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Thüringer Handball-Verband
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Autor Thema: 1. Runde  (Gelesen 1022 mal)
Marco
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« am: 07.10.2008 - 00:45:37 »

ThSV Eisenach III - Nordhäuser SV
[kampflos für Nordhausen, da Eisenach III keine Mannschaft mehr meldete]

05.10.2008  16:00
SV Hermsdorf III - Thüringer HC
[Werner Seelenbinder Sporthalle Hermsdorf]

10.10.2008  19:30
HSG Suhl - HV Ilmenau 55
[Sporthalle Wolfsgrube Suhl]

11.10.2008  15:30
HSG Werratal 05 III - Nordhäuser SV II
[Sportzentrum Breitungen]

11.10.2008  16:00
VfB TM Mühlhausen 09 II - ESV Lok Meiningen
[Sporthalle Damaschkestraße Mühlhausen]

11.10.2008  16:00
SV Wartburgstadt Eisenach - SG Schnellmannshausen
[Jahnhalle Eisenach]

11.10.2008  17:00
WSV 1907 Neuhaus - HSV Sömmerda 05
[Guts-Muths-Sporthalle Neuhaus]

11.10.2008  17:00
TSV Motor Gispersleben - SV Aufbau Altenburg
[Sporthalle Bukarester Straße Erfurt]

11.10.2008  17:30
HSG Werratal 05 II - VfB TM Mühlhausen 09
[Sportzentrum Breitungen]

11.10.2008  17:45
HV 90 Artern - SV BW 1893 Goldbach/Hochheim
[Sporthalle Am Königstuhl Artern]

11.10.2008  18:00
FSV Eintracht Eisenach - Ernestiner SV Gotha II
[Jahnhalle Eisenach]

12.10.2008  13:00
HBV Jena 90 II - TSV 1898 Oppurg
[Werner Seelenbinder Sporthalle Jena-Lobeda]

12.10.2008  14:00
HSC Erfurt III - SG Arnstadt/Plaue
[Sporthalle Sportgymnasium Erfurt]

12.10.2008  15:00
SV Haineck Nazza - SV 05 Friedrichroda
[Normansteinhalle Treffurt]

12.10.2008  16:00
TSV Zella-Mehlis - HSV Apolda 1990 II
[Sporthalle Schillerschule Zella-Mehlis]

12.10.2008  16:00
HSG Werratal 05 - SV Petkus Wutha-Farnroda
[Sportzentrum Breitungen]

12.10.2008  16:00
Post SV Gera II - SV Fortuna Großschwabhausen
[Panndorfhalle Gera]
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« Antworten #1 am: 07.10.2008 - 00:47:36 »

OTZ Stadtroda  07.10.2008

Das Machbare am Ende herausgeholt - Favorit THC schaltet und waltet

SV Hermsdorf III - Thüringer HC 26:34 (11:16)

Hermsdorf III startete sicher, machte vorn Druck und ging in Führung. Mangelnde Chancenverwertung führte dazu, dass der Gegner nicht nur aufholte, sondern schnell vorn lag. Der Spielfaden riss kurzzeitig, als sich Hermsdorfs Raik Zerrenner verletzte - ihm wünscht das Team schnelle Genesung.
Bis zur Halbzeit konnte sich der Oberligist aus Erfurt dank schnellen Umschaltens von Abwehr auf Angriff bis auf 16:11 absetzen. Auch nach dem Seitenwechsel legte der SVH III jeweils nach. Einem Gästetor folgte ein Tor der Holzländer. Ab der 40. Minute hagelte es mehrere Zeitstrafen für Hermsdorf, der THC konnte sich somit frei entfalten. Dennoch kämpfte Verbandsligist Hermsdorf III aufopferungsvoll, stand gut in der Abwehr und überzeugte spielerisch.

"Auf dieser Leistung können wir für die weitere Saison aufbauen , bestätigt Coach Lutz Dennhardt.

SVH III: Ihl, Reis (1), D. Dennhardt, Schwab (7), Stark (3), Schätzchen (1), Kämnitz (2), Sidortschuk (5/2), Gerhardt, Berger, Zerrenner (1), P. Dennhardt (6/2), Steinhoff, Jecke.
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« Antworten #2 am: 07.10.2008 - 11:32:07 »

HP Thüringer HC

Zweite Runde erreicht

SV Hermsdorf III - Thüringer HC  26:34 (11:16)

Die Bilder des bisherigen Saisonverlaufs gleichen sich. Die Männer des Thüringer HC brauchen in der Auftaktphase des Spiels sehr lange, um den Spielfaden zu finden. So auch bei der Pokalpartie in Hermsdorf. Ehe die Spieler um den wiedergenesenen Marcus Tunger sich versahen, führten die spiel- und kampfstarken Oldies um den umsichtig Regie führenden Sidortschuk 2:0.

