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Marco
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« am: 10.11.2008 - 02:15:48 » |
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08.11.2008 16:30 TSG Ruhla - TSV Motor Gispersleben [Sporthalle Bermbachtal Ruhla]
08.11.2008 17:00 Sonneberger HV - 1. SSV Saalfeld 92 [Sporthalle Berufsschulzentrum Sonneberg-Steinbach]
08.11.2008 17:30 HSV Apolda 1990 - HSG Nordhausen [Werner Seelenbinder Sporthalle Apolda]
08.11.2008 17:30 SV Hermsdorf - SV Aufbau Altenburg [Werner Seelenbinder Sporthalle Hermsdorf]
08.11.2008 19:00 HSV Weimar - HBV Jena 90 [Asbach-Halle Weimar]
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Marco
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« Antworten #1 am: 10.11.2008 - 02:16:26 » |
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HP Gispersleben
Das zweite Gesicht
TSG Ruhla – TSV Motor Gispersleben 30:21 (17:12)
Am Samstag mussten die Gispifrauen nach einer enttäuschenden Leistung in Ruhla eine derbe Niederlage einstecken. Eine Woche nach dem sensationellen Auswärtssieg in Apolda, waren die Randerfurterinnen nicht wieder zu erkennen. Ohne Disziplin und Durchschlagskraft zeigten die Gäste ein längst vergessen geglaubtes Gesicht. Dabei begann das Spiel verheißungsvoll, merkte man doch der Heimmannschaft den Respekt nach den letzten Ergebnissen an. Im Angriff wurde auf die klaren Chancen gespielt, insbesondere über die rechte Seite konnte der nötige Druck aufgebaut werden. Nach 17 Minuten führten die Gäste mit 8:6 und schienen auf den rechten Weg. Doch schon hier wurden schwächen in der Abwehrarbeit zwischen Torhüter und Abwehrblock sichtbar. Für Trainer Frank Stange unerklärlich gab seine Mannschaft dann völlig die eingeschlagene Linie auf und versuchte sich im unseligen klein-klein Spiel. Die daraus resultierenden Ballverluste nutzten die Rühlerinnen um ihr Konterspiel aufzuziehen. Da selber nur noch vier Tore gelangen ging man folgerichtig mit einem 17:12 Rückstand in die Pause. Aber auch nach den klaren Ansagen in der Halbzeit, trat keine Besserung im Spiel der Gäste ein. Disziplinlos wurden die Angriffe viel zu schnell abgeschlossen und die Heimmannschaft weiter zum Kontern eingeladen. Auch die erfahrenen Spielerinnen brachten keine Struktur in das Gispi-Spiel und die von Stange vorgenommenen Wechsel zeigten keine Wirkung. Ein mannschaftliches Zusammenspiel fand überhaupt nicht mehr statt. Im Angriff lief es immer nach demselben Muster nach spätestens zehn Sekunden wurde der Abschluss gesucht der meistens eine sichere Beute der Torhüterin wurde. Mit dem Schlusspfiff wurden die Gäste dann beim Stand von 30:21 erlöst und konnten sich noch bei Torhüterin Luisa Ihle bedanken, dass es nicht ein vollständiges Desaster gab. Entäuscht zeigte sich Trainer Frank Stange: Nach zwanzig Minuten haben wir komplett den Faden verloren und waren nicht in der Lage in das Spiel zurückzukommen. Insbesondere die erfahrenen Spielerinnen sind in solchen Situationen gefordert aber da war heute niemand da der den Kopf mal hochgenommen hat. Nur Julja Holick und Luisa Ihle haben Normalform erreicht und das ist zu wenig.
K. Görner(TW), L. Ihle(TW), C. Hergt (4), S. Nonne, C. Schulze, M. Werlich, N. Radenkovich (8), S. Grimmig (1), J. Holick (2), T. Fuhrmann (2), S. Keller (2), N. Braun (2).
