beflügeln. Schade, denn mit dem Aufsteiger aus Jena war ein vermeintlich leichter Gegner Gast in der heimischen Rosentalhalle. Doch begannen die Saalestädter forsch und legten gleich mit 1:3 vor, ehe auch Oppurg den sonntäglichen Mittagsschlaf beendet zu haben schien und ebenfalls ins Spielgeschehen eingriff. Jena stand gegen nicht sehr schwungvoll agierende Gastgeber gut in der Deckung und verstand es, die leichten Würfe zu unterbinden. So wurden zu viele Chancen liegen gelassen. Diese zu nutzen, gelang der Oppurger Abwehr erst Mitte der ersten Hälfte, als endlich auch aggressiver und beweglicher verteidigt wurde. Nur so und durch teilweise sehr schöne Einzelaktionen von Herzog, Escher und Co. blieb man dran und konnte kurz vor dem Halbzeitpfiff den Ausgleich zum 10:10 erzielen.
Etwas aufgeweckter schienen die Oppurger Männer auch ob der besseren letzten Minuten der ersten Halbzeit aus der Pause zu kommen. Nun gab es für das Oppurger Publikum doch plötzlich noch Handball zu sehen und der TSV zeigte in einer leider viel zu kurzen Phase sein eigentliches Leistungsvermögen. Hier wurde sauber Ball und Gegner laufen gelassen und von rechts wie links abgeräumt, was endlich klarere Torchancen und die zwischenzeitliche 13:11-Führung einbrachte. Doch wieder kam der Bruch im eigenen Spiel, als der Abschluss aus ungünstigen Positionen gesucht und auch bessere Torgelegenheiten nicht mehr genutzt wurden. Bestraft wurde vor allem, dass zwischen Minute 40 und 50 nur noch ein Treffer gelang und die erspielte Führung zum 14:16-Rückstand gedreht werden konnte. Begünstigt durch Oppurger Fehler konnten nun die Universitätsstädter frech ausspielen und immer wieder vorlegen. Der TSV rannte nun hinterher und blieb durch sehenswerte Einzelleistungen der Oppurger Akteure Hellrung und Herzog im Spiel. Doch mehr auch nicht, denn in einer hektischen Schlussphase gelang kaum eine Ergebnisverbesserung. Die Jenaer verwalteten ihre Führung bis zum 20:23-Endstand.
Lichtblick ist der positive und auch mit seinem ersten Treffer für den TSV gekrönte erste Auftritt von Neuzugang Sebastian Menche. Schon am nächsten Samstag haben die Männer um Trainer Tom Kriesche Gelegenheit, ihren Trainer freundlicher zu stimmen. Im sicherlich schweren Auswärtsspiel beim Tabellenführer Altenburg möchte er eine ansprechendere Leistung seiner Spieler sehen.

Der TSV spielte mit:

A. Prätor und S. Schrödel (imTor), C. Wunderlich, R. Luthardt (3/davon 1 Siebenmeter), P. Herzog (8), J. Greiling (1), F. Pechtl (1), S. Kempe (1), J. May, P. Escher (2), P. Hellrung (2), T. Bergner (1), S. Menche (1), E. Könitzer.
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« Antworten #7 am: 24.09.2008 - 13:41:41 »

OTZ Stadtroda  23.09.2008

Mit starker Halbzeit zum ersten Saisonsieg

SVH II besiegt die Post-Reserve

SV Hermsdorf II - Post SV Gera II 27:23 (18:10)

Es wurde der erhoffte erste Saisonsieg für den SVH II. In Halbzeit eins präsentierte sich die Mannschaft so, wie es sich der verantwortliche Trainer André Werrmann wünscht. Mit acht Toren Vorsprung ging´s in die Kabine. Hermsdorf kämpfte und spielte im Angriff fast am Optimum.
Warum es mit Beginn der zweiten Halbzeit zu einem Einbruch kam, war nicht nur für Werrmann ein großes Rätsel. "Ich habe an die Jungs appelliert, nicht nachzulassen. Ich habe ihnen gesagt, wie wichtig gerade diese Phase in einem Spiel ist." Vergebens. Post II, das eine junge Mannschaft stellte, kam immer näher auf. Die Gäste konnten zwischenzeitlich sogar bis auf 20:23 verkürzen. Werrmann war in dieser Phase ganz sicher nicht zu beneiden. "Es war schon ein komisches Gefühl. Ich war mir zwar sicher, dass wir als Sieger vom Parkett gehen würden. Aber man weiß ja nie, ob das Spiel vielleicht doch noch mal kippt." Dazu kam es nicht. Nach dem frühen Ausfall von Leistungsträger Michael Varchmin (fiel auf das Steißbein) bekam der A-Jugendliche Henry Wendt im halblinken Rückraum seine Chance - und er nutzte sie mit viel Einsatz und viel Dynamik.

SVH II: Szlapka - Remme, Simon (2), Krüger, Brüser, Bauer, Opel (5), Steinbach (6), Wendt (4), Bocek (5), Taubert (5), Jacob, Varchmin
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