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Thüringer Handball-Verband
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Autor Thema: 2. Runde  (Gelesen 1220 mal)
Marco
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« am: 04.11.2008 - 10:04:24 »

02.11.2008  13:30
SV 05 Friedrichroda - HSV Bad Blankenburg
[Dreifelderhalle Waltershausen]

08.11.2008  16:00
SV Wartburgstadt Eisenach - Nordhäuser SV
[Jahnhalle Eisenach]

08.11.2008  17:00
WSV 1907 Neuhaus - HSV Apolda 1990
[Guts-Muths-Sporthalle Neuhaus]

08.11.2008  17:15
HSG Werratal 05 III - SV BW 1893 Goldbach/Hochheim
[Sportzentrum Breitungen]

08.11.2008  17:30
HBV Jena 90 II - ThSV Eisenach II
[Werner Seelenbinder Sporthalle Jena-Lobeda]

08.11.2008  18:00
VfB TM Mühlhausen 09 II - SV Fortuna Großschwabhausen
[Sporthalle Damaschkestraße Mühlhausen]

08.11.2008  19:30
HV 90 Artern - Post SV Gera
[Sporthalle Am Königstuhl Artern]

08.11.2008  19:30
SG Arnstadt/Plaue - Thüringer HC
[Sporthalle Am Jahnsportpark Arnstadt]

08.11.2008  19:30
SV Hermsdorf II - HSV Ronneburg
[Werner Seelenbinder Sporthalle Hermsdorf]

08.11.2008  19:30
HSV Apolda 1990 II - SV Thuringia Königsee
[Werner Seelenbinder Sporthalle Apolda]

08.11.2008  20:00
FSV Eintracht Eisenach - LSV Ziegelheim
[Jahnhalle Eisenach]

08.11.2008  20:00
VfB TM Mühlhausen 09 - HSG Werratal 05
[Sporthalle Damaschkestraße Mühlhausen]

09.11.2008  15:00
SV Aufbau Altenburg - SV T&C Behringen/Sonneborn
[Sporthalle Südost Altenburg]

09.11.2008  16:00
Ernestiner SV Gotha - SV Hermsdorf
[Sporthalle Ernestinum Gotha]

09.11.2008  16:00
HSG Suhl - SG Könitz/Saalfeld
[Sporthalle Wolfsgrube Suhl]

09.11.2008  16:00
HSC Erfurt - Sonneberger HV
[Sporthalle Sportgymnasium Erfurt]
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« Antworten #1 am: 04.11.2008 - 19:53:18 »

HP Bad Blankenburg

Sieg im Thüringenpokal

SV 05 Friedrichroda - HSV Bad Blankenburg 18:37 (7:19)   
 
Kurstädter gegen Friedrichroda nicht wirklich gefordert

"Ziel erreicht , so stellte HSV-Trainer Steffen Schreiber lapidar nach dem gestrigen Zweitrundenspiel im Thüringenpokal fest. Der Regionalligist war gegen den zwei Klassen tiefer spielenden SV 05 Friedrichroda klar überlegen und gewann gestern Nachmittag deutlich mit 37:18 (19:7). "Wir wollten unter zwanzig Gegentoren bleiben", sagte Schreiber nach der Partie, in der die Gäste verschiedene Spielsituationen probierten. "Allerdings klappte nicht alles so wie gewünscht", räumte der Trainer ein.
Gegen den Tabellenachten der Landesliga stand der Sieg nie in Frage. Die Blankenburger mussten dabei neben den zwei nicht spielberechtigten Eisenachern Schiffner und Luther auch auf Jäschke, der arbeiten musste, sowie die erkrankten Korbel und Ardan verzichten. So stand in diesem Spiel nie die erste Sieben auf dem Parkett. Im Gefühl des sicheren Sieges wurde deshalb vor allem in der zweiten Hälfte häufig durchgewechselt.

Die Gastgeber wiederum versuchten, recht unorthodox und zum Teil überhart zum Erfolg zu kommen. Reihenweise Zwei-Minuten-Strafen und drei rote Karten sorgten für häufiges Überzahlspiel der Gäste, die ohne Probleme mit diesem vorgezogenen Pokalspiel in die dritte Runde einzogen. Und mit dem ersten Auswärtserfolg in dieser Saison zumindest etwas für das Selbstvertrauen taten. Auch wenn die Friedrichrodaer nicht das Kaliber des kommenden Regionalliga-Gegners, Aufstiegskandidat HSG Saarlouis, haben.

Für den HSV Bad Blankenburg spielten: Jahn, Pajung - Gottschalk (3), Bergner (9), Puikis (7), Tautvaisas (7), Oertel (7), Vollgold (2), Havel (1), Wiegand (1).
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« Antworten #2 am: 10.11.2008 - 01:46:12 »

OTZ Stadtroda  10.11.2008

Pokal-Sensation bleibt aus
 
Hermsdorf II unterliegt Ronneburg 25:33 - Zur Halbzeit Partie entschieden

SV Hermsdorf II - HSV Ronneburg 25:33 (11:19)

Das Normale ist eingetreten. Hermsdorf II, Landesligist, unterlag am Sonnabend vor 150 Zuschauern in der Werner-Seelenbinder-Halle dem favorisierten Gast aus Ronneburg. Am Ende hieß es 33:25 für den Oberliga-Dritten.
Mit fünf, sechs Toren Differenz wäre Hermsdorfs Trainer André Werrmann vor dem Spiel sehr zufrieden gewesen, es wurden acht. Und trotzdem sprach Werrmann seinen Jungs ein Lob aus. "Natürlich hat man gesehen, dass wir den besten Werfer der Ronneburger, Thomas Heidrich, nicht in den Griff bekommen haben. Als wir ihn in Manndeckung genommen haben, hatten seine Nebenleute den Raum. Da war dann die Mitte offen."


Bis zum 5:8 und später noch einmal beim 8:11 (20.) lag die Pokalsensation im Bereich des Möglichen. Doch Carsten Kusch, Oliver Meyer, zweimal Florian Förster und wieder Kusch zerstörten in vier Minuten mit dem Zwischenspurt zum 16:8 alle Gedankenspiele.

"Wir haben im ersten Durchgang bestimmt fünf Tore im Tempogegenstoß kassiert. Diese Treffer taten richtig weh, diese leichten Fehler im Spielaufbau wollten wir unbedingt vermeiden", sagte Werrmann.