Das Spiel war geprägt von immer wieder auftretenden leichten Ballverlusten der Kurstädter, die nach zwölf Minuten mehr Sicherheit erlangten und erstmals mit 7:6 in Führung gingen. In dieser Phase war vor allem Christian Kley über die rechte Seite erfolgreich. Hermsdorf zeigte sich vor allem bei Übergängen von den Außenpositionen anfällig. Da sie kompromisslos die sich bietenden Torgelegenheiten durch regelwidrige Aktionen unterbanden, nutzte Philipp Kley in gewohnt sicherer Manier die fälligen Strafwürfe. Eine kurze Tempoverschärfung vor der Halbzeit reichte zum Fünf-Torepolster.

In der zweiten Halbzeit kontrollierte der Thüringer HC das Spielgeschehen ohne sich aber weiter abzusetzen. Vielmehr nutzte er diese Phase, um einige Umstellungen zu testen, so z.B. mit Manuel Binternagel im Deckungszentrum und rechten Rückraum.
Hermsdorf agierte in der Abwehr deutlich ruppiger und spielte dadurch mehrfach in Unterzahl. Diese Gelegenheiten nutzte der Thüringer HC nun konsequenter durch Gegenstöße. Am Ende ein mit 34:26 deutlicher Sieg, der auch in dieser Höhe verdient war.

Thüringer HC: Andreas Heyl, Thomas Freytag; Philipp Kley (9/7), Christian Kley (7), Andrej Minevski (2), Marcus Tunger (6), Markus Baumgarten, Sebastian Irovsky, Manuel Binternagel (3), Chris Hobert (3), Dominique Schlösser (4).

Strafwürfe: 6/4 - 7/7.
Zeitstrafen: 8 - 4.
Rote Karten: 1 - 0.
Schiedsrichter: Johannes Kunze/Marco Lang (VfB TM Mühlhausen 09).
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« Antworten #3 am: 13.10.2008 - 14:13:24 »

HP Ilmenau

Überraschung fast gelungen

HSG Suhl - HV Ilmenau 55 28:25 (15:14)

In der 1. Runde des Pokalwettbewerbes mussten die HV Männer beim derzeit Zweiten und Aufstiegskandidaten der  Landesligastaffel 2 antreten. Das Spiel konnte erst 30 Minuten später angepfiffen werden, da die Ilmenauer mit einer Fahrzeugpanne bei der Anreise zu kämpfen hatten. Eine konzentrierte Spielvorbereitung war somit kaum mehr möglich. Also keine guten Voraussetzungen gegen einen personell ohnehin überlegenen Gegner, so dass es im Vorfeld für die Ilmenauer eigentlich nur um die Höhe der Niederlage ging.

Der Spielbeginn zeigte dann aber, dass der HV keineswegs gewillt war, sich hier zu ergeben und seinem Schicksal zu fügen. Von der seit dieser Saison vom Trainerduo Bergander/Ludwig einstudierten, offensiven Abwehrvariante zeigten sich die Suhler sichtbar irritiert. Sie konnten ihr Spiel nicht wie gewohnt aufziehen. Über die Spielstände 2:2, 7:7 und 14:14 wogte das Spiel bis zur Pause hin und her. Beim Halbzeitstand von 15:14 wurden die Seiten gewechselt. Von der 1. Minute an verzweifelten die Suhler fast an einem an diesem Abend überragenden Stephan Bienert im Ilmenauer Tor, der sein wohl bestes Spiel für den HV überhaupt ablieferte. Reihenweise kaufte er den Suhlern hundertprozentige Torchancen ab, ein Garant für den knappen Spielverlauf bis zum Ende.

Die zweite Halbzeit begann mit einer kleinen Schwächephase der Ilmenauer, was sich sofort im Stand von 18:15 bzw. 22:18 widerspiegelte. Hier machte sich Kräfteverschleiß beim HV bemerkbar, da Alternativen auf einzelnen Positionen fehlten. Am nötigen Kampfgeist mangelte es zu keiner Zeit und so konnte das Ergebnis knapp gehalten werden. Beim 25:24 war das Spiel wieder offen und es war nicht abzusehen wer das Parkett als Sieger verlassen würde. Einige überhastete Aktionen in den letzten 2 Minuten ermöglichten den Suhler den Sieg mit 28:25 zu sichern.

