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renault367
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« am: 29.09.2008 - 09:19:38 » |
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27.09.2008 18:00 TSG Ruhla - 1. SSV Saalfeld 92 [Sporthalle Ruhla]
27.09.2008 19:00 HSV Weimar - SV Aufbau Altenburg [Asbach Sporthalle Weimar]
27.09.2008 16:30 Sonneberger HV - HSG Nordhausen [Sporthalle Berufsbildendes Zentrum Sonneberg]
27.09.2008 17:00 TSV Motor Gispersleben - HBV Jena 90 [Sporthalle Bukarester Straße Erfurt]
27.09.2008 17:30 SV Hermsdorf - HSV Apolda 1990 [Werner Seelenbinder Sporthalle Hermsdorf]
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« Antworten #1 am: 29.09.2008 - 09:21:45 » |
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TLZ Jena 28.09.08
TSV Motor Gispersleben - HBV Jena 90 22:26 (9:10)
Die Siege wurden gerecht verteilt
Zweimal Frauen-Handball TSV Motor Gispersleben kontra HBV Jena 90 am Samstag und jeder Vergleich sicherte sich dabei einen Sieg. Im Oberligavergleich verließ das Jenaer Team mit 26:22 (10:9) als Sieger die Halle. Dabei hatte Gispersleben 5:1 und 8:5 geführt. Nach 9:9 übernahm Jena die Führung mit 10:9 bei Halbzeit und 16:14 danach. Doch die Gastgeberinnen glichen bei 16:16 wieder aus, ehe der HBV Jena 90 über ein 20:16 und 25:18 endgültig enteilte. Ohne Torjägerin Cornelia Dressler spielte Jena mit Jeanette Weigelt und Liesa Fuhrmann im Tor sowie Claudia Sprengler (7 Tore), Marie Göpfert (5), Stefanie Klaus (4), Anja Bülow (3), Claudia Gresch (3), Claudia Schmidt (3), Sandra Oswald (1), Elisabeth Müller (1), Katja Fritzsche und Frances Petrow.
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« Letzte Änderung: 29.09.2008 - 21:08:12 von Marco »
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renault367
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« Antworten #2 am: 29.09.2008 - 09:26:32 » |
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TLZ Weimar 28.09.08
Mit großem Kampf das Spiel noch gedreht
HSV Weimar - SV Aufbau Altenburg 23:22 (7:11)
Die Weimarer Oberliga-Handballerinnen haben am Samstagabend ihre ersten Punkte der Saison eingefahren. Das Team von Trainer Michael Metzler schlug den SV Altenburg mit 23:22. Dabei sah es lange Zeit nicht nach einem Heimsieg des HSV aus. Die Hausherrinnen begannen nervös, leisteten sich im Angriff zu viele Abspielfehler und agierten in der Verteidigung oft ohne die nötige Entschlossenheit. 4:10 nach knapp 20 Minuten, Coach Metzler reagierte mit einer Auszeit. Bis zur Pause kamen die Weimarerinnen zwar noch auf 7:11 heran, konnte ihre Unsicherheit aber nicht ablegen, was sich vor allem in einer unterirdischen Passqualität widerspiegelte. Die fällige Standpauke zur Halbzeit schien dann aber zu wirken. Der HSV kam mit mächtig Dampf aus der Kabine, holte Tor um Tor auf und hatte knapp siebeneinhalb Minuten nach Wiederanpfiff den Ausgleich zum Greifen nahe (11:12). Doch plötzlich ging wieder nichts, in den entscheidenden Momenten wirkten die Weimarerinnen erneut hektisch und überhastet. Statt Ausgleich immer wieder zwei Tore Rückstand. Doch der HSV kämpfte, bekam die guten Altenburger Rückraumspielerinnen immer besser in den Griff und biss sich im Angriff durch. Zweieinhalb Minuten vor dem Ende dann die Führung zum 23:22, den die Weimarer Damen - trotz erneuter Unkonzentriertheiten im Angriff - nicht mehr abgaben. Ein sichtlich erleichterter Michael Metzler hatte viel Lob für seine Spielerinnen übrig: "Das Team hat hier ein riesen Ding abgeliefert. In der ersten Hälfte waren wir einfach zu ängstlich und zu verkrampft. Aber die Mannschaft hat trotz sechs Toren Rückstand nicht den Kopf in den Sand gesteckt und ist über tollen Kampf zurück ins Spiel gekommen."