Mit dem 11:19 ging´s in die Kabine. Die acht Tore waren schon mehr als eine Vorentscheidung. Spätestens nach dem Tor zum 25:15 nach 40 Minuten schaltete Ronneburg einen Gang zurück. Schließlich spielte der HSV an diesem Abend nicht nur gegen den SV Hermsdorf II, sondern auch vor den Augen des nächsten Gegners. Auf der Tribüne saß die halbe Hermsdorfer Mannschaft mit Trainer Jens Friedrich, um den nächsten Liga-Gegner genau unter die Lupe zu nehmen. "Die Ronneburger haben nicht alle Karten aufgedeckt. Das ist normal, das würde ich von meiner Mannschaft auch nicht verlangen. Ich denke, wir wissen schon, wie wir gegen Ronneburg bestehen können", sagte Friedrich nach den 60 Minuten. Ins Blickfeld von Friedrich brachte sich Felix Hentschel, der SVH-Torwart zeigte eine gute Leistung Mitte der zweiten Halbzeit kam eine unerklärliche Überhärte auf. Werrmann: "Die war doch gar nicht nötig. Da hatten sich die Emotionen bei einigen Spielern etwas hoch geschaukelt." Mit dem Abpfiff war diese Phase vergessen. Beide Teams holten sich von ihren Fans den Applaus ab. Die Ronneburger, die ohne Bauer, Zänsler und Nowak antraten, spulten ihr Pensum herunter. Hermsdorf II zeigte ein ordentliches Spiel, "deshalb bin ich auch nicht unzufrieden", sagte Werrmann.

SVH II: Hentschel - Opel (11), Taubert (2), Bozek (1), Krüger (2), Jakob, Wendt (2), Lüder, P. Rudolf, Bauer (1), Simon, Steinbach (5), H. Rudolph (1).
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« Antworten #3 am: 10.11.2008 - 01:49:22 »

OTZ Sport  10.11.2008

Hermsdorf überspringt die Pokalhürde in Gotha 
 
Altenburg mit einem Traum-Los

Im einzigen Oberliga-Duell der zweiten Pokalrunde setzte sich der SV Hermsdorf gestern verdient 27:25 in Gotha durch. Am Vorabend reichte dem Vorjahres-Finalisten HSV Ronneburg beim SVH II eine starke Halbzeit zum Weiterkommen.
Pokal-Schreck Aufbau Altenburg, im Vorjahr immerhin Halbfinalist, eliminierte gestern deutlich die Oberligamannschaft aus Sonneborn. Bereits zur Halbzeit war alles klar. Im Achtelfinale kommt es zur Neuauflage des letzten Halbfinals. Bad Blankenburg reist nach Altenburg. Ziegelheim nimmt den Pokal in diesem Jahr ernster. In Eisenach wurden A. Heinig, Reusch und Urwank geschont.

Statistik: Ernestiner Gotha - SV Hemsdorf 25:27 (14:15). SVH: Liebelt, Meißner, Szlapka - Högl (4), Grützbach (4), Riedel (5), Parbyk, Heilwagen (3), M. Varchmin (1), de la Motte (1), Herzig (2), Najman (3), Rust, Pfeifer (3). Zu: 80 - SR: Kunze/Lang.

Aufbau Altenburg - SV Behringen/Sonneborn 37:26 (20:8). SVA: Groß, Kyber - Wagenbreth (4), Melzer (4), Härtel (6), Pohle (2), Pohl (3), Luft (6), Schörnig (5), Dietze (3), Moosdorf (5), Heinrich, Bärbig. Zu: 120 - SR: Hauke/Olbert.

HSG Suhl - SG Könitz/Saalfeld 35:26 (17:13). SG: Kroll, Mattusek, Beyer - Gittner (1), Arnold (5), Steyer (3), Siemon (5), A. Volkmar (1), Wolfram (5), Schmidt (5), Marcus Hinz (1). Zu: 70 - SR: Fladerer/Möller.

SV Hermsdorf II - HSV Ronneburg 25:33 (11:19). SVH II: Hentschel - Opel (11), Steinbach (5), Simon, Bozek (1), Taubert (2), Jakob, Krüger (2), H. Rudolph (1), Wendt (2), Lüder, P. Rudolf, Bauer (1). HSV: Seidemann, Olzmann - D. Koska (1), Alexy (2), Lange (1), Stölzner, Heidrich (6), Förster (7), Herling (6), Kusch (4), Meyer (6). Zu: 150 - SR: Niedtner/Valley.

HV 90 Artern - Post Gera 18:39 (8:18). Gera: Nedwed, Poschbeck - Wiesner (1), Seidemann (3), Botor (6), Werler (6), Borik (3), Bäumler (2), Riebold (6), E. Trautvetter (4), Teichmann (3), Rose (5). Zu: 100 - SR: Hanse/Lindig.

HSV Apolda II - Thuringia Königsee 24:28 (11:11). Königsee: Föhr, Dewender - Göring (4), S. Götz (7), Schmeißer (8), Meilahn (1), Pojonie (5), Hanl (3). Zu: 50 - SR: Deininger/Pengel.

Eintracht Eisenach - LSV Ziegelheim 22:35 (10:16). LSV: Schmidt, Urwank - Godlinski (5), D. Heinig (8), Moritz (6), Knöfler, Wunderlich (2), P. Jahn (5), Kühnert (2), M. Jahn (6), Sense (1). Zu: 60 - SR: Heinzmann/Merten.

HBV Jena 90 II - ThSV Eisenach II 33:28 (14:12). Jena II: Bojahr, Thron - Lothspeich (5), Flämmich (2), Frecke (7), Lukas (2), Wagner (1), Nirsberger (2), Sippli (7), Hoffmann (5), Ullrich (2), Dr. Stanek, Schlegel, Franke. Zu: 150 - SR: Klich/Pfefferkorn.

Außerdem: Mühlhausen II - Großschwabhausen 30:31, Arnstadt/Plaue - THC 20:35, Mühlhausen - Werratal 22:21, Wartburgstadt Eisenach - Nordhausen 19:28, Neuhaus - Apolda 24:29, Werratal III - Goldbach 13:57.