Ein Spiel mit einem starken Ilmenauer Auftritt, der so nicht zu erwarten war. Die guten Ansätze aus dem letzten Punktspiel in Jena wurden weiter ausgebaut, die gute Trainingsarbeit der letzten Zeit zeigt Erfolge. Wenn diese Leistung in den nächsten Spielen wiederholt werden kann, so sollte der erste Sieg nicht mehr fern sein.

HV Ilmenau 55: Bienert; Gölitz (1), Eubling, Kohrt (1), Miethe (2), M.Dreher (4),  M. Esefeld, T. Esefeld (3), Hörnlein (2), Brückner (4), Hofmann, Willner (8)                     
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« Antworten #4 am: 13.10.2008 - 14:16:25 »

FW Suhl  13.10.2008

Pflichtaufgabe wurde erfüllt

HSG Suhl - HV Ilmenau 55  28:25 (15:14)
 
Mit einem schwer erkämpften 28:25-Heimsieg gegen den HV Ilmenau hat die HSG Suhl die zweite Hauptrunde des Thüringer Handball-Landespokals erreicht. Dass der Erfolg knapper als erwartet ausfiel, hatte drei Gründe. Zum einen präsentierte sich der Ilmenauer Torwart Stephan Bienert in fantastischer Verfassung. Nur Marcus Triebel und Thomas Bennecke, letzterer benötigte vier Versuche bis zum ersten Treffer, konnten den Keeper zunächst überlisten. Außerdem klappte das Zusammenspiel der einzelnen Mannschaftsteile bei den Gastgebern nicht wie erhofft, und schließlich beeindruckte das zu späte Erscheinen der Goethestädter die Suhler Akteure derart, dass sie lange brauchten, um auf die nötige Betriebstemperatur zu kommen. Über eine halbe Stunde Verspätung hatten die Gäste, da sie unterwegs eine Autopanne beheben mussten.

Ab dem Anpfiff trugen die Hausherren ihre Angriffe mit viel Tempo vor, während die Ilmenauer das Feld quasi im „Gehtempo“ überbrückten. Da sie aber mit dem torhungrigen Jochen Willner einen sicheren Vollstrecker aufboten und mit Shenia Brückner sowie Markus Dreher zwei weitere spielintelligente Routiniers in ihren Reihen hatten, war es für die Suhler Abwehr nicht leicht, die klug vorgetragenen Angriffe zu unterbinden. Deshalb gelang es den Schützlingen von Trainer Andreas Wetzl nur ein einziges Mal, einen Vier-Tore-Vorsprung (44. Minute/22:18) herauszuspielen. Dieser schmolz aber binnen 240 Sekunden wieder auf einen Treffer zusammen. So stand die Begegnung bis zwei Minuten vor dem Ende auf des Messers Schneide.

Der Spielfilm zeigte, dass Thomas Bennecke und Marcus Triebel auf den Außenpositionen am effektivsten arbeiteten. Ebenso scheint das Duo Christian Hoffmann/Remo Gerstenberg die beste Harmonie zu entwickeln. Wann hat Gerstenberg letztmals als Kreisspieler vier Tore geworfen? Auch die Erfahrung von Michael Schumacher ist Gold wert. Sein erstes Tor (24.) war der Beweis dafür – er erkämpfte sich den Ball im Mittelfeld und ließ Bienert anschließend mit einem präzisen Wurf keine Abwehrchance. Leider sahen nur 90 Zuschauer diese Szene. Solch ein geringes Interesse muss man als Enttäuschung werten.

Suhl: Gubisch, Wetzl – Triebel 5, R. Gerstenberg 4, Schott 4, Bennecke 4, Leipold 3/1, Krieg 2/2, Schumacher 2, M. Gerstenberg 2, Kliem 1, Hoffmann 1
Siebenmeter: Suhl 3/3, Ilmenau 4/3
Zweiminutenstrafen: Suhl 5, Ilmenau 5
Schiedsrichter: Kolb/Raßbach (Goldlauter/Breitungen)
Zuschauer: 90
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« Antworten #5 am: 13.10.2008 - 14:18:29 »

HP Altenburg

Aufbau Männer ersatzgeschwächt mit Auswärtserfolg in die nächste Runde !

TSV Motor Gispersleben – SV Aufbau Altenburg  29:33 (11:15)

Die Altenburger Aufbau Handballer wandeln auf den Pokalspuren des vergangenen Jahres, als man fast sensationell als einziger Landesligist das Halbfinale des Thüringer Pokalwettbewerbes erreichte.