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« Letzte Änderung: 29.09.2008 - 21:11:33 von Marco »
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renault367
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« Antworten #3 am: 29.09.2008 - 09:29:14 » |
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TA Apolda 28.09.08
SV Hermsorf - HSV 1990 Apolda 28:12 (14:9)
Einen rabenschwarzen Tag erwischte Nachbar HSV Apolda: Der amtierende Meister ging beim SV Hermsdorf mit 12:28 unter und erzielte in der zweiten Halbzeit ganze drei Tore. Kein Tempo, keine Bewegung im Spiel - diese Leistung blieb ein Rätsel für Betreuerin Birgitte Glaser wie auch die Spielerinnen selbst.
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« Letzte Änderung: 29.09.2008 - 10:27:04 von Marco »
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renault367
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« Antworten #4 am: 29.09.2008 - 09:33:19 » |
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HP Altenburg
HSV Weimar - SV Aufbau Altenburg 23:22 (7:11)
Aufbau Frauen mit enttäuschender Niederlage
Die erste Frauenmannschaft des SV Aufbau Altenburg hat im dritten Saisonspiel die erste Niederlage kassiert. Mit einer am Ende enttäuschenden Mannschaftsleistung haben die Oberliga-Damen, trotz der stetigen Möglichkeit einen Doppelpunktgewinn zu landen, den Sieg durch leichtfertige Fehler hergegeben. Zu Beginn der Partie wirkte Aufbau sehr konzentriert. Nach der ersten Abtastphase setzte sich das Team von Trainer Zita verdient und vor allem durch die gute Abwehrarbeit über die Stationen 1:3 und 2:5 zum 3:9 ab. Wer dieses Ergebnis nun einem Unbeteiligten übermittelte, hätte wohl hohe Anerkennung für eine gute Leistung erhalten, aber leider war das Gegenteil der Fall. Aufbau profitierte von der Wurfschwäche der Gastgeber, die lediglich über die Außenpositionen zum Erfolg kamen und agierte im Angriff eher schlecht als recht. Von mindestens 25 Chancen brachten die Altenburger bis zum Pausenpfiff lediglich elf Treffer unter. Ein erschreckendes Ergebnis, das dennoch die Halbzeitführung bedeutete. Nach der Halbzeit folgte das gewohnte Aufbaubild aus den letzten Saisons: Die Skatstädter wirkten völlig ideenlos im Angriffsspiel, nutzen hundertprozentige Chancen nicht und ließen im Abwehrverband vor allen den Außen zu viel Platz. Glücklicherweise hatten die Gastgeber auch nicht wirklich viel entgegenzusetzen, sodass sich das Spiel nun ständig auf Messer ‘s Schneide austrug. Aufbau schaffte durch Einzelaktionen noch einmal die zwei Tore Führung, doch am Ende waren es die Weimarer die mehr für den Sieg kämpften, aggressiver und konzentrierter agierten und am Ende die ersten beiden Pluspunkte feiern konnten. Ganz im Gegensatz zu den sichtlich enttäuschten Altenburger, auf die in den nächsten vier spielfreien Wochen jede Menge Training wartet.
