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Thüringer Handball-Verband
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Autor Thema: 3. Spieltag  (Gelesen 623 mal)
Marco
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« am: 29.09.2008 - 21:47:44 »

27.09.2008  17:30
HSV Apolda 1990 II - WSV 1907 Neuhaus
[Werner Seelenbinder Sporthalle Apolda]

27.09.2008  18:00
SV Aufbau Altenburg - TSV 1898 Oppurg
[Sporthalle Goldener Pflug Altenburg]

27.09.2008  18:30
SV Fortuna Großschwabhausen - SG Könitz/Saalfeld
[Josef-Baumgartner Sporthalle Großschwabhausen]

27.09.2008  19:00
TSV Motor Gispersleben - SV Hermsdorf II
[Sporthalle Bukarester Straße Erfurt]

27.09.2008  19:30
SG Arnstadt/Plaue - HBV Jena 90
[Sporthalle Am Jahnsportpark Arnstadt]

28.09.2008  16:00
Post SV Gera II - HV Ilmenau 55
[Sporthalle IGS Birkenstraße Gera-Lusan]
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« Antworten #1 am: 29.09.2008 - 21:50:32 »

HP Gispersleben

Stichwort: Arbeitssieg

TSV Motor Gispersleben - SV Hermsdorf II  28:25 (14:13)

Mit einem 28:25-Arbeitssieg über die Oberligareserve des SV Hermsdorf hat Landesliganeuling TSV Motor Gispersleben nun am 3. Spieltag auch in heimischer Halle den 1. Sieg eingefahren. Trainer Christian Roch konnte dennoch nicht so ganz zufrieden sein mit dem Auftreten seines Teams: „Wir haben wieder maximal 30 Minuten an unserem Limit gespielt und den Gegner trotz deutlicher Zwischenführungen immer wieder herankommen lassen. Das zeigt, dass wir als Mannschaft längst noch nicht so gefestigt sind.“
Nach kurzer Abtastphase fand sein Team vor nur rund 50 Zuschauern zuerst den Spielfaden und setzte sich in dieser stets fairen Partie durch schnelles und schnörkelloses Umkehrspiel mit 5:2 ab. Danach riss der Faden jedoch plötzlich und Hermsdorf nutze einige Abspielfehler zum 6:6-Ausgleich. Vom Ergebnis aufgeschreckt zeigte nun Gispi wieder, was bei konzentrierter Spielweise möglich ist und spielte die überforderten Gäste bis zum 12:7 förmlich an die Wand. Fast alles klappte in dieser Phase. Achtert setzte sich sehenswert im 1:1 sowie im Konter auf der Außenbahn durch, Rechtsaußen Kiraly nutzte geschickt das Überzahlspiel zu seinen Treffern. Aus dem Rückraum trafen Göpfert und Hielscher fast nach Belieben. Doch nach einer Auszeit der Gäste stotterte der Motor plötzlich wieder. Tor um Tor kämpften sich die Gäste als selbsternannte Kreuzritter heran, während bei Gispi im Offensivbereich das blanke Chaos einsetzte. Hermsdorf konterte und hatte in Varchmin und Opel nun selbst sichere Schützen aus dem Rückraum. So blieb lediglich eine 14:13-Halbzeitführung übrig und es wurde erstmals etwas lauter in der Kabine des Gastgebers. Roch forderte besonders mehr taktische Disziplin sowie ein konsequenteres Abwehrverhalten von seiner Mannschaft.
Und tatsächlich wurden seine Vorgaben im 2. Durchgang zunächst besser umgesetzt, vor allem offensiv lief das Spiel nun wieder geordneter. Bauer und Fäcke trafen und so hatte man sich in der 42. Minute bis auf 23:17 eigentlich vorentscheidend abgesetzt. Hermsdorf reagierte erneut mit einer Auszeit und dies wieder mit Erfolg. Gispi verzettelte sich im Angriff in Einzelaktionen und wurde mit fünf Gegentoren in Folge bestraft. Bis auf 23:22 holten die tapfer kämpfenden Gäste auf, der Ausgleich gelang jedoch nie. Gispi hielt den Vorsprung bis in die überaus hektische Schlussphase hinein. Doch glücklicherweise behielten die beiden stärksten Akteure auf dem Feld – das Schiedsrichterpaar Jung / Jung – stets den Überblick und bestraften regelwidrige Aktionen beider Teams konsequent. Sebastian Hielscher sowie dem im Torwurf äußerst abgeklärt agierenden Göpfert blieb nun mit ihren Toren die Entscheidung zugunsten der  Heimmannschaft vorbehalten, so dass sich Spieler und Fans wieder glücklich in den Armen lagen. Doch Trainer Christian Roch blickte schon warnend voraus: „Beim Spitzenreiter Altenburg müssen wir kommenden Samstag mindestens 50 Minuten auf Topniveau spielen, da reicht eine Halbzeit mit Sicherheit nicht.“