Recht emotionslos infolge des Fehlens von fünf Stammkräften am Samstag in die Landeshauptstadt gereist, konnte das Aufbau Team schließlich mit einer mannschaftlich und  kämpferisch soliden Gesamtleistung einen klaren Auswärtserfolg verbuchen und in die nächste Runde einziehen.

Dabei registrierte die Mannschaft frühzeitig das hier einiges möglich war, denn  nach den ersten zehn Minuten des Abtastens übernahmen die Gäste beim 4:5 erstmals die Führung und schlugen von nun an auch die technisch feinere Klinge. Vor allem in punkto Schnelligkeit und Erfassen der Spielsituation sollten sich die Skatstädter als deutlich überlegen erweisen und so mutete es manchmal als „kinderleicht“ an, wie Jan Melzer in der ersten Spielhälfte immer wieder klug von seinen Mannschaftskollegen geschickt wurde und dann auf und davon ging.

Nach den ersten 30 Spielminuten war somit bereits eine deutliche Aufbau Führung zu verbuchen und Trainer Wolf appellierte noch einmal an das Team weiter konzentriert die Erfolgschancen wahr zu nehmen. Und die Altenburger wurden gar noch stärker und unausrechenbarer. Waren es in der ersten Halbzeit vor allem Konter und Aktionen über die Außen und den Kreis, sollte sich nun immer wieder die Fernwurfabteilung der Gäste geschickt in Szene setzen können. Der in Folge der Personalnot für das Pokalspiel wieder aktivierte Lars Hämmerling und vor allem Olli Schörnig waren nun überhaupt nicht mehr zu halten und katapultierten aus allen Lagen, dem die Hausherren nun fast nichts mehr entgegenzusetzen hatten. Beim14:22 zu Mitte der zweiten Halbzeit waren schließlich die Messen gelesen, die zweite Pokalrunde mit einem souveränen Auswärtserfolg erreicht. Nun hoffen die Altenburger auf Losglück und vielleicht einen attraktiven Oberligisten in heimischer Halle.

Aufbau mit:Kyber,Groß, Hämmerling (5), Bärbig, Dietze (3), Moosdorf, Harzendorf (5), Pohle, Schörnig (9), Melzer (11).

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« Antworten #6 am: 13.10.2008 - 14:22:54 »

TA Artern  13.10.2008

Dienst am Kunden
 
HV 90 Artern - SV BW 1893 Goldbach/Hochheim II 27:16 (9:6)

Das zweite Aufeinandertreffen innerhalb von zwei Wochen entschied Artern nach enormen Startschwierigkeiten klar für sich. Um Punkte hatten sich beide vor 14 Tagen mit 25:25 getrennt.
"Was ist denn mit der Truppe los?", wunderte sich Jan Frenzel über seine Ex-Teamkollegen. Der Neu-Hesse auf Heimaturlaub wollte wie alle anderen in der Halle seinen Augen nicht glauben. Einfach grausam, was Arterns Männer da im Angriff in der ersten Halbzeit ablieferten. Nur sechs Tore gefressen - alle Achtung! Aber selbst nur neun gemacht und dabei noch zwei Siebenmeter verworfen - au Backe! Da lief nicht viel zusammen. Einzig von Unterhaltungswert waren die so eifrigen wie vergeblichen Versuche von Goldbachs Thomas Röser, es mit Christian Krahmann, Arterns Riese am Kreis, aufzunehmen. Der Ex-Sondershäuser, wegen personeller Sorgen der Gäste in letzter Minute aus der Betreuerrolle aufs Feld gewechselt, stand gegen 2,11-Meter-"Dragunski" auf verlorenem Posten. Doch auch aus diesem Mismatch machten die Arterner zu wenig. Es konnte nur besser werden. Aber noch war der Tiefpunkt im Spiel nicht erreicht. Den markierte das 10:8 (36.). Goldbachs David Lorenz traf im Nachwurf eines Nachwurfs eines von Thomas Blume parierten Siebenmeters. Der Frust des Keepers war unüberhörbar. Wenig später machten seine Vorderleute endlich ernst. Nico Zimmermann, der das ungute Treiben zuvor lange von der Bank aus studiert hatte, Alexander Littig und Marko Köppe holten binnen sechs Minuten ein 16:9 (44.) heraus. Das war schon die Entscheidung. Goldbach gab sich geschlagen, ließ nun auch seinen Torwartoldie Steffen Führ verschnaufen. Den hatten die Arterner vor allem im ersten Durchgang berühmt geworfen, nun aber hatten sie ihm doch noch genügend Bälle um die Ohren gehauen. Warum nicht gleich so?, fragte sich, wer das ganze Spiel sah. Vielleicht wollten die HV-Männer nur warten, bis auch der letzte Fan seinen Platz eingenommen hatte. Einige Nachzügler hatte es - wohl wegen des schönen Wetters - gegeben. Nun muss der HV nach Nordhausen. Wenn es irgend geht, ohne Kunstpausen.