Aufbau spielte mit: Wodrich, Fischer, Diener (1 Tore), Arnold (1), Weidauer (3), Künzel, Winkler, Voigt (8), Dietrich, Kirmse (1), Rudolph (3), Rexin, Teichert (5)
Annekathrin Rudolph
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« Letzte Änderung: 02.10.2008 - 20:24:18 von Marco »
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gunnar1m
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Beiträge: 19
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« Antworten #5 am: 29.09.2008 - 11:52:32 » |
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TA Eisenach 29.09.2008
TSG Ruhla - 1. SSV Saalfeld 92 24:22 (12:13)
Großes Aufatmen in Ruhla
Erst mit dem Schlusspfiff stellte Carolyn Mischke mit ihrem einzigen Treffer den schwer erkämpften 24:22-Sieg her. Die Ruhlaer Frauen strapazierten die Nerven der Fans über alle Maßen.Nach der schnellen 1:0-Führung nach 12 Sekunden durch Sabrina Lochner und den Treffern von Christin Erbe und erneut Lochner, hieß es 3:1 (4.). Ruhla tat sich dennoch in der Folgezeit bis zum Halbzeitpfiff schwer. Zu viele hektische Aktionen und leichte Fehler prägten das Spiel der Gastgeberinnen. Hier merkte man das Fehlen von Spielmacherin Susanne Möller (erkrankt) besonders.
Die flinken und sehr kombinationssicheren Saalfelderinnen blieben unbeeindruckt und entpuppten sich viel stärker als erwartet. Nach dem 3:3 (5.) wurden die Koburger-Schützlinge immer unsicherer und gerieten mit 4:5 und 5:6 (14.) in Rückstand. Mit einfachen Körpertäuschungen setzte sich Saalfelds Linksaußen Julia Fröhlich (6 Treffer) durch und traf fünf Mal. Aber auch aus der Fernwurfzone und vom Kreis ließen die Bergstädterinnen viele Wurfmöglichkeiten zu. Mehr als ein 2-Tore-Vorsprung, zuletzt beim 11:9 (26.), konnte sich Ruhla nicht erarbeiten. Licht und Schatten hatten bei der TSG oft gewechselt und prägten auch die Schlussphase der ersten Halbzeit. 15 Sekunden vor dem Pausenpfiff vertändelte Antje Gebhardt im Vorwärtsgang den Ball, und statt der möglichen Führung nutzte Saalfeld eine Konterattacke zum 12:13.
Nach dem Wechsel sah es zunächst düster aus für Ruhla. Der TSG-Angriff wirkte stark verunsichert und brauchte bis zu 36. Minute, um den ersten Treffer nach der Pause zu erzielen. Saalfeld war inzwischen auf 15:12 enteilt. Mit einem Zwischenspurt schafften die Bergstädterinnen den 16:16-Gleichstand (40.). Doch Ruhe zog nicht in die Ruhlaer Aktionen ein. Auch nach dem 17:16 von Romy Göpfert (41.) agierten die Gastgeberinnen weiter überhastet und nervös.
Zweimal schaffte Saalfeld noch einen Vorsprung (19:18/45.). Drei Treffer in Folge von Lochner (2) und Nadine Arndt, beide Außen waren dieses Mal überzeugend, zum 21:19 (47.) gaben Hoffnung auf den Sieg. Ein größerer Vorsprung wurde aber durch leichte Ballverluste weiter verpasst. Gute Nerven waren in den letzten zehn Minuten gefragt. Lochner hatte mit ihrem siebenten Tor das 22:20 erzielt (50.). Göpfert musste auf die Strafbank, der Kontrahent verkürzte prompt zum 22:21. Aber auch Saalfeld war zum Glück nicht frei von Fehlern und war nur noch einmal erfolgreich (23:22/59.). Als Ruhla dreißig Sekunden vor Ultimo wieder im Vorwärtsgang patzte, rettete die erneut überzeugende Torhüterin Martina Zdeb den Sieg und Carolyn Mischke traf zum Endstand.
TSG Ruhla: Zdeb/Karn; Antje Gebhardt (3), Göpfert (3), Lochner (7), Arndt (5), Mischke (1), Erbe (4/3), Müller, Brenner (1).