TSV Motor Gispersleben:
Frieß, Vogl – Göpel 1, Hohmann 1, Braun, Fäcke 2, Göpfert 9, Hielscher 5, Kiraly 3, Bock, Achtert 5, Bauer 2, Ch. Jabschinsky
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« Antworten #2 am: 29.09.2008 - 22:43:34 »

HP Arnstadt

Ausgleich Sekunden vor Schluss

SG Arnstadt/Plaue - HBV Jena 90  24:24 (13:15)

Nach dem enttäuschenden Spiel der Vorwoche in Großschwabhausen, waren am vergangenen Sonnabend die Männer vom Aufsteiger aus der Landesklasse, der HBV Jena 90, zu Gast in der Arnstädter Jahn-Sporthalle. Der Start für die Frieß-Schützlinge in die neue Saison verlief ja alles andere als Optimal und so hatte man sich für diese Begegnung doch einiges vorgenommen.

Das erste Tor der Partie gelang zwar den Gästen aus der Universitätsstadt, dennoch konnten die Hausherren recht schnell nachziehen und in der fünften Spielminute mit 3:2 die Führung in dieser Partie übernehmen. In den folgenden Minuten konnte die Spielgemeinschaft mit schnellem und kombinationsreichen Angriffshandball überzeugen, was durch eine gut stehende Abwehr noch zusätzlich unterstützt wurde. Vor allem die aggressiv stehende Abwehr hinterließ bei den Gästen Wirkung, was sich besonders im Spielaufbau der Jenaer bemerkbar machte. Den Hausherren indes gelang im Angriff so einiges und man konnte sich Tor um Tor absetzen, was dem Angriffsspiel der SG sehr gut bekam. Selbst eine Auszeit der Jenaer konnte den Spielfluss der Hausherren nicht stoppen. Bis auf kleinere Fehler gab es am Spiel der SG in dieser Phase kaum etwas zu bemängeln. Besonders das in den letzten Spielen fehlende Selbstbewusstsein schien wieder in die Mannschaft zurückgekehrt zu sein.

Der Spielverlauf war für die Gastgeber bis zur 17. Minute mit einer 11:6 Führung mehr als nur in Ordnung, wenn die Mannschaft nur so weiter gespielt hätte. Was jedoch nun geschah, war unerklärlich für jeden der diese Partie beobachtete. Der gesamte bis dahin vorhandene Spielfluss löste sich in Wohlgefallen auf und in der Abwehr entstanden Lücken, welche die Gäste zum Torwerfen einluden und im Angriff wurde ohne Geduld gespielt, was zu überhasteten Abschlüssen ohne Erfolg führte. Die Gäste wurden immer mehr aufgebaut und übernahmen die Regie in diesem Spiel, was durch eine 11:13 Führung in der 24. Minute für diese Belohnt wurde.

Arnstadt/Plaue produzierte immer mehr Fehler und verlor dadurch gänzlich den roten Faden. Jena erspielte sich nun eine zwei Tore Führung welche man bis zum Pausenpfiff mit 13:15 behaupten konnte. Die SG erwischte nach der Pause den besseren Start und schaffte es innerhalb von drei Minuten zum 15:15 auszugleichen um dann selbst wieder die Führung zu Übernehmen (17:15, 36. Minute). Beide Mannschaften agierten in dieser Hälfte nahezu auf Augenhöhe, keiner der Kontrahenten konnte für sich deutliche Vorteile erspielen und leider waren es auf Seiten der SG immer wieder die individuellen Abwehrfehler, welche es den Gästen ermöglichten zum Torerfolg zu kommen. Trotz allem blieb die Führung im zweiten Durchgang in den Händen der Hausherren, die nun aber öfters, durch Zeitstrafen dezimiert, auf der Platte waren, was wiederum einen weiteren Führungsausbau verhinderte.