HV 90 Artern: Thomas Blume, Falko Reikowski - Michel Bohne (2), Markus Getschmann (4); Patrick Gonnermann (1); Marko Köppe (5); Alexander Littig (4); Reiner Sonnefeld (1); Nico Zimmermann (6); Christian Krahmann (2); Holger Teichmann (2).
Siebenmeter: Artern 5 (3); Goldbach: 6 (3);
Zeitstrafen: Artern 7, Goldbach 7;
Zuschauer: ca. 100.
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« Antworten #7 am: 13.10.2008 - 22:14:47 »

HP Großschwabhausen

Fortuna siegt in 1. Pokalrunde

Post SV Gera II - SV Fortuna Großschwabhausen  25:30 (14:13)

In der ersten Runde des Thüringenpokals in diesem Jahr trafen unsere Fortunen auf die 2. Mannschaft des Post SV Gera, die wie wir in der Landesliga spielen und mit 2 verlorenen und einem gewonnenen Spiel im Moment mit 2:4 Punkten auf dem 8.Tabellenplatz liegen.
Zu den nur 8 anwesenden Feldspielern und 2 Torleuten kam heute auch noch die leere Trainerposition dazu, die dann aber kurzfristig durch die Jungs selbst ersetzt wurde.
Mit dem Willen als Sieger aus dieser Begegnung zu gehen, starteten die Jungs wie gewohnt, sicher und spielerisch überzeugend durch und lagen in der 5. Spielminute mit 3:0 in Führung.
Alle mitgereisten Fans (ca. 35) waren zu diesem Zeitpunkt sicher der Meinung, dies würde ein klares und vielleicht auch einfaches Spiel werden. Nur leider war das nicht der Fall.
Der Gegner fand langsam ins Spiel und variierte in der Abwehr, so dass der Großschwabhäuser Angriff (von links: N. Resimius , M. Ehm, J. Heinemann, S. Heinemann, H. Thümmel, B.Kasch) sich doch den ein oder anderen Fehlpass leistete und sich auch einige Unkonzentriertheiten einschlichen. So stand es nach knapp 10 min 4:3 für die Geraer.
Nun dauerte es leider sehr lange bis die Fans wieder in richtige Feierlaune tauchen konnten.
Gera machte ein gutes Spiel, verwarf zwar auch sichere Bälle, aber unsere Männer taten sich sichtlich schwer, ein anständiges Spiel aufs Parkett zu bringen. Die ganze erste Halbzeit schafften sie es leider nicht, an den vergangenen Spieltag gegen Saalfeld anzuknüpfen. Die meisten Tore in dieser Halbzeit fielen durch Einzelaktionen, schafften sie es nicht so recht zusammen als Mannschaft zu kämpfen und machten es sich dadurch nur unnötig schwerer.
Bis zum 8:8 in der 17. min lag man noch gleich auf, danach zog Gera bis auf 11:8 davon.
Jetzt wurde die Aufstellung etwas verändert und die Fortunen kämpften sich auf 12:12 in der 27.min wieder heran. Gera ging trotzdem mit einer 14:13 – Führung in die Halbzeit.

In der Kabine besprach man dann, im Angriff konzentrierter zu sein, die Möglichkeiten viel klarer auszuspielen. Ließen sie doch dadurch in der ersten Halbzeit einige Kontertore für Gera zu. Zu Beginn der zweiten Halbzeit gelang dies noch nicht ganz. Gera zog noch einmal auf
17:15 davon. Dabei ist zu Erwähnen, das Torhüter J. Schröder in dieser Phase einige durchaus schöne Möglichkeiten der Geraer mit Glanzparaden vereitelte und sich die Fortunen in der 37.min ihrer ganzen Fähigkeiten besannen. Endlich konnte man auch den Ein oder anderen Spielzug erkennen, auch die Laufwege aller waren nun viel besser und die Belohnung dafür ließ nicht lang auf sich warten. B. Kasch und N. Resimius blühten in dieser Zeit zusammen mit M. Ehm und R. Neumann regelrecht auf, warfen ein ums andere sehenswerte Tor, egal ob aus der Abwehr heraus weggefischt oder im Angriff super ausgespielt, es lief nun endlich und der Faden war gefunden. Über 17:17 führten die Jungs in der 44.min dann mit 17:21.
Gera war es nun, die sich Fehler leisteten und ihr Spielgeschick verloren. Zwar hielten sie bis zum Ende den Torabstand, schafften es aber nicht mehr, an die Großschwabhäuser heran zu kommen. Über 18:23 und 21:28 gewann unsere Herrenmannschaft am Ende glücklich aufgrund einer Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit mit 25:30.