Achtelfinale: HBV Jena II - Ziegelheim, Mühlhausen - Goldbach, Erfurt - Hermsdorf, Altenburg - Bad Blankenburg, Nordhausen - Königsee, Suhl - Großschwabhausen, Apolda - Gera, Ronneburg - Thüringer HC.
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« Antworten #4 am: 10.11.2008 - 13:21:33 »

HP Arnstadt

Dieses Kaliber war dann doch zu Groß!

SG Arnstadt/Plaue - Thüringer HC  20:35 (7:22)

Als mehrere Nummern zu Groß für die Gastgebende SG Arnstadt/Plaue erwiesen sich die Gäste des Thüringer HC die aus diesem Pokalspiel eine klare Sache machten und der SG deutlich ihre Grenzen aufzeigten. Bereits nach dem ersten Angriff wurde den Hausherren klar, dass die Oberligatruppe aus Bad Langensalza aus an diesem Tag ein schwerer Brocken werden sollte. Technische Fehler und eine miserable Chancenverwertung luden die Oberligisten immer wieder zu Kontern ein, die unbarmherzig im Tor der SG versenkt wurden.

Als besonders erschwerend scheint sich zurzeit auch der Personalnotstand auf Seiten der SG zu erweisen, deren Bank auch an diesem Pokalabend nur sehr dürftig besetzt war. Nach 8. Spielminuten lagen die Gäste schon klar mit 0:6 in Führung, ehe Björn Schorr das erste Tor für die Gastgeber gelang. Zumindest bis zur 14. Minute konnte man ein weiteres absetzen der Gäste verhindern und den sechs Tore Rückstand bis zum 3:9 halten. Nun wurde besonders die Schwächen im Abwehrbereich der Gastgeber immer deutlicher die mit dem schnellen und druckvollen Spiel der Gäste immer mehr Probleme bekamen. Auch im Angriffsspiel der SG lief nicht viel zusammen, meistens wurde aus dem Stand agiert, Fangfehler und halbherzige Würfe bestimmten die Szenerie und spielten den Gästen immer wieder den Ball in die Hände. Der Oberligist ging hier viel Konzentrierter zu werke und konnte sich immer weiter Absetzen. 6:17 hieß es nach 25. Minuten was mehr als nur eine Vorentscheidung in dieser Partie war. Es lief einfach nichts mehr zusammen und besonders im Angriff waren es Einzellaktionen mit denen versucht wurde die Gästeabwehr zu Überwinden.

Mit Ernüchterung und einem 7:22 Rückstand für die SG ging es zur Halbzeit in die Kabine. Nach dem Seitenwechsel konnte man sich des Eindrucks nicht erwehren das die Gastgeber den Anpfiff verpasst haben. Neun Minuten lang konnte der THC ohne jegliche Gegenwehr agieren hinzu kam noch ein vollkommen überflüssiges Foul von T. Frieß,  welcher dafür Rot sah und unnötigerweise seine bereits sehr geschwächte Mannschaft noch weiter dezimierte. Bei einem Blick auf die Anzeigetafel in der 39. Minute wurde die Unterlegenheit der Gastgeber mehr als deutlich, 7:28 hieß es da und leider konnte auch an diesem Tag ein alter Bekannter im Tor des SG, Andreas Stützer, trotz toller Paraden nicht viel daran ändern. Nun fühlte man sich wohl etwas an der Ehre gepackt und versuchte zumindest mit Kampfgeist zurück in dieses Spiel zu finden. Der bereits angesprochene A. Stützer im Tor und eine stabiler stehende Abwehr ermöglichten es den Hausherren nun etwas im Punkt „Ergebniskosmetik“ zu tun, was allerdings auch durch einige Auswechselungen auf Seiten des THC begünstigt wurde.

Besonders F. Hoppe und N. Geyersbach waren es die sich in dieser Phase durchsetzen und für das eine oder andere Tor sorgen konnten. So nach und nach gelang es denn Hausherren sich Tor um Tor heranzuarbeiten und das Ergebnis zumindest etwas freundlicher zu Gestalten. Auch wenn auf Grund der Personalsituation und somit fehlender Alternativen beim Auswechseln sich so langsam aber sicher Konditionsprobleme bemerkbar machten, so versuchte man zumindest sein Gesicht zu wahren. Am Ende wurde es ein deutlicher 20:35 Sieg für den THC in einer von beiden Teams sehr Fair geführten Partie in welcher sich auch die beiden Unparteiischen mit einer sehr guten Leistung präsentierten und zu überzeugen wussten. Das Größte Problem der SG Arnstadt/Plaue ist derzeit wohl die nicht zufriedenstellende Personalsituation für die schnellstmöglich eine Lösung gefunden werden muss, da das nächste Punktspiel schon seine Schatten voraus wirft und zu hoffen bleibt, dass die „Bank“ sich bis dahin wieder etwas füllt.

Arnstadt/Plaue mit A. Stützer und R. Geyersbach im Tor, S. Schüler(1), P. Merten(2), F. Hoppe(7), N. Geyersbach(7), T. Frieß, B. Schorr(2), P. Oleschnewitz, P. Hoppe(1)
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« Antworten #5 am: 10.11.2008 - 13:23:59 »

HP Goldbach

Volles Tempo über sechzig Minuten

HSG Werratal 05 III - SV BW 1893 Goldbach/Hochheim  13:57 (5:27)

Wiedergutmachung war bei Blau-Weiß Goldbach/Hochheim angesagt: Der klare 57:13 (27:5) Erfolg über das Verbandsligateam von Werratal III im Thüringer Vereinspokal, brachte dies auch deutlich durch Zahlen zum Ausdruck.

Die Schmach vom Mitteldeutschen Handball-Pokal, insbesondere die 9:30 Deklassierung durch die gastgebende HSG Neudorf/Döbeln, musste erst einmal wieder aus Beinen und Köpfen heraus.

Werratal III warf zwar das erste Tor, doch Goldbach/Hochheim übernahm gleich das Kommando. Skowronek, Taubert, Andreas und Sebastian Juhnke zeichneten sich in der Begegnung durch zahlreiche Treffer aus.

In den zweiten 15 Minuten der ersten Halbzeit machten Abwehrreihe und Torwart alles dicht, ließen keinen weiteren Treffer zu; und vorn wurde fleißig getroffen. 15 „Buden“ wurden nachgelegt, sodass es zur Halbzeit 27:5 für die Gäste stand.