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gunnar1m
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Beiträge: 25
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« Antworten #2 am: 10.11.2008 - 09:56:44 » |
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TLZ Eisenach vom 10. November 2008
TSG Ruhla – TSV Motor Gispersleben 30:21 (17:12)
Steigerungslauf der TSG
Ruhla schloss fast nahtlos an die gute Leistung vom Jenaspiel an und erfüllte damit den Wunsch des Trainers nach einer überzeugenden Heimvorstellung. Einziger Kritikpunkt beim Sieg gegen Gispersleben: die erste etwas nervöse Viertelstunde (6:8).
Der Gegner bewies nachhaltig, warum er in der vergangenen Woche in Apolda gewonnen hatte. Gispersleben war vor allem am Kreis durchsetzungsstärker, die Fernwerferinnen Claudia Hergt (4) und Susanne Kaps (8/5) erzeugten viel Druck und so erkämpfte sich der TSV nach wechselnder Führung und dem 5:5 (12.) einen 8:6 Vorsprung. Mit dem 7:8 per Strafwurf durch die sehr konzentrierte und treffsichere Christin Erbe, die alle ihre sechs Strafwürfe im Tor unterbrachte und mit neun Treffern zur erfolgreichsten TSG-Spielerin wurde, legte Ruhla die Nervosität mehr und mehr ab. Ebenso selbstbewusst trat Romy Göpfert auf. Sie traute sich aus der Fernwurfzone viel zu, erzielte sechs schöne Tore und gab mit dem 9:8 (17.) das Signal zum Zwischenspurt. Martina Zdeb parierte anschließend glänzend gegen eine frei vor ihr auftauchende TSV-Spielerin. Christin Erbe, Nadine Arndt und Sabrina Lochner erhöhten auf 12:8 (20.). Gispersleben bewies aber weiter gute Moral und hielt bis zum Pausenpfiff energisch dagegen.
Im zweiten Abschnitt dominierte Ruhla weiter (18:12/35.), leistete sich aber zum Ärger von Trainer Reiner Koburger bei Torwartabprallern dreimal Schaltpausen. Der Kontrahent nutzte sie zur 16:20-Aufholjagd (40.). Doch die Gastgeberinnen fingen sich wieder, kombinierten verblüffend flüssig, sicher und erfolgreich. Beim 25:16 (46.) waren letzte Zweifel am Sieg verflogen. Nach dem 22. TSG-Treffer (41.) hatten sich bei den Gästen schon Verzweiflungswürfe und überhastet abgeschlossene Angriffe gehäuft. Die für die verletzte Martina Zdeb eingewechselte Sabrina Wirrwich (39.) schloss sofort an die guten Leistung ihrer Vorgängerin an und wr damit am Zehn-Tore-Vorsprung (27:17) ihrer Mannschaft beteiligt. Mit ihrer ersten Ballberührung trafen außerdem Tina Köllner (48.) und Julia Müller (28:17/50.) und hatten zum großen Abstand beigetragen. In Ruhlas doppelter Unterzahl gelang den Gästen lediglich eine kleine Ergebniskorrektur zum 30:21-Endstand.
TSG Ruhla: Zdeb, Wirrwich, Karn; Antje Gebhardt (3), Möller (3), Göpfert (6), Erbe (9/6), Arndt (4), Lochner (1), Schmidt (1), Müller (2), Köllner (1), Brenner.
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Marco
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« Antworten #3 am: 10.11.2008 - 13:19:30 » |
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HP Altenburg
Erkämpftes Remis war verdient
SV Hermsdorf - SV Aufbau Altenburg 30:30 (17:13) Die Altenburgerinnen standen am Samstag nach langer Zeit wieder einmal in einem echten Spitzenspiel. Gegen den SV Hermsdorf, den momentanen Tabellenführer, verlor man im letzten Jahr noch beide Spiele und hatte mit dem Abstieg zu kämpfen. Aber die Altenburgerinnen spielen in dieser Saison wesentlich erfolgreicher. So konnte man in der letzten Woche einen klaren Sieg gegen Sonneberg einfahren. Im Gegenzug verlor der SV Hermsdorf gegen Nordhausen.