Tor: J. Schröder, C. Raab, Feld: N. Resimius (6), M. Ehm (6/3), J. Heinemann (6), R. Neumann (5), B. Kasch (4), S. Heinemann (3), C. Schmidt, H. Thümmel

7m: Fortuna : 3/6 Post SV : 1/3
Zeitstrafen: Fortuna : 3x2 Min. Post SV : 7x2 Min
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« Antworten #8 am: 14.10.2008 - 12:38:23 »

HP Arnstadt

Ein Typisches Pokalspiel

HSC Erfurt III - SG Arnstadt/Plaue  20:26 (11:14)

Für die Männer der Handball Spielgemeinschaft Arnstadt/Plaue stand am vergangenen Sonntag das erste Spiel im Thüringer Vereinspokal auf dem Plan. Nach dem durchwachsenen Start in die laufende Landesligasaison und einem dadurch sehr angekratzten Selbstbewusstsein, wollten die Männer von Trainer Jürgen Frieß diese Begegnung beim gastgebenden HSC Erfurt unbedingt erfolgreich bestreiten. Dieses unbedingte Wollen war es wohl auch was für die anfänglichen Startschwierigkeiten verantwortlich war.

Ein Klassenunterschied zwischen beiden Teams war auf jeden Fall zu Erkennen, allerdings konnten die Gäste kaum Kapital aus ihrer Überlegenheit schlagen. Zwar übernahm die Spielgemeinschaft zunächst die Führung (1:3,7. Min.) musste jedoch zwei Minuten später den Ausgleich zum 3:3 hinnehmen. Dennoch ließ sich die Mannschaft nicht beirren und versuchte weiter ihr Spiel zu machen. Als besondere Achillesferse stellte sich leider wieder die teilweise recht nachlässig agierende Abwehr heraus, was allerdings durch einen an diesem Tage glänzend aufgelegten Thomas Thiel im Tor der SG kompensiert werden konnte, welcher die Hausherren mit seinen Paraden schier zur Verzweiflung trieb.

Auch wenn die Mannschaft sich weiterhin recht schwer tat, so konnte man sich bis zur 25. Minute auf 6:10 absetzen. Es fehlte einfach die Cleverness im Spiel der SG und leider wurden immer noch zu viele Fehler produziert, was es den Hausherren leichter machte im Spiel zu bleiben. Beim Stand von 8:11 ging es schließlich für beide Teams in die Kabine. In der SG–Kabine standen vor allem die relativ hohe Fehlerzahl im Angriff und die Nachlässigkeiten in der Abwehr zur Diskussion.

Wenn auch nicht alle Fehler ins Jenseits verband werden konnten, so gewann das Spiel der SG in der zweiten Hälfte immer mehr an Stabilität und Sicherheit auch wenn man vom Optimum noch ein Stück entfernt ist. Die Mannschaft bewies auch bei häufigem Unterzahlspiel in der zweiten Hälfte Charakter und biss sich durch. Besonders Tobias Frieß (insges. 8 Tore) wusste mit einer guten Leistung zu Überzeugen und stellte seinem Gegenüber immer wieder vor Abwehrprobleme. Bis zur 40. Minute verlief die Begegnung weiter relativ ausgeglichen. Nun legte die SG nochmals eine Kohle drauf und setzte sich bis zur 49. Minute auf sieben Tore (14:21) ab, auch wenn man immer wieder in Unterzahl spielte. Die Partie wurde nun zunehmend Hektischer, auf Seiten der Gastgeber stieg die Anzahl der Ballverluste was die SG wiederholt zu Kontern nutzen konnte.