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« Letzte Änderung: 30.09.2008 - 22:59:54 von Marco »
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gunnar1m
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Beiträge: 19
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« Antworten #6 am: 30.09.2008 - 15:43:48 » |
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TA Nordhausen 30.09.2008
Sonneberger HV - HSG Nordhausen 37:35 (17:15)
Die vermeintlich leichtesten Spiele sind mitunter die schwersten. Die Unterschätzung des Gegners steckt im Hinterkopf, man ist nicht so konzentriert wie nötig. Diese nicht neue Erkenntnis musste auch Oberliga-Spitzenreiter HSG Nordhausen beim Tabellenletzten in Sonneberg machen. Mit 35:37 fiel man bei dem noch sieglosen Aufsteiger gehörig auf die Nase und verlor die Tabellenführung.
Es kam an diesem für die HSG-Damen schwarzen Sonnabend in Sonneberg viel Negatives zusammen. Da signalisierte Torhüterin Nancy Brodhuhn bei der Abfahrt nur bedingten Einsatz. Eine schmerzhafte Fußverletzung plagte sie. Für schnellen Ersatz aus der Zweiten war es aber zu spät. Nancy Brodhuhn versuchte dann ihr Möglichstes. Das war aber leider nicht viel. Eine über weite Strecken desolate Abwehrleistung ihrer Vorderleute machte es ihr zusätzlich schwer. Die Sonnebergerinnen trafen fast nach Belieben, ob vom Kreis oder aus dem Rückraum. Dazu kam wie schon im Spiel gegen Weimar eine Vielzahl von Fehlern im Angriff mit vielen vergebenen Torwürfen.
Nach ausgeglichenem Auftakt (5:5) erkannten die Gastgeberinnen bald die Nordhäuser Schwachstellen. Konsequent wurde auf Lücke gestoßen und so immer wieder freie Wurfposition erlangt. Bis auf 14:8 enteilten die Gastgeberinnen. Eine Auszeit bewirkte Besserung. Die Nordhäuserinnen kämpften sich zurück, fanden beim 15:16 Anschluss, hatten sogar noch die Ausgleichschance. Doch der Pfosten rettete für Sonneberg, das im Gegenzug zum 17:15-Pausenstand traf.
In der zweiten Halbzeit ging es dann bis zum 24:24 hin und her. Dann endlich schien die HSG das Spiel in den Griff zu bekommen. Erstmals gelang eine eigene Führung, und beim 26:24 hatte man mehrere Chancen, sich weiter abzusetzen. Durch ungenaue Zuspiele oder unkonzentrierte Würfe brachte man sich aber selber wieder vom Weg ab.
Sonneberg kam beim 29:29 wieder zum Ausgleich, zog beim 34:33 vier Minuten vor dem Ende erneut in Führung. Und wie in Halbzeit eins hatte die HSG kurz vor der Schlusssirene den Ausgleichstreffer auf der Hand. Und wieder wurde in freier Position vergeben. Im Gegenzug sorgte der Sonneberger Treffer zum 37:35 für die endgültige Entscheidung.
HSG Nordhausen: Brodhuhn - Grob (1), Mohrig (9), Makarinus, Weinrich, Böttcher (4), Richter, Klodt, Kwella (10), Basse (11).
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« Letzte Änderung: 30.09.2008 - 22:54:48 von Marco »
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Marco
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« Antworten #7 am: 30.09.2008 - 23:01:58 » |
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OTZ Saalfeld 01.10.2008
SSV-Frauen so nah wie noch nie am Sieg im Ruhla Bestes Saisonspiel
TSG Ruhla - 1.SSV Saalfeld 24:22 (12:13)
Auch im dritten Saisonspiel gab es keine Punkte für die SSV-Damen. Aber in der engen Halle in Ruhla konnte die Mannschaft in den letzten Jahren nie punkten. Diesmal waren sie aber nahe dran. Nach dem schnellen 0:2 kamen die Saalfelderinnen zum 3:3-Ausgleich und konnten nach acht Minuten erstmals mit 5:4 in Führung gehen. Zwei Strafzeiten überstanden sie dann schadlos, gerieten aber nach 20 Spielminuten mit 6:8 wieder in Rückstand. Doch die Mannschaft kämpfte sich wieder heran. Eine Minute vor dem Halbzeitpfiff konnte sie mit zwei Toren in Folge mit 13:12 in Führung gehen.