Nach dem Wechsel kam die konditionelle Überlegenheit zum tragen; 15 erfolgreiche Konterläufe konnten die Nessetaler nun noch verbuchen. Alle Blau-Weißen bekamen auch längere Einsatzzeiten und spielten sich richtig frei.

„Die Mannschaft hat den Willen zur Wiedergutmachung gezeigt“, sagte Trainer Sven Rothhämel nach der Partie. Die Goldbacher Aktiven spielten gegen die Außenseiter über 60 Minuten volles Tempo; „Bewegt euch!“, war das Motto des Trainers.
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« Antworten #6 am: 10.11.2008 - 13:26:03 »

HP Ziegelheim

FSV Eintracht Eisenach - LSV Ziegelheim  22:35 (10:16)   

Nach zwei Jahren haben die Ziegelheimer erstmals im THV-Pokal wieder eine weitere Runde erreicht. „Wir wollen den Pokalwettbewerb diesmal ernsthaft angehen“, betonte Mannschaftsleiter Andreas Dennstedt vor der Partie gegen den zwei Klassen tiefer angesiedelten Vertreter aus der Wartburgstadt, „deshalb ist natürlich ein Sieg gegen diesen Gegner absolute Pflicht.“ Im Vergleich zu den vorangegangenen Jahren, als die Ziegelheimer nur eine Notsieben ins Rennen schickten, wurde diesmal eine entsprechend starke Truppe aufgeboten. Frei bekamen nur Ralf Reusch und Andre Heinig. Dafür rückte Patrick Jahn in den Kader. Keeper Torsten Urwank wurde geschont und vom 17-jährigen Marcel Schmidt in seinem ersten Pflichtspieleinsatz in der „Ersten“ würdig vertreten.

Wie unbequem es sein kann, gegen einen hoch motivierten (in einigen Phase des Spieles leider auch  etwas übermotiviert zu Werke gehenden) Underdog zu spielen, bekamen die Ziegelheimer in der Anfangsviertelstunde zu spüren. Es ging recht hart zur Sache, die Hausherren hatten nichts zu verlieren und waren in der Wahl ihrer Mittel, die Angriffe der LSV-Mannschaft zu unterbinden, oft nicht sehr wählerisch. Ehe die eigene Lethargie etwas überwunden schien, lagen die Gäste bereits 1:3 hinten (6.). Der LSV kam nicht in die Gänge. Die Abwehr agierte zu nachlässig und vorn erspielten sich die Gäste keine richtigen Chancen. Mit unvorbereiteten Würfen, teils aus ungünstigen Situationen war dem motivierten Eisenacher Keeper nicht bei zu kommen. Nach einigen härteren Fouls der Gastgeber erwachte jetzt endlich der Biss bei den Ziegelheimern. Häufig mit Einzelaktionen setzten sie sich schließlich von 7:6 auf 12:6 (22.) ab und brachten damit das gewünschte Polster, dass bis zur Pause Bestand hatte. „Sucht nicht so viel Körperkontakt, lasst den Ball laufen und spielt die Angriffe sauber aus“, mahnte Karsten Knöfler zur Halbzeit. Nach Wiederanpfiff folgten die besten zehn Minuten der Gäste. Schnörkellos zogen die Ziegelheimer jetzt von 16:10 auf 26:11 (39.) davon und entschieden die Partie. Bis zum Ende (in den letzten 15 Minuten wurden Steffen Moritz, David Heinig und Marcel Jahn, um weiteren Verletzungen vor zu beugen, geschont) verwalteten sie den Vorsprung gegen einen Gegner, der jeden Torerfolg bejubelte und keinesfalls aufsteckte.

Bleibt zu hoffen, dass sich die Fußverletzungen von David Heinig und Marcel Jahn nicht als schwerwiegend herausstellen damit die Ziegelheimer auch am kommenden Sonnabend das Heimspiel gegen Sonneberg mit der besten Formation bestreiten können.
 
LSV: Schmidt, Urwank (n.e.); Godlinski (5), D. Heinig (8), Moritz (6), Knöfler, Wunderlich (2), P. Jahn (5/1), Kühnert (2), M. Jahn (6/4), Sense (1)
Strafminuten: FSV 14; LSV 8   7m: FSV 5/2; LSV 7/5
Schiedsrichter: Heinzmann/Merten (HV Ilmenau 55)
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« Antworten #7 am: 10.11.2008 - 13:29:24 »

HP Eisenach

Skandalspiel stand vor dem vorzeitigen Ende   
   
Schiris trieben ThSV Eisenach II zur Weißglut

HBV Jena 90 II - ThSV Eisenach II  33:28 (14:12)

In der Vergangenheit galt das Schiedsrichtergespann Pfefferkorn/Vollroth als, vorsichtig ausgedrückt, dem ThSV Eisenach nicht besonders wohl gesonnen. Trainergenerationen können das belegen. In neuer Zusammensetzung, als Klich/Pfefferkorn, wandelt das Schiedsrichterduo in alten Bahnen. Die Partie des ThSV Eisenach II im Thüringer Vereinspokal der Männer beim HBV Jena III brachte nicht nur eine Fortsetzung, sondern einen „Höhepunkt“. Mit Sprüchen wie „das wird für Euch hier nichts“, provozierten die eigentlich Unparteiischen von Beginn die überwiegend 17- bis 19-jährigen Eisenacher. Mit Erfolg. Der krasse Außenseiter kam Dank intensivster Unterstützung zu einem 33:28 (14:12)-Sieg.