Mit viel Moral und Kampfgeist gelang es der Spielgemeinschaft jedoch zu Verhindern, dass die Jenaer die Überzahl zu mehr nutzen konnten. Einen großen Anteil daran hatten auch die Keeper der Gastgeber T. Thiel und der trotz Verletzung spielende R. Geyersbach. Beiden gelang es mit tollen Paraden ihre Mannschaft im Spiel zu halten. In der 52. Minute gelang allerdings doch der Ausgleich was nun wieder mehr Brisanz in diese Begegnung brachte. Beide Seiten schenkten sich nichts und das Publikum bekam nun eine hart umkämpfte Partie geboten. Die Hausherren leisteten sich jedoch immer wieder den einen oder anderen Fehler, was dazu beitrug, dass Jena 50 Sekunden vor Schluss der Treffer zur 23:24 Führung gelang. Die SG war nun im Zugzwang, wenn überhaupt noch ein Punkt aus dieser Partie mitgenommen werden sollte. Sven Heinzmann war es schließlich, der sich durchsetzen und den Ball zum 24:24 Ausgleich versenken konnte. Am Ende blieb nur die Punkteteilung wo es sich im weiteren Saisonverlauf herausstellen muss was dieser Punkt am Ende wert ist. Die folgenden Aufgaben für die SG Arnstadt/Plaue werden auf keinen Fall leichter und so muss noch einiges getan werden um einen Sieg einzufahren.

Arnstadt mit T. Thiel und R. Geyersbach im Tor, T. Merten(2), S. Schüler(1), P. Merten(3), F. Hoppe(6), N. Geyersbach(7), S. Heinzmann(1), P. Oleschnewitz, T. Frieß(4), D. Sommer-Schmidt, P. Hoppe
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« Antworten #3 am: 01.10.2008 - 13:32:28 »

Infoline Oppurg

Oppurgs Landesliga-Handballer mit Überraschungserfolg in Altenburg

SV Aufbau Altenburg - TSV 1898 Oppurg  33:35 (14:17)

Nach der leicht blamablen Vorstellung im letzten Heimspiel scheint sich das Team um Trainer Kriesche gefangen zu haben. Doch machte sich Oppurgs Erste erst einmal mit wenig Hoffnung auf zum Gegner nach Altenburg. Denn gegen die Skatstädter sah man zwar nie wirklich schlecht aus, hatte aber in der jüngeren Vergangenheit kaum ein Stich machen können.
Ganz anders am Samstagabend, als Oppurgs Männer im „Goldenen Pflug“ aufliefen und diesmal nicht nur Zugpferd Patrick Herzog gut aufgelegt und entschlossen schien. Wenn auch die ersten Minuten noch nicht alles gelang und schon hier der ein oder andere zu leichte Gegentreffer hingenommen werden musste, hatte sich das Team dann nach zehn Minuten auf den Gegner eingestellt und begann eigene ernste Angriffsbemühungen. Das Duo Escher-Herzog schaltete einen Gang hoch und setzte zum Zwischenspurt an. So wurde aus dem 7:4-Rückstand binnen Augenblicken eine 10:7-Führung. Auch insgesamt kam das Oppurger Angriffsspiel nun lockerer und schwungvoller daher, was gute Möglichkeiten einbrachte. Ein sich prima präsentierender Neuzugang Sebastian Menche hatte daran mit seiner agilen Spielweise und fünf Treffern keinen geringen Anteil. Zur Freude des Trainers sowie des kleinen, aber stimmungsvollen mitgereisten Anhangs wurden die Chancen auch konsequent genutzt. Hier trugen sich fast alle Oppurger Akteure in die Torschützenliste ein und demonstrierten, wer das vermeintlich bessere Team an diesem Tag sein wollte. So stand es zur Pause verdientermaßen 14:17 für die Gäste.
Altenburg schien auch nach dem Pausentee noch überrascht und beeindruckt ob des forschen Auftretens der Oppurger. Diese setzten nach und erreichten mit dem 15:21 eine noch höhere Führung. Die Überraschung in der Skatstadt schien plötzlich möglich, auch wenn man auf Seiten der Gäste noch auf eine richtige Drangphase der Gastgeber wartete. Bis dahin hatten diese eher mit unkonzentriertem Spiel und einer miserablen Torausbeute geglänzt und nur mittels einigen Knallern aus der zweiten Reihe aufhorchen lassen. Hinzu kam eine Oppurger Deckung, die deutlich verbessert auftrat, den Gegner schwere Würfe aufzwang und im sich prima ergänzenden Torhüterduo Prätor-Schrödel einen echten Rückhalt hatte. Denn nicht nur nach der 20:27-Gästeführung nahm Hektik und Eifer zu und die Randsachsen begannen mit der vermeintlichen Aufholjagd. Nach der zweiten roten Karte für die Oppurger schien das sogar wieder möglich. Doch gelang es immer wieder vorzulegen und auch in Unterzahl eine ausreichende Führung zu verteidigen. Selbst als fünf Minuten vor Schluss nur noch zwei Tore übrig waren, agierte man auch gegen die nun offene Deckung der Hausherren besonnen und erfolgreich.  Letztlich stand das 33:35 auf der Anzeige und Oppurgs Spieler konnten den ersten Auswärtssieg der Saison feiern.
Der TSV spielte mit:
A. Prätor und S. Schrödel (im Tor), C. Wunderlich (1 Tor), P. Herzog (14/davon 8*7m), F. Pechtl (1), J. Greiling (3), S. Menche (5), S. Kempe, J. May, P. Escher (6), E. Könitzer (2), P. Hellrung (3), T. Bergner.
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« Antworten #4 am: 01.10.2008 - 13:35:42 »