Zu Beginn des Spieles sah man allerdings nur eine Mannschaft die erfolgreich Handball spielte. Die Gastgeberinnen aus Hermsdorf spielten von Beginn an wie ein Tabellenführer. Die Angriffe liefen schnell in Richtung Altenburger Tor und konnten dann auch erfolgreich in diesem versenkt werden.
Bei den Gästen aus Altenburg lief in dieser Phase nur sehr wenig. Im Angriff agierten in dieser Phase nur Iris Teichert und vor allem Claudia Voigt erfolgreich. Was allerdings der gesamte Abwehrverband bot, war schon teilweise erschreckend. Durch das schnelle Umkehrspiel der Hermsdorferinnen, bei denen vor allem Kerstin Jampe in jeder Phase überzeugen konnte, waren die Altenburgerinnen total überfordert. Noch dazu kam, dass Romy Fischer im Altenburger Kasten an diesem Tag keine Hand an die Bälle der Hermsdorferinnen bekam.So war ein zwischenzeitlicher Spielstand von 8:3 für den Tabellenführer keineswegs unverdient. So langsam kam aber Linie ins Altenburger Spiel. Schöne Anspiele an Yvonne Dietrich auf der Rechtsaußenposition konnten dann endlich sicher verwandelt werden. In einer kurzen Auszeit vom Altenburger Trainergespann wurde eine aggressivere Abwehr verlangt, in der vor allem alle Mannschaftsteile miteinander arbeiten. Das setzte vor allem Nicole Rexin-Zeise sofort in die Tat um und wurde mit ihrer zu diesem Zeitpunkt schon zweiten Zeitstrafe bestraft. Yvonne Dietrich nahm dieses aggressive Abwehrverhalten in der 30. Minute zu wörtlich und griff ihrer Gegenspielerin sehr ungestühm in den Wurfarm und musste so das Spiel vorzeitig beenden. Die Altenburgerinnen mussten bei Stand von 11:7 in doppelter Unterzahl ihr Spiel fortsetzen. Das schien aber dem Spiel sogar gut zu tun. Die Gastgeberinnen konnten aus der Unterzahl in diesen vier Spielminuten keinen Profit erzielen. Für die Altenburgerinnen ein Zeichen, dass hier noch etwas geht. Man konnte sich auf ein 13:10 herankämpfen. Gerade in dieser Phase wurde ein Strafwurf vergeben und Hermsdorf konnte sich nochmals auf 16:12 absetzen. Dieser drei bis vier Tore Rückstand wollte einfach nicht schmelzen. Zur Pause stand es dann 17:13 für das Heimteam.
Die Worte in der Kabine durch Micha Zita, war nochmals ein Weckruf:“ Ihr habt lange gearbeitet, um wieder einmal ein Spitzenspiel zu haben. Jetzt spielt ihr in einem Spitzenspiel. Nutzt es!!“
Sollte dieser Weckruf zur richtigen Zeit kommen? Die zweite Halbzeit allerdings begann wie die erste. Hektik und unnötige Ballverluste machten die Gastgeberinnen wieder stark. Nachdem sich nun auch noch das Abwehrbollwerk Nicole Rexin Zeise mit ihrer dritten Zeitstrafe aus dem Team verabschiedete, kamen leichte Zweifel auf, ob es noch gelingen wird, das Spiel zu drehen. Kurz vorher wurde aber schon die Torfrau auf Altenburger Seite gewechselt. Mit Gina Wodrich wurde der Abwehrverband gefestigt und sie konnte auch in wichtigen Phasen mehrere Bälle abwehren. So sollte es den Altenburgerinnen gelingen, den Gastgeberinnen langsam aber sicher das Spiel aus der Hand zu nehmen. Schöne Anspiele von Iris Teichert auf Annekathrin Rudolph oder Juliane Kirmse am Kreis eröffneten den Endspurt.