Skandal in Jena
 
„Schiedsrichter haben als neutrale Spielleiter aufzutreten, haben aber auch eine Verantwortung gegenüber jungen Spielern“, unterstrich ThSV-Coach Frank Ihl. Frank Keller, viele Jahre im Handballtor mehrerer Vereine stehend, in Jena Frank Ihl mit unterstützend, verschlug es fast die Sprache. „Das habe ich in über 30 Jahren Handball nicht erlebt!“ In der 57. Minute stand die Partie vor dem vorzeitigen Ende. Das ThSV-Team verließ zu einer Auszeit geschlossen die Halle, bestritt dann unter Protest die restlichen Minuten.
„Wir wollten das Spiel gewinnen, um Selbstvertrauen für das wichtige Punktspiel kommenden Samstag gegen den Thüringer HC zu tanken. Die Verunsicherung in unseren Reihen, nach den jüngsten Misserfolgen, war unverkennbar. Sie wurde von Beginn durch die Spielleiter auf erbärmliche Weise geschürt“, ist Frank Ihl erbost. Haarsträubende Entscheidungen trieben die Eisenacher zur Weißglut. Immer wieder wollten Carsten Klich und Lutz Pfefferkorn (Eisenberg/Altenburg) gesehen haben, dass die Eisenacher beim Wurf übertreten, oder der Ball im Aus war. Jakub Vanek hatten sie besonders auf dem „Kiecker“, zeigten gegen den Juniorenauswahlspieler auch nach 34 Minuten die rote Karte und verlangten, er solle die Halle – nicht nur den Wechselraum – komplett verlassen. Mannschaftsbetreuer Peter Weiß erhielt wegen „provokanten Wischens“ eine Zeitstrafe.
Der gastgebende Verbandsligist, bei dem die „Veteranen“ überwiegend das Geschehen von der Bank verfolgten, junge Spiele gegen die Zweitbundesligareserve natürlich ausgesprochen motiviert waren, nutzte die Gunst der Stunde, steckte mit der offensichtlichen Schützenhilfe das frühe 0:3 weg, nutzte Überzahlsituationen zum 6:6 und 10:7. Verunsicherung pur bei den Youngstern des ThSV Eisenach, die an der Handball-Welt zweifelten. Nach dem 22:22 kam das berühmte Fass zum Überlaufen, zum 28:25 und 33:28-Endstand. „So wird jungen Handballtalenten jegliche Freude an dieser schönen Sportart genommen“, war nicht nur der Tenor im Lager der Eisenacher!

ThSV II: Enke, Rabe; Vanek (1), Eisenberg (1), Schulze (2), Keller (1), Stegner (12/7), Drieß (6), Lämmerhirt (2), Schlegel (3)
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« Antworten #8 am: 10.11.2008 - 13:41:10 »

TA Artern  10.11.2008

Hängende Köpfe
 
HV 90 Artern - Post SV Gera 18:39 (8:18)

Diese Spiel sorgte für Gesprächsbedarf. Während aber die frustrierten Arterner in kleinen Grüppchen die hängenden Köpfe zusammensteckten, freuten sich die Geraer in großer Runde vor der Halle. Dabei war doch eigentlich nur der Normalfall eingetreten . . .
Das war wohl nichts! Die Sensation fand nicht statt. Sie war sogar nie in Sicht. Arterns Handballmänner haben die bittere Erfahrung machen müssen, dass zwischen Landes- und Oberliga eben doch ein Quantensprung liegt. Am Samstag jedenfalls war das so.

Trost kam ausgerechnet vom Gegner. Der aus Sondershausen über Schlotheim und Friedrichroda nach Gera gewechselte Sebastian Teichmann gestand: "Wir haben mit der neuen Truppe noch nie so gut gespielt!" Die Geraer, Schlusslicht der Oberliga, hatten die Partie richtig ernst genommen, am Donnerstag noch einen Test gegen Sachsen-Oberligist Dresden bestritten. Sie wollten sich in Artern Mut und Selbstvertrauen für die Mission Klassenerhalt holen - und das mit aller Macht und voller Konzentration. Ihr Trainer "Waldi" Waldenburger gab den wütenden Springinsfeld selbst noch, als seine Männer schon zwanzig Tore vorn lagen! Teichmann selbst, schon immer eher ein Handball-Kompaktmodell, hat für die Oberliga von 96 auf 82 Kilo abgespeckt, durfte erstmals auf die Regie-Position und brachte die Gäste auf die Siegerstraße. Die ersten beiden Treffer machte er selbst, in einer Phase, als auf beiden Seiten nicht viel lief. So fingen sich die Gäste, während Artern völlig verkrampfte. Dem HV gelang das erste Feldtor nach 18 Minuten! Michel Bohne murmelte den Ball eher an Keeper Nedved vorbei. Es war das 3:10.

Der Tscheche im Kasten, der von Most nach Gera pendelt und Angebote aus der ersten Liga abgelehnt hat, zeigte sich als starker Keeper. Überragend musste er nicht halten. Christian Krahmann war nach 29:41 Minuten der erste Arterner, der Nedved oberhalb der Schultern prüfte (7:17/30.). Im zweiten Durchgang wurde es aus Arterner Sicht nicht besser - sehr viele technische Fehler, kaum Durchschlagskraft, die Abwehr ein Torso. Ein Debakel drohte. Von 13:25 (40.) setzte sich Gera auf 13:33 (50.) ab. "Wir waren im Kopf nicht klar", so HV-Spielertrainer Holger Teichmann. Wenigstens dagegen, 40 Gegentore zu kriegen, wehrten sich Arterns Männer noch.
HV 90 Artern: Thomas Blume, Falko Reikowski - Mario Faulwetter, Marko Köppe (4/4), Marko Lange (2), Alexander Littig (2), Nico Zimmermann, Christian Krahmann (1), Holger Teichmann (5), André Heckert (2); Michel Bohne (1); Reiner Sonnefeld (1);
Siebenmeter: Artern 5/4; Gera 2/2;
Zeitstrafen: Artern 5/Gera 4
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« Antworten #9 am: 10.11.2008 - 21:12:42 »

HP Gera

HV 90 Artern - Post SV Gera 18:39 (8:18)

Am Samstag ging es für die Oberligahandballer des Post SV Gera in ungewohnte Gefilde nach Artern. Einzig Sebastian Teichmann hatte diese Halle schon mehrmals betreten und wurde dementsprechend auch wie ein alter Bekannter begrüßt. Der HV 90 Artern, derzeit Tabellenfünfter der Landesliga und mit ehrgeizigen Zielen in Richtung Medaillienränge, war fest entschlossen den Oberligisten aus Gera lange zu ärgern und eventuell die Sensation zu schaffen. Vorab Kompliment und Dank an die Handballer aus Artern, denn sie verfolgten dieses Ziel über 60 Minuten immer mit fairen Mitteln, was in den Vorjahren gegen unterklassige Gegner nicht immer der Fall war. Gera wollte konzentriert spielen und von Beginn an zeigen, dass man nicht zur "Kaffeefahrt" angereist war.