Auch die zweite Halbzeit blieb spannend. Zunächst konnten die SSV-Damen eine Strafzeit der Gastgeber nutzen und mit 15:12 in Führung gehen. Eine Überraschung lag in der Luft. Aber postwendend kam der kurze Einbruch, als im Angriff nichts mehr lief. Ruhla nutzte dies und kam, als der 1. SSV erneut in Unterzahl spielte, wieder mit 16:17 in Front. Erneut konnten die Saalfelderinnen gegenhalten und mit zwei Toren in Folge mit dem 18:17 selbst wieder die Führung erkämpfen. Nach dem 19:18 konnte der Gastgeber drei Toren in Folge erzielen und die Führung wechselte erneut. Die letzten zehn Spielminuten blieben nach dem 20:22 recht torarm. Beide Mannschaften konnten einige Chancen nicht nutzen.
Es blieb bis in die letzten Sekunden spannend. Die SSV-Damen erzielten in der vorletzten Minute den Anschlusstreffer zum 22:23 und wehrten den nachfolgenden Ruhlaer Angriff ab. Die letzte Chance zum Ausgleich aber konnte nicht genutzt werden, sodass Ruhla im Gegenzug mit dem Schlusspfiff den Sieg sicherstellte.
Die SSV-Damen wurden für ihre couragierte Leistung nicht belohnt. In ihren besten Saisonspiel stimmte eigentlich alles: gute Abwehr, geordneter Spielaufbau und Selbstvertrauen im Angriff und vorbildlicher Kampf bis zur letzten Minute. Herausragende Spielerinnen waren Julia Fröhlich und Juliane Walther, die auf ihrer Angriffsseite zusammen elf Treffer erzielen konnten.
SSV: Gentzsch, Geske - Fröhlich (7), Walther (4), Pleyer (4/2), Miemel (2), Grosse (2/1), Ulke (2/1), Kurzhauer (1), Pino, Bogdan, Kersten
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Marco
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« Antworten #8 am: 01.10.2008 - 13:59:08 » |
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OTZ Stadtroda 01.10.2008
Meister entzaubert Apolda geht 12:28 unter - Trainer Olbrich lobt Sybille Weyda
SV Hermsdorf - HSV Apolda 1990 28:12 (14:9)
Eine fast fehlerfreie Leistung lieferten die Hermsdorfer Handballerinnen am Sonnabend ab. Der Gegner war kein Geringerer als der amtierende Meister aus Apolda. Mit 28:12 - also mit 16 Toren Unterschied - schickten die Hermsdorfer den Favoriten wieder nach Hause. SVH-Trainer Frank Olbrich ließ sich trotz aller Schulterklopfer nicht aus der Reserve locken. "Es war ein guter Tag. Die Frauen haben gut gespielt. Wir können uns freuen , sagte Olbrich. Durch den dritten Sieg in Folge belegen die SVH-Frauen den Sonnenplatz in der Oberliga, weil die Liga-Konkurrenz komplett patzte.
Beim 8:4 nach zwölf Minuten durch Linksaußen Isabelle Heusinger von Waldegge durfte man sich das erste Mal die Augen reiben. Hermsdorf hielt den Vorsprung: Fünf Minuten vor der Halbzeitsirene schloss Rechtsaußen Jana Kastner einen Konter sogar zum 13:8 ab.