In diesem Spitzenspiel sollten sich auch ein Schiedsrichtergespann mit Bundesligaerfahrung beweisen können. Sicherlich hätte man sich auf beiden Seiten mehr Souveränität gewünscht. Einige Umstellungen im Altenburger Spiel sollten Wirkung zeigen. Mit Christine Neumann kam dann auch frischer Schwung in das Anfgriffsspiel der Altenburgerinen. So schmolz der respektable Vorsprung von teilweise fünf Toren auf den Anschlußtreffer in der 48. Minute. Unterstützt von den vielen mitgereisten Altenburger Fans schwebten sie langsam auf einer Wolke. Das allerdings gerade den erfahrensten Spielerinnen in solchen Phasen die Übersicht fehlt, war schon schade. Unnötige Ballverluste machten plötzlich den Anschlusstreffer nutzlos. Bei Hermsdorf konnte jetzt nur noch Kerstin Jampe zu einfache Tore erzielen. Die letzte Luft war dann allerdings den Altenburgerinnen geblieben. Sie gingen durch einen Siebenmeter, durch die sonst unter ihren Möglichkeit spielenden Franziska Holz, mit 28:29 in Führung. Gina Wodrich konnte in dieser entscheidenden Phase einen Strafwurf der Hermsdorferinnen halten. Die Sensation für die Aufbau Damen lag in der Luft. Es war aber an diesem Tag nicht gewollt, dass eine Mannschaft als Sieger vom Platz gehen sollte. Die Altenburgerinnen konnten mit ihrem letzten Treffer zum 30:30 Endstand ein zu Beginn nie geglaubtes Resultat erspielen.
Die Gastgeberinnen waren nach dem Abpfiff am Boden zerstört und konnten den Einbruch im Spiel noch nicht analysieren. Den Altenburgerinnen war das eigentlich egal.
Das Schlußwort von Micha Zita:“ Meine Mannschaft hat bis zuletzt gekämpft und nie aufgegeben“
Aufbau spielte mit: Gina Wodrich, Romy Fischer, Claudia Voigt l2 Tore, Iris Teichert 7, Franziska Holz 3, Yvonne Dietrich 3, Christin Arnold, Susann Weidauer 1, Christine Neumann 1, Laura Winkler, Juliane Kirmse 1, Annekathrin Rudolph 2, Nicole Rexin Zeise
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Marco
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« Antworten #4 am: 11.11.2008 - 02:22:34 » |
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OTZ Jena 11.11.2008
HBV-Team erfolgreich HSV Weimar - HBV Jena 90 22:25 (11:9)
Die Oberliga-Handballerinnen des HBV Jena 90 gewannen ihr Spiel beim HSV Weimar mit 25:22 Toren nach 11:9-Halbzeitführung. In der Asbach-Sporthalle lagen beide Teams in der zweiten Halbzeit bei 11:11 und 20:20 zweimal gleichauf, doch war dann ein Jenaer Zwischenspurt zur 23:20-Führung die Vorentscheidung. Bei konzentrierter Chancenverwertung hätte ein höherer Sieg für Jena herausspringen können. Herausragende Torschützin war Claudia Sprengler mit 12 Treffern. Weiter spielten: J. Weigelt im Tor sowie M. Fiedler (5), C. Gresch (2), St. Klaus (2), A. Bülow (2), K. Fritzsche (1), S. Oswald (1), C. Dressler, M. Göpfert, C. Schmidt und A. Kenter.
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« Antworten #5 am: 11.11.2008 - 02:24:10 » |
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OTZ Stadtroda 11.11.2008
Spitzenspiel ohne Sieger SVH und Altenburg trennen sich 30:30 - 16 Tore von Kerstin Gampe
SV Hermsdorf - SV Aufbau Altenburg 30:30 (17:13)
Das Spitzenspiel der Handball-Oberliga der Frauen sah keinen Sieger. Hermsdorf und Altenburg trennten sich am Sonnabend nach spannenden und gutklassigen 60 Minuten leistungsgerecht 30:30. "Altenburg steht nicht von ungefähr ganz oben. Diese Mannschaft muss man erst mal an den Rand einer Niederlage bringen. Wir hatten sie fast so weit", sagte Hermsdorfs Trainer Frank Olbrich.
