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Marco
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« Antworten #15 am: 11.11.2008 - 02:28:09 » |
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OTZ Stadtroda 11.11.2008
Kleine aber gute Schritte Hermsdorfer ziehen ins Achtelfinale - Stefan Riedel mit starker Endphase
Ernestiner SV Gotha - SV Hermsdorf 25:27 (14:15)
Auf die Hermsdorfer Abwehr ist absolut Verlass. Auch ohne den Abwehr-Organisator Michael Remme, der am Sonntag in Gotha aus gesundheitlichen Gründen passen musste, war die Deckungsstärke der Garant für den zweiten Auswärtssieg innerhalb von sieben Tagen. Nur 25 Gegentore, das war erneut ein sehr guter Wert.
Der 27:25-Pokalerfolg hörte sich viel knapper an, als es tatsächlich über weite Strecken der 60 Minuten war. Nur zum Ende der ersten Halbzeit leisteten sich die Hermsdorfer zu viele leichte Fehler. Gotha bestrafte dies und kam mit dem Halbzeitsignal beim 14:15 bis auf ein Tor heran. "Ich hatte heute aber nie das Gefühl, dass wir das Spiel verlieren werden. Mit wenigen Ausnahmen hatten wir fast immer in Führung gelegen", sagte SVH-Trainer Jens Friedrich nach der Partie.
Die Gothaer, die in der Oberligasaison bisher überraschend stark auftrumpften und u.a. gegen den HSV Ronneburg ein 27:27-Unentschieden (Spiel fand in Goldbach statt) holten, schafften kurz vor Ultimo mit dem 24:24 den Gleichstand, auch begünstigt durch die etwas zu hohe Zahl an technischen Fehlern in der Vorwärtsbewegung.
Doch die Gäste aus Hermsdorf, angetrieben durch Kapitän und Führungsspieler Stefan Riedel, stellten schnell den alten Vorsprung wieder her. Wenig später hieß es schon 26:24. Gotha verkürzte auf 25:26, mit dem 27. SVH-Treffer war die Partie entschieden.
"Ja, der Stefan hat vor allem in der Endphase Verantwortung übernommen. So stellt man sich das Auftreten eines Kapitäns vor. Genau deshalb ist Stefan auch unser Kapitän, weil er über diese Fähigkeiten verfügt und sie auch in den richtigen Momenten zeigt", sagte Friedrich über seinen Spielführer.
Als der Schlusspfiff in der Gothaer Sporthalle ertönte, hielt sich der Jubel bei den Hermsdorfer Handballern deutlich in Grenzen.
Das überrascht schon etwas. Entweder war´s die Vorfreude auf den Achtelfinal-Gegner HSC Erfurt oder die Konzentration auf den anstehenden Liga-Kracher am Sonnabend beim HSV Ronneburg.
"Der Sieg in Gotha war auf jeden Fall extrem wichtig für die Moral. Letzte Woche Erfurt, heute Gotha, wir machen zwar kleine Schritte, aber gute Schritte", sagte der Hermsdorfer Übungsleiter.
SVH: Liebelt, Meißner, Szlapka - Högl (4), Grützbach (4), Riedel (5), Parybyk, M. Varchmin (1), Heilwagen (3), de la Motte (1), Herzig (2), Najman (3), Rust, Pfeifer (3).
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Marco
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« Antworten #16 am: 11.11.2008 - 02:29:49 » |
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HP Königsee
Trotz Personalnot weiter im Lostopf
HSV Apolda 1990 II - SV Thuringia Königsee 24:28 (11:11)
Viel Spannung Der mit arger Personalnot angereiste Oberligist, welcher dieses Pokalspiel bereits im Vorfeld abgeschrieben hatte, witterte bereits in der Anfangsphase die Möglichkeit eines Weiterkommens. So knieten sich die beiden Torhüter und sechs Feldspieler in ihre Aufgabe und wurden belohnt. Die Rinnestädter blieben über die gesamte Spielzeit cool und kontrollierten die Partie gegen den Landesligisten, welcher mit einem Weiterkommen geliebäugelt hatte. In der spannenden Partie übernahmen die Rinnestädter die Führung und bauten diese auf 5:1 (8.) aus. Die Gastgeber fanden dann langsam in ihr Spiel und glichen aus (6:6, 15.). Königsee nahm dies gelassen hin, erspielte sich noch einmal eine Zwei-Tore-Führung (8:6, 20.), welche aber keinen langen Bestand hatte (8:8, 22.). Bis zur Pausensirene konnten die Gäste weiter Vorlegen, doch die Apoldaer kamen postwendend zum Ausgleich. Mit Beginn des zweiten Durchgangs waren die Gastgeber kurzzeitig besser im Bilde und erzielten ihre beiden einzigen Führungen dieses Pokalhits. Die Thuringia-Sieben steckte das weg und war beim 14:13 (36.) wieder vorn. Nun begann wieder das Spielchen wie gen Ende der ersten Spielhälfte. Die Königseer legten knapp vor bzw. zwangen die Apoldaer zur Aufholjagd. Ab der 50. Spielminute sorgten dann die Ostthüringer für die Vorentscheidung, als sie sich absetzen konnten (23:20, 52.). Mit diesem Drei-Tor-Vorsprung begannen die Varchmin-Schützlinge die Partie zu kontrollieren und ließen nun den Landesligavierten des Öfteren ins Leere laufen, der nun auch die Vier-Tore-Differenz hinnehmen musste (25:21, 56.). An diesem Abstand änderte sich bis zur Schlusssirene nichts mehr und Thuringia bleibt im Lostopf.