Vier Minuten vor Schluss führte dies zu einem beruhigendem acht Tore (17:25) Vorsprung für die SG Arnstadt/Plaue und die Vorentscheidung in diesem Pokalspiel. Zwar gelang den Gastgebern noch eine kleine Resultatsverbesserung, den 20:26 Erfolg der SG konnten sie jedoch nicht mehr Verhindern. Auch wenn es beileibe kein schönes Spiel war (wie die meisten Pokalspiele) so gelang es der SG die Köpfe oben zu behalten und sich auf das wesentliche der Partie, einen Sieg, zu Konzentrieren was vor allem für das Selbstbewusstsein der Truppe wichtig ist. In der nächsten Pokalrunde ist dann das Oberligateam vom Thüringer HC zu Gast in der Jahn Sporthalle, doch bis dahin warten noch einige anderen Aufgaben auf die Frieß-Schützlinge.

Arnstadt mit T. Thiel und T. Thierbach im Tor, S. Schüler(2), P. Merten, B. Schorr(2), F. Hoppe(5), P. Oleschnewitz(1), D. Sommer-Schmidt(1), T. Frieß(8), N. Geyersbach(5), P. Hoppe(2)
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« Antworten #9 am: 14.10.2008 - 12:48:07 »

TA Eisenach  14.10.2008

Nerven lagen mehrfach blank

SV Wartburgstadt Eisenach - SG Schnellmannshausen  24:23 (11:6, 22:22) n.V.
 
In einer spannungsgeladenen Pokalpartie gewann der SVW Eisenach das Derby gegen die SG Schnellmannshauen mit 24:23 in der Verlängerung.
Der SV Wartburgstadt und die SG Schnellmannshausen haben sich schon viele harte und dramatische Gefechte geliefert. Das Pokalspiel am Samstag stellte aber alles bisher Dagewesene in den Schatten. Zur Pause hatte Ex-SGS-Trainer Peter Noll von mehr Leidenschaft beim Gegner gesprochen. Nach der Pause lieferte Schnellmannshausen dann ebenfalls die Leidenschaft, unterlag aber dennoch knapp, weil reihenweise beste Möglichkeiten am überragenden Torwart Andreas Fehr nicht vorbei gebracht wurden. SVW-Trainer Bernd Fichtner resümierte: "Wir hätten das Spiel schon vor der Verlängerung für uns entscheiden müssen."Der SVW führte zur Pause völlig zu Recht. Schon in den ersten Minuten zeigten die Gastgeber das variablere, konzentriertere, trickreichere Spiel und führte 3:0 (4.). Schnellmannshausen kam nur mühsam in die Gänge, war im Angriff viel zu umständlich und zu bieder. Vier Tore in 20 Minuten, drei davon vom Punkt, waren die Ausbeute und belegen nachhaltig die Angriffsschwäche der Gäste. Steven Wagner und Kai Fabian brachten mit verdeckten Anspielen ihre Mitstreiter in gute Wurfpositionen und sorgten für den 9:5 (24.) Vorsprung. In der hart und verbissen geführten Partie hatte der SVW ein weiteres Plus. Nicht immer nachvollziehbare Schiedsrichterentscheidungen wurden ohne Murren hingenommen, Schnellmannshausen handelte sich durch Meckereien fünf Zeitstrafen vor der Pause ein. Bis kurz vor der Halbzeit baute der SVW den Vorsprung auf fünf Treffer (11:6) aus.In der zweiten Halbzeit nahm das Spiel an Intensität, Härte und Verbissenheit noch zu. Auch die von Noll geforderte Leidenschaft fand nun bei den Gästen ins Spiel Eingang. Innerhalb von fünf Minuten glich die SGS zum 11:11 (35.) aus. Doch Wagner und Fabian holten mit ihrer Routine wieder einen Zwei-Tore-Vorsprung (15:13/40.) heraus. Auch die rote Karte für Martin Schneider (39.) steckte der SVW genau wie den 16:16-Ausgleich gelassen weg. SVW-Torhüter Andreas Fehr wurde mit seinen tollen Reflexen immer mehr zum ruhenden Pohl in der Fichtner-Sieben. Auf der anderen Seite stand ihm aber Keeper Mario Schmidt kaum nach. Auffällig bei den Gästen, dass Mirko Albrecht nur ein Feldtor gelang und Michael Müller trotz bester Gelegenheiten gänzlich leer ausging. Statt einer SGS-Führung konnte so der SVW den Vorsprung wieder auf 21:19 (58.) ausbauen. Trotz Unterzahl glichen Mirko Albrecht mit seinem einzigen Feldtor und Sebastian Ley zum 22:22-Endstand aus.In der Verlängerung lagen auf beiden Seiten die Nerven blank. Wagner und Ley trafen zum 23:23 und Mario Schmidt verhinderte anschließend den Siegtreffer das SVW. Auf der anderen Seite jagte Marcel Wiesemann per Konterangriff den Ball übers Gehäuse. Tube gelang das umjubelte 24:23. Als noch fünf Sekunden zu spielen waren, gelang Schnellmannshausen mit der Schlusssirene der 24:24-Ausgleich. Doch die Unparteiischen erkannten den Treffer nicht mehr an.
SV Wartburgstadt Eisenach, Göpel/ Fehr, Wagner (4), Wollschläger, Fabian (7/5), Czech, Hertel (4), Tube (7/2), Schmidt, Oelschläger (2).
SG Schnellmannshausen: Schmidt/Cott; Albrecht (6/5), Ley (8), J. Müller, Montag, Arendt (4), Wiesemann, Koch (3), M. Müller (2/2).
Siebenmeter: SVW 7/5, SGS 12/7,
Strafminuten: SVW 8, SGS 16.
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« Antworten #10 am: 14.10.2008 - 23:31:43 »