Durch einen verwandelten 7m ging der Gastgeber auch in Führung. Gera benötigte einige Minuten, um sich an die Halle in Artern zu gewöhnen. Doch insbesondere die Abwehr um P. Nedved im Tor stand wie gewohnt sicher und ließ dem Gastgeber erst in Minute 18 ! das erste Feldtor zu. Zu diesem Zeitpunkt hatten sich die Gäste schon auf 10 : 2 abgesetzt. In dieser Phase führte Sebastian Teichmann im Angriff klug Regie. Einzig sein Namensvetter Holger Teichmann konnte im Angriff der Gastgeber Gefahr für das Posttor heraufbeschwören. Ansonsten hatte man sich auf Seiten der Gäste mehr Gegenwehr vorgestellt. Konzentriert spielte man weiter und beendete die Halbzeit 1 mit zehn Toren Vorsprung 18 :8.

Jetzt galt es die Spannung zu halten, um den Gegner nicht wieder ins Spiel zu bringen. Durch erste Wechsel im Rückraum, Daniel Botor übernahm das "Regiepult" im Angriff und Linkshand P. Borik kam ins Spiel, kam neuer Schwung ins Angriffsspiel der Gäste. Die Männer um Udo Werler bauten ihren Vorsprung Tor um Tor aus. Zwischen der 40. und 50. Minute spielte dann nur noch eine Mannschaft - Gera. Jeder Fehler des Gastgebers wurde bestraft und die Gäste erzielten Tore von allen Positionen. Aus einem 13 :25 machten die Postler in 10 Minuten ein 13 :33. Als dann in Spielminute 48 Torhüter P. Nedved seinem Ersatzkeeper T. Poschbeck Platz machte und er den Gastgebern gleich zwei 100 % von der 6m Linie abkaufte waren die Gäste absolut im Soll. Jetzt wurde munter durchgewechselt und alle Feldspieler konnten sich in die Torschützenliste eintragen. Am Ende war es dann ein auch in dieser Höhe verdienter Auswärtssieg mit 18:39.

Die Geraer werden diesen Sieg sicher richtig einordnen. Der Gastgeber mühte sich , hat aber an diesem Tag nicht die Form, um Gera zu fordern. In der Oberliga weht ein anderer Wind und das weiß man in Gera. Das Selbstvertrauen in die eigene Stärke jedoch bleibt und sollte die Basis sein für die nächsten Wochen in der Oberliga.

Der Post SV Gera spielte mit:  P. Nedved, T. Poschbeck, D.Wiesner ( 1 Tor), H.Seidemann (3), D.Botor (6), U. Werler (6), P. Borik (3), M. Bäumler (2), D.Riebold (6), E. Trautvetter (4), S. Teichmann (3) und Hagen Rose (5). 
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« Antworten #10 am: 11.11.2008 - 02:11:55 »

TA Nordhausen  11.11.2008

NSV-Minikader schlägt sich bravourös
 
SV Wartburgstadt Eisenach - Nordhäuser SV 18:29 (9:12)

Eine starke Leistung bot der Nordhäuser SV in der zweiten Hauptrunde des Landespokals, obwohl die Truppe nur mit sieben Männern nach Eisenach gereist war.

Das Pokalgeschehen ist bei den Nordhäusern schon seit Jahren unbeliebt. Wenn Punktspielpause ist, bestreitet der NSV nur ungern diese Pflichtaufgabe. Da die Mannschaft in der ersten Hauptrunde ein Freilos hatte, führte ihr Weg nun zum Ligakonkurrenten SV Wartburgstadt Eisenach. Eine unangenehme Aufgabe für die Südharzer, die schon im Vorfeld von Sorgen geplagt waren. Trainer Andreas Meyer musste gleich auf sieben Spieler verzichten. So trat nur eine kleine Schar der Rolandstädter die Fahrt an die Wartburg mit gemischten Gefühlen an.

Im Meisterschaftsspiel war der NSV noch hoffnungslos mit 23:36 unterlegen. Deshalb brannte er auf Revanche. Während auf der SVW-Bank Platzmangel herrschte, saßen auf Nordhäuser Seite neben dem Trainer nur noch Betreuerin Ines Endlich und Physiotherapeut Mathias Fichtner. Sogar Torwart Karsten Scholz musste diesmal als Feldspieler ran.

Der Anpfiff war gleichzeitig das Angriffssignal des NSV. Mit einem gewaltigen Schlagwurf von Christian Flötling wurde der Torreigen eröffnet. Danach ging es Schlag auf Schlag. Der NSV führte 4:0. Es dauerte sechs Minuten, ehe Eisenach seinen ersten Treffer erzielte. Unbeirrt davon legte der NSV zum 6:1 nach. Drei Treffer in Folge (4:6) brachten die Platzherren wieder auf Tuchfühlung. Der NSV verspielte jetzt im Angriff zu viele Bälle. In der Abwehrarbeit setzten Stefan Fuhrmann und Christian Flötling die Maßstäbe - neben einem hervorragend aufgelegten Torhüter Sören Ahlert. Im Angriff nahm der erst 19-jährige Marcel Effenberger das Zepter auf der Spielmacherposition in die Hand und setzte seine Nebenleute hervorragend ein. Zur Pause führte der Nordhäuser SV mit 12:9.

Wer dachte, dass die Südharzer in der zweiten Halbzeit einbrechen würden, sah sich getäuscht. Das Tempo blieb hoch. Bis zum 22:13. So stachen die Konterangriffe und das schnelle Passspiel. Neben Fuhrmann war es Sebastian Kreutz, der die Angriffe mit wuchtigen Würfen erfolgreich abschloss. Ohne Auswechselspieler war der Nordhäuser Auftritt nicht nur bemerkenswert, sondern auch eine Lehrstunde in Sachen Tempo-Handball. Bis zum Schluss ließ der NSV nichts mehr anbrennen und zog mit einem 29:18 in die nächste Pokalrunde ein.