Im ersten Durchgang führten sie schon mit fünf Toren. Da haben wir möglicherweise bei ein, zwei Aktionen verpasst, für eine frühe Entscheidung zu sorgen.
Der Gast mit der späteren 12-fachen Torschützin Claudia Voigt ließ nicht nach. Nach 43 Minuten gelang mit dem 21:21 der Ausgleich. Die überragende Kerstin Gampe, die sogar 16 mal traf, brachte ihr Team wieder in Front beim 25:22 (47.).
Altenburg beeindruckte weiter mit druckvollem Angriffsspiel. Zwei Konter und ein Siebenmeter - plötzlich lag Aufbau 29:28 in Führung. Gampe traf mit Aufsetzer zum Ausgleich. Pech hatte Nadine Gareis. Ihr Heber von Linksaußen knallte an den Pfosten. Susann Weyda scheiterte gleich doppelt vom Siebenmeterpunkt. Den ersten Wurf hielt die Altenburger Torfrau, im Nachwurf versuchte Weyda einen Heber - auch drüber.
Es drohte wieder ein Krimi: Die letzten zwei Minuten liefen. Gareis probierte es erneut von Außen - diesmal machte sie es besser. Ihr Heber bedeutete das 30:29. Wenig später sah die Torschützin eine Zeitstrafe. Den auffälligsten Spielerinnen gehörte das Finale. Claudia Voigt krönte ihre starke Leistung mit dem 30:30. Den letzten Wurf des Spiels von Kerstin Gampe lenkte die Gäste-Torfrau an den Pfosten. Das war"s. "Vom Spielverlauf war´s vielleicht ein Punktverlust, aber Altenburg hat stark gekämpft und gut gespielt, von da her würde ich schon von einem Punktgewinn sprechen", sagte Kerstin Gampe. Die Altenburger feierten den Punkt wie einen Sieg. Sie liefen zu ihren 14 Fans, die während der Partie mehr Stimmung machten, als die 80 Heim-Zuschauer. Zum Glück legten sich die drei SVH-Trommler mächtig ins Zeug und schafften auf den Rängen auch ein Unentschieden.
SVH: Mehlhose, M. Pfüller, Bernutat - Zosel, Gareis (1), Kastner (3), Heusinger von Waldegge (3), N. Olbrich (1), Schubert (1), Sy. Weyda, A. Pfüller, Uhde, Gampe (16), Su. Weyda (5).
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Marco
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« Antworten #6 am: 11.11.2008 - 02:26:27 » |
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OTZ Saalfeld 11.11.2008
Schwache Leistung beim Aufsteiger - SSV-Frauen verlieren
Sonneberger HV - 1. SSV Saalfeld 92 31:28 (15:13)
Eine insgesamt schwache Vorstellung boten die SSV-Damen im Auswärtsspiel beim Aufsteiger aus Sonneberg. Zunächst startete die Mannschaft gut ins Spiel und lag bis zum ersten Viertel des Spieles knapp in Front, sündigte aber da schon mit der eigenen Chancenverwertung. Einen zwischenzeitlichen 7:8-Rückstand kompensierten sie mit vier Toren in Folge zur erneuten 11:8-Führung nach 20 Minuten. Die Abwehr stand bis dahin einigermaßen gut, die Angriffe wurden über mehrere Stationen gut ausgespielt, die Führung war nicht unverdient. Aber das war es dann auch schon mit den Siegambitionen des 1. SSV. Zeitstrafen und desolates Agieren brachten Sonneberg bis zur Pause mit 15:13 in Front.