OTZ Jena  15.10.2008

Zweite Mannschaft des HBV Jena mit Paukenschlag

HBV Jena 90 II - TSV 1898 Oppurg  28:23 (17:8)
 
Als Verbandsligist hatte sich das Handballteam der dritten Männer des HBV Jena 90 zum Ausklang der Vorsaison die Teilnahmeberechtigung an der Thüringenpokal-Konkurrenz des Spieljahres 2008/09 erkämpft und sorgte gleich wieder für den nächsten Paukenschlag.
Denn im Heimspiel gelang gegen den höherklassigen TSV 1898 Oppurg ein 28:23-Sieg und damit der Einzug in die zweite Runde. Die "Alten Herren" des HBV, verstärkt durch drei Akteure aus der 1. Mannschaft, hatten in dem überragend haltenden Torwart Marcel Bojahr - er meisterte ua. auch vier Siebenmeterbälle - den großen Rückhalt. Über die Stationen 4:1, 9:4, 12:7 und 17:8 zur Halbzeit steuerte man gegen die zwei Klassen höher spielenden Oppurger einem sicheren Sieg entgegen. Die Aufbauspieler Alex Sippli (8 Tore), Mirco Lothspeich (6) und Thomas Buschendorf (5) waren nicht zu stoppen.

Jena: Marcel Bojahr, Hans-Jörg Thron - Alexander Sippli (8), Mirco Lothspeich (6), Thomas Buschendorf (5), Martin Nirsberger (3), Robert Flämmich (2), Silvio Wagner (2), Detlef Stanek (1), Lutz Hofmann (1) und Wolfgang Buß.
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Marco
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« Antworten #11 am: 21.10.2008 - 11:12:12 »

HP Meiningen

VfB TM Mühlhausen 09 II - ESV Lok Meiningen   33:28 (14:12)

Der Pokal ist abgehakt

Das Hauptproblem für den Trainer war die Besetzung. Auf Grund von Verletzung, Urlaub und privaten Dingen standen nur acht Spieler zur Verfügung, davon zwei Torleute. Trotzdem war Lok spielerisch überlegen, konnte aber die körperlichen Defizite nicht ausgleichen. Erstaunlich gut in Fahrt gekommen war Philipp Mirau, der 10 Treffer erzielte, auch weil viele Spielzüge für ihn ausgelegt waren. Ebenso traf Martin Hardt 10x, der oft nur mit Fouls gebremst werden konnte. Auch in diesem Spiel blieb dem ESV das Verletzungspech treu. Gleich zu Beginn der 2.HZ verletzte sich Jan Schulz am Knie und musste im Krankenhaus behandelt werden. Für ihn wurde Alexander Kirbis als Feldspieler umfunktioniert. Die Lok-Spieler waren verunsichert und damit waren die Chancen auf einen positiven Ausgang der Begegnung dahin.  Fazit des Trainers D.Schulz:  Es war sehr positiv, dass sich die Spieler der Sache gestellt haben.

Statistik: Alexander Kirbis u. Holger Volkmar (Tor), Jan Schulz 2, Philipp Mirau 10, Jonny Klimpke 3, Martin Hardt 10/2, Georg Brachmann, Normen Volkmar 3

7m:  VfB  5/3     ESV  2/2     
2Min:   VfB 5     ESV  9     
Schieri:  Brehme/Siebert  (Weimar/Breitungen) 
Zuschauer:  40
Gespeichert
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