Nordhausen: Ahlert - Scholz, Kreutz (9), Hirthammer (1), Effenberger (5), Flötling (1), Fuhrmann (13).
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« Antworten #11 am: 11.11.2008 - 02:14:08 »

TA Mühlhausen  11.11.2008

Ode bewahrt die Ruhe
 
VfB TM Mühlhausen 09 - HSG Werratal 05  22:21 (10:13)

Mit einem parierten Siebenmeter in den Schluss-Sekunden hielt VfB-Torhüter Christopher Ode den 22:21-Sieg für die Mühlhäuser gegen die HSG Werratal fest und machte damit die Pokal-Überraschung perfekt.
Mit Oberliga-Aufsteiger Werratal hatten die Mühlhäuser ein attraktives, aber recht schwieriges Los im Thüringer Vereinspokal erwischt. Einerseits galt es für den VfB, den Klassenunterschied zu überwinden. Zum anderen hatten sich die Gäste mit Tihomir Mitrovic, der viele Jahre in Diensten von Goldbach/Hochheim stand, hochkarätig verstärkt. Werratal startete furios und ging mit 3:0 in Führung. Das Spiel der Mühlhäuser war im ersten Abschnitt zumeist harmlos und brachte die Südthüringer nicht in Verlegenheit. Mit schnellen Ballpassagen zogen sie ihr Kombinationsspiel auf und konnten so immer einen beruhigenden Vorsprung für sich verbuchen (3:7, 7:10, 8:12). Gegen Ende der ersten Hälfte hatte sich der Gastgeber wieder bis auf zwei Treffer herangekämpft. Trotz des 10:13 zur Pause ging in der Kabine ein Ruck durchs Team.

Werratal wurde nur noch einmal eine Drei-Tore-Führung gestattet (11:14). Durch großen kämpferischen Einsatz boten die Hausherren nun Paroli. Mit fünf Toren am Stück erspielte sich der Landesliga-Vertreter eine 16:14-Führung. Die Gäste kamen zwar wieder zurück und erzielten den Ausgleich, jedoch zeigten sich die Gastgeber davon unbeeindruckt und legten immer wieder nach. Auch der erneute HSG-Vorsprung brachte die VfB-Crew nicht vom Weg ab. Zudem stand die wieder gut gefüllte Damaschkehalle absolut hinter der Mannschaft. Und so wurde das Ergebnis prompt wieder korrigiert. Beim 22:20 für den VfB TM kassierte der in der zweiten Halbzeit glänzend aufgelegte Ode ein "dummes" Tor von Außen. Danach gelang es Mühlhausen nicht, den Ball zu behaupten. Ganze vier Sekunden vor Ultimo gab es einen Siebenmeter für Werratal. Mit stoischer Ruhe blieb Ode stehen. Er ahnte, dass ihm Mitrovic den Ball durch die Beine werfen wollte und parierte. Damit verhinderte er die Verlängerung. Im Achtelfinale geht es nun Anfang des nächsten Jahres gegen Goldbach/Hochheim.
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« Antworten #12 am: 11.11.2008 - 02:15:55 »

HP Großschwabhausen

Glücklich ins Pokal-Achtelfinale

VfB TM Mühlhausen 09 II - SV Fortuna Großschwabhausen  30:31 (14:20)

In der 2. Runde des Thür. Vereinspokals hatte man mit der Fahrt nach Mühlhausen alles andere als ein Glückslos gezogen. Da man in den letzten Punktspielen nicht gerade spielerisch und taktisch glänzen konnten, wollte man dieses Spiel auch nutzen, um etwas zu probieren und allen Akteuren genügend Spielzeit zu geben, um sich für die nächsten Pflichtspielaufgaben zu empfehlen. Die Fortunen, die wieder einmal von ca. 40 Fans begleitet wurden, die diesmal eigenständig zum Pokalspiel nach Mühlhausen angereist waren, legten wie die Feuerwehr los. Nach 19 Minuten stand es 14:6 und man hatte bis dato eine phantastische Leistung gezeigt. Hochmotiviert, konzentriert und vor allem diszipliniert beeindruckte man die Hausherren mit aggressiver Abwehr und tollen Kombinationshandball. Man konnte sehen, wie viel Potential noch in dieser jungen Truppe schlummert !!!! Im Glauben des sicheren Sieges schlichen sich aber zusehends Schludrigkeiten in das Fortunenspiel ein und der Vorsprung wurde immer kleiner. Nach Wiederanpfiff kam wieder etwas Ruhe in ins Fortunenspiel und der Vorsprung konnte in der 34. Minute auf sechs Tore (22:16) erhöht werden. Aber die Fortunen verzweifelten bei vielen Würfen am überragenden Gastgebertorwart und auf Fortunenseite bekamen die Torleute leider kaum eine Hand an den Ball. Die Hausherren, die vor allem kämpferisch zu überzeugen wussten, konnten vor dem Beifall des einheimischen Publikums in der 54. Minute zum 29:29 ausgleichen, um kurz darauf sogar in Führung zu gehen. Aber nochmals ging ein Ruck durch die Fortunenreihen, der den glücklichen Sieg bringen sollte. Wenn man an die ersten zwanzig Spielminuten in den nächsten Punktspielen anknüpfen kann, wird man jeden Gegner schlagen können !!! Auf alle Fälle dürfen die vorgekommen Undiszipliniertheiten, die zu völlig unnötigen Zeitstrafen führten, nie wieder vorkommen !!
Fortuna spielte mit: Sascha Heinemann 7 (1), Robert Neumann 7, Martin Ehm 4 (1), Benjamin Kasch 3, Jörg Heinemann 2 (1), Christian Schmidt 2, Nicky Resimius 2, Michael Zufelde 2, Jens Winter 2, Heiko Thümmel 1, Patrick Engemann
Zeitstrafen: Fortuna 9x2 Min, Mühlhausen 10x2 Min.
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« Antworten #13 am: 11.11.2008 - 02:17:21 »

HP 2Zentner

Knapp an der Sensation vorbei

VfB TM Mühlhausen 09 II - SV Fortuna Großschwabhausen 30:31 (14:20)

Für die Zuschauer lohnte sich der Besuch der Damaschkehalle allemal. Die Zweite des VfB zeigte Kampfgeist und Geschlossenheit und wurde trotzdem nicht belohnt.