In der zweiten Halbzeit zog Sonneberg sofort auf fünf Tore zum 13:18 davon und nutzte später eine SSV-Zeitstrafe sogar zur Führung mit sieben Toren. Die Spielweise der Gäste hatte im zweiten Spielabschnitt nichts mit Oberliga-Niveau zu tun, in vielen Situationen zeigte sich die Mannschaft nun überfordert, es klappte nicht mehr viel. Der Vorsprung des Aufsteigers blieb bei fünf Toren konstant bis in die Schlussphase. Dem SSV gelang da noch die Resultatsverbesserung, weil sie sich zumindest nicht aufgaben. Aber nur mit Kampf ist in der Oberliga nichts zu gewinnen. Die Damen sollten sich schnellstens wieder auf ihre in der letzten Saison gezeigten Spielweise besinnen, sonst ist das fünfte Oberligajahr ganz schnell auch das letzte.
SSV: Gentzsch, Barten - Röhner (9/2), Pino (3), Kurzhauer (3), Bogdan (3), Fröhlich (3), Miemel (3/3), Pleyer (2), Grosse (1), Walther (1), Slabon (1)
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« Letzte Änderung: 11.11.2008 - 21:45:33 von Marco »
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Marco
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« Antworten #7 am: 11.11.2008 - 02:39:50 » |
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HP Sonneberg
2 Punkte geholt
Sonneberger HV - 1. SSV Saalfeld 92 31:28 (15:13) Am Samstag, dem 08.11.08 hatten die Sonneberger Damen am späten Nachmittag den 1. SSV Saalfeld 92 zu Gast. Auf Grund des momentanen personellen Engpasses holte sich Trainer Bernd Knortz kurzentschlossen Verstärkung aus der II. Damenmannschaft des SHV. Noch immer sind 2 Stammspielelerinnen nach ihrer Knie-OP nicht einsetzbar und können ihre Mannschaft nur von der Bank aus anfeuern. Der restliche Kader trat trotz Erkältung und eine Spielerin sogar mit gebrochener Fußzehe an. Da war es wirklich gut von den 2 Neuzugängen gestärkt zu werden von. Auch die rund 60 Zuschauer unterstützten tatkräftig die Sonnebergerinnen.
Vor dem Spiel wurden noch mal alle Taktiken besprochen, denn obwohl die Saalfelderinnen auf dem letzten Platz in der Tabelle stehen, haben sie doch bis auf einen Sieg ihre bisherigen Spiele immer nur sehr knapp verloren. Man durfte die sehr junge Truppe somit nicht unterschätzen.
Zu Beginn der ersten Spielhälfte hatten die Spielzeugstädterinnen so ihre Problem. In der Abwehr wurde nicht schnell genug reagiert und so konnten aus der 2. Reihe aber auch durch Einzelaktionen reichlich Tore erzielt werden (2:4; 3:5; 5:7). Im Angriff wurde oft vergeblich versucht durch die starke Abwehr der Gegnerinnen zu kommen und somit verlor man oft den Ball oder verschoss. Jedoch wer die 1. Damenmannschaft des SHV kennt, der weiß, die mögen es spannend. Nach knapp einer viertel Stunde Spielzeit kämpfte man sich auf ein 7:7 heran. Konnte die Chance aber nicht nutzen um in Führung zu gehen und somit hinkte man bis kurz vor der Ende der ersten Halbzeit hinterher. In der genommenen Auszeit wurde nochmal über die Abwehr- und Angriffssituation gesprochen. Die Ansprache fruchtete und die Sonnebergerinnen gingen mit einer 15:13 Führung in die Pause.
In der Kabine besprach man nochmal die aktuelle Spielsituation und wusste, jetzt war man auf dem richtigen Weg. Denn man hatte die Saalfelder Spielerinnen nun unter Kontrolle, es durfte nur nicht nachgelassen werden. Im Angriff sollte jetzt mehr gelaufen werden und somit ein gutes Endergebnis erzielt werden.