SV Thuringia Königsee: Föhr, Dewender - Göring (4), Götz (7), Schmeißer (8), Meilahn (1), Pojonie (5), Hanl (3)
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Marco
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« Antworten #17 am: 11.11.2008 - 23:02:18 » |
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HP Gotha
Nächste Runde knapp verfehlt
Ernestiner SV Gotha - SV Hermsdorf 25:27 (14:15)
Für Hermsdorf steht das Pokalziel fest: in die Runde der besten vier einziehen. Dazu musste aber zunächst die Hürde beim Ernestiner SV genommen werden. Das gelang mit Glück und Geschick, denn besser als die Gothaer waren die Gäste auch nicht. Zwar bestimmten sie zu Beginn das Tempo und legten schnell ein 4:1 vor, die Gastgeber fingen sich aber schnell und schafften den Ausgleich (4:4). Sie gingen sogar 7:5 in Front. Doch dann kam eine Schwächephase mit nur zwei Toren, die Hermsdorf nutzte um selbst auf 12:9 wegzuziehen. Zur Halbzeit waren die Ernestiner aber wieder dran. Nach dem Wechsel brach die totale Torflaute herein, nach 45 Minuten stand es gerade mal 19:19. Der SVH fand als erster zurück in die Erfolgsspur, doch die Ernestiner egalisierten das 21:24 erneut. Dabei fing sich der Hermsdorfer Grützbach eine Vier-Minuten-Zeitstrafe ein (55.), die Trümpfe sollten nun die Hausherren auf der Hand haben. Die wohl entscheidenden Szenen wollen es anders: Hermsdorf, dezimiert, hat Freiwurf auf Mittelposition, Zeitspiel ist angezeigt. Der überraschende, direkte(!) Wurf pfeift durch die Abwehr, Scheerschmidt kriegt die Finger noch dran - dennoch zappelt der Ball im Netz. Die schnelle Mitte des ESV endet mit einem Fangfehler in aussichtsreicher Position, der Hermsdorfer Konter sitzt (24:26). Der ESV hat ein gutes Spiel gemacht, sich aber zu sehr an Entscheidungen der gewiss nicht überzeugenden Unparteiischen ereifert, anstatt sich auf sich selbst zu konzentrieren. Dieser Mangel an Disziplin hat durchaus zur knappen Niederlage beigetragen. ESV: Scheerschmidt, Steinbrecher - Wandtke 3, Behling 3/2, Thieme 6, Hofmann 4, Gewalt 2, Vukašinović 3, Perner 1, Meß, Irmisch 3 Strafwürfe: 2/2 (SVH 3/1) Zeitstrafen: 5 (6) Schiedsrichter: Kunze/Lang (Mühlhausen) Zuschauer: 50
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Marco
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« Antworten #18 am: 12.11.2008 - 16:15:45 » |
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HP Thüringer HC
Auswärtshürde im Pokal souverän gemeistert SG Arnstadt/Plaue - Thüringer HC 20:35 (7:22) Mit 35:20 (22:7) lösten die Männer des Thüringer HC ihre Auswärtsaufgabe beim Landesligisten SG Arnstadt/Plaue und empfangen in der dritten Runde des THV-Pokals den Oberligisten HSV Ronneburg.
Mit einer furiosen Auftaktphase klärten die Kurstädter recht schnell die Fronten. Aus einer kompakt arbeitenden Abwehr heraus, mit einem glänzend aufgelegten Thomas Freytag im Tor, setzte der Thüringer HC in den ersten sieben Minuten über konsequentes Gegenstoßverhalten klare Akzente. 3x Sebastian Irovsky, zweimal Marcus Hoyer im Gegenstoß und Marcus Tunger über sie zweiten Welle nutzten ihre Einwurfmöglichkeiten optimal.
Arnstadts neuer Cheftrainer Thomas Zingler, noch vor kurzem im Trainerstab des Thüringer HC tätig, nahm logischerweise die fällige Auszeit, um seine Spieler neu einzustellen. Viel brachte das allerdings nicht, da der Oberligist aus Bad Langensalza sein Konzept weiter konsequent durchzog. Stets einen Schritt schneller in ihren Aktionen, wirkten die Rosenstädter auch mental deutlich frischer. Über die Stationen 10:3, 17:6 zog der Thüringer HC unwiderstehlich zum Pausenstand von 22:7 davon.
Nach der Pause, mit Andreas Heyl im Tor, nutzte das Trainerteam Minevski/Irovsky die Gelegenheit, um andere Deckungssysteme zu erproben. Dem Spielfluss war das aber auch nicht abträglich (30:9, 45. Min.). Ebenso nutzte der Thüringer HC die klaren Verhältnisse, allen Spielern deutliche Spielanteile zu geben. Mit einer ansprechenden Leistung im rechten Rückraum konnte der A-Jugendliche Georg Erkenberg seine guten Trainingsleistungen der letzten Wochen bestätigen. In einem insgesamt fairen Spiel, das nur von einer unbeherrschten und mit Rot geahndeten Aktion des Arnstädter Frieß überschattet wurde, hatten die stets sicher agierenden Schiedsrichter Förster/Förster einen unauffälligen Part.
Mit dem HSV Ronneburg gibt im Achtelfinale des THV-Pokals am 3./4. Januar ein Medaillenkandidat der Thüringer Oberliga seine Visitenkarte in der Salza-Halle ab.
Thüringer HC: Andreas Heyl, Thomas Freytag; Philipp Kley (9/4), Christian Kley (1), Andrej Minevski (1), Marcus Tunger (8), Markus Baumgarten(1), Sebastian Irovsky (5), Manuel Binternagel, Christian Schmidt (4), Georg Erkenberg, Marcus Hoyer (5).
Strafwürfe: 3/3 - 4/4. Zeitstrafen: 4 + 1 Rote Karte - 0. Schiedsrichter: Förster/ Förster (Goldbach).
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