Die ersten Minuten zeigten ein durchwachsenes Bild. Die Gäste aus Großschwabhausen zeigten schnell, das sie durch ihre Dynamik und Wurfgewalt von allen Positionen das Spiel schnell und klar entscheiden wollten. Nur schwer konnte sich der VfB an die Spielweise des Landesligisten zu Spielbeginn anpassen. Die Linkshänder des Gastes erzielten schnell und effektiv ihre Tore ohne große Gegenwehr. Doch der VfB zeigte an diesem Abend, das man sich nicht zu verstecken hatte, auch wenn der Gast eine ganze Klasse höher spielt. Und so stelle man sich um und nahm den Kampf an. Die Deckung deckte nun aggressiver und offensiver, im Angriff wurde der sich schnell verschiebenen Deckung der Großschwabausener die Körperlichkeit entgegengestellt, die es benötigte zum Torerfolg zu kommen.

Doch Großschwabhausen schien zu mächtig für die Zweite. Die mitgereisten Gäste-Fans machten ordentlich Stimmung in der Halle, so das es fast ein Auswärtsspiel zu sein schien. Bei einem zwischenzeitlichen Rückstand von 8-Toren glaubte man, die Partie sei entgültig gelaufen. Doch dann zeigte sich wieder der Kampfwille des Gastgebers. Eins ums andere Mal konnte der Vorsprung verkürzt werden. Mirko Weinberger hatte, nur als ein Beispiel für den Kampfgeist der ganzen Mannschaft, alles auf eine Karte gesetzt und hintereinander mehrere sehenswerte Tore von seiner Außenposition erzielt. Das Tempo wurde nun verschärft, die Gangart wurde rauher. Die guten Schiedsrichter aber hatten das Spiel im Griff, so das es nie in unschöhne Aktionen ausartete.

Der VfB holte auf. Der Vorsprung war aufgebraucht. Der VfB zog vorbei und führte tatsächlich 5 Minuten vor Schluss mit 2 Toren. Die Stimmung kippte, die Unterstützung durch das Heimpublikum war wieder da, die erste Mannschaft unterstützte die zweite lautstark. Durch die großartige Stimmung lief auch der Torhüter Lutze zu einer großartigen Leistung auf, die ihm auch nach dem Spiel große Anerkennung durch die gegnerischen Spieler einbrachte.

Doch es reichte nicht. Großschwabhausen konnte durch zwei leichte Ballgewinne den Ausgleich herstellen und mit einem Tor wieder in Führung gehen, die sie dann auch über die Zeit retteten.

Am Ende ein großartiges Spiel, das durchaus den VfB als Sieger verdient hätte. Wir gratulieren Großschwabhausen und wünschen ihm weiter Erfolg im Pokal.

Fazit: Wenn die zweite das Geziegte auf den Spielbetrieb umzusetzen vermag, brauch uns um die Saison nicht Bange sein. Nochmal großes Lob von dieser Stelle.
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« Antworten #14 am: 11.11.2008 - 02:19:05 »

OTZ Gera  11.11.2008

Mit angezogener Handbremse
 
Ronneburg kommt im Pokal weiter - Vorfreude aufs Duell mit Hermsdorf I

SV Hermsdorf II - HSV Ronneburg 25:33 (11:19)

Gewinnen, aber noch nicht alle Karten aufdecken, darum ging es am Sonnabend für die HSV-Handballer bei ihrem Pokalauftritt im benachbarten Hermsdorf. Mit dem souveränen und niemals gefährdeten 33:25 (19:11) erfüllte der Oberligist die Aufgabe bei der zweiten Hermsdorfer Mannschaft.
Eines wurde in den 60 Minuten deutlich: Die Ronneburger spielten mit angezogener Handbremse. Nur ab und zu ließen Herling, Kusch und Meyer ihr Potential aufblitzen.

Für diese reservierte Spielweise gab's einen einfachen Grund: Im Publikum saßen die Spieler und Trainer des nächsten Liga-Gegners, der Mannschaft des SV Hermsdorf. "Unsere größte Sorge war, dass sich ein Spieler verletzt, sagte HSV-Mann Bernhard Jander.

Vor allem im zweiten Durchgang gab es zwei, drei Aktionen, bei denen dem treuen HSV-Fan für kurze Zeit der Atem stockte. Da krümmte sich Florian Förster, da lag Oliver Meyer einige Sekunden auf dem Parkett. Doch sowohl Förster als auch Meyer konnten weiterspielen.

Die Partie zwischen dem gastgebenden Landesligisten und dem Gast aus dem Thüringer Handball-Oberhaus war früh entschieden. Mit dem Zwischenspurt vom 11:8 (20.) zum 16:8 (24.) war das Unternehmen "Weiterkommen im Landespokal aus Ronneburger Sicht umgesetzt.

"Die Jungs haben diese Aufgabe sehr gut gelöst. Heute ging es für uns nur um den Sieg. Der war schon früh sicher. Dass es dann trotzdem einige hitzige Szenen gab, ist normal, wenn diese beiden Vereine aufeinander treffen , sagte Jander. Deshalb störte es auch keinen, dass die zweite Halbzeit mit 14:14 ausgeglichen endete.

Die Ronneburger mussten im Pokalspiel ohne ihre Leistungsträger Matthias Zänsler, René Bauer und Veit Nowak auskommen. Zänsler ist auf dem Weg der Besserung. Er soll bis zum Sonnabend wieder fit sein. Dafür bekamen die "Jungen Wilden mit Sylvio Stölzner (18 Jahre), Mirko Alexy (18) und Christian Lange (17) Spielanteile.

Bereits in der Halbzeitpause wurde in Hermsdorf das Achtelfinale ausgelost. Ronneburg bekommt es da mit dem Liga-Kontrahenten Thüringer HC zu tun.

Kommenden Sonnabend 19 Uhr werden die knapp 40 Fans, die mit in Hermsdorf dabei waren, ganz sicher eine andere HSV-Mannschaft sehen. Jander freut sich auf das erste Duell mit dem Ex-Regionalligisten aus Hermsdorf in dieser Saison. "Es gibt keinen Favoriten für das Spiel. Beide Seiten kennen sich sehr genau. Beide Trainer haben sich gut informiert. Wir dürfen uns auf ein Handball-Fest freuen.

HSV: Seidemann, Olzmann - D. Koska (1), Alexy (2), Lange (1), Stölzner, Heidrich (6), Förster (7), Herling (6), Kusch (4), Meyer (6).
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