Die zweite Halbzeit werden vor allem die Gäste aus Apolda nicht so schnell vergessen. Sie erzielten in den zweiten 30 Minuten nur drei Törchen. Ganz anders traten die Hermsdorferinnen auf. In der Abwehr wurde prima gearbeitet, es gab kaum Lücken für den HSV. War eine Gästespielerin mal durch, machte sich Torfrau Maria Pfüller ganz groß und kaufte reihenweise die Bälle ab. Zwischen der 31. und 41. Minute schossen die HSV-Frauen nur "Fahrkarten". Spätestens mit dem verdeckten Wurf von Susann Weyda zum 21:11 (46.) war die Überraschung perfekt. Die restliche Spielzeit wurde zum Schaulaufen. Da bat der Trainer die gerade gefoulte Sandy Löffler an den Siebenmeterpunkt - sie verwandelte genauso sicher wie wenig später Nora Olbrich. Erster Gratulant war Bernd Hellfritzsch. "Glückwunsch, Frank! Man hat bei deiner Mannschaft von der ersten bis zur letzten Minute einen roten Faden gesehen. Da war Struktur drin, da war eine Taktik erkennbar , sagte der Handball-Experte zu seinem Kumpel. Ein Extra-Lob bekam Sybille Weyda von ihrem Trainer ab. Olbrich sagte: "Sybille hat auf der Mitte gut gearbeitet. Von der Rolle eines Titelfavoriten wollte der Trainer nichts wissen. "Das sind alles sehr junge Mädchen, das kann nächste Woche schon wieder ganz anders aussehen.
SVH: Mehlhose, M. Pfüller - Heusinger von Waldegge (4), Kastner (4), Susann Weyda (11), Sybille Weyda, N. Olbrich (2), Schubert, Löffler (1), A. Pfüller, Gampe (6).
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« Letzte Änderung: 02.10.2008 - 20:23:41 von Marco »
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gunnar1m
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Beiträge: 19
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« Antworten #9 am: 02.10.2008 - 11:48:31 » |
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HP Sonneberg
Tabellenführer bezwungen
Sonneberger HV - HSG Nordhausen 37:35 (17:15)
Als am späten Nachmittag des vergangenen Samstags die Sirene der Anzeige ertönte, durften Sonnebergs Handballdamen den ersten Saisonsieg in der diesjährigen Oberligaspielserie bejubeln – das dies natürlich ausgerechnet gegen den aktuellen Tabellenführer aus Nordhausen gelang, war um so schöner. Nach den beiden deutlichen Auftaktniederlagen gegen Hermsdorf und Apolda sollte es im zweiten Heimspiel endlich mit dem ersten Punktgewinn klappen und dementsprechend bereitete Trainer Bernd Knortz seine Damen auch vor.
Das Spiel begann allerdings nicht nach dem Geschmack der Spielzeugstädterinnen, denn nach der schnellen 1:0-Führung waren die Gäste am Drücker und gingen ihrerseits mit 3:1 in Front. Doch schon hier stellten Sonnebergs Damen ihren Kampfgeist unter Beweis und spielten bis zur Chance, die sich dann auch mehrfach bot. (8:6, 13. Minute) In der Folgezeit waren es ebenfalls die Gastgeberinnen, die das Spiel kontrollierten. In der 24. Spielminute konnte man auf 15:10 erhöhen. Doch durch einige Nachlässigkeiten gelang es den routinierten Gästen auf 17:15 mit dem Pausenpfiff zu verkürzen.
Nach dem Wechsel konnten die Sonnebergerinnen ihre Führung noch bis in die 36. Minute behaupten, doch anschließend entwickelte sich ein wahrer Handballkrimi, denn vom 24:24 bis zum 33:33 in 57. Spielminute wogten die Szenarien hin und her. Doch dann gelang es den Gastgeberinnen eine zwei Tore Führung heraus zu werfen. Diese gaben sie dann auch bis zum Schlusspfiff nicht mehr ab und so konnten sie am Ende einen hoch verdienten 37:35 Erfolg feiern.
Für das Team von Trainer Bernd Knortz steht das nächste Punktspiel erst wieder am 01. November an und so bleibt zu hoffen, das der arg dezimierte Kader bis dahin vielleicht wieder etwas aufgestockt werden kann. Sonnebergs Handballdamen bewiesen sich am letzten Samstag allerdings, dass man auch mit lediglich acht Feldspielerinnen und dem richtigen Einsatz und Kampfgeist in der Oberliga bestehen kann.