Zurück auf dem Spielfeld, nehmen die Schützlinge von Bernd Knortz die Worte des Trainers an und setzen sie in die Tat um. Die Führung wurde nicht mehr aus der Hand gegeben und man zog in kürzester Zeit auf ein 18:14 davon. In den folgenden Spielminuten konnte die gegnerische Mannschaft nicht mehr aufholen (20:15; 23:17; 26:20). Auch von den drei 2-Minuten-Strafen innerhalb von 7 Minuten ließen sich die SHV-Damen nicht beeindrucken. Sie spielten schnell und ihre Chancen aus, in der Abwehr rückten sie zusammen und konnten so ihre Führung bis zum 29:24 halten. Kurz vor dem Schlusspfiff konnten die Gäste nochmal etwas aufholen. Die 1. Damenmannschaft des Sonneberger Handball Vereins holte sich mit ihrem 31:28 Sieg weitere 2 Punkte und rückte in der Tabelle wieder ein Stück nach oben.
Sonneberg: Mahr Rebecca, Mierisch Ramona, Lützelberger Theresa (3), Albrecht Kerstin (9/3), Heubach Nadine, Thomae Julia (2), Köhler Grit (5/1), Zech Katharina, Otto Franziska (5), Normann Chris (3), Schlossarek Sarah (2), Müller Stefanie (2)
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Marco
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« Antworten #8 am: 12.11.2008 - 01:30:37 » |
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TA Nordhausen 12.11.2008
Ganz schwache HSG-Damen HSV Apolda 1990 - HSG Nordhausen 31:23 (15:8)
Was ist derzeit nur mit den Handball-Frauen der HSG Nordhausen los? Beim Aufsteiger in Sonneberg ganz schlecht gespielt und verloren. Dann das Spitzenspiel gegen Hermsdorf zwar gewonnen, aber spielerisch auch da eine schwache Leistung. Und nun auch in Apolda eine ganz, ganz schwache Leistung, die mit einer deftigen 23:31-Niederlage bestraft wurde.
"Vorn wurden die Bälle verstolpert, und hinten waren wir offen wie ein Scheunentor", so das enttäuschende Fazit von Trainer Udo Raupach. Es läuft derzeit nicht viel zusammen in der Mannschaft. In der Abwehr gibt es keine Bindung untereinander, und im Angriff fehlt es oft an Übersicht und Abgeklärtheit. Am Wollen fehlt es nicht. Aber gerade im unbedingten Wollen geht zu vieles schief. Ungenaue Zuspiele, unkonzentrierte Würfe.
Vor allem die ersten zehn Spielminuten in Apolda waren in dieser Hinsicht grauenvoll. Jenny Mohrig gelang zwar der erste Treffer im Spiel, aber was dann folgte, war schier unfassbar. Innerhalb von nur sieben Minuten zog Apolda auf 8:1 davon, bestrafte jeden Fehler der viel zu hektisch agierenden Gäste eiskalt, lief einen Konter nach dem anderen. Spielerisch hatte Apolda auch nicht allzu viel zu bieten, profitierte in der Folge aber weiter in erster Linie von Abwehrschwächen und Ballverlusten der HSG-Frauen. Zumindest von der Torfolge her entwickelte sich nun ein ausgeglichenes Spiel. Halbzeitstand: 15:8 für Apolda.
Die beste Phase der Nordhäuserinnen war zu Beginn der zweiten Halbzeit. Endlich gutes Miteinander und das Verkürzen auf 11:15. Es war sogar noch mehr möglich, aber einige gute Chancen blieben ungenutzt. Das Spiel hätte kippen können. Aber nun schnellte die Fehlerquote wieder in die Höhe. Apolda bekam wieder Oberwasser, konnte den Vorsprung erneut ausbauen und hatte letztlich wenig Mühe, den klaren Sieg über die Zeit zu bringen. Um Nordhausen muss man sich Sorgen machen.
Nordhausen: Brodhuhn - Mohrig (4 Tore), Weinrich, Böttcher (1), Weber (4), Richter (1), Makarinus, Kwella (10), Basse (3).
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