OTZ Jena 01.10.2008

Drei Sekunden fehlten zum Sieg
 
SG Arnstadt/Plaue - HBV Jena 90  24:24 (13:15)

24:24 unentschieden endete das Landesligaspiel der Männer zwischen der gastgebenden SG Arnstadt/Plaue und Neuling HBV Jena 90, der damit nach zwei Auswärtsspielen jetzt 3:1 Punkte auf seinem Konto hat. Die Führung wechselte ständig und zur Pause führte Jena noch 15:13. Beim Stand von 24:23 für den HBV Jena 90 gelang dem Gastgeber drei Sekunden vor Ultimo der Ausgleich zum 24:24-Endstand. Nach dem Erfolg über Oppurg war Jenas zweiter Auswärtssieg zum Greifen nahe.

Jena: Christian Eberhardt, Stefan Wetzel - Carl Hollweg (8 Tore), Mirko Lothspeich (3), Daniel Kempe (3), Falk Ullrich(2), Aleks Sippli (2), Robert Flämmich (2), Jörg Missale (1), Sven Fricke (1), Ingmar Wegner, Thomas Volkemer.
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« Antworten #5 am: 01.10.2008 - 13:37:34 »

Infoline Könitz/Saalfeld

Enttäuschende Offensive der SG Könitz/Saalfeld

Unnötige Niederlage in Großschwabhausen

SV Fortuna Großschwabhausen - SG Könitz/Saalfeld    21:19 (9:11)

Am Samstagabend musste die Landesligavertretung der SG Könitz/Saalfeld in Großschwabhausen antreten. Und das Spiel entpuppte sich schnell als die erwartet schwere Auswärtsaufgabe für die SG-Sieben. Besonders im Angriffsspiel taten sich die Gäste schwer. So dauerte es auch ganze sechs Spielminuten bis zum ersten SG-Treffer durch Martin Arnold zum 2:1. Die SG hatte die Angriffsversuche der Hausherren weitestgehend unter Kontrolle, hatte aber selbst große Probleme zum Torerfolg zu kommen. Bis zum 2:2 vergingen weitere drei Minuten. Die Hausherren verteidigten offensiv, was in Verbindung mit der Enge der Spielfläche seine Wirkung nicht verfehlte. Nach dem 3:2 für die Fortuna gelang es den Gästen zwei Tore in Folge zu erzielen und dadurch erstmals in Führung zu gehen. Die Deckung der Gäste arbeitete auch weiter vorbildlich und ließ den SV-Angreifern nur wenig Raum. Doch im Angriff wurde grundlos hektisch agiert und Unkonzentriertheiten sowie technische Fehler prägten das Bild. Allerdings konnten die Könitz/Saalfelder das Spiel aus der Abwehr heraus jetzt mehr kontrollieren und gingen mit 7:4 nach vorn. Bis zur Pause pegelte sich ein Abstand von zwei Toren in einem spannenden und kämpferischen Spiel ein, wobei sich beide Teams nicht gerade mit Ruhm bekleckerten.
Die zweite Hälfte begann mit zwei Toren der Gastgeber zum 11:11 und das Spiel war wieder komplett offen. Christian Wolfram brachte die SG kurz darauf wieder in Führung. Doch diese wehrte nicht lange, denn mit zwei weiteren Toren ging Großschwabhausen mit 13:12 in Front. Hatte man in der ersten Hälfte noch gedacht, das Angriffsspiel der SG könnte nicht schlechter werden, sah man sich jetzt eines besseren belehrt. Es war absolut der Wurm drin. Dank der guten Defensive und der ebenfalls recht harmlosen Angriffe der Gastgeber, wurde die Führung beim 13:14 zurückgeholt. Doch irgendwann mussten die Fehler im Vorwärtsgang in dieser Häufung bestraft werden und Fortuna führte 15:14. Nach zwischenzeitlichem Ausgleich gelangen den Gastgebern zwei Tore zum 17:15 und beim 19:16 lag die SG erstmals deutlicher im Hintertreffen. Obwohl noch ausreichend Zeit zur Verfügung stand, wurde jetzt auf Seiten der Gäste versucht mit der Brechstange und überhasteten Aktionen zum Erfolg zu kommen, was nur bedingt gelang und die Fortunen weiter in Führung ließ (20:17). Doch die Könitz/Saalfelder kämpften weiter, schafften den Anschluss zum 20:19 und hatten die Chance eine halbe Minute vor Ende aus aussichtsreicher Position den Ausgleich zu erzielen. Doch auch diese Möglichkeit wurde kläglich vergeben. Im Gegenzug entschieden die Gastgeber die Begegnung endgültig.

Matussek(TW), Lindig(TW), Arnold 9, Gittner 2, Volkmar 2, M.Dietzel 2, F.Dietzel 2, Wolfram 1, Schmidt 1, Starke, Beyer, Heerwagen, Steyer
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« Antworten #6 am: 01.10.2008 - 13:39:38 »

OTZ Stadtroda  01.10.2008

Verrücktes Spiel bringt keine Punkte - Hermsdorf II unterliegt mit 25:28

TSV Motor Gispersleben - SV Hermsdorf II 28:25 (14:13)

Was war das für eine verrückte Partie am Sonnabend. Hermsdorf II lag erst 1:5 hinten, dann mit 6:12, später noch mal 16:23. Dreimal konnte sich das Team von André Werrmann wieder heran kämpfen - erst mit 6:6, dann mit 13:14 und dann zu Beginn der Schlussphase mit 22:23.
Doch es reichte nicht zum erhofften Punktgewinn beim gut spielenden Aufsteiger aus Gispersleben. "Wir haben uns in diesen beiden Phasen, als wir auf Augenhöhe waren mit dem Gegner, zu viele einfache Fehler erlaubt. Schade, da war mehr drin gewesen", sagte Werrmann.

Bei Hermsdorf schlug - wie schon in der Vorwoche - in der Startphase das Verletzungspech zu: Der junge Henry Wendt - noch im A-Juniorenalter - musste mit Verdacht auf Schlüsselbeinbruch frühzeitig aus der Partie genommen werden. Einen Tag später kam die Entwarnung vom Sportfreund: Es ist nur eine Prellung und keine Fraktur.

Werrmann, der nach dem Abpfiff dem Schiri-Duo Jung/Jung eine fehlerfreie Leistung attestierte, sah eine formverbesserte Hermsdorfer Mannschaft - kein Vergleich zum blamablen Gastspiel in Altenburg.

SVH II: Hentschel - Bocek (5), Brüser, Jakob, Opel (8), C. Remme, H. Rudolph (1), Steinbach (2), Taubert (1), Wendt (1), Lüder, M. Varchmin (7).
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« Antworten #7 am: 01.10.2008 - 13:42:21 »

HP Großschwabhausen

Tabellenführer nieder gerungen

SV Fortuna Großschwabhausen - SG Könitz/Saalfeld  21:19 (9:11)

Mit dem Gegner des 3. Spieltages in der Landesliga Staffel 1 erwartet die Fortunen
eine ziemlich harte und erfolgsverwöhnte Saalfelder Mannschaft. Dieses Team um
Trainer Christian Wagner konnte in der noch sehr frischen Saison schon 4 Punkte
aus 2 Spielen auf ihr Konto packen, wobei sie am 2. Spieltag gegen den HSV Apolda
sehr deutlich als Sieger vom Platz gingen und unsere Fortunen nun genau gegen dieses
Team ihr erstes Saisonspiel knapp verloren. Auch nach dem 2. Spiel der Großschwabhäuser, welches sie gegen Arnstadt gewannen, war doch der Eindruck der Mannschaft
noch nicht überzeugend, um am 3. Ligatag zumindest mit den Saalfeldern mithalten zu können.
Das Spiel begann dann in den ersten Minuten sehr konzentriert. In der Abwehr standen
die Jungs super. Lautstark konnte man hören, was man sich für diese Begegnung vorgenommen hatte. Und dies spürten auch die Saalfelder, die doch etwas arrogant und siegessicher schienen. Beide Mannschaften leisteten sich aber im Angriff immer wieder technische Fehler und auch einige Fehlwürfe bis zur 13.Minute. Den einen oder anderen Ball versenkten die Fortunen durch schön heraus gespielte Abläufe und Spielzüge, schafften es aber dennoch nicht sich einen Vorsprung zu erarbeiten, obwohl dies sicher verdient gewesen wäre.

In der weiteren Spielzeit der ersten Hälfte, schien es dann im Angriff, als hätte man den Faden verloren. Dem Treffer zum 4:4 durch Martin Ehm in der 12.min folgte erst nach fast 7 Minuten ohne Tor wieder ein Treffer. Zu diesem Zeitpunkt lag Saalfeld bereits mit 2. Toren (5:7) in Führung und nur der Abwehrleistung aller ist es zu verdanken, das es nicht mehr waren.
Kämpften doch wirklich alle um jeden Ball, es gab kaum Lücken, die die Saalfelder nutzen konnten. Als es die erste Zeitstrafe für die Gegner gab, schafften es unsere Fortunen
leider nicht, den Rückstand zu verringern und so stand es nach 22 Minuten 6:9 für die Saalfelder. Diese agierten nach ihrer genommenen Auszeit ein Stück härter als zuvor. Dies spürte dann auch Sascha Heinemann in der 26.min, der zum Schrecken aller, einige Zeit am Boden blieb, nachdem ein Saalfelder Gegenspieler ihm im freien Wurf in den Wurfarm griff. Zu diesem Zeitpunkt lagen die Fortunen nach einem verwandeltem 7m trotzdem noch 8:10 zurück.
Am Ende der ersten Halbzeit verpasste man es leider, durch einen verworfenen 7m auf ein Tor anzuschließen und ging mit 9:11 in die Pause.
Diese musste den Fortunen sehr gut getan haben. Trotz das sie fast 1 1/2 Minuten der zweiten Halbzeit nur zu fünft auf der Platte standen, gab es kein Tor für die Saalfelder. Das Spiel wurde nun noch härter als zu Anfang, allen sah man an das sie kämpften.
In der 47.min schafften die Fortunen endlich den Ausgleich zum 15:15 durch Robert Neumann. Jedes Tor wurde nun noch mehr durch das mittlerweile lautstarke Publikum gefeiert, was sicher auch den Spielern half. Es ist aber auch zu erwähnen, dass Torhüter Jens Schröder immer wieder Saalfelder Würfe entschärfte. Diese reagierten dann zum Ende nur noch mehr „aggressiv“ und flogen reihenweise mit 2 Minuten Strafen vom Platz.
Zwischenzeitlich lief dann nicht mehr viel bei den Saalfeldern, selbst der sichere 7-m-Schütze setzte 2 Bälle deutlich über das Fortunen-Tor.
Die letzten Minuten der Begegnung gingen jedem nur noch durch und durch. Kaum einen Zuschauer hielt es jetzt noch. Beim Stand von 20:18 nahm Co-Trainer Mark Wichmann noch
einmal eine Auszeit, der dann leider eine Zeitstrafe folgte. Die Saalfelder konnten dies zwar nutzen um auf ein Tor zu verkürzen, leisteten sich dann aber selbst wegen Meckerns 2min. Mit einem absoluten Bilderbuchtor vom Linksaußen Heiko Thümmel entschied sich dann diese überaus spannende und mitreißende Partie zu Gunsten der Fortunen. Beim Stand von 21:19 hielt Torhüter Jens Schröder noch einen Konter des Saalfelder Angreifers und der Freude ließ man nun freien Lauf.
Aus dieser Begegnung geht Fortuna als verdienter Sieger heraus, hat man doch mit einer sehr starken Mannschaftsleistung das bessere Spiel gemacht, auch ohne einen kompletten Kader.

Fortuna spielte mit:
Tor:  J. Schröder, Ch. Raab
Feld: J. Heinemann 1, S. Heinemann 6/2, R. Neumann 4, M. Ehm 3/1, N. Resimius 5, H. Thümmel 2, Ch. Schmidt, J. Winter, Benjamin Kasch, Sebastian Kasch.
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