Sonneberg: Mahr; Lützelberger (5), Albrecht (7/3), Thomae (4/1), Köhler (8/2), Heiger (1), Zech (1), Otto (1), Müller (7)
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« Letzte Änderung: 02.10.2008 - 20:22:17 von Marco »
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Marco
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« Antworten #10 am: 02.10.2008 - 20:21:06 » |
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HP Gispersleben
Spiel verschenkt
TSV Motor Gispersleben - HBV Jena 90 22:26 (9:10)
Mit einem Rückfall in alte Zeiten versenkten sich die Gispifrauen am Sonnabend gegen den HBV Jena praktisch selbst.
Dabei fing das Spiel verheißungsvoll an, zeigte sich die Heimmannschaft von der unglücklichen Niederlage in Hermsdorf gut erholt. Ohne die ansonsten benötigte Eingewöhnungsphase begann der Motor zu laufen. Über eine gut stehende Abwehr wurden die Angriffe auf das Gästegehäuse gefahren. Insbesondere die Rückraumachse um Hergt, Grimmig, Kaps und Lücke konnte den erforderlichen Druck auf die Gästedeckung aufbauen. Doch eins wurde hier schon deutlich, viel zu fahrlässig wurde mit den Chancen umgegangen. Insgesamt sechs sogenannte Hundertprozentige wurden zum Teil kläglich vergeben. Bis zur zwanzigsten Minute konnte trotzdem ein 8:5 Vorsprung rausgearbeitet werden. Dann kam es wohl zum Knackpunkt im Spiel, in der 22 Minute musste Denker und Lenkerin Claudia Hergt mit der zweiten Zwei Minutenstrafe vom Feld. Das Angriffsspiel der Motorsieben kam daraufhin fast vollständig zum erliegen, nur ein Tor wollte in den letzten zehn Minuten noch gelingen und so ging es folgerichtig mit einem Tor Rückstand (9:10) zur Halbzeit.
Mit Beginn der zweiten Halbzeit konnte dann sofort der Ausgleich geschafft werden. Aber trotz klarster Chancen gelang es nicht einmal in Führung zu gehen. Bis zum 16:16 konnte immer wieder der Ausgleich hergestellt werden. Aber nun begann auch die Deckung löchrig zu werden, insbesondere auf den beiden Außenpositionen fand man überhaupt keine Einstellung zum Gegner. Da auch die Torhüter kaum eine Hand an den Ball brachten, schlug es nun fast im Minutentakt im Gehäuse der Motorsieben ein. Da auch weiterhin mit den eigenen Chancen fahrlässig umgegangen wurde, setzte sich Jena auf 24:18 ab. Insbesondere auf den Außenpositionen fanden keine platzierten Torwürfe statt, hier kann man von einem Totalausfall sowohl in der Defensive wie in der Offensive sprechen. Durch die von Trainer Stange nun vorgenommenen Umstellungen in der Deckung waren noch einmal Ballgewinne zu verzeichnen. Leider fehlte aber der letzte Wille um das Spiel noch zu drehen und so plätscherte das Spiel bis zum 22:26 Endstand dahin.
Die Kommentare einiger Zuschauer „Ihr wolltet wohl nicht gewinnen“ sollten für die gesamte Mannschaft ein Denkanstoß sein.
Trainer Frank Stange: So eine Leistung in einem Heimspiel dafür kann ich mich nur bei den Zuschauer entschuldigen. Anspruch und Realität klaffen bei einigen Meilenweit auseinander. Wen wir nicht schnell die Kurve bekommen spielen wir gegen den Abstieg.
Claudia Hergt: Zwanzig Minuten spielen wir gut und dann werfen wir alles über Bord. Die zweite Halbzeit haben wir uns ohne Kampf einfach ergeben.
L.Ihle(TW), K.Görner(TW), H.Müller(TW); S.Keller(1), S.Nonne, J.Holick(1), C.Hergt(6), N.Braun, S.Kaps(6), T.Fuhrmann, F.Lücke(5), C.Schulze(1), S.Grimmig